{"id":127645,"date":"2025-01-22T08:43:18","date_gmt":"2025-01-22T07:43:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127645"},"modified":"2025-01-22T08:43:18","modified_gmt":"2025-01-22T07:43:18","slug":"hinweise-des-tages-4771","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127645","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127645#h01\">Das Ende der globalen Kooperation &ndash; Trumps Absage an den Rest der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127645#h02\">Der Verlierer braucht die Bedrohung &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127645#h03\">Rechter Masterplan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127645#h04\">Gute Milliard&auml;re, schlechte Milliard&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127645#h05\">Weltwirtschaftsforum: Nichts los in Davos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127645#h06\">Die ukrainische Antwort auf Trump am WEF: Selenski positioniert die Ukraine als europ&auml;isches Bollwerk gegen Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127645#h07\">Widerspr&uuml;chliche Ann&auml;herung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127645#h08\">Wie viel Aufr&uuml;stung ist sinnvoll?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127645#h09\">Die gro&szlig;e Weigerung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127645#h10\">Russland erobert wichtige Mineralien-Vorkommen &ndash; Und vereitelt Plan der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127645#h11\">Endlich ein Waffenstillstandsabkommen! F&uuml;r Gerechtigkeit in Pal&auml;stina ist noch alles zu tun!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127645#h12\">Ex-MdB Mutlu schmei&szlig;t hin: &bdquo;Ein Beispiel f&uuml;r toxische Machtstrukturen bei den Berliner Gr&uuml;nen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127645#h13\">Sozialversicherung: Veruntreuung ist g&auml;ngig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127645#h14\">B&uuml;rgergeld zu hoch? Warum das ein Mythos ist &ndash; und wie viel Geld Betroffene eigentlich brauchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127645#h15\">Das verdrehte demokratische Koordinatensystem<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Das Ende der globalen Kooperation &ndash; Trumps Absage an den Rest der Welt<\/strong><br>\nDas war ein starkes St&uuml;ck. Donald Trump hat seine Inaugurationsrede genutzt, um dem Rest der Welt zu sagen, dass sein Amerika sich einen Dreck darum k&uuml;mmert, was in anderen L&auml;ndern und mit der Welt als Ganzes geschieht. &bdquo;Splendid Isolation&ldquo; nannte man fr&uuml;her, heute muss man eher &bdquo;rutscht mir den Buckel runter&ldquo; dazu sagen. Genau bis nach Panama reicht die au&szlig;enpolitische Perspektive des neuen amerikanischen Pr&auml;sidenten, alle anderen L&auml;nder der Welt werden mit Z&ouml;llen so in die Schranken gewiesen, dass sie dem &bdquo;gro&szlig;en Amerika&ldquo; Donald Trumps einfach nicht mehr in die Quere kommen.<br>\nMan muss diese Rede historisch nennen, weil sie exakt das Ende dessen besiegelt, was Naivlinge bei uns immer noch als &bdquo;regelbasierte Ordnung&ldquo; ansehen. Diese Ordnung war nie wirklich regelbasiert, sondern immer machtbasiert, aber jetzt ist der Punkt erreicht, wo die Macht der USA von vorneherein jeden Versuch sinnlos und l&auml;cherlich macht, sich auf eine globale Regel oder Vereinbarung zu berufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2025\/01\/21\/das-ende-der-globalen-kooperation-trumps-absage-an-den-rest-der-welt\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Internes Dokument an das Au&szlig;enamt: Deutscher US-Botschafter warnt vor Energiekrieg unter Trump<\/strong><br>\nMit LNG und Erd&ouml;l soll &ldquo;America First&rdquo; durchgesetzt werden. Dazu habe Joe Biden beigetragen. Doch auch in Deutschland gab es einen prominenten Helfer. [&hellip;]<br>\nNach Einsch&auml;tzung des Diplomaten wird die neue US-Regierung hohen Druck aufbauen, damit die durch westliche Sanktionen entstandenen Versorgungsl&uuml;cken mit US-amerikanischen &Ouml;l- und Gas-Exporten gef&uuml;llt werden. Diese Verk&auml;ufe seien ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und politischer Hebel auf dem Weg zur angestrebten &ldquo;Energiedominanz&rdquo; der USA, so Michaelis&rsquo; Prognose.