{"id":12717,"date":"2012-03-30T09:01:04","date_gmt":"2012-03-30T07:01:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12717"},"modified":"2012-03-30T09:01:04","modified_gmt":"2012-03-30T07:01:04","slug":"hinweise-des-tages-1606","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12717","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12717#h01\">Schwarzbuch Leiharbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12717#h02\">Fiskalpakt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12717#h03\">Einkommensungleichheit nimmt zu &ndash; Mehr junge Erwachsene im Niedriglohnsektor besch&auml;ftigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12717#h04\">Beitragsexplosion bei den Privatkassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12717#h05\">Schlecker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12717#h06\">A rational reason for high oil prices<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12717#h07\">Deutsche Wirtschaft leidet unter Europas Sparzwang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12717#h08\">Spanien lehnt sich gegen Arbeitsmarktreform auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12717#h09\">Arbeitsmarkt im M&auml;rz 2012<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12717#h10\">Appell: &ldquo;Kein Freibrief f&uuml;r Steuerbetr&uuml;ger&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12717#h11\">Deutsche Firmen in den USA &ndash; Hier Sozialpartner, dort Ausbeuter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12717#h12\">Ulrike Herrmann &ndash; Pflege darf nicht privat werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12717#h13\">Wie Kristina Schr&ouml;der die Bed&uuml;rfnisse der Familien missachtet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12717#h14\">Bu&#776;rgerbegehren gerichtlich untersagt &ndash; HSK gegen den Willen von ca. 10.000 Bu&#776;rgerinnen und Bu&#776;rgern verkauft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12717#h15\">Das deutsche Wissenschaftssystem ist korrupt: Skrupellose Akquise von Drittmitteln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12717#h16\">Weiterwulffen in Hannover<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12717#h17\">US-Gesundheitsreform: Ein wirklicher Offenbarungseid<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12717#h18\">Koalition will Oberb&uuml;rgermeister Feldmann isolieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12717#h19\">SPD fordert mehr Transparenz bei Kooperationen zwischen Hochschulen und Unternehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12717#h20\">Zu guter Letzt: Hans G&uuml;nter Glaser karikiert Albrecht M&uuml;ller<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=12717&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Schwarzbuch Leiharbeit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Vorstellung des Schwarzbuches Leiharbeit<\/strong><br>\nRund eine Million Menschen arbeiten in Leiharbeit. Die IG Metall befragte im November 2011 26.000 Mitglieder in Leiharbeit. Die Schilderungen zeigen, was Leiharbeit bedeutet und wie sich ungerechte Bezahlung und fehlende Perspektiven in allen Lebensbereichen auswirken. Detlef Wetzel, Zweiter Vorsitzender der IG Metall, pr&auml;sentierte das Schwarzbuch Leiharbeit und die Befragungsergebnisse in der IG Metall Vorstandsverwaltung. Jens K&ouml;hler, Vorsitzender des Betriebsrates im BMW-Werk Leipzig, berichtete aus der betrieblichen Praxis.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.igmetall.de\/cps\/rde\/xchg\/internet\/style.xsl\/pk-schwarzbuch-leiharbeit-29-3-2012-9730.htm\">IG Metall<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.igmetall.de\/cps\/rde\/xbcr\/SID-5B22A90A-09405C6A\/internet\/docs_ig_metall_xcms_185067_185068_2.pdf\">Schwarzbuch Leiharbeit [PDF &ndash; 2.2 MB]<\/a><\/li>\n<li><strong>127 Seiten Anklage<\/strong><br>\nMehr als 900.000 Menschen arbeiten derzeit als Leiharbeiter in Deutschland &ndash; ein Rekord. Er ist das Ergebnis der rot-gr&uuml;nen Bundespolitik, die im Jahr 2004 die letzten Schranken f&uuml;r die Zeitarbeit abgeschafft und den Weg freigemacht hat f&uuml;r ein rasantes, teils ungez&uuml;geltes Wachstum der Branche. Mehr als 17.000 sogenannte Personaldienstleister tummeln sich inzwischen auf dem Markt. Leiharbeit wird inzwischen nicht mehr nur eingesetzt, um Auftragsspitzen abzufedern &ndash; obwohl sie daf&uuml;r urspr&uuml;nglich gedacht war. Viele Zeitarbeiter sind jahrelang in ein- und demselben Unternehmen besch&auml;ftigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,824514,00.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dort auch interessante Grafiken.<\/em> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Ab und an schaffen es doch einige erhellende Artikel durch die Redaktionskonferenz bei SPON. Und ja, vielen Dank SPD!<\/em> <\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung M.B.:<\/strong> Nur zur Erinnerung &ndash; Bundesarbeitsminster a.D. Wolfgang Clement (damals SPD) war im Rahmen diverser Hartz-Reformen auch f&uuml;r die totale Liberalisierung der Leih- und Zeitarbeit in <a href=\"\/?p=1779\">mehreren Schritten verantwortlich<\/a>. Danach wurde er unter anderem Vorsitzender des &sbquo;&sbquo;Adecco Institute&rsquo;&rsquo; zur Erforschung der Arbeit (Adecco ist einer der gr&ouml;&szlig;ten Zeitarbeitanbieter) und Aufsichtsrat beim Zeitarbeiter DIS. Und das h&auml;tte der Spiegel eigentlich auch noch ausf&uuml;hren k&ouml;nnen \/ sollen \/ m&uuml;ssen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>R&uuml;ckschau: Leiharbeit. Kaum Kontrolle, wenig Schutz f&uuml;r die Mitarbeiter<\/strong><br>\nAuf den ersten Blick sieht sie super aus, die Entwicklung am Arbeitsmarkt. 