{"id":127638,"date":"2025-01-22T10:00:11","date_gmt":"2025-01-22T09:00:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127638"},"modified":"2025-01-22T17:47:10","modified_gmt":"2025-01-22T16:47:10","slug":"leserbriefe-zu-aufklaerung-hoffnungslos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127638","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eAufkl\u00e4rung? Hoffnungslos!?\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127443\">In diesem Artikel<\/a> hat <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong> seine Zweifel zum Ausdruck gebracht, ob es weiter Sinn macht, aufkl&auml;ren zu wollen. Anlass daf&uuml;r sind einige Gespr&auml;che mit Freunden in den ersten beiden Wochen des neuen Jahres: &bdquo;Auffallend viele Stimmen machen hoffnungslos. Milit&auml;risch aufzur&uuml;sten sei notwendig, wird geglaubt&ldquo;. Dass die Russen b&ouml;se seien, sitze so tief wie in den f&uuml;nfziger Jahren des letzten Jahrhunderts; und anders als damals sei das vernichtende Urteil &uuml;ber die Russen auch bei vielen Sozis verankert. Wenn es ein Medium wie die <em>NachDenkSeiten<\/em> nicht g&auml;be, st&uuml;nde es vermutlich noch schlimmer. Aber das sei lediglich ein schwacher Trost. Wir haben dazu zahlreiche und interessante Leserbriefe bekommen. Danke daf&uuml;r. Es folgt nun eine Auswahl, zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<em><strong>Zusatzbemerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Es sind &uuml;ber 70 Leserbriefe. Das ist viel. Und sie zu lesen, kostet Zeit. Trotzdem m&ouml;chte ich die Lekt&uuml;re empfehlen. Die folgenden Leserbriefe enthalten viele wertvolle Anregungen. Wirklich lesenswert. Und danke f&uuml;r die Ermunterung zum Weitermachen.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>Weitermachen? Selbstverst&auml;ndlich! Wie viele manipulierbare Deppen es gibt, sollte uns sp&auml;testens seit &bdquo;Corona&ldquo; bewu&szlig;t sein. Na und? Mit Gottes Hilfe wird gek&auml;mpft bis zuletzt, schon wegen unserer Kinder. Vielleicht kommt doch Hilfe von unerwarteter Seite &hellip;<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nLudwig D&auml;ubler<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>der resignative Grundton im Schlussteil Ihres Artikels hat in mir Verlust&auml;ngste hervorgerufen, daher mein folgender Appell: Dass es viele Zeitgenossen (noch) vorziehen, in Unm&uuml;ndigkeit zu verharren, sollte Sie bitte nicht dazu verleiten, in Ihrer f&uuml;r die geistige Gesundheit dieser Gesellschaft so unverzichtbaren, aufkl&auml;rerischen Arbeit nachzulassen. Vielmehr sollte es ein Ansporn sein, denn das s in Nachdenkseiten steht f&uuml;r selbstgew&auml;hlt.<\/p><p>Hoffnungsvoll und mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<\/p><p>Thomas Senftleben<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Empf&auml;nger,<\/p><p>Weitermachen &ndash; Ausrufezeichen!!!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en&nbsp;<\/p><p>Koch, Rechtsanwalt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Servus zusammen,<\/p><p>vielleicht besteht ja , historisch betrachtet, der Irrtum darin, dass die Sozialdemagogische Partei jemals, zumindest in der Mehrheit, eine Friedenspartei war und ist oder sein wird.<\/p><p>Nennen wir sie doch der Einfachheit halber Staatstragende Partei Deutschlands. Das macht Sinn.<\/p><p>Mit illusionslosen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nWolfgang Kopf&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>wie recht Sie haben, ich teile Ihre Beobachtungen und Bef&uuml;rchtungen hinsichtlich unsere Zeitgenossen. Wie sehr es Sie, als verdientem Sozialdemokraten aus der Zeit eines Willy Brandt, treffen muss, dass sich die SPD in das genaue Gegenteil dessen verkehrt hat, was eine Partei, die aus ihrem Selbstverst&auml;ndnis heraus, aus den Deutschen ein &bdquo;Volk der guten Nachbarn&ldquo; machen wollte, das kann ich nur zu gut nachvollziehen. Aber Sie wissen sicher, wir sind trotzdem noch Viele, nur eben nicht mehr in der SPD. Deshalb muss das BSW als einzige echte Friedenspartei unterst&uuml;tzt werden. Also bitte nicht aufgeben, wir brauchen Sie pers&ouml;nlich, Ihre Kollegen und die NDS insgesamt als Leuchtt&uuml;rme gegen den Nebel der Propagandamaschinerie dringend. Wir lesen Sie regelm&auml;&szlig;ig und bauen uns an den NDS-Artikeln auf.<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r Ihre unerm&uuml;dliche Arbeit um Vernunft und Aufkl&auml;rung!<\/p><p>Andr&eacute; Sammann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Werter Albrecht M&uuml;ller, gesch&auml;tzte Nachdenkseiten,<\/p><p>ich denke diese Erfahrung machen die meisten Menschen, die gegen den Meinungsstrom schwimmen. Besonders schmerzlich ist es nat&uuml;rlich, wenn gute Bekannte, Freunde und Familie ebenfalls im Sog des vorgegebenen Meinungskorridors unterwegs sind. Es kostet Kraft, Geisteskraft und letztendlich auch Gesundheit weiter gegen den Strom zu schwimmen. Die Aufgekl&auml;rten und Wachsamen bleiben in der Minderheit. Zu m&auml;chtig ist das wirtschaftliche, politische und mediale Kartell, dem sich alle zu unterwerfen haben.<\/p><p>Besonders frustrierend ist wie genannt, dass selbst gut ausgebildete, belesene und wie ich dachte weltoffene Menschen mit akademischem Grad in dem Mainstream mit schwimmen.<\/p><p>Letztendlich ist jeder seinem Gewissen verantwortlich, ob er sich vor einen Karren spannen l&auml;sst, der ein anderes Volk, dass uns nichts getan hat zum Feind erkl&auml;rt, einhergehend mit menschenverachtender, beispielloser Aufr&uuml;stung, Hetze und Kriegstreiberei.<\/p><p>Darum hei&szlig;t es sich nicht einsch&uuml;chtern zu lassen. David gegen Goliath, f&uuml;r Frieden, ein gutes Miteinander und gegen Krieg. Es bleibt die Hoffnung und die stirbt zuletzt.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nThomas St&ouml;be<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ich kann Ihre Zweifel verstehen, manchmal geht es mir auch so.<br>\nWenn man aber zun&auml;chst die beschriebene Situation anschaut, so stellt man fest, Sie haben mit einem Professor gesprochen. Professoren sind kluge, kenntnisreiche Menschen denkt man gew&ouml;hnlich. Warum aber sind sie damals in Scharen zu Hitler &uuml;bergelaufen? Warum ist die political correctnes vor allem an den Unis so wirkm&auml;chtig? Ich denke, die Unis sind ein Biotop mit besonders starkem Konformit&auml;tsdruck. Die Haltung des armen Professors muss also nicht verwundern.<\/p><p>Ich bin sicher, dass es au&szlig;erhalb etwas anders aussieht. Gerade die Corona-Jahre haben viele Menschen wach gemacht. Die suchen Information und Aufkl&auml;rung zunehmend au&szlig;erhalb von ARD\/ZDF. Die brauchen die verschiedenen alternativen Plattformen. Die NachDenkSeiten sind bisher immer eine gute Empfehlung gewesen und sie sind weiterhin sehr wichtig.<\/p><p>In der Welt zeigt sich gerade eine Aufbruchsstimmung: In immer mehr L&auml;ndern fangen die alten Machtkreise an Wahlen zu verlieren. Wir wissen nicht, wie es in den USA weitergeht, welche Richtung die Aufbrechenden einschlagen: Daher ist Ihre linke und konservative Stimme wichtig f&uuml;r diejenigen, die sich neu besinnen und auf kluge Angebote auf dem Markt f&uuml;r Informationen angewiesen sind. Machen Sie bitte weiter!<\/p><p>Apropos ARD\/ZDF &mdash; auf Telegram bin ich heute Morgen auf einen Talkshow-Schnipsel gesto&szlig;en mit diesem Dialog:<br>\nM. Illner: &hellip; dass Trump doch die Weitsicht besitzen wird zu verstehen, dass die Ukraine siegen muss &hellip;<\/p><p>E. Theve&szlig;en: Die gute Nachricht ist: Es wird nicht gleich am ersten Tag der Frieden ausbrechen &hellip;<\/p><p><a href=\"https:\/\/t.me\/dieBasis_Tuebingen\/34197\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">t.me\/dieBasis_Tuebingen\/34197<\/a><\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nBernhard Meyer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ich kann nachemp&#64257;nden, wie Sie angesichts des weltweiten Wahnsinns f&uuml;hlen, weil auch ich in den letzten Jahren immer wieder am Verzweifeln war.<\/p><p>Seit einigen Monaten jedoch ist bei mir eine zunehmende innere Ruhe eingekehrt. Ich schiebe es darauf, dass Gott mir nach meinen Gebeten auftrug, mich aus dem Get&uuml;mmel zur&uuml;ckzuziehen, um meinen inneren Frieden und damit auch meine Gesundheit bewahren zu k&ouml;nnen.<\/p><p>Denn wie hei&szlig;t es: Wenn du alles getan hast, was du tun konntest, dann &uuml;berlasse den Rest dem Herrn. Er wird es am Ende richten. &ndash; Wir m&uuml;ssen darauf vertrauen.<\/p><p>So kann ich sagen, dass mich die ganzen S&auml;ue, die mittlerweile fast st&uuml;ndlich durchs Dorf gejagt werden, nicht mehr interessieren.<\/p><p>Nur noch 2 Quellen widme ich mich: Den Nachdenkseiten und dem Kanal Anti-Spiegel von Thomas R&ouml;per.<\/p><p>Au&szlig;erdem verfolge ich nach wie vor die Causa Reiner F&uuml;llmich auf Bittel TV und habe diesem mutigen Mann vor kurzem auch einen Brief in die JVA gesandt und ihm versichert, dass ich ihn in meine Gebete aufgenommen habe.<\/p><p>Ja, der Teufel br&uuml;llt in die Welt. Die einen verf&uuml;hrt er und verspricht ihnen allen weltlichen Lohn wie Ruhm und Reichtum, den anderen wiederum macht er Angst und l&auml;hmt sie. Und denen, die gegen ihn aufbegehren, verursacht er Schmerz und Verlust.<\/p><p>Aber seine Macht ist begrenzt, so wie wir es im Testament lesen k&ouml;nnen.<\/p><p>Was im Moment auf der Welt geschieht, vergleiche ich immer mit einem Reinigungsprozess, der u.U. ein sehr schmerzhafter sein kann: Das B&ouml;se wird untergehen, das Gute jedoch wird am Ende der Zeit den Sieg davontragen.<\/p><p>Jesus spricht: Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und f&uuml;rchte sich nicht.<br>\nJohannes 14,27<\/p><p>Deshalb sollten wir im Glauben, in der Hoffnung und der Liebe bleiben.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMartina R.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>Sie h&auml;tten nicht zu betonen brauchen, da&szlig; Ihre Frage &ldquo;Weitermachen?&rdquo; ernst gemeint ist. Die Lage in unserem Land ist derart hoffnungslos, da&szlig; sich diese Frage st&auml;ndig stellt. Ich selbst ertappe mich in letzter Zeit immer &ouml;fter dabei, da&szlig; ich manchen der auf Ihrer Seite ver&ouml;ffentlichten Beitr&auml;ge, die regelm&auml;&szlig;ig &auml;u&szlig;erst aufschlu&szlig;reich sind und vor allem mit gro&szlig;er Akribie hergestellt worden sind, nicht mehr zu Ende lesen kann. Die Gewissheit, da&szlig; die dort vermittelten Fakten bzw. Wahrheiten beim Gros der Bev&ouml;lkerung nicht mehr verfangen wirkt langsam aber sicher l&auml;hmend. Vor allem dadurch, da&szlig; sich inzwischen unwiderlegbar die Erkenntnis durchsetzt, (auch) Wahlen, egal wie sie ausgehen, werden nichts &auml;ndern. Erneut wurde das in besonderer Weise auch durch das BSW verdeutlicht, indem dasselbe veranstaltet wurde wie weiland durch die Linke. Warum um alles in der Welt spaltet sich Frau Wagenknecht von den Linken ab, wenn sie dann anschlie&szlig;end ihren gro&szlig;en Anfangserfolg verspielt, indem sie Regierungsbeteiligung anstrebt. Wir h&auml;tten eine &ldquo;knochenharte&rdquo;, konsequent marxistisch ausgerichtete Opposition gebraucht, die jede, aber auch jede Schweinerei der Regierung aufdeckt. Frau Wagenknecht w&auml;re mit der richtigen Truppe dazu&nbsp; in der Lage gewesen. Statt dessen eine neue Variante des Gysiismus, klug schw&auml;tzen ohne substantielle Konsequenzen. Das hatten wir in Th&uuml;ringen zehn Jahre lang mit Ramelow! So traurig es ist, derzeit steht man den Entwicklungen in der Welt fassungslos und vor allem ratlos gegen&uuml;ber und wei&szlig; nicht, wie es weitergehen soll. Besonders traurig mu&szlig; es f&uuml;r einen Menschen wie Sie sein, der in fortgeschrittenem Alter seine ganze Kraft f&uuml;r den Erhalt des Friedens einsetzt und dabei so entt&auml;uscht wird. Leider bin ich nicht in der Lage, Ihnen Hoffnung zu vermitteln.<\/p><p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en vor allem f&uuml;r pers&ouml;nliches Gl&uuml;ck, Gesundheit und Wohlergehen<\/p><p>Ihr treuer Leser J&uuml;rgen Keller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Gesch&auml;tzte Redaktion, lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>meine Antwort auf abschlie&szlig;ende Frage ist: Weitermachen!<\/p><p>Die Nachdenkseiten geben, wie auch andere Medien, Informationen und Einsch&auml;tzungen wieder, die die Widerspenstigen, die Kritiker des politisch-medialen Mainstreams unterst&uuml;tzen. Sei es, dass man Sachverhalte erf&auml;hrt, die die eigene Argumentation unterf&uuml;ttern, sei es, dass man einfach wahrnimmt, dass die eigene, abweichende Sichtweise keine Einzelmeinung ist. Selbst wenn man die eine oder andere Analyse nicht teilt, tr&auml;gt es dazu bei, nicht zu verzagen. Dadurch allein werden wir zwar nicht mehr, aber je mehr von uns sich weiterhin trauen, zu widersprechen, desto besser.<\/p><p>Ich mache &auml;hnliche Erfahrungen wie Sie, aber es gibt auch Bekannte und Freunde, die ins Nachdenken kommen. Dass man in die &ldquo;gebildete Klasse&rdquo; keine besonderen Hoffnungen setzen darf, haben u.a. Alfred Andersch in &ldquo;Der Vater eines M&ouml;rders&rdquo; oder Dietrich Bonhoeffer zum Ausdruck gebracht. Zitat Bonhoeffer:<\/p><blockquote><p>&ldquo;Es gibt intellektuell au&szlig;erordentlich bewegliche Menschen, die dumm sind, und intellektuell sehr Schwerf&auml;llige, die alles andere als dumm sind. [&hellip;] Dabei gewinnt man weniger den Eindruck, dass die Dummheit ein angeborener Defekt ist, als dass unter bestimmten Umst&auml;nden die Menschen dumm gemacht werden, bzw. sich dumm machen lassen. [&hellip;]&nbsp; Bei genauerem Zusehen zeigt sich, dass jede starke &auml;u&szlig;ere Machtentfaltung, sei sie politischer oder religi&ouml;ser Art, einen gro&szlig;en Teil der Menschen mit Dummheit schl&auml;gt [&hellip;] Der Vorgang ist [&hellip;], dass unter dem &uuml;berw&auml;ltigenden Eindruck der Machtentfaltung dem Menschen seine innere Selbst&auml;ndigkeit geraubt wird und dass dieser nun &ndash; mehr oder weniger unbewusst &ndash; darauf verzichtet, zu den sich ergebenden Lebenslagen ein eigenes Verhalten zu finden.&rdquo;<\/p><\/blockquote><p>Das haben wir bei Corona erlebt, das erleben wir sp&auml;testens seit dem Maidan im sog. Ukrainekonflikt, seit Oktober 2023 in Sachen Gaza und auch was den Klimawandel angeht: eine gro&szlig;e &auml;u&szlig;ere Machtentfaltung, basierend auf der Konstruktion einer behaupteten, unumst&ouml;&szlig;lichen Wahrheit. Wir sehen uns einer gro&szlig;en Macht gegen&uuml;ber; kein Wunder, dass unsere &ldquo;Gel&auml;ndegewinne&rdquo; klein oder nicht wahrnehmbar sind. Doch wo st&auml;nden wir heute, wenn wir nicht die Beispiele eines Karl Liebknecht, eines Jean Jaur&egrave;s vor Augen h&auml;tten, mit denen wir uns nicht vergleichen k&ouml;nnen, deren Beharrlichkeit und Standhaftigkeit uns aber Orientierung geben k&ouml;nnen.<br>\nHerzliche Gr&uuml;&szlig;e<\/p><p>Heiner Biewer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>NICHT AUFGEBEN!!!<\/p><p>Es scheint zwar alles unglaublich hoffnungslos, aber IHR, das ganze NachDenkSeiten-Team,&nbsp;seid das Licht am Himmel.<\/p><p>Schon &uuml;ber Weihnachten\/Neujahr habe ich eure so sehr informativen Artikel vermisst. Keine anderes Medium kann da mithalten.<\/p><p>Hier und da gibt es interessante Artikel, aber die greift ihr ja dann auch selbst auf.<\/p><p>Gerne zahle ich monatlich meinen Obolus!<\/p><p>Also bitte, solange es euch gibt &ndash; ich bitte um weitere Artikel.<\/p><p>Es gibt auch Menschen, die die Lage in der Ukraine anders bewerten. F&uuml;r die solltet ihr auch weiter informieren.&nbsp;<\/p><p>Denkt auch an die Multiplikatoren, die eure Artikel weiterleiten.<\/p><p>Mit herzlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHans Becker<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr M&uuml;ller. Dass man als Macher der NachDenkSeiten schon mal Zweifel bekommen kann, ob die ganze Aufkl&auml;rungsarbeit sinnvoll ist, kann ich nachvollziehen. Insbesondere mit Ihrer Biographie. Dass kluge Leute nicht nachdenken ist sicher entt&auml;uschend, oft ein R&auml;tsel. Dass die eigenen Kinder der Propaganda auch auf den Leim gehen ist noch schlimmer. In Koronazeiten konnte man ein Gef&uuml;hl bekommen, wie es ist, richtig ausgegrenzt zu sein. Man wurde gezwungen Farbe zu bekennen. Zum Beispiel im Sportverein, als gefragt wurde, wer ist geimpft&hellip;oder am Arbeitsplatz. Eine ungeimpfte Kollegin wurde von einem anderen Kollegen als M&ouml;rder bezeichnet, obwohl sie sich immer freiwillig zur Arbeit mit Covid Erkrankten gemeldet hatte. Schlimmer geht freilich immer. Wie mag sich ein n&uuml;chterner Mensch 1914 &lsquo;gef&uuml;hlt&rsquo; haben, als alle kriegsbesoffen waren? In gewisser Weise ist die Situation heute noch nicht so schlimm, trotz der &uuml;blen Propaganda. Wir k&ouml;nnen die Wirkung der Gehirnw&auml;sche erkennen, aber Kriegsbesoffenheit sehe ich nicht. Selbst die gr&ouml;&szlig;ten Bef&uuml;rworter, lassen sch&auml;bigerweise lieber andere sterben. Ein ehemaliger Kollege sagte mir &uuml;berraschend bei einer zuf&auml;lligen Begegnung auf der Stra&szlig;e, dass er es bedauere, dass er sich gegen Ungeimpfte aufhetzen lie&szlig;. Das gibt es also auch, wobei ich die aufdringliche Stimmung der Coronama&szlig;nahmenzeit mit aktuellen gesellschaftlichen Militarisierung gleichsetze und unterscheide. Letztgenannte funktioniert eben nicht ganz so glatt. Die NachDenkSeiten informieren, kl&auml;ren auf, sind aber auch irgendwie &lsquo;Therapie&rsquo; gegen den Wahnsinn dieser Zeit. Herzlichen Dank und viele Gr&uuml;&szlig;e<\/p><p>Klaus Weher<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ja, Deutschland muss verteidigungsf&auml;hig sein. Das streiten Sie sicherlich doch nicht ab. Dazu ist nun mal eine Aufr&uuml;stung notwendig. Denn wie Sie ja sicherlich wissen, hat Deutschland unter Willy Brandt &uuml;ber 3 % des BIP f&uuml;r R&uuml;stung ausgegeben. Die Entspannungspolitik wurde also mit der Waffe in der Hinterhand betrieben. Davon sind wir heute weit entfernt!<\/p><p>Ich nehme auch keine Propaganda gegen Russland wahr, sondern eine gegen Putin. Was soll man denn glauben, wenn Herr Medwedev sagt, dass die Ukraine gar nicht existiert? Dass Putin nicht an der ganzen Ukraine interessiert ist? Oft genug haben hochrangige russische Politiker gesagt, dass in ihren Augen die Ukraine zu Russland geh&ouml;rt. Sie schreiben&nbsp;&ldquo;Zum Konflikt um die Ukraine glaubt er das, was vermittelt wird: Es war ein &Uuml;berfall auf die Ukraine.&rdquo;. Ja was war es denn sonst? Russland ist in die Ukraine einmarschiert und hat die gesamte Ukraine mit Bombenangriffen &uuml;berzogen. Trotz der K&auml;mpfe im Donbass hat Russland auch andere Gebiete und St&auml;dte der Ukraine mit Angriffen &uuml;berzogen. Zusammen mit den &Auml;u&szlig;erungen der oben genannten Politiker &nbsp;schlie&szlig;t sich da der Kreis.&nbsp;<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nIhr treuer Leser<br>\nMartin Boremann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>wenn das Thema Ukraine-Krieg zur Sprache kommt, werde auch ich im Bekanntenkreis immer wieder mit der Behauptung konfrontiert, dass der Krieg einzig und allein auf den &ldquo;brutalen&rdquo;, &ldquo;v&ouml;lkerrechtswidrigen&rdquo;, &ldquo;grundlosen&rdquo;, etc., etc., &ldquo;&Uuml;berfall&rdquo; Russlands auf die Ukraine zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sei. Erschreckend dabei ist , dass die Beeinflussung so weit geht, dass es immer mehr Menschen gibt, die nicht nur das, sondern allen Ernstes glauben, 1941 h&auml;tte nicht Hitler-Deutschland Russland (Unternehmen Barbarossa), sondern Russland Deutschland &uuml;berfallen, obwohl nach Hitlers Worten dort &ldquo;der j&uuml;dische Bolschewismus ausgerottet&rdquo; werden sollte. Da der Schuss im wahrsten Sinne des Wortes nach hinten los ging, war, ist und bleibt &ldquo;der Russe&rdquo; der B&ouml;se. Schlechte Verlierer, w&uuml;rde ich sagen.<\/p><p>Daran ist unschwer zu erkennen, dass die Mainstream-Medien ganze Arbeit geleistet haben. M.E. ist es ein Problem, dass es nur noch wenige Menschen in Deutschland gibt, die den zweiten Weltkrieg erlebt haben und wissen, was Krieg&nbsp; bedeutet. Es scheint aber auch, dass viele Menschen der Kriegsgeneration ihren schon w&auml;hrend des Krieges und danach fortw&auml;hrend von Medien und Politik befeuerten Russenhass an ihre Kinder und diese&nbsp; wiederum an ihre Kinder weiter gegeben haben. Frau Baerbock als Teil der Enkelgeneration ist daf&uuml;r ein anschauliches Beispiel.<\/p><p>Im Mai 1945 erlebte ich als Kind den Einmarsch der Roten Armee mit Pferdewagen und Panzern in unseren Wiener Bezirk und sehe es heute noch vor mir, wie die Leute an der Stra&szlig;e standen und den Soldaten begeistert mit wei&szlig;en T&uuml;chern und Blumenstr&auml;u&szlig;en zuwinkten und die Soldaten lachend zur&uuml;ck winkten. Krieg und Bombenterror waren zu Ende.<\/p><p>Dass 27 Millionen Sowjetb&uuml;rger im zweiten Weltkrieg ihr Leben verloren und diese Opfer dazu beitrugen, uns vom Faschismus zu&nbsp; befreien,&nbsp; scheint heute vergessen, denn wir m&uuml;ssen ganz schnell kriegst&uuml;chtig werden, um &ldquo;dem Russen&rdquo;, der uns als n&auml;chstes Opfer auserkoren hat, Paroli bieten zu k&ouml;nnen. F&uuml;r mich ein d&eacute;j&agrave; vu-Erlebnis, das an Ignoranz und Infantilit&auml;t nicht zu &uuml;berbieten ist.<\/p><p>Um auf den Titel Ihres&nbsp; Beitrags zur&uuml;ckzukommen: Manchmal scheint Aufkl&auml;rung nicht hoffnungslos zu sein, denn einige meiner Freunde, die seit Jahrzehnten GR&Uuml;NEN-Mitglieder waren und an die ich viele NDS-Beitr&auml;ge weitergeleitet habe, sind k&uuml;rzlich, nicht zuletzt wegen des kriegstreibenden Unwesens dieser Partei, aus ihr ausgetreten.