{"id":12743,"date":"2012-04-02T08:42:26","date_gmt":"2012-04-02T06:42:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12743"},"modified":"2012-04-02T08:42:26","modified_gmt":"2012-04-02T06:42:26","slug":"hinweise-des-tages-1607","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12743","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (KR\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert: <\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12743#h01\">Ohnm&auml;chtige Justiz: Wie der Staat die Finanzkrise ein zweites Mal verliert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12743#h02\">Finanzkrise stellt eine ganze Generation ins Abseits<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12743#h03\">Sch&auml;uble zur Euro-Rettung: &ldquo;Die deutsche Haftung betr&auml;gt &hellip; &ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12743#h04\">Lucas Zeise: Rettung f&uuml;r spanische Banken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12743#h05\">Millionen beteiligen sich an Generalstreik in Spanien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12743#h06\">Fiskalpakt: SPD-Troika pr&auml;sentiert gemeinsame Position<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12743#h07\">Sparen kommt teuer &ndash; und gef&auml;hrdet Mensch und Leben: Das Beispiel kommunale Infrastruktur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12743#h08\">Blaue Karte soll den Zuzug ausl&auml;ndischer Akademiker erleichtern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12743#h09\">Hartz IV Regelsatz 511 Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12743#h10\">Streit um das Bildungspaket: Statistik gegen Statistik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12743#h11\">Herausforderung Energiewende: F&ouml;rdergelder flie&szlig;en &ndash; aber zu wenig in die Entwicklung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12743#h12\">Produktion von iPhones: 61 Wochenstunden am Produktionsband<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12743#h13\">Die instrumentalisierte Zukunftsangst: Gesetzliche oder private Rentenversicherung, wer hat den Nutzen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12743#h14\">Brandbrief der Chef&auml;rzte der Rh&ouml;n- Uniklinika Marburg Gie&szlig;en im Original<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12743#h15\">Sozialistisches Ergebnis f&uuml;r FDP-Hoffnungstr&auml;ger Lindner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12743#h16\">Marketing an Schulen: Fitmachen f&uuml;r die Verwertungskette<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12743#h17\">&ldquo;Gef&auml;hrlicher als Werbung&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12743#h18\">Gute Noten f&uuml;r Niedersachsens Hochschulfinanzierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12743#h19\">Bildung ohne Reibach!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12743#h20\">Verleumdete Journalisten: Von Drohung bis Rufmord<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12743#h21\">Unterbezahlt und hoch gef&auml;hrdet: Leiharbeiter im franz&ouml;sischen Atompark<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12743#h22\">Das m&uuml;hsame Ringen um die Ghettorenten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12743#h23\">Zu guter Letzt: Was machen eigentlich die Wulffs?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=12743&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ohnm&auml;chtige Justiz: Wie der Staat die Finanzkrise ein zweites Mal verliert<\/strong><br>\nVor vier Jahren stand die Wirtschaftswelt am Abgrund, weil Manager die Renditen der Geldinstitute in unversch&auml;mte H&ouml;hen trieben. In den USA wurden wegen der Finanzkrise 2008 schon 50 Finanzmanager verurteilt, in Deutschland bis heute erst ein Prozess er&ouml;ffnet.<br>\nEs geht um Milliarden, aber die Staatsanwaltschaften hierzulande sind heillos unterbesetzt und unterfinanziert. W&auml;hrend sich die Finanzmanager ein ganzes Heer von Rechtsanw&auml;lten leisten, die zudem hoch spezialisiert sind, ringen Staatsanw&auml;lte hier um das N&ouml;tigste. Zufall oder Absicht?