{"id":127455,"date":"2025-01-19T09:00:55","date_gmt":"2025-01-19T08:00:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127455"},"modified":"2025-01-17T16:07:12","modified_gmt":"2025-01-17T15:07:12","slug":"hinweise-der-woche-392","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127455","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127455#h01\">Die Ostsee-Wache<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127455#h02\">Die vierte Division<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127455#h03\">Ukrainekrieg: Russland pfeift nicht aus dem letzten Loch, allen Erwartungen zum Trotz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127455#h04\">&bdquo;Make Love, Not War!&ldquo; &ndash; oder: Auf der Suche nach Friedensfrechheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127455#h05\">Israels Krieg in Gaza forderte wohl schon &uuml;ber 200&rsquo;000 Tote<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127455#h06\">Rum&auml;nien: Massenproteste in Bukarest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127455#h07\">Deutschland: Superrezession, aber keine technische Rezession<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127455#h08\">Die unertr&auml;gliche Doppelmoral der Schuldenbremse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127455#h09\">Kanzler der Reichen? Warum Friedrich Merz die Mittelschicht t&auml;uscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127455#h10\">Warum die USA in Afghanistan erfolglos Milliarden verpulverten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Ostsee-Wache<\/strong><br>\nDeutschland und die sieben anderen NATO-Ostseeanrainer starten eine Marineoperation in der Ostsee zum Schutz der Unterwasserinfrastruktur. Dies haben die Staats- und Regierungschefs der beteiligten L&auml;nder am gestrigen Dienstag auf einem Treffen in Helsinki beschlossen. Demnach sollen Kriegsschiffe, U-Boote sowie Flugzeuge zum Einsatz kommen; auch Unterwasserdrohnen und anderes High-Tech-Ger&auml;t werden genutzt. Ausl&ouml;ser ist, dass seit dem Herbst 2023 mehrfach Pipelines und Kabel auf dem Boden der Ostsee schwer besch&auml;digt wurden. Vorw&uuml;rfe, es handle sich um russische Sabotage, sind in den NATO-Staaten popul&auml;r, aber bis heute unbewiesen. Experten weisen darauf hin, j&auml;hrlich w&uuml;rden 150 bis 200 Schadensf&auml;lle bei Unterwasserkabeln registriert. Allerdings hat Moskau mehrmals angek&uuml;ndigt, auf die Lieferung westlicher Waffen an die Ukraine asymmetrisch zu reagieren; wer weiter liefert, muss also russische Reaktionen einkalkulieren. Ganz unklar ist, wie die NATO vorgehen will: Das internationale Seerecht l&auml;sst es nicht zu, fremde Schiffe jenseits der K&uuml;stengew&auml;sser zu stoppen oder zu entern. Finnland fordert bereits, das Seerecht zu &auml;ndern oder es kreativ zu interpretieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9825\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Kanonenboote auf Kurs<\/strong><br>\nNATO schickt Flottenverband in die &ouml;stliche Ostsee &ndash; angeblich zum Schutz von Infrastruktur. Heute Gipfel in Helsinki mit Olaf Scholz.<br>\nMehrere Ostseeanrainerstaaten wollen auf einem Gipfel in Finnland &uuml;ber Sicherheit in der Region sprechen. Der finnische Staatspr&auml;sident Alexander Stubb und Estlands Ministerpr&auml;sident Kristen Michal richten die Zusammenkunft in Helsinki gemeinsam aus, wie Stubbs B&uuml;ro am Mittwoch mitgeteilt hatte. Unter den Teilnehmern sind Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), NATO-Generalsekret&auml;r Mark Rutte, die Vizepr&auml;sidentin der EU-Kommission Henna Virkkunen sowie die Staats- und Regierungschefs von D&auml;nemark, Lettland, Litauen, Polen und Schweden. Damit entsteht offenbar eine zweite, speziell gegen Russland gerichtete NATO-Unterorganisation im Ostseeraum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/491746.nato-verband-in-der-ostsee-kanonenboote-auf-kurs.