<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nGertrude Fernekes&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>Sehr viele Leser h&auml;ngen an den NDS, weil sie einen Hoffnungsschimmer f&uuml;r die Aufkl&auml;rung &uuml;ber dieses Kriegstreiben dringend ben&ouml;tigen. Hier finden wir auch viele Menschen zum Austausch, die das genauso sehen. Ohne diejenigen, die in einer Gruppe beweisen, dass die, die f&uuml;r Frieden stehen nicht alleine sind, w&uuml;rden sich vieler Schreiber gegen den Krieg sehr einsam f&uuml;hlen.<\/p><p>Bitte nicht aufgeben, sondern weitermachen!<\/p><p>Am besten noch viel h&auml;rter weitermachen, ich empfehle hier, reichlich oft die grauenvollen Bilder zu ver&ouml;ffentlichen, die das Kriegsgeschehen verdeutlichen.<\/p><p>Krieg ist die H&ouml;lle. Und lassen Sie die Hoffnung nicht zuletzt sterben, denn auch bei vielen Lesern w&uuml;rde dann ein St&uuml;ck Hoffnung sterben.<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e und danke f&uuml;r die Arbeit<br>\nSusanne Bur<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>im Artikel &bdquo;Aufkl&auml;rung? Hoffnungslos!?&rdquo; vom 17. Januar 2025 schildern Sie, welche verfestigte, negative Meinungen gebildete Menschen in Bezug auf Russland und dessen politische Ziele haben (z.B. Ukraine komplett erobern). Am Ende fragen Sie, ob Argumentieren und Aufkl&auml;ren &uuml;berhaupt noch Sinn ergeben.<\/p><p>Ich m&ouml;chte darauf mit &bdquo;Ja, unbedingt!&ldquo; antworten, auch wenn es nach Sisyphusarbeit klingt. Mir pers&ouml;nlich hilft es, wenn ich Fakten und andere, von der Mehrheitsmeinung abweichende Standpunkte pr&auml;sentiert bekomme, die ich mit meinen eigenen Erfahrungen abgleichen kann. Ab und zu stellt sich bei mir sogar Widerspruch zu dem ein, was ich auf den Nachdenkseiten oder anderen &bdquo;desinformierenden&ldquo; Medien lesen kann. Aber meistens bin ich froh &uuml;ber diesen wertvollen Input. Wie sollte man denn sonst zu einer kritischen und fundierten Meinung zu den Themen unserer Zeit kommen?<\/p><p>Also: weiter unbequeme Fakten liefern und Fragen stellen! Das Leben ist nicht so eindimensional, wie uns viele Medien und Zeitgenossen glauben machen wollen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMichael Deitert<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Zu Ihrer Frage, Hr. M&uuml;ller:<\/p><p>Sie sind nicht alleine mit Ihren Gedanken. Aber aufh&ouml;ren ist keine Option.&nbsp;<\/p><p>Beim ersten Bundestreffen in Neudietendorf haben Sie selbst dar&uuml;ber informiert, dass es die&nbsp;NachDenkSeiten nach 20 Jahren Arbeit auf 300.000 &ndash; 500.000 Zugriffe pro Tag geschafft haben. Das ist eine echte Leistung, denn damit ist Ihr Medium&nbsp;ein merklicher Stachel im Fleisch etablierter Kriegstreiber geworden. W&auml;ren die NDS kein solches Schwergewicht, w&auml;ren von olivgr&uuml;ner Seite nie 317.000 Euro f&uuml;r eine &ldquo;Gegneranalyse&rdquo; geflossen. Daher gibt&rsquo;s nur eine Antwort: WEITERMACHEN. Tun Sie und\/oder Ihr Team das nicht mehr, haben die Anderen gewonnen. Wollt ihr das wirklich? Au&szlig;erdem: Was sollten wir dann noch als Gespr&auml;chskreise tun?<\/p><p>Peter Biebel<\/p><p>PS: Auch f&uuml;r Georg B&uuml;chner war aufgeben keine Option!<\/p><p>Und er ging damit bis zum Letzten!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nPeter Biebel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>klare Antwort: Weitermachen! Auch die Aufkl&auml;rung hat die Gegenaufkl&auml;rung &uuml;berstanden, doch waren die Waffensysteme seinerzeit andere!<\/p><p>Unseren Regierungen geht es um &bdquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo;. Sie&nbsp;herzustellen, ist ihr &uuml;beraus ernst gemeintes Vorhaben. Damit soll jedoch nicht nur Verteidigungsf&auml;higkeit aufgebaut werden, sondern die F&auml;higkeit zur Kriegf&uuml;hrung gest&auml;rkt werden, wozu es die Umstellung auf nationaler Ebene wie in der EU auf Top-down-Entscheidungsprozesse (Autokratie) braucht, wozu die Umstellung der Produktion auf Kriegswirtschaft geh&ouml;rt (in einem kapitalistischen System schwierig, Profite also garantiert werden m&uuml;ssen), wozu die Umstellung des Denkens hin zu einer Mentalit&auml;t mindestens der Wehrhaftigkeit, besser der Aggressivit&auml;t gegen einen &auml;u&szlig;eren Feind geh&ouml;rt, alles verkn&uuml;pft &uuml;ber die gemeinsame Werteordnung, die es zu verteidigen wie zu expandieren gilt. Und wer kann diesen institutionellen Rechtsruck besser organisieren und begleiten als Regierungen, die &ndash; &uuml;ber die Wahlen an die Macht gekommen &ndash; den politischen Rechtsruck verk&ouml;rpern, begleitet von einer digital organisierten Kontrolle der Bev&ouml;lkerung in Hinblick auf ihr Verhalten wie ihr Denken? Es war kein geringerer als Wolfgang Abendroth, der um solche Schw&auml;chephasen der Linken wusste und noch mehr darum, dass sie &uuml;berwunden werden k&ouml;nnen.&nbsp;<\/p><p>Denn&nbsp;Demokratien sind von sich aus nicht kriegst&uuml;chtig, auch ihre B&uuml;ndnissysteme nicht, sind sie es oder dazu gemacht worden, sind sie keine mehr. In Demokratien organisierte Staatsv&ouml;lker wollen keine Kriege, sie m&uuml;ssen von ihren F&uuml;hrungen erst dazu gebracht werden, in den Kampf zu ziehen. Das gelingt jedoch nur unter Ausschaltung demokratischer Willensbildung. Noch zeigen die Umfragen hierzulande genau dies.&nbsp;<\/p><p>Und es geh&ouml;rt unbedingt das Ukraine-Paradoxon (Johannes Varwick) beachtet: &ldquo;Es geh&ouml;rt zu den Absurdit&auml;ten der Kriegsdebatte, dass ein Sieg der Ukraine &uuml;ber die russische Armee f&uuml;r m&ouml;glich gehalten wird, es zugleich aber hei&szlig;t, die werde demn&auml;chst in der Lage sein, NATO-Staaten anzugreifen.&ldquo;&nbsp;<\/p><p>Mehr krude Logik geht kaum, doch bei uns glauben viele, Deutschland sei bestenfalls nur Logistik-Drehscheibe.<\/p><p>Also: Weitermachen mit der Aufkl&auml;rung!<\/p><p>Unverzagte Gr&uuml;&szlig;e<br>\nDietrich Brauer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr M&uuml;ller,<\/p><p>Ihre Frage zum Thema:<\/p><p>17. Januar 2025 um 15:15<br>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127443\">Aufkl&auml;rung? Hoffnungslos!?<\/a><\/p><p>Nat&uuml;rlich weitermachen unbedingt, das Problem ist, dazu laut&nbsp;<\/p><p>Arthur Schopenhauer:<\/p><p>Unter allen St&auml;nden finden wir Menschen von intellektueller &Uuml;berlegenheit, und oft ohne alle Gelehrsamkeit. Denn nat&uuml;rlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den nat&uuml;rlichen Verstand.<\/p><p>Wir Spenden 2 mal Im Jahr durch Ihre Abbuchung.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBernhardt Faa&szlig;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>wir k&ouml;nnen Ihre Gef&uuml;hle absolut nachvollziehen.<\/p><p>Wir, meine Frau Antje und ich, haben &auml;hnliche Erfahrungen sogar in der Familie gemacht.<br>\nOhne ihre &ldquo;NachDenkSeiten&rdquo; w&auml;ren wir mit unserer Einstellung vollkommen vereinsamt.<br>\nWir bitten Sie herzlich darum, nicht aufzugeben; das w&auml;re ein riesiger Verlust.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e, auch an das gesamte Redaktionsteam<br>\nAntje und Helmut Jakoby<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>21. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten , zum Beitrag &rdquo; Aufkl&auml;rung ? Hoffnungslos ? von Albrecht M&uuml;ller &ndash; NEIN , ich finde Nicht aufgeben , aber &uuml;ber das Internet hinaus gehen &ndash; Flugzettel z.B. und eigene Plakate kleben , Schablonen spr&uuml;hen .. Es kann doch einfach nicht sein , dass nicht zumindest ein Teil der Menschen mal anf&auml;ngt zu zweifeln .. &#65440;Da ich grad im Mail bin &ndash; mal einen besonderen KomplimentGru&szlig; an Florian Warweg f&uuml;r die Ausdauer und Geduld bei den &rdquo; Pressekonferenzen&rdquo; &ndash; Ich w&uuml;rde ausrasten&#65440; Herzliche Gr&uuml;&szlig;e und vielen Dank f&uuml;r Euer Tun ! Heidi Bettge<\/p><p>P.S.: Erg&auml;nzend m&ouml;chte ich noch sagen , es ist &ndash; f&uuml;r mich zumindest &ndash; manchmal erfolgreich mit v&ouml;llig fremden Menschen zu reden , Bushaltestellen z.B. , da ist das dann gelegentlich sogar von Vorteil , wenn wieder 2 Busse ausfallen .. Tipp, mit charmant unverf&auml;nglichen Themen anfangen &ndash; man kommt dann sowieso auf politische Themen &ndash; manchmal ist es&nbsp; nat&uuml;rlich auch nur .. krrr. Aber ich hab durchaus positive Erfahrungen, auch mit Menschen mit Denen ich erst mal sehr in Kontrastperspektive war .<\/p><p>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller: Danke vielmals f&uuml;r die praktischen Ratschl&auml;ge<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>22. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>ich verstehe Sie so gut, wenn Sie sich in einem Augenblick der Resignation diese Frage stellen: &ldquo;Weitermachen mit den Nachdenkseiten?&rdquo;. Die Zweifel, ob es noch Sinn macht, aufkl&auml;ren zu wollen, hat bestimmt jeder von den NDS-Lesern schon gehabt. Manchmal kann man sie kurzzeitig zerstreuen, aber sie kommen wieder, immer wieder. Und das ist auch verst&auml;ndlich, wenn man sich klarmacht, da&szlig; die gro&szlig;e Mehrheit der Bev&ouml;lkerung von unserer &ldquo;Mainstreampresse&rdquo; v&ouml;llig einseitig, unvollst&auml;ndig und falsch informiert wird (auch das Weglassen von Information ist eine L&uuml;ge, wie wir ja alle wissen!). Die &ldquo;vornehmste&rdquo; Aufgabe der Presse in einer Demokratie, n&auml;mlich die Regierung und ihr Handeln zu kontrollieren und dar&uuml;ber zu berichten, nimmt diese &ldquo;vierte Gewalt&rdquo; ja schon lange nicht mehr wahr. Und das hat nat&uuml;rlich schwerwiegende Folgen f&uuml;r die Zust&auml;nde in einer Gesellschaft.<\/p><p>Ihr Bericht von dem Gespr&auml;ch mit Ihrem Professor-Freund hat mich sehr an ein &auml;hnliches Erlebnis vor etlichen Jahren erinnert: es war zur Zeit eines GDL-Streiks noch unter dem Vorsitzenden Claus Weselsky. Da kam es in einem (Streit)-Gespr&auml;ch (&uuml;ber den Streik und auch ganz allgemein &uuml;ber die aktuelle Politik) mit einem langj&auml;hrigem Studienfreund meines Mannes zu einer denkw&uuml;rdigen Aussage dieses besagten Freundes: nach den &uuml;blichen Phrasen &ldquo;Weselsky nimmt die Gesellschaft in Geiselhaft&rdquo; usw., fiel dann der bemerkenswerte Satz: &ldquo;Frau Merkel wird schon wissen, was gut f&uuml;r uns ist&rdquo;. Da fiel dann meinem Mann und mir auch nichts mehr ein. Und wohlgemerkt: auch dieser Freund war umfassend (aus-)gebildet, studiert, promoviert und dann so eine Aussage!!! Was soll man von anderen B&uuml;rgern, die nicht die M&ouml;glichkeit einer guten Bildung hatten, erwarten??? Mitb&uuml;rger, die vielleicht in prek&auml;ren Verh&auml;ltnissen leben (m&uuml;ssen), sich um ihre Familie sorgen und einfach keine Zeit f&uuml;r eine umfassende Information zum Zeitgeschehen haben. Denn, und das mu&szlig; man ja immer wieder betonen: es wird immer schwieriger sich umfassend und auch m&ouml;glichst gut zu informieren. Die NDS sind eine dieser wenigen M&ouml;glichkeiten, aber man mu&szlig; sie kennen und eben auch nutzen.<\/p><p>Noch eine kleine Begebenheit von gestern: wir waren bei dem Vortrag von Karin Leukefeld in der Christuskirche in Hamburg-Altona &ldquo;Im Krieg seit 100 Jahren &hellip;&rdquo;. Es ging haupts&auml;chlich um Syrien und die Levante. Frau Leukefeld hat in einer hervorragenden Weise die historischen Ereignisse dargestellt, die zur aktuellen Situation gef&uuml;hrt haben. Vieles hatten wir schon gewu&szlig;t, aber es war sehr gut, alles noch einmal im Kontext zu h&ouml;ren. Ich habe ja schon viel von Karin Leukefeld gelesen und auch viele Interviews mit ihr geh&ouml;rt. Wobei man auch wieder erw&auml;hnen mu&szlig;, da&szlig; derartige Ver&ouml;ffentlichungen ja nur in &ldquo;speziellen&rdquo; Medien zu finden sind: au&szlig;er in den NDS nur noch bei Junge Welt, ND (fr&uuml;her), bei Dirk Pohlmann (z.B.) oder den Schweizer Plattformen globalbridge, infosperber u.a. Fr&uuml;her konnte man von Karin Leukefeld auch im WDR, Deutschlandfunk, BR usw. h&ouml;ren\/lesen, aber diese Zeiten sind ja schon lange vorbei.&nbsp; Cancel Culture gibt es eben schon viel l&auml;nger als man denkt.&nbsp; &ndash;&nbsp; Zu dem gestrigen Vortrag w&auml;re noch anzumerken: die Kirche war voll, vielleicht ca. 130 Personen &hellip; aber: 99,9 % waren 60+. J&uuml;ngere Zuh&ouml;rer waren (fast) nicht zu sehen. Was machen die Jungen in unserer Gesellschaft blo&szlig;? Was interessiert sie? Interessiert sie &uuml;berhaupt noch etwas &hellip; au&szlig;er ihr Handy??? &ndash;<\/p><p>Trotzdem war dieser Vortragsabend ein richtiges Highlight. Karin Leukefeld hat zum Schlu&szlig; auf die Frage eines Zuh&ouml;rers &ldquo;was man denn tun k&ouml;nnte, um die Situation in den Krisengebieten Syrien, Gaza zu verbessern&rdquo; geantwortet: &ldquo;Wir m&uuml;ssen LAUTER werden, wir m&uuml;ssen hier bei uns lauter werden, damit unsere Regierung uns h&ouml;rt&rdquo; &hellip; und dann vielleicht auch etwas unternimmt, z.B. die Sanktionen zur&uuml;cknimmt (was sicherlich nicht so einfach wird, auch wenn es einige wollen).<\/p><p>Deshalb lieber Albrecht M&uuml;ller: es ist KEINE Option mit der Aufkl&auml;rung aufzuh&ouml;ren. Diesen Gefallen d&uuml;rfen Sie bestimmten &ldquo;Zeitgenossen&rdquo; nicht tun!!! Machen Sie weiter! Sie haben in Ihrer Redaktion sehr gute k&auml;mpferische Mitstreiter! Sie sind nicht allein! Und Sie haben die NDS-Leser! Wir brauchen Sie!<\/p><p>In diesem Sinne noch einen etwas versp&auml;teten Gru&szlig; zum neuen Jahr! Es wird sicher nicht ganz viel besser werden als das alte &hellip; aber wenn es nur ein bi&szlig;chen ist, dann hat es sich doch schon gelohnt!<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e<br>\nPetra Schubert<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>23. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr M&uuml;ller,<\/p><p>bitte bloss nicht verzagen oder gar aufgeben, aktuell ist Ihre Arbeit und die Ihrer Mitstreiter bei den NachDenkSeiten so wertvoll und wichtig wie noch nie f&uuml;r viele in diesem Land.<br>\nLeider bewegen sich die meisten Mitmenschen wie die Lemminge auf den Abgrund zu der da Krieg mit Russland heisst.<\/p><p>Auch ich erfahre t&auml;glich in meinem Umfeld ein standhaftes Leugnen der Entwicklung bei uns.<br>\nW&auml;hrend Br&uuml;cken einst&uuml;rzen, Turn- und Schwimmhallen geschlossen werden, Schultoiletten diesen Namen kaum verdienen, Obdachlose zunehmend in unser Bewusstsein dr&auml;ngen, Rentner finanziell kaum leben k&ouml;nnen und zur selben Zeit noch soviel Geld da ist um 1 Mio ukrainische Fl&uuml;chtlinge in unser Sozialsystem beitragsfrei zu &uuml;bernehmen&hellip;und Milliarden f&uuml;r Bomben und Tod aus zu geben&hellip;<\/p><p>Die meisten Mitmenschen verschliessen die Augen davor und k&ouml;nnen sich tats&auml;chlich solche Typen wie Scholz, Habeck, Baerbock, Merz u.v. a. auch zuk&uuml;nftig an den Schalthebeln der Macht vorstellen.<\/p><p>Ja, das ist zum Verzweifeln&hellip;<\/p><p>Aber wenn es wirklich soweit kommt, dass deutsche Politiker unsere Kinder in den Tod schicken werden, dann<\/p><p>werde ich alles versuchen, die Schuldigen zur pers&ouml;nlichen Rechenschaft zu ziehen.<br>\nAuf meine Art und Weise<\/p><p>Bis dahin werde ich alles tun um unser einst so sch&ouml;nes Land zu retten.<\/p><p>Bitte machen Sie weiter<\/p><p>Ich helfe, wo und wie ich kann<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;sse<br>\nHubert Andrejewski<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>24. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>mit Entsetzen habe ich Ihren heutigen Beitrag gelesen. Wenn Sie die Hoffnung verlieren, dass die NachDenkSeiten etwas bewirken, was soll mit uns, den Lesern und Unterst&uuml;tzern werden?<\/p><p>Was Sie heute heute geschildert haben, dass ein Mensch, mit dem Sie seit Jahrzehnten enge befreundet sind und den Sie als gut ausgebildet und intelligent (Professor) ansehen, alles nachbetet, was ihm von den staatstragenden Medien vorgebetet wird &ndash; das alles ist mir und meinem Mann und vielen anderen nur zu gut bekannt.<\/p><p>Nachdem ich fr&uuml;her Beitr&auml;ge auf den NachDenkSeiten per Mail oder WhatsApp weitergeleitet und die Resonanz &bdquo;lass mich in Ruhe&ldquo; geerntet habe, stelle ich Artikel nur in meinen &bdquo;Status&ldquo; (niemand soll sagen k&ouml;nnen, er habe nichts gewusst) und niemand muss sich bel&auml;stigt f&uuml;hlen, aber jeder kann lesen. Ich laufe Werbung f&uuml;r die NachDenkSeiten und das Zitat von Willy Brandt (&hellip; ohne Frieden ist alles nichts), ich nehme wenn m&ouml;glich an den Friedensdemos teil, ab und an habe ich einen Brief oder eine Mail an einzelne Politiker oder den Rat der Stadt Gelsenkirchen verfasst (das tat mir erstmal gut, aber meist erhielt ich nicht mal eine (unbefriedigende) Antwort) &ndash; das ist nicht viel, aber es ist das, was Ich leisten kann. Ich will die Hoffnung nicht aufgeben, dass sich die simple Wahrheit &bdquo;wenn es allen gut geht, dann geht es mir gut&ldquo; irgendwann zur Erkenntnis durchsetzt und Frieden endlich wieder als die daf&uuml;r notwendige Voraussetzung erkannt wird.<\/p><p>Meine Gro&szlig;eltern und Eltern (&bdquo;einfache&ldquo; Leute) haben mich gelehrt, dass Krieg das schlimmste Verbrechen ist und dass alle Menschen gleichwertig sind.<\/p><p>Nein, Sie d&uuml;rfen nicht aufgeben! Die NachDenkSeiten sind f&uuml;r mich und viele andere der &ldquo;Fels in der Brandung&ldquo;, den wir brauchen, um die Hoffnung und den Glauben an eine bessere Zukunft nicht zu verlieren!<\/p><p>Ihnen und Ihren Mitstreitern vielen Dank daf&uuml;r, dass sie sich nicht entmutigen lassen!<\/p><p>Mit herzlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nRenate Lau-Gaiser<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>25. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr M&uuml;ller,<\/p><p>Sie stellen berechtigt die Frage, ob die ganzen Aufkl&auml;rungsversuche mittlerweile hoffnungslos sind. Auch ich mache die Erfahrung, dass sich immer mehr Leute dem Mainstream ergeben und &ndash; f&uuml;r mich das gravierendste Problem &ndash; aufgeh&ouml;rt haben, selbst&auml;ndig zu denken. Man l&auml;sst heute denken. Ich frage mich immer wieder, wo der Defekt im menschlichen Bewusstsein liegt, dass die Menschheit nicht aus Fehlern lernt.<\/p><p>Trotzdem ist f&uuml;r mich aufgeben keine Option! Ich werde weiterhin versuchen aufzukl&auml;ren und die Leute zu ermuntern, Informationsquellen wie die NDS zu nutzen und vor allem sie zu motivieren, wieder selbst&auml;ndig zu denken und ich hoffe von Herzen, dass auch ihr nicht aufgebt.<\/p><p>Sch&ouml;nen Gru&szlig;<br>\nPeter Ziegler<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>26. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>nein, bitte nicht aufgeben. Vor allen Dingen dank der Nachdenkseiten habe ich das bereits vor 2014 begonnene schmutzige Spiel der US-gef&uuml;hrten NATO gegen&uuml;ber Russland schon lange durchschaut und kann das auch gegen&uuml;ber anderen vertreten. Ja, man ist immer wieder entsetzt, dass doch so wenig Mitmenschen sich in einer so entscheidenden Frage wie der Vermeidung eines Dritten Weltkriegs auf europ&auml;ischem Boden selbst&auml;ndig und umfassend informieren und stattdessen bei der gew&uuml;nschten Erz&auml;hlung vom &ldquo;brutalen, unprovozierten Angriffskrieg Russlands gegen die friedliche Ukraine&rdquo; landen. &Auml;hnlich klare Verurteilungen illegaler US-Kriege h&ouml;rte man nie. Dazu hat jahrzehntelange mediale Vorarbeit zur D&auml;monisierung Russlands und Putins beigetragen. (Was im Umkehrschluss nat&uuml;rlich nicht hei&szlig;t, dass in Russland alles gut w&auml;re. Aber das sind erst mal Russlands innere Angelegenheiten, um die sich die Russen k&uuml;mmern m&uuml;ssen, nicht ausgerechnet wir.)<\/p><p>Es gibt kein Bewusstsein, dass das Angebot der Aufnahme in die NATO an die Ukraine nicht nur unn&ouml;tig, sondern gegen die Versprechungen des Westens und gegen die urspr&uuml;ngliche Verfassung der Ukraine und den Wunsch ihrer B&uuml;rger war. Es gibt kein Wissen, dass das Minsker Abkommen, welches einen Weg zum Frieden wies, von den westlichen Vertragsparteien Deutschland und Frankreich bewusst hintertrieben wurde. So stellte der Westen Putin vor eine unm&ouml;gliche Wahl: Entweder er h&auml;tte weiter nur Forderungen an den Westen formuliert ohne Taten folgen zu lassen. Dann h&auml;tte er vor den eigenen B&uuml;rgern als Maulheld da gestanden, der die Kultur-Russen im Donbass feige h&auml;ngen lie&szlig; und sie den Bandera-Anh&auml;ngern auslieferte. Vielleicht h&auml;tte es sogar zur vom Westen ersehnten inneren Destabilisierung Russlands gef&uuml;hrt. Oder er h&auml;tte das tun k&ouml;nnen, was er dann tat. Ob es vielleicht auch eine dritte, friedliche Option gegeben h&auml;tte, z.B. erst mal den Westen radikal und unvermittelt von allen russischen Energietr&auml;gern abzuschneiden, und ihn damit doch an den Verhandlungstisch zu zwingen, kann ich nicht beurteilen. Nat&uuml;rlich h&auml;tte ich mir als friedliebender Mensch so eine Variante gew&uuml;nscht; das h&auml;tte den Menschen auf beiden Seiten der Front sehr, sehr viel Leid, Tod und Zerst&ouml;rung erspart und staatlich organisiertes Gemetzel ist immer falsch.<\/p><p>Auch wenn Sie es mit ihrer Aufkl&auml;rung bisher nicht schaffen, die kollektive Verblendung in Bezug auf Russland aufzul&ouml;sen, helfen Sie zumindest Menschen wie mir, sich mit ihrer Meinung nicht v&ouml;llig isoliert zu f&uuml;hlen. Letztlich wird Ihnen die Geschichte recht geben, was sich schon vielfach andeutet. Denn das erw&auml;hnte schmutzige Spiel des Westens geht nicht wie gew&uuml;nscht auf. Weder ist Russland im Rest der Welt isoliert, noch merklich geschw&auml;cht. Im Gegenteil scheint es sich nun mehr als zuvor auf seine eigenen St&auml;rken zu besinnen, wozu neben den riesigen Rohstoffressourcen auch die gute Bildung der eigenen Bev&ouml;lkerung geh&ouml;rt. Mit einer Freundin habe ich eine Wette laufen, dass der durchschnittliche Deutsche in zehn Jahren den durchschnittlichen Russen um seinen Lebensstandard beneiden wird. Sp&auml;testens dann wird es mit der Fortsetzung der D&auml;monisierung Russlands schwierig. Denn erst kommt das Fressen, dann die Moral.