{"id":127359,"date":"2025-01-17T08:03:27","date_gmt":"2025-01-17T07:03:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127359"},"modified":"2025-01-17T10:07:30","modified_gmt":"2025-01-17T09:07:30","slug":"speziell-die-europaeer-sollten-sich-warm-anziehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127359","title":{"rendered":"Speziell die Europ\u00e4er sollten sich \u201ewarm anziehen\u201c \u2026"},"content":{"rendered":"<p>Das Folgende ist ein ausgesprochen interessanter Artikel von&nbsp;<a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/author\/ralphbosshard\/\"><strong>Ralph Bosshard<\/strong><\/a>. Wir &uuml;bernehmen ihn <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/speziell-die-europaeer-sollten-sich-warm-anziehen\/\">von <em>GlobalBridge<\/em><\/a> &ndash; verbunden mit einem gro&szlig;en Dank an den Autor und <em>GlobalBridge<\/em>.<\/p><p>Nachdem die USA mit dem&nbsp;&laquo;Conventional Prompt Global Strike&raquo;-Programm der ganzen Welt das Messer an den Hals gesetzt haben, beschloss Russland vor einigen Jahren, dagegenzuhalten und seinerseits zumindest den Europ&auml;ern Druck aufzusetzen [<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]. Pr&auml;sident Putin hat aber schon vor l&auml;ngerem klargemacht, dass auch die USA ihren Anteil am Schaden abbek&auml;men, wenn es zum &Auml;u&szlig;ersten kommen sollte.<br>\n<!--more--><br>\nW&auml;hrend die ukrainische Armee im Osten des Landes Tag f&uuml;r Tag Gel&auml;nde, D&ouml;rfer und St&auml;dte preisgeben muss, konzentriert sich die &ouml;ffentliche Diskussion im Westen seit l&auml;ngerem auf Abstandswaffen, von denen man sich teilweise eigentliche Wunder erwartet. ATACMS,&nbsp;<em>Storm Shadow<\/em>, HIMARS und andere sollen Schl&auml;ge tief hinein nach Russland f&uuml;hren. Umgekehrt haben die russischen Streitkr&auml;fte in den letzten Monaten ihr neustes Arsenal an Abstandswaffen eingesetzt: Die Eins&auml;tze der Kurzstreckenraketen und -Marschflugk&ouml;rper der Typen &bdquo;Iskander&ldquo;, &bdquo;Kinzhal&ldquo;&nbsp;&nbsp;und &bdquo;Tsirkon&ldquo;, sowie der Mittelstreckenrakete &bdquo;Oreshnik&ldquo; hatten neben dem physischen Effekt wohl auch noch die Funktion einer Demonstration der technologischen F&auml;higkeiten Russlands &ndash; und auch eines Tests im Hinblick auf zuk&uuml;nftige Konfrontationen [<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]. Die kurzen Flugzeiten aller dieser Raketen lassen einem Opfer nur wenige Minuten zur Reaktion.<\/p><p><strong>Neue Bed&uuml;rfnisse &ndash; neue L&ouml;sungen&nbsp;<\/strong><\/p><p>Diskussionen um nicht-nukleare strategische Waffen wurden in Russland bzw. der Sowjetunion schon seit den Achtzigerjahren gef&uuml;hrt, als die Generalstabschefs Nikolai Ogarkow und Sergej Achromejew Zweifel an der N&uuml;tzlichkeit der nuklearen strategischen Abschreckung bekamen [<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>]. Der Krieg in der Ukraine hat nun gezeigt, dass die Russen in aller Stille eine konventionelle Erstschlagsf&auml;higkeit aufgebaut haben. Parallel dazu gingen die Arbeiten am Kernwaffenarsenal weiter, denn es musste sichergestellt werden, dass Kernwaffen aller Art die weiterentwickelten Abwehrsysteme &uuml;berwinden k&ouml;nnen. Hierf&uuml;r war eine markante Steigerung der Geschwindigkeit von N&ouml;ten und damit die Entwicklung neuer Antriebe.&nbsp;<\/p><p>Zu solchen neuen Formen des Antriebs z&auml;hlen magnethydrodynamische Antriebe. Dabei nutzt man aus, dass elektrisch leitf&auml;hige Fl&uuml;ssigkeiten wie Meerwasser in einem elektromagnetischen Feld beschleunigt werden k&ouml;nnen. &Auml;hnliches gilt f&uuml;r extrem hei&szlig;e, ionisierte Luft. Diese Eigenschaft kann genutzt werden, um beispielsweise Wasserfahrzeuge anzutreiben, aber auch, um Flugk&ouml;rper im Flug durch die Erdatmosph&auml;re vor &Uuml;berhitzung zu sch&uuml;tzen und um solche zu steuern. Unbestritten ist, dass die Russen auf diesem Gebiet viel Wissen besitzen [<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]. Offensichtlich haben russische Techniker solche Antriebe in den letzten Jahren zur Einsatzreife gebracht.&nbsp;<\/p><p><strong>Weil nicht sein kann, was nicht sein darf<\/strong><\/p><p>Nach wie vor bestreiten weite Teile der westlichen Presse Russlands F&auml;higkeit zur Entwicklung modernster Waffentechnik. Aber es w&auml;re nicht das erste Mal in der neueren Geschichte, dass Russland in Teilbereichen der Technologie die Nase vorn hat. Das im heutigen Zusammenhang aussagekr&auml;ftigste Beispiel betrifft die Technologie der Staustrahltriebwerke, ohne welche Fluggeschwindigkeiten von mehr als dreifacher Schallgeschwindigkeit (Mach 3) kaum m&ouml;glich sind. Im Jahr 1991 scheiterte ein Versuch der US-Marine, einen von einem Staustrahltriebwerk angetriebenen, tieffliegenden, &uuml;berschallschnellen Seezielflugk&ouml;rper zu entwickeln an technischen Fehlschl&auml;gen, Verz&ouml;gerungen im Zeitplan und einem massiven Anstieg der Programmkosten [<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>]. Daraufhin beschaffte die&nbsp;<em>Navy<\/em>&nbsp;kurzerhand in Russland den zu Sowjetzeiten entwickelten Schiffsabwehr-Flugk&ouml;rper Kh-31 &bdquo;Krypton&ldquo; als Zieldrohne. Diese diente bis vor wenigen Jahren zur Ausbildung von Schiffsbesatzungen in der Abwehr modernster Schiffsabwehr-Raketen [<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>].&nbsp;<\/p><p>Das Jahr 1999 mit dem v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriff der NATO auf Serbien war wohl schon ein erster Einschnitt in die politisch-milit&auml;rischen Beziehungen in Europa, die Russland dazu bewegt haben d&uuml;rfte, auf den Forschungsergebnissen der letzten Jahre der Sowjetzeit aufzubauen und neue strategische Waffen zu entwickeln. Das&nbsp;<em>Conventional&nbsp;Prompt Global Strike&nbsp;<\/em>Programm der USA war der zweite Impuls und die Versch&auml;rfung der Lage in der Ukraine 2013 der dritte [<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>].