{"id":12736,"date":"2012-03-30T15:40:50","date_gmt":"2012-03-30T13:40:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12736"},"modified":"2012-04-02T08:07:46","modified_gmt":"2012-04-02T06:07:46","slug":"hinweise-des-tages-ii-53","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12736","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12736#h01\">Daron Acemoglu und Simon Johnson &ndash; Europa im W&uuml;rgegriff der Banken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12736#h02\">Thomas Fricke &ndash; Wir basteln uns Europa sch&ouml;n<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12736#h03\">Rot-Gr&uuml;n fordert mehr Knete<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12736#h04\">Kapitalismuskritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12736#h05\">Wir sollten es mit der Steuer einfach versuchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12736#h06\">Die Hungermacher &ndash; Wie Banken und Fonds mit Lebensmitteln spekulieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12736#h07\">Vom Minijob in die Altersarmut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12736#h08\">USA: 99% der Einkommenbezieher 2010 faktisch ohne Einkommenssteigerungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12736#h09\">Luxussteuer k&ouml;nnte Bildungssystem verbessern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12736#h10\">Carsten Maschmeyer &ndash; Einfach nur reich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12736#h11\">Indische Arbeiterinnen: Sklavin f&uuml;r vier Jahre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12736#h12\">Einwanderung: Vorurteile sind sozial, nicht &ouml;konomisch begr&uuml;ndet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12736#h13\">Digitale Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12736#h14\">Der Bobby-Car-Effekt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12736#h15\">Maybrit Illner &ndash; Sind die fetten Jahre jetzt vorbei?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12736#h16\">Studie: &ldquo;Die Wirtschaft in der Schule &ndash; Agendasetting, Akteure, Aktivit&auml;ten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12736#h17\">Unvollst&auml;ndiges Bild: Berichterstattung aus Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12736#h18\">Post-Chef Frank Appel will niedrigere Sozialleistungen f&uuml;r Schlechtverdiener<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=12736&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Daron Acemoglu und Simon Johnson &ndash; Europa im W&uuml;rgegriff der Banken<\/strong><br>\nDer Lobbyismus der Geldh&auml;user hat die W&auml;hrungsunion noch tiefer in die Krise gef&uuml;hrt. Die Politik muss endlich aufh&ouml;ren, auf die Banker zu h&ouml;ren.<br>\nEuropas politische Elite &ndash; diejenigen also, die auf nationaler Ebene und auf Ebene der Eurozone den Kurs bestimmen &ndash; steckt in ernsten Schwierigkeiten. Sie ist durch Misswirtschaft auf Abwege und damit in eine tiefe Krise geraten und hat all die hochtrabenden Versprechungen von Einheit und Wohlstand entt&auml;uscht, die bei der Einf&uuml;hrung des Euro gegeben wurden. Die W&auml;hrungsunion wird vielleicht &uuml;berleben, aber f&uuml;r Millionen von Menschen ist der Euro bereits an seiner Aufgabe gescheitert, f&uuml;r nachhaltiges Wachstum zu sorgen und Stabilit&auml;t zu gew&auml;hrleisten. Wie ist es dazu gekommen? [&hellip;]<br>\nDie Antwort sollte inzwischen klar sein: Interessengruppenpolitik und die Weltsicht politischer Eliten. Auch wenn das Risiko f&uuml;r das Finanzsystem minimal war, hatten Banken und Anleihegl&auml;ubiger mit erheblichen Konsequenzen zu rechnen. Sie liefen Gefahr, Milliarden zu verlieren und vielen Besch&auml;ftigten des Finanzsektors drohte der Verlust ihrer Arbeitspl&auml;tze. Es ist also kaum verwunderlich, dass f&uuml;hrende Banker, sowohl hinter verschlossenen T&uuml;ren als auch &ouml;ffentlich, Lobbyismus gegen eine Umschuldung betrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/:top-oekonomen-europa-im-wuergegriff-der-banken\/70016009.