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nHauke Dressel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>27. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>Am Ende ihres Artikels&nbsp; stellen sie die Frage ob Aufkl&auml;rung &uuml;berhaupt noch einen Sinn macht &ndash; also auch die Arbeit der Nachdenkseiten. So kurz&nbsp; ihr Bericht auch war &ndash; das Ende ist bewegend und gut nachvollziehbar. Die Sinnfrage, also dieser Moment im Leben wo man mit steigender Intensit&auml;t und Existentialit&auml;t sich die Frage stellt, wie es &uuml;berhaupt weiter gehen k&ouml;nnte &ndash; diesen Moment w&uuml;nsche ich vielen Menschen &ndash; und da&szlig; diese Frage zu einer Antwort suchenden Kraft heranw&auml;chst. Vielen Dank f&uuml;r ihre Arbeit! Bitte machen Sie weiter!<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e, Madjana Uta Geusen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>28. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ich habe gerade Ihre Zeilen gez&auml;hlt. Es sind 16 und noch ein Schlusswort: &ldquo;gemeint&rdquo;. Ehrlich gemeint. Das bezieht sich auf die Frage, die Sie sich stellen: Soll man weitermachen. Soll Albrecht M&uuml;ller weitermachen? Ich drehe mich um und sehe das Buch, wo geschrieben steht: Hinterfrage alles! Albrecht M&uuml;ller (hinter)fragt sich selbst. &ldquo;Mit einem Menschen&rdquo; haben sie gesprochen und wir Leser erfahren, dass das ein viele Jahre lang eng befreundeter Professor war (ist?). Es bedarf nur wenig Schulung in Exegese, wenn man diese wenigen Zeilen liest, dass der Autor doch mit einem Gef&uuml;hl der Hoffnungslosigkeit k&auml;mpfen muss. Ich habe in den letzten Jahren vielleicht 5oder 6 Leserbriefe an die NDS geschickt, davon zwei Ihre Artikel betreffend. Ich bin der Uraltpauker 1939 geboren und also Zeitzeuge wie Sie. Ich f&uuml;ge wieder hinzu: 14. Oktober kurz nachdem einer verk&uuml;ndet hat: Ab 14.45 Uhr wird zur&uuml;ckgeschossen. 1944 wurden wir ausgebombt und habe das immer mit herumgeschleppt. Ich bin also Zeitzeuge wie Sie.&nbsp; Ich war Sozialdemokrat wie Sie, aber bin es nicht mehr. Sie sind Sozialdemokrat und haben deutsche Geschichte -gute Geschichte- mit Sozialdemokraten gestaltet. Machen Sie weiter und verf&uuml;hren Sie die Menschen zum &ldquo;Alles hinterfragen&rdquo;! Das ist harte Arbeit. Ich habe auch Freunde verloren wegen meinen unpatriotischen Ansichten. Was aber Hoffnung macht: Erstaunlich viele Sch&uuml;ler aus l&auml;ngst vergangenen Zeiten mit denen ich noch Kontakt habe, wollen hinterfragen im Interesse ihrer Kinder.<\/p><p>Mit Dank auch an Ihr Team<\/p><p>Weitermachen!<\/p><p>D.E. M&uuml;nch<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>29. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Zum Artikel:<\/p><p>&ldquo;Aufkl&auml;ren? Hoffnungslos?!&rdquo;<\/p><p>Da ich wei&szlig;, wie Willy Brandt und Oskar Lafontaine diese Anrede gebraucht haben, nenne ich dich, obwohl ich aus der SPD nach 30 mitunter sehr aktiven Jahren, ausgetreten bin&hellip;<\/p><p>Genosse M&uuml;ller<\/p><p>darf ich dich an Berthold Brecht erinnern? Auf die Frage ob sich sein ganzes, lebenslanges Engagement sich nicht als sinnlos erwiesen h&auml;tte, antwortete dieser doch: &ldquo;Ohne mich h&auml;tten sie es leichter gehabt!&rdquo;<\/p><p>Auch ich habe in den 90er Jahren meines Lehramtsstudiums ein interessantes Erlebnis gehabt. Ein Kommilitone (stramm auf CSU-Linie) mit dem ich mich aber sonst gut verstanden habe, beschwerte sich nach einer Soziologie-Vorlesung: &ldquo;Wir Deutschen zahlen immer noch Geld ans Ausland, weil wir den 2. Weltkrieg verloren haben&rdquo;. Als ich ihn aufkl&auml;rte, dass Russland von dem Geld deutsche Transportflugzeuge kauft und somit Arbeitspl&auml;tze in der deutschen Industrie gesichert werden, leugnete er das vehement. Als wiederum 10 Wochen sp&auml;ter w&auml;hrend eines Blockpraktikums an der Hauptschule einer der Sch&uuml;ler seine Argumente aufgriff, meldete er sich zu Wort und wiederholte (zu meiner &Uuml;berraschung!) die Argumentation, mit der ich ihm einige Wochen zuvor widersprochen hatte.<\/p><p>Ich halte es hier mit der Erkenntnis von Antonio Gramsci:<\/p><p>In solchen Kreisen ist es nur wichtig durch Widerspruch einen falschen Konsens zu verhindern.<\/p><p>Schade, dass wir uns noch nie pers&ouml;nlich begegnet sind.<\/p><p>Und ja, auch ich habe schon an meinem Engagement gezweifelt ( Im Moment beobachte ich mit Argusaugen und nicht immer wohlwollend die Politik der Landesregierung (O.K. weniger der Regierung, als vielmehr die Rolle der BSW-Fraktion)&nbsp; in Th&uuml;ringen).<\/p><p>Albrecht, ohne uns h&auml;tten sie es leichter.<\/p><p>Und unter uns echten Sozialdemokraten, willst du es diesen politischen Opportunisten etwa leicht machen?<\/p><p>Mit sozialistischen und solidarischen gr&uuml;&szlig;en<br>\nHarald Krech<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>30. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>Sie schreiben:<\/p><p>&ldquo;Die Propaganda gegen Russland und die parallel betriebene Propaganda f&uuml;r die Kriegsert&uuml;chtigung sind offensichtlich sehr erfolgreich.&rdquo;<\/p><p>Ich glaube nicht, dass -nur- die aktuelle Propaganda\/Hetze damit zu tun hat.<\/p><p>Das sitzt -wesentlich- tiefer.<\/p><p>Das wird durch die aktuelle massive Propaganda\/Hetze nur wieder hervorgeholt\/ aufgew&auml;rmt.<\/p><p>Gerade bei eigentlich sehr klugen oder\/auch studierten Bekannten und Freunden aus Westdeutschland (studiert hei&szlig;t ja nicht unbedingt klug), die ich bisher eigentlich als sehr kritisch denkende Menschen kenne und immer noch sch&auml;tze, musste ich in vielen Gespr&auml;chen feststellen,<\/p><p>dass der &ldquo;Russe&rdquo; sozusagen immer noch (sprichw&ouml;rtlich gesagt) mit dem Messer quer im Mund vor der T&uuml;r steht.<\/p><p>Das wurde scheinbar mit der Muttermilch aufgesogen.<\/p><p>Ich bin immer wieder innerlich erschrocken\/entsetzt dar&uuml;ber, dass dann jegliche, aber auch wirklich jegliche, Argumentation\/Diskussion zu diesem Thema vollkommen sinnlos ist.<\/p><p>Aber besonders &ldquo;Intellektuelle&rdquo; scheinen f&uuml;r solche jahrelange massive Hetze anf&auml;llig zu sein.<\/p><p>&Uuml;brigens habe ich sehr oft festgestellt (diese Anmerkung kann ich mir leider nicht verkneifen),<\/p><p>dass eine Diskussion zu diesem Thema bei Ostdeutschen nicht unbedingt sinnlos ist.<\/p><p>Ich kann nur hoffen, dass irgendwann der nat&uuml;rlich Selbsterhaltungstrieb in Deutschland noch einsetzt.<\/p><p>Aber diese Hoffnung war schon 1933 sinnlos.<\/p><p>Ich h&auml;tte nie gedacht, dass sich so etwas noch mal wiederholen kann\/k&ouml;nnte.<\/p><p>Aber scheinbar habe ich mich leider geirrt.<\/p><p>Und lassen Sie sich in Ihrer Arbeit blo&szlig; nicht beirren.<\/p><p>Mindestens ein Drittel der Deutschen Bev&ouml;lkerung scheint noch denken zu k&ouml;nnen.<\/p><p>In der Hoffnung, dass durch Ihre unerm&uuml;dliche Arbeit der Anteil gr&ouml;&szlig;er wird.<\/p><p>MfG<br>\nKlaus Korcz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>31. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>Politik und Gesellschaft sind zwei Themen, &uuml;ber die in meiner Familie immer intensiv reflektiert und diskutiert wurde -und wird! Das alles habe ich mit der Muttermilch ausgesogen. Ich bin bereits 61 Jahre alt, habe lange in drei sehr unterschiedlichen L&auml;ndern auf zwei Kontinenten gelebt und war in meiner Jugend politisch aktiv. Noch nie habe ich einen so hoffnungslosen, deprimierenden und angstgeladenen Jahresanfang erlebt, wie heuer.<\/p><p>Sie fragen sich, ob es sich lohnt, weiter gegen L&uuml;ge und Barbarei zu k&auml;mpfen. Tats&auml;chlich sieht es so aus, als ob der Kampf sinnlos w&auml;re: die grosse Masse ist blind und taub, es gibt weder Intellektuelle noch eine organisierte denkende Minderheit, man hat das Gef&uuml;hl, in der W&uuml;ste zu predigen, alles sieht schwarz aus&hellip; Es ist sehr wahrscheinlich, dass Sie und ich nicht mehr eine Welt erleben werden, die unseren Idealen entspricht, nicht einmal eine, wie die sehr imperfekte, in der wir bis vor nicht so vielen Jahren gelebt haben. Wahrscheinlich wartet auf uns eine trostlose dystopische Zukunft. Aber das ist kein Grund, um jetzt aufzugeben. Die Geschichte geht weiter auch ohne uns. Wir k&ouml;nnen vielleicht nichts mehr f&uuml;r uns selbst tun, aber doch etwas f&uuml;r die, die noch nicht geboren sind. F&uuml;r sie m&uuml;ssen wir uns um Frieden, Wahrheit und Gerechtigkeit bem&uuml;hen, nicht f&uuml;r uns und f&uuml;r unsere bet&auml;ubten und feigen Zeitgenossen. Das Leben kann immer noch einen Sinn haben, wir m&uuml;ssen nur weit genug schauen wollen.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;sse<br>\nJ. Messerschmidt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>32. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>vor etwas mehr als 40 Jahren &ndash; es regierte in der Sowjetunion ein gewisser Herr Andropov &ndash; war die Stimmung in der damaligen BRD &auml;hnlich wie heute: Die &ldquo;guten&rdquo; Amerikaner m&uuml;ssen uns vor den &ldquo;b&ouml;sen&rdquo; Russen besch&uuml;tzen, also brauchen wir neue Raketen in der BRD.<\/p><p>Mir schien diese Sichtweise damals etwas zu sehr schwarz-wei&szlig; gemalt und ich entschloss mich, mir die b&ouml;sen Russen mal genauer anzusehen.<\/p><p>W&auml;hrend meiner Zivildienstzeit hatte ich etwas Geld gespart und buchte eine Reise durch die Sowjetunion: Minsk-Smolensk-Moskau-Kursk-Rostov-Pjatigorsk-Tiflis-Sotchi- Sevastopol. Ich fuhr diese Strecke allein in einem alten Toyota. Ich war sechs Wochen unterwegs und habe viele Eindr&uuml;cke gesammelt. Nur dem b&ouml;sen Russen &ndash; dem bin ich auf der 16.000km langen Reise nicht begegnet.<\/p><p>In den folgenden Jahren habe ich weitere Reisen in die baltischen Staaten und nach Leningrad unternommen.<\/p><p>Damals wie heute w&auml;re es f&uuml;r mich undenkbar, gegen diese wunderbaren Menschen in den Krieg zu ziehen.<\/p><p>Allerdings mache ich leider tagt&auml;glich die gleiche Erfahrung wie Sie: In der Familie, im Freundeskreis, im Gespr&auml;ch mit Kunden &ndash; immer h&ouml;re ich die stereotype Argumentation, die man von den &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; vorgekaut bekommt.<\/p><p>Wenn ich mich &ndash; was immer seltener vorkommt &ndash; auf eine Diskussion einlasse, so stelle ich fest, dass praktisch niemand &uuml;ber ein Mindestma&szlig; an Hintergrundwissen verf&uuml;gt. Das Wissen fehlt nicht nur, die Menschen nehmen sofort eine Verweigerungshaltung ein, wenn man versucht den ein oder anderen Zusammenhang zu erl&auml;utern.<\/p><p>Alles Sehen ist perspektivisches Sehen. (Soweit so gut ? )<\/p><p>Jemandem wirklich zuzuh&ouml;ren bedeutet aber, die eigene Perspektive f&uuml;r einen Moment aufzugeben. Diese F&auml;higkeit scheint verlorengegangen zu sein.<\/p><p>Wenn ich sage &ldquo;verlorengegangen&rdquo;, so ist es eigentlich das falsche Wort, denn ich habe den Eindruck, die F&auml;higkeit zuzuh&ouml;ren wurde ganz bewusst zerst&ouml;rt.<\/p><p>Wenn Sie also fragen: lohnt es sich weiter gegen Schallschutzw&auml;nde zu reden, bin ich versucht zu sagen: nein, es lohnt sich nicht, aber ich werde es dennoch weiterhin versuchen.<\/p><p>Aufgeben ist keine Option.<\/p><p>mit freundlichem Gru&szlig;,<br>\nThomas Wegener<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>33. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>die meisten Akademiker sind die d&uuml;mmsten unter den Deutschen. Sie wehren sich gegen die Wahrheit, ob Ukraine oder Corona, sie wissen alles besser. Sie haben die Weisheit mit L&ouml;ffeln gegessen! Und wie kann es einer wagen, an ihnen und ihrem &uuml;berlegenen Wissen zu zweifeln!<\/p><p>Denn w&uuml;rden sie die Wahrheit akzeptieren, w&uuml;rde ihnen ein Zacken aus ihrer Krone von Selbstgerechtigkeit und Arroganz fallen und sie, die Krone der Sch&ouml;pfung, m&uuml;ssten dem&uuml;tig ihre Unwissenheit und ihre Fehlerhaftigkeit zugeben. Und das, wo sie doch endg&uuml;ltig den Turm von Babel bauen wollen!<\/p><p>Nein, jeder Handwerksmeister ist kl&uuml;ger als diese aufgeblasene Sippschaft. Und es gibt viel zu wenige Ausnahmen unter ihnen!<\/p><p>MfG<br>\nG. Nesemann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>34. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>Ihre Frage &ldquo;Also, was tun? Weitermachen?&rdquo; kann ich sehr gut verstehen.<\/p><p>Ich bin allerdings nicht, wie Sie, ein Akademiker, sondern ein &ldquo;Normaler Mensch&rdquo;, Arbeitnehmer\/Lohnempf&auml;nger, fr&uuml;her auch mal kurz selbst&auml;ndig gewesen, viel gereist und in Deutschland (beruflich) herum gekommen.<br>\nMeine zahlreichen Berufe und tempor&auml;ren Berufungen m&ouml;chte ich nicht anf&uuml;hren, da es mir hier um Ihre o. g. Frage geht und nicht um meine Person.<br>\nWichtig ist vielleicht zu wissen, dass ich seit ca. 30 Jahren keinen Fernseher mehr besitze und mich &uuml;berwiegend aus B&uuml;chern informiere, zu allen Themen die mich interessieren.<br>\nIn den letzten Jahren kamen auch Artikel aus dem Internet hinzu, auch von Ihrer Seite &ldquo;Nachdenkseiten&rdquo;, die ich sehr sch&auml;tze.<\/p><p>Ich durfte, h&auml;ufig auch berufsbedingt, Einblick nehmen in unterschiedlichste Branchen und auch im &Ouml;ffentlichen Dienst zahlreiche Erfahrungen sammeln und unz&auml;hlige Gespr&auml;che f&uuml;hren, mit Menschen aus allen &ldquo;Schichten&rdquo; unserer Gesellschaft.<\/p><p>Nun zu Ihrer Frage, die durchaus berechtigt ist und die ich mir auch stelle,<br>\nbezogen auf meine private &ldquo;Aufkl&auml;rungsarbeit&rdquo; im Freundes- und Bekanntenkreis, praktiziert in den vergangenen Jahren.<\/p><p>Ihre Frage kann ich nur mit meiner pers&ouml;nlichen Antwort versuchen zu beantworten. &ndash;<br>\nIch habe mir vorgenommen zuk&uuml;nftig die &ldquo;Aufkl&auml;rung&rdquo; nicht mehr aktiv zu praktizieren, da ich feststellen durfte,<br>\ndass heute, ebenso wie vor langer Zeit, die Propaganda funktioniert!<\/p><p>Gegen Windm&uuml;hlen zu k&auml;mpfen, macht keinen Sinn!<\/p><p>Alles wurde gesagt und ver&ouml;ffentlicht, zug&auml;nglich f&uuml;r alle Menschen, die es interessiert.<br>\nWer es nicht wissen m&ouml;chte, der muss halt den Lemmingen folgen, mit allen Konsequenzen.<\/p><p>Ich m&ouml;chte mich vermehrt um meinen eigenen inneren Frieden k&uuml;mmern und bem&uuml;hen diesen herzustellen.<br>\n&ldquo;Aufkl&auml;rungsgespr&auml;che&rdquo; werde ich nur noch f&uuml;hren, wenn man mich dazu animiert, bzw. das Gegen&uuml;ber darum bittet und noch offen ist f&uuml;r neue Weltbilder und einen Meinungsaustausch.<\/p><p>Es wird ein Bewusstseinssprung stattfinden oder eben &ldquo;andere Spr&uuml;nge&rdquo; folgen &ndash; das ist dann eben so.<br>\nVielleicht sind wir auch zu ungeduldig und die Zeit wird es richten &ndash; vielleicht.<\/p><p>Bezogen auf das Weltbild (so will ich es mal nennen) eines gro&szlig;en Teiles der Menschen, die in Deutschland leben, kommt mir h&auml;ufig folgendes sinngem. Zitat in den Sinn aus &ldquo;Die Blechtrommel&rdquo;:<br>\n&ldquo;Die Deutschen glaubten an den Weihnachtsmann, doch es war der Gasmann!&rdquo;<\/p><p>Ein zugereister Kollege fragte mich mal, warum die Deutschen so dumm sind, bzw. geschichtsvergessen.<br>\nMir fiel dazu lediglich ein, dass ich als Deutscher lieber das Wort &ldquo;naiv&rdquo;, &ldquo;gutm&uuml;tig&rdquo; oder &ldquo;gutgl&auml;ubig&rdquo; gebrauche, in diesem Zusammenhang.<br>\nVerstehen kann ich die &Auml;u&szlig;erung meines Kollegen allerdings sehr gut.<br>\nEvtl. entschuldigend kann man auch hier wieder anf&uuml;hren, dass Propaganda immer noch funktioniert.<\/p><p>Auf Ihre Frage zur&uuml;ck zu kommen, Herr M&uuml;ller, w&uuml;rde es mich freuen, wenn Sie und vor allen Dingen Ihre j&uuml;ngeren Kollegen weiterhin die Nachdenkseiten betreiben w&uuml;rden.<br>\nOb es was\/viel bringt, wird sich zeigen &ndash; schaden wird es, so meine ich, auf jeden Fall nicht.<br>\nUnd Sie und Ihre Leser sind dann wenigstens besch&auml;ftigt, halbwegs sinnvoll.<\/p><p>Das meine ich so, wie ich es schreibe, da ich im Leben allgemein keinen besonderen Sinn sehe, sondern &ldquo;lediglich&rdquo; einen &ldquo;Steten Wandel&rdquo; feststelle,<br>\nbei allen Ph&auml;nomenen die wir als lebendig empfinden, bzw. bezeichnen.<br>\nBestenfalls sammeln wir Erfahrungen.<br>\nDas sind selbstverst&auml;ndlich meine pers&ouml;nliche Ansichten\/Vermutungen.<br>\nAlles eine Frage des pers&ouml;nlichen Glaubens\/Weltbildes.<br>\nLetztendlich werden wir alle &ldquo;dran glauben&rdquo; m&uuml;ssen, fr&uuml;her oder sp&auml;ter.&nbsp; :-)<\/p><p>Wertungen, Moral, Anstand, &hellip; sind typisch menschlich und wirken h&auml;ufig spaltend, sind m. E. allerdings i. d. R. wenig zweckdienlich, bzw. nicht relevant, bezogen auf den Lauf der Dinge.<\/p><p>Ich w&uuml;nsche Ihnen Alles Gute!<br>\nD. H.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>35. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Kritische Informationen und Kommentare: David gegen Goliath! Bitte nicht aufgeben !<\/p><p>Manuel Zimmermann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>36. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr M&uuml;ller,&nbsp;<\/p><p>normalerweise tr&ouml;sten mich die Nachdenkseiten. &ndash; Es&nbsp; ist in diesen irren und zur Verzweiflung Anlass gebenden Zeiten immer wieder aufrichtend und weiterf&uuml;hrend, auf dem schwierigen Weg, den man sich fast selber bahnen muss durch das Dickicht der Verlogenheiten und vor allem! der Feindseligkeiten, wenn man Artikl liest, die Zusammenh&auml;nge erhellen, unter den Tisch Gekehrtes darlegen und zwischendurch sogar manchmal gute Laune machen. &ndash; Gute Laune macht mir immer wieder Florian Warwegs unbeirrbar freundlich-hartn&auml;ckige Art, die Vertreter der BPK zu l&ouml;chern, gut tut mir auch oft Jens Bergers sachkundig-frecher Ton und der Umstand, dass er es noch fertig bringt, sich gelegentlich richtig fett lustig zu machen &uuml;ber Leute, die es verdient haben.&nbsp; Es gibt also eine Welt jenseits stumpfer Zustimmung zu dem, was uns um die Ohren fliegt. Wir alle brauchen das.<\/p><p>Und bei Ihnen habe ich erstmals etwas herausgeh&ouml;rt wie schleichende Verzweiflung. Die kenne ich.&nbsp; Ich habe gute Bekannte, die, kopfsch&uuml;ttelnd, schnell das Gespr&auml;ch woanders hin drehen, wenn es sich Politischem zu n&auml;hern droht. Sie m&ouml;gen mich ja gerne, aber dass ich nicht sehe, WIE gef&auml;hrlich diese Russen sind, nein, dar&uuml;ber wird man sich mit mir nicht einig.&nbsp; Und die Zeit zusammen bekommt etwas Gek&uuml;nsteltes, wie in jeder Beziehung, die nicht mehr authentisch ist. Und ich habe in meiner Herkunftsfamilie Verbot, mich politisch zu &auml;u&szlig;ern. Bei Strafe des Kontaktabbruchs. &ndash; Was nat&uuml;rlich dazu f&uuml;hrt, DASS der Kontakt faktisch abgebrochen ist. &ndash; Was mich so umtreibt, wie der hochgef&auml;hrdete Zustand dieser Welt, kann ich leider nicht umschiffen, also herrscht Funkstille.&nbsp;<\/p><p>Viele berichten mir &Auml;hnliches. &ndash; Es mag f&uuml;r Sie im Umkreis der NDS-Redakteure sich oft anders anf&uuml;hlen. Was Sie mit dem erw&auml;hnten Professor erlebt haben, ist wahrscheinlich recht normal.&nbsp;<\/p><p>Ich bin keine Optimistin. Ich halte es&nbsp; f&uuml;r sehr gut m&ouml;glich, dass die Welt, wie wir sie kennen in sehr &uuml;berschaubarer Zeit Geschichte ist. Ich stelle mich so gut es geht gegen diesen&nbsp; be&auml;ngstigenden Prozess. Und ich bin, wie gesagt, froh und dankbar, dass Sie die NDS auf den Weg gebracht haben, dass es sie gibt und sie sind ein unverzichtbarer Teil meines inneren und &ndash; ich meine damit politische Mitstreiter &ndash; &auml;u&szlig;eren Zusammenhangs.<\/p><p>Wie gesagt, mich macht Ihre leise Verzweiflung betroffen. Und ich halte sie f&uuml;r begr&uuml;ndet. Die vergangenen Jahre haben uns Schl&auml;ge in &ndash; was mein Leben angeht &ndash; unvergleichlicher Dichte beschert.<\/p><p>Sie fragen nach dem Wert von Aufkl&auml;rung. Ich halte viel von ihr, nat&uuml;rlich, aber es geht auch um etwas Anderes: Anders SEIN, anders miteinander umgehen, den anderen anders begegnen als hassend, labelnd, polemisierend, zur Rede stellend, &ndash; dieser ekelhaften Art der mittlerweile g&auml;ngigen Art des Miteinanders etwas anderes entgegenzusetzen. Wir haben nicht nur eine von Krieg bedrohte Welt. Wir haben auch eine v&ouml;llig fragmentierte, einsam und eingesch&uuml;chtert machende Gesellschaft, in der mancher den Weg in die Opposition nicht wagt, in der es aber auch nicht sch&ouml;n ist, dem Mainstream anzugeh&ouml;ren. &ndash; Wir m&uuml;ssen die Opposition nicht nur zu einem qualifizierten, sondern auch zu einem menschlich fairen und &ndash; sorry das kitschige Wort &ndash; w&auml;rmenden Miteinander machen. Zu einem Ort, wo es sch&ouml;n ist. &ndash; Im Mainstream zwischen Hassern und Kriegsgeilen ist es nicht sch&ouml;n.&nbsp;<\/p><p>Vor einiger Zeit haben die NDS einmal ein Buch beworben: Matthias Desmet: Die Psychologie des Totalitarismus. Darin geht es viel um Fragen der Angst, der Masse und um den Wert der abweichenden, scheinbar chancenlosen Gegenrede. Ich fand es sehr aufrichtend. Wenn Sie es nicht gelesen haben, tun Sie es, so mein Rat.<\/p><p>Auf bessere Zeiten. M&ouml;gen die NDS uns erhalten bleiben und Sie bitte auch.<\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e, C. W.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>37. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>Was tun? Weitermachen?<\/p><p>Ich verstehe Ihren Beitrag so, da&szlig; Sie (im Kern &ndash; wie Sie schreiben) &nbsp;Unterst&uuml;tzung f&uuml;r`s Weitermachen suchen &ndash; Also bitte &ndash; aber was denn sonst?