<\/p><p><strong>Atombomben im All<\/strong><\/p><p>Das&nbsp;<em>Fractional Orbital Bombardment System<\/em>&nbsp;FOBS wurde in der Sowjetunion schon in den Sechzigerjahren entwickelt. Es bedeutet vereinfacht ausgedr&uuml;ckt, dass man eine Atombombe auf eine niedrige Erdumlaufbahn schie&szlig;t und dort so lange um die Erde kreisen l&auml;sst, bis man entschieden hat, wann und wo sie zuschlagen soll. Der atomare Gefechtskopf kann dann &ndash; wie andere Raumflugk&ouml;rper auch &ndash; abgebremst werden, um in die Erdatmosph&auml;re einzutauchen und auf sein Ziel zuzufliegen. Die Vorwarnzeit vor solchen Sprengk&ouml;pfen ist sehr gering, was als Gef&auml;hrdung der Stabilit&auml;t galt und zum Verbot von FOBS-Waffensystemen im SALT-II-Vertrag f&uuml;hrte [<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>].&nbsp;<\/p><p>Die Sowjetunion verf&uuml;gte &uuml;ber die R-36-O Interkontinentalrakete mit FOBS&nbsp;mit je einem Sprengkopf von einer Sprengkraft von 1&ndash;3&nbsp;MT. Sie hie&szlig; bei der NATO SS-9&nbsp;<em>Scarp<\/em>. Es gab auch eine Variante mit drei getrennten Gefechtsk&ouml;pfen, sogenannten&nbsp;<em>Multiple Re-entry Vehicles<\/em>, MRV, die auch T&auml;uschk&ouml;rper aussto&szlig;en konnten, um die gegnerische Raketenabwehr zu &uuml;berwinden [<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>]. Der SS-9 wurde in einzelnen, weit verteilten Silos stationiert, die einem Einsatz einer 1-MT-Waffe in unmittelbarer N&auml;he standhalten konnten. Die Reaktionszeit der Rakete im normalen Bereitschaftszustand betrug drei bis f&uuml;nf Minuten und konnte beinahe unbegrenzt aufrechterhalten werden. Bei einem Angriff mit ballistischen Raketen war sie somit das geeignete Mittel f&uuml;r eine&nbsp;<em>Launch-on-warning<\/em>&nbsp;Strategie [<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>]. Das ist eine Vorgehensweise, bei welcher der Startbefehl an eigene Interkontinentalraketen sofort nach Eintreffen einer Warnung vor dem Anflug gegnerischer Raketen erteilt wird [<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>].<\/p><p><strong>Gegenschlag mit Ansage<\/strong><\/p><p>Der Nachteil der FOBS-Technologie besteht darin, dass eine im Vergleich zu herk&ouml;mmlichen ballistischen Interkontinentalraketen erheblich st&auml;rkere Rakete ben&ouml;tigt wird, &auml;hnlich einer Rakete, welche einen Satelliten auf eine Erdumlaufbahn bringen soll. Das d&uuml;rfte mit ein Grund gewesen sein, weshalb die sowjetischen Milit&auml;rs sich gegen Ende des Kalten Kriegs mit dem Verbot dieser Waffenkategorie einverstanden erkl&auml;ren konnten. Der Start einer derart starken Interkontinentalrakete wird heute von &Uuml;berwachungssatelliten bemerkt werden, wodurch das &Uuml;berraschungsmoment verlorengeht. Und im Orbit ist ein solcher Gefechtskopf durchaus abzuschie&szlig;en. Ein weiterer Nachteil der FOBS-Technologie ist die l&auml;ngere Flugzeit, die einem Gegner gen&uuml;gend Zeit l&auml;sst f&uuml;r den Start seiner eigenen Atomraketen [<a href=\"#foot_12\" name=\"note_12\">12<\/a>].&nbsp;<\/p><p>Im Zuge der Demontage des Systems der R&uuml;stungskontrolle, an welchem der Westen durchaus mitschuldig ist, griff Russland auch das FOBS-Konzept wieder auf und entwickelte die neue Interkontinentalrakete &bdquo;<em>Sarmat<\/em>&ldquo; [<a href=\"#foot_13\" name=\"note_13\">13<\/a>]. Sie besitzt westlichen Erkenntnissen zufolge sowohl die F&auml;higkeit, Atombomben in einen erdnahen Orbit zu bringen als auch den Atmosph&auml;rengleiter &bdquo;<em>Avangard<\/em>&ldquo; zu lancieren [<a href=\"#foot_14\" name=\"note_14\">14<\/a>]. Letzterer kann ebenfalls die Erde umrunden, allerdings nicht auf einer Umlaufbahn. Vielmehr sinkt er nach dem Abkoppeln von der Tr&auml;gerrakete in einem flachen Winkel auf die oberen Atmosph&auml;renschichten hinunter und prallt von diesen ab. Dieser Vorgang kann sich mehrere Male wiederholen.&nbsp;<\/p><p>Gesch&uuml;tzt werden die Silos der&nbsp;<em>Sarmat<\/em>&nbsp;durch ein neues System, das im Westen noch kaum Beachtung fand.&nbsp;Das aktive Verteidigungssystem&nbsp;<em>Mozyr<\/em>&nbsp;(<em>russ<\/em>. &#1082;&#1086;&#1084;&#1087;&#1083;&#1077;&#1082;&#1089; &#1072;&#1082;&#1090;&#1080;&#1074;&#1085;&#1086;&#1081; &#1079;&#1072;&#1097;&#1080;&#1090;&#1099; &#1050;&#1040;&#1047;) besteht aus fest installierten Gesch&uuml;tzen, die eine &bdquo;Wolke&ldquo; aus Metallkugeln und Pfeilen verschie&szlig;en, welche angreifende Sprengk&ouml;pfe direkt &uuml;ber dem Silo zerst&ouml;ren. Die Entwicklung dieses Systems begann in den Achtzigerjahren, stockte dann aber, weil gen&uuml;gend leistungsf&auml;hige Radarger&auml;te zur Zielerfassung und Computer zur Flugbahnberechnung nicht verf&uuml;gbar waren [<a href=\"#foot_15\" name=\"note_15\">15<\/a>].&nbsp;<\/p><p>Langsam, aber gut gesch&uuml;tzt und kaum zu stoppen: Sollte jemand Russland mit Raketen angreifen, kommt der Gegenschlag der&nbsp;<em>Sarmat<\/em>&nbsp;mit Sicherheit.&nbsp;<\/p><p><strong>Atombomben gegen Flugzeugtr&auml;ger<\/strong><\/p><p>Auch unter Wasser r&uuml;stete Russland nach. Bei der &bdquo;<em>Poseidon&ldquo;<\/em>&nbsp;handelt es sich um eine Unterwasserdrohne globaler Reichweite mit einem atomaren Sprengkopf. Die russische Marine hat mit Nuklearantrieben gro&szlig;e Erfahrung &ndash; auch leidvolle &ndash; und nutzte die Fortschritte beim Bau kleinerer Kernreaktoren. Schon ein einzelner Nuklearantrieb erzeugt gen&uuml;gend Energie, damit ein Unterwasser-Fahrzeug &uuml;ber Tausende Kilometer Entfernung, in gro&szlig;er Tiefe und mit hohen Geschwindigkeiten, fahren kann. Bisher war die russische Seite mit technischen Details knausrig, aber die Rede ist von einer Reichweite von 10&rsquo;000 km bei einer Geschwindigkeit von mindestens 100 km\/h in 1&rsquo;000 m Tiefe [<a href=\"#foot_16\" name=\"note_16\">16<\/a>].&nbsp;<\/p><p><em>Poseidon<\/em>-Torpedos k&ouml;nnen Marinest&uuml;tzpunkte aus gro&szlig;er Distanz angreifen und ganze Schiffsverb&auml;nde mit Kernwaffen vernichten [<a href=\"#foot_17\" name=\"note_17\">17<\/a>].<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/250117-bossharddt-Globalbridge-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/250117-bossharddt-Globalbridge-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Karte: Distanzen von den russischen K&uuml;sten an die K&uuml;sten der USA. Quelle: Verfasser.<\/small><\/p><p>Die&nbsp;<em>Poseidon<\/em>&nbsp;U-Drohne kann von den gro&szlig;en U-Booten abgeschossen werden, &uuml;ber welche die russische Marine verf&uuml;gt. Eventuell besteht auch die M&ouml;glichkeit, dass die Drohne so lange auf dem Meeresboden wartet, bis sie aktiviert wird. Die Stationierung von Atomwaffen auf dem Meeresboden jenseits der 12-Meilen-Grenze verst&ouml;&szlig;t allerdings gegen den Meeresboden-R&uuml;stungskontrollvertrag von 1972. Dieser untersagt die Stationierung von Massenvernichtungswaffen auf dem Meeresboden jenseits des K&uuml;stenmeers, d.h. der 12-Meilen-Zone [<a href=\"#foot_18\" name=\"note_18\">18<\/a>]. Russland k&ouml;nnte die&nbsp;<em>Poseidon<\/em>&nbsp;aber durchaus auch in seinen Hoheitsgew&auml;ssern stationieren.