<br>\nInternationale Erd&ouml;limporteure k&ouml;nnten so kaum mehr Gesch&auml;fte mit Russland machen. Der globale Energiemarkt wird sich also in kurzer Zeit entlang der neuen Bruchlinien der geopolitischen Neuordnung spalten.<br>\nBrisant in der Depesche: Der deutsche Botschafter weist explizit darauf hin, dass die Sanktionen gegen die russische Energiewirtschaft noch wenige Tage vor dem Regierungswechsel in den USA von Alt-Pr&auml;sident Joe Biden versch&auml;rft worden sind. Anders ausgedr&uuml;ckt: Wenn es um die m&auml;chtige Energiebranche geht, gilt &ldquo;America First&rdquo; f&uuml;r Biden wie f&uuml;r Trump.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Internes-Dokument-an-das-Aussenamt-Deutscher-US-Botschafter-warnt-vor-Energiekrieg-unter-Trump-10249859.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der Verlierer braucht die Bedrohung &hellip;<\/strong><br>\nAlles ganz anders, jetzt, da Donald Trump sein Amt ein zweites Mal angetreten hat? Wohl kaum, denn sein Handlungsspielraum ist nicht unbeschr&auml;nkt. Vor allem hat er nicht mehr die unbeschr&auml;nkte Wahlfreiheit zwischen wirtschaftlichen und milit&auml;rischen Mitteln. Grund zur Zuversicht? Am wenigsten f&uuml;r Europa, das f&uuml;r seine Nibelungentreue gegen&uuml;ber Joe Biden nicht belohnt werden wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-verlierer-braucht-die-bedrohung\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Rechter Masterplan<\/strong><br>\nMit Trumps Regierungsantritt beginnt die Umsetzung eines rechten Programms, das von langer Hand geplant ist.<br>\nEs wird wohl noch Monate dauern, bis die Linien der internationalen Politik unter der neuen Trump-Administration konkreter werden. Viele versuchen derzeit, Trumps zuk&uuml;nftige Au&szlig;enpolitik zu erahnen, die oft als unvorhersehbar und sprunghaft beschrieben wird. Doch man muss nicht spekulieren, um absehen zu k&ouml;nnen, was auf die an Menschenrechten und Demokratie orientierte internationale Zusammenarbeit zukommen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.medico.de\/blog\/rechter-masterplan-19909\">medico<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gute Milliard&auml;re, schlechte Milliard&auml;re<\/strong><br>\nDie Kritik an der &bdquo;Wahleinmischung&ldquo; von Elon Musk ist heuchlerisch. Die Unterst&uuml;tzung durch Superreiche war immer willkommen, solange sie dem eigenen politischen Lager diente.<br>\nGanz pl&ouml;tzlich sind alle gegen Reichtum. Das war bisher nicht so gewesen. Der Kapitalismus hatte fast allen Parteien seinen Stempel aufgedr&uuml;ckt und daf&uuml;r gesorgt, dass seine Interessen in der etablierten Politik wie in den Leitmedien stets in guten H&auml;nden waren. Und jetzt diese mediale Treibjagd gegen Elon Musk. Die Tatsache, dass er Milliard&auml;r ist, scheint allen seinen politischen Auffassungen einen schmuddeligen Anstrich zu geben. &bdquo;Unsere Demokratie&ldquo; darf sich von einem dahergelaufenen reichen Ausl&auml;nder doch nicht durcheinanderbringen lassen! Anders war es bei Bill Gates. Der durfte im Fernsehen flei&szlig;ig f&uuml;r Impfstoffe werben, in die er selbst investiert hatte. Niemand beklagte da den Missbrauch von Geld und Einfluss als eine Form der Verzerrung des Wettbewerbs der Ideen. Gut und B&ouml;se sind eben doch keine Frage von Arm und Reich, sondern richten sich danach, ob