<br>\nDie meisten deutschen Prozesse aus der Finanzkrise betreffen die Landesbanken, in deren Aufsichtsgremien die politische Elite sitzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2012\/0329\/banken.php5\">WDR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Finanzkrise stellt eine ganze Generation ins Abseits<\/strong><br>\nWeltweit schl&auml;gt sich die Krise besonders heftig auf dem Arbeitsmarkt nieder. Vor allem junge Leute finden keine Jobs. Und das trotz guter Ausbildung und Universit&auml;tsabschluss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article106140814\/Finanzkrise-stellt-eine-ganze-Generation-ins-Abseits.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Eine &Uuml;bersicht &uuml;ber die Jugendarbeitslosigkeit in neun L&auml;ndern.<\/em><br>\n<em>Dass die Verh&auml;ltnisse in Deutschland als &bdquo;paradiesisch&ldquo; bezeichnet werden, <strong>kommentiert der NDS-Leser J.A. so<\/strong>: &bdquo;Genau! Paradiesische Zust&auml;nde zwischen Billiglohn, Leiharbeit, Hartz IV und &ldquo;Rente erst ab 70&rdquo;.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sch&auml;uble zur Euro-Rettung: &ldquo;Die deutsche Haftung betr&auml;gt &hellip; &ldquo;<\/strong><br>\nDie Euro-Rettung ist kompliziert. Da sind die Rettungsschirme ESM und EFSF, da ist von Feuerkraft und Brandschutzmauern die Rede, mit Milliardensummen wird jongliert. Mit wieviel Milliarden b&uuml;rgt jetzt eigentlich Deutschland? Das ist nicht einfach zu beantworten &ndash; selbst f&uuml;r den Bundesfinanzminister.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/schaeubleesm100.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Dieses Video sollten Sie sich anschauen, damit Sie einen ungef&auml;hren Eindruck bekommen, wie viel aus Ihren Steuergeldern schon an Kapital geflossen ist und in welcher Gr&ouml;&szlig;enordnung Sie noch haften. Es ist nur noch be&auml;ngstigend, wie hier von anonymem Institutionen ohne demokratische Kontrolle mit dreistelligen Milliardenbetr&auml;gen jongliert wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Lucas Zeise: Rettung f&uuml;r spanische Banken<\/strong><br>\nWarum muss der dauerhafte Rettungsschirm ESM unbedingt mit dem vorl&auml;ufigen EFSF zusammengelegt, also erh&ouml;ht und aufgestockt werden? Warum m&uuml;ssen die Schw&uuml;re der CDU-, FDP- und CSU-Abgeordneten, nie d&uuml;rfe die Haftungssumme Deutschlands die im Herbst im Bundestag beschlossenen 211 Milliarden Euro &uuml;berschreiten, jetzt als albernes Gezeter ahnungsloser Hinterb&auml;nkler und als naiver Glaube an leere Versprechungen von Merkel und Sch&auml;uble entlarvt werden?<br>\nWeil die Lage in der kombinierten Banken-, Staatsschulden- und Euro-Krise unver&auml;ndert ernst und h&ouml;chst wackelig bleibt. Die Erholung der Staatsanleihen der europ&auml;ischen S&uuml;dl&auml;nder nach der Geldverteilung der EZB an die Banken hat stattgefunden. Das Geld ist verbraucht. Die Renditen steigen wieder. Besonders stark in Spanien, dessen Staat zu Beginn der Krise weit weniger hoch verschuldet war als der so tugendhafte deutsche. Spanien hat daf&uuml;r umso mehr Banken, die vor Ausbruch der Finanzkrise mit viel &ndash; unter anderem aus Deutschland &ndash; hereinstr&ouml;mendem Kapital einen Immobilienboom finanzierten, der mittlerweile in sich zusammengefallen ist. Die Banken sind noch da und auf ihren Hypotheken sitzengeblieben. Ohne den Immobilienboom und dank der von Berlin und Br&uuml;ssel diktierten Sparpolitik der Regierung versch&auml;rft sich die Wirtschaftskrise und steigt die Arbeitslosigkeit weiter scharf an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/03-31\/025.php?print=1\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Millionen beteiligen sich an Generalstreik in Spanien<\/strong><br>\nDie zwei gr&ouml;&szlig;ten Gewerkschaftsverb&auml;nde, die Union General de Trabajadores (UGT, Allgemeine Arbeiterunion), die mit der Sozialistischen Partei (PSOE) verb&uuml;ndet ist, und die Comisiones Obreras (CC.OO, Arbeiterkommissionen), die mit der Kommunistischen Partei (PCE) verb&uuml;ndet ist, sch&auml;tzten, dass sich 77-80 Prozent aller Besch&auml;ftigten am Streik beteiligten. Viele andere &ndash; Arbeitslose, Sch&uuml;ler, Hausfrauen und Studenten &ndash; nutzten sie als Anlass, gegen K&uuml;rzungen und Sparma&szlig;nahmen zu protestieren. &hellip;<br>\nDie neuen Arbeitsmarktreformen gehen noch weiter und tiefer als die, die von der PSOE und den Gewerkschaften im September 2010 durchgesetzt wurden. Der Widerstand gegen diese Reformen zwang die Gewerkschaften auch dazu, zum Generalstreik aufzurufen. Viele der Reformen sind bereits in Kraft, da die Regierung sie im Februar per Erlass einseitig eingef&uuml;hrt hat.