<\/p><p>Wir sind nicht verantwortlich daf&uuml;r, da&szlig; die Welt so ist, wie sie ist &ndash; wohl aber daf&uuml;r, ob sie so bleibt.<\/p><p>Wenn mich Unwissenheit, Voreingenommenheit pp entt&auml;uschen oder gar befremden:<\/p><p>Es gibt nicht wenige Menschen, die auf gewissen Gebieten hochqualifiziert und informiert sind. In anderen Bereichen aber durchaus nicht. Und zuweilen hilft da auch die Logik nicht weiter.<\/p><p>Wenn ich der Wahrheit, der Aufrichtigkeit, der Ehrlichkeit usw den Vorzug gebe vor einem gegen&uuml;ber dem mainstream angepa&szlig;ten Verhalten &ndash;&nbsp; um nicht ausgegrenzt oder diffamiert &nbsp;zu werden. &nbsp;Dann schon deshalb, weil ich Wert darauf lege , ein gl&uuml;cklicher Mensch zu sein. Dies setzt aber voraus, da&szlig; ich mich in einer Weise verhalte, die ich meinen Kindern gegen&uuml;ber rechtfertigen kann. In einer Weise,da&szlig; ich in den Spiegel schauen kann, ohne rot zu werden, ohne mich vor mir selbst sch&auml;men zu m&uuml;ssen.<\/p><p>Und mal ganz deutlich: ich lege keinen Wert darauf, von Menschen geachtet, hofiert usw zu werden, die ich nicht selber achten kann. Und ich kann keine Menschen achten und wertsch&auml;tzen, die sich nicht einem Mindestma&szlig; an Bem&uuml;hung verpflichtet f&uuml;hlen, diese Welt zu einem besseren Ort zu machen. Und dazu geh&ouml;rt zwingend eine vielf&auml;ltige Informations-Nutzung.<\/p><p>Und wenn die Menschheit auf einen nuklearen Untergang zusteuert, so sollten wir &nbsp;wenigstens gegengesteuert haben. Das sind wir nicht nur der Welt an sich, sondern insbesondere unseren Kindern und Enkeln schuldig.<\/p><p>Im &uuml;brigen habe ich durchaus Hoffnung. Nicht nur, weil ich wei&szlig;, da&szlig; viele Menschen das auch so sehen &ndash; &nbsp;Menschen, die sich zunehmend &nbsp;wieder Geh&ouml;r verschaffen.<\/p><p>Und vor Ru&szlig;land, China pp mu&szlig; ich mich nicht &auml;ngstigen &ndash; das sagen mir schon die Fakten, &nbsp;&bdquo;der gesunde Menschenverstand&ldquo; und ein wenig Geschichtskenntnis . Von dort droht nur Gefahr, wenn der Westen weiter eskaliert. Und letzteres k&ouml;nnte durchaus eine Ende haben, wenn die USA sich aus Europa zur&uuml;ckziehen und sich die Kriegstreiber hierzulande in die L&ouml;cher zur&uuml;ckziehen, aus denen sie nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine massenhaft hervorgekrochen sind, als ob sie Jahre darauf gewartet h&auml;tten.<\/p><p>Ich glaube, sehr viele Menschen &nbsp;sind damals in eine Art (zT noch andauernder) &nbsp;Schockstarre geraten angesichts der &nbsp;wiedererwachten Kriegstreiberei, Hetze und des Russenhasses. Man hat es einfach nicht f&uuml;r m&ouml;glich gehalten.<\/p><p>Und angesichts der gewaltig auftrumpfenden und andauernden Meinungsmache in den Medien und seitens der Regierung war und ist es schwierig, wieder der Vernunft und des Ausgleichs Geltung zu verschaffen.<\/p><p>Hier darf und mu&szlig; man k&auml;mpfen &ndash; mit Fakten, &nbsp;Argumenten und ohne Kriegswaffen. Und das tun ja auch immer mehr Menschen &ndash; nicht allein bei den Nachdenkseiten.<\/p><p>Also nat&uuml;rlich weitermachen. Die Aufkl&auml;rung war nie am Ende &ndash; sie war nur noch nicht ausgereift und wir haben uns &nbsp;zu lange auf ihr ausgeruht.<\/p><p>Mit herzlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nG. Hantke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>38. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo NDS, sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>&ldquo;Also, was tun? Weitermachen?&rdquo;<\/p><p>Ja, bitte!<\/p><p>W&auml;re es mein Projekt, ich w&uuml;rde es auch an den Zahlen festmachen &ndash; steigende Besucherzahlen, oder sinkende. So wie ich das in Erinnerung habe, hatte Ihr Erfolg einigen Leuten sehr mi&szlig;fallen (S&uuml;ddeutsche usw.). Das ist ein klares Zeichen daf&uuml;r, da&szlig; die NDS relevant sind.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJohannes Bichler<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>39. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>vorweg eine Bemerkung, die Sie mir bitte nicht &uuml;bel nehmen.<\/p><p>Ich erlebe Sie in Schrift und Wort als einen gestandenen Mann, der es nicht n&ouml;tig hat, durch solch einen Artikel dutzendweise Leserbriefe mit Inhalten wie &ldquo;Bitte, Bitte weitermachen&rdquo; einzufordern. Ich habe mir deshalb ein paar Gedanken gemacht.<\/p><p>Sie schreiben: &ldquo;Also, was tun? Weitermachen? Die Frage ist im Kern ehrlich gemeint.&rdquo;<\/p><p>Ich kenne das, was Sie beschreiben nur allzu gut aus eigener Erfahrung. Auch wenn ich mich in der Argumentation ausschlie&szlig;lich auf nachweisbare offizielle Dokumente, Vertr&auml;ge, Politiker&auml;u&szlig;erungen, Vertr&auml;ge etc. beziehe, ernte ich zu 90% eine Mischung aus pauschalen Floskeln, Ignoranz, mitleidigem L&auml;cheln, Ablehnung, Abwertungen und anderen Abwehrmechanismen. Wobei der Wissensstand des Gegen&uuml;bers oft gering bis nicht vorhanden ist und sich auf das Zitieren von Vermutungen, Pauschalurteilen und Berichten der Tagesschau und Talkshows beschr&auml;nkt. Ich habe Jahrzehnte lang dauernde Freundschaften verloren, weil die Freunde meine Meinung nicht ertrugen. Es ist erstaunlich, was gezielte Indoktrination anrichten kann.<\/p><p>Was tun?<\/p><p>Ich besch&auml;ftige mich im Moment mit der Psychologie Alfred Adlers, dem Begr&uuml;nder der Individualpsychologie und da gibt es zwei Aspekte seiner Denkweise, die mich im Moment sehr umtreiben.<\/p><p>Hintergrund dabei ist, dass ich &ndash; wenn ich ehrlich bin &ndash; mich immer wieder dabei erwische, dass ich nicht nur informieren und diskutieren m&ouml;chte, sondern auch (insgeheim) hoffe, durch die Informationen &uuml;berzeugen zu k&ouml;nnen. Die Entt&auml;uschung ist vorprogrammiert.<\/p><p>Wieder frage ich: Was tun?<\/p><p>Und hier kommt Adlers Denkweise ins Spiel: Er spricht von der &ldquo;Trennung der Aufgaben&rdquo;. Im Blick auf die NachDenkSeiten oder auf pers&ouml;nliche Gespr&auml;che hei&szlig;t das konkret: Die Aufgabe, die ich, (die die NDS) gew&auml;hlt haben, ist, Gespr&auml;chspartner oder interessierte Leser zu informieren und sich mit ihnen auszutauschen. Was die dann damit machen, ist deren Aufgabe, darauf habe ich keinen Einfluss.<\/p><p>Im Bild gesprochen: &ldquo;Man kann ein Pferd zur Tr&auml;nke f&uuml;hren, saufen muss es selbst&rdquo;. M&ouml;glicherweise wird man nicht von allen gemocht wird (Florian Warwick wird ein Lied davon singen k&ouml;nnen).<\/p><p>Aber das muss auch nicht sein und es bedeutet ein hohes Ma&szlig; an Freiheit.<\/p><p>&ldquo;Engagement f&uuml;r die Gemeinschaft&rdquo; ist ein zweiter wichtiger Begriff in der Denkweise Adlers.<\/p><p>Und auch hier ist der Wert des Engagements nicht von der Zustimmung der Gemeinschaft abh&auml;ngig.<\/p><p>Auch nicht von der Zahl der Adressaten, die ich mit dem, was ich tue, erreiche. Es ist wertvoll in sich.<\/p><p>So ist es auch mit den NDS: Sie sind (nicht nur) mir wichtig, ja unverzichtbar geworden und wertvoll in sich.<\/p><p>Und deshalb nun doch ein &ldquo;Bitte weitermachen&rdquo;.<\/p><p>Mit herzlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJoachim Dierks<\/p><p>P.S.: Und sollten Sie in diesem Jahr jemanden brauchen, der Ihnen etwas &ldquo;Segenvolles&rdquo; zu Weihnachten schreibt, lassen Sie es mich wissen ;.).<\/p><p><em><strong>Antwort A. M.:<\/strong> Bitte schon vormerken.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>40. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>Auch ich habe, nicht zuletzt in der eigenen Familie, die allergr&ouml;&szlig;ten Schwierigkeiten, noch Energie f&uuml;r die Einforderung von Vernunft und den Willen zur Verst&auml;ndigung aufzubringen.<\/p><p>Auch in meinem Umkreis scheint man sich schnell an den Gedanken gew&ouml;hnt zu haben, sich gegen&uuml;ber Russland endlich mal auf der Seite der `Guten&acute; w&auml;hnen zu d&uuml;rfen. Wom&ouml;glich ist sowohl letzteres menschlich als auch der immer wiederkehrende Gedanke an Aufgabe.<\/p><p>Dies aber f&uuml;hrt mich immer wieder zur Frage. Was bleibt dann noch?<\/p><p>Und sein wir doch wenigstens uns selbst gegen&uuml;ber weiter ehrlich: Lange k&ouml;nnten wir die F&uuml;&szlig;e ja doch nicht still halten. Also machen wir weiter, so gut wir k&ouml;nnen.<\/p><p>Die K&ouml;pfe h&uuml;bsch oben behalten, liebe Nachdenkseitler!!!. Wir haben fast nur noch euch f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeitsarbeit. Auch die allerbeste Boje f&uuml;hlt sich bedeutend besser, wenn sich noch einen Hafen in ihrer N&auml;he wei&szlig;.<\/p><p>Gordon Capra<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>41. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>Sie schreiben:&nbsp;&rdquo; Die Propaganda gegen Russland und die parallel betriebene Propaganda f&uuml;r die Kriegsert&uuml;chtigung sind offensichtlich sehr erfolgreich&rdquo;.&nbsp;<\/p><p>Dann fragen Sie: &rdquo; Also was tun? Weiter machen ?&rdquo;.&nbsp;Ich denke, dass es auf keinem Gebiet eine gute Idee ist, etwas aufzugeben, wovon man &uuml;berzeugt ist, auch wenn es keine Perspektive zu haben scheint. Ich meine das aus reinem Selbsterhaltungstrieb, nicht nur wegen der Kriegsgefahr, sondern auch in Bezug auf unser Alter. Ich werde 74 Jahre alt und Sie haben noch etliche Jahre mehr f&uuml;r Ihre &Uuml;berzeugungen gestritten. Aus Entt&auml;uschung aufzugeben ist der Gesundheit nicht zutr&auml;glich (Spannkraft). Den Triumph sollte man der Gegenseite nicht g&ouml;nnen. Die auf die eine oder andere Weise im Hintergrund von den USA gesteuerte &ouml;ffentliche Meinung in Deutschland war in den 1950er Jahren mindestens ebenso stark und erfolgreich wie heute. Zwar gab es eine st&auml;rkere Gegenbewegung gegen die Wiederaufr&uuml;stung. Aber die von Ihnen gezeigten Wahlplakate wurden ja deshalb verwendet, weil man sich von der Mehrheit der W&auml;hler daf&uuml;r ihre Stimme versprach. Die Mehrheit in Westdeutschland unterst&uuml;tzte damals Adenauer und die FDP, welche nahtlos an die von Goebbels gesch&uuml;rte Propaganda gegen Russland ankn&uuml;pften, obwohl (!) die Resultate dieser Politik in Form von Ruinen in allen gro&szlig;en St&auml;dten t&auml;glich vor aller Augen standen. Man bedenke: Die Bev&ouml;lkerung hatte diese Ruinen in den Stadtzentren st&auml;ndig im Blick und war trotzdem (!) f&uuml;r die erneute R&uuml;stung gegen Russland, jedenfalls per Wahlzettel. Wer es 1945 nicht kapierte, wird es auch jetzt nicht begreifen. Insofern ist f&uuml;r mich Deutschland betreffend Hopfen und Malz verloren.&nbsp;<\/p><p>Die Mehrheit warf sich damals den Westalliierten an den Hals, welche zu einer Zeit, als der Krieg bereits f&uuml;r Deutschland verloren war, diese St&auml;dte noch in Ruinenfelder verwandelt hatten ( aus US &ndash; Sicht sinnvoll, um sich das Gebiet wirtschaftlich nach dem Kriege um so sicherer untertan zu machen).<\/p><p>Die Mehrheit sah auch damals nicht, dass die Anti &ndash; Russland &ndash; Propaganda der Verhinderung neutraler Beziehungen nach dem Vorbild des Staatsvertrages zwischen der UdSSR und &Ouml;sterreich eben nicht deutschen, sondern US-Interessen diente, wirtschaftlich und politisch. Wenn sp&auml;ter die Sprengung der Gasleitungen die deutsche Wirtschaft enger in die Abh&auml;ngigkeit zu den USA trieb, so war es 1948 die W&auml;hrungsreform, welche die Bev&ouml;lkerung enteignete, aber durch einen per Kaufkraft ungerechtfertigten Wechselkurs der DM zum Dollar es den USA erm&ouml;glichte, gro&szlig;e Anteile der nicht zerst&ouml;rten deutschen Industrie zum Spottpreis aufzukaufen. Propaganda wirkt immer. Wenn es danach geht, h&auml;tte man also bereits 1950 verzweifeln m&uuml;ssen, da die Mehrheit trotz sichtbarer Ruinen nichts gegen die Wiederaufr&uuml;stung einzuwenden hatte. So gesehen gibt es heute da eher einen Entschuldigungsgrund, da ja &auml;u&szlig;erlich weniger an den Krieg erinnert.&nbsp; Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, es ist ein Unterschied, ob Sie in Ihrem Bekanntenkreis Meinungen einholen oder ein ehemaliger DDR &ndash; B&uuml;rger wie ich in seinem Umfeld. Zwar pflege ich keinen Umgang mit Russlandhassern. Doch es ist statistisch bewiesen, dass die Meinung zum Ukrainekrieg und generell zum deutsch &ndash; russischen Verh&auml;ltnis in den &ouml;stlichen Bundesl&auml;ndern eine andere Mehrheit aufweist als in den westlichen Bundesl&auml;ndern. Die US &ndash; Abh&auml;ngigkeit der deutschen Hauptmedien k&ouml;nnte f&uuml;r die Zukunft eventuell auch etwas Gutes haben, falls sich in den USA die Schwerpunkte der Propaganda &auml;ndern. Vielleicht wird dann Herr Warweg noch Chefredakteur der Tagesschau (Spa&szlig; muss sein).<\/p><p>Egal wie erfolgreich &ndash; erst einmal sollten Sie weiter machen. Die NDS haben ja eine recht gute Verbreitung gefunden.<\/p><p>Das dies so bleibt, w&uuml;nscht Ihnen<br>\nFred Buttkewitz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>42. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>doch, bitte weitermachen. Es m&uuml;ssen doch wenigstens einige aufgekl&auml;rt sein auch wenn es, mal wieder, anscheinend nicht die Mehrheit ist.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en&nbsp;<br>\nA. Haack<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>43. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\nsehr geehrtes NDS-Team,<\/p><p>Sie fragen am Schluss Ihres Artikels &ldquo;Aufkl&auml;rung? Hoffnungslos?&rdquo;: Also, was tun? Weitermachen? Meine Antwort: Ja, bitte, weitermachen, unbedingt! Die Medien, die sich noch die M&uuml;he machen, die verordnete Sichtweise zu hinterfragen, werden weniger und\/oder ihre Arbeit wird erschwert. Deswegen sind Sie und ihre Mitstreiter so wichtig. Bitte, machen Sie weiter.<\/p><p>Daf&uuml;r alles Gute und beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nGeorg Kaiser<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>44. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>Sie sprechen mir aus der Seele &ndash; und ja, wie resilient muss man eigentlich sein, um diesen Wahnsinn weiterhin zu verkraften? Ich frage mich das tagt&auml;glich und bewege mich je nach eigener Verfassung und Nachrichtenlage zwischen &bdquo;jetzt ist es soweit, alles ist endg&uuml;ltig verloren&ldquo; auf der einen und &bdquo;es gibt mehr kritische Geister als ich mir vorstellen kann, sie zeigen sich nur noch nicht alle&ldquo; auf der anderen Seite.<\/p><p>Zugegebenerma&szlig;en schl&auml;gt mein inneres Barometer aber viel h&auml;ufiger in die resignative Richtung aus. Umso mehr, wenn das, was Sie schildern, passiert: Gespr&auml;che mit Freunden, mit denen man sich weitestgehend auf einer &auml;hnlichen politischen Ebene befand, offenbaren, wie tief sich die medial t&auml;glich verk&uuml;ndeten Meinungsmuster verfestigt haben. Meinungen, die unverr&uuml;ckbar sind. Moralisch verpflichtend. Basierend auf den stets gesicherten Fakten des &Ouml;RR sowie der gro&szlig;en Zeitungen.<\/p><p>Ich frage mich: Wie k&ouml;nnte es gelingen, die eigene Hoffnungs- und Fassungslosigkeit zu &uuml;berwinden und die vielen kritischen, selbst denkenden, alles hinterfragenden Menschen sichtbarer zu machen? Ich wei&szlig; es nicht, und auch daran verzweifle ich!<\/p><p>Aber: Es st&uuml;nde, wie Sie vermuten, in der Tat noch schlimmer, wenn es die Nachdenkseiten nicht g&auml;be, und Sie und Ihr Team machen uns &ndash; Ihrer Leserschaft &ndash; t&auml;glich Mut durch Ihre Pr&auml;senz, Klugheit und Unbeirrbarkeit. Vielen Dank daf&uuml;r. Und auch daf&uuml;r, dass Sie uns gerade einen zutiefst pers&ouml;nlichen Einblick in Ihre eigenen Zweifel gew&auml;hrt haben. Das m&ouml;ge uns alle, die wir nur in unserem jeweils eigenen kleinen Umfeld nachdenken, diskutieren und manchmal verzagen, bitte umso mehr aufr&uuml;tteln und erneut ermutigen!<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nKatja Pump<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>45. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>die&nbsp;von Ihnen geschilderte Erfahrung im Freundes- und Bekanntenkreis hat sehr wahrscheinlich ein Gro&szlig;teil der NDS-Leser ebenfalls gemacht. Ja, es frustriert, insbesondere wenn belesene und lebenserfahrene Freunde offensichtlich der Propaganda erlegen sind.<\/p><p>Verzagen oder Aufgeben bei der &ldquo;Aufkl&auml;rung&rdquo; ? Nein, das ist nicht die L&ouml;sung.<\/p><p>Die Anzahl derjenigen w&auml;chst, denen aufgrund der alternativen Medien wie z.B. NDS, Kontrafunk,&nbsp;Radio M&uuml;nchen etc. pl&ouml;tzlich ein Licht aufgeht.&nbsp;<\/p><p>Wir erfahren das&nbsp;bei neuen Mitgliedern in den Gespr&auml;chskreisen &ndash; und die wachsen.<\/p><p>Fazit:&nbsp;<\/p><p>Weitermachen und sich nicht entmutigen lassen!!<\/p><p>Die NDS sind dabei unverzichtbar!<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e an das gesamte NDS-Team<\/p><p>Klaus Herrmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>46. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Vielleicht sind das ja unbequeme Wahrheiten?<\/p><p>Die SPD war und ist immer Systempartei gewesen. Die alte, bessere BRD ist ein Mythos.<\/p><p>Und Mythen werden weniger geglaubt als Propaganda.<\/p><p>Sie werden niemanden &uuml;berzeugen durch blo&szlig;e Textkritik.<\/p><p>Jeder bleibt in seiner Blase, Sie in Ihrer und Ihr Freund in seiner.<\/p><p>Das gegenseitige sich versichern, f&uuml;hlt sich besser an als die Versicherung.<\/p><p>Hagen Bonn<\/p><p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Naja, die SPD mit des Verteidigungsministers &bdquo;kriegst&uuml;chtig werden&ldquo; soll die gleiche Partei gewesen sein wie jene von 1969 in Willy Brandts Regierungserkl&auml;rung: &bdquo;Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein&ldquo;. &ndash; Dem kann ich beim besten Willen nicht folgen.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>47. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>in Ihrem Artilkel . Aufkl&auml;rung? Hoffnungslos? lese ich im letzten Abschnitt etwas von Resignation heraus.<\/p><p>Seit einigen Jahren sind die Nachdenkseiten und Ihr Netzwerk zum festen Bestandteil meiner Informationsbeschaffung geworden. Daher kann ich Sie und Ihr Team nur dazu ermuntern, bitte nicht Aufgeben in dieser besonderen &ldquo;Zeitenwende&rdquo; des Informationsangebot.<\/p><p>Auch ich mache in meinem Bekanntenkreis &auml;hnliche Erfahrung und bin dann selber oft am Ende meiner Argumente.<\/p><p>Das viele meiner Bekannten der Mainstreampresse einfach unreflektiert folgt, ist es auch f&uuml;r mich manchmal entmutigend. Das liegt aber auch an der F&uuml;lle der Informationen. Die f&uuml;r uns normale B&uuml;rger schon nicht mehr zu bew&auml;ltigen ist, wenn Mann oder Frau daf&uuml;r nicht acht Stunden am Tag Artikel lesen m&ouml;chte und kann.<\/p><p>Sie sehnen also es geht nicht nur Ihnen so und Sie haben mit Ihrem Team noch ein gro&szlig;en und wertvollen Resonanzraum geschaffen.<\/p><p>Aufgeben ist also keine L&ouml;sung es muss unbedingt weiter gehen. Schon aus dem Grund das diese unreflektierten Pers&ouml;nlichkeiten hinterher nicht sagen k&ouml;nnen:&nbsp;<\/p><p>&ldquo;Wir haben es nicht besser gewusst&rdquo; Dann k&ouml;nnen wir immer noch sagen: &ldquo;Es war aber die M&ouml;glichkeit da &ldquo;. Also bitte machen Sie weiter. Sie k&ouml;nnen sich sicher sein, dass die Nachdenkseiten eine gro&szlig;e Gefolgschaft hat.&nbsp;<\/p><p>Mit ermutigen Gr&uuml;&szlig;en aus Ketsch am Rhein<br>\nKlaus Seitz-Jebsen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>48. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>da wir einer kleinen Minderheit angeh&ouml;ren, muss die aktuelle politische Situation hoffnungslos erscheinen. Vermutlich bedarf es einer mittleren Katastrophe, um ein allgemeines Umdenken herbei zu f&uuml;hren. Besonders f&uuml;r diesen historischen Moment m&uuml;ssen wir unsere Ideen in m&ouml;glichst vielen K&ouml;pfen lebendig erhalten und manchmal gibt es ja doch kleine Momente der Hoffnung.<\/p><p>Ein Beispiel:<\/p><p>Ich lebe in der N&auml;he einer Kleinstadt in Niedersachsen, in der sich eine Bundeswehrkaserne mit Fallschirmj&auml;gern befindet und die &ouml;rtliche Zeitung wird nicht m&uuml;de st&auml;ndig&nbsp; positiv &uuml;ber die Bundeswehr zu berichten. Soldaten in der Ausbildung, Soldaten im Kindergarten, Soldaten die Spenden gesammelt haben usw. usw.<\/p><p>Mit einem deutlichen Unbehagen habe ich einen Leserbrief geschrieben (s.unten), der die allgemeine Kriegshetze aufs Korn nimmt und war &uuml;ber die positive Resonanz &uuml;berrascht. Das war f&uuml;r mich so ein Moment der Hoffnung.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nEberhard Schwarz<\/p><p>Kriegsgr&auml;ber als Lernorte der Geschichte<\/p><p>Am 11. Januar berichtete die ZZ dar&uuml;ber, dass Soldaten der Bundeswehr 28.150 Euro f&uuml;r den Volksbund Deutscher Kriegsgr&auml;berf&uuml;rsorge gesammelt haben. F&uuml;r die lobenswerte Arbeit des Volksbundes ist es ein&nbsp; sch&ouml;nes Ergebnis. Der Besuch von Soldatenfriedh&ouml;fen hat mich immer tief beeindruckt, zumal mehrere Mitglieder meiner Familie in den beiden Weltkriegen irgendwo in der Welt get&ouml;tet wurden und niemand wusste genau wo. Seitdem sind Kriegsgr&auml;ber f&uuml;r mich ein Mahnmal f&uuml;r den Frieden! Und nun stehen Soldaten vor der T&uuml;r, deren oberster Chef, Herr Pistorius, das deutsche Volk &bdquo;kriegst&uuml;chtig&ldquo; machen will. Der Bau von Bunkern soll vorangetrieben werden und in der ZZ r&auml;t man im Leitartikel dazu private Keller mit Sands&auml;cken abzusichern. Man faselt von &bdquo;nuklearer Teilhabe&ldquo;, Herr Merz erkl&auml;rt &bdquo;Frieden gibt&rsquo;s auf jedem Friedhof&ldquo; und&nbsp; Frau Baerbock meint, dass wir bereits einen Krieg gegen Russland f&uuml;hren. Ausgerechnet gegen Russland, eine der gro&szlig;en Atomm&auml;chte.