&nbsp;<\/p><p>Der Einsatz von Kernwaffen gegen gro&szlig;e Kriegsschiffe wurde schon kurz nach den Atombombenabw&uuml;rfen auf Hiroshima und Nagasaki in Betracht gezogen und auch getestet. In der&nbsp;<em>Operation&nbsp;Crossroads&nbsp;<\/em>1946&nbsp;im Bikini-Atoll l&ouml;ste die Explosion einer Atombombe von 23 kT Sprengkraft einen Tsunami aus, der die ausrangierten Flugzeugtr&auml;ger und Schlachtschiffe versenkte oder irreversibel verstrahlte, die als Versuchsziele aufgestellt worden waren. Nach der Detonation entstand eine erste Welle von 29 m H&ouml;he. Der 6 km entfernt liegende Strand der Bikiniinsel wurde von neun Brandungswellen von bis zu 5 m H&ouml;he getroffen [<a href=\"#foot_19\" name=\"note_19\">19<\/a>].&nbsp;<\/p><p>Der Nukleargefechtskopf der&nbsp;<em>Poseidon<\/em>&nbsp;soll angeblich eine variable Sprengkraft von 2 bis 100 MT aufweisen, d.h. das 1&rsquo;000-fache des Sprengkopfs der Operation&nbsp;<em>Crossroads<\/em>. Wenn&nbsp;<em>Poseidon<\/em>&nbsp;wirklich gegen H&auml;fen eingesetzt werden soll, dann w&auml;ren die Effekte wohl vergleichbar mit jenen von&nbsp;<em>Crossroads<\/em>, einfach zehnmal st&auml;rker. Die 500 m hohe Tsunami-Welle, von welcher zuweilen berichtet wird, ist vielleicht etwas hoch gegriffen, aber schon 50 m hohe, tief ins Landesinnere vordringende Wellen w&uuml;rden wohl H&auml;fen und St&auml;dte an der K&uuml;ste aufs schwerste verw&uuml;sten.&nbsp;<\/p><p><strong>Langsam, aber unvermeidlich<\/strong><\/p><p>Mit Hilfe der erw&auml;hnten magnethydrodynamischen Antriebe ist der Bau sehr ger&auml;uscharmer U-Boote und auch U-Drohnen m&ouml;glich. Bereits mit herk&ouml;mmlicher Technologie sind heute aber derart ger&auml;uscharme Antriebe m&ouml;glich, dass moderne U-Boote extrem schwierig zu orten sind. Das zeigte sich beim Zusammensto&szlig; zweier Atom-U-Boote aus Frankreich und Gro&szlig;britannien im Atlantik 2009 [<a href=\"#foot_20\" name=\"note_20\">20<\/a>]. Aber leise Antriebe sind nicht das einzig Seligmachende im Krieg in den Tiefen der Ozeane: Zwar sind hydroakustische Mittel die bekanntesten, aber es existieren durchaus noch andere Methoden zur Ortung von getauchten U-Booten. &Auml;nderungen des Magnetfelds beispielsweise und radioaktive Strahlung k&ouml;nnen ebenfalls verr&auml;terische Signaturen abgeben. Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnen die Ger&auml;usche unter dem Packeis oder auch von anderen Schiffen durchaus die Antriebsger&auml;usche von U-Booten &uuml;berdecken.&nbsp;<\/p><p>Die&nbsp;<em>Poseidon<\/em>&nbsp;wird in erster Linie als Zweitschlagwaffe angesehen, welche milit&auml;rische Einrichtungen und Bev&ouml;lkerungszentren an K&uuml;sten trifft. Sie kann aber nach dem Abschuss wohl kaum gesteuert oder zur&uuml;ckgerufen werden, weil die Telekommunikation mit so tief tauchenden Objekten &uuml;ber gro&szlig;e Distanzen schon aus rein physikalischen Gr&uuml;nden nicht ganz einfach ist. Das spricht f&uuml;r ein hochentwickeltes Navigationssystem, das allenfalls sogar mit K&uuml;nstlicher Intelligenz kombiniert ist und damit in der Lage sein k&ouml;nnte, bislang nicht bekannten Hindernissen auszuweichen und gegnerische Abwehrma&szlig;nahmen zu kontern.<\/p><p>Insgesamt d&uuml;rfte es westlichen Seestreitkr&auml;ften schwerfallen, eine&nbsp;<em>Poseidon<\/em>&nbsp;U-Drohne aufzukl&auml;ren und abzufangen. Allerdings macht die lange Laufzeit von Tagen die Waffe nicht zum geeigneten Mittel f&uuml;r einen &uuml;berraschenden Erstschlag. Sie bringt langsame, aber unvermeidliche Vernichtung.<\/p><p><strong>Bomber ohne Piloten<\/strong><\/p><p>Technisch vielleicht am schwierigsten zu realisieren und am wenigsten dokumentiert scheint derzeit das Projekt &bdquo;<em>Burevestnik<\/em>&ldquo;. Zwar wird die&nbsp;<em>Burevestnik<\/em>&nbsp;zuweilen als tief-fliegende&nbsp;&Uuml;berschall-Rakete (englisch SLAM f&uuml;r&nbsp;<em>Supersonic Low Altitude Missile<\/em>) oder als&nbsp;&Uuml;berschall-schneller Marschflugk&ouml;rper bezeichnet, stellt aber eher einen unbemannten Bomber dar, der &uuml;ber sehr gro&szlig;e Distanzen in sehr geringer H&ouml;he mit Mach 3,5 fliegen und auf seinem Flugweg mehrere Atombomben abwerfen kann. Angetrieben werden d&uuml;rfte er durch ein Staustrahltriebwerk mit Nuklearantrieb, denn nur ein solches erzeugt die enorme Energie, die notwendig ist, um einen 14 m langen Flugk&ouml;rper von 2 m Durchmesser in wenigen Metern H&ouml;he mit der Geschwindigkeit einer Gewehrkugel fliegen zu lassen [<a href=\"#foot_21\" name=\"note_21\">21<\/a>].<\/p><p>Mit dem&nbsp;<em>Burevestnik<\/em>&nbsp;griffen die Russen eine alte Idee aus den USA aus den sp&auml;ten F&uuml;nfzigerjahren wieder auf und profitierten von den Fortschritten in den Bereichen Metallurgie und Navigation.&nbsp;&nbsp;Die Beanspruchungen an die Materialien sind enorm und die starke radioaktive Strahlung, welche das Triebwerk abgibt,&nbsp;legen&nbsp;den Verzicht auf eine Besatzung nahe.&nbsp;<\/p><p>Theoretisch kann der&nbsp;<em>Burevestnik<\/em>&nbsp;auch dank der praktisch unbegrenzt verf&uuml;gbaren Energie auf seinem Flugweg in gro&szlig;er H&ouml;he einen elektromagnetischen Impuls abgeben, der zwar keine physischen Sch&auml;den an Lebewesen und Gegenst&auml;nden am Boden anrichtet, aber alle ungesch&uuml;tzten Funk-Empf&auml;nger und elektronischen Datenverarbeitungsger&auml;te zerst&ouml;rt [<a href=\"#foot_22\" name=\"note_22\">22<\/a>]. Die Auswirkungen auf eine moderne Gesellschaft, die ein Ausfall von Strom- und Wasser-Versorgung, sowie von Telekommunikation h&auml;tte, w&auml;ren wohl verheerend. Zur&uuml;ck ins fr&uuml;he 19. Jahrhundert, w&auml;re wohl angesagt. Eine Waffe wie die&nbsp;<em>Burevestnik<\/em>&nbsp;ist in R&uuml;stungskontrollvertr&auml;gen nicht erfasst, denn sie stellt eine neue Waffenkategorie dar [<a href=\"#foot_23\" name=\"note_23\">23<\/a>].<\/p><p>Aber selbst wenn die&nbsp;<em>Burevestnik<\/em>&nbsp;in gro&szlig;er H&ouml;he 4&frac12; fache Schallgeschwindigkeit fliegt, ben&ouml;tigt sie bis zu zwei Stunden, bis sie tief aus dem Inneren Russlands Ziele in den USA erreicht.