<br>\nAlle Arbeiter m&uuml;ssen fr&uuml;her oder sp&auml;ter einen Vertrag unterschreiben, in dem die Abfindung bei ungerechtfertigter Entlassung auf 33 Tagesl&ouml;hne pro Besch&auml;ftigungsjahr begrenzt wird, mit einem Limit von 24 Monaten. Bisher waren es 45 Tagesl&ouml;hne mit einem Limit von 42 Monaten gewesen. Wenn die Entlassung aus &bdquo;Einsparungsgr&uuml;nden&ldquo; erfolgt, m&uuml;ssen Unternehmen nur 20 Tagesl&ouml;hne zahlen.<br>\nDen Unternehmen wird die M&ouml;glichkeit gegeben, die Arbeitszeiten zu senken, ohne dies dem Arbeitsamt melden zu m&uuml;ssen, Arbeitspl&auml;tze abzubauen oder sie in andere St&auml;dte zu verlegen. Registrierte Arbeitslose, die Leistungen erhalten, m&uuml;ssen &bdquo;gemeinn&uuml;tzige Arbeiten&ldquo; im Einverst&auml;ndnis mit der &ouml;ffentlichen Verwaltung erledigen.<br>\nJugendliche werden in billige Praktikumsvertr&auml;ge gezwungen. Sie k&ouml;nnen bis zum 30. Lebensjahr von einem Ma&szlig;nahme in die n&auml;chste gezwungen werden.<br>\nDas Gesetz untergr&auml;bt die nationalen Tarifvereinbarungen und erlaubt Firmentarifvertr&auml;ge. Das Parlament hat den Arbeitsmarktreformen bereits zugestimmt und der Senat stimmte gestern w&auml;hrend des Generalstreiks zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wsws.org\/de\/2012\/mar2012\/span-m31.shtml\">WSWS<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Fiskalpakt: SPD-Troika pr&auml;sentiert gemeinsame Position<\/strong><br>\nDie sogenannte SPD-Troika hat eine gemeinsame Stellungnahme zum Fiskalpakt ver&ouml;ffentlicht. In einem Gastbeitrag f&uuml;r die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung fordern der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel, der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag, Frank-Walter Steinmeier, und der einstige Bundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck eine Finanztransaktionssteuer sowie Investitionen in Wachstum und Besch&auml;ftigung. Sie stellen jedoch kein Junktim zwischen diesen Forderungen und der Zustimmung der SPD zum Fiskalpakt im Bundestag her.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/fiskalpakt-spd-troika-praesentiert-gemeinsame-position-11703486.html%20\">faz.net<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wie nicht anders zu erwarten und wie &uuml;blich hat die SPD-Spitze mit der Forderung nach einem Junktim zwischen Fiskalpakt und der Einf&uuml;hrung einer Finanztransaktionssteuer sowie einem Wachstumsprogramm mal wieder die Backen aufgeblasen, aber bevor sie gepfiffen hat, ging ihr die Luft aus. Steinmeier und Steinbr&uuml;ck haben den Luftikus Gabriel wieder eingefangen. Es ist geradezu peinlich, wie sich nun alle drei in einem <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/gastbeitrag-der-spd-troika-warum-wir-die-soziale-marktwirtschaft-brauchen-11704222.html\">gemeinsamen Artikel in der FAZ<\/a> als Einheit pr&auml;sentieren m&uuml;ssen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sparen kommt teuer &ndash; und gef&auml;hrdet Mensch und Leben: Das Beispiel kommunale Infrastruktur<\/strong><br>\nDie Kreditanstalt f&uuml;r Wiederaufbau (KfW) traf im M&auml;rz 2011&hellip; folgende Aussage: &bdquo;Mit dem Auslaufen der Konjunkturpakete Ende 2010 ist davon auszugehen, dass die Investitionst&auml;tigkeit der Kommunen 2011 wieder zur&uuml;ckgehen wird. Zwar f&uuml;hren die aktuelle Erholung der deutschen Wirtschaft und die damit ansteigenden Gewerbesteuereinnahmen voraussichtlich zu einer leichten Erholung der kommunalen Haushaltslage. Aufgrund der strukturellen Unterfinanzierung der kommunalen Haushalte wird die finanzielle Situation jedoch angespannt bleiben und somit der weitere notwendige Abbau des hohen Investitionsr&uuml;ckstandes erheblich erschwert werden.&ldquo; Insgesamt konnte nur &bdquo;ein kleiner Teil der Investitionsr&uuml;ckst&auml;nde abgebaut werden.