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/meinungshungrige\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Thomas Fricke &ndash; Wir basteln uns Europa sch&ouml;n<\/strong><br>\nEuro nur f&uuml;r Nordl&auml;nder oder Extrastimmrecht f&uuml;r Bundesbanker: Gegen deutsche Isolation scheint derzeit jeder Unsinn recht. Schwachen Ideen fehlt aber die &Uuml;berzeugungskraft. [&hellip;]<br>\nDeutschlands Krisenmanager sind ja seit Ausbruch der Krise nicht nur in S&uuml;dl&auml;ndern auf wenig Verst&auml;ndnis gesto&szlig;en. Wenn Kanzlerin und Bundesbankchef gegen Hilfen votieren, Noteins&auml;tze von Notenbanken ablehnen und brachiale Austerit&auml;t empfehlen, st&ouml;&szlig;t das fast &uuml;berall auf der Welt auf Unverst&auml;ndnis. Und man kann nicht sagen, dass die Wirklichkeit ihnen seitdem recht gegeben hat, wie die griechische Depression oder die Eskalation der Krise nach Privatsektorbeteiligung gezeigt hat. Am Ende musste eben doch die Notenbank eingreifen, um das Desaster zumindest vorerst zu stoppen, was Frau Merkel und Herr Weidmann zuvor monatelang verhindern wollten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:kolumne-thomas-fricke-wir-basteln-uns-europa-schoen\/70016175.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Rot-Gr&uuml;n fordert mehr Knete<\/strong><br>\nDurch ein Abkommen mit der Schweiz sollen Abgaben auf das Geld deutscher Steuerbetr&uuml;ger erhoben werden. Doch die S&auml;tze sind SPD und Gr&uuml;nen zu niedrig &ndash; das Abkommen droht zu scheitern. [&hellip;]<br>\nDas milliardenschwere Steuerabkommen Deutschlands mit der Schweiz droht endg&uuml;ltig zu scheitern. Die von SPD und Gr&uuml;nen gef&uuml;hrten L&auml;nder lehnten das Abkommen trotz der Zugest&auml;ndnisse der Schweiz weiter ab, wie es am Freitag im rheinland-pf&auml;lzischen Finanzministerium hie&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!90649\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Das Veto von SPD und Gr&uuml;nen ist richtig! Die Verhandlungen <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.sf.tv\/Nachrichten\/Archiv\/2011\/12\/13\/Schweiz\/Steuerstreit-mit-USA-Ja-zum-Doppelbesteuerungsabkommen\">zwischen der Schweiz und den USA zeigten<\/a>, dass selbst das nachverhandelte Abkommen zwischen der Schweiz und Deutschland weit hinter den M&ouml;glichkeiten zur&uuml;ckbleibt. Warum sollte Deutschland nicht &auml;hnlich tiefgreifende Zugest&auml;ndnisse zugesprochen bekommen wie die USA? Ein kleiner Tipp an die Bundesregierung &ndash; im Zweifel hilft immer die Kavallerie, die USA k&ouml;nnen da bei Bedarf sicher gute Tipps geben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kapitalismuskritik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wolfram Elsner: &bdquo;Neoliberal&ldquo;: Weder neu noch liberal<\/strong><br>\nWer es bis zur Ausbruch der Finanzkrise 2008 noch nicht f&uuml;r m&ouml;glich hielt, d&uuml;rfte inzwischen mehr oder weniger deutlich erkannt (oder gar am eignen Leibe erfahren) haben, dass dem kapitalistischen