&nbsp;<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/250117-bossharddt-Globalbridge-02.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/250117-bossharddt-Globalbridge-02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Karte: Distanzen aus dem Innern Russland ins Innere der USA (Colorado). Quelle: Verfasser<\/small><\/p><p>Zudem ist sie aufgrund der radioaktiven Strahlung, die das Triebwerk abgibt, wohl nicht eben &bdquo;<em>stealthy<\/em>&ldquo;. Fraglich ist somit die Eignung des Systems f&uuml;r einen &uuml;berraschenden Einsatz. Auch d&uuml;rfte die Aufrechterhaltung einer hohen Einsatzbereitschaft technisch nicht einfach sein [<a href=\"#foot_24\" name=\"note_24\">24<\/a>]. Die Waffe f&uuml;r den &uuml;berraschenden Erstschlag ist die&nbsp;<em>Burevestnik<\/em>&nbsp;wohl nicht.<\/p><p><strong>Hauptgegner Europa<\/strong><\/p><p>Es zeichnet sich ab, dass Russland sich bereits auf den sich abzeichnenden Paradigmenwechsel globaler Sicherheit vorbereitet: Die Eins&auml;tze von neuen Hyperschall-Waffen und namentlich der&nbsp;<em>Oreshnik<\/em>-Mittelstreckenrakete waren erste Demonstrationen an den Westen [<a href=\"#foot_25\" name=\"note_25\">25<\/a>].&nbsp;<strong>Insgesamt h&auml;lt Russland sein Arsenal zum weltweiten nuklearen Zweitschlag auf aktuellem Stand und diversifiziert seine Mittel hierf&uuml;r. Dar&uuml;ber hinaus baut es eine F&auml;higkeit zur nicht-nuklearen strategischen Abschreckung gegen&uuml;ber seinen Nachbarn auf. Das wichtigste aber ist: Russland richtet sich auf den neuen Hauptgegner Europa aus. Die Europ&auml;er, die geglaubt haben, mit den USA im R&uuml;cken gegen Russland auftrumpfen zu k&ouml;nnen, stehen eventuell bald schon ohne den gro&szlig;en Bruder da.<\/strong><\/p><p>Das Szenario gleicht jenem im Kalten Krieg, als Bundeskanzler Helmut Schmidt bef&uuml;rchtete, dass die Stationierung sowjetischer Mittelstreckenraketen, namentlich der RSD-10 &bdquo;Pionier&ldquo; bzw. SS-20, wie sie bei der NATO genannt wurde, zu einer Entkoppelung der Sicherheit Deutschlands von jener der USA f&uuml;hren k&ouml;nnte. Konkret bestand die Bef&uuml;rchtung darin, dass die USA und die Sowjetunion sich nach einem verheerenden Atomkrieg in Deutschland darauf einigen k&ouml;nnten, es dabei bewenden zu lassen. Im Gegensatz dazu ist ist die Entkoppelung heute gewollt.&nbsp;<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/250117-bossharddt-Globalbridge-03.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/250117-bossharddt-Globalbridge-03.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Karte: Distanzen aus dem Inneren Russlands an die R&auml;nder Europas. Quelle: Verfasser<\/small><\/p><p>Mit dem NATO-Doppelbeschluss von 1979 kombinierte der Westen die Aufr&uuml;stung mit einem Verhandlungsangebot [<a href=\"#foot_26\" name=\"note_26\">26<\/a>]. Letzteres ist im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg derzeit einfach nicht zu erkennen. Der Westen hat geglaubt, mit Hilfe der Ukraine Russland auf die Knie bringen zu k&ouml;nnen und k&ouml;nnte jetzt glauben, er k&ouml;nne sich mit ein paar entschuldigenden Worten aus der Aff&auml;re ziehen. Das wird so nicht gehen. Die ukrainischen Angriffe auf die russischen Fr&uuml;hwarn-Radarstationen und die Basen der strategischen Bomberflotte wurden in Moskau bestimmt als Hauptprobe f&uuml;r den Dritten Weltkrieg interpretiert [<a href=\"#foot_27\" name=\"note_27\">27<\/a>]. Territoriale Zugest&auml;ndnisse seitens der Ukraine reichen jetzt nicht mehr. Da muss mehr kommen. Europa muss sich bewegen.<\/p><p>Donald Trump hingegen kann die f&uuml;r Deutschland vorgesehene &bdquo;<em>Multi-Domain Task-Force<\/em>&ldquo;, die nichts anderes ist als eine strategische Raketenbrigade, als Verhandlungsmasse nutzen gegen die neuen, nicht-nuklearen strategischen Waffen Russlands [<a href=\"#foot_28\" name=\"note_28\">28<\/a>]. Die europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten werden jammern, aber Donald Trump verbreitete in den letzten Wochen nicht den Eindruck, dass er auf die Meinung der Europ&auml;er viel geben w&uuml;rde.&nbsp;<\/p><p><small>Titelbild: Mike Mareen \/ Shutterstock<\/small><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Zum CPGS Programm siehe&nbsp;&bdquo;<em>The New START Treaty does not contain any constraints on current or planned U.S. Conventional Prompt Global Strike capability<\/em>&ldquo;, auf der Homepage des US State Department, 08.04.2010, online unter&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.state.gov\/t\/vci\/rls\/139913.htm\">state.gov\/t\/vci\/rls\/139913.htm<\/a>. Das US-Au&szlig;enministerium sagt es gleich rundheraus: &bdquo;<em>The growth of unrivaled U.S. conventional military capabilities&hellip;<\/em>&ldquo;. Vgl. Hans M Kristensen:&nbsp;<em>Talks at U.S. Strategic Command and University of California San Diego,&nbsp;<\/em>bei<em>&nbsp;Federation of American Scientists, FAS Strategic Security Blog<\/em>, 12.08.2012, online unter&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.fas.org\/blog\/ssp\/2012\/08\/talks.php\">fas.org\/blog\/ssp\/2012\/08\/talks.php<\/a>, Craig Whitlock:&nbsp;<em>U.S. looks to nonnuclear weapons to use as deterrent<\/em>, bei Washington Post, 08.04.2010, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/wp-dyn\/content\/article\/2010\/04\/07\/AR2010040704920.html\">washingtonpost.com\/wp-dyn\/content\/article\/2010\/04\/07\/AR2010040704920.html<\/a>&nbsp;und &bdquo;<em>In the works: A missile to hit anywhere in 1 hr<\/em>&ldquo;, bei The Times of India,&nbsp;02.04.2010, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/timesofindia.indiatimes.com\/world\/us\/in-the-works-a-missile-to-hit-anywhere-in-1-hr\/articleshowprint\/5857401.cms\">timesofindia.indiatimes.com\/world\/us\/in-the-works-a-missile-to-hit-anywhere-in-1-hr\/articleshowprint\/5857401.cms<\/a>.&nbsp;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Siehe &bdquo;Wenn &Uuml;berheblichkeit Menschenleben kostet&ldquo; bei Global Bridge, 22.04.2023, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/wenn-ueberheblichkeit-menschenleben-kostet\/\">globalbridge.ch\/wenn-ueberheblichkeit-menschenleben-kostet\/<\/a>.&nbsp;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Vgl. &bdquo;Betonk&ouml;pfe und Propagandisten am Hebel europ&auml;ischer Sicherheit&ldquo; bei Global Bridge, 14.12.2024, online unter<a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/betonkoepfe-und-propagandisten-am-hebel-europaeischer-sicherheit\/\">globalbridge.ch\/betonkoepfe-und-propagandisten-am-hebel-europaeischer-sicherheit\/<\/a>.