&nbsp; Da frage ich mich ernsthaft f&uuml;r welche Gr&auml;ber die Soldaten sammeln. F&uuml;r ihre eigenen? F&uuml;r die unserer Kinder und Enkelkinder? Wenn Kriegsgr&auml;ber wirklich, wie es offiziell hei&szlig;t, zu &bdquo;Lernorten der Geschichte&ldquo; geworden w&auml;ren, w&uuml;rde man nicht wieder in lautes Hurra verfallen, denn nach dem&nbsp; n&auml;chsten gro&szlig;en Krieg brauchen wir keine Gr&auml;ber mehr.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>49. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Hr. M&uuml;ller,<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r Ihren Artikel &bdquo;Aufkl&auml;rung?&nbsp;Hoffnungslos?&ldquo;<\/p><p>Ihre Zweifel, ob es weiter Sinn macht, aufkl&auml;ren zu wollen, kann ich nur zu gut verstehen!&hellip; Auch ich und sicher ganz viele andere Leser der NachDenkSeiten kennen diese Erfahrungen und auch die Zweifel nur zu gut!&hellip;.<\/p><p>Ich muss in diesen Tagen oft an Stefan Zweig und sein Buch &ldquo;Die Welt von Gestern&bdquo; denken. Er hat sich damals zur&uuml;ckgezogen und ich kann das sehr gut verstehen! Wenn dies auch f&uuml;r Sie der richtige Weg ist, dann ist das nat&uuml;rlich sehr in Ordnung und sehr nachvollziehbar.<\/p><p>Definitiv st&uuml;nde es aber schlimmer um unser Land, wenn es die NachDenkSeiten nicht g&auml;be und mein Wunsch an Sie ist: machen Sie weiter!<\/p><p>Allein schon, dass Sie und Ihr Team mir und vielen anderen Menschen t&auml;glich mit Ihren Artikeln aus der Seele sprechen und diese auch noch sehr gut geeignet sind, zum weiterverbreiten, ist Grund genug weiterzumachen!<\/p><p>Auch ich w&uuml;nsche mir viel mehr Menschen die aufwachen, sehen, h&ouml;ren, hinterfragen! &hellip;. Und dann am besten alle auf die Stra&szlig;e!&hellip;&nbsp;<\/p><p>Das sehe ich im Moment leider (noch) nicht! Aber wer wei&szlig;?&nbsp;<\/p><p>Ich wei&szlig; aber auch: Zweifel sind sehr hilfreich! Sie lassen uns innehalten und zeigen an, dass etwas (neu) entschieden werden muss! Insofern geben mir Zweifel auch Zuversicht. Denn wenn wir es schaffen, Menschen zum zweifeln zu bringen, z.B. an dem, was ihnen t&auml;glich ins Gehirn geh&auml;mmert wird und sie dann noch beginnen wirklich nach-zu-denken, dann ist schon viel gewonnen.<\/p><p>Sie und Ihr Team tragen jedenfalls sehr dazu bei, Zweifel in unsere Gesellschaft zu pflanzen und das ist schlie&szlig;lich die Voraussetzung f&uuml;r Ver&auml;nderung!<\/p><p>Ihnen, lieber Hr. M&uuml;ller, w&uuml;nsche ich eine Entscheidung, die f&uuml;r Sie stimmig ist!<\/p><p>Ich spreche Ihnen und Ihrem ganzen Team hiermit meinen h&ouml;chsten Respekt und Dank aus!<\/p><p>Und wenn es nach mir geht: Bitte, bitte weitermachen!!!<\/p><p>Mit allerherzlichsten Gr&uuml;&szlig;en&nbsp;<br>\nSusanne Heuser<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>50. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Werter Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>als Wahlkampfunterst&uuml;tzer kann ich Ihre Zweifel sehr gut nachvollziehen. Ja, es gibt gen&uuml;gend Menschen, die leider durch die t&auml;gliche Propaganda verloren sind, aber es gibt auch viele, die in ihren Entscheidungen und ihrer Parteinahme noch unentschlossen sind. F&uuml;r diese lohnt es sich weiter zu k&auml;mpfen und nicht aufzugeben. Wenn nun keine Aufkl&auml;rung mehr passieren w&uuml;rde, dann w&uuml;rde die Welle der Propaganda schutzlos &uuml;ber die Menschen hereinbrechen und dann sind es noch mehr, f&uuml;r die es keine Hoffnung mehr gibt.<\/p><p>Auch wenn der Frust gro&szlig; ist, bleiben Sie weiter am Ball, weiter hartn&auml;ckig. Es lassen sich nicht alle aufkl&auml;ren, aber f&uuml;r die wenigen ist es Wert!<\/p><p>Mit solidarischen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nM. Farrherr<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>51. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>Ihr Artikel hat mich sehr besch&auml;ftigt, weil ich mir immer wieder auch die gleiche Fragen stelle:<\/p><p>Haben Gespr&auml;che mit Andersdenkenden, die Argumente einfach negieren und viele Zusammenh&auml;nge nicht kennen oder auch nicht kennen wollen einen Sinn?<\/p><p>Mit &Auml;u&szlig;erungen f&uuml;r den Frieden, wie auch gegen die &uuml;bertriebenen Corona-Ma&szlig;nahmen, steht man in Teilen der eigenen Familie als auch im Freundeskreis oft auf einsamer Position.<\/p><p>Die Gegner des Friedens haben mit Hilfe professioneller Psychologen und dem gro&szlig;en Geld ganze Arbeit geleistet Wortsch&ouml;pfungen wir &bdquo;kriegst&uuml;chtig&ldquo; oder &bdquo;Putinversteher&ldquo; und das als Schimpfwort missbrauchte &ldquo;Querdenker&rdquo; sind m.E. nicht zuf&auml;llig eingef&uuml;hrt worden.<\/p><p>Ein Vergleich der Medien in den &bdquo;gelobten&ldquo; Jahren der Friedensbewegung in den 1980er Jahren, die damals trotz der Millionen auf der Stra&szlig;e die Pershingstationierung nicht verhindern konnte, zeigt ein v&ouml;lliges Abgleiten in einseitige Berichterstattung, Manipulation und Bellizismus. &Auml;u&szlig;erungen, wie im NDS-Artikel zur letzten Maybritt Iller Sendung &bdquo;Die gute Nachricht ist, es wird nicht am ersten Tag schon der Frieden ausbrechen&ldquo; zitiert, waren damals noch undenkbar oder wurden scharf kritisiert. Wie wenige von uns machen sich danach noch daran eine Programmbeschwerde an den &Ouml;RR zu formulieren?<\/p><p>Es gab damals noch einen so genannten &bdquo;Rotfunk&ldquo; in Form des NDR und des WDR in der ARD. Es gab noch eine Partei, die sich in gro&szlig;en Teil auf Brandts Friedenspolitik berief, Gewerkschaften, die nicht nur zu Lohnk&auml;mpfen, sondern auch zu Friedensdemonstrationen aufriefen. Heute stehen beide f&uuml;r die Fortsetzung der Waffenlieferungen und damit der Kriege.<br>\nViel Schaden haben die Querfront- und Rechtsoffenvorw&uuml;rfe verursacht. Auch sie sind sicher nicht von Innen, sondern von Au&szlig;en gekommen, aber sie haben leider nach dem Prinzip &bdquo;Teile und Herrsche&ldquo; gewirkt.<\/p><p>Die Belastung f&uuml;r viele ist im Berufsleben h&auml;rter geworden, was zum falschen Argument f&uuml;hrt &bdquo;Ich habe keine Zeit mich alternativ zu informieren&ldquo;. Bei der Antwort &bdquo;Dann informiere dich doch nur dort&ldquo;, wird man ungl&auml;ubig ob der vermeintlich schlechteren Qualit&auml;t als Anh&auml;nger von Verschw&ouml;rungstheorien betrachtet.<\/p><p>Auch kritische Blicke von au&szlig;en auf die Friedensbewegung z.B. von Leo Ensel in den NDS, helfen ohne Zeigen eines Auswegs zur Verbreiterung und Verj&uuml;ngung nicht weiter, f&uuml;hren eher zu den durch Sie ge&auml;u&szlig;erten pessimistischen Gedanken.&nbsp;<\/p><p>Ist Schweigen, &uuml;ber Urlaubsreisen, Wetter und &uuml;ber die Enkel sprechen der Ausweg?<\/p><p>Sicher nein! Wir m&uuml;ssen, wenn auch mit Zur&uuml;ckhaltung bei Personen deren Haltung wir kennen und wo wir schon einmal gescheitert sind, weiter machen bei denen, die uns zuh&ouml;ren und Argumente aufnehmen, auch wenn der Einfluss der Kriegspropaganda noch so gro&szlig; ist. Manche Informationen f&uuml;hren dann zum Nachdenken. Bleiben wir immer freundlich und seien die Argumente und Beschimpfungen auch noch so unsinnig. Es sind oft eher die nicht h&ouml;her gebildeten Menschen , die sich einen gesunden Menschenverstand und ein gutes Bauchgef&uuml;hl erhalten haben. Sie konsumieren oft nicht sogenannte&nbsp; Leitmedien wie &bdquo;Spiegel&ldquo; und &bdquo;Die Zeit&ldquo; als vermeintliche alleinige &bdquo;Wahrheit&ldquo;.<\/p><p>Es gibt mehr Skepsis gegen die mediale Berichterstattung als wir glauben!<\/p><p>Bei unseren w&ouml;chentlichen Mahnwachen f&uuml;r den Frieden und der Sammlung von Unterschriften f&uuml;r den Berliner Appell in Schwerin stellen wir immer h&auml;ufiger fest, dass Passanten mit der Frage kommen: &bdquo;K&ouml;nnen wir hier f&uuml;r den Frieden unterschreiben?&ldquo; weil sie eine Friedenstaube gesehen haben. Viele danken uns f&uuml;r den Einsatz oder heben auch nur einen Daumen im Vor&uuml;bergehen. Das sind Mutmacher, die wir selbst dringend ben&ouml;tigen, aber auch die Passanten zus&auml;tzlich zum verteilten Material, z.B. der &bdquo;Zeitung gegen den Krieg&ldquo;, mitnehmen.<\/p><p>K&auml;mpfen wir weiter mit friedlichen Mitteln und lassen wir als 60+ler wenn m&ouml;glich den j&uuml;ngeren Mitstreitern der Vortritt und unterst&uuml;tzen sie dabei im Hintergrund!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nUlrich Leonhardt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>52. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Redaktionsteam,<\/p><p>im Anhang mein Leserbrief zu o.g. Artikel.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en und weiter so !<\/p><p>Dieter Amb<\/p><p>Anhang:<\/p><p>Leserbrief zu &bdquo;Aufkl&auml;rung ? Hoffnungslos ? vom 17.01.2025<\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>auf eine verst&auml;ndlich ehrliche Frage,eine ehrliche Antwort : WEITERMACHEN !<\/p><p>Als ich Ihren Artikel gelesen habe,hat es mich sowohl sehr ber&uuml;hrt und gleicherma&szlig;en an meine eigenen Erfahrungen bei den vielen Gespr&auml;chen mit so manchen meiner Mitmenschen erinnert.<\/p><p>Kurz gesagt: Es ist der Erfolg und das Ergebnis einer &ouml;ffentlich wirksamen Propaganda als altes Hausmittel, welches bei vielen immer noch seine volle Wirkung entfaltet. Man h&auml;tte uns sonst schon l&auml;ngst ein anderes Medikament verabreicht. Egal wer der Doktor ist,man wei&szlig;,da&szlig; ein Medikament nicht bei jedem denselben erw&uuml;nschten Erfolg erzielen kann.<\/p><p>Der Moment der Anzweiflung des eigenen Wirkens &uuml;berf&auml;llt jeden einmal. Dies habe ich auch z.Bsp bei Friedensdemos von so manchem Mitstreiter geh&ouml;rt :<\/p><blockquote><p>&bdquo;F&uuml;r was sind wir heute auf die Strasse gegangen &ndash; das bringt ja eh nichts !&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Dazu sage ich immer:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Wir k&ouml;nnen nicht erwarten, wenn wir heute auf die Strasse gehen, da&szlig; die Welt morgen eine andere sein wird&ldquo;.\n<\/p><\/blockquote><p>Alles braucht seine Zeit und es ist besser als garnichts zu machen und seine Eigenverantwortung in den Scho&szlig; eines &bdquo;Messias&ldquo; abzulegen.<\/p><p>Das einzige,was mich doch immer wieder erstaunt, ist der Umstand,da&szlig; viele Menschen &uuml;berzeugt sind ,durch die etablierten Medien gut und &bdquo;vielseitig&ldquo; informiert zu sein. Auf meine Frage hin,ob sie &bdquo;alternative&ldquo; oder &bdquo;neue&ldquo; Medien kennen,habe die Erfahrung gemacht, da&szlig; sie keinen blassen Schimmer davon haben.<\/p><p>Die angepriesene &bdquo;Vielfalt&ldquo; der etablierten Medien (gerne wird immer wieder die &bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo; hervorgehoben) existiert nicht ! Die dpa ,in der Funktion als &bdquo;Informationsdepot&ldquo; scheint den meisten Konsumenten unbekannt zu sein. Auch die Einflussnahme unserer Freunde &uuml;ber dem gro&szlig;en Teich auf die deutsche Presselandschaft wird nicht wahrgenommen.<\/p><p>Es sollte dem &bdquo;gut informierten&ldquo; Leser\/H&ouml;rer aufgefallen sein ,da&szlig; durch diese&ldquo; journalistische Arbeitserleichterung&ldquo; sich viele Artikel und Standpunkte in verschiedenen Quellen doch sehr &auml;hneln.<\/p><p>Dazu aktuell und ein Lichtblick ist der Artikel &bdquo;Tagesschauplaner&ldquo; packt aus :&bdquo;Die Berichterstattung passt zum Weltbild der Redakteure&ldquo; in der Berliner Zeitung vom 18.01.25. Ein Interview mit dem ehemaligen ARD Tagesschau-Koordinator Alexander Teske, in dem er sein Buch &bdquo;INSIDE TAGESSCHAU&ldquo; vorstellt.<\/p><p>Vielleicht sollte der eine oder andere sich dies zu Gem&uuml;te f&uuml;hren,um seinen Glauben an die heile Welt der Berichterstattung der wohlsituierten Medien hinterfragen zu wollen.<\/p><p>Ich beziehe mich jetzt nur auf den Zeitungsartikel &ndash; das Buch selbst habe ich noch nicht gelesen.<\/p><p>Wie bereits am Anfang meines Briefes erw&auml;hnt,m&ouml;chte ich Ihre Zweifel ausr&auml;umen und Ihnen und Ihrem Redaktionsteam f&uuml;r die vielen Jahre der kritischen und unabh&auml;ngigen Berichterstattung von Herzen danken.<\/p><p>Es ist Euer Beitrag zu einem offenen Diskurs und der steinige Weg durch eine polarisierte Gesellschaft,welche wieder zusammen finden sollte.<\/p><p>Hoffnungsvolle Gr&uuml;&szlig;e Dieter Ambs Bad D&uuml;rkheim<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>53. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Werter Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>in Ihrem gestrigen Artikel &bdquo;Aufkl&auml;rung? Hoffnungslos!?&ldquo; stellen Sie die Fragen: &bdquo;Was tun?&ldquo; und &bdquo;Weitermachen?&ldquo;. Ich m&ouml;chte hierauf mit der simplen Gegenfrage antworten: &bdquo;Wenn nicht wir &ndash; wer dann?&ldquo;<\/p><p>Hierzu finden Sie im Anhang einen Leserbrief als PDF-Datei beigef&uuml;gt. Ich hoffe, Sie vom Weitermachen &uuml;berzeugen zu k&ouml;nnen, und m&ouml;chte Ihnen und Ihrem Team bei dieser Gelegenheit auch nochmals f&uuml;r Ihre tagt&auml;gliche Aufkl&auml;rungsarbeit danken.<\/p><p>In diesem Sinne w&uuml;nsche ich Ihnen einen guten Abend und verbleibe mit besten Gr&uuml;&szlig;en<\/p><p>Ihr Leser Cygnus Ruber<\/p><p><strong>Anhang:<\/strong><\/p><p>Werter Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>in Ihrem gestrigen Artikel &bdquo;Aufkl&auml;rung? Hoffnungslos!?&ldquo; stellen Sie die Fragen: &bdquo;Was tun?&ldquo; und &bdquo;Weitermachen?&ldquo;. Ich m&ouml;chte hierauf mit der simplen Gegenfrage antworten: &bdquo;Wenn nicht wir &ndash; wer dann?&ldquo; <\/p><p>Nat&uuml;rlich sind Ihre Zweifel zun&auml;chst einmal nachvollziehbar und berechtigt. Es ist zum M&auml;usemelken, wenn man sieht wie (scheinbar) gebildete und engagierte Freunde und andere Weggef&auml;hrten noch die plattesten Plattit&uuml;den nachkauen oder den regierungsamtlich verk&uuml;ndeten &bdquo;Narrativen&ldquo; (h&auml;ssliches Wort!) uneingeschr&auml;nkt Glauben schenken &ndash; ich selbst habe mehrere solche Bekannte &bdquo;verloren&ldquo;. Wenn von &bdquo;taz&ldquo; bis &bdquo;FAZ&ldquo; das Gleiche gepl&auml;rrt wird, dann muss es ja stimmen, dann muss man sich wohl keine eigenen Gedanken mehr machen. Das scheint bei vielen schlicht die Devise zu sein. Gegenstimmen sind nicht erw&uuml;nscht &ndash; blo&szlig; keine Kritik an Regierung, EU, NATO etc. Gerade bei angeblich so &bdquo;progressiven&ldquo; Geistern. Und es betrifft ja beileibe nicht nur das Thema &bdquo;Frieden \/ Aufr&uuml;stung&ldquo; oder den Umgang mit den Ungeimpften und sonstigen Ma&szlig;nahmenkritikern w&auml;hrend des Pandemieregimes. Ob Stuttgart 21, die sog. &bdquo;Staatsschuldenkrise&ldquo; in der Eurozone (die wie Heiner Flassbeck oft genug zeigte, nichts mit Staatsschulden zu tun hatte), die achselzuckende Hinnahme von Massen&uuml;berwachung, fortschreitender Militarisierung der Polizei oder den Enth&uuml;llungen von Snowden, Manning und Assange&hellip; ob absterbende Innenst&auml;dte, Smartphone-Kult, weitere Verrohung der Gesellschaft &ndash; man k&ouml;nnte zu den Anf&auml;ngen der NDS und Ihrem Buch &bdquo;Reforml&uuml;ge&ldquo; den Bogen schlagen und dann wieder zur&uuml;ckkehren zur heutigen Bejahung und Verkl&auml;rung des Hartz-Regimes, den fr&ouml;hliche Urst&auml;nd feiernden &bdquo;Deutschland-stirbt-aus&ldquo;-Mythen (zu denen Sie oft genug aufzukl&auml;ren versuchten) oder eben der weit verbreiteten Unterst&uuml;tzung der Russlandsanktionen (61 % der Befragten <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend\/deutschlandtrend-3454.html\">hier<\/a>, 71 % sogar <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/1321874\/umfrage\/ukraine-krieg-unterstuetzung-der-sanktionen-gegen-russland\/\">hier<\/a>). Und sich dann die Haare raufen und zurecht fragen, ob es in dieser Gesellschaft(sform) &uuml;berhaupt etwas bringt, aufkl&auml;ren zu wollen. Ich kann auch verstehen, dass Sie sehr entsetzt sind, wie die viereinhalb Jahrzehnte der Politik der geistig-moralischen Wende die bescheidenen Errungenschaften der Vorjahre, an denen Sie mitgewirkt hatten, verw&auml;ssert, revidiert oder (in Hinblick auf Privatfernsehen oder eben Verst&auml;ndigungspolitik) geradezu zertr&uuml;mmert haben und die Gesellschaft St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck weiter ins Autorit&auml;re umgekrempelt worden ist.<\/p><p>Dann k&ouml;nnte man tats&auml;chlich auf den Gedanken kommen, die Flinte ins Korn zu werfen oder dem alten Epikur folgend ein &bdquo;Leben im Verborgenen&ldquo; anzustreben. Sich aus den &bdquo;vielf&auml;ltigen Wirrnissen des &ouml;ffentlichen Lebens&ldquo; herauszuhalten und seine Tage lieber im Kepos (Garten) zu verbringen und die Politik vorbeirauschen zu lassen. Doch genau das, werter Herr M&uuml;ller, erscheint mir falsch.<\/p><p>Zum einen f&uuml;hrte es blo&szlig; in die Apathie. Es ist ja wie gesagt nicht zu leugnen, dass die Propaganda der M&auml;chtigen in vielen Teilen der Gesellschaft gro&szlig;e Wirkung zeigt &ndash; ob hierzulande, in Frankreich, den USA oder im restlichen Westen. Die Meinungsmache ist so wirksam und die Erz&auml;hlungen haben sich oft so tief in das gesellschaftliche Denken eingewebt, dass sie wie &bdquo;festgemauert in der Erde&ldquo; zu stehen scheinen. Aber gerade dann ist es umso wichtiger, dass wir nicht aufh&ouml;ren, uns f&uuml;r Alternativen einzusetzen und aufzukl&auml;ren. Oder sollen wir einfach achselzuckend danebenstehen? Sollen wir die einfach machen lassen? Sollen wir sie durchkommen lassen? Dann h&auml;tten die Herrschenden ja gewonnen! Wann niemand mehr aufsteht, niemand mehr widerspricht, dann k&ouml;nnen sie noch schneller ihre &bdquo;Agenden&ldquo; und Projekte durchziehen. Wollen wir das? Wollen wir, dass Krieg nicht nur &bdquo;Mainstream&ldquo; sondern am Ende gar &bdquo;f&uuml;r alle mit Hurra&ldquo; wird? Wollen Sie das? Ich denke nicht.<\/p><p>Zum anderen muss man sich den R&uuml;ckzug ins Verborgene auch erst mal leisten k&ouml;nnen. Ich habe keinen Garten und bin als Hartz-IV-Empf&auml;nger und Arbeiterkind von vielen Politiken der letzten Jahre direkt betroffen gewesen. Selbst wenn ich mich zur&uuml;ckziehen wollte, kann ich es nicht, denn die H&auml;rten ziehen sich ja nicht ihrerseits zur&uuml;ck. Denen kann meiner einer auch gar nicht ausweichen. Und da scheint es mir sinnvoller lieber gleich aufzustehen und sich dagegen auszusprechen als sie einfach als gegeben hinzunehmen. Zumal man auch dann, wenn man einen Garten h&auml;tte, ja keineswegs sicher ist. Staat, Markt und andere k&ouml;nnen sich in dein trautes Heim dr&auml;ngen, ob du es willst oder nicht. Sie k&ouml;nnen es enteignen und einen unterirdischen Bahnhof oder gewaltige Waffenfabrik daraufstellen. Oder es einem sonst wie verleiden und wegnehmen. Da ist es doch besser, vorher aufzustehen anstelle zu warten bis die H&uuml;tte brennt.<\/p><p>Dann hat man wenigstens etwas getan und kann sagen: &bdquo;Wir haben alles gegeben und alles versucht!&ldquo;<\/p><p>Und drittens sollten wir einfach unsere Mitmenschen nicht vergessen. Ich denke, dass Seiten wie die &bdquo;NDS&ldquo;, &bdquo;Overton&ldquo;, &bdquo;Manova&ldquo; etc. (fr&uuml;her auch &bdquo;Telepolis&ldquo;) durch ihre blo&szlig;e Existenz und die Bereitschaft kritischen Denkern eine M&ouml;glichkeit zu geben ihre Gedanken vorzustellen, f&uuml;r sehr viele Menschen tagt&auml;glich eine wichtige Anlaufstelle sind. Sie leisten harte Arbeit und Sie sollten nie vergessen, wie wichtig Ihr Tun f&uuml;r viele Menschen da drau&szlig;en sind. Wie vielen Sie neue Gedanken, neue Ideen und &ndash; gerade, wenn es gesellschaftlich so d&uuml;ster ist wie heute &ndash; auch Hoffnung oder einen Moment der Freude und Entlastung schenken. Selbst wenn es nur 15 Leute w&auml;ren, w&auml;ren es immerhin eine halbe Schulklasse oder ein halber Kurs. 15 potentielle &bdquo;Multiplikatoren&ldquo;! Und denkbar ist auch, dass die NDS, und andere Dornen im Fleisch der M&auml;chtigen, bereits so manches Projekt verhindert, so manche Spitze und Aktion der Herrschenden gemildert haben. Das sollte man auch nicht geringsch&auml;tzen. Allein die blo&szlig;e Pr&auml;senz eines Florian Warweg bei der BPK ist im Sinne der Aufkl&auml;rung wichtig; obgleich sein Tun einem wie Don Quijotes Anrennen gegen Windm&uuml;hlen erscheinen mag.<\/p><p>Darum zur&uuml;ck zur Eingangsfrage: Wenn wir nicht weitermachen &ndash; wer dann? Wer wird dann die Stimme der Vernunft vertreten, wer wird f&uuml;r die sprechen, die nicht selber sprechen k&ouml;nnen, nicht sprechen d&uuml;rfen oder sich schlicht nicht trauen? Wer wird f&uuml;r die k&auml;mpfen, f&uuml;r die keiner k&auml;mpft? Wer wird die unbequemen Themen beackern, an die sich keiner wagt? Wer wird es noch wagen unbequem zu sein, zu zweifeln, zu k&auml;mpfen oder auch mal &bdquo;Umstrittenes&ldquo; zu sagen, zu tun? Wenn selbst diejenigen von uns, die den Wert des Friedens und der Diplomatie erkennen, ihn nicht mehr f&ouml;rdern wollen, nicht mehr aufkl&auml;ren wollen, weil sie es f&uuml;r zwecklos halten &ndash; wer dann? Wer wird die politischen und wirtschaftlichen Kr&auml;fte herausfordern? Und was sollen die Leute im Ausland denken &ndash; in Russland, China, Lateinamerika oder anderswo, wenn sie feststellen, dass es im Westen gar niemanden mehr gibt, mit dem man reden kann?<\/p><p>Aufkl&auml;rung ist und bleibt ein kontinuierlicher Prozess, der nicht nur durch gro&szlig;e Bewegungen, sondern gerade durch die kleinen, so scheinbar unbedeutenden und allt&auml;glichen Gespr&auml;che vorangetrieben wird. Jeder Austausch, jeder Artikel, jede noch so kleine Aktion, tr&auml;gt dazu bei, das Bewusstsein zu erweitern und neue Perspektiven zu er&ouml;ffnen. Jede einzelne hilft die Gegenstimmen am Leben zu halten, den fehlenden Part einzubringen. Steter Tropfen h&ouml;hlt den Stein! Die Saat des Nachdenkens, des Zweifelns, der Kritik &ndash; sie muss st&auml;ndig neu ausges&auml;t werden. Das mag sich wie Blei auf dem R&uuml;cken anf&uuml;hlen und es ist eine K&auml;rrner-, nein eine Sisyphos-Arbeit. Und oft zum Verzweifeln. Aber doch bleibt solches Tun unverzichtbar. Denn wenn wir aufh&ouml;ren, f&uuml;r den Frieden zu streiten, wenn unsere Stimme versiegt, dann &uuml;berlassen wir der Gegenseite das Feld. Dann s&auml;hen wir noch schneller Unterdr&uuml;ckung, Zerst&ouml;rung und Vernichtung heranrauschen. Doch es bleibt unsere Verantwortung, f&uuml;r jene (zuk&uuml;nftige) Welt einzutreten, die wir uns w&uuml;nschen: eine, in der Konflikte nicht mehr mit Gewalt gel&ouml;st werden.