System Krisen immanent sind. Immer waren. In seiner langen Geschichte gelang es dem Kapitalismus immer Haken zu schlagen, um seinem im Grunde programmierten Untergang zu entgehen. Sogar den Sozialismus (oder das, was man daf&uuml;r hielt) zwang er in die Knie. Auch wenn das Jahrzehnte dauerte. Im Wesentlichen traten im Kapitalismus Krisen stets zyklisch auf. Inzwischen befindet sich das auf Gier beruhende System anscheinend in einer Dauerkrise. Man darf sicher sein: auch dieser d&uuml;rfte der Kapitalismus wieder entschl&uuml;pfen. Zu diesem Behufe d&uuml;rfte das System sogar bereit sein, den Ast auf dem es zwar wackelig, doch aber sitzt, abzus&auml;gen. Dabei werden sicher nicht nur Sp&auml;ne fallen, sondern unter Umst&auml;nden auch blutige Zeiten auf uns zu kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.readers-edition.de\/2012\/03\/27\/neoliberal-weder-neu-noch-liberal-ein-text-von-prof-dr-wolfram-elsner\/\">Readers Edition<\/a>\n<p><strong>dazu eine Buchbesprechung: <a href=\"http:\/\/www.readers-edition.de\/2012\/03\/27\/neoliberal-weder-neu-noch-liberal-ein-text-von-prof-dr-wolfram-elsner\/\">Weder neu noch liberal<\/a><\/strong><\/p><\/li>\n<li><strong>Wer zahlt bestimmt<\/strong><br>\nIn Berlin diskutierten Wissenschaftler auf verschiedenen Symposien die Schuldenkrise im Kontext der Demokratie. Ein Ergebnis war, dass Europa in der Krise seine demokratische Identit&auml;t verspiele und die europ&auml;ische Solidarit&auml;t br&ouml;ckele. Au&szlig;erdem vermissten einige Wissenschaftler eine europ&auml;ische Vision bei den Politikern. [&hellip;]<br>\nDemokratie braucht Kapitalismus, aber braucht der Kapitalismus notwendig die Demokratie? Eigentlich nicht, hie&szlig; es auf beiden Veranstaltungen immer wieder. Die Demokratie, wenn sie nicht weiter ausgeh&ouml;hlt werden soll, m&uuml;sse durch den B&uuml;rger konkret eingefordert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/kulturheute\/1715345\/\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Kapitalismuskritik in der Diskussion<\/strong><br>\nTagung an der Uni Wuppertal &uuml;ber J&uuml;rgen Habermas und seine Kritik am Kapitalismus.<br>\nDie gegenw&auml;rtige Finanz- und Wirtschaftskrise, sie ist f&uuml;r den Philosophen und Soziologen J&uuml;rgen Habermas eine Systemkrise des globalisierten Kapitalismus. Doch anders als noch in den 1970er-Jahren tritt Habermas nicht mehr im Sinne von Marx und Engels f&uuml;r eine Rekonstruktion des Historischen Materialismus ein.<br>\n&ldquo;Zum ersten Mal in der Geschichte des Kapitalismus konnte im Herbst 2008 das R&uuml;ckgrat des finanzmarktgetriebenen Weltwirtschaftssystems nur noch mit den Garantien der Steuerzahler vor dem Zusammenbruch gerettet werden. Und diese Tatsache, dass sich der Kapitalismus nicht mehr aus eigener Kraft reproduzieren kann, hat sich seitdem im Bewusstsein der Staatsb&uuml;rger festgesetzt, die als Steuerb&uuml;rger f&uuml;r das Systemversagen haften m&uuml;ssen.&rdquo;<br>\nSchrieb J&uuml;rgen Habermas im Mai 2010 in der Zeit. Es ist eine Systemkrise des Kapitalismus, die immer noch nicht ausgestanden ist. Hatte Marx doch Recht?, gibt der Wuppertaler Philosophieprofessor Smail Rapic zu bedenken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/studiozeit-ks\/1716992\/\">DLF<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wir sollten es mit der Steuer einfach versuchen<\/strong><br>\nIst eine Transaktionssteuer n&uuml;tzlich oder nicht? Die &Ouml;konomin Grazia Pacillo hat 400 Studien ausgewertet und sagt: Wir wissen es nicht &ndash; und