&nbsp;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] &Uuml;ber die M&ouml;glichkeiten der MHD in der Luftfahrt referierten V.A. Bityurin und Vladimir Zeigarnik vom Institut f&uuml;r Hochtemperaturen an der Russischen Akademie der Wissenschaften zusammen mit A.L. Kuranov im Juni 1996 am&nbsp;<em>27th Plasma Dynamics and Lasers Conference, New Orlean LA&nbsp;<\/em>[sic]. Ihr Papier dazu: V.A. Bityurin, V.A. Zeigarnik, A.L. Kuranov:&nbsp;<em>On a perspective of MHD technology in aerospace applications, AIAA 96-2355, 27th AIAA Plasma Dynamics and Lasers Conference, 17-20 June 1996<\/em>, steht zum Herunterladen zur Verf&uuml;gung unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/271369148_On_a_perspective_of_MHD_technology_in_aerospace_applications\">researchgate.net\/publication\/&hellip;<\/a>. Ein weiterer Artikel von Bityurin:&nbsp;V.A., Bityurin, A.N. Bocharov:&nbsp;<em>Ground MHD experiments in hypersonic flows,&nbsp;<\/em>bei<em>&nbsp;Heat and Mass Transfer and Physical Gasdynamics, 29 December 2010, Volume 48, pages 874&ndash;880, (2010)<\/em>, online&nbsp;unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1134\/S0018151X10060143\">doi.org\/10.1134\/S0018151X10060143<\/a>. Zu den M&ouml;glichkeiten f&uuml;r den Antrieb von Booten siehe&nbsp;Werner Pluta: US-Milit&auml;r l&auml;sst lautlosen U-Boot-Antrieb entwickeln, bei golem.de, 31.05.2023, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/magnetohydrodynamischer-antrieb-us-militaer-laesst-lautlosen-u-boot-antrieb-entwickeln-2305-174596.html\">golem.de\/news\/magnetohydrodynamischer-antrieb-us-militaer-laesst-lautlosen-u-boot-antrieb-entwickeln-2305-174596.html<\/a>. Dass der Wirkungsgrad von MHD-Antrieben schlecht ist, st&ouml;rt bei Atom-U-Booten wenig, da der Atomreaktor Energie in H&uuml;lle und F&uuml;lle abgibt. Vgl. auch Robert Klatt: US-Milit&auml;r entwickelt lautlosen U-Boot-Antrieb, bei Forschung &amp; Wissen, 31.05.2023, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.forschung-und-wissen.de\/nachrichten\/technik\/us-militaer-entwickelt-lautlosen-u-boot-antrieb-13377566\">forschung-und-wissen.de\/nachrichten\/technik\/us-militaer-entwickelt-lautlosen-u-boot-antrieb-13377566<\/a>. Vgl. auch Gernot Kramper: Lautlose U-Boote: USA entwickeln magnetohydrodynamischen [sic] Unterwasserantrieb, bei Stern, 05.06.2023, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.stern.de\/digital\/technik\/lautlose-u-boote---usa-entwickeln-magnetohydrodynamischen-unterwasserantrieb-33530542.html\">stern.de\/digital\/technik\/lautlose-u-boote&mdash;usa-entwickeln-magnetohydrodynamischen-unterwasserantrieb-33530542.html<\/a>. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass die Russen das realisiert haben, was die Amerikaner derzeit realisieren m&ouml;chten. Siehe auch das Interview mit Jobst Landgrebe auf Kontrafunk, 02.01.2025, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/kontrafunk.radio\/de\/sendung-nachhoeren\/politik-und-zeitgeschehen\/kontrafunk-aktuell\/kontrafunk-aktuell-vom-2-januar-2025\">kontrafunk.radio\/de\/sendung-nachhoeren\/politik-und-zeitgeschehen\/kontrafunk-aktuell\/kontrafunk-aktuell-vom-2-januar-2025<\/a>.&nbsp;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Siehe &bdquo;<em>Martin Marietta AQM-127 SLAT<\/em>&ldquo; auf der Homepage des&nbsp;<em>Directory of U.S. Military Rockets and Missiles<\/em>, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.designation-systems.net\/dusrm\/m-127.html\">designation-systems.net\/dusrm\/m-127.html<\/a>.&nbsp;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] Joseph Trevithik:&nbsp;<em>Navy Needed Targets To Mimic Supersonic Anti-Ship Missiles So They Bought Real Ones From Russia,&nbsp;<\/em>bei<em>The Warzone<\/em>, 07.05.2020, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.twz.com\/33337\/navy-needed-targets-to-mimic-supersonic-anti-ship-missiles-so-they-bought-real-ones-from-russia\">twz.com\/33337\/navy-needed-targets-to-mimic-supersonic-anti-ship-missiles-so-they-bought-real-ones-from-russia<\/a>.&nbsp;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] Siehe generell Jill Hruby:&nbsp;<em>Russia&rsquo;s New Nuclear Weapon Delivery Systems &ndash; An Open-Source Technical Review<\/em>, hrsg. von der&nbsp;<em>Nuclear Threat Initiative<\/em>, 13.11.2019, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/media.nti.org\/documents\/NTI-Hruby_FINAL.PDF\">media.nti.org\/documents\/NTI-Hruby_FINAL.PDF<\/a>&nbsp;und&nbsp;<em>Congressional Research Service: Russia&rsquo;s Nuclear Weapons: Doctrine, Forces, and Modernization, Updated April 21, 2022,&nbsp;<\/em>Washington DC,<em>&nbsp;<\/em>S. 23-31<em>, online<\/em>&nbsp;unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/sgp.fas.org\/crs\/nuke\/R45861.pdf\">sgp.fas.org\/crs\/nuke\/R45861.pdf<\/a>.&nbsp;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] Siehe&nbsp;Asif A. Siddiqi: &bdquo;<em>The Soviet Fractional Orbital Bombardment System: A Short Technical History&ldquo; (PDF). International,&nbsp;<\/em>bei<em>Quest, the History of Spaceflight Quarterly, Volume 7, Number 4, Spring 2000<\/em>, s. 22-33, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/faculty.fordham.edu\/siddiqi\/writings\/p15_siddiqi_quest_2000-04_fobs.pdf\">faculty.fordham.edu\/siddiqi\/writings\/p15_siddiqi_quest_2000-04_fobs.pdf<\/a>.&nbsp;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] Siehe&nbsp;&bdquo;<em>SS-9<\/em>&ldquo; bei&nbsp;<em>missilethreat.com<\/em>, online unter&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.missilethreat.com\/missiles\/ss-9_russia.html\">missilethreat.com\/missiles\/ss-9_russia.html<\/a>.&nbsp;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] Siehe&nbsp;&bdquo;<em>R-36 \/ SS-9 SCARP<\/em>&ldquo; bei&nbsp;<em>globalsecurity<\/em>, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.globalsecurity.org\/wmd\/world\/russia\/r-36.htm\">globalsecurity.org\/wmd\/world\/russia\/r-36.htm<\/a>.&nbsp;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_11\">&laquo;11<\/a>] Siehe &bdquo;<em>Launch-On-Warning (LOW)<\/em>&ldquo; bei atomwaffen A-Z, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.atomwaffena-z.info\/glossar\/begriff\/launch-on-warning-low\">atomwaffena-z.info\/glossar\/begriff\/launch-on-warning-low<\/a>. In diesem Zusammenhang wird auch oft von &bdquo;<em>Hairtrigger Alert<\/em>&ldquo; gesprochen.