&ldquo;<br>\nW&auml;hrend also der Bundeswirtschaftsminister den &bdquo;konsequenten Ausstieg&ldquo; aus den Krisenma&szlig;nahmen feierte, gab die KfW zu bedenken, dass der Abbau des durch die Konjunkturpakete etwas abgeschw&auml;chten Investitionsr&uuml;ckstands dann wieder &bdquo;erheblich erschwert&ldquo; werden d&uuml;rfte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/?p=2799\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Blaue Karte soll den Zuzug ausl&auml;ndischer Akademiker erleichtern<\/strong><br>\n[&hellip;]Eine weitere Voraussetzung f&uuml;r den neuen Aufenthaltstitel ist, dass Bewerber ein Arbeitsverh&auml;ltnis vorweisen k&ouml;nnen, mit dem ein Bruttojahresgehalt von mindestens 44.000 Euro erzielt wird. Damit wird die bisherige Gehaltsschwelle von derzeit 66.000 deutlich abgesenkt. F&uuml;r Berufe, in denen &bdquo;ein besonderer Bedarf an Drittstaatsangeh&ouml;rigen&ldquo; besteht, ist die Gehaltsgrenze nochmals niedriger: F&uuml;r die Erteilung der Blauen Karte EU an Naturwissenschaftler, Mathematiker, Ingenieure, &Auml;rzte und IT-Fachkr&auml;fte soll die Gehaltsgrenze 33.000 Euro pro Jahr betragen. F&uuml;r Ehepartner der Fachkr&auml;fte, die eine so genannte Blue Card erhalten, ist &bdquo;das sofortige und uneingeschr&auml;nkte Recht auf Zugang zu jeder Besch&auml;ftigung&ldquo; vorgesehen.[&hellip;]<br>\nQuelle 1 : <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2012_02\/2012_089\/02.html\">Bundestag<\/a><br>\nQuelle 2 : <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/karriere\/beruf\/2011-12\/blue-card-fachkraefte\">ZEIT online<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Lesers J.L.:<\/strong> Ein weiteres Instrument zum fr&ouml;hlichen Lohndr&uuml;cken bzw. Lohnsteigerung verhindern, und unsere &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; berichten kaum was dar&uuml;ber. Vor allem im Bezug auf die DIW Studie, dass wir gar <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.394837.de\/12-11-1.pdf\">keinen Fachkr&auml;ftemangel bei Ingenieuren haben werden [PDF &ndash; 265 KB]<\/a>.<\/em><br>\n<em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung WL:<\/strong> Wenn man schon &ndash; vorsorglich, weil man viele Griechen, Spanier oder Portugiesen als Fl&uuml;chtlinge aus der dortigen Wirtschaftsmisere f&uuml;rchtet &ndash; EU-Zuwanderern Hartz IV streicht, muss man f&uuml;r sie im Gegenzug auch die Gehaltsgrenze senken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hartz IV Regelsatz 511 Euro<\/strong><br>\nDer Namensgeber der uns&auml;glichen Arbeitsmarktreform Hartz IV, Peter Hartz hatte in eine ARD-Dokumentation mit dem Titel &bdquo;Auf der Suche nach Peter Hartz&ldquo; gesagt, dass der urspr&uuml;ngliche Vorschlag der damaligen &bdquo;Hartz Kommission&ldquo; einen Eckregelsatz von 511 Euro andachte. Laut des verurteilten Ex-VW-Managers Peter Hartz habe &uuml;ber die H&ouml;he des Arbeitslosengeld II Regelsatzes im Jahre 2002 ein &bdquo;gro&szlig;es Einvernehmen&ldquo; geherrscht. Doch zehn Jahre nach dieser Berechnung sind die Regelleistungen nicht ann&auml;hernd so hoch, wie damals angeblich berechnet wurde.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.gegen-hartz.de\/nachrichtenueberhartziv\/hartz-iv-regelsatz-511-euro-90057809.php\">gegen-hartz.de<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/images\/stories\/2012-03-30_hartz-511-alhi-2001.pdf\">Das Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe hat die Berechnungen ausfindig gemacht [PDF &ndash; 68,5 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Streit um das Bildungspaket: Statistik gegen Statistik <\/strong><br>\nDie Regierung hatte 2011 das 642-Millionen-Euro-Programm aufgelegt, weil zuvor das Bundesverfassungsgericht den Hartz-IV-Satz f&uuml;r Kinder als zu niedrig beurteilt hatte. Aber statt jedem Kind einen h&ouml;heren Hartz-IV-Satz auszubezahlen, beschloss die schwarz-gelbe Koalition, die Familien beantragen und nachweisen zu lassen, wo und wie ihr Kind finanzielle Unterst&uuml;tzung braucht. Eine vom Arbeitsministerium in Auftrag gegebene, am Freitag pr&auml;sentierte Studie soll nachweisen, dass &bdquo;das Paket gut angekommen ist&ldquo;, wie Ursula von der Leyen betont, und dass es &bdquo;zielgenau&ldquo; wirkt. Letztlich aber bleibt es dabei, dass im Schnitt nur 54 Prozent aller berechtigten Familien, also etwas mehr als die