3,4 Millionen Arbeitslose waren es noch 2009 im Jahresschnitt. Seitdem ging es stetig bergab mit der Arbeitslosigkeit, dieses Jahr werden im Schnitt nur noch 2,8 Millionen Arbeitslose erwartet. &ndash; Auf den zweiten Blick allerdings sieht die Statistik nicht mehr ganz so super aus, denn zugleich landen immer mehr Menschen in der Zeitarbeit. Gut 600.000 Leiharbeiter waren es 2009, dieses Jahr k&ouml;nnten es zum ersten Mal mehr als 1 Million sein. Die Branche boomt &ndash; nur kontrolliert wird sie leider nicht so richtig.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,biltfqj9jb5ppkgr~cm.asp\">Plusminus<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fiskalpakt<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bundestagsdebatte zum Fiskalpakt &ndash; Ignoranz, Dyskalkulie und andere Risiken<\/strong><br>\nDie Regierung nahm die erste Lesung des Gesetzes &uuml;ber den Fiskalpakt wichtig. Dass sie damit die Vereinigten Staaten von Europa gr&uuml;nde, erfuhr sie aber erst von Gregor Gysi.<br>\nMit einem &bdquo;Herr Pr&auml;sident, Frau Bundeskanzlerin, meine Damen und Herren von Union, SPD, FDP und Gr&uuml;nen&ldquo;, hat Gregor Gysi an diesem Debattentag seine Rede begonnen. &bdquo;Mit diesem Vertrag beginnen Sie die Gr&uuml;ndung einer europ&auml;ischen F&ouml;deration, der Vereinigten Staaten von Europa, und zwar &uuml;ber eine Fiskalunion. Das aber l&auml;sst das Grundgesetz so nicht zu, wie man im Lissabon-Urteil des Bundesverfassungsgerichts nachlesen kann&ldquo;, fuhr der Vorsitzende der Linksfraktion und Anwalt fort, weshalb der zur Debatte stehende Fiskalvertrag verfassungswidrig sei. [&hellip;]<br>\nGysi konnte sich dabei auf den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages und sogar auf Stellungnahmen des CDU-Politikers Steffen Kampeter st&uuml;tzen, der Parlamentarischer Staatssekret&auml;r im Bundesfinanzministerium ist. Kampeter hatte auf Anfragen eines Abgeordneten der Linksfraktion, Alexander Ulrich, &uuml;ber den Fiskalvertrag geschrieben: &bdquo;Ein K&uuml;ndigungsrecht ist im Vertrag &uuml;ber Stabilit&auml;t, Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion nicht vorgesehen.&ldquo; [&hellip;]<br>\nDie Abgeordneten und auch die Koalitionsspitzen h&ouml;rten Gysi ruhig zu. Selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sonst gern bei Reden von Linke-Politikern mit Regierungsmitgliedern plaudert oder gar den Saal verl&auml;sst, blieb still am Platze. Sp&auml;ter dann redete Volker Kauder, der CDU\/CSU-Fraktionsvorsitzende, l&auml;ngere Zeit mit Gysi.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/europaeische-union\/bundestagsdebatte-zum-fiskalpakt-ignoranz-dyskalkulie-und-andere-risiken-11702001.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Gregor Gysi, DIE LINKE: Merkel &amp; Sch&auml;uble unterschreiben grundgesetzwidrigen ESM und Fiskalvertrag<\/strong><br>\nDIE LINKE sagt Nein zu  ESM und Fiskalvertrag. In der Bundestagsdebatte fragt Gregor Gysi die Kanzlerin und ihren Finanzminister, ob sie noch wissen, welche irrrationalen Vertr&auml;ge sie unterschreiben. Der Fiskalvertrag greift tief in die Budgethoheit des Bundestages ein. Die Regierungen werden &uuml;ber die Parlamente gestellt. &ldquo;Sie bauen ein Europa der Banken und Hedgefonds&rdquo;, h&auml;lt Gregor Gysi Merkel und Sch&auml;uble vor. Die Finanzm&auml;rkte m&uuml;ssen reguliert, Banken wieder reine Dienstleister f&uuml;r die B&uuml;rger und die Wirtschaft und Million&auml;re besteuert werden<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=iuRvp0ctvek&amp;list=UUF2SPLBq18sL88yZw9m-GZQ&amp;index=1&amp;feature=plcp\">Linksfraktion via YouTube<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Bundestag und ESM-Gesetz &ndash; &Auml;rger mit dem L&uuml;ckentext<\/strong><br>\nVerfassungsrechtler monieren eine unvollst&auml;ndige Vorlage beim Gesetz f&uuml;r den permanenten Euro-Rettungsschirm ESM. Der Punkt, der die Rechte des Parlaments regeln soll, lautet bisher schlicht: (&hellip;). Juristen erw&auml;gen deshalb eine Verfassungsbeschwerde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/bundestag-und-esm-gesetz-aerger-mit-dem-lueckentext-1.1321271\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Fiskalpakt soll Europa stabilisieren &ndash; Sparen bis in alle Ewigkeit<\/strong><br>\nDer Fiskalpakt soll aus Europa einen Kontinent der guten Haush&auml;lter machen. F&uuml;r Schuldens&uuml;nder bietet er keinen Notausstieg &ndash; allerdings auch f&uuml;r sonst niemanden: Deutschland kann den Vertrag, wenn er einmal beschlossen ist, nicht mehr k&uuml;ndigen. Die Linke sieht das als Verfassungsbruch.