jemand die Ansichten von Spitzenpolitikern von Union, SPD und Gr&uuml;nen teilt oder ob er eher von ihnen abweicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/gute-milliardare-schlechte-milliardare\">Uwe Froschauer auf Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Weltwirtschaftsforum: Nichts los in Davos<\/strong><br>\nBegleitet von Protesten hat das Weltwirtschaftsforum begonnen. Doch Donald Trump l&auml;uft dem wirtschaftsliberalen Establishment den Rang ab<br>\n&Uuml;berschattet von der Amtseinf&uuml;hrung von US-Pr&auml;sident Donald Trump und begleitet von Protesten hat am Montag in Davos das diesj&auml;hrige Weltwirtschaftsforum begonnen. Rund 3.000 F&uuml;hrungskr&auml;fte, vor allem aus Politik und Wirtschaft, aus &uuml;ber 130 L&auml;ndern werden in dem Schweizer Bergort erwartet, darunter Bundeskanzler Olaf Scholz und EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen. Das formale Motto des Gro&szlig;events, das bis zu diesem Donnerstag andauert, lautet &raquo;Zusammenarbeit f&uuml;r das intelligente Zeitalter&laquo; &ndash; ein Anklang an den Begriff &raquo;k&uuml;nstliche Intelligenz&laquo;, die zu den zentralen Themen der Zusammenkunft z&auml;hlt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/492258.weltwirtschaftsforum-nichts-los-in-davos.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die ukrainische Antwort auf Trump am WEF: Selenski positioniert die Ukraine als europ&auml;isches Bollwerk gegen Russland<\/strong><br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident trat in Davos als europ&auml;ischer Staatsmann auf. Seine Botschaft: Bei einem Frieden ohne Sicherheitsgarantien f&uuml;r die Ukraine droht auch den EU-Staaten ein russisches Diktat. [&hellip;]<br>\nDie Vorstellung eines Deals scheint in Kiew den Schrecken verloren zu haben, allerdings bleibt der Ukraine auch nicht viel anderes &uuml;brig. Trump ist genauso eine Realit&auml;t wie der st&auml;ndige Beschuss ukrainischer St&auml;dte mit weitreichenden Waffen und dem langsamen, aber stetigen Vormarsch der russischen Bodentruppen.<br>\nIm vertrauten Rahmen eines Gespr&auml;chs mit internationalen Medien erl&auml;uterte Selenski auch Details &uuml;ber die gescheiterten Gespr&auml;che im M&auml;rz 2022 in der T&uuml;rkei. Das seien &uuml;berhaupt keine Verhandlungen gewesen, sagt er, sich bis heute &auml;rgernd, sondern eine Aneinanderreihung von Ultimaten: Wiktor Medwedtschuk, ein enger Putin-Vertrauter, h&auml;tte als Pr&auml;sident eingesetzt werden sollen, die Krim und der Donbass w&auml;ren verloren gewesen, und die ukrainische Armee sollte auf 50 000 Mann zusammengestutzt werden.<br>\nDiesmal will Selenski selbst am Tisch sitzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/in-washington-macht-sich-niemand-sorgen-ob-europa-die-usa-im-stich-lassen-koennte-sagt-wolodimir-selenski-am-wef-ld.1867173\">NZZ<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>How Antony Blinken, America&rsquo;s Top Diplomat, Became the Secretary of War<\/strong><br>\nAnd when the chairman of the Joint Chiefs of Staff, Mark A. Milley, suggested in late 2022 that Ukraine should capitalize on battlefield gains by seeking peace talks with Moscow, Mr. Blinken insisted the fight should go on.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2025\/01\/18\/us\/politics\/antony-blinken-gaza-israel-ukraine.html\">The New York Times (Bezahlschranke)<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Widerspr&uuml;chliche Ann&auml;herung<\/strong><br>\nDie AfD &ouml;ffnet sich nach dem Beginn der Charmeoffensive von Elon Musk und Donald Trump st&auml;rker f&uuml;r eine transatlantische Kooperation auch im Rahmen der NATO. Wie AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel erkl&auml;rt, sehe sie ihre Partei als &bdquo;Vermittler zwischen Ost und West&ldquo;; daher sei es ihr &bdquo;extrem