H&auml;lfte, Unterst&uuml;tzung beantragt haben. Und dass, wie die Ministerin auf Nachfrage einr&auml;umte, 136 der 642 Millionen Euro in die Verwaltung des Fonds geflossen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Streit-um-das-Bildungspaket\/!90682\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Frage, ob das sogenannte Bildungspaket ankommt, h&auml;ngt doch nicht nur von der B&uuml;rokratie ab, sondern vor allem auch davon, ob hier angemessene Betr&auml;ge ausgezahlt werden. Musikunterricht f&uuml;r 10 Euro im Monat ist doch ein Witz. Und die Nachhilfe? So sch&ouml;n es ist, dass nun versetzungsgef&auml;hrdete Sch&uuml;ler der Hartz-IV-Unterschicht &uuml;ber Nachhilfe die n&auml;chste Klasse erreichen k&ouml;nnen, sofern sie denn die Antr&auml;ge rechtzeitig durchbekommen, f&uuml;r die h&ouml;heren St&auml;nde ist Nachhilfe schon l&auml;ngst eine Rundumversorgung w&auml;hrend der gesamten Schulzeit, um die Chance ihres Nachwuchses dauerhaft auf den &Uuml;bertritt aufs Gymnasium und den studiumsentscheidenden guten Abschluss zu gew&auml;hrleisten. Wollen Hartz-IV-Eltern ihr Kind in der vierten Grundschulklasse von einem Notendurchschnitt 3 auf 2,5 zu heben, um die Empfehlung f&uuml;r eine bestimmte Schulform zu erhalten, ist nicht mit staatlich gef&ouml;rderter Nachhilfe zu rechnen. &ndash; Die Forderung des Tages ist immer noch: Ein Schulsystem, das jeden Sch&uuml;ler bestm&ouml;glich f&ouml;rdert und Nachhilfe weitgehend &uuml;berfl&uuml;ssig macht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Herausforderung Energiewende: F&ouml;rdergelder flie&szlig;en &ndash; aber zu wenig in die Entwicklung<\/strong><br>\nDie Debatte zur Solarstromf&ouml;rderung stimmt nicht gerade optimistisch. Die &uuml;berf&auml;llige K&uuml;rzung der Subventionen trifft auf Widerstand in der Branche und bei den L&auml;ndern. Dabei sind die Probleme der deutschen Photovoltaikfirmen gro&szlig;enteils selbst verschuldet. Seit 2011 brechen die Gewinne ein, weil sich unter der warmen Subventionsdusche niemand ernsthaft darum bem&uuml;ht hat, zu weltmarktf&auml;higen Preisen zu produzieren. Die deutsche Solarindustrie steckt in der Krise, weil sie mit ihren satten Gewinnen zu wenig Forschung und Entwicklung betrieben hat. Den aktuellen Weltrekord von 20,3 Prozent Wirkungsgrad f&uuml;r klassische Silizium-Module, sogenannte P-Wafer, h&auml;lt der chinesische Weltmarktf&uuml;hrer Suntech. Am wissenschaftlichen Umfeld liegt das nicht, denn die Photovoltaikforscher am Fraunhofer-Institut in Freiburg, am Helmholtz-Zentrum in Berlin und anderen Einrichtungen geh&ouml;ren nach wie vor zur Weltspitze. Auch die deutschen Windanlagenbauer haben sich in den fetten Jahren nicht um die Zukunft gek&uuml;mmert. Deshalb sind Probleme der Windkrafterzeugung auf hoher See bis heute ungel&ouml;st, obwohl ohne sie eine zuverl&auml;ssige Grundversorgung nicht denkbar ist. Die deutschen Windradhersteller haben sich, wie die Solarbranche, von der ausl&auml;ndischen Konkurrenz &uuml;berholen lassen. Das einzige &bdquo;deutsche&ldquo; Unternehmen unter den ersten zehn der Weltrangliste ist ein d&auml;nischer Windanlagenhersteller, der 2004 von Siemens gekauft wurde. &ndash; Die Energiewende kann nur gelingen, wenn wir uns eingestehen, dass die daf&uuml;r erforderlichen Technologien noch gar nicht existieren. Daraus ergeben sich drei Konsequenzen.  Erstens m&uuml;ssen Forschung und Entwicklung, die Schrittmacher des Reformprozesses, staatlich gesteuert und massiv gef&ouml;rdert werden. Wer Subventionen erh&auml;lt, muss sich an dieser Aufgabe beteiligen. Zweitens sollte der Schulterschluss mit den europ&auml;ischen Partnern gesucht werden. Dass Deutschland die gewaltigen technischen Probleme alleine l&ouml;st, ist illusorisch. Um das alles zu koordinieren ist, drittens, eine zentrale Steuerung notwendig. Dazu m&uuml;ssen zun&auml;chst einmal Umwelt und Energie zu einem gemeinsamen Projekt verschmelzen. Ein &bdquo;Bundesministerium f&uuml;r Umwelt und Energie&ldquo; w&auml;re ein guter Anfang. Alles Weitere ist kein planbarer Prozess, sondern ein Abenteuer mit unbekannten Herausforderungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/herausforderung-energiewende-foerdergelder-fliessen-aber-zu-wenig-in-die-entwicklung\/6444792.