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die vierte Division<\/strong><br>\nDie Bundeswehr k&uuml;ndigt die Aufstellung einer Heimatschutzdivision und ihre Unterstellung unter das Deutsche Heer an. Wie ein Sprecher der Streitkr&auml;fte mitteilt, sollen in der neuen Heimatschutzdivision die bisherigen Heimatschutzkompanien und -regimenter zusammengefasst werden. Im Heer wird die Division gleichwertig neben den drei aktuell bestehenden Divisionen stehen, die im Kriegsfall an die Front &ndash; mutma&szlig;lich im Osten &ndash; entsandt werden. Sie soll zentrale milit&auml;rische Infrastruktur im Inland sch&uuml;tzen sowie milit&auml;risch relevante Infrastruktur bewachen, darunter Bahngleise, Br&uuml;cken oder auch digitale Infrastruktur. Die aktuell verf&uuml;gbare Zahl an Truppen &ndash; ungef&auml;hr 6.000 &ndash; reiche daf&uuml;r auch nicht ann&auml;hernd aus, urteilen Milit&auml;rplaner. Notwendig sei &bdquo;mindestens eine hohe f&uuml;nfstellige Zahl&ldquo;. Grunds&auml;tzlich gen&uuml;gen daf&uuml;r Reservisten, die schon heute die gro&szlig;e Mehrheit in den Heimatschutzeinheiten stellen. Man k&ouml;nne recht problemlos &bdquo;Ungediente&ldquo; zu Reservisten ausbilden, hei&szlig;t es. Milit&auml;rplaner setzen auf die Wiedereinf&uuml;hrung der Wehrpflicht. Dar&uuml;ber hinaus ist im Kriegsfall die Heranziehung von Zivilisten zur Unterst&uuml;tzung des Heimatschutzes fest eingeplant.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9821\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Pistorius will Kriegst&uuml;chtigkeit erh&ouml;hen<\/strong><br>\nVerteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) h&auml;lt eine Erh&ouml;hung der Verteidigungsausgaben &uuml;ber zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes hinaus f&uuml;r n&ouml;tig. In Kassel, wo er eine erste der neuen Radhaubitzen an die Ukraine &uuml;bergab, sagte Pistorius: &ldquo;Die Kriegst&uuml;chtigkeit der Bundeswehr in den n&auml;chsten Jahren zu erh&ouml;hen, und zwar so schnell es geht, ist das oberste Gebot der Stunde.&rdquo; Im Verteidigungsetat sei &ldquo;das bereits sp&uuml;rbar&rdquo;. Das Zwei-Prozent-Ziel habe Deutschland im vergangenen Jahr erstmals erreicht. &ldquo;2025 werden wir diesen Weg weitergehen. Und wir wissen: In den Folgejahren werden wir noch st&auml;rker in unsere Sicherheit investieren m&uuml;ssen&rdquo;, sagte er. &ldquo;Zwei Prozent werden nur der Anfang sein k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/deutschland\/pistorius-kriegstuechtigkeit-verteidigung-ausgaben-erhoehen-100.html\">ZDF<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Neue &bdquo;Division f&uuml;r Heimatschutz&ldquo;: Legal, illegal, sch&hellip;egal<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127129%20\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Kriegst&uuml;chtigkeit &bdquo;Gebot der Stunde&ldquo; &ndash; Herr Pistorius, bitte verlassen Sie die Politik!<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127252\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ukrainekrieg: Russland pfeift nicht aus dem letzten Loch, allen Erwartungen zum Trotz<\/strong><br>\nEs geh&ouml;rt zu den Absurdit&auml;ten der Kriegsdebatte, dass ein Sieg der Ukraine &uuml;ber die russische Armee f&uuml;r m&ouml;glich gehalten wird, es zugleich aber hei&szlig;t, die werde demn&auml;chst in der Lage sein, NATO-Staaten anzugreifen [&hellip;]<br>\nMasala &amp; Co. haben die Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse und