{"id":127192,"date":"2025-01-14T08:15:41","date_gmt":"2025-01-14T07:15:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127192"},"modified":"2025-01-14T07:52:45","modified_gmt":"2025-01-14T06:52:45","slug":"hinweise-des-tages-4765","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127192","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127192#h01\">Die vierte Division<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127192#h02\">Pistorius will Kriegst&uuml;chtigkeit erh&ouml;hen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127192#h03\">Kretschmer will neue Beziehungen zu Russland: &bdquo;Das Nord-Stream-Problem muss gel&ouml;st werden&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127192#h04\">Nobelpreistr&auml;gerin: Appell gegen das Aufr&uuml;sten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127192#h05\">Moskau: Ukraine greift Pipeline-Infrastruktur mit Drohnen an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127192#h06\">Bild published pro-Netanyahu disinformation. Where is the outcry?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127192#h07\">Deutsche Inflationsphobie noch immer ungebrochen, die Kosten sind enorm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127192#h08\">Armutsrisiko Wohnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127192#h09\">Deutschland vor dem n&auml;chsten Solar-Debakel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127192#h10\">Skandal um Staatseinfluss: Correctiv und die verlorene Ehre des Investigativ-Journalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127192#h11\">Warum Thilo Mischke abges&auml;gt wurde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127192#h12\">Elon, du alter R&auml;uberbaron!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127192#h13\">Die sp&auml;te Rache der ehemalige Au&szlig;enministerin Natschla Mangusch am Tripolis-&sbquo;Premier&lsquo; Abdul Hamid Dabaiba<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127192#h14\">&Uuml;ber zwei Millionen Kita-Daten im Netz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127192#h15\">Schweizer Regierung will digitale Identit&auml;t gegen den Willen der B&uuml;rger durchdr&uuml;cken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127192#h16\">&laquo;Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin &ndash; eine Erfrischung in dunklen Tagen&raquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die vierte Division<\/strong><br>\nDie Bundeswehr k&uuml;ndigt die Aufstellung einer Heimatschutzdivision und ihre Unterstellung unter das Deutsche Heer an. Wie ein Sprecher der Streitkr&auml;fte mitteilt, sollen in der neuen Heimatschutzdivision die bisherigen Heimatschutzkompanien und -regimenter zusammengefasst werden. Im Heer wird die Division gleichwertig neben den drei aktuell bestehenden Divisionen stehen, die im Kriegsfall an die Front &ndash; mutma&szlig;lich im Osten &ndash; entsandt werden. Sie soll zentrale milit&auml;rische Infrastruktur im Inland sch&uuml;tzen sowie milit&auml;risch relevante Infrastruktur bewachen, darunter Bahngleise, Br&uuml;cken oder auch digitale Infrastruktur. Die aktuell verf&uuml;gbare Zahl an Truppen &ndash; ungef&auml;hr 6.000 &ndash; reiche daf&uuml;r auch nicht ann&auml;hernd aus, urteilen Milit&auml;rplaner. Notwendig sei &bdquo;mindestens eine hohe f&uuml;nfstellige Zahl&ldquo;. Grunds&auml;tzlich gen&uuml;gen daf&uuml;r Reservisten, die schon heute die gro&szlig;e Mehrheit in den Heimatschutzeinheiten stellen. Man k&ouml;nne recht problemlos &bdquo;Ungediente&ldquo; zu Reservisten ausbilden, hei&szlig;t es. Milit&auml;rplaner setzen auf die Wiedereinf&uuml;hrung der Wehrpflicht. Dar&uuml;ber hinaus ist im Kriegsfall die Heranziehung von Zivilisten zur Unterst&uuml;tzung des Heimatschutzes fest eingeplant.