<br>\nWas der Kanzlerin, nicht aber der &Ouml;ffentlichkeit bewusst sein d&uuml;rfte: Es sind dies Unterschriften f&uuml;r die Ewigkeit. Artikel 16 postuliert das Ziel, &ldquo;den Inhalt dieses Vertrages in den Rechtsrahmen der Europ&auml;ischen Union zu &uuml;berf&uuml;hren&rdquo;. Eine K&uuml;ndigung aber ist nicht vorgesehen. F&uuml;r Schuldens&uuml;nder gibt es keinen Notausstieg &ndash; allerdings auch f&uuml;r sonst niemanden. [&hellip;]<br>\nIn der Konsequenz handelt es sich beim Fiskalpakt &ldquo;um einen v&ouml;lkerrechtlichen Vertrag zwischen mehreren Staaten als V&ouml;lkerrechtssubjekten&rdquo;, wie in einem Papier des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags ausgef&uuml;hrt wird. Das hat Folgen: Aus der EU k&ouml;nnte Deutschland theoretisch austreten, aus dem Fiskalpakt nicht. [&hellip;]<br>\nWas der Bundestag demn&auml;chst also mit einer Zweidrittelmehrheit beschlie&szlig;en soll, f&uuml;r welche die Bundesregierungen auch auf die Stimmen von SPD und Gr&uuml;nen hofft, kann das deutsche Parlament nicht mehr r&uuml;ckg&auml;ngig machen. K&uuml;nftige Bundesregierungen und Mehrheiten bleiben an das Sparpostulat der Angela Merkel gebunden. Die bisher schon im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse k&ouml;nnte der Bundestag eines Tages kippen, nicht aber Artikel 3 des Fiskalpaktes, der festschreibt: &ldquo;Der gesamtstaatliche Haushalt einer Vertragspartei ist ausgeglichen oder weist einen &Uuml;berschuss aus.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/fiskalpakt-soll-europa-stabilisieren-sparen-bis-in-alle-ewigkeit-1.1321101\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Das Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes sollten sich vor allem alle Abgeordneten von SPD und Gr&uuml;nen noch einmal sehr gr&uuml;ndlich durchlesen. Ein Vertrag, der die Austerit&auml;tspolitik ohne R&uuml;ckfahrkarte f&uuml;r alle Ewigkeit zum Staatsziel erhebt, ist eine einzige Katastrophe! Hier geht es nicht um einen politischen Kuhhandel, sondern um eine der elementarsten Fragen der nationalen Souver&auml;nit&auml;t, das Budgetrecht, das auch als das &bdquo;K&ouml;nigsrecht des Parlaments&ldquo; bezeichnet wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Fiskalpakt belastet Euroraum<\/strong><br>\nGemeinsame Diagnose des Makro-Konsortiums IMK (D&uuml;sseldorf), OFCE (Paris) und WIFO (Wien)<br>\nDie Aussichten f&uuml;r die deutsche Wirtschaft sind nicht besonders g&uuml;nstig. Die Institute rechnen mit einer Zunahme des BIP von lediglich 0,3 % (2012) und 0,7 % (2013).<br>\nSimulationen der mittelfristigen Entwicklung im Euroraum zeigen, dass synchrone Anpassungsprogramme, die prim&auml;r auf der Angebotsseite ansetzen, die Kluft innerhalb des Euroraums zwischen den Mitgliedsl&auml;ndern in S&uuml;deuropa und Deutschland vertieft.<br>\nDie Hauptursache der Krise wird so nicht &uuml;berwunden, sondern versch&auml;rft. Um einen Ausweg aus der Krise zu finden, muss auch eine expansive Nachfragepolitik wieder Teil der wirtschaftspolitischen Agenda in Europa werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_71_2012.pdf\">IMK Report 71 [PDF &ndash; 2.8 MB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Einkommensungleichheit nimmt zu &ndash; Mehr junge Erwachsene im Niedriglohnsektor besch&auml;ftigt<\/strong><br>\nDie Einkommensungleichheit in Deutschland hat seit der Jahrtausendwende signifikant zugenommen. Zwar liegt Deutschland im Niveau im Mittelfeld aller OECD-L&auml;nder, doch die Spanne zwischen Arm und Reich &ouml;ffnet sich hierzulande &uuml;berdurchschnittlich schnell. Immer mehr junge Erwachsene arbeiten im Niedriglohnsektor, nicht einmal jeder Zweite schafft innerhalb von f&uuml;nf Jahren den Aufstieg auf ein h&ouml;heres Einkommensniveau. Die Einkommensungleichheit w&uuml;rde durch eine radikale Vereinfachung des deutschen Steuersystems, wie sie Paul Kirchhof vorschl&auml;gt, versch&auml;rft werden: Die bestverdienenden zehn Prozent w&uuml;rden beg&uuml;nstigt, die Menschen mit mittleren Einkommen belastet.<br>\nUm die Ungleichheit bei den Verm&ouml;gen  zu reduzieren, wird in letzter Zeit wieder verst&auml;rkt &uuml;ber eine Verm&ouml;gensteuer diskutiert. Sie belastet gezielt die reichsten Menschen und k&ouml;nnte, abh&auml;ngig von der H&ouml;he des Freibetrags und dem Steuersatz, ein j&auml;hrliches Steueraufkommen zwischen 9,4 und 14,8 Mrd. Euro bringen. Im neuen Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung legt das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)  mehrere empirische Studien zur Entwicklung der Einkommensungleichheit in Deutschland und zu Modellen des sozialen Ausgleichs vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/sixcms\/detail.php?id=diw_01.c.395933.de\">DIW<\/a>\n<p><strong>dazu: Zunehmende Einkommensungleichheit und wachsendes Armutsrisiko w&auml;hrend des letzten Jahrzehnts<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/120330_vjh_2E80_2E4_2E5.pdf\">DIW [PDF &ndash; 88.9 KB]<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Beitragsexplosion bei den Privatkassen<\/strong><br>\nBundesweite Stichprobe der Verbraucherzentralen belegt Reformbedarf in der PKV [&hellip;]<br>\nPrivatkassen erh&ouml;hen teilweise massiv die Beitr&auml;ge und erschweren einen Wechsel in kosteng&uuml;nstigere Tarife. [&hellip;] In den vergangenen drei Monaten haben die Verbraucherzentralen bundesweit &uuml;ber 140 Beschwerden von Betroffenen &uuml;ber Beitrags- und Wechselprobleme in der Privaten Krankenversicherung (PKV) ausgewertet. &bdquo;Unsere Bef&uuml;rchtungen wurden weit &uuml;bertroffen&ldquo;, bilanziert Michael Wortberg, Versicherungsexperte der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.