wichtig&ldquo; gewesen, etwa in ihrem Onlinegespr&auml;ch mit Elon Musk &bdquo;einen Kanal in die USA zu &ouml;ffnen&ldquo;. Im aktuellen Wahlprogramm der Partei hei&szlig;t es, Deutschlands &bdquo;Mitgliedschaft in der NATO&ldquo; sei eines der &bdquo;zentrale[n] Elemente unserer Sicherheitsstrategie&ldquo;; sie sei zumindest &bdquo;bis zum Aufbau eines unabh&auml;ngigen und handlungsf&auml;higen europ&auml;ischen Milit&auml;rb&uuml;ndnisses&ldquo; unerl&auml;sslich. Die f&uuml;r Letzteres erforderliche drastische Aufr&uuml;stung ist seit je eine Kernforderung der extrem rechten Partei. Weidel sprach sich k&uuml;rzlich sogar f&uuml;r die Aufstockung des deutschen Milit&auml;rhaushalts auf f&uuml;nf Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. In der Parteiprogrammatik hei&szlig;t es, man m&uuml;sse &bdquo;die besten Traditionen der deutschen Milit&auml;rgeschichte leben&ldquo;. Die relative Ann&auml;herung der AfD an die USA ist nicht nur eine Folge des Wahlsiegs von Donald Trump, sondern auch Voraussetzung daf&uuml;r, in Berlin koalitionsf&auml;hig zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9833\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wie viel Aufr&uuml;stung ist sinnvoll?<\/strong><br>\nNATO-Generalsekret&auml;r Mark Rutte warnt vor Russland und fordert mehr &bdquo;Kriegsmentalit&auml;t&ldquo;. Nachdem unser Milit&auml;retat bereits auf 2 % des BIP erh&ouml;ht wurde, pl&auml;diert Boris Pistorius (SPD) nun f&uuml;r 3 % und Robert Habeck (Gr&uuml;ne) gar f&uuml;r 3,5 %. Auff&auml;llig ist, dass solche Forderungen nie richtig begr&uuml;ndet werden. Deshalb lie&szlig; Greenpeace das milit&auml;rische Kr&auml;fteverh&auml;ltnis von Experten untersuchen. [&hellip;]<br>\nDie Studie zeigt eine deutliche &Uuml;berlegenheit der NATO gegen&uuml;ber Russland. So geben die NATO-Staaten etwa 10-mal mehr f&uuml;r R&uuml;stung aus als Russland: 1,19 Bio. gegen&uuml;ber 127 Mrd. US-Dollar. Die NATO hat zudem fast 3-mal so viele Soldaten: 3,3 Mio. gegen&uuml;ber 1,3 Mio. Entgegen dem von der Politik vermittelten Eindruck hat auch nicht Russland, sondern die NATO in den letzten Jahrzehnten stark aufger&uuml;stet und ihre Milit&auml;rausgaben stetig erh&ouml;ht &ndash; von 2014 bis 2024 um insgesamt 30 %, w&auml;hrend die Russlands von 2014 bis 2021 sogar leicht sanken.<br>\nSelbst ohne den gigantischen Milit&auml;rapparat der USA sind die europ&auml;ischen NATO-Staaten klar &uuml;berlegen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.oekologiepolitik.de\/2025\/01\/20\/wie-viel-aufruestung-ist-sinnvoll\/\">&Ouml;kologiepolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die gro&szlig;e Weigerung<\/strong><br>\nMit der wahrscheinlichen Wiedereinf&uuml;hrung der Wehrpflicht k&ouml;nnte sich auch der Pazifismus in Deutschland neu erfinden.<br>\nIn der BRD kommt demn&auml;chst, so der gro&szlig;e Parteienkonsens, die Wehrpflicht wieder. Damit wird auch das Recht der Kriegsdienstverweigerung (KDV), das im Grundgesetz verankert ist, neue Bedeutsamkeit erlangen. Deshalb hier ein Blick auf dieses Grundrecht, das &mdash; scheinbar &mdash; eine weitgehende politische Oppositionsrolle einr&auml;umt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-grosse-weigerung\">Manova<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/von-der-kriegsdienstverweigerung-zur-grossen-weigerung\/\">Gewerkschaftsforum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Russland erobert wichtige Mineralien-Vorkommen &ndash; Und vereitelt Plan der EU<\/strong><br>\n&bdquo;Das Potenzial der Ukraine f&uuml;r den Lithium-Abbau ist nicht von der Hand zu weisen&ldquo;, zitierte das Nachrichtenportal United24 Media Ksenia Orynchak, Executive Director der National Association of Extractive Industries of Ukraine (NAEIM). &bdquo;Studien zufolge geh&ouml;rt das Land zu den drei st&auml;rksten L&auml;ndern, was die Lithiumreserven angeht, zusammen mit Tschechien und Serbien.