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Produktion von iPhones: 61 Wochenstunden am Produktionsband<\/strong><br>\nIn drei untersuchten Fabriken des Elektronikgiganten Foxconn in China stehen die Arbeitskr&auml;fte durchschnittlich 56 Wochenstunden am Band. In Spitzenzeiten sogar 61 Stunden, wobei dann mehr als die H&auml;lfte der Besch&auml;ftigten mindestens elf Tage ohne eine 24-st&uuml;ndige Pause durcharbeiten. 43 Prozent der Befragten erlebten schon Arbeitsunf&auml;lle, weshalb sich die Mehrheit auch Sorgen um ihre Sicherheit und Gesundheit macht. 14 Prozent beklagten, dass sie &Uuml;berstunden nicht voll bezahlt bekommen. Das ergab die erste vom Apple-Konzern bei der industrienahen Arbeitsrechtsorganisation FLA (Fair Labor Association) in Auftrag gegebene Untersuchung von Foxconn-Fabriken. Der taiwanische Foxconn-Konzern ist mit 1,2 Millionen Besch&auml;ftigten in der Volksrepublik Chinas gr&ouml;&szlig;ter private Arbeitgeber. Als Apples Hauptlieferant produziert Foxconn iPods, iPhones und iPads, fertigt aber auch f&uuml;r andere IT-Marken.<br>\nApple und Foxconn gaben an, den Empfehlungen der Untersuchung folgen zu wollen. So wolle Foxconn bis Juli 2013 die Arbeitszeiten auf das in China zul&auml;ssige Maximum von 49 Wochenstunden inklusive &Uuml;berstunden reduzieren. Trotz der vielen &Uuml;berstunden waren 48 Prozent der Befragten mit ihrer Arbeitszeit zufrieden, 34 Prozent wollten sogar noch mehr arbeiten. Kein Wunder, denn 64 Prozent sagten, dass sie von ihrem Gehalt ihre Grundbed&uuml;rfnisse nicht decken k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2012%2F03%2F31%2Fa0189&amp;cHash=affe04c80b\">taz<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ist es nicht bezeichnend, dass der im Umgang mit ausl&auml;ndischen Unternehmen nicht gerade zimperliche chinesische Staat, anscheinend kaum Wert darauf legt, das &ldquo;zul&auml;ssige Maximum von 49 Wochenstunden inklusive &Uuml;berstunden&rdquo; durchzusetzen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die instrumentalisierte Zukunftsangst: Gesetzliche oder private Rentenversicherung, wer hat den Nutzen?<\/strong><br>\nM&uuml;ssen wir die demographische Entwicklung wirklich f&uuml;rchten?<br>\nWarum wird seit der Jahrtausendwende so viel &uuml;ber Bev&ouml;lkerungsstatistik gesprochen? Wieso soll die private Rente &bdquo;demographiefest&ldquo; sein? Und wem nutzt das alles?<br>\nGerd Bosbach kennt durch seine langj&auml;hrige T&auml;tigkeit als Statistikberater in der Politik und im Gesundheitsbereich die Kraft scheinbar objektiver Zahlen &ndash; und deren interessengeleitete Interpretation. Aus dieser Erfahrung heraus beschreibt er oft &uuml;bersehene, wichtige Zusammenh&auml;nge. So zeigt der Blick in das letzte Jahrhundert eine massive Alterung ohne Einschnitte in das soziale Netz, ganz im Gegenteil. Bestimmt die Demographie wirklich das Wohlergehen von Gesellschaften oder &uuml;bernimmt sie nur die Rolle des S&uuml;ndenbocks, um von anderem abzulenken?<br>\nProf. Dr. Gerd Bosbach.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tele-akademie.de\/01_startseite.php\">SWR Tele-Akademie 2011<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Brandbrief der Chef&auml;rzte der Rh&ouml;n- Uniklinika Marburg Gie&szlig;en im Original<\/strong><br>\nDa ein Scheitern des Projektes im Raum steht, sollte eine Alternative, z. B. die R&uuml;ckf&uuml;hrung der Privatisierung sehr rechtzeitig gepr&uuml;ft werden, bevor durch Rufsch&auml;digung und Weggang von Kompetenztr&auml;gern ein schwer wieder gut zu machender Schaden entstanden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/120402_brandbrief.pdf\">Konferenz der Universit&auml;ts-Klinikdirektoren in Gie&szlig;en und Marburg [PDF &ndash; 78 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Sozialistisches Ergebnis f&uuml;r FDP-Hoffnungstr&auml;ger Lindner<\/strong><br>\nDer FDP-Landesverband in Nordrhein-Westfalen hat den fr&uuml;heren Generalsekret&auml;r der Bundespartei, Christian Lindner, mit gro&szlig;er Mehrheit zum Spitzenkandidaten f&uuml;r die Landtagswahl gek&uuml;rt. Lindner erhielt am Sonntag in der Landeswahlversammlung in Duisburg 99,8 Prozent der Stimmen. Zus&auml;tzlich wurde erwartet, dass er den Landesvorsitz der Partei von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr &uuml;bernimmt.