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9821\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Pistorius will Kriegst&uuml;chtigkeit erh&ouml;hen<\/strong><br>\nVerteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) h&auml;lt eine Erh&ouml;hung der Verteidigungsausgaben &uuml;ber zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes hinaus f&uuml;r n&ouml;tig. In Kassel, wo er eine erste der neuen Radhaubitzen an die Ukraine &uuml;bergab, sagte Pistorius: &ldquo;Die Kriegst&uuml;chtigkeit der Bundeswehr in den n&auml;chsten Jahren zu erh&ouml;hen, und zwar so schnell es geht, ist das oberste Gebot der Stunde.&rdquo; Im Verteidigungsetat sei &ldquo;das bereits sp&uuml;rbar&rdquo;. Das Zwei-Prozent-Ziel habe Deutschland im vergangenen Jahr erstmals erreicht. &ldquo;2025 werden wir diesen Weg weitergehen. Und wir wissen: In den Folgejahren werden wir noch st&auml;rker in unsere Sicherheit investieren m&uuml;ssen&rdquo;, sagte er. &ldquo;Zwei Prozent werden nur der Anfang sein k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/deutschland\/pistorius-kriegstuechtigkeit-verteidigung-ausgaben-erhoehen-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kretschmer will neue Beziehungen zu Russland: &bdquo;Das Nord-Stream-Problem muss gel&ouml;st werden&ldquo;<\/strong><br>\nSachsens Ministerpr&auml;sident Michael Kretschmer hat der Berliner Zeitung ein ausf&uuml;hrliches Interview gegeben. Darin fordert er eine &ouml;konomische Wende.<br>\nSachsens Ministerpr&auml;sident Michael Kretschmer (CDU) hat sich vor der Bundestagswahl zu Russland und zu den deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen ge&auml;u&szlig;ert. In einem Interview mit der Berliner Zeitung, das am Montag erschienen ist, zeigt er sich offen daf&uuml;r, wieder mit Russland zu verhandeln.<br>\n&bdquo;Das Nord-Stream-Problem muss gel&ouml;st werden&ldquo;, sagt der CDU-Politiker mit Blick auf die teils gesprengte Gaspipeline zwischen Deutschland und Russland. &bdquo;Wir reden die ganze Zeit &uuml;ber die Abh&auml;ngigkeit von Russland, haben uns inzwischen aber in eine neue begeben, auch durch den Anschlag auf Nord Stream 1, mit dramatischen Folgen f&uuml;r die Energiekosten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/kretschmer-will-neue-beziehungen-zu-russland-das-nord-stream-problem-muss-geloest-werden-li.2288977\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nobelpreistr&auml;gerin: Appell gegen das Aufr&uuml;sten<\/strong><br>\nH&ouml;here Milit&auml;rausgaben und Aufr&uuml;sten k&ouml;nnten keinen Frieden sichern, kritisierte schon vor &uuml;ber 100 Jahren eine Nobelpreistr&auml;gerin.<br>\n&laquo;R&uuml;stung und &Uuml;berr&uuml;stung&raquo; heisst ein Text gegen die Spirale des Wettr&uuml;stens aus dem Jahr 1909. Autorin ist Bertha von Suttner, die 1905 als erste Frau den Friedensnobelpreis erhalten hatte. Sie warf Politik und Medien vor, das Aufr&uuml;sten als alternativlos darzustellen: &laquo;Es gilt als bewiesene Weisheit, dass weiter und weiter ger&uuml;stet werden muss: es w&auml;re unverst&auml;ndig und kindisch, noch dagegen zu reden. Das k&ouml;nnten h&ouml;chstens die jeder Realpolitik entr&uuml;ckten Friedensvereinler tun.