sollten es deshalb probieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2012-03\/interview-pacillo-ftt\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Hungermacher &ndash; Wie Banken und Fonds mit Lebensmitteln spekulieren<\/strong><br>\nIm Jahr 2008 &uuml;berschritt die Zahl der Menschen auf der Welt, die hungern oder an schwerer Unterern&auml;hrung leiden, erstmals die Marke von einer Milliarde Menschen. Im selben Jahr wurde ein anderer Rekord gebrochen: Erstmals gab es mehr als 10 Millionen Dollar-Million&auml;re auf der Welt. Diese 0,2 Prozent der Weltbev&ouml;lkerung besitzen ein Drittel aller Verm&ouml;gen auf der Welt &ndash; Tendenz stark steigend. Noch nie gab es zugleich soviel extremen Reichtum und soviel extreme Not. Einer der Gr&uuml;nde f&uuml;r die Ausweitung des Hungers in der Welt ist laut einer Studie der Organisation Food Watch die Spekulation mit Lebensmitteln. An dieser Spekulation beteiligt sind unter anderem Fonds der Deutschen Bank und der Allianz Gruppe. Der Autor der Studie, der Journalist Harald Schumann, erkl&auml;rt im Kontext TV Interview, warum die Spekulation mit Nahrungsmitteln in den letzten Jahren Ern&auml;hrungskrisen in den armen L&auml;ndern des S&uuml;dens produziert und was dagegen getan werden sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/node\/219\">Kontext TV<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Vom Minijob in die Altersarmut<\/strong><br>\nSchon 2025 k&ouml;nnten zehn statt wie bisher zwei Prozent der Rentner so arm sein, dass sie staatliche Hilfe ben&ouml;tigen. Die meisten von ihnen werden ehemalige Minijobberinnen sein &ndash; sofern die Unternehmen nicht endlich die Potenziale der Frauen entdecken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/2.220\/regierung-berechnet-renten-fuer-frauen-vom-minijob-in-die-altersarmut-1.1320094\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> &bdquo;Und die Bundesregierung muss endlich damit aufh&ouml;ren, 400-Euro-Jobs so wie bisher zu privilegieren. Das w&auml;re das beste Programm gegen die weibliche Altersarmut.&ldquo; So lautet die Schlussfolgerung des Kommentators. Er hat recht &ndash; abgesehen davon, dass es sicher nicht nur Frauen betrifft. Aber welche Potentiale sollen bitte Unternehmen entdecken au&szlig;er denen der von Steuer- und Beitragszahlern subventionierten Billigarbeitspl&auml;tzen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>USA: 99% der Einkommenbezieher 2010 faktisch ohne Einkommenssteigerungen<\/strong><br>\nWie die New York Times in einem Artikel bezugnehmend auf eine Studie berichtete, welche die landesweiten Einkommenssteuererkl&auml;rungen in den USA 2010 untersuchte, sind 93% der Einkommenssteigerungen gegen&uuml;ber dem Jahr 2009 in die H&auml;nde der obersten 1% der Steuerzahler gefallen. Noch drastischer, auf die obersten 0,1% der Steuerzahler entfiel 37% des Einkommenszuwachses, auf die &ldquo;untersten&rdquo; 99% der Steuerzahler ging ein Anstieg von mageren 7% der gesamten Einkommenssteigerung<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/usa-99-der-einkommenbezieher-2010-faktisch-ohne-einkommenssteigerungen\/\">Querschuesse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Luxussteuer k&ouml;nnte Bildungssystem verbessern<\/strong><br>\nSeit mehr als zehn Jahren werden die Reichen in Deutschland reicher und die Armen &auml;rmer. Wissenschaftler zeigen nun, wie eine Luxussteuer f&uuml;r mehr Gerechtigkeit sorgen k&ouml;nnte. Belastet w&uuml;rde dabei nur, wer mehr als 125.000 Euro im Jahr verdient<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/reichtumsverteilung-mit-luxussteuern-gegen-die-ungleichheit,1472780,13954218.