&nbsp;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_12\" name=\"foot_12\">&laquo;12<\/a>] Siehe Miroslav Gy&#369;r&ouml;si:&nbsp;<em>The Soviet Fractional Orbital Bombardment System Program, Technical Report APA-TR-2010-0101,&nbsp;<\/em>bei<em>&nbsp;Air Power Australia, Updated April<\/em>, 2012, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.ausairpower.net\/APA-Sov-FOBS-Program.html\">ausairpower.net\/APA-Sov-FOBS-Program.html<\/a>.&nbsp;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_13\" name=\"foot_13\">&laquo;13<\/a>] Siehe&nbsp;<em>Missile Defense Project<\/em>: &bdquo;<em>RS-28 Sarmat<\/em>&ldquo;,&nbsp;Missile Threat, Center for Strategic and International Studies, May 17, 2017, last modified April&nbsp;23, 2024,&nbsp;<a href=\"https:\/\/missilethreat.csis.org\/missile\/rs-28-sarmat\/\">missilethreat.csis.org\/missile\/rs-28-sarmat\/<\/a>. Taunton Paine:&nbsp;<em>Bombs in orbit? Verification and violation under the Outer Space Treaty,&nbsp;<\/em>bei<em>&nbsp;The Space Review,<\/em>&nbsp;19.03.2018, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.thespacereview.com\/article\/3454\/1\">thespacereview.com\/article\/3454\/1<\/a>. Drago Bosnic:&nbsp;<em>RS-28 &bdquo;Sarmat&ldquo; ICBM &ndash; why Russia needs such doomsday weapons<\/em>, bei BRICS Portal, 21.04.2022, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/infobrics.org\/post\/35593\">infobrics.org\/post\/35593<\/a>.&nbsp;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_14\" name=\"foot_14\">&laquo;14<\/a>] Siehe&nbsp;Mark Melamed, Lynn Rusten:&nbsp;<em>Russia&rsquo;s New Nuclear Weapon Delivery Systems, Implications for New START, Future Arms Control, and Strategic Stability<\/em>, bei&nbsp;<em>Nuclear Threat Initiative<\/em>, November 2019, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.nti.org\/analysis\/articles\/russias-new-nuclear-weapon-delivery-systems-open-source-technical-review\/#:~:text=Authored%20by%20Jill%20Hruby%2C%20NTI%27s,schedule%2C%20provides%20insight%20into%20the\">nti.org\/analysis\/articles\/russias-new-nuclear-weapon-delivery-systems-open-source-technical-review\/<\/a>,&nbsp;&bdquo;Avangard&ldquo;, bei&nbsp;<em>Missile Threat, CSIC Missile Defense Project<\/em>, 31.07.2021, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/missilethreat.csis.org\/missile\/avangard\/\">missilethreat.csis.org\/missile\/avangard\/<\/a>&nbsp;und&nbsp;&bdquo;Avangard (<em>Hypersonic Glide Vehicle<\/em>)&ldquo;, bei&nbsp;<em>Missile Defence Advocacy Alliance<\/em>, o.D., online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/missiledefenseadvocacy.org\/missile-threat-and-proliferation\/todays-missile-threat\/russia\/avangard-hypersonic-glide-vehicle\/\">missiledefenseadvocacy.org\/missile-threat-and-proliferation\/todays-missile-threat\/russia\/avangard-hypersonic-glide-vehicle\/<\/a>, sowie&nbsp;&bdquo;<em>Ukraine War: Russia&rsquo;s 2nd Regiment Of Avangard Hypersonic Missile, With &lsquo;Mach 27&rsquo; Speed, Takes Up Combat Duty<\/em>&ldquo;, bei Eurasian Times,&nbsp;17.12.2022, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.eurasiantimes.com\/ukraine-war-russias-2nd-regiment-of-avangard-hypersonic\/\">eurasiantimes.com\/ukraine-war-russias-2nd-regiment-of-avangard-hypersonic\/<\/a>. Vgl.&nbsp;<em>NATO Science &amp; Technology Organization: Science &amp; Technology Trends 2020-2040, Exploring the S&amp;T Edge<\/em>,&nbsp;Br&uuml;ssel, M&auml;rz 2020 , online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.nato.int\/nato_static_fl2014\/assets\/pdf\/2020\/4\/pdf\/190422-ST_Tech_Trends_Report_2020-2040.pdf\">nato.int\/nato_static_fl2014\/assets\/pdf\/2020\/4\/pdf\/190422-ST_Tech_Trends_Report_2020-2040.pdf<\/a>, Kapitel F,&nbsp;Hypersonics, S. 86 &ndash; 93, Abbildung F.2, S. 87.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_15\" name=\"foot_15\">&laquo;15<\/a>] Siehe&nbsp;&bdquo;&#1054;&#1050;&#1056; &#1052;&#1086;&#1079;&#1099;&#1088;&#1100; \/ &#1080;&#1079;&#1076;&#1077;&#1083;&#1080;&#1077; 171 \/ &#1050;&#1072;&#1084;&#1095;&#1072;&#1090;&#1089;&#1082;&#1072;&#1103; &#1055;&#1056;&#1054;&ldquo;, bei&nbsp;<em>Military Russia<\/em>, 15.11.2011, online unter&nbsp;<a href=\"http:\/\/militaryrussia.ru\/blog\/index-776.html\">militaryrussia.ru\/blog\/index-776.html<\/a>, &#1040;&#1088;&#1076;&#1072;&#1096;&#1077;&#1074; &#1040;.: &#1047;&#1072;&#1097;&#1080;&#1090;&#1072; &#1096;&#1072;&#1093;&#1090;&#1085;&#1099;&#1093; &#1087;&#1091;&#1089;&#1082;&#1086;&#1074;&#1099;&#1093; &#1091;&#1089;&#1090;&#1072;&#1085;&#1086;&#1074;&#1086;&#1082; &#1052;&#1041;&#1056; &#1086;&#1090; &#1074;&#1099;&#1089;&#1086;&#1082;&#1086;&#1090;&#1086;&#1095;&#1085;&#1086;&#1075;&#1086; &#1086;&#1088;&#1091;&#1078;&#1080;&#1103;, bei &#1056;&#1072;&#1082;&#1077;&#1090;&#1085;&#1072;&#1103; &#1090;&#1077;&#1093;&#1085;&#1080;&#1082;&#1072;,&nbsp;27.04.2010, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/missilery.info\/article\/zashchita-shahtnyh-puskovyh-ustanovok-mbr-ot-vysokotochnogo-oruzhiya\">missilery.info\/article\/zashchita-shahtnyh-puskovyh-ustanovok-mbr-ot-vysokotochnogo-oruzhiya<\/a>, &bdquo;&#1052;&#1080;&#1085;&#1080;&#1089;&#1090;&#1077;&#1088;&#1089;&#1090;&#1074;&#1086; &#1086;&#1073;&#1086;&#1088;&#1086;&#1085;&#1099; &#1074;&#1086;&#1079;&#1086;&#1073;&#1085;&#1086;&#1074;&#1083;&#1103;&#1077;&#1090; &#1080;&#1089;&#1087;&#1099;&#1090;&#1072;&#1085;&#1080;&#1103; &#1082;&#1086;&#1084;&#1087;&#1083;&#1077;&#1082;&#1089;&#1072; &#1072;&#1082;&#1090;&#1080;&#1074;&#1085;&#1086;&#1081; &#1079;&#1072;&#1097;&#1080;&#1090;&#1099; &#1086;&#1090; &#1088;&#1072;&#1082;&#1077;&#1090; &#1080; &#1074;&#1099;&#1089;&#1086;&#1082;&#1086;&#1090;&#1086;&#1095;&#1085;&#1086;&#1075;&#1086; &#1086;&#1088;&#1091;&#1078;&#1080;&#1103; &#1089; &#1087;&#1077;&#1088;&#1089;&#1087;&#1077;&#1082;&#1090;&#1080;&#1074;&#1085;&#1099;&#1084;&#1080; &#1087;&#1086;&#1088;&#1072;&#1078;&#1072;&#1102;&#1097;&#1080;&#1084;&#1080; &#1101;&#1083;&#1077;&#1084;&#1077;&#1085;&#1090;&#1072;&#1084;&#1080;&ldquo;, 11.12.2012, online unter&nbsp;<a href=\"http:\/\/eurasian-defence.ru\/node\/2626\">eurasian-defence.ru\/node\/2626<\/a>&nbsp;und &#1040;&#1083;&#1077;&#1082;&#1089;&#1077;&#1081; &#1052;&#1080;&#1093;&#1072;&#1081;&#1083;&#1086;&#1074;, &#1044;&#1084;&#1080;&#1090;&#1088;&#1080;&#1081; &#1041;&#1072;&#1083;&#1100;&#1073;&#1091;&#1088;&#1086;&#1074;: &#1055;&#1086;&#1089;&#1083;&#1077;&#1076;&#1085;&#1080;&#1081; &#1088;&#1091;&#1073;&#1077;&#1078; &#1055;&#1056;&#1054; &#1074;&#1086;&#1086;&#1088;&#1091;&#1078;&#1072;&#1090; &#1089;&#1090;&#1088;&#1077;&#1083;&#1072;&#1084;&#1080; &#1080; &#1096;&#1072;&#1088;&#1080;&#1082;&#1072;&#1084;&#1080;, bei &#1048;&#1079;&#1074;&#1077;&#1089;&#1090;&#1080;&#1103; (Izvestiya), 11.12.2012, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/iz.ru\/news\/541076\">iz.ru\/news\/541076<\/a>, alle in russischer Sprache. Siehe auch &bdquo;<em>Mozyr: will the most unusual anti-missile system be revived?