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/nobelpreistraegerin-appell-gegen-das-aufruesten\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Moskau: Ukraine greift Pipeline-Infrastruktur mit Drohnen an<\/strong><br>\n Russland hat der Ukraine einen Drohnenangriff auf eine Gaskompressorstation f&uuml;r die Schwarzmeerpipeline &ldquo;TurkStream&rdquo; im s&uuml;drussischen Gebiet Krasnodar vorgeworfen. Alle Kampfdrohnen seien abgeschossen worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. (&hellip;) Kremlsprecher Dmitri Peskow sprach von &ldquo;Energie-Terrorismus&rdquo; unter der Kuratel der &ldquo;transozeanischen Freunde&rdquo; der Ukraine. Russland greift seinerseits seit Beginn der Invasion in die Ukraine wiederholt die energetische Infrastruktur der Ukraine an, um die Bev&ouml;lkerung vor allem im Winter unter Druck zu setzen. Die 2020 in Betrieb genommene Pipeline transportiert auf einer L&auml;nge von gut 1.100 Kilometern Erdgas durch das Schwarze Meer in den europ&auml;ischen Teil der T&uuml;rkei. Der Brennstoff wird dann &uuml;ber Anschlusspipelines weiter nach vor allem Bulgarien, Serbien und Ungarn transportiert. Aufgrund eines ausgelaufenen Transitvertrages flie&szlig;t seit Jahresbeginn kein russisches Erdgas mehr &uuml;ber die Ukraine in die Staaten der Europ&auml;ischen Union. &ldquo;TurkStream&rdquo; ist momentan eine Alternativroute f&uuml;r russisches Pipelinegas in EU-Staaten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/id_100572548\/moskau-ukraine-greift-pipeline-infrastruktur-mit-drohnen-an.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bild published pro-Netanyahu disinformation. Where is the outcry?<\/strong><br>\nThe role of Germany&rsquo;s largest newspaper in the &lsquo;Bibileaks&rsquo; scandal highlights the need for a broader reckoning on Israel-Palestine in German media. [&hellip;]<br>\nThe scandal began on Sept. 6, when Bild published what it described as an &ldquo;exclusive&rdquo; report, claiming to reveal the contents of a secret Hamas document allegedly outlining the group&rsquo;s strategy vis-a-vis negotiations with Israel toward a ceasefire and hostage-exchange deal. According to Bild&rsquo;s report, the document &mdash; supposedly discovered on the computer of Hamas leader Yahya Sinwar in a tunnel in Gaza &mdash; was proof that Hamas was &ldquo;not aiming for a quick end to the war,&rdquo; and thus carried full blame for the stalling of negotiations.<br>\nThe report, which effectively absolved the Israeli government of any responsibility for the breakdown of the talks, aligned with Netanyahu&rsquo;s interests not only with its content but also its timing.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.972mag.com\/bild-german-media-netanyahu-bibileaks\/\">+972 Magazine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutsche Inflationsphobie noch immer ungebrochen, die Kosten sind enorm<\/strong><br>\nVor einigen Tagen meldete das Statistische Bundesamt, das die Inflationsrate in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2024 lediglich bei 2,2 Prozent gelegen hat. Die harmonisierte Rate, die von der EZB benutzt wird, lag bei 2,5 Prozent. Laut einer Sch&auml;tzung der EZB vom Dezember 2024 wird die (harmonisierte) Inflationsrate f&uuml;r das ganze vergangene Jahr f&uuml;r den Euroraum 2,4 Prozent betragen haben. Das ist ein Ergebnis, das erstaunlich nahe am Ziel der EZB liegt und zeigt, dass die meisten Prognosen, die es von scheinbar berufenen Stellen zur Inflationsentwicklung gegeben hat, viel zu pessimistisch waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2025\/01\/11\/deutsche-inflationsphobie-noch-immer-ungebrochen-die-kosten-sind-enorm\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Armutsrisiko