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Carsten Maschmeyer &ndash; Einfach nur reich<\/strong><br>\nCarsten Maschmeyer verdient keine besondere Anerkennung.<br>\n[&hellip;] Widerspruch ist aber angezeigt, wenn Maschmeyer heute als &raquo;einer der erfolgreichsten und faszinierendsten Unternehmer Deutschlands&laquo; (Klappentext) dargestellt wird und wenn er wegen seiner privaten Gewinne ein Vorbild sein will. Eine irgendwie bewunderungsw&uuml;rdige unternehmerische Leistung hat Carsten Maschmeyer nicht erbracht.<br>\nEr hat eine Firma mit dem irref&uuml;hrenden Namen Allgemeiner Wirtschaftsdienst (AWD) aufgebaut. Deren Gesch&auml;ft war und ist das Vermakeln von Geldanlagen und Versicherungen, also nichts Besonderes. Das soziale Problem dabei ist, dass die Vermittler vom Geld ihrer Kunden einen &uuml;berm&auml;&szlig;ig gro&szlig;en Teil f&uuml;r sich selbst abzweigen. Ihre Provisionseinnahmen richten sich nicht nach der G&uuml;te der Beratung oder dem Anlageerfolg, sondern nach ihrem Verk&auml;ufergeschick. Das System setzt finanzielle Anreize zur Falschberatung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2012\/14\/Unternehmer-Maschmeyer\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Indische Arbeiterinnen: Sklavin f&uuml;r vier Jahre<\/strong><br>\nDie Textilindustrie wiederum geh&ouml;rt zu den umsatztr&auml;chtigsten Exportbranchen Indiens. Gerade wurde f&uuml;r April 2010 bis M&auml;rz 2011 ein Umsatzplus von 23 Prozent auf 70 Milliarden US-Dollar verk&uuml;ndet. Fast alle gro&szlig;en westlichen Bekleidungslabels lassen hier produzieren. Deutschland steht an vierter Stelle der internationalen Abnehmer. Kleider aus Indien findet man in fast jedem Gesch&auml;ft. Es k&ouml;nnte eine reine Erfolgsgeschichte sein, ein gutes Gesch&auml;ft, das beiden Seiten n&uuml;tzt: den Verbrauchern in Deutschland, die Hemden und Hosen g&uuml;nstiger einkaufen k&ouml;nnen, und den Arbeitern in Indien, die in den profitablen Exportbranchen theoretisch auch besseres Geld verdienen k&ouml;nnten. Doch die Schattenseiten entstehen da, wo globales Profitstreben auf vormoderne Traditionen trifft, wo archaische soziale Muster durch die Industrialisierung nicht ver&auml;ndert, sondern zementiert werden. In Tamil Nadu sind junge Frauen aus den &auml;rmsten Gesellschaftsschichten die Opfer. Ihr Schicksal sind Jugendjahre als rechtlose Sklavinnen.<br>\nQuelle. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2012\/13\/Indien-Textilfabrik-Arbeitsbedingungen\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Leider spielen weder bei der WTO noch bei den jeweiligen bilateralen Freihandelsabkommen soziale Standards eine Rolle. Im Falle des Abkommens zwischen der EU und Indien wurde bereits sehr fr&uuml;h von indischer Seite signalisiert, dass das Abkommen nicht zustande k&auml;me, falls Sozial- und Umweltstandards verankert werden sollten. Es ist schon sehr frustrierend, dass ein Staat, der nun wirklich eine Geschichte der Ausbeutung hinter sich hat, die aktuelle Ausbeutung seiner Bev&ouml;lkerung als Wettbewerbsvorteil begreift. F&uuml;r wie wichtig dieser Vorteil staatlicherseits gehalten wird, wird auch im Film deutlich, der obigem Artikel zugrunde liegt. Das Kamerateam erhielt durch den Geheimdienst die Anweisung, <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/1604914\/Die-Lohnsklavinnen-?bc=sen;sst:1209114;sst1:1209114#\/beitrag\/video\/1604914\/Die-Lohnsklavinnen-\">keine Textilfabriken zu besichtigen<\/a>.