<br>\nNach der desastr&ouml;sen Landtagswahl im Saarland steht die FDP auch in NRW vor einem Ergebnis unterhalb der F&uuml;nfprozenth&uuml;rde. An der Saar erreichte sie nur 1,2 Prozent der Stimmen und verfehlte den Einzug ins Parlament.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:nrw-landtagswahl-sozialistisches-ergebnis-fuer-fdp-hoffnungstraeger-lindner\/70017209.html%20\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Dieser Beitrag ist nur deshalb eines Hinweises wert, weil er belegt, dass Lindner ein Liebling der Journalisten ist. Selbst in die Tagesschau schaffte es der Bericht &uuml;ber den Parteitag einer Splitterpartei. Pr&uuml;fen Sie einmal selbst: 395 Artikel &uuml;ber den Parteitag der FDP verzeichnet Google heute fr&uuml;h und nahezu alle feierten Lindner. &Uuml;ber den Landesparteitag der SPD gab es nur 280 Nachrichtenartikel und &uuml;ber den zeitgleich stattfindenden Parteitag der <a href=\"http:\/\/www.dielinke-nrw.de\/\">NRW-Linken<\/a> bot die gleiche Suchmaschine zur gleichen Zeit gerade einmal 26 Artikel an. Deutlicher kann man die Meinungsmache der Medien nicht belegen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Marketing an Schulen: Fitmachen f&uuml;r die Verwertungskette<\/strong><br>\nAn Schulen pr&auml;sentieren Unternehmensberater und Versicherungen wie Allianz und McKinsey ihre Produkte. Verbrauchersch&uuml;tzer sind wenig begeistert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Marketing-an-Schulen\/!90642\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&ldquo;Gef&auml;hrlicher als Werbung&rdquo;<\/strong><br>\nDer Sozialwissenschaftler Reinhold Hedtke kritisiert die Verschleierungstaktik von Unternehmensvertretern im Unterricht: &bdquo;Diese Leute machen vielleicht keine Werbung, aber sie vertreten die Interessen ihrer Branche. Und sie vermitteln den Kindern und Jugendlichen den Eindruck, da kommen Experten, die uns verstehen, und senken so die Hemmschwelle, Versicherungen abzuschlie&szlig;en oder Wertpapiere zu kaufen. Das ist viel gef&auml;hrlicher als plumpe Werbung.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2012\/03\/30\/a0084&amp;cHash=d66e1eab99\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Gute Noten f&uuml;r Niedersachsens Hochschulfinanzierung<\/strong><br>\nDass externe Fachleute das Hochschulfinanzierungssystem eines Bundeslandes auf Wunsch der jeweiligen Landesregierung unter die Lupe nehmen, ist nicht ungew&ouml;hnlich. Im Fall Niedersachsen jedoch hat die Arbeitsgruppe unter der Leitung des Gemeinn&uuml;tzigen Centrums f&uuml;r Hochschulentwicklung, kurz CHE, nicht nur trockene Daten &uuml;ber das staatliche Finanzierungssystem ausgewertet. Hier wurden &ndash; und das ist nicht immer &uuml;blich &ndash; auch die befragt, die es betrifft: die nieders&auml;chsischen Hochschulen und vor allem ihre Pr&auml;sidenten und Rektoren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/campus\/1718125\/\">DLF Campus und Karriere<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Diese Sendereihe des DLF wird in eingeweihten Kreisen oftmals zu Recht als &bdquo;Schampus und Karriere&ldquo; verulkt. Dieser Beitrag ist ein Beispiel f&uuml;r Angepasstheit, ja man muss sagen, die Unbelecktheit vieler Autoren oder Autorinnen dieser Sendung. Das geht schon damit los, dass das bertelsmannsche Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung (CHE) schlicht als neutral und &bdquo;gemeinn&uuml;tzig&ldquo; eingef&uuml;hrt wird. Selbstverst&auml;ndlich ist deshalb auch, dass das CHE als Motor der Einf&uuml;hrung der Studiengeb&uuml;hren, diese als &bdquo;Vorteil&ldquo; im bundesweiten &bdquo;Wettbewerb&ldquo; lobt. Und selbstverst&auml;ndlich gilt es nur die Grundfinanzierung h&auml;ufiger zu &uuml;berpr&uuml;fen und nicht etwa die Steuerung der Hochschulden durch die Einwerbung von Drittmitteln.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Bildung ohne Reibach! <\/strong><br>\nDie chilenische Protestbewegung stellt die Systemfrage.