Wohnen<\/strong><br>\nF&uuml;r immer mehr Menschen wird die Miete auch au&szlig;erhalb der Ballungsr&auml;ume immer schwerer zu bezahlen. Das gelte zunehmend auch f&uuml;r Senioren, so die aktuelle Studie &ldquo;Wohneigentum in Deutschland&rdquo;. (&hellip;)  &ldquo;Steigende Mieten dr&auml;ngen mehr und mehr &auml;ltere Menschen in die Altersarmut&rdquo;, sagt Pestel-Chef&ouml;konom Matthias G&uuml;nther. Die BDB-Pr&auml;sidentin Katharina Metzger fordert deshalb: &ldquo;Deutschland braucht mehr Sozialwohnungen, mehr bezahlbare Mietwohnungen, aber auch mehr Wohneigentum.&rdquo;  Die Experten vom Pestel Institut kritisieren die bisherige Regierungspolitik. Von &ldquo;politischem Versagen&rdquo; spricht G&uuml;nther. &ldquo;F&uuml;r Durchschnittsverdiener ist die Chance auf Wohneigentum heute gleich Null. Die Entt&auml;uschung der Menschen dar&uuml;ber ist enorm.&rdquo; Der Bund habe eine effektive F&ouml;rderung von Wohneigentum vers&auml;umt, dabei m&uuml;sse das k&uuml;nftig ein fester Baustein der Altersvorsorge werden. &ldquo;Insbesondere &auml;lteren Menschen w&auml;chst die Miete schnell &uuml;ber den Kopf: Wer in Rente geht, den trifft oft der Mieten-Schock. F&uuml;r viele Seniorenhaushalte wird die Miete zur K.o.-Miete. Oder anders gesagt: Altersarmut ist Mieterarmut&rdquo;, so G&uuml;nther. Laut Studie gibt es aber auch Probleme bei j&uuml;ngeren Bev&ouml;lkerungsgruppen: &ldquo;Die meisten der 25- bis 45-J&auml;hrigen wohnen heute zur Miete. Der Staat hat aus ihnen quasi eine komplette Miet-Generation gemacht&rdquo;, so G&uuml;nther.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/altersarmut-wohnen-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutschland vor dem n&auml;chsten Solar-Debakel<\/strong><br>\nDer ungebremste Solar-Ausbau &uuml;berfordert Deutschlands Stromnetz. Schon zu Ostern k&ouml;nnte die &Ouml;kostrom-Flut so gro&szlig; sein, dass gezielt Regionen vom Netz genommen werden m&uuml;ssten. Dem Image des Solarstroms droht ein Wandel vom Heilsbringer zum neuen Risikofaktor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus255033278\/Drohende-Brownouts-Deutschland-vor-dem-naechsten-Solar-Debakel.html\">Welt Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Solar boomt wie nie zuvor &ndash; doch Deutschland h&auml;ngt noch am Strom aus dem Ausland<\/strong><br>\nAllerdings hat der Solarboom auch Schattenseiten: So hilft die Photovoltaik zwar, die Mittagsspitze des Stromverbrauchs abzudecken, da sie gerade dann &ndash; bei hochstehender Sonne &ndash; die h&ouml;chste Leistung liefert. Allerdings kann es bei voranschreitender Energiewende dazu kommen, dass die Solaranlagen zeitweise mehr Strom produzieren, als verbraucht werden kann.<br>\nZwei gro&szlig;e Solar-Installationsfirmen warnten unl&auml;ngst sogar vor der Gefahr regionaler Blackouts bereits 2025, n&auml;mlich zu Ostern und Pfingsten, bei niedrigem Verbrauch im Netz. Andere Fachleute sehen die Lage zwar noch nicht so dramatisch, etwa der Verband der Elektrotechnik (VDE). Dass durch die Photovoltaikanlagen immer mehr nicht regelbare Leistung ins Netz dr&auml;ngt, k&ouml;nne &bdquo;vielleicht nicht 2025, jedoch irgendwann zu einer Gefahr f&uuml;r die Netzstabilit&auml;t f&uuml;hren&ldquo;, meint VDE-Experte Frank Borchardt. (&hellip;)<br>\nAuch der Berliner Energieprofessor Volker Quaschning fordert, das Problem schnell anzugehen: &bdquo;Um die Netzstabilit&auml;t gew&auml;hrleisten zu k&ouml;nnen, muss zeitnah die technische M&ouml;glichkeit geschaffen werden, alle neuen und sp&auml;ter auch alle bestehenden Solaranlagen im Bedarfsfall abregeln zu k&ouml;nnen&ldquo;, sagte er der FR.