<br>\nIn den &uuml;berpr&uuml;ften F&auml;llen stiegen die Versicherungspr&auml;mien zum Jahreswechsel im Schnitt um 23,9 Prozent. Besonders negativ fielen die Central Krankenversicherung und die Gothaer Versicherung mit einer durchschnittlichen Erh&ouml;hung von 28,4 Prozent beziehungsweise 26,4 Prozent auf. Negative Spitze war eine Erh&ouml;hung um 60 Prozent bei der Central. Besonders betroffen waren langj&auml;hrige Bestandskunden und &auml;ltere Versicherte. Die Beschwerden umfassen mit wenigen Ausnahmen Vertr&auml;ge, die l&auml;nger als zehn Jahre bestehen und Versicherte, die &auml;lter als 45 Jahre sind. &bdquo;Kunden berichten, dass sie die Beitragsh&ouml;hen im Ruhestand auf keinen Fall mehr zahlen k&ouml;nnen&ldquo;, so Wortberg. In einem Extremfall zahlt eine 59-j&auml;hrige Frau einen monatlichen Beitrag in H&ouml;he von 1095 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vzbv.de\/9149.htm\">Verbraucherzentrale Bundesverband<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Schlecker<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gescheiterte Verhandlungen &ndash; FDP will sich mit Schlecker-Pleite profilieren<\/strong><br>\nDie Verhandlungen &uuml;ber finanzielle Hilfen f&uuml;r 11.000 Schlecker-Mitarbeiter sind endg&uuml;ltig gescheitert &ndash; weil drei FDP-Minister sich querstellten. Liberalen-Chef R&ouml;sler lobt die harte Haltung seiner Partei und hofft auf Zustimmung beim W&auml;hler. Die politische Konkurrenz ist entsetzt. [&hellip;]<br>\nR&ouml;sler sieht in der Schlecker-Entscheidung auch einen Beleg f&uuml;r die wirtschaftspolitische Prinzipientreue seiner Partei. Es sei nicht Aufgabe des Staates, f&uuml;r Transfergesellschaften zu sorgen, betonte R&ouml;sler. Er habe &ldquo;ordnungspolitisch darauf hingewiesen&rdquo;, dass es &ldquo;viel schneller und viel einfacher&rdquo; f&uuml;r die Besch&auml;ftigten von Schlecker gewesen w&auml;re, auf die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit zur&uuml;ckzugreifen. Sie habe die Instrumente, die M&ouml;glichkeiten und das Fachwissen. Die Arbeitsmarktsituation im Einzelhandel sei sehr gut. &ldquo;Jetzt gilt es f&uuml;r die Besch&auml;ftigten &ndash; mehr als 10.000 vornehmlich Frauen, einzelne M&uuml;tter und &auml;ltere Frauen &ndash; schnellstm&ouml;glich eine Anschlussverwendung selber zu finden&rdquo;, riet der FDP-Chef.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,824610,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin M.G.:<\/strong> Allein die Aussage &bdquo;Anschlussverwendung&ldquo; zeigt die ganze Menschenverachtung!<\/em>  <\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Letztes Jahr war ich ja der Meinung, Westerwelle &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/politik\/tief-gefallener-fdp-politiker-guido-westerwelle-plant-sein-politisches-comeback-id6241115.html\">sp&auml;tr&ouml;mische Dekadenz<\/a>&ldquo; m&uuml;sse so lange Parteivorsitzender bleiben, bis die FDP dauerhaft unter 5% stecken bleibt. Aber Westerwelle ist immerhin &ndash; auch, wenn uns nicht gefiel, was er sagte &ndash; ein guter Rethoriker. R&ouml;sler ist eine rethorische Null ohne F&uuml;hrungskompetenz und Gesp&uuml;r f&uuml;r Diplomatie. Nur weiter so. Auch hier gilt nat&uuml;rlich: Die n&auml;chsten Wahlen kommen bestimmt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Unf&auml;hig, kalt, liberal<\/strong><br>\nSchlechte Bezahlung, keine Rechte und jetzt keine Rettung &ndash; dabei h&auml;tte es nur 71 Millionen Euro gebraucht, in Zeiten von Rettungsschirmen ein fast l&auml;ppischer Betrag. Schlecker-Mitarbeiter zweifeln nicht nur an Marktwirtschaft und Kapitalismus, sondern verzweifeln auch an Politikern &ndash; zum Beispiel aus der FDP. Sie betreiben Politik nach dem Motto: Wer ist der K&auml;lteste im Land?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/2.220\/fdp-verhindert-schlecker-rettung-unfaehig-kalt-liberal-1.1322006\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>A rational reason for high oil prices<\/strong><br>\n&ldquo;There is no rational reason for high oil prices,&rdquo; writes Ali Naimi, Saudi Arabian Minister of Petroleum and Mineral Resources, in today&rsquo;s Financial Times. Well, I can think of one&ndash; if oil prices were lower, the world would want to consume more than is currently being produced.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.econbrowser.com\/archives\/2012\/03\/a_rational_reas.html\">Econbrowser<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutsche Wirtschaft leidet unter Europas Sparzwang<\/strong><br>\n&Ouml;konomen aus drei L&auml;ndern sagen Deutschland zwei magere Jahre voraus. Die Bundesrepublik bekomme die Folgen der Sparpolitik in Europa zu sp&uuml;ren. Griechenland wird bis 2013 ein Viertel seiner Wirtschaftsleistung einb&uuml;&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/:konjunkturausblick-deutsche-wirtschaft-leidet-unter-europas-sparzwang\/70015958.