<\/p><p>Darum m&uuml;ssen wir weiter machen. F&uuml;r uns, f&uuml;r unsere Mitmenschen im In- und Ausland, f&uuml;r unsere Liebsten. F&uuml;r deren Zukunft. Und weil die herrschenden Zust&auml;nde einfach nicht tragbar sind.<\/p><p>Ich schlie&szlig;e diesen Leserbrief nun mit dem Verweis auf eine Passage aus Alexandra Kollontais &bdquo;Ich habe viele Leben gelebt&hellip; Autobiographische Aufzeichnungen&ldquo; (Dietz, 1985). Gerade, wenn es finster ist, ist Aktion das Wort der Stunde: Russland ist der Krieg erkl&auml;rt worden. Mein Herz krampft sich schmerzhaft zusammen, mir ist, als w&uuml;rde ringsum alles finster. Nun ist es da, dieses Grauen, das sich all die Tage wie ein dr&uuml;ckender Albtraum auf uns zubewegte. Der Weltkrieg! Das ist keine Gefahr mehr, sondern Tatsache, Wirklichkeit&hellip;<\/p><p>Erneut vernehme ich die Stimme Liebknechts, der zu Aktivit&auml;t aufruft:<\/p><p>&bdquo;Aber wir lassen es nicht dabei bewenden! Wir m&uuml;ssen sofort zu handeln beginnen. M&uuml;ssen f&uuml;r sofortigen Frieden k&auml;mpfen, die Heuchelei der Regierung blo&szlig;stellen. Wir m&uuml;ssen ihnen die Maske vom Gesicht rei&szlig;en.&ldquo;<\/p><p>Sogleich wir mir leichter ums Herz, ist alles nicht mehr ganz so hoffnungslos.<\/p><p>K&auml;mpfen wir deshalb weiter f&uuml;r den Frieden, Herr M&uuml;ller! Stellen wir die heutigen Heucheleien der Regierenden blo&szlig;. Und rei&szlig;en auch wir den M&auml;chtigen die Maske vom Gesicht. Lassen wir es nicht dabei bewenden! Tragen wir die Fackel weiter!<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nIhr Leser Cygnus Ruber<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>54. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>seit &uuml;ber 3 Jahren geh&ouml;ren die Nachdenkseiten zu unserer Hauptinformationsquelle.<\/p><p>Wir sind sehr froh, dass es die Nachdenkseiten gibt!<\/p><p>Die hier erschienen Beitr&auml;ge helfen uns, die Machenschaften der Politik und die Unterst&uuml;tzung durch die &bdquo;Leit- Medien&ldquo; zu erkennen und zu aufzukl&auml;ren.<\/p><p>Am Ende Ihres Artikels fragen Sie, ob es in der derzeitigen gesellschaftlichen Lage &uuml;berhaupt noch Sinn macht, mit dieser Aufkl&auml;rung weiterzumachen. .<\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller mit dem gesamten Nachdenkseiten-Team: Tun sie uns das bitte nicht an, ein Ende der Nachdenkseiten in Erw&auml;gung zu ziehen!<\/p><p>Die Nachdenkseiten sind f&uuml;r uns ein Fels in der Brandung des Mainstream-Medien- Meeres.<\/p><p>Ihre Beitr&auml;ge im Newsletter und die Hinweise des Tages auf interessante Ver&ouml;ffentlichungen anderer Medien sind f&uuml;r uns unverzichtbar, auch wir nicht immer mit allen Einsch&auml;tzungen &uuml;bereinstimmen.<\/p><p>Also- unsere Antwort auf Ihre Frage: Unbedingt Weitermachen mit den Nachdenkseiten- auch wenn es manchmal entmutigend erscheint!<\/p><p>Sie werden dringender denn je in dieser Zeit der Manipulation und der Propaganda gebraucht.<\/p><p>Zum Abschluss noch ein gro&szlig;es Dankesch&ouml;n an das gesamte Team der Nachdenkseiten.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nFamilie Engel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>55. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>weitermachen wie bisher. Wir brauchen Sie und die Nachdenkseiten notwendiger denn je!<\/p><p>Ich f&uuml;hle genau wie Sie und sto&szlig;e in meinem Bekanntenkreis auf die gleiche Voreingenommenheit und Geschichts-Vergessenheit bez&uuml;glich USA, Israel und Russland. Und jeden Tag zig Tote Pal&auml;stinenser und der &bdquo;Wertewesten&ldquo; einschlie&szlig;lich Deutschland liefert die Waffen und schaut zu! Wir h&ouml;ren nichts oder wenig von den Kirchen und Gewerkschaften. Auch die &Auml;rzteschaft meldet sich bez&uuml;glich des grausamen V&ouml;lkermords in Gaza nicht zu Wort! Ich bin sprachlos! &nbsp;<\/p><p>Leider wird es mit Trump und Merz noch schlimmer kommen. Meine Hoffnung ist, dass Deutschland dann endlich aufwacht. Vielleicht st&ouml;&szlig;t Trump die Europ&auml;er entsprechend seiner Art richtig vor den Kopf und sie befreien sich von ihrer vasallenartigen Unterw&uuml;rfigkeit. Die Hoffnung stirbt zuletzt.<\/p><p>Weiterhin Gesundheit und alles Gute, Ihnen und dem ganzen Team!&nbsp;<\/p><p>Karl Zill,<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>56. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>es ist in der Tat manchmal betr&uuml;blich, wenn selbst Professoren der Propaganda erliegen, auch weil auch Professoren dann es sich nicht zur Aufgabe machen, Wahrheiten zu erfahren und es sich zu bequem machen und den Medien blind hinter herlaufen. Man kann von Professoren dann sehr wohl erwarten, dass man sich schlau macht.<\/p><p>In meinem begrenzten Umfeld gibt es leider auch zu wenig kritische Stimmen. Trotzdem halte ich es f&uuml;r wichtig, dass man nicht nachl&auml;sst und die Menschen auffordert, kritische Stimmen anzuh&ouml;ren. Ich denke dabei auch an Corona, wo das, was in Sachen Aufkl&auml;rung l&auml;uft, nicht so sichtbar ist, aber es trotzdem gemacht wird. Wie aktuell die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift HINTERGRUND.<\/p><p>Die NACHDENKSEITEN sind f&uuml;r mich schon lange Pflichtlekt&uuml;re und die sogenannten MSM (Mainstreammedien) habe ich ebenfalls schon lange beiseite gestellt. Ich will aufgekl&auml;rt werden und nicht verar&hellip;..t. Machen Sie weiter!!!<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nG. Lange<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>57. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>Sie wurden bei einem Gespr&auml;chskreis, der sein 10-j&auml;hriges Jubil&auml;um feiert, als Redner angek&uuml;ndigt. Ich hatte mir vorgenommen, Ihnen die &ldquo;Sinnfrage&rdquo; bezogen auf die alternativen Medien zu stellen. Hintergrund ist, dass ich &Auml;hnliches wie Sie in meinem Umfeld erlebe. Jetzt sind Sie mir zuvorgekommen.<\/p><p>Um wirklich etwas bewirken zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen es aus meiner Sicht die alternativen Medien&nbsp; schaffen, in den gro&szlig;en &ouml;ffentlichen Diskussionsraum (z. B. &Ouml;RR) zu gelangen. Vielleicht w&auml;re es lohnenswert, eine externe Agentur damit zu beauftragen, eine Strategie zu entwickeln. Vielleicht mit geballter Kraft mehrerer alternativer Medien. F&uuml;r die Finanzierung w&uuml;rden sich sicherlich viele Spender finden.<\/p><p>Weitermachen wie bisher halte ich f&uuml;r wenig zielf&uuml;hrend.<\/p><p>Trotz allem: Bitte nicht aufgeben!&nbsp;<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e&nbsp;<br>\nBernd R&uuml;ber&nbsp;<\/p><p><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller: <\/strong>Das ist gut gemeint. Aber wie es die alternativen Medien mehr als bisher in den &bdquo;Diskussionsraum&ldquo; der &Ouml;ffentlich-rechtlichen schaffen wollen, das er&ouml;ffnet sich mir nicht. Mithilfe einer Agentur? Wo ist die denn? Die geballte Kraft mehrerer alternativer Medien kann ich mir auch leider nicht vorstellen. Wir alle sind so mit dem Tagesgesch&auml;ft besetzt und wir sind letztlich auch so verschieden, dass eine gemeinsame Aktion nur schwer zustande zu bringen ist.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>58. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>mit Bezug zu Ihrem Beitrag &bdquo;Aufkl&auml;rung? Hoffnungslos!?&ldquo; am 17.01.2025 m&ouml;chte ich antworten und meine Erfahrungen schildern. Auch ich stelle in politischen Gespr&auml;chen fest, dass es h&auml;ufig wenig erfolgreich ist, Gegenargumente zu bringen. Da habe ich mir irgendwann gesagt, wenn im Handwerk mein Werkzeug nicht wirkt, verwende ich ein anderes. Wenn in Modellberechnungen kein plausibles Ergebnis herauskommt, hinterfrage ich das Modell. Wenn meine Art und Weise der Kommunikation nicht wirkt, &hellip;<\/p><p>Ich verzichte nun auf Gegenargumente. Stattdessen stelle ich meinen Gespr&auml;chspartnern Fragen und beschreibe unpolitische Lebensweisheiten. Am Ende stelle ich fest, dass sich meine Gespr&auml;chspartner vorsichtiger und durchdachter ausdr&uuml;cken oder sogar schweigen. Ich kann dann meistens in ihren Gesichtern Zweifel und Nachdenken erkennen.<\/p><p>Wie gehe ich dabei vor?<\/p><p>Meine Gespr&auml;chspartner frage ich, Du scheinst Russland die Schuld an der Eskalation in der Ukraine zu geben? Die Antwort lautet oft &bdquo;Ja.&ldquo; Meine Reaktion darauf: Es hei&szlig;t schon in alten Schriften, wer frei ist von Schuld, der werfe den ersten Stein. Das bedeutet meiner Meinung nach, wer frei ist von Schuld, darf sich zum Richter aufschwingen und andere verurteilen. Kannst Du das? Kannst Du Dich zum Richter &uuml;ber Deinen Feind aufschwingen? Denn schon vor Jahrhunderten hat man dazu aufgeschrieben, den Holzsplitter im Auge meines Feindes sehe ich wohl, den Holzbalken im eigenen Auge sehe ich nicht. Was soll das hei&szlig;en? Es beschreibt ganz vortrefflich die menschliche Gepflogenheit, die Schuld bei seinem Gegen&uuml;ber, bei seinem Feind zu suchen. Es beschreibt weiterhin die menschliche Unf&auml;higkeit, unsere Betriebsblindheit und unsere eigenen Fehler zu erkennen. Diese Gepflogenheit und diese Unf&auml;higkeit sind seit Jahrhunderten und Jahrtausenden den Menschen bekannt. Bereits in ewig lang zur&uuml;ckliegenden Zeiten haben Philosophen und viele andere nach Auswegen aus der menschlichen Unf&auml;higkeit, eigene Fehler zu erkennen, gesucht, gefunden und dann aufgeschrieben. Eines dieser damals aufgeschriebenen &bdquo;Rezepte&ldquo; scheint auch bei der Arbeit von Diplomaten &uuml;blich zu sein wie ich hier (<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100495\">Quelle<\/a>) auf pdf-Seite 6 lesen konnte. Wenn man eine Situation weitestgehend objektiv einsch&auml;tzen will, fragt man drei Freunde, drei Feinde und drei v&ouml;llig unbeteiligte Personen nach Ihrer Meinung. Aus dieser Befragung ergibt sich ein Gesamtbild, das der Wahrheit am n&auml;chsten kommt. An diesem Punkt frage ich wieder meine Gespr&auml;chspartner, ob sie sich die Meinungen zum Ukrainekonflikt aus der Sicht der EU, der USA, der Ukraine einerseits, aus der Sicht von Russland, Donbass und China anderseits und weiterhin aus der Sicht von Indien, Brasilien oder Mexiko oder Nigeria oder S&uuml;dafrika oder Indonesien oder einem arabischen Staat regelm&auml;&szlig;ig anh&ouml;ren. Das ist in Zeiten des Internets und der automatischen &Uuml;bersetzungsm&ouml;glichkeiten recht gut m&ouml;glich. Ein gut ausgebildeter Mitteleurop&auml;er oder gar Akademiker sollte diese M&ouml;glichkeiten zu nutzen wissen. Unsere Vorfahren unter Hitler hatten diese tollen weltweiten Informationsm&ouml;glichkeiten nicht.<\/p><p>Ich gebe zu, der Abschluss ist provokant, einem gut ausgebildeten Mitteleurop&auml;er und gar Akademiker &uuml;ber die weltweiten Informationsm&ouml;glichkeiten zu belehren.<\/p><p>Mir scheint aber, dass diese unpolitische Beschreibung zur Bew&auml;ltigung von Streitigkeiten wirkt.<\/p><p>In der Psychologie gibt es ebenso den Ansatz der Mediation, in dem nicht nach dem Schuldigen in Ehestreitigkeiten oder Streitigkeiten zwischen Tarifparteien gesucht wird. In der Mediation sollen die Streith&auml;hne ihre Bed&uuml;rfnisse beschreiben und der andere soll lernen, diese ernst zu nehmen.<\/p><p>Auch in der Kindererziehung war es zu meinen Zeiten so, dass die Eltern, die Kinderg&auml;rtner und die Lehrer die pr&uuml;gelnden Kinder belehrt haben, dass es unwichtig ist, wer Schuld hat. Wir Kinder haben uns miteinander zu verst&auml;ndigen und zu vertragen. Wer die Schuld bei einem anderen sucht, w&auml;hlt den einfachsten und bequemsten Weg, weil er damit glaubt, er m&uuml;sse sich nicht anpassen oder ver&auml;ndern.<\/p><p>Auf Ihre Frage &bdquo;Weitermachen?&ldquo; m&ouml;chte ich mit &bdquo;Weitermachen&ldquo; antworten. Denn die Nachdenkseiten sind f&uuml;r mich eine Quelle f&uuml;r alternative politische Berichterstattung und erweitern meinen Horizont mit einem geringen Zeitaufwand.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nS. Horn<\/p><p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Lieber Herr Horn,<\/em><\/p><p><em>so passend es klingt, aus meiner Sicht kann man im Blick auf das Verh&auml;ltnis der V&ouml;lker und Nationen untereinander nicht mit dem Beispiel vom Splitter und vom Balken argumentieren.<\/em><\/p><p><em>Zur Begr&uuml;ndung: wenden Sie das Bild einfach mal auf das Verh&auml;ltnis zwischen Deutschland und Frankreich an. Oder direkt f&uuml;r das Verh&auml;ltnis der S&uuml;dpfalz, in der ich lebe, zum Elsass auf der anderen Seite der Grenze. Da gibt es keinen Splitter hier und Balken dort oder umgekehrt. Wir vertragen uns. viele Els&auml;sser kaufen hier bei uns ein. Wir fahren r&uuml;ber zum Flammkuchen essen und fangen nicht an zu streiten. Und viele Els&auml;sser gehen beim Daimler in W&ouml;rth zum Arbeiten.<\/em><\/p><p><em>Auch auf das Verh&auml;ltnis zu den Russen und zu Russland w&uuml;rde ich das Bild nicht anwenden. Weil es nicht tr&auml;gt.<\/em><\/p><p><em>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<\/em><br>\n<em>Albrecht M&uuml;ller<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>59. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Team der Nachdenkseiten,<\/p><p>weitermachen? Na klar!<\/p><p>Das Erzeugen einer gef&uuml;hlten Mehrheit ist zu einer beliebten Manipulationsmethode&nbsp;der Mainstream-Medien geworden. Ob Corona-Ma&szlig;nahmen, Ukraine- oder Gazakrieg, Aufr&uuml;stung, stets werden Leute mit abweichenden Meinungen als extreme, aber zahlenm&auml;&szlig;ig unbedeutende Randgruppen dargestellt.&nbsp;<\/p><p>Die Nachdenkseiten und andere kritische Medien kontern diesen Effekt und nehmen den Zweiflern das Gef&uuml;hl, allein auf weiter Flur zu sein. Das ist wichtig f&uuml;r mich, auch wenn ich nicht jeden Ihrer Artikel unterschreiben w&uuml;rde.&nbsp;<\/p><p>Wenn man ab und zu offene Gespr&auml;che f&uuml;hrt, bekommt man &uuml;brigens einen ganz anderen Eindruck von der Stimmungslage als in Tagesschau &amp; Co. dargestellt. Das &ldquo;gemeine Volk&rdquo; verf&uuml;gt dabei oft &uuml;ber einen guten Riecher und ein gesundes Misstrauen, w&auml;hrend sich &ndash; wie auch Albrecht M&uuml;ller beobachtet hat &ndash;&nbsp; viele intelligente, gebildete und gut situierte Leute linientreu gebaren. Das ist&nbsp;nur auf den ersten Blick &uuml;berraschend, denn diese haben Ansehen, Stellung und Privilegien zu verlieren und m&ouml;chten keinesfalls als &ldquo;Spinner&rdquo; gelten. Vermutlich nimmt der ein oder andere daf&uuml;r auch ein bisschen kognitive Dissonanz in Kauf.&nbsp;<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e &ndash; bitte weitermachen!<br>\nChristine Brengel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>60. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseiten Team,<\/p><p>Ist es hoffnungslos? Ja, oft habe ich auch den Gedanken, vor allem wenn ich sonntags das Kontrafunk Video mit den Strassenumfragen sehe. Ich kann es immer gar nicht fassen, wie da ein Habeck immer wieder (ein)gesch&auml;tzt wird. So wie fr&uuml;her meine Oma: ach der sieht nett aus, den w&auml;hle ich. Nur das ich mittlerweile 59 Jahre alt bin und meine Oma schon lange nicht mehr lebt. Und die Personen die so etwas &auml;ussern sind auch so in ihren 50ern. Es macht fassungslos, wenn jemand meint, der Habeck kann gut erkl&auml;ren. Meiner Meinung nach kann er (diese Aussage unterliegt der Selbstzensur, da mein Bademantel in der W&auml;sche liegt).&nbsp;<\/p><p>Ich muss mich damit abfinden, das ich zur aufgekl&auml;rten Minderheit geh&ouml;re. Das ist in einer Demokratie naturgem&auml;ss doof, aber bei Corona hat es mich vermutlich vor schlimmen Impf- Nebenwirkungen gesch&uuml;tzt, w&auml;hrend die Anderen die geforderte Impfquote erf&uuml;llt haben.<\/p><p>Offensichtlich geht es den Anderen noch zu gut. Die Deutschen m&uuml;ssen erst wieder richtig in der Scheisse sitzen, bevor eine allgemeine Aufkl&auml;rung a la Entnazifizierung durch neue Obrigkeiten erfolgen kann. Bis dahin ist eine Aufkl&auml;rung der &ldquo;Tagesschaugucker&rdquo; vergebene Liebesm&uuml;h. Sollten die Nachdenkseiten aufgeben? Nat&uuml;rlich nicht! Ungef&auml;hr 30% der Deutschen denken selbst und die brauchen die Nachdenkseiten!<\/p><p>&Uuml;brigens will ich mit dem Begriff &ldquo;die Anderen&rdquo; nicht spalten, ich habe eher die Erfahrung gemacht, das die Anderen die Gespr&auml;che abbrechen, wenn sie merken, dass ich nicht die Mainstream Meinung vertrete. Sie wollen nicht reden.<\/p><p>Viele Gr&uuml;sse<br>\nKerstin B.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>61. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127443\">Ihr Artikel<\/a> unter der o.g. &Uuml;berschrift hat mich betroffen gemacht.<\/p><p>Im eigenen Freundes- und Bekanntenkreis habe ich hin und wieder &auml;hnliche Erfahrungen gemacht.<\/p><p>Sehr bewundere ich Sie und Ihre Redakteure, wie sie die stundenlangen Hetz- und Propaganda Sendungen im &ldquo;&ouml;ffentlich rechtlichen&rdquo; Fernsehen ertragen, bei deren Anh&ouml;ren mir schon nach wenigen Minuten &uuml;bel wird, um dann eine des Entlarvens w&uuml;rdige Aussage zu entdecken wie z.B.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127472\">&ldquo;Die gute Nachricht ist: Es wird nicht am ersten Tag schon der Frieden ausbrechen.&rdquo;<\/a><\/p><p>Auf den Nachdenkseiten sch&auml;tze ich vor Allem die &ldquo;Hinweise des Tages&rdquo;, eine Art Gesamt-&Uuml;berblick, durch den man auch oft bisher nicht bekannte Medien entdeckt.<\/p><p>Dabei sind mir am wichtigsten Berichte &uuml;ber sonst nicht bekannte, verschwiegene Tatsachen.<\/p><p>Ich reiche durchaus auch solche Informationen im eigenen Freundes- und Bekanntenkreis weiter.<\/p><p>Dabei mache ich die Erfahrung, dass viele Menschen nicht in der Lage sind, die dabei zu bew&auml;ltigenden Informationsmengen zu verarbeiten; erst recht nicht, wenn das zu deren Berufst&auml;tigkeit noch hinzukommt.<\/p><p>Insgesamt und trotz Allem meine dringende Bitte: Weitermachen! Auf jeden Fall!!<\/p><p>Ich habe auch im Januar 2025 mit Wirkung ab April 2025 meinen F&ouml;rderbeitrag erh&ouml;ht.<\/p><p>freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nDr. Thomas Odenweller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>62. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>die in der &Uuml;berschrift Ihres Podcastbeitrags mit Fragezeichen versehenen Begriffe sowie der Schlu&szlig;satz veranlassen mich zu meinem ersten Leserbrief an die Nachdenkseiten.<\/p><p>&bdquo;Diese Beobachtungen s&auml;en Zweifel daran, ob es weiter Sinn macht, aufkl&auml;ren zu wollen. Gut, man kann vermuten, dass es noch schlimmer st&uuml;nde, wenn es ein Medium wie die&nbsp;NachDenkSeiten&nbsp;nicht g&auml;be. Das ist richtig, aber es ist ein schwacher Trost. Also, was tun? Weitermachen? Die Frage ist im Kern ehrlich gemeint.&ldquo;<\/p><p>So wie Ihnen, lieber Albrecht M&uuml;ller, geht es vielen am Frieden interessierten und sich f&uuml;r Abr&uuml;stung und Verst&auml;ndigung mit Russland engagierten Menschen in der Bundesrepublik und dar&uuml;ber hinaus. Ob w&auml;hrend den zur&uuml;ckliegenden Feiertagen im Familien- und Freundeskreis oder beim aktuellen Wahlkampf &ndash; es hat jeder und jede gemerkt, die Propaganda der letzten Jahre, sp&auml;testens seit dem 24.2.2022, hat sichtbare Spuren in den K&ouml;pfen hinterlassen. Finden noch Aktionen statt, dann fehlt oft die j&uuml;ngere Generation, oft sind die Aktiven die, die schon in den 80er Jahren gegen die M&auml;rchen der Bedrohung aus dem Osten auf die Stra&szlig;e und aktiv gegen Pershing 2 und Cruise Missiles auf die Stra&szlig;e gingen.&nbsp;<\/p><p>Die letzten drei Jahre wurden aber von den Herrschenden in der Bundesrepublik (und dar&uuml;ber hinaus), ausgehend von der Zeitenwenderede von Scholz, dazu genutzt, die Kriegst&uuml;chtigkeit massiv voranzutreiben. Rheinmetall und Konsorten schwingen sich von einer vergoldeten Bilanz zur n&auml;chsten hoch, nach wenigen Jahren sollen die 100 Milliarden schon verpra&szlig;t sein, die n&auml;chste Charge &uuml;ber 300 Milliarden wird massiv gefordert &ndash; wohin man schaut, R&uuml;stung und noch einmal R&uuml;stung ist die Parole fast aller Parteien im Bundestag. Im sozialen Bereich jagt ein K&uuml;rzungsprogramm das andere, f&uuml;r Kultur, Verkehrswende, Energiewende und erst recht Erziehung und Ausbildung werden massiv die Gelder gek&uuml;rzt, die Kommunen verarmen und sind nicht in der Lage, das Allern&ouml;tigste im Alltag zu gestalten.<\/p><p>Die Cham&auml;leon-Gr&uuml;nen haben sich zu olivgr&uuml;n umgestaltet, in der SPD verstehen gerade die jungen Abgeordneten unter Aufr&uuml;stung Daseinsvorsorge, die LINKE mit ihrer Orientierungslosigkeit hat den Kampf gegen die NATO eingestellt und toleriert mit ihrem neuen F&uuml;hrungsduo eine zur Verteidigung f&auml;hige Bundeswehr. Man kann verzweifeln! Die Gewerkschaften haben sich am kurzen Band der SPD f&uuml;r eine mehr oder weniger offene Unterst&uuml;tzung der herrschenden Aufr&uuml;stungspolitik entschieden. In der IGM wirbeln die R&uuml;stungslobbyisten in persona von Betriebsratsvorsitzenden f&uuml;r den Erhalt ihrer Arbeitspl&auml;tze, in anderen Gewerkschaften bleibt es ruhig, solange versprochen wird, R&uuml;stung und Sozialpolitik zu finanzieren. Ein Trugschlu&szlig; wie wir alle wissen.