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/denkfehler-solar-boomt-wie-nie-zuvor-doch-die-deutsche-energiepolitik-macht-einen-93500888.html\">FR Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der vollst&auml;ndige &ldquo;Welt&rdquo;-Artikel befindet sich leider hinter einer Bezahlschranke. Aber die Aussage ist dennoch brisant. Wenn der federf&uuml;hrende Bundesminister das Ergebnis seiner Politik nicht oder erst zu sp&auml;t gewusst haben sollte, sollte er schnellstm&ouml;glich entlassen werden. Sollte er es gewusst haben, dann erst recht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Skandal um Staatseinfluss: Correctiv und die verlorene Ehre des Investigativ-Journalismus<\/strong><br>\nDie Zweifel am Potsdamer Correctiv-Bericht zeigen: Investigativ-Netzwerke sind weniger unabh&auml;ngig als gedacht. Staats- und Stiftungsgeld flie&szlig;t nicht selbstlos. Eine Analyse. (&hellip;)<br>\nDie Staatsn&auml;he der Plattform wirft einen Schatten auf das gesamte Metier. Wird der Investigativ-Journalismus politisch instrumentalisiert? Und ist das OCCRP ein Einzelfall? (&hellip;)<br>\nBeide, OCCRP und Correctiv, sind Mitglieder des Global Investigative Journalism Network, kurz GIJN, der Dachorganisation des globalen Investigativ-Journalismus. Zum Verst&auml;ndnis der Zusammenh&auml;nge lohnt ein tieferer Blick in das &bdquo;Business&ldquo; des Investigativ-Journalismus. Der ist mit den Jahren zu einer Milliarden-Dollar-Industrie herangewachsen, global und undurchschaubar, das Gesch&auml;ftsfeld angesiedelt zwischen Detektei, Spionage, Medien und Politik. Wobei &bdquo;Business&ldquo; der passende Ausdruck ist, auch wenn auf dem Etikett in aller Regel &bdquo;gemeinn&uuml;tzig&ldquo; steht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/staatseinfluss-auf-medien-correctiv-und-die-verlorene-ehre-des-investigativ-journalismus-li.2287855%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125647\">NDR zensiert eigene Recherche zu Einflussnahme der US-Regierung auf &bdquo;unabh&auml;ngige&ldquo; Investigativplattform OCCRP<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126903\">Facebook feuert die Faktenchecker &ndash; Gut so!<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Warum Thilo Mischke abges&auml;gt wurde<\/strong><br>\nDas Kulturmagazin &bdquo;Titel, Thesen, Temperamente&ldquo; bleibt woke. Daf&uuml;r gesorgt haben Vertreter jener pseudo-progressiven Community, der sich die ARD-Oberen besonders verpflichtet f&uuml;hlen. (&hellip;)<br>\nSibel Schick geh&ouml;rt zu jenen rund 200 &bdquo;Kulturschaffenden&ldquo;, die mit einem offenen Brief an die ARD dazu beigetragen haben, Thilo Mischke zu canceln. Dass Mischke die Nachfolge von Max Moor als Moderator der Kultursendung &bdquo;Titel, Thesen, Temperamente&ldquo; (ttt) antreten sollte, fanden die Unterzeichner best&uuml;rzend. Zum Vorwurf machen sie Mischke, dass er vor 14 Jahren ein Buch mit dem Titel &bdquo;In 80 Frauen um die Welt&ldquo; ver&ouml;ffentlicht hat, von dem er sich &bdquo;nicht ausreichend distanziert&ldquo; habe. Zudem habe er sich auch in der Folgezeit &bdquo;mehrfach &ouml;ffentlich sexistisch und rassistisch ge&auml;u&szlig;ert&ldquo;. Daher hielten es die Kulturschaffenden f&uuml;r geboten, Haltung und Gratismut zu zeigen, indem sie ank&uuml;ndigten, jede Zusammenarbeit mit Mischke als ttt-Moderator f&uuml;r sich auszuschlie&szlig;en. Im Schlussabsatz verrieten sie, worum es ihnen eigentlich geht: &bdquo;Wir w&uuml;nschen uns f&uuml;r das Kulturfernsehen enthusiastische und an Kultur interessierte Moderator*innen, die sensibel und empathisch in der Lage sind, auf Gegenwartsdiskurse zu antworten und der Komplexit&auml;t aktueller Kulturdebatten gerecht zu werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/kultur\/warum-thilo-mischke-abgesaegt-wurde\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Elon, du alter R&auml;uberbaron!