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Spanien lehnt sich gegen Arbeitsmarktreform auf<\/strong><br>\nWirtschaft teilweise lahmgelegt &ndash; Regierung will nicht von Arbeitsmarktreform abweichen<br>\nSpanien haben sich am Donnerstag die Gewerkschaften mit einem Generalstreik gegen das Sparprogramm der Regierung gewehrt. In mehreren Branchen wurde jedoch fast normal gearbeitet. W&auml;hrend in Autowerken und zahlreichen Industriebetrieben die Produktion teilweise zum Stillstand kam, waren die meisten Gastst&auml;tten, Gesch&auml;fte und Banken wie an einem normalen Werktag ge&ouml;ffnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1332324068486\/Generalstreik-Spanien-lehnt-sich-gegen-Arbeitsmarktreform-auf\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Arbeitsmarkt im M&auml;rz 2012<\/strong>\n<ul>\n<li>5,333 Millionen &ldquo;Arbeitslosengeld-Empf&auml;nger\/innen&rdquo; (SGB III und SGB II)1<\/li>\n<li>4,512 Millionen Arbeitslosengeld II-Empf&auml;nger\/innen &ndash; 254.000 (5,3%) weniger als im M&auml;rz 2011<\/li>\n<li>3,028 Millionen registrierte Arbeitslose &ndash; 182.000 (5,7%) weniger als im M&auml;rz 2011<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im M&auml;rz 2012 wurden von der Statistik der BA insgesamt 3,028 Millionen Arbeitslose registriert,<\/p>\n<ul>\n<li>Von diesen 3,028 Millionen Arbeitslosen waren 0,955 Millionen (31,5%) im Rechtskreis SGB III und 2,073 Millionen (68,5%) im Rechtskreis SGB II (Hartz IV) registriert. <\/li>\n<li>Als Arbeitsuchende waren im M&auml;rz 2012 insgesamt 5,054 Millionen Frauen und M&auml;nner registriert, 320.000 (6,0%) weniger als im M&auml;rz 2011. Die von der Statistik der BA ermittelte &bdquo;Unterbesch&auml;ftigung ohne Kurzarbeit&ldquo; betrug im M&auml;rz 2012 4,066 Millionen, 377.000 (8,5%) weniger als im M&auml;rz 2011.<\/li>\n<li>Nach vorl&auml;ufigen, hochgerechneten Daten hatten im M&auml;rz 2012 923.000 (arbeitslose und nicht arbeitslose) Frauen und M&auml;nner Anspruch auf das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld (SGB III) und 4,512 Millionen Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Bereinigt um die Zahl der etwa 102.000 sog. Aufstocker (Bezug von Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld II) hatten im M&auml;rz 2012 etwa 5,333 Millionen erwerbsf&auml;hige Frauen und M&auml;nner Anspruch auf Arbeitslosengeld (SGB III) bzw. Arbeitslosengeld II, 281.000 (5,0%) weniger ein Jahr zuvor.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle 1: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/images\/stories\/2012-03-29_alo0312t.pdf%20\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe e.V. (BIAJ) [PDF &ndash; 452 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.arbeitsagentur.de\/nn_27030\/zentraler-Content\/Pressemeldungen\/2012\/Presse-12-011.html\">Monatsbericht der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Appell: &ldquo;Kein Freibrief f&uuml;r Steuerbetr&uuml;ger&rdquo;<\/strong><br>\nMehr als 100 Milliarden Euro Schwarzgeld deutscher Staatsb&uuml;rger\/innen liegen auf Schweizer Konten. Jetzt will die Bundesregierung diesen Steuerbetrug durch ein Abkommen nachtr&auml;glich legalisieren. Aber Bundestag und Bundesrat k&ouml;nnen das Abkommen noch stoppen.<br>\nDas Kampagnenb&uuml;ndnis &ldquo;Kein Freibrief f&uuml;r Steuerbetr&uuml;ger&rdquo; wird getragen vom Kampagnennetzwerk Campact, Tax Justice Network, Attac Deutschland, der Verdi-Fachgruppe Finanz- und Steuerverwaltung, der Initiative Verm&ouml;gender f&uuml;r eine Verm&ouml;gensabgabe, Medico International und dem S&uuml;dwind-Institut. Den Online-Appell der Kampagne haben inzwischen schon &uuml;ber 86.000 Menschen unterzeichnet: <a href=\"http:\/\/www.campact.de\/steuer\/sn1\/signer\">hier<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/aktuell\/steuerflucht\/online-aktion\">hier<\/a>.<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Deutsche Firmen in den USA &ndash; Hier Sozialpartner, dort Ausbeuter<\/strong><br>\nDeutsche Prominenz appelliert an deutsche Unternehmen, auch in den USA Arbeitnehmerrechte zu respektieren. Das ist n&auml;mlich eine Seltenheit.<br>\nDie mehr als 30.000 Besch&auml;ftigten von T-Mobile &ndash; US-Ableger der Deutschen Telekom &ndash; bekommen R&uuml;ckendeckung aus Deutschland. In einem offenen Brief appellieren f&uuml;nf ExministerInnen von CDU und SPD sowie Spitzengewerkschafter aus Berlin an &bdquo;T-Mobile und an andere Filialen deutscher Unternehmen in den USA&ldquo;, dass sie die Rechte ihrer Besch&auml;ftigten respektieren.<br>\n&bdquo;Arbeitgeber d&uuml;rfen ihre Besch&auml;ftigten nicht beeinflussen, nicht unter Druck setzen und nicht einsch&uuml;chtern&ldquo;, hei&szlig;t es unter anderem in dem Schreiben, das am Mittwoch als Anzeige in der New York Times erschienen ist. [&hellip;]<br>\nLarry Cohen, Pr&auml;sident der Kommunikationsgewerkschaft, spricht von &bdquo;Jahren der Respektlosigkeit, der Intoleranz und der Feindseligkeit gegen&uuml;ber Besch&auml;ftigten und ihren Rechten auf kollektive Vertretung und Verhandlung&ldquo;. Er spricht von &bdquo;Doppelmoral&ldquo; angesichts der &bdquo;Sozialpartnerschaft&ldquo; im selben Unternehmen in Deutschland und dem antigewerkschaftlichen Vorgehen in den USA.