<\/p><p>Ein Verschwinden und Wegbleiben der aufkl&auml;rerischen Kr&auml;fte w&uuml;rde in dieser Situation aber all denen das Wasser abgraben, die noch wissen, wie es anders gehen k&ouml;nnte; die sich noch f&uuml;r Friedenspolitik abseits von Militarismus einsetzen. Die erkennen, wohin die Menschheit driftet, wenn dem Ukrainekrieg bald der (milit&auml;rische) Konflikt in Asien folgt. Der pausenlosen Propaganda muss die Aufkl&auml;rung entgegengesetzt werden. Die Fakten brauchen ein Sprachrohr, die Tatsachen d&uuml;rfen nicht verschwiegen werden. Und erst recht ist es die Aufgabe von Medien wie der Nachdenkseiten, die Zusammenh&auml;nge darzustellen. Und nicht zuletzt mu&szlig; auf dem Hintergrund der Geschichte der letzten Jahrzehnte immer wieder die Rolle des deutschen Militarismus dargestellt werden. Der findet immer wieder neue Ans&auml;tze f&uuml;r sein zerst&ouml;rerisches Werk, wenn man ihn l&auml;&szlig;t.&nbsp;<\/p><p>Aber es gab in den geschichtlichen Momenten der Katastrophen immer auch Mutige und Aufrechte, die sich nicht den Kopf vernebeln lie&szlig;en, die einen klaren antimilitaristischen Kurs verfolgten und es verstanden, in den Situationen der Verzweiflung f&uuml;r eine Zukunft des Friedens einzutreten. Ob Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg in ihrem Kampf gegen den Krieg, ob bei der Befreiung Europas vom Faschismus, ob bei der Abr&uuml;stung in den 80ern &ndash; es kommen die Zeiten, da tragen die M&uuml;hen Fr&uuml;chte. Und dabei sind aufkl&auml;rende Medien allen K&auml;mpfenden die Basis, auf der sie ihre Aktionen ausrichten.&nbsp;<\/p><p>Um auf die zwei Fragezeichen zur&uuml;ck zu kommen: Aufkl&auml;rung? Ja bitte. Hoffnungslos? Nein, denn das fehlen der Aufkl&auml;rung bedeutet Hoffnungslosigkeit f&uuml;r die fortschrittlichen Kr&auml;fte.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nKonrad Wanner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>63. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,&nbsp;<\/p><p>Ihr Artikel hat mich das ganze Wochenende gedanklich besch&auml;ftigt, deshalb hei&szlig;t Ihr ja auch &bdquo;Nachdenkseiten&ldquo;. Mein Fazit zuerst: Alle bleiben an Bord und halten den Kurs, auch Sie!<\/p><p>Ich war vor ungef&auml;hr 2 Monaten an dem gleichen Punkt wie Sie, bin mittlerweile aber teilweise euphorisch, weil sich endlich etwas bewegt in diesem Land. Die Menschen reden &uuml;berall &uuml;ber Politik. Ich (44 Jahre) habe das so noch nie erlebt. Ja, die vielen &bdquo;Unaufgekl&auml;rten&ldquo; frustrieren, aber ich habe mittlerweile viele in meinem Umfeld &uuml;berzeugen k&ouml;nnen keine Altparteien mehr zu w&auml;hlen und die Augen f&uuml;r die erdr&uuml;ckende Meinungsmache in den Leitmedien &ouml;ffnen k&ouml;nnen. Und die Menschen, die aus &bdquo;Platons H&ouml;hle&ldquo; hinaus gefunden haben, gehen nie wieder hinein. Dar&uuml;ber hinaus stimmen mich folgende Punkte sehr optimistisch f&uuml;r die Zukunft:<\/p><ol>\n<li>Die sozialen Medien wirken gerade wie ein Brandbeschleuniger gegen die herrschenden Narrative, vor allem X, aber auch Instagram und TikTok sind voll von kleinen &bdquo;aufkl&auml;renden&ldquo; Beitr&auml;gen. Vor allem die W&auml;hler der AFD, aber auch des BSW, sind hier sehr motiviert unterwegs und teilen &bdquo;Content&ldquo; was das Zeug h&auml;lt.<\/li>\n<li>Die W&auml;hler von AFD und BSW sind sich sehr &auml;hnlich (wahrscheinlich mehr als die Parteien an sich) und halten sich in der &Ouml;ffentlichkeit auch immer weniger zur&uuml;ck, weil die Narrative alle weg br&ouml;ckeln. Das war noch vor ein paar Monaten ganz anders, man hat den Mund gehalten und Angst gehabt als Nazi oder Putinversteher diffamiert zu werden.<\/li>\n<li>Die Jugend kommt ebenfalls. Aus Berichten meiner Teenie-Tochter und pers&ouml;nlichen Unterhaltungen bin ich teilweise &uuml;berrascht, dass viele Jugendliche &bdquo;aufgekl&auml;rter&ldquo; sind als ich gedacht hatte. Sie rebellieren gegen die Lehrer, die Ihnen das Gegenteil &bdquo;verkaufen&ldquo; m&ouml;chten, vor allem nat&uuml;rlich in Bezug auf die AFD.<\/li>\n<\/ol><p>AFD-W&auml;hler und BSW-W&auml;hler sind sich in den entscheidenden Punkten ziemlich einig, vor allem bei Energie, Ukraine\/Geopolitik, Medienversagen, Deindustrialisierung. Ich bin davon &uuml;berzeugt, dass beide W&auml;hler-Lager in der Mehrzahl eine zuk&uuml;nftige Koalition begr&uuml;&szlig;en und es ist auch die realistischste Chance einen echten Politikwechsel in den n&auml;chsten Jahren zu schaffen. Ich hoffe inst&auml;ndig, dass gerade die BSW-Funktion&auml;re aus dem Lager der Ex-Linken aus Th&uuml;ringen gelernt haben. Die W&auml;hler wollen keine Brandmauer! Gerade auf Social Media ist das aktuell ein sehr breit diskutiertes Thema. Wenn das BSW eine Zusammenarbeit mit der AFD kategorisch ausschlie&szlig;t, wird es seine W&auml;hler vergraulen, zur AFD treiben und das Feld wird auf viele Jahre den Neoliberalen &uuml;berlassen.&nbsp;&nbsp;<\/p><p>Besten Gru&szlig;<br>\nMartin<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>64. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>&laquo;Dass die Russen b&ouml;se sind, sitzt so tief wie in den f&uuml;nfziger Jahren des letzten Jahrhunderts; &hellip;.&raquo;, schreiben Sie.<\/p><p>So ist es! Dabei kann man den Russen in der Lebensspanne eines Nachkriegsenkels wie ich einer bin, nun wirklich nicht vorwerfen, irgendwie aggressiver als die Grossmacht USA in Erscheinung getreten&nbsp; zu sein. Woher also dieses Feindbild einerseits, das Freundbild andrerseits? Auch bei den Sozis und der ehemaligen Friedens- und Umweltpartei &ndash; Sie wissen schon, die mit der Sonnenblume!&nbsp;<\/p><p>Es muss wohl daran liegen, dass das einfache und vorgekaute Denken so angenehm bequem ist. Am bequemsten w&auml;re das Nicht-Denken. Aber das geht nicht so lange das menschliche Hirn lebt. Keine Antwort, keine Erkl&auml;rung auf oder f&uuml;r etwas zu haben, ist anstrengend. Noch anstrengender sind&nbsp; Antworten und Erkl&auml;rungen, die komplex und damit nicht einfach sind. So etwas mag das Erwachsenenhirn, obwohl es anatomisch dazu in der Lage w&auml;re, nicht. Die Furcht vor Krieg und den damit verbundenen Leiden und Ungeheuerlichkeiten sind aus diesen Hirnen gel&ouml;scht. Im menschlichen Hirn ist es eben oft so, dass dort, wo das eine ist, das andere nicht sein kann. Also in durchschnittlichen Hirnen zumindest. Also was ist dann dort, wo die Kriegsfurcht nicht (mehr) ist.<\/p><p>Vielleicht sind die Frontallappen der heutigen Generation in unseren L&auml;ndern schon zu sehr damit besch&auml;ftigt, nach scheinbarer Gerechtigkeit f&uuml;r mehr als zwei Geschlechter zu suchen, unreine Begriffe, wie &laquo;Mohr&raquo; oder &laquo;Indianer&raquo; aufzusp&uuml;ren und zu tilgen.&nbsp;<\/p><p>Oder vielleicht Rechtfertigungen daf&uuml;r zu finden, warum es einzelnen Menschen m&ouml;glich ist, noch reicher dadurch zu werden, dass sie Privatfl&uuml;ge zum Mars anbieten, w&auml;hrend sie selbst ihren Tesla als Gebrauchtwagen kaufen m&uuml;ssen. Ist solcher Weltraumtourismus gut f&uuml;r das Klima, das CO2? Und &uuml;berhaupt! Die Pole drohen zu kippen, Eisberge und Gletscher schmelzen. Vulkane brechen aus, die Ukrainer, mit Hilfe der westlichen Welt, verteidigen nicht nur unser aller Wohlstand, Freiheit und die Demokratie, sondern verpulvern Megatonnen an Munition, alles nur wegen des Angriffskriegs dieses Putins. Die brennenden Industrieanlagen in Russland und der Ukraine sind sicher auch nicht gut f&uuml;r&rsquo;s Klima. Ein paar Soldaten auf beiden Seiten und Zivilisten als Kollateralschaden, nehmen wir in Kauf. Sch&ouml;n ist es nicht. Es steht aber schliesslich viel auf dem Spiel &ndash; auch f&uuml;r uns! Was war es gleich nochmal? Egal!&nbsp;<\/p><p>Und das Nordstream &ndash; Leck? War das gut f&uuml;r die Erderw&auml;rmung und den Golfstrom? Was macht eigentlich Kim Kardashian? H&ouml;rt man nichts mehr von ihr, weil die Chinesen im Auftrag der Russen ein Unterseekabel mit ihrem Anker zerrissen haben? Ist es schon so weit?<\/p><p>Oder, nein, doch nicht! Das sind auch keine angenehmen Fragen f&uuml;r das durchschnittliche Erwachsenenhirn. Zum Gl&uuml;ck gibt es, um &uuml;ber solche Dinge nicht nachdenken zu m&uuml;ssen, die Propaganda. Die Propaganda gibt Antworten statt Fragen zu stellen.<\/p><p>War Hannah Arendt eine Rassistin und Hegel homophob? Nietzsche, Kafka,&nbsp; Jesus und Kant &ndash; waren das alles bereits potentielle Putinversteher und Coronaleugner, weil Querdenker? Und war Hitler eigentlich Kommunist? Sind Ostereier als Symbol islamfeindlich oder antisemitisch? All diese Fragen werden bevor sie gestellt werden gleich beantwortet von der Propaganda. Das ist praktisch.<\/p><p>Propaganda heisst bei denen, die sie verbreiten nat&uuml;rlich nicht Propaganda, sondern so etwas wie &laquo;Faktencheck&raquo;, &laquo;Aufkl&auml;rung&raquo;, &laquo;Transparenz&raquo;. Das f&auml;llt dann so wenig auf, wie die Paradoxie der gewaltsamen Aktionen gegen volksd&uuml;mmliche Vereinigungen&nbsp; unter dem Motto &laquo;gegen Hass und Hetze, f&uuml;r Meinungsfreiheit&raquo;.&nbsp;<\/p><p>Trotz alledem besch&auml;ftigt das die Hirne der Massen. Irgendwie. Bei einer solchen Schwemme an vermeintlicher Information bleibt keine Zeit mehr f&uuml;r differenziertes Nachdenken und kritisches Verarbeiten. Da laufen die Neuronen heiss. Es bleibt gerade noch etwas Energie zum Reproduzieren und Nachplappern. Mehr liegt nicht drin.<\/p><p>Interpretation von &laquo;Realit&auml;ten&raquo;, die zwar nicht schl&uuml;ssig aber doch in sich abgerundet und vorverdaut serviert werden, erm&ouml;glichen es zumindest mitreden zu k&ouml;nnen und eine vorzeigbare Meinung zu haben.<\/p><p>Die Hirne sind auch oft m&uuml;de von den Bullshit-Jobs ihrer Besitzer, die sich t&auml;glich auf&rsquo;s Neue so etwas wie Sinn einreden m&uuml;ssen, um nicht zu verzweifeln. Die grenzenlose Freiheit mit Laptop am Strand, Selbstverwirklichung und work-life-balance war oft eben auch nur ein leeres Versprechen. Auch ein Professor ist am Ende nur ein Sandwich-Manager &ndash; zwischendrin zwischen irgendwas. Alles aber halb so schlimm!&nbsp; Die meisten dieser Jobs werden sowieso bald von der KI &uuml;bernommen werden. Und die hat, zu ihrem eigenen Vorteil, weder Frontallappen noch Ethik. Herr Musk weiss bestimmt mehr dazu und spricht es gerne aus.<\/p><p>Und sie, diese &laquo;k&uuml;nstliche Intelligenz&raquo;, kommt ohnehin sehr gelegen. Im Gegensatz zur sogenannten &laquo;nat&uuml;rlichen Intelligenz&raquo; hat sie&rsquo;s viel leichter mit Widerspr&uuml;chen, Dissonanzen und Inkoh&auml;renzen umzugehen. Sie hat keine Biologie und braucht keine Unisex-Toiletten.<\/p><p>Die Auslagerung der Intelligenz ins &laquo;K&uuml;nstliche&raquo; r&auml;umt auf mit Sorgen und schlechter Stimmung. Was k&uuml;nstliche Intelligenz auf der einen Seite ist, ist die nat&uuml;rliche Bl&ouml;dheit auf der anderen. Es braucht auch keine Propaganda, denn die wird direkt verdrahtet. Das alles f&uuml;hlt sich obendrein gut an! Fragen Sie Frau Siri!<\/p><p>Nahezu ausnahmslos alle Medien, Ihr Professor und andere dergleichen, Oligarchen, Kriegsromantik als Computerspiel, R&uuml;stungslobby und viel Geld auf der einen Seite. Auf der anderen die Nachdenkseiten, und ein paar ihrer Anh&auml;nger (ich z&auml;hle mich dazu) und vielleicht noch rudiment&auml;r ein BSW, frisch aus dem Weichsp&uuml;ler.<\/p><p>Beantwortet das Ihre Fragen? Das w&auml;re zu einfach! Das kann&rsquo;s ja nicht gewesen sein. Deswegen: Ja, weitermachen! Was sonst????&nbsp; Trotz alledem! Wir k&ouml;nnen doch gar nicht anders.&nbsp;<\/p><p>Wenn das Schlechte in Vergessenheit ger&auml;t, ist das Gute in Gefahr. Das ist keine philosophische Neuigkeit, aber wie will man sich sonst erkl&auml;ren, dass Kriegst&uuml;chtigkeit in aller Munde ist, w&auml;hrend Friedensf&auml;higkeit verh&ouml;hnt wird. M&uuml;ssen wir wirklich unten durch und darauf warten, dass das Gute wieder aus dem Schlechten entstehen kann, weil man vergessen hat, Frieden als einen der wichtigsten Prozesse zu pflegen und wertzusch&auml;tzen? Rheinmetall, Lockheed Martin, Thales, Northrop Grummann und was immer f&uuml;r klangvolle Namen sie haben m&ouml;gen, sie werden es uns nicht danken.<\/p><p>Auch wenn&rsquo;s hoffnungslos ist, so sind wir&rsquo;s unseren Enkeln und deren Kindern schuldig, jetzt nicht aufzugeben. Schliesslich sind es die Mitglieder unserer Generation, die die Sozis und heutigen Gr&uuml;nen gross gemacht haben. Wir haben zu wenig aufgepasst, welche Kuckuckseier&nbsp; wir da ausgebr&uuml;tet haben. Der Schoss war fruchtbar noch&hellip; aber es war nicht mehr genau der selbe aus dem das kroch. Es wird deutlichere Worte brauchen, um durchzudringen. Deutlichere und, ich bef&uuml;rchte, einfachere.&nbsp;<\/p><p>Norbert Galster<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>65. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>&ldquo;Diese Beobachtungen s&auml;en Zweifel daran, ob es weiter Sinn macht, aufkl&auml;ren zu wollen. Gut, man kann vermuten, dass es noch schlimmer st&uuml;nde, wenn es ein Medium wie die NachDenkSeiten nicht g&auml;be. Das ist richtig, aber es ist ein schwacher Trost. Also, was tun? Weitermachen? Die Frage ist im Kern ehrlich gemeint.&rdquo;<\/p><p>Mit diesen Worten beenden Sie Ihren Beitrag. Ich m&ouml;chte auf Ihre ehrliche Frage ehrlich antworten. Diese Arbeit der Nachdenkseiten macht einen enormen Sinn. Woran soll ich mich als B&uuml;rger noch halten, wenn ich keinem Journalismus mehr trauen kann? Es braucht solche selbstdenkenden Portale f&uuml;r alle, die sich objektiv informieren wollen. Und Sie regen an, dass man auch selbst sich auf die Suche nach Wahrheitsfindung macht. Ich kann ja in L&auml;nder reisen, um mir ein eigenst&auml;ndiges Bild zu machen, ich kann ja Menschen aus verschiedenen L&auml;ndern selbst befragen und ich kann selbst denken.<\/p><p>Herzlichen Dank f&uuml;r Ihre M&uuml;hen. Sie erreichen sehr viele Menschen. Und der Fortschritt geschieht oft im Stillen. Die Ideale werden immer &uuml;berleben.<\/p><p>Darf ich Ihnen zwei Beitr&auml;ge senden, in denen ich auf Sie und die Nachdenkseiten zu sprechen komme? Ich betreibe ein Forum, das auch seelische und spirituelle Fragen zum Inhalt hat und mich interessiert alles, was Menschen auf gute Weise miteinander verbindet.<\/p><p>Der erste ist vom Mai 2024, als Sie in Anger sprachen. Ich nahm diese Veranstaltung zum Anlass, um ein Ph&auml;nomen darzustellen.&nbsp;<\/p><p><a href=\"https:\/\/spiritualitaet-im-dialog.org\/versoehnung-durch-inhalt-polarisierung-durch-emotion\/\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">spiritualitaet-im-dialog.org\/versoehnung-durch-inhalt-polarisierung-durch-emotion\/<\/a><\/p><p>Der zweite ist noch nicht ver&ouml;ffentlicht, wird es aber in den n&auml;chsten Tagen werden. Sie finden ihn im Anhang.&nbsp;<\/p><p>Ich selbst bin &Uuml;bersetzerin, Sprachlehrerin und Yogalehrerin, 60 Jahre alt, lebe in Wasserburg am Inn.&nbsp;<\/p><p>Ich bedanke mich aus ganzem Herzen f&uuml;r Ihre Arbeit.<\/p><p>Maria Bumes<\/p><p><strong>Anhang:<\/strong><\/p><p>Die Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten der Welt und die der Seele sind nicht die gleichen &ndash; Wie wirkt Hetze gegen einen Menschen?<\/p><p>Hetze und Verleumdung gegen einen Menschen kann sich beispielsweise so zeigen &ndash; in einem rappelvollen Kino, dem Filmtheater Sendlinger Tor, das am 16. Dezember 2024 bis zum letzten von insgesamt 400 Pl&auml;tzen besetzt war. Eine ganze Reihe interessierter G&auml;ste musste leider drau&szlig;en bleiben, denn im Handumdrehen war der Saal an diesem Abend gef&uuml;llt. Anziehungspunkt war ein Dokumentarfilm &uuml;ber Prof. Dr. Krone-Schmalz, die an diesem Abend und nach dem Film zum gemeinsamen Gespr&auml;ch mit dem Publikum erscheinen sollte.<\/p><p>Im Vorfeld war aber etwas f&uuml;r unsere Zeiten nicht Ungew&ouml;hnliches geschehen. Der Regisseur Ralf Eger hatte den Film mit dem Titel &bdquo;Gabriele Krone-Schmalz Verstehen&ldquo; und der Untertitelung &ndash; &bdquo;Ein Film &uuml;ber eine Frau, die Haltung zeigt in einer Zeit, in der Deutschland wieder kriegst&uuml;chtig werden soll&ldquo; gedreht. Er drehte ihn anl&auml;sslich ihres 75. Geburtstags im November 2024. Premiere sollte das Werk in M&uuml;nchen im renommierten Filmtheater Sendlinger Tor haben. Es war eine der letzten Vorstellungen in diesem Kino, das leider Mitte Januar 2025 schlie&szlig;en muss.<\/p><p>Die Filmank&uuml;ndigung setzte eine heftige Verleumdungs- und Hetzkampagne gegen Frau Krone-Schmalz und den Betreiber des Kinos in Gang. In den von mir gern gelesenen Nachdenkseiten stie&szlig; ich auf dieses Ph&auml;nomen, das hier etwas ausf&uuml;hrlicher dokumentiert ist.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126038\">nachdenkseiten.de\/?p=126038<\/a><\/p><p>Ich hatte Frau Krone-Schmalz schon einmal in einem Vortrag erlebt, ein Buch von ihr gelesen und ihre hervorragende journalistische Arbeit wie auch ihre Themen interessieren mich. Nat&uuml;rlich wollte ich diese Veranstaltung besuchen und mich an der anschlie&szlig;enden Gespr&auml;chsm&ouml;glichkeit mit ihr und dem Regisseur des Films beteiligen. Die einf&uuml;hlsame Darstellung des Werdegangs einer Pers&ouml;nlichkeit, die auf ruhige und klare Weise ihren beruflichen und privaten Lebensweg geht, hat mich wiederum sehr angesprochen. Erstaunlich wie vielf&auml;ltig sie sich schon immer engagiert hat, wie sie von Kind an in sozusagen zwei Welten &ndash; dem Bayerischen Wald und in K&ouml;ln aufwuchs &ndash; dass sie Chansons komponierte und sang, und sich schlie&szlig;lich in den 80er Jahren, als ihr die Gelegenheit dazu geboten wurde, entschloss, als ARD Korrespondentin nach Moskau zu gehen. Im Film wird kurz gezeigt, wie so ein &bdquo;Fernsehstudio&ldquo; in der damaligen Zeit in Moskau aussah &ndash; ein d&uuml;rftiger grauer Plattenbau ohne Glanz und Gloria &ndash; es entlockt den Filmzuschauern ein Schmunzeln und gleichzeitig einen Respekt, dem sie der unerschrockenen Korrespondentin im Stillen zollen. Wer sich die M&uuml;he macht, in einem anderen Land zu leben und zu arbeiten, die Sprache flie&szlig;end zu lernen, die einfachen Menschen aufzusuchen und ihre Lebensverh&auml;ltnisse filmisch zu dokumentieren, wer als erste bundesdeutsche Journalistin einen Michael Gorbatschow interviewt, am Zeitgeschehen dran ist und dieses in objektiver klarer Sprache kommuniziert, wer seinen Journalistenberuf mit Ehre und Ethos und mit einem geh&ouml;rigen Anteil Menschenliebe betreibt, dem sollte doch eher ein Orden verliehen werden, als dass er mit Schmutz beworfen wird.<\/p><p>Aber mit Schmutz werfen ja meistens die, die nichts Gro&szlig;es zuwege bringen.<\/p><p>Und wie ich mit meinem Artikel ausdr&uuml;cken will: Die Gesetze der Seele gestalten sich anders als die der Welt. Hetze gegen einen Menschen, der gute Arbeit leistet, der sich f&uuml;r einen w&uuml;rdigen Journalismus einsetzt, der sich mit seinem Beruf f&uuml;r Verstehen und Frieden unter den Menschen und V&ouml;lkern bem&uuml;ht, schl&auml;gt meist ins Gegenteil um. In diesem konkreten Fall ging ebenfalls sprichw&ouml;rtlich der Schuss nach hinten los &ndash; interessierte Menschen wollen diesen Menschen sehen, mit ihm sprechen, ihn w&uuml;rdigen, ihm mitteilen, wie sehr sie die Person wertsch&auml;tzen. Es ist sicher nicht leicht, weder f&uuml;r den Kinobetreiber, noch f&uuml;r den Regisseur Herrn Eger, noch f&uuml;r Frau Krone-Schmalz im Weltlichen derartigen Angriffen ausgesetzt zu sein. Das volle Kino, die Sch&ouml;nheit des Films, die warmherzigen Beziehungen, die solche Menschen schaffen und die Tatsache, dass sie sich treu bleiben, setzt ein Ideal in die Welt, das die Verleumder und Schreih&auml;lse in ihrer kleinen, engherzigen und oft neidgepr&auml;gten Welt wie abgeschieden zur&uuml;ckl&auml;sst. <\/p><p>Ber&uuml;hrend fand ich einen Aussage gegen Ende des Films, die von Frau Krone- Schmalz get&auml;tigt wurde. Sinngem&auml;&szlig; klangen ihre Worte so: &bdquo;Mir wird oft vorgehalten, ich habe eine besondere Beziehung zu Russland und liebe die Menschen dort. Wenn mein beruflicher Weg mich nach Afrika gef&uuml;hrt h&auml;tte, w&uuml;rde es mir dort nicht anders ergehen, denn ich liebe die Menschen.&ldquo;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>66. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Morgen Herr Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>ich m&ouml;chte Bezug nehmen zu Ihrem Artikel vom 17. Januar 2025 &rdquo; Aufkl&auml;ren? Hoffnungslos!?&rdquo;.<\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller, ich wei&szlig;, dass man angesichts der Weltlage manchmal verzweifeln k&ouml;nnte, und jeder von uns kommt zwischendurch mal an solch einen Punkt. Aber sind wir mal ganz ehrlich, Menschen wie Sie k&ouml;nnen doch gar nicht anders, als sich f&uuml;r eine friedlichere und gerechtere Welt einzusetzen. So ist nun einmal Ihre Natur.<\/p><p>Aufgeben ist keine Option, nicht f&uuml;r Sie und nicht f&uuml;r all die Menschen, die das gleiche Menschenbild haben wie sie und deren Herzen so voller Liebe sind, sodass die hasserf&uuml;llte Propaganda bei ihnen nicht wirken kann ( die Liebe als nat&uuml;rlicher Immunschutz gegen Propaganda).<\/p><p>Herr M&uuml;ller, Sie und das gesamte Team der NDS sind so wichtig. Wir brauchen Sie!<\/p><p>Und wenn dann ein Tief kommt, dann sollte man sich auf das Wesentliche konzentriere. Seien wir dankbar, dass wir &uuml;berhaupt f&uuml;r eine Weile auf diesem wundersch&ouml;nen Planeten wandeln d&uuml;rfen. Sie tun so viel Gutes mit den NDS, tun Sie auch sich etwas Gutes und zwar jeden Tag. Machen Sie jeden Tag etwas, woran Sie sich erfreuen. Das muss gar nichts gro&szlig;es sein. Ein gutes Essen, ein Spaziergang&hellip; Umgeben Sie sich mit Menschen, die Positiv sind und mit denen Sie ihre Sicht auf die Dinge teilen k&ouml;nnen. Sie sind nicht allein!