<\/strong><br>\nEine Internationale autorit&auml;rer Milliard&auml;re will einen autorit&auml;ren Kapitalismus erschaffen? Das ist jedenfalls die aktuelle R&auml;uberpistole aus Berlin Mitte &ndash; voller &Uuml;bertreibungen, Ausblendungen und Weglassungen.<br>\nHat Elon Musk etwas getan, was noch nie ein reicher Mensch vor ihm tat? Eingemischt soll er sich haben. Speziell in Deutschland. Weil er Werbung f&uuml;r die AfD macht und Alice Weidel seine Plattform X f&uuml;r ein Gespr&auml;ch mit ihr zur Verf&uuml;gung stellte. Falsch ist das nicht. Elon Musk nimmt in der Tat Einfluss &ndash; und ja, das ist mit Vorsicht zu genie&szlig;en. Allerdings ist Musk eine Kreatur, die sich aus einer internationalen Wirtschafts- und Sozialpolitik speist, die eben auch in Deutschland seit Jahrzehnten in Unwesen treibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/wirtschaft\/elon-du-alter-raeuberbaron\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die sp&auml;te Rache der ehemalige Au&szlig;enministerin Natschla Mangusch am Tripolis-&sbquo;Premier&lsquo; Abdul Hamid Dabaiba<\/strong><br>\nSeit die ehemalige libysche Au&szlig;enministerin Mangusch Einzelheiten &uuml;ber ihr Treffen mit ihrem damaligen israelischen Amtskollegen Eli Cohen ausplauderte, &uuml;berschlagen sich die Proteste gegen den Tripolis-Premier Abdul Hamid Dabaiba. Die Dabaiba-&sbquo;Regierung&lsquo; hat bei der libyschen Bev&ouml;lkerung keinerlei R&uuml;ckhalt mehr. Die Menschen sind w&uuml;tend und ihre Geduld mit der &sbquo;Regierung&lsquo;, die auf der ganzen Linie versagt, ist am Ende.<br>\nDas Interview, das Mangusch einer Journalistin auf der mit al-Dschasira verbundenen Atheer-Plattform gab, und das am 6. Januar 2025 ausgestrahlt wurde, bringt den bereits schwer angeschlagenen Premierminister von Tripolis, Abdulhamid Dabaiba, in arge Bedr&auml;ngnis und die Menschen in Libyen auf die Stra&szlig;e. Doch nicht nur die Dabaiba-&sbquo;Regierung&lsquo; in Tripolis, auch die Haftar-Familie im &ouml;stlichen Libyen hatte wiederholt Kontakt zu Israel. So besuchte Saddam Haftar im November 2021 Israel und hielt sich eine Stunde am Ben-Gurion-Flughafen auf, um Gespr&auml;che mit j&uuml;dischen Offiziellen zu f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/die-spaete-rache-der-ehemalige-aussenministerin-natschla-mangusch-am-tripolis-premier-abdul-hamid-dabaiba\">Gela-News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&Uuml;ber zwei Millionen Kita-Daten im Netz<\/strong><br>\nBei einem Anbieter von Software f&uuml;r Kinderg&auml;rten, KigaRoo, ist es zu einem Sicherheitsvorfall gekommen. &Uuml;ber zwei Millionen Datens&auml;tze erwachsener Personen und von Kindern sollen praktisch ungesch&uuml;tzt im Netz gestanden haben. Das berichtet der Sicherheitsforscher Florian Hantke, der die L&uuml;cke entdeckt und an den Anbieter gemeldet hat. KigaRoo best&auml;tigt den Vorfall und gibt an, die Sicherheitsl&uuml;cke inzwischen geschlossen zu haben.