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Deutsche-Firmen-in-den-USA\/!90529\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Mit &bdquo;Doppelmoral&ldquo; hat das nichts zu tun. Die genannten Unternehmen sind nicht moralisch und auch nicht unmoralisch &ndash; sie sind vielmehr amoralisch, auf den Eigennutzen bedacht und orientieren sich am Rahmen des Machbaren. Dabei sollte es jedem Beobachter klar sein, dass diese Unternehmen in den USA nur dann zum &bdquo;Sozialpartner&ldquo; werden, wenn sie dort per Gesetz dazu gezwungen werden. Analog dazu sollte jedoch ebenfalls klar sein, dass die Unternehmen auch in Deutschland zu &bdquo;Ausbeutern&ldquo; werden, wenn die Arbeitnehmerschutzgesetze weiter abgeschliffen werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann &ndash; Pflege darf nicht privat werden<\/strong><br>\nMinister k&ouml;nnen regieren, ohne zu regieren. Der Trick: Man verabschiedet ein Gesetz, das fast folgenlos ist &ndash; nennt es aber gro&szlig;artig &bdquo;Reform&ldquo;. So ist es auch bei der &bdquo;Pflegereform&ldquo;, die am Mittwoch durchs Kabinett ging. Der Inhalt ist d&uuml;rftig. Die Pfleges&auml;tze werden ein bisschen steigen, damit die Demenzkranken wenigstens ein bisschen versorgt werden. Das war&rsquo;s im Kern.<br>\nEs h&auml;tte allerdings noch schlimmer kommen k&ouml;nnen. Manchmal ist eine Nullreform besser als eine falsche Reform. Und gerade die FDP steuerte mal wieder in eine Sackgasse, die &bdquo;private Vorsorge&ldquo; hei&szlig;t. Die Liberalen wollten urspr&uuml;nglich durchsetzen, dass jedes Mitglied der gesetzlichen Pflegeversicherung eine private Zusatzversicherung abschlie&szlig;en muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Pflegeversicherung\/!90527\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wie Kristina Schr&ouml;der die Bed&uuml;rfnisse der Familien missachtet<\/strong><br>\nBetreuungsgeld und Ehegattensplitting laufen den Zielen des Familienministeriums zuwider &ndash; das zeigen diverse Studien. Doch Ministerin Kristina Schr&ouml;der zieht es vor, diese zu ignorieren. Auch eine Analyse zur Kinderbetreuung will sie erst nach der Einf&uuml;hrung des umstrittenen Betreuungsgeldes pr&auml;sentieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/familienministerium-wie-kristina-schroeder-die-beduerfnisse-der-familien-missachtet-1.1320851\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Der Artikel zeigt einmal mehr, wie wenig auf die Bed&uuml;rfnisse der Familien hierzulande eingegangen wird. Geradezu erschreckend ist die Prognose, dass 20.000 ErzieherInnen und 14.000 Tagesm&uuml;tter fehlen. Vielleicht liegt in diesen Zahlen aber auch das Argument f&uuml;r Frau Schr&ouml;der, das umstrittene Betreuungsgeld trotzdem einzuf&uuml;hren. Schlie&szlig;lich sind 100 Euro Betreuungsgeld immer noch vergleichsweise billig, wenn man sich die Personalkosten f&uuml;r tausende ErzieherInnen sparen kann.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bu&#776;rgerbegehren gerichtlich untersagt &ndash; HSK gegen den Willen von ca. 10.000 Bu&#776;rgerinnen und Bu&#776;rgern verkauft<\/strong><br>\nIn den letzten 6 Wochen haben Hunderte von Bu&#776;rgerinnen und Bu&#776;rgern ca. 10.000 Unterschriften unter das Bu&#776;rgerbegehren fu&#776;r eine kommunale HSK gesammelt &ndash; weit mehr als n&ouml;tig gewesen w&auml;ren, um einen Bu&#776;rgerentscheid zu erreichen. Der Verwaltungsgerichtshof Kassel hat am 28.03.2012 das Bu&#776;rgerbegehren fu&#776;r eine kommunale HSK als &bdquo;verfristet&ldquo; erkl&auml;rt. Noch am gleichen Tag unterschrieb Bu&#776;rgermeister Arno Gossmann den Vertrag mit der Rh&ouml;n Klinikum AG. Die Begru&#776;ndung des Gerichts fu&#776;r die &bdquo;Verfristung&ldquo; wirkt fadenscheinig und ist schwer nachvollziehbar. Tatsache ist: am 17. November 2011 hatte das Stadtparlament den Antrag der Fraktion Linke &amp; Piraten &bdquo;Die Stadtverordnetenversammlung fordert den Magistrat auf, auf die (Teil-)Privatisierung der HSK zu verzichten&ldquo; mehrheitlich abgelehnt. Dieser Negativbeschluss konnte nicht Gegenstand eine Bu&#776;rgerbegehrens sein. Es konnte erst eingeleitet werden, nachdem der konkrete Beschluss u&#776;ber die &ldquo;Beteiligung eines strategischen Partners&rdquo; am 09.02.2012 gefasst wurde.<br>\nDie Bu&#776;rgerinnen und Bu&#776;rger sind hier einem Katz-und-Maus-Spiel mit juristischen Spitzfindigkeiten ausgeliefert, bei denen man es drehen und wenden kann wie man will, heraus kommt im jeden Fall nur eines: die nach der Hessischen Gemeindeordnung m&ouml;gliche, ja erwu&#776;nschte Bu&#776;rgerbeteiligung wird ausgehebelt.<br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/120330_buergerbegehren_gerichtlich_untersagt.pdf\">HSK pro Kommunal [PDF &ndash; 43.5 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das deutsche Wissenschaftssystem ist korrupt: Skrupellose Akquise von Drittmitteln<\/strong><br>\nDie Wissenschaften haben ihre Leitfunktion verloren. [&hellip;]<br>\nWas uns einst als gesellschaftlich notwendige, unabh&auml;ngige Wissensproduktion, als eine Suche nach Wahrheiten und guten Wegen viel Wert war, wird heute deformiert von den Interessen jener, die daf&uuml;r viel zu zahlen bereit sind. Auch staatliche Hochschulen zeigen eine zunehmende Empf&auml;nglichkeit und Abh&auml;ngigkeit von Geldmitteln, die direkt aus der Wirtschaft kommen oder die nach wirtschaftlichen Interessen verteilt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Wissenschaft\/!90494\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unsere Leserin C.G.:<\/strong> Es handelt sich bei diesem Artikel um einen gek&uuml;rzten Beitrag von Wolfgang Wodarg aus dem Buch &ldquo;Solidarische Bildung&rdquo;, das aus der letzten Summer Factory des Instituts Solidarische Moderne entstanden ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Weiterwulffen in Hannover<\/strong><br>\nForderungen der Opposition nach strengeren Regeln beim Polit-Sponsoring lehnen Niedersachsens Regierungsparteien CDU und FDP ab. Auch &ldquo;Club 2013&rdquo; von und mit unionsnahen Unternehmern geht weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Wirtschaftsnaehe\/!90545\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Das ist also das Verm&auml;chtnis des Bundespr&auml;sidenten a.D. &bdquo;Wulffen&ldquo; bzw. &bdquo;Weiterwulffen&ldquo; geht als Synonym f&uuml;r politische Korruption in den deutschen Sprachgebrauch ein und ist Inhalt einer Zeitungsschlagzeile. Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>US-Gesundheitsreform: Ein wirklicher Offenbarungseid<\/strong><br>\nWenn der Supreme Court &uuml;ber die Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit von Obamas Gesundheitsreform entscheidet, steht auch die Glaubw&uuml;rdigkeit des Gerichts auf dem Pr&uuml;fstand. Die Richter werden er&ouml;rtern, ob die Handelsklausel dem Kongress das Recht einr&auml;umt, alle Amerikaner zum Abschluss einer Gesundheitsversicherung zu verpflichten. Diese in Artikel 1 der Verfassung enthaltene Bestimmung regelt den Handel zwischen den einzelnen Bundesstaaten und stellt eine der fundamentalen Machtbefugnisse des Gesetzgebers dar. Letztlich ist diese vermeintliche Jahrhundertverhandlung durch nichts anderes als politische Missgunst motiviert, die als haltlose Verfassungsklage daherkommt. Sie zeigt, dass an Stelle einer konservative Tradition, die an richterliche Zur&uuml;ckhaltung glaubte, die Bereitschaft getreten ist, sich der Gerichte zu bedienen, um alles zu torpedieren, was einem nicht in den Kram passt. Das &bdquo;Individual Mandate&ldquo; als verfassungswidrig zu bezeichnen, ist schon bei oberfl&auml;chlicher Betrachtung l&auml;cherlich &ndash; und wird es umso mehr, wenn man sich ins Ged&auml;chtnis ruft, dass die konservative Heritage Foundation es schon in den achtziger Jahren als ideale marktliberale L&ouml;sung der Krise im Gesundheitswesen bewarb, und der arme Mitt Romney als Gouverneur von Massachussets ein beinahe identisches Programm zum Gesetz erhob. Hier geht es also nicht um das Gesetz, sondern lediglich um eine Masche. Es gibt freilich guten Grund anzunehmen, dass selbst das Oberste US-Gericht mit seiner eindeutigen konservativen Mehrheit dieses wichtigste, die inneren Angelegenheiten der Vereinigten Staaten betreffende Gesetz seit der B&uuml;rgerrechtsbewegung nicht auf solch wackliger Grundlage kippen wird. &Uuml;berhaupt ist, um es klar zu sagen, der einzige Grund daf&uuml;r, dass in diesem Fall &uuml;berhaupt die M&ouml;glichkeit einer Niederlage f&uuml;r das Wei&szlig;e Haus besteht, der R&uuml;cktritt der ehemaligen Richterin Sandra Day O&rsquo;Connor im Jahr 2006 &ndash; und der Rechtsdrift, den das Gericht seither genommen hat. Wie nirgendwo sonst wirkt die Pr&auml;sidentschaft George W. Bushs in der stillen Arbeit des l&auml;chelnden Vorsitzenden John Roberts und seines m&uuml;rrisch dreinblickenden Kollegen Sam Alito fort.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1212-ein-wirklicher-offenbarungseid\">der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Jason Farago ist verhalten optimistisch, aber h&auml;tte er es seinerzeit f&uuml;r m&ouml;glich gehalten, dass der Supreme Court im Fall Gore vs. Bush so eindeutig politisch urteilen w&uuml;rde. Nach dem damaligen politischen S&uuml;ndenfall, folgte 2010 der Kniefall vor dem Kapital. Mit der Entscheidung, dass Firmen, aber auch Gewerkschaften (Ha, Ha &hellip;) k&uuml;nftig keinen Beschr&auml;nkungen bei der Finanzierung der Wahlwerbung von Kandidaten f&uuml;r die Pr&auml;sidentschaft oder den Kongress unterliegen, wurden in letzter Konsequenz die US-Interessen den Interessen des US-Kapitals gleichgesetzt. Was ist von solch einem Gericht zu erwarten?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Koalition will Oberb&uuml;rgermeister Feldmann isolieren<\/strong><br>\nDem neu gew&auml;hlten OB Feldmann (SPD) stehen harte Zeiten bevor. Die schwarz-gr&uuml;ne Koalition will ihre Politik weiter durchziehen &ndash; und Feldmann &ouml;ffentlich als &bdquo;Bremser&ldquo; brandmarken, der eine positive Entwicklung der Stadt verhindere.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/oberbuergermeisterwahl-frankfurt\/machtkampf-nach-ob-wahl-in-frankfurt-koalition-will-oberbuergermeister-feldmann-isolieren,11317964,12485296.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Feine demokratische Sitten sind das. Von manchen Polit-H&auml;rtnern der hessischen CDU sind wir nichts Anderes gewohnt. Besonders entt&auml;uschend ist die Haltung der Gr&uuml;nen, die vor 30 Jahren noch selbst Opfer solcher Machtspiele waren und zuletzt vor der Stichwahl sogar <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/oberbuergermeisterwahl-frankfurt\/streit-um-wahlempfehlung-frankfurter-ob-wahl-spaltet-die-gruenen,11317964,11881260.html\">gegen erhebliche Widerst&auml;nde aus der Basis<\/a> aus Koalitionsr&auml;son eine Wahlempfehlung f&uuml;r den CDU-Kandidaten Boris Rhein gaben. Eine Wahlempfehlung f&uuml;r den hessischen Innenminister, der als Vertreter der Landesregierung eine <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/weitere-meldungen\/klage-der-anwohner-gericht-will-ueber-frankfurter-nachtflugverbot-entscheiden_aid_723304.html\">Klage gegen das Nachtflugverbot an Rhein-Main<\/a> und damit gegen l&auml;rmgeplagte Anwohner\/innen unterst&uuml;tzt, und sich im Frankfurter Wahlkampf f&uuml;r deren Ruhebed&uuml;rfnisse einsetzt. Glaubw&uuml;rdigkeit sieht sowohl bei CDU als auch bei den Gr&uuml;nen anders aus und die n&auml;chste Kommunalwahl kommt bestimmt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>SPD fordert mehr Transparenz bei Kooperationen zwischen Hochschulen und Unternehmen<\/strong><br>\nDie Kooperationen zwischen Hochschulen und Unternehmen hat an Bedeutung gewonnen. Sie ist nach Ansicht der SPD-Fraktion sinnvoll, da sie die Finanzierungsgrundlage von Wissenschaft verbessert, Kompetenzen b&uuml;ndelt und die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Praxis erleichtert. Daher fordert die Fraktion die Bundesregierung in dem Antrag &bdquo;Kooperationen von Hochschulen und Unternehmen transparent gestalten&ldquo; (17\/9168) auf, durch die Vertreter der Bundesregierung im Wissenschaftsrat auf die Erarbeitung eines Kodex hinzuwirken. Damit sollen die Bundesl&auml;nder und Hochschulen Kriterien f&uuml;r die Ausgestaltung und Grenzen von Kooperationen mit Unternehmen erhalten. Dieser Kodex sollte Grundlage f&uuml;r die Bundesl&auml;nder und Hochschulen f&uuml;r ihr weiteres Vorgehen sein. Ferner m&ouml;chte die SPD, dass die Bundesregierung gemeinsam mit den Bundesl&auml;ndern eine einheitliche Offenlegungspflicht von Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen vereinbart. Diese soll sich auf die F&ouml;rdersumme und die Laufzeit beziehen. Der Antrag steht am heutigen Donnerstag auf der Tagesordnung des Plenums.<br>\nEinhergehend mit der zunehmenden Kooperation zwischen Hochschulen und Unternehmen, bestehe die Sorge, dass die Freiheit der Forschung und Wissenschaft eingeschr&auml;nkt werden k&ouml;nnte. Diese Freiheit d&uuml;rfe zu keiner Zeit durch Mitsprachem&ouml;glichkeiten von Unternehmen &ndash; etwa hinsichtlich der Berufung wissenschaftlichen Personals und der Ver&ouml;ffentlichung von Forschungsergebnissen &ndash; beeintr&auml;chtig werden, f&uuml;hrt die SPD-Fraktion aus. Eine &ouml;ffentliche Kontrolle der Hochschulen und ihrer Zusammenarbeit mit Unternehmen m&uuml;sse immer gew&auml;hrleistet sein.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2012_03\/2012_170\/03.html\">Deutscher Bundestag<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/091\/1709168.pdf\">Der entsprechende Antrag [PDF &ndash; 209 KB]<\/a> \n<p><strong>dazu: Linke will Freiheit von Forschung und Lehre sch&uuml;tzen<\/strong><br>\nBildung und Forschung\/Antrag<br>\nBerlin: (hib\/ROL) Die Fraktion Die Linke sieht in der Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen eine Gefahr f&uuml;r die Freiheit von Forschung und Lehre.<br>\nMit dem stark ansteigenden Aufkommen privater Drittmittel und verst&auml;rkter Kooperation, aber auch mit der von der Politik forcierten Integration privater Unternehmen und ihrer Verb&auml;nde in die Aufsichtsgremien der Hochschulen und Forschungseinrichtungen steige die Gefahr einer inhaltlich Einflussnahme auf die Forschung wie auf die Wissenschaftler selbst. In ihrem Antrag &bdquo;Freiheit von Forschung und Lehr sch&uuml;tzen &ndash; Transparenz in Kooperationen von Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Unternehmen bringen&ldquo; (17\/9064), geht die Linke auf diese Entwicklung auch mit Fallbeispielen ein. In den letzten Jahren seien diverse F&auml;lle &ouml;ffentlich geworden, in denen die Kooperation von privaten Partnern mit &ouml;ffentlichen Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen Einschr&auml;nkungen wissenschaftlicher Autonomie mit sich gebracht h&auml;tten.<br>\nNach Angaben der Linksfraktion hat sich das Aufkommen von Drittmitteln von 1995 bis 2008 verdoppelt, die Grundmittel seien im selben Zeitraum aber lediglich um sechs Prozent gewachsen.<br>\nDie Fraktion fordert die Bundesregierung unter anderem auf, gemeinsam mit den L&auml;ndern rechtzeitig vor dem Auslaufen des Hochschulpaktes 2020 und der Exzellenzinitiative ein Finanzierungsmodell f&uuml;r eine ausk&ouml;mmliche Grundfinanzierung von Forschung und Lehre zu erarbeiten. Au&szlig;erdem soll mit den L&auml;ndern eine Initiative zur Offenlegung von Kooperations- und Stiftungsvertr&auml;gen mit Hochschulen ergriffen werden. Eine Verpflichtung soll in jeweilige Gesetze zur Informationsfreiheit von Hochschulen verankert werden. Der Antrag steht am heutigen Donnerstag auf der Tagesordnung des Bundestages.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2012_03\/2012_170\/04.html\">Deutscher Bundestag<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/dipbt.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/090\/1709064.pdf\">Der entsprechende Antrag [PDF &ndash; 87,6 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Hans G&uuml;nter Glaser karikiert Albrecht M&uuml;ller<\/strong><br>\n<a href=\"\/upload\/bilder\/120330_albrecht_mueller.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/120330_albrecht_mueller_small.jpg\" alt=\"\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.glasergrafik.de\/\">GlaserGrafik<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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