<\/em><br>\n<em>Andererseits bleibt es skandal&ouml;s, wie wenig sich die EU darum k&uuml;mmert, dass in Indien, aber auch anderswo Profite &uuml;ber Menschrechtsverletzungen erzielt werden. Dabei  k&ouml;nnte die EU als der wichtigster Exportmarkt Indiens durchaus die eigene Marktmacht in dieser Frage ausspielen &ndash; da sei die Expansionsgeilheit des hiesigen Kapitals vor. Wenn aber der europ&auml;ische Wahlb&uuml;rger meint, das alles ginge ihn nichts an, sei weit weg, irrt folgenschwer. Glaubt jemand allen Ernstes, dass derselbe Kapitalist, der sich in fernen, exotischen Gefilden &uuml;ber Menschenrechte hinweg setzt, sei nicht willens, diese &Uuml;bung hier zu wiederholen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Einwanderung: Vorurteile sind sozial, nicht &ouml;konomisch begr&uuml;ndet<\/strong><br>\nFragt man EU-B&uuml;rger nach ihren gr&ouml;&szlig;ten Sorgen, nennen sie das Thema Migration am vierth&auml;ufigsten. Besonders stark ausgepr&auml;gt sind die Vorbehalte gegen Ausl&auml;nder in Griechenland und Ungarn, Deutschland liegt im Mittelfeld. &bdquo;Es gibt in ganz Europa eine starke gesellschaftliche Opposition gegen st&auml;rkere Zuwanderung&ldquo;, stellen die &Ouml;konomen David Card (University of California, Berkeley), Christian Dustmann und Ian Preston (beide University College London) in einer jetzt erschienenen Studie fest. Die Forscher werteten Daten einer Mammutumfrage unter 40.000 Europ&auml;ern aus 21 L&auml;ndern aus, in denen die Menschen unter anderem nach ihrer Einstellung zur Einwanderungspolitik interviewt wurden. Die Analyse des Forschertrios liefert ein klares Bild: Es ist nicht die Angst um Arbeitspl&auml;tze oder vor Lohneinbu&szlig;en, die die Vorbehalte gegen Ausl&auml;nder sch&uuml;rt. Die Bef&uuml;rchtung, dass sich das gewohnte kulturelle und soziale Umfeld zu stark ver&auml;ndern k&ouml;nnte, treibt die Menschen viel st&auml;rker um. Soziokulturelle Faktoren pr&auml;gen die Haltung gegen&uuml;ber Migration laut Studie zwei- bis f&uuml;nfmal so stark wie &ouml;konomische Aspekte. Dass schlechter ausgebildete Personen gr&ouml;&szlig;ere Vorbehalte haben als h&ouml;her Qualifizierte, lasse sich zu 70 Prozent durch den Wunsch nach einheitlicher Sprache, Religion und Brauchtum erkl&auml;ren, hei&szlig;t es in der Arbeit. &Auml;hnliches gelte f&uuml;r den Befund, dass &auml;ltere Menschen Einwanderern im Schnitt skeptischer gegen&uuml;berstehen als j&uuml;ngere. &ndash; F&uuml;r die Politik lassen sich aus diesen Ergebnissen wichtige Schlussfolgerungen ableiten: Wer den B&uuml;rgern Zuwanderungspolitik ausschlie&szlig;lich mit &ouml;konomischen Vorteilen schmackhaft machen will, der argumentiert an den wahren Sorgen der Menschen vorbei.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/oekonomie\/wissenswert\/einwanderung-vorurteile-sind-sozial-nicht-oekonomisch-begruendet\/6230698.html\">Handelsblatt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.norface-migration.org\/publ_uploads\/NDP_13_12.pdf\">Norface Migration &ndash; Immigration, Wages, and  Compositional Amenities [PDF &ndash; 968 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Digitale Demokratie<\/strong><br>\nSeit einigen Jahren ist &ldquo;Netzpolitik&rdquo; verst&auml;rkt in den &ouml;ffentlichen Fokus ger&uuml;ckt. Spektakul&auml;re Anl&auml;sse, &uuml;ber die Rolle und die Gestaltung des Raumes Internet nachzudenken, gab es in der j&uuml;ngeren Vergangenheit zuhauf. Den damit verbundenen Fragen &ndash; h&auml;ufig zugespitzt auf den vermeintlichen Gegensatz &ldquo;Freiheit oder Sicherheit&rdquo; &ndash; wird zunehmende Priorit&auml;t einger&auml;umt.