<br>\nKigaRoo bietet ein umfassendes Softwarepaket f&uuml;r Kinderg&auml;rten an. Dar&uuml;ber l&auml;sst sich unter anderem die Mitarbeiterverwaltung abwickeln und Wartelisten f&uuml;r Kitapl&auml;tze verwalten. Eltern k&ouml;nnen in einem eigenen Bereich mit individuellen Zugangsdaten Details zu Kindern einsehen und etwa Abwesenheiten einstellen. Zu den Kunden z&auml;hlen unter anderem die Kindertagesst&auml;tten von Villa Luna, Infanterix und Polifant.<br>\nDer Hersteller verspricht &bdquo;jederzeit die gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Sicherheit Ihrer Daten&ldquo; und betont: &bdquo;Niemand au&szlig;er Ihnen, Ihren Mitarbeitern und freigeschalteten Bezugspersonen kann die jeweils von Ihnen individuell freigegebenen Daten Ihrer Einrichtung einsehen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2025\/ueber-zwei-millionen-kita-daten-im-netz\/%20\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Schweizer Regierung will digitale Identit&auml;t gegen den Willen der B&uuml;rger durchdr&uuml;cken<\/strong><br>\nDeutlicher kann man kaum machen, dass es bei der Schaffung einer digitalen Identit&auml;t nicht um B&uuml;rgerinteressen geht. Nachdem die Schweizer 2021 das  &bdquo;Gesetz &uuml;ber digitale Identifizierungsdienste&ldquo;, das ihnen angeblich das Leben leichter machen sollte, mit Zweidrittelmehrheit gekippt haben, haben St&auml;nde- und Nationalrat kurz vor Weihnachten erneut eine ganz &auml;hnliche Version beschlossen. Es gibt eine Unterschriftensammlung f&uuml;r ein Referendum dagegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/e-id-schweiz\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&laquo;Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin &ndash; eine Erfrischung in dunklen Tagen&raquo;<\/strong><br>\nUnter dem Titel &bdquo;Das letzte Gefecht. Wie gef&auml;hrlich ist der Imperialismus im Niedergang&ldquo; tagte am Sonnabend in den Wilhelm-Studios in Berlin-Wihelmsruh die 30. Rosa-Luxemburg-Konferenz. Veranstalter war die marxistische Tageszeitung &bdquo;Junge Welt&ldquo;.<br>\nDie radikale Linke in Deutschland &ndash; zu der auch die Junge Welt z&auml;hlt &ndash; ist heute ohne sp&uuml;rbaren politischen Einfluss. 35 Jahre nach dem Fall der Mauer und dem medialen Dauerbombardement gegen alles &bdquo;Sozialistische&ldquo; hat sie sich immer noch nicht erholt. Zwar sind seit dem Beginn des B&uuml;rgerkrieges in der Ukraine und der Corona-Pandemie in Deutschland neue politischen Bewegungen und alternative Medien entstanden, aber die Systemfrage stellen sie nicht. Sie konzentrieren ihre Kritik auf die brutalsten Ausw&uuml;chse des neoliberalen westlichen Kapitalismus und auf namhafte Vertreter dieses Systems. Die Frage, welche politischen, &ouml;konomischen und historischen Wurzeln dieses System hat, wird von den neuen Oppositionsbewegungen zu wenig gestellt. Der Anspruch der Jungen Welt ist es, grunds&auml;tzlicher zu analysieren und Widerstand unter Einschluss der Arbeiterklasse zu organisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/rosa-luxemburg-konferenz-in-berlin-eine-erfrischung-in-dunklen-tagen\/\">Globalbridge<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-127192","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127192","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=127192"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127192\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":127194,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127192\/revisions\/127194"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=127192"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=127192"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=127192"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}