strategischen Parameter falsch eingesch&auml;tzt. Sie legten ihren gern geh&ouml;rten Empfehlungen unrealistische Pr&auml;missen zugrunde und hielten W&uuml;nsche f&uuml;r die Wirklichkeit. Alles andere wird als &bdquo;Appeasement&ldquo; diffamiert. Schon der zarteste Hinweis auf Eskalationsrisiken gilt als feige Selbstabschreckung, denkbare Kompromisse werden als Diktatfrieden auf Gehei&szlig; Moskaus denunziert. Wer einseitig auf eine milit&auml;rische L&ouml;sung gesetzt hat, ging davon aus, dass die Ukraine durch Erfolge auf dem Schlachtfeld in eine vorteilhafte Verhandlungsposition gebracht werde. Dass es genau in die andere Richtung gehen k&ouml;nnte, wollte kaum jemand h&ouml;ren. Gesagt haben es gleichwohl viele. Mit der Ausrede, &bdquo;es wurde einfach zu wenig geliefert&ldquo;, wird nun versucht, von dem eigenen Versagen bei der Analyse dieses Krieges abzulenken. &bdquo;Angstunternehmer&ldquo; ist die billige Retourkutsche auf &bdquo;Kaliberexperten&ldquo; (Bundespr&auml;sident Steinmeier). Wir sollten nun n&uuml;chterne Ursachenforschung beginnen und erkennen, dass es in diesem Krieg keine guten Optionen mehr gibt. Eine Eskalationskontrolle braucht N&uuml;chternheit, W&uuml;nsche sind von Interessen und Interessen von M&ouml;glichkeiten zu unterscheiden &ndash; all das scheint im &ouml;ffentlichen Diskurs zu verschwimmen. Danke f&uuml;r nichts, werte Sicherheitsexperten!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/johannes-varwick\/ukrainekrieg-russland-pfeift-nicht-aus-dem-letzten-loch-im-gegenteil\/7646d178-f1bc-4129-bc3d-ba2026269c53\">Johannes Varwick in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Make Love, Not War!&ldquo; &ndash; oder: Auf der Suche nach Friedensfrechheit<\/strong><br>\nDie Friedensbewegung ist in ihrer jetzigen Erscheinungsform &ndash; vergreist und im Ritualismus erstarrt &ndash; nicht zukunftsf&auml;hig. T&auml;ubchen und &uuml;ber vier Jahrzehnte alte Parolen sind kaum geeignet, j&uuml;ngere Menschen hinterm Ofen hervorzulocken. Ben&ouml;tigt werden wieder Geist, Charme, Witz, Esprit &ndash; kurz: Friedensfrechheit!<br>\nEs war auf der letzten bundesweiten Friedensdemonstration am 3. Oktober vergangenen Jahres in Berlin. Die Teilnehmer n&auml;herten sich der zentralen Abschlusskundgebung an der Siegess&auml;ule sternf&ouml;rmig auf unterschiedlichen Routen. Meine startete an der Rathenowerstra&szlig;e\/ Ecke Altmoabit. Die Anzahl der versammelten Menschen war &uuml;berschaubar: Vielleicht vier- bis f&uuml;nftausend. Und erdr&uuml;ckend dominiert von der &sbquo;Generation 60 plus&lsquo;. Wir latschten im Schritt-Tempo, ich unterhielt mich mit ein paar Bekannten &ndash; und dann geschah es.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/make-love-not-war-oder-auf-der-suche-nach-friedensfrechheit\/\">Leo Ensel auf Globalbridge<\/a>\n<p>dazu: <strong>Gespr&auml;ch mit dem Konfliktforscher Leo Ensel: &bdquo;Diese Friedensbewegung hat keine Zukunft&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126000\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Israels Krieg in Gaza forderte wohl schon &uuml;ber 200&rsquo;000 Tote<\/strong><br>\nDie Angaben von Gazas Gesundheitsbeh&ouml;rden sind massiv untertrieben. Das berichtet die medizinische Fachzeitschrift &laquo;The Lancet&raquo;. (&hellip;)<br>\nF&uuml;nf Wissenschaftler haben jetzt am 9. Januar 2025 in &laquo;The Lancet&raquo; die Todeszahlen so akribisch wie m&ouml;glich eruiert. Sie kommen zum Schluss, dass der israelische Vergeltungskrieg in Gaza im Zeitraum vom 7. Oktober 2023 bis Ende Juni 2024 insgesamt 64&rsquo;260 Todesf&auml;lle infolge kriegstraumatischer Verletzungen gefordert hat. Fast 60 Prozent davon seien Kinder, Frauen und Betagte im Alter von &uuml;ber 65 Jahren gewesen.