<\/em>&ldquo;, bei VPK News, 01.04.2022, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/vpk.name\/en\/591501_mozyr-will-the-most-unusual-anti-missile-system-be-revived.html\">vpk.name\/en\/591501_mozyr-will-the-most-unusual-anti-missile-system-be-revived.html<\/a>, &bdquo;<em>OCD &bdquo;Mozyr&ldquo;. Soviet missile defense system<\/em>&bdquo;, bei&nbsp;<em>Top War<\/em>, 03.12.2018, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/en.topwar.ru\/150650-sovetskaja-sistema-pro-okr-mozyr.html\">en.topwar.ru\/150650-sovetskaja-sistema-pro-okr-mozyr.html<\/a>und &bdquo;<em>Mozyr active defense complex (KAZ)<\/em>&ldquo;, bei Global Security.org, 10.11.2019, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.globalsecurity.org\/wmd\/world\/russia\/mozyr-kaz.htm\">globalsecurity.org\/wmd\/world\/russia\/mozyr-kaz.htm<\/a>. Vgl. &bdquo;Drohnen gegen den Kreml&ldquo;, bei Global Bridge, 04.05.2023, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/drohnen-gegen-den-kreml\/\">globalbridge.ch\/drohnen-gegen-den-kreml\/<\/a>.&nbsp;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_16\" name=\"foot_16\">&laquo;16<\/a>] H.I. Sutton:&nbsp;<em>Poseidon Torpedo,&nbsp;<\/em>bei<em>&nbsp;Covert Shores<\/em>, 22.02.2019, online unter&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.hisutton.com\/Poseidon_Torpedo.html\">hisutton.com\/Poseidon_Torpedo.html<\/a>. Vgl. Matthias Koch: Nukleare Drohung aus Moskau; Unterwasserdrohne Poseidon: Putins teuflische Tsunamiwaffe, bei RedaktionsNetzwerk Deutschland, 10.05.2022, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/poseidon-putins-teuflische-tsunamiwaffe-im-krieg-gegen-die-ukraine-WYT36PNNTBEF7H5IWSEA46YFXI.html\">rnd.de\/politik\/poseidon-putins-teuflische-tsunamiwaffe-im-krieg-gegen-die-ukraine-WYT36PNNTBEF7H5IWSEA46YFXI.html<\/a>.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_17\" name=\"foot_17\">&laquo;17<\/a>] Ebd.&nbsp;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_18\" name=\"foot_18\">&laquo;18<\/a>] Siehe die deutsche &Uuml;bersetzung &bdquo;Vertrag &uuml;ber das Verbot der Anbringung von Kernwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen auf dem Meeresboden und im Meeresgrund&ldquo; auf der Homepage der eidgen&ouml;ssischen Bundesverwaltung, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.fedlex.admin.ch\/eli\/cc\/1976\/1430_1431_1431\/de\">fedlex.admin.ch\/eli\/cc\/1976\/1430_1431_1431\/de<\/a>.&nbsp;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_19\" name=\"foot_19\">&laquo;19<\/a>] Siehe&nbsp;Samuel Glasstone, Philip Dolan:&nbsp;<em>The Effects of Nuclear Weapons (3rd ed.), U.S. Government Printing Office, Washington DC, 1977<\/em>, S. 52ff, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/fourmilab.ch\/etexts\/www\/effects\/eonw_2.pdf#zoom=100#zoom=100\">fourmilab.ch\/etexts\/www\/effects\/eonw_2.pdf#zoom=100<\/a>&nbsp;und S. 249, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/fourmilab.ch\/etexts\/www\/effects\/eonw_6.pdf#zoom=100#zoom=100\">fourmilab.ch\/etexts\/www\/effects\/eonw_6.pdf#zoom=100<\/a>.&nbsp;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_20\" name=\"foot_20\">&laquo;20<\/a>] Siehe &bdquo;Atom-U-Boote zusammengesto&szlig;en&ldquo; bei taz, 16.02.2009, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/taz.de\/Kollision-im-Atlantik\/!5167728#:~:text=PARIS%2FLONDON%20dpa%20Trotz%20ihrer,beider%20Atomm%C3%A4chte%20am%20Montag%20mitteilten\">taz.de\/Kollision-im-Atlantik\/!5167728<\/a>.&nbsp;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_21\" name=\"foot_21\">&laquo;21<\/a>] Siehe&nbsp;Alexander S. Yermakov:&nbsp;<em>The Nuclear Triad: Alternatives from The Days Gone By and Possible Futures, Working Paper No. 68\/2022 Russian International Affairs Council (RIAC), Moscow, 2022<\/em>, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/russiancouncil.ru\/en\/activity\/workingpapers\/the-nuclear-triad-alternatives-from-the-days-gone-by-and-possible-futures\/\">russiancouncil.ru\/en\/activity\/workingpapers\/the-nuclear-triad-alternatives-from-the-days-gone-by-and-possible-futures\/<\/a>. Vgl.&nbsp;Hruby,&nbsp;<em>Russia&rsquo;s New Nuclear Weapons<\/em>, a.a.O., S. 10f, 33f. Siehe auch &bdquo;&#1056;&#1072;&#1082;&#1077;&#1090;&#1072; 9&#1052;730 &#1041;&#1091;&#1088;&#1077;&#1074;&#1077;&#1089;&#1090;&#1085;&#1080;&#1082; \/ &#1050;&#1088;&#1099;&#1083;&#1072;&#1090;&#1072;&#1103; &#1088;&#1072;&#1082;&#1077;&#1090;&#1072; &#1089; &#1071;&#1069;&#1059;&nbsp;&ndash; SSC-X-9 SKYFALL&ldquo; bei&nbsp;<em>Military Russia<\/em>, online unter&nbsp;<a href=\"http:\/\/militaryrussia.ru\/blog\/topic-895.html\">militaryrussia.ru\/blog\/topic-895.html<\/a>, in russischer Sprache.&nbsp;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_22\" name=\"foot_22\">&laquo;22<\/a>] Siehe Peter Vincent Pry: Russia;&nbsp;<em>EMP Threat; the Russian Federation&rsquo;s Military Doctrine, Plans, and Capabilities for Electromagnetic Pulse (EMP) Attack,&nbsp;<\/em>bei<em>&nbsp;Defense Technical Information Center<\/em>, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/apps.dtic.mil\/sti\/citations\/AD1124730\">apps.dtic.mil\/sti\/citations\/AD1124730<\/a>, S. 18.&nbsp;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_23\" name=\"foot_23\">&laquo;23<\/a>] Siehe&nbsp;Mark Melamed, Lynn Rusten:&nbsp;<em>Russia&rsquo;s New Nuclear Weapon Delivery Systems, Implications for New START, Future Arms Control, and Strategic Stability,&nbsp;<\/em>bei<em>&nbsp;Nuclear Threat Initiative NTI, November 2019<\/em>, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/media.nti.org\/documents\/NTI-Melamed-Rusten_FINAL.pdf\">media.nti.org\/documents\/NTI-Melamed-Rusten_FINAL.pdf<\/a>,&nbsp;S. 2, 4-6.