<br>\nHoffnungen und Bef&uuml;rchtungen halten sich derweil die Waage: Durch die Revolutionen in der arabischen Welt etwa f&uuml;hlen sich diejenigen best&auml;tigt, die dem Internet an sich bereits demokratisierende Kraft zuschreiben. Auf der anderen Seite beobachten viele den wachsenden Einfluss einzelner Internet-Unternehmen mit Unbehagen und kritisieren die anonyme &ldquo;Macht der Algorithmen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/apuz\/75826\/digitale-demokratie\">Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Aus der Reihe &bdquo;Aus Politik und Zeitgeschichte&ldquo;, mit einigen interessanten Beitr&auml;gen, vor allem f&uuml;r Interessierte, die sich mit diesem Thema besch&auml;ftigen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der Bobby-Car-Effekt<\/strong><br>\nDer konservative Medienforscher Hans Mathias Kepplinger meint, dass Skandale totalit&auml;re Z&uuml;ge aufweisen. Es gibt allerdings eine Theorie, die das ganz anders sieht&hellip; [&hellip;]<br>\nM&ouml;glicherweise werden wir uns im R&uuml;ckblick auf das Jahr 2012 kopfsch&uuml;ttelnd fragen, warum wir uns volle drei Monate mit einer Lappalie besch&auml;ftigt haben: mit der Belanglosigkeit, wer in diesem Land verdienten B&uuml;rgern einen schwarz-rot-goldenen Blechorden umh&auml;ngen darf. H&auml;tten die Medien die Endlos-Debatte um Christian Wulffs Verfehlungen nicht so inbr&uuml;nstig und verbissen gef&uuml;hrt, h&auml;tten wir uns vielleicht ernsthaft mit jener Billion Euro auseinandersetzen m&uuml;ssen, die von der Europ&auml;ischen Zentralbank im Zuge einer gigantischen Vorteilsgew&auml;hrung an eine Handvoll &bdquo;befreundeter&ldquo; Privatbanken ausgesch&uuml;ttet wurde, um ihnen leistungslose Zinsgewinne in zweistelliger Milliardenh&ouml;he zu erm&ouml;glichen. [&hellip;]<br>\nBeide Skandaltheorien haben ihre Verdienste. W&auml;hrend die funktionalistische den demokratischen Nutzen der Skandale hervorhebt, verdammt die empirische die Kollateralsch&auml;den, die das Vertrauen in die Demokratie untergraben. Beide argumentieren dabei systemimmanent und sind damit von begrenzter Reichweite. Sie k&ouml;nnen nicht erkl&auml;ren, warum die verschleuderte EZB-Billion kein moralisches Beben ausl&ouml;ste, w&auml;hrend das Bobby-Car von Wulff f&uuml;r helle Emp&ouml;rung sorgte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/kultur\/1213-der-bobby-car-effekt\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Maybrit Illner &ndash; Sind die fetten Jahre jetzt vorbei?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/1607140\/Sparen-als-Wahlversprechen--\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die Sendung war &ndash; wie nicht anders zu erwarten &ndash; wieder einmal sehr schlecht. Aufschlussreich war jedoch der unterirdisch schlechte Auftritt des Berliner Piraten-Politikers Christoph Lauer. Wenn dieser Mann repr&auml;sentativ f&uuml;r die Piratenpartei sein sollte, lohnt sich eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dieser Partei nicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Studie: &ldquo;Die Wirtschaft in der Schule &ndash; Agendasetting, Akteure, Aktivit&auml;ten&rdquo;<\/strong><br>\nBereits im Januar hat der Bielefelder Soziologe Reinhold Hedtke ein drittes Working Paper mit dem Titel &bdquo;Die Wirtschaft in der Schule &ndash; Agendasetting, Akteure, Aktivit&auml;ten&ldquo; ver&ouml;ffentlicht. Darin besch&auml;ftigt sich Hedtke kritisch mit dem Einfluss von Unternehmen und Wirtschaftsverb&auml;nden auf Schulen im Allgemeinen und auf die &ouml;konomische Bildung im Speziellen.