<\/p><p>Und dann hei&szlig;t es Babyschritt f&uuml;r Babyschritt. Wir werden die Welt nicht in K&uuml;rze ver&auml;ndern, aber wir k&ouml;nnen unseren kleinen Beitrag dazu leisten, dass sie besser wird. Wie wichtig war Ihre Stimme in der Coronazeit f&uuml;r mich, sie geben anderen Halt und Kraft. St&auml;rken und st&uuml;tzen wir uns gegenseitig.&nbsp;<\/p><p>Erinnern wir uns an Beppo den Stra&szlig;enfeger aus Momo, er hat sich nicht die ganze Stra&szlig;e angeschaut, die vor ihm lag, sondern nur Besenstrich f&uuml;r Besenstrich.<\/p><p>Ganz wichtig dabei ist aber, dass unser Tun uns stets Freude bereiten sollte. Und wenn Sie an Ihrer Arbeit gerade keine Freude empfinden, dann machen Sie eine Pause. Sie haben sicherlich ein tolles Team um sich herum.<\/p><p>Aufkl&auml;rung alleine reicht sicher nicht aus, da der Mensch nur ganzheitlich lernt. Wer festgefahren ist in seiner Weltsicht, den kann man nicht ausschlie&szlig;lich mit Worten erreichen. Aber immer mehr Menschen sind pers&ouml;nlich betroffen von dem Kurs der Politk, sei es durch Arbeitslosigkeit, Armut, fehlendem Kita-Platz, Angeh&ouml;rige, die unw&uuml;rdig leben m&uuml;ssen im Alter&hellip;<\/p><p>Da ist es wichtig, dass es Stimmen wie die Ihre gibt, wo die Menschen geh&ouml;rt, verstanden und gesehen werden.<\/p><p>Und dann darf man nicht vergessen, welchem Medienimperium die NDS gegen&uuml;berstehen, und da spreche ich nicht nur von den &ldquo;Mainstreammedien&rdquo;.<\/p><p>Im Interent haben so viele Formate, die in der Coronazeit kritisch berichteten und so Zuschauer generierten, gezeigt, wessen Geistes Kind sie sind.<\/p><p>Sprich, auch unter den sogenannten alternativen Medien, gibt es nur wenige wirkliche Alternativen. Lobenswert ist, dass sie zumindest auch unterschiedliche Stimmen zu Wort kommen lassen.<\/p><p>Zum Schluss m&ouml;chte ich Ihnen noch zwei Lieder mit auf den Weg geben, denn Musik kann auch helfen (mir zumindest, dann ein Gl&auml;schen Wein und eine Runde schunkeln oder abdancen:-) ):<\/p><p>Rummelsnuff &ndash; Halt durch<\/p><p>Rummelsnuff &ndash; La Rochelle<\/p><p>Herzlichste Gr&uuml;&szlig;e und f&uuml;hlen Sie sich gedr&uuml;ckt<br>\nSonja Sch&uuml;&szlig;ler<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>67. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>gerade Freunde und Bekannte aus dem linken Milieu (insbesondere W&auml;hlerInnen der Gr&uuml;nen &ndash; und diese mit besonderem Eifer) sind vollkommen auf die von Spiegel, Zeit, SZ und &ouml;RR verbreiteten Narrative fixiert. Ich wundere mich immer wieder, warum intelligente Menschen nicht kritischer hinterfragen und Vorgaben, die z.T. den politischen Vorstellungen von vor 15 Jahren diametral widersprechen, einfach so &uuml;bernehmen. Nach meiner Erfahrung besteht eine gro&szlig;e Sorge dieser Leute, mit einer kritischen Meinung in die rechte Ecke gedr&auml;ngt zu werden, diese zumindest salonf&auml;hig zu machen oder den &bdquo;Kampf gegen rechts&ldquo; nicht richtig zu unterst&uuml;tzen. Mit diesem Makel &bdquo;rechts zu sein&ldquo;, der nat&uuml;rlich schnell zur gesellschaftlichen &Auml;chtung f&uuml;hren kann, will verst&auml;ndlicherweise niemand leben. Ich habe selbst erlebt, dass in Diskussionen sogar BSW oder auch den Nachdenkseiten schnell mal das Etikett &bdquo;Putinfreunde&ldquo; oder gar &bdquo;rechts&ldquo; verpasst und damit ausgegrenzt wird.<\/p><p>Ja, es scheint hoffnungslos zu sein und wir k&ouml;nnen nur hoffen, dass sich dieser Zeitgeist bald &auml;ndert. Bis dahin bieten Sie uns mit den Nachdenkseiten geistige Heimat und Hoffnung. Machen Sie bitte weiter!<\/p><p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en an das gesamte Redaktionsteam<\/p><p>Dr. K. M.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>68. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller!<\/p><p>Abschied von Fritz Edlinger und Ihr Artikel, am selben Tage!&nbsp;<\/p><p>Meine Antwort lautet: Weitermachen!<\/p><p>Und ich antworte damit nicht nur Ihnen, sondern zun&auml;chst mir selbst!<\/p><p>Also rufe ich Ihnen zu: &ldquo;So lieb ist der liebe Gott nun auch wieder nicht, dass er dem, der keinen Inhalt hat, die Form schenkt.&rdquo;,<\/p><p>&hellip;sagte einst mein Freund Alfred Hrdlicka! Und es gilt doch wohl!<\/p><p>Die NDS sind voller Inhalt! Und sie k&ouml;nnten auch gut und gerne NachUndVordenkMachSeiten hei&szlig;en! Oder so&hellip;<\/p><p>Alles Gute, friedliche und freundliche Gr&uuml;&szlig;e zu Ihnen und dem ganzen Team!<\/p><p>Olaf Seraphim<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>69. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>liebe Gr&uuml;&szlig;e und noch alles Gute, Gl&uuml;ck und Gesundheit zum neuen Jahr!<\/p><p>Sich f&uuml;r das richtige einzusetzen ist immer gut! Doch ist Aufkl&auml;rung besonders heute eine Sisyphusarbeit,&nbsp;nervig und doch hoffnungsvoll! Sie ist sehr wichtig, wie die NDS!<br>\nWer aufgibt, verliert!<\/p><p>Einstein soll gesagt haben, dass die Herrschaft der Dummen un&uuml;berwindlich sei, weil es so viele w&auml;ren, und&nbsp;auch ihre Stimmen, wie unsere z&auml;hlten. Er soll auch gesagt haben, dass die Welt nicht voller &Uuml;bel wegen derer sei, die Unrecht t&auml;ten, sondern sie sei voller &Uuml;bel wegen derer, die es duldeten.<\/p><p>Wenn die Opposition schweigt, vergr&ouml;&szlig;ert sich das Unrecht!<br>\nJe mehr &uuml;ber das Unrecht geredet und diskutiert wird, desto gr&ouml;&szlig;er wird die Wahrscheinlichkeit, das es verschwindet!<\/p><p>Es ist also eines Menschen Pflicht, wenn er erkennt, dass etwas schiefl&auml;uft, darauf hinzuweisen! Das nicht, um den Besserwessi zu geben, sondern um dazu beizutragen, die Welt zu verbessern und Erfahrungen zu teilen!&nbsp;<\/p><p>Zeus packte alles &Uuml;bel, das er fand in die ber&uuml;hmte Dose! Man sagt, die Hoffnung sei aus Mitleid von ihm beigef&uuml;gt worden, wirklich?<\/p><p>Man hofft, wenn man nicht wei&szlig;, was man tut, oder, wenn man das Tun anderen &uuml;berl&auml;sst!<\/p><p>Einstein soll auch gesagt haben, dass wenn jemand richtig l&auml;ge, bei seinen Annahmen, und 1000 Gelehrte anderer&nbsp;Meinung w&auml;ren, er doch recht h&auml;tte!<\/p><p>Wie bringt man 1000 Gelehrte zur Vernunft?<br>\nDurch Beharrlichkeit und&nbsp; Zuversicht!<\/p><p>Ich w&uuml;nsche Ihnen alles Gute und eine gro&szlig;e Portion Durchhalteverm&ouml;gen!<\/p><p>mfG<br>\nJosef Sch&uuml;tte<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>70. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller!<\/p><p>Ihr Artikel widerspiegelte bei mir eine Gef&uuml;hlswelt, die ich in den letzten Jahren alle 3 &ndash; 6 Monate durchmache. Also mache ich mir gerade ein wenig Sorgen um Sie. Dieses &laquo;Ding&raquo; wie ein gigantischer bleierner Klops aus miserablen Gef&uuml;hlen und Gedanken, wie: &laquo;Bis hierher und nicht weiter. Mehr kann ich nicht ertragen und so weiter&hellip;&raquo; der mich nieder dr&uuml;ckt. Das letzte Mal ist gar nicht so lange her. Ich glaube es war die UltimatumsAnk&uuml;ndigung von Friedrich Merz und die Aussicht, dass er &ndash; K&ouml;nig Friedrich &ndash; der n&auml;chste Bundeskanzler wird und den Feudalismus wieder salonf&auml;hig machen will. Da hat es mich dann richtig erwischt und ich dachte: &laquo;Nee! Das Ende meiner Fahnenstange ist hier erreicht. Weiter komme ich nicht, jedenfalls nicht mit klarem Verstand.&raquo; Doch nun sitze ich hier und schreibe Ihnen, ob noch mit &laquo;klarem Verstand&raquo; sei dahin gestellt, aber egal&hellip;<\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,&nbsp;niemals aufgeben! Vorw&auml;rts lautet die Devise, so weit wir kommen m&ouml;gen. Sie haben so viel erlebt und wir brauchen Sie doch noch! Wir brauchen ihre Erfahrungen und ihre Erkenntnisse.<\/p><p>Glauben Sie mir, ich kenne diese Art von Gespr&auml;chen, welches Sie da hatten mit ihrem Freund dem Professor. Ja, es zieht einem die Schuhe aus und man f&uuml;hlt sich nach solchen Debatten ausgeh&ouml;hlt, v&ouml;llig energielos und man denkt: &laquo;Mensch, er m&uuml;sste es doch besser wissen!&raquo; Das wird er wohl auch zu gegebener Zeit und seien sie versichert, auch ihre Ansicht, die Sie ihm sicher geschildert haben, ist nicht spurlos an Ihm vorbei gegangen und er wird sich in passender Situation daran erinnern, wenn die Zeit f&uuml;r Ihn daf&uuml;r reif ist und er wird an ihr Gespr&auml;ch denken. Ihre Worte WIRKEN bereits jetzt in den Tiefen seines Dachst&uuml;bchens. Und damit ist ihre Frage:&nbsp;&laquo;Also, was tun? Weitermachen?&raquo;&nbsp;die Sie an mich, eine Leserin der NachDenkSeiten, gestellt haben, beantworten.&nbsp;JAWOHL, weitermachen!<\/p><p>Sehen Sie, ich bin bereits durch zwei deutsche Systeme durchgefallen, erst das Sozialistische und nun das hier&hellip;ich wei&szlig;, wovon ich rede. Sie wissen das doch auch! Hat doch auch was f&uuml;r sich dieser Titel &laquo;Stachel im Fleisch&raquo;. Taugt ja auch nicht jeder zu, oder?<\/p><p>Hier eine kleine Aufmunterung f&uuml;r Sie aus meinem letzten Buch, die Episode &laquo;Es lebe SCHOTTLAND &ndash; Fada be&ograve; ALBA &ndash; Long live SCOTLAND!&raquo; Inspiriert zu dieser kleinen Szene hat mich im &Uuml;brigen&nbsp;Julian Assange, aber das lesen Sie sicherlich alleine raus. Also lassen Sie uns in Solidarit&auml;t verbunden zuweilen und vielleicht besser nur in Gedanken die Schottenr&ouml;cke l&uuml;pfen.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.marenkunst.com\/post\/es-lebe-schottland-fada-be%C3%B2-alba-long-live-scotland\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">marenkunst.com\/post\/es-lebe-schottland-fada-be&ograve;-alba-long-live-scotland<\/a><\/p><p>Es gr&uuml;&szlig;t Sie ganz herzlich ihre Leserin Maren Kunst<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>71. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>wenn jemand wie Sie mit dieser Historie, dieser &Uuml;berzeugung und diesem Engagement &uuml;ber Jahrzehnte Zweifel an der Sinnhaftigkeit oder besser Wirksamkeit des eigenen (sozusagen) Lebenswerkes bekommt, dann stehen wir alle wirklich an einer Grenze.<\/p><p>Ich bin ganze 14 Jahre j&uuml;nger als Sie, habe auch bei weitem nicht Ihre Geschichte und Verdienste, aber auch ich zweifle, ob es sich lohnt, immer wieder gegen den verbreiteten Meinungs-Mainstream anzudiskutieren. Viel Hoffnung habe ich auf das BSW gesetzt, ja ich tue das noch immer, aber auch dort sind nur Menschen zugange, gibt es &bdquo;sonne und solche&ldquo;, werden bzw. wurden (gro&szlig;e) Fehler gemacht, die die Anfangseuphorie vieler Unterst&uuml;tzer (inkl. meiner eigenen) stark ged&auml;mpft oder gar zum Erliegen gebracht haben.<\/p><p>Im Bekanntenkreis ist das politische Beharren gro&szlig;. Man hat ja schon immer diese oder jene Partei gew&auml;hlt, sieht die Welt, wie man sie schon immer gesehen hat und auch weiter so sehen m&ouml;chte, verkennt (aus meiner Sicht) die Gef&auml;hrlichkeit der Weltlage, durchschaut nicht die Mechanismen der monolithischen Propaganda von Politik und Medien, glaubt im Kern dem &bdquo;Wir gut. Russland schlecht und gef&auml;hrlich. China schlecht und gef&auml;hrlich.&ldquo; Oder schlie&szlig;t vor alledem die Augen. Denn &ndash; was h&auml;tte es f&uuml;r Konsequenzen, sich diesen Erkenntnissen zu stellen? Da ist die eigene Komfortzone doch noch wichtiger, und dass der Vorgarten unkrautfrei ist.<\/p><p>Klar &ndash; eine gewisse Distanz zur offiziellen Linie l&auml;sst sich gerade bei den Gebildeteren feststellen oder zumindest heraush&ouml;ren, aber wirkliche Konsequenzen (z.B. im Wahlverhalten) hat das so gut wie nicht.<\/p><p>Ihre Frage &bdquo;Weitermachen?&ldquo; ist daher nur allzu verst&auml;ndlich, auch mir ist sie nicht fremd.&nbsp;<\/p><p>Aber die wirkliche Frage ist doch: &bdquo;W&auml;ren wir &uuml;berhaupt dazu in der Lage,&nbsp;nicht&nbsp;weiterzumachen?&ldquo; K&ouml;nnen wir kapitulieren, die Klappe halten, nur noch zuschauen, egal was passiert?&nbsp;<\/p><p>Ich glaube, nicht. Was bleibt dann anderes &uuml;brig als weiterzumachen?<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e (auch an Anette)<br>\nDiethard Wehn<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>72. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>aus Ihrem leidvollen Erleben sollten Sie unbedingt auch Ihre Konsequenzen ziehen und sich von diesem v&ouml;llig verblendeten Bekannten oder sogar Freund distanzieren, um Kraft und Nerven zu schonen. Es k&ouml;nnen nur Leute aufgekl&auml;rt werden, die zumindest erstmal ein St&uuml;ck weit bereit zur Aufkl&auml;rung sind. Halten Sie sich lieber unter Gleichgesinnten auf, die Ihrer Seele guttun, auch wenn es nur wenige sein sollten und unterst&uuml;tzen Sie (weiter) Initiativen f&uuml;r V&ouml;lkerverst&auml;ndigung und Frieden.<\/p><p>Sollen diese Bekannten doch auf ihren Irrwegen bleiben. Wer aus der Geschichte nichts gelernt hat, muss eben erneut auf der falschen Seite stehen. Vielleicht sollten Sie ihrem Bekannten auch mal einen Besuch in der Psychiatrie anraten, damit vielleicht ergr&uuml;ndet werden kann, was in seiner kranken von Russophobie zerfressenen und wahnhaften Seele vorgeht. (Es w&uuml;rde nat&uuml;rlich &uuml;berhaupt nichts bringen, wenn der ihn behandelnde Psychiater genauso drauf sein w&uuml;rde, was zu allem Ungl&uuml;ck auch noch recht wahrscheinlich w&auml;re.)<\/p><p>Sie k&ouml;nnen Ihrem Bekannten auch dazu &bdquo;begl&uuml;ckw&uuml;nschen&ldquo;, dass er sich auf die Seite der neuen Faschisten geschlagen hat, denn er unterst&uuml;tzt doch mit bedingungslos das faschistische Terrorregime der Ukraine, das alle oppositionellen Parteien verboten hat, seit 2014 gegen die prorussischen Ukrainer*innen im Donbass einen grausamen Krieg f&uuml;hrt, dem schon mindestens 14000 Menschen zum Opfer gefallen sind, strukturelle Gr&auml;ueltaten an den &bdquo;Separatisten&ldquo; ver&uuml;bt, eine Todesliste f&uuml;hrt und die russische Kultur und Sprache verboten hat&hellip;&hellip;&hellip;&hellip;&hellip;&hellip;&hellip;&hellip; Wer kann von dieser &bdquo;musterhaften Demokratie&ldquo; nicht angetan sein?<\/p><p>Von einem der Hauptgr&uuml;nde der russischen Intervention im Februar 2022 (Laut V&ouml;lkerrecht Kollektive Selbstverteidigung und Schutzverantwortung), auf was sich Russland beruft, hat Ihr Bekannter sicher auch noch nie etwas geh&ouml;rt.) Warum sich auch mit den Fakten auseinandersetzen? Er ern&auml;hrt sich doch von Russophobie und braucht daher von Politik und Massenmedien jeden Tag seine Portion Russophobie, weil er ansonsten doch verhungern w&uuml;rde. <\/p><p>Was sagt Ihr angeblich so sozialdemokratische Bekannter eigentlich dazu, dass ihn sogar ein rechts-republikanischer Donald Trump mit seinem k&uuml;rzlich ge&auml;u&szlig;erten Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Vorgehensweise Russlands links &uuml;berholt hat?<\/p><p>Der sachgem&auml;&szlig;en und differenzierten Auseinandersetzung mit dem Ukrainekrieg stehe die angeblich so erfolgreiche Propaganda im Wege? Wer auf so eine Propaganda hereinf&auml;llt, die jeder halbwegs selbstdenkende und unvoreingenommene Mensch durchschauen kann, verdient den Umgang mit selbstdenkenden und reflektierenden Personen &uuml;berhaupt nicht.<\/p><p>Gegen Verblendete\/Dumme kann man ohnehin nichts ausrichten. Das hat schon Bonhoeffer erkannt. Daher kann leider nur gewartet werden, bis der n&auml;chste Faschismus-Spuk wieder vorbei ist, in der Hoffnung, dass er diesmal nicht (so) verheerend ausfallen wird, und der deutsche Michel wieder t&ouml;nen kann, dass er von alledem nichts gewusst und\/oder nur auf Befehl gehandelt habe.<\/p><p>Es hat doch auch gar nichts zu sagen, wenn Ihr Bekannter ein hoch verbildeter, Verzeihung, hoch gebildeter Sozialdemokrat ist. Victor Klemperer hat sich in seinem Buch LTI auch &uuml;ber Kollegen ausgelassen, die f&uuml;r Hitler regelrecht geschw&auml;rmt h&auml;tten, was ihn sehr schockiert und entt&auml;uscht h&auml;tte, weil er vorher viel von diesen jeweiligen Kollegen gehalten h&auml;tte. <\/p><p>Ich beobachte auch, dass sich diese Russophobie und Kriegsmentalit&auml;t durch alle Bildungsschichten zieht. <\/p><p>Es wird von vielen alternativen und nichtwestlichen Medien und Politikern (Putin) immer wieder wohlwollend behauptet, dass deutsche Regierung und deutsche Bev&ouml;lkerung stets strikt voneinander zu trennen seien und nur die Regierung Krieg wolle, wogegen die Bev&ouml;lkerung immer f&uuml;r Frieden (und V&ouml;lkerverst&auml;ndigung) sei.<\/p><p>Ich denke, dass das so nicht stimmen kann, weil ein Gro&szlig;teil der deutschen Bev&ouml;lkerung Russenhass und Kriegsrhetorik begr&uuml;&szlig;t oder davon sogar noch begeistert ist.<\/p><p>W&uuml;rde die deutsche Bev&ouml;lkerung n&auml;mlich mehrheitlich wirklich gegen Kriegstreiberei und Russophobie sein, w&auml;re &bdquo;unsere&ldquo; Regierung mit ihrem miesen Treiben lange nicht so erfolgreich. <\/p><p>Unsere Regierung und die Massenmedien k&ouml;nnen schon die ganze Zeit ein Fu&szlig;ballspiel ohne Gegner spielen.<\/p><p>Ich bin es auch leid, mich mit meinen regelm&auml;&szlig;igen Bekannten auseinanderzusetzen. Sie sind alle in ihrer Russophobie gefangen und konnten mit den ganzen Friedensinitiativen nichts anfangen oder diffamierten sie (subtil) sogar, obwohl sie zu 75 % aus der ehemaligen DDR stammen und es daher erst recht besser wissen m&uuml;ssten. F&uuml;r diese Landsleute kann ich mich gegen&uuml;ber Russland nur sch&auml;men. Bereits mein Unterbewusstsein hat daf&uuml;r gesorgt, dass ich mich weitaus weniger mit ihnen treffe. Das musste ich daher kaum bewusst entscheiden. Und wenn ich mich zuk&uuml;nftig mit ihnen treffen werde, sollte ich vielleicht ihre Auslassungen &uuml;ber den &bdquo;b&ouml;sen Putin und Assad, die gelbe chinesische Gefahr, das bedrohliche Nordkorea, den terroristischen Iran&ldquo; etc. einfach nur ironisch abnicken. Ironie als Waffe. <\/p><p>Ich will mich daher auf jeden Fall gezielt auf die Suche nach Gleichgesinnten machen, weil es zu illusorisch war, zu meinen, dass sie mir von ganz allein &uuml;ber den Weg laufen w&uuml;rden, wenn sie dazu noch so relativ rar ges&auml;t sind.<\/p><p>Ich habe aber in einem ausf&uuml;hrlicheren Schreiben die soziale Einrichtung, in der ich t&auml;tig bin, k&uuml;rzlich dazu aufgefordert, sich endlich entschieden gegen Kriegstreiberei und Feinbildaufbau zu stellen, weil es, verdammt noch mal, auch ihre Pflicht sei. Ich bin mal gespannt, was dabei herauskommt. Die organisierte Realit&auml;tsverweigerung mit den l&auml;cherlichen Lobges&auml;ngen auf sich selbst und die &bdquo;Wir-Demokratie&ldquo; in quasi allen Institutionen ist ja auch noch mal ein Thema f&uuml;r sich. Wenn meine grundwichtigen Anliegen aber einfach nur ignoriert werden sollten, sollte ich zur n&auml;chsten Stufe &uuml;bergehen, auf der ich nur noch mit blo&szlig;em Sarkasmus und passivem Widerstand agiere. Mit passivem Widerstand kann ich n&auml;mlich dazu beitragen, dass sich der moralische, kulturelle und intellektuelle Niedergang dieses Landes (enorm) beschleunigt. Und wer m&ouml;chte ihn unter diesen Bedingungen noch aufhalten? Das w&auml;re die Rache der Nichterh&ouml;rten. Das sollten die Regierung und alle Institutionen mal bedenken. Denn wie lange wird sich eine Gesellschaft wohl noch halten, in der sich ihre Mitglieder zunehmend nicht mehr engagieren, ihre Mitglieder mehr und mehr nur noch das Allern&ouml;tigste tun oder sie gleich sabotieren? Die Regierung mit einer Baerbock, die Russland ruinieren m&ouml;chte, und Betriebe pfeifen auf die Anliegen und Mahnungen ihrer &bdquo;Querdenker*innen&ldquo;, &bdquo;Aluhuttr&auml;ger*innen&ldquo;, &bdquo;rechtsoffenen Lumpenpazifisten&ldquo;, &bdquo;Putinversteher*innen&ldquo;, &bdquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker*innen&ldquo;, &bdquo;Corona-Schwurbler*innen&ldquo;, &bdquo;Antiwokenden&ldquo;, &bdquo;Antigutmenschen&ldquo; und &bdquo;Alt-Stalinistenden&ldquo;? Wie w&auml;re es als Druckmittel dagegen bspw. mal mit organisiertem Krankmeldungen-Streik oder organisiert-rebellischem Aufdrehen aller Heizungsregler*innen? Also nichts mit Frieren f&uuml;r Stalingrad 2.0., sondern Saunalandschaft &uuml;berall. Auch wenn die &bdquo;St&ouml;renfriede&ldquo; in den Unternehmen jeweils &bdquo;lediglich&ldquo; 20 bis 30% Prozent ausmachen w&uuml;rden, w&uuml;rden damit die Unternehmen und die ganze Volkswirtschaft in echte Schwierigkeiten geraten, und Baerbock h&auml;tten wir gleich mit ruiniert. Und da drauf noch ein Streik aller Ehrenamtlichen, und die Regierung wedelt mit der wei&szlig;en Fahne. Ich gerate bei diesen Auslassungen echt ins Schw&auml;rmen. <\/p><p>In diesen Protestformen verbirgt sich also ein ungeheures Potential, weshalb sich mit ihnen endlich unbedingt verst&auml;rkt auseinandergesetzt werden sollte. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en und Druschba<br>\nElian Binner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127443\">In diesem Artikel<\/a> hat <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong> seine Zweifel zum Ausdruck gebracht, ob es weiter Sinn macht, aufkl&auml;ren zu wollen. Anlass daf&uuml;r sind einige Gespr&auml;che mit Freunden in den ersten beiden Wochen des neuen Jahres: &bdquo;Auffallend viele Stimmen machen hoffnungslos. Milit&auml;risch aufzur&uuml;sten sei notwendig, wird geglaubt&ldquo;. Dass die Russen b&ouml;se seien, sitze so tief wie<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127638\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-127638","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127638","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=127638"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127638\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":127671,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127638\/revisions\/127671"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=127638"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=127638"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=127638"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}