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_24\" name=\"foot_24\">&laquo;24<\/a>] Eine Beschreibung des Projekts auf der Homepage der Herstellerfirma Vought, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.vought.org\/products\/html\/slam.html\">vought.org\/products\/html\/slam.html<\/a>. Siehe auch J. S. Butz Jr.:&nbsp;<em>Pluto; a New Strategic System or Just Another Test Program?, in Air &amp; Space Forces Magazine<\/em>, 01.07.1964, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.airandspaceforces.com\/article\/0764pluto\/\">airandspaceforces.com\/article\/0764pluto\/<\/a>. Vgl. &bdquo;SLAM&ldquo; in der&nbsp;<em>Encyclopedia Astronautica<\/em>, online unter&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.astronautix.com\/s\/slam.html\">astronautix.com\/s\/slam.html<\/a>.&nbsp;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_25\" name=\"foot_25\">&laquo;25<\/a>] Siehe &bdquo;Betonk&ouml;pfe und Propagandisten am Hebel europ&auml;ischer Sicherheit&ldquo;, bei Global Bridge, 14.12.2024, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/betonkoepfe-und-propagandisten-am-hebel-europaeischer-sicherheit\/\">globalbridge.ch\/betonkoepfe-und-propagandisten-am-hebel-europaeischer-sicherheit\/<\/a>.&nbsp;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_26\" name=\"foot_26\">&laquo;26<\/a>] Siehe &bdquo;22. November 1983: Bundestag best&auml;tigt Entscheidung zum NATO-Doppelbeschluss&ldquo;, bei Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung, 21.11.2018, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/kurz-knapp\/hintergrund-aktuell\/280816\/22-november-1983-bundestag-bestaetigt-entscheidung-zum-nato-doppelbeschluss\/\">bpb.de\/kurz-knapp\/hintergrund-aktuell\/280816\/22-november-1983-bundestag-bestaetigt-entscheidung-zum-nato-doppelbeschluss\/<\/a>. Vgl. &bdquo;Historische Debatten (9): Nato-Doppelbeschluss&ldquo; auf der Homepage des Deutschen Bundestags, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/natodoppelbeschluss-200098\">bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/natodoppelbeschluss-200098<\/a>. Vgl. auch Theo Sommer: Kompromi&szlig; beim Waldspaziergang, die Geschichte der Nitze-Kwitzinskij-Formel, bei Zeit Online, 03.06.1983, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/1983\/23\/kompromiss-beim-waldspaziergang\">zeit.de\/1983\/23\/kompromiss-beim-waldspaziergang<\/a>.&nbsp;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_27\" name=\"foot_27\">&laquo;27<\/a>] Siehe &bdquo;Spiel mit dem atomaren Feuer&ldquo;, bei Global Bridge, 03.01.2023, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/spiel-mit-dem-atomaren-feuer\/\">globalbridge.ch\/spiel-mit-dem-atomaren-feuer\/<\/a>. Vgl. Tilman Michael Dralle: Der Nato-Doppelbeschluss; neue geschichtswissenschaftliche sowie rechtliche Perspektiven auf eine umstrittene b&uuml;ndnispolitische Entscheidung, Oktober 2010, online unter&nbsp;<a href=\"http:\/\/tilman-dralle.de\/pdf\/Nato_Doppelbeschluss_Tilman_Dralle.pdf\">tilman-dralle.de\/pdf\/Nato_Doppelbeschluss_Tilman_Dralle.pdf<\/a>. Ein &Uuml;bersichtsartikel &uuml;ber die Vorgeschichte des NATO-Doppelbeschlusses stammt von Hellmuth Vensky: Nato-Doppelbeschluss; Als der Kalte Krieg auftaute, in ZEIT Online, 12.12.2009,online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/archive.ph\/20220213220130\/https:\/www.zeit.de\/wissen\/geschichte\/2009-12\/nato-doppelbeschluss\/komplettansicht\">archive.ph\/20220213220130\/https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/geschichte\/2009-12\/nato-doppelbeschluss\/komplettansicht<\/a>.&nbsp;&nbsp;Eine Sammlung diplomatischer Dokumente findet sich bei Timothy McDonnell:&nbsp;<em>The Euromissiles Crisis and the End of the Cold War: 1977-1987<\/em>, auf der Homepage des&nbsp;<em>Wilson Center<\/em>, 07.07.2011, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.wilsoncenter.org\/publication\/the-euromissiles-crisis-and-the-end-the-cold-war-1977-1987\">wilsoncenter.org\/publication\/the-euromissiles-crisis-and-the-end-the-cold-war-1977-1987<\/a>.&nbsp;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_28\" name=\"foot_28\">&laquo;28<\/a>] Siehe Wolfgang Richter: Stationierung von U.S. Mittelstreckenraketen in Deutschland Konzeptioneller Hintergrund und Folgen f&uuml;r die europ&auml;ische Sicherheit, bei Friedrich-Ebert-Stiftung, Regionalb&uuml;ro f&uuml;r Zusammenarbeit und Frieden in Europa, Juli 2024, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/bueros\/wien\/21371.pdf\">library.fes.de\/pdf-files\/bueros\/wien\/21371.pdf<\/a>.&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Folgende ist ein ausgesprochen interessanter Artikel von&nbsp;<a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/author\/ralphbosshard\/\"><strong>Ralph Bosshard<\/strong><\/a>. Wir &uuml;bernehmen ihn <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/speziell-die-europaeer-sollten-sich-warm-anziehen\/\">von <em>GlobalBridge<\/em><\/a> &ndash; verbunden mit einem gro&szlig;en Dank an den Autor und <em>GlobalBridge<\/em>.<\/p>\n<p>Nachdem die USA mit dem&nbsp;&laquo;Conventional Prompt Global Strike&raquo;-Programm der ganzen Welt das Messer an den Hals gesetzt haben, beschloss Russland vor einigen Jahren, dagegenzuhalten und seinerseits zumindest den Europ&auml;ern<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127359\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":127360,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[172,171],"tags":[1519,2205,259,260,1556,1386],"class_list":["post-127359","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aufruestung","category-militaereinsaetzekriege","tag-atomwaffen","tag-praeventivkrieg","tag-russland","tag-ukraine","tag-usa","tag-wissenschaftlich-technischer-fortschritt"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/shutterstock_2192947265.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127359","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=127359"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127359\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":127392,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127359\/revisions\/127392"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/127360"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=127359"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=127359"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=127359"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}