<br>\nDie Gesundheitsbeh&ouml;rde gab die vergleichbare Zahl bis Ende Juni 2024 mit 37&rsquo;877 an.<br>\nZu den 64&rsquo;260 Todesf&auml;llen, welche die kriegerischen Auseinandersetzungen auf pal&auml;stinensischer Seite forderten, kommen noch alle indirekten Kriegsopfer dazu, die wegen Hungers, Ersch&ouml;pfung, Unterern&auml;hrung, Epidemien, fehlender medizinischer Hilfe usw. gestorben sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/israels-krieg-in-gaza-forderte-wohl-schon-ueber-200000-tote\/\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Dr. Abu Safiya symbolisierte die Menschlichkeit in Gaza. Israel und der Westen zerst&ouml;ren sie<\/strong><br>\nIsrael rottet &bdquo;die Terroristen&ldquo; nicht aus. Es verwandelt Gaza in eine W&uuml;ste, eine H&ouml;llenlandschaft, wo es keine &Auml;rzte mehr gibt, Hilfskr&auml;fte nur noch eine Erinnerung sind und Mitgef&uuml;hl eine Belastung darstellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2025_01_10_drabusafiya.htm\">Jonathan Cook in Antikrieg<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Israels Regierung will den ganzen Gazastreifen besetzen &ndash; Im Gespr&auml;ch mit Aida Touma-Sliman<\/strong><br>\nSeit fast 16 Monaten bombardiert Israel den Gaza-Streifen, seit fast genauso langer Zeit gehen Menschen weltweit f&uuml;r einen Waffenstillstand auf die Stra&szlig;e, auch in Israel finden Proteste statt, die ihr Ziel nun endlich erreichen konnten. Wir haben mit der pal&auml;stinensischst&auml;mmigen Abgeordneten im israelischen Parlament Aida Touma-Sliman &uuml;ber den Krieg, Israels Regierung, die Proteste gegen diese und die Perspektiven f&uuml;r Frieden gesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/israels-regierung-will-den-ganzen-gazastreifen-besetzen-im-gespraech-mit-aida-touma-sliman\/\">etos.media<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Rum&auml;nien: Massenproteste in Bukarest<\/strong><br>\nRum&auml;nien: Demonstrationen gegen abgesagte Pr&auml;sidentschaftswahlen und Staatschef Klaus Johannis. Sorge &uuml;ber autorit&auml;ren Schwenk und Kriegskurs mobilisieren<br>\nSie hupen, schwenken rum&auml;nische Flaggen, rufen &raquo;Johannis Diktator&laquo;, &raquo;Zur&uuml;ck zur zweiten Runde&laquo; und zeigen Plakate mit Slogans wie &raquo;Wir wollen freie Wahlen&laquo;: In Rum&auml;nien haben in den vergangenen Tagen Zahlreiche Menschen gegen die Annullierung der Pr&auml;sidentschaftswahlen und f&uuml;r den R&uuml;cktritt von Pr&auml;sident Klaus Johannis protestiert.<br>\nIn einer beispiellosen Entscheidung hatte das rum&auml;nische Verfassungsgericht am 6. Dezember die Pr&auml;sidentschaftswahlen auf Grundlage von Dokumenten des Inlandsgeheimdienstes annulliert &ndash; zwei Tage vor der geplanten Stichwahl und kurz nachdem es den Vorwurf von russischer Einflussnahme zugunsten des erstplazierten unabh&auml;ngigen Kandidaten C&#259;lin Georgescu zur&uuml;ckgewiesen hatte. Dieser hatte entgegen aller Wahlprognosen am 24. November die meisten Stimmen erhalten und sollte gegen Elena Lasconi von der liberal-progressiven USR antreten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/491916.rum%C3%A4nien-massenproteste-in-bukarest.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin E.M.:<\/strong> Wurde von unseren Leitmedien weitgehend ausgeblendet.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;R&auml;uberpistolen&ldquo; &ndash; Annullierung der Pr&auml;sidentschaftswahl in Rum&auml;nien als Blaupause f&uuml;r die anstehende Bundestagswahl?