<br>\nSieben Monate lang haben Sch&uuml;ler und Studenten letztes Jahr mit Demonstrationen, Streiks und Besetzungen von Schulen und Hochschulen das politische Establishment Chiles in Atem gehalten. Sie konnten dadurch eine landesweite Diskussion &uuml;ber das marode Bildungswesen erzwingen. Es war bis 1981 staatlich finanziert, wurde w&auml;hrend der Milit&auml;rdiktatur privatisiert und ist immer mehr zum Spekulationsobjekt von Investoren geworden. Dagegen wehren sich die Jugendlichen mit Vehemenz. Und sie werden dabei von nahezu 80 Prozent der Chilenen unterst&uuml;tzt. Doch inzwischen fordern sie nicht nur kostenlose Bildung, sondern stellen auch das neoliberale Grundprinzip der Politik infrage. Der studentische Protest ist zu einer B&uuml;rgerbewegung geworden. Sendung am Mittwoch, 11.4. | 22.05 Uhr | SWR2<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swr2\/programm\/sendungen\/feature\/-\/id=659934\/nid=659934\/did=9417664\/1qlcj8\/index.html\">SWR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Verleumdete Journalisten: Von Drohung bis Rufmord<\/strong><br>\nJetzt stellen Sie sich bitte mal Folgendes vor: Sie sind Journalist und haben eine Riesen-Sauerei aufgedeckt. Es geht um Spenden. Sie wurden gesammelt, aber nicht immer korrekt weitergeleitet. Sie berichten dar&uuml;ber, doch statt Anerkennung, kriegen Sie jede Menge &Auml;rger, werden bedroht und mit Prozessen &uuml;berzogen. Mehr noch: Sie werden diffamiert. Denn der Gegner, mit dem sie sich angelegt haben, hat Macht, Geld und Zeit. Und flutet Redaktionen mit Schm&auml;hbriefen. Auch wir haben sie bekommen. Im Visier: Ein Wirtschaftsjournalist. Einer von vielen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/medien_politik_wirtschaft\/verleumdung101.html\">NDR-ZAPP<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Unterbezahlt und hoch gef&auml;hrdet: Leiharbeiter im franz&ouml;sischen Atompark<\/strong><br>\n58 Atommeiler sind in Frankreich zurzeit in Betrieb. Deren Wartung wird allj&auml;hrlich durchgef&uuml;hrt. Daf&uuml;r werden die Anlagen abgeschaltet, die Brennst&auml;be in Abklingbecken gelagert, altersm&uuml;de Teile ausgetauscht und rund um die Reaktorherzen die radioaktiven Partikel bestm&ouml;glich entfernt. 80 Prozent dieser Wartungsarbeiten erledigen heute Arbeiter von Subunternehmen. Sie sind der h&ouml;chsten Strahlendosis ausgesetzt. &ldquo;Atom-Nomaden&rdquo; seien sie, sagen diese Arbeiter, denn sie reisen von Kernkraftwerk zu Kernkraftwerk. Ihr Zeitdruck ist enorm. Dennoch &uuml;bersteigt der Basislohn kaum den SMIC, den gesetzlich festgelegten Mindestlohn von 1400 Euro brutto, den die rund 30.000 &ldquo;Atom-Nomaden&rdquo; f&uuml;r ihre gef&auml;hrliche Arbeit bekommen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/hintergrundpolitik\/1703468\/\">Deutschlandradio<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/podcast-mp3.dradio.de\/podcast\/2012\/03\/14\/dlf_20120314_1840_5b0e020a.mp3\">Podcast <\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Das m&uuml;hsame Ringen um die Ghettorenten<\/strong><br>\nReichen f&uuml;nf Kartoffeln oder ein Teller Suppe am Tag aus, um einen Anspruch auf Rente zu haben? Konnten sich Juden im Ghetto ihre Arbeit frei aussuchen? An wen wurden Rentenbeitr&auml;ge f&uuml;r sie bezahlt? Diese makabren Fragen besch&auml;ftigen seit Jahrzehnten deutsche Rentenversicherungen und Gerichte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/sendungen\/radiofeature\/ghettorenten-holocaustueberlebende-rentenanspruch-renesse102.html\">Bayerischer Rundfunk Bayern 2<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Was machen eigentlich die Wulffs?<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/120402_wulff.png\" alt=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/kultur\/humor\/cartoons\/galerie\/1_greser-lenz\/633499.html\">Stern<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (KR\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-12743","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12743","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12743"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12743\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12745,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12743\/revisions\/12745"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12743"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12743"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12743"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}