<br>\nHedtke benennt deutlich die Motive der Akteure: Vor allem im Finanz- und Energiesektor spielten beim Einfluss auf die politische Bildung &ldquo;unmittelbare wirtschaftliche und politische Eigeninteressen&rdquo; eine gro&szlig;e Rolle. Die Branchenverb&auml;nde sorgten sich um das Image ihrer Branche. Ihr Ziel sei es, &ldquo;breite Akzeptanz&rdquo; f&uuml;r Gesetze zu schaffen, die f&uuml;r sie Vorteil bringen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2012\/03\/studie-die-wirtschaft-in-der-schule-agendasetting-akteure-aktivitaten\/\">LobbyControl<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.uni-bielefeld.de\/soz\/ag\/hedtke\/pdf\/Hedtke_Working-Paper_3.pdf\">Die Wirtschaft in der Schule &ndash; Agendasetting, Akteure, Aktivit&auml;ten [PDF &ndash; 253 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Unvollst&auml;ndiges Bild: Berichterstattung aus Syrien<\/strong><br>\nZerschossene H&auml;user, Verzweifelte Menschen, Anti-Assad-Demonstrationen &ndash; Das sind die Bilder, an die wir beim Stichwort &ldquo;Syrien&rdquo; denken. Transportiert von den Medien, aufgenommen vor allem in der Stadt Homs. In der Hochburg des Widerstandes l&auml;sst sich der gewaltsame Konflikt am eindrucksvollsten abbilden. Doch sind diese Bilder tats&auml;chlich die ganze Wahrheit? Diese Frage hat sich ein deutscher Journalist gestellt und hat heimlich in Homs und bei den Assad-Anh&auml;ngern gefilmt. Um seine Identit&auml;t nicht preis zu geben, hat er bislang keine Interviews gegeben. Mit uns spricht er zum ersten Mal offen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/medien_politik_wirtschaft\/syrien207.html\">NDR Zapp<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Post-Chef Frank Appel will niedrigere Sozialleistungen f&uuml;r Schlechtverdiener<\/strong><br>\n&bdquo;Post-Chef Frank Appel will niedrigere Sozialleistungen f&uuml;r Schlechtverdiener!&ldquo; Diesen Titel h&auml;tte das Interview der FAZ mit Post-Chef Frank Appel eigentlich tragen m&uuml;ssen. Aber die FAZ streute ihren Lesern Sand in die Augen und schrieb stattdessen: &bdquo;H&ouml;here Sozialabgaben f&uuml;r Gutverdiener.&ldquo; Das klingt auch wirklich besser.<br>\nDieser Testballon f&uuml;r einen weiteren Abbau des Sozialstaates verkaufte die FAZ als &bdquo;Wege aus dem Schuldenstaat&ldquo;. Da sind nat&uuml;rlich auch die ganzen Schulden aus den diversen Bankenrettungspaketen drin sind, die unsere Regierung der Gesellschaft unter Zustimmung fast aller Oppositionsparteien auflastet. F&uuml;r diese d&uuml;rfen nun die B&uuml;rger auch &uuml;ber den Abbau des Sozialsystems bezahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.umkreis-institut.de\/umkreis-online\/post-chef-frank-appel-will-niedrigere-sozialleistungen-fuer-schlechtverdiener-67\/\">Umkreis-Institut<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-12736","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12736","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12736"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12736\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12741,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12736\/revisions\/12741"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12736"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12736"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12736"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}