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127218\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutschland: Superrezession, aber keine technische Rezession<\/strong><br>\nDas hat es auf dieser Welt noch nicht gegeben: Die Wirtschaft eines Landes, die nach offiziellen Rechnungen seit einigen Jahren keinerlei Dynamik zeigt, sondern vor sich hind&uuml;mpelt, weist zwar zwei Jahre lang keine technische Rezession aus (also keine zwei Quartale hintereinander, in denen die Wirtschaft schrumpfte), aber es gab trotzdem eine Superrezession, n&auml;mlich zwei volle Jahre hintereinander, in denen die Wirtschaft schrumpfte. Nachzulesen ist das wunderbarte Ereignis hier.<br>\nDie Superrezession ist auch ein Rekord f&uuml;r sich: In einer keineswegs schrumpfenden Weltwirtschaft hat es meines Wissens bisher noch kein Industrieland geschafft, zwei Jahre hintereinander zu schrumpfen. Das kann sich die Ampel auf ihre Fahnen schreiben: WEDOAT (worst economic development of all times; schlechteste wirtschaftliche Entwicklung aller Zeiten).<br>\nAber wen wundert&rsquo;s? Wenn man (gr&uuml;ne) Wirtschaftspolitik mit der W&auml;rmepumpe macht und (libert&auml;re) Finanzpolitik nach der Art der schw&auml;bischen Hausfrau, kann das Ergebnis kaum anders aussehen. Doch die Sozialdemokraten, h&auml;tten die es nicht besser wissen m&uuml;ssen? Nein, die wissen seit Karl Schiller und Helmut Schmidt nichts mehr &uuml;ber die Wirtschaft und haben sich auch nie mehr bem&uuml;ht, etwas zu lernen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2025\/01\/15\/deutschland-superrezession-aber-keine-technische-rezession\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Deutsche Inflationsphobie noch immer ungebrochen, die Kosten sind enorm<\/strong><br>\nVor einigen Tagen meldete das Statistische Bundesamt, das die Inflationsrate in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2024 lediglich bei 2,2 Prozent gelegen hat. Die harmonisierte Rate, die von der EZB benutzt wird, lag bei 2,5 Prozent. Laut einer Sch&auml;tzung der EZB vom Dezember 2024 wird die (harmonisierte) Inflationsrate f&uuml;r das ganze vergangene Jahr f&uuml;r den Euroraum 2,4 Prozent betragen haben. Das ist ein Ergebnis, das erstaunlich nahe am Ziel der EZB liegt und zeigt, dass die meisten Prognosen, die es von scheinbar berufenen Stellen zur Inflationsentwicklung gegeben hat, viel zu pessimistisch waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2025\/01\/11\/deutsche-inflationsphobie-noch-immer-ungebrochen-die-kosten-sind-enorm\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die unertr&auml;gliche Doppelmoral der Schuldenbremse<\/strong><br>\nDie schweizerische Schuldenbremse gilt als Erfolgsmodell. Bei genauerem Hinsehen ist die &laquo;Schuldenbremse&raquo; jedoch voller Widerspr&uuml;che. Ist die &laquo;Schuldenbremse&raquo; wirklich das Allheilmittel, als das sie oft dargestellt wird?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-unertraegliche-doppelmoral-der-schuldenbremse\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Marode Sportst&auml;tten schr&auml;nken Sportangebot ein<\/strong><br>\nWegen des schlechten baulichen Zustands von Sporthallen und Schwimmb&auml;dern m&uuml;ssen vier von zehn deutschen Kommunen einzelne Angebote ausfallen lassen. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Urbanistik (Difu) im Auftrag der Kreditanstalt f&uuml;r Wiederaufbau (KfW) hervor, &uuml;ber die die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichten. Demnach bef&uuml;rchten zudem 36 Prozent der Kommunen, dass sie ihr Angebot wegen maroder Hallen oder B&auml;der in den kommenden Jahren reduzieren m&uuml;ssen.<br>\nMehr als die H&auml;lfte (59 Prozent) der f&uuml;r die Studie befragten St&auml;dte, Gemeinden und Landkreise gab demnach an, dass der Investitionsr&uuml;ckstand bei Sporthallen &ldquo;gravierend&rdquo; oder &ldquo;nennenswert&rdquo; sei, bei Hallenb&auml;dern sogar 62 Prozent. Sollte sich die Lage nicht bessern, m&uuml;ssten Kommunen in den kommenden drei Jahren fast jedes siebte Hallenbad (13,4 Prozent) und jedes sechste Freibad (15,9 Prozent) schlie&szlig;en. Die desolaten Zust&auml;nde sind auf L&auml;nderebene schon mehrfach angemahnt worden.<br>\nDer Deutsche St&auml;dte- und Gemeindebund (DStGB) bezeichnete die Entwicklung gegen&uuml;ber den Funke-Zeitungen als &ldquo;dramatisch&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2025-01\/infrastruktur-studie-studie-investitionsstau\">Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kanzler der Reichen? Warum Friedrich Merz die Mittelschicht t&auml;uscht<\/strong><br>\nFriedrich Merz steht f&uuml;r &ldquo;Leitkultur&rdquo; und Wirtschaftslobby. Er ist sich politisch treu geblieben, weil er nicht dazulernt. Macht ihn das kanzlertauglich? Ein Gastkommentar.<br>\nDie bisherige Laufbahn des gemeinsamen Kanzlerkandidaten der Unionsparteien, Friedrich Merz, ist gepr&auml;gt von seiner nationalkonservativen Grundhaltung, die sich mit einer Glorifizierung der Marktmechanismen, des &ouml;konomischen Leistungsgedankens und der Standortkonkurrenz zu einer neoliberalen Melange verbindet.<br>\nDiese qualifiziert Merz aus Sicht des Leitungspersonals der Privatwirtschaft f&uuml;r das wichtigste Staatsamt. Durch seine Aufsichtsratst&auml;tigkeit f&uuml;r BlackRock, das weltweit gr&ouml;&szlig;te Finanzkonglomerat, hat er sich in F&uuml;hrungszirkeln deutscher Konzerne, Banken und Versicherungen den Ruf erworben, gut vernetzt und ein zuverl&auml;ssiger Repr&auml;sentant des eigenen Wirtschaftsstandorts zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Kanzler-der-Reichen-Warum-Friedrich-Merz-die-Mittelschicht-taeuscht-10239268.html\">Christoph Butterwegge auf Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wer ist Friedrich Merz?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127365\">NachDenSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Warum die USA in Afghanistan erfolglos Milliarden verpulverten<\/strong><br>\nDie Kriegslobby gaukelte Pr&auml;sidenten und Kongress Erfolge vor, damit die R&uuml;stungs- und Hilfskonzerne lange profitieren konnten.<br>\nIm zwanzigj&auml;hrigen Krieg der Nato gegen &laquo;Terroristen&raquo; in Afghanistan kamen &uuml;ber 170&rsquo;000 Menschen ums Leben. Die Kriegsausgaben summierten sich auf weit &uuml;ber eine Billion Dollar. Dazu kam nochmals mindestens eine Billion Dollar, die etwa siebzig Staaten, internationale Organisationen und tausende von Hilfsorganisationen an &laquo;Entwicklungshilfe&raquo; an Afghanistan aufwandten.<br>\nJetzt hat der langj&auml;hrige US-Sonderinspektor f&uuml;r den Wiederaufbau in Afghanistan, John F. Sopko, in der &laquo;New York Times&raquo; zusammengefasst, warum die Regierenden das Desaster so lange nicht kommen sahen. Es ging um Geld und Auftr&auml;ge und nochmals um Geld und Auftr&auml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/warum-die-usa-in-afghanistan-erfolglos-milliarden-verpulverten\/\">Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127455\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-127455","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127455","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=127455"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127455\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":127459,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127455\/revisions\/127459"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=127455"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=127455"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=127455"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}