&ldquo; Die geografische N&auml;he zur EU stelle einen strategischen Vorteil dar.<br>\nAllerdings k&auml;mpft Russland gerade um ein reiches ukrainisches Vorkommen in der Donezk-Region. Mitte Januar 2025 hatte Russland die hierf&uuml;r wichtige Stadt Shevchenko zu einem gro&szlig;en Teil erobert, die Ukraine h&auml;lt noch einen kleinen Anteil. Ein weiteres Lithiumvorkommen in Saporischschja habe Russland schon 2022 besetzt.<br>\nSollte es Russland gelingen, diese Gebiete langfristig zu halten, k&ouml;nnte Russland verhindern, dass Europa diese wichtigen Rohstofffl&uuml;sse aus der Ukraine in die Lieferketten f&uuml;r kritische Rohstoffe aufnimmt. Es besteht &ndash; ebenso wie beim russischen Gas &ndash; Konfliktpotenzial, weil politische Akteure fordern k&ouml;nnten, die Kosten in den Vordergrund zu stellen und &bdquo;billiges&ldquo; Lithium von Russland zu kaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/russland-erobert-wichtige-mineralien-vorkommen-und-vereitelt-plan-der-eu-zr-93524271.html\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.T.:<\/strong> Ein Hinweis auf die (zu) selten thematisierten materiellen Interessen hinter diesem Krieg, der unter Vorw&auml;nden wie &bdquo;Kampf f&uuml;r demokratische Werte&ldquo; (hierzulande) oder (auf der anderen Seite) &ldquo;Schutz unterdr&uuml;ckter Bev&ouml;lkerungsgruppen&rdquo; etc., vorangetrieben wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Endlich ein Waffenstillstandsabkommen! F&uuml;r Gerechtigkeit in Pal&auml;stina ist noch alles zu tun!<\/strong><br>\nWir begr&uuml;&szlig;en das Waffenstillstandsabkommen, das von den &bdquo;Vermittlern&ldquo; am 15. Januar 2025 angek&uuml;ndigt wurde und am Sonntagmittag, dem 19. Januar, in Kraft treten soll. Wir verstehen &ndash; ach so sehr &ndash; die Freudenszenen in Gaza. Doch sofort hat die israelische Armee ihre Bombardements wieder verst&auml;rkt und an einem einzigen Tag 81 Menschen get&ouml;tet.<br>\nLasst uns handeln, damit dieser Waffenstillstand von Israel tats&auml;chlich eingehalten wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/250122-union-juive-francaise-pour-la-paix-16-januar-2025.pdf\">Franz&ouml;sische J&uuml;dische Vereinigung f&uuml;r Frieden<\/a>\n<p>dazu: <strong>Stimmen zum Waffenstillstandsabkommen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.palestinemission.at\/single-post\/stimmen-zum-waffenstillstandsabkommen\">Vertretung des Staates Pal&auml;stina in &Ouml;sterreich<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ex-MdB Mutlu schmei&szlig;t hin: &bdquo;Ein Beispiel f&uuml;r toxische Machtstrukturen bei den Berliner Gr&uuml;nen&ldquo;<\/strong><br>\n&Ouml;zcan Mutlu, ehemaliger Bundestagsabgeordnete von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen, sagt, dass Diffamierung ein strukturelles Problem innerhalb der Partei sei. Ein Offener Brief.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/offener-brief-der-fall-gelbhaar-ist-ein-beispiel-fuer-die-toxischen-machtstrukturen-bei-den-berliner-gruenen-li.2290401\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Im Fall des Gr&uuml;nen-Politikers Stefan Gelbhaar: RBB verliert Prozess beim Landgericht Hamburg<\/strong><br>\nDas Landgericht Hamburg hat dem RBB per einstweiliger Verf&uuml;gung untersagt, bestimmte Vorw&uuml;rfe gegen Gelbhaar weiterhin zu verbreiten. Vier Kernvorw&uuml;rfe seien damit vom Tisch, erkl&auml;rte der Politiker.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/im-fall-des-grunen-politikers-stefan-gelbhaar-rbb-verliert-prozess-beim-landgericht-hamburg-13059817.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Sozialversicherung: Veruntreuung ist g&auml;ngig<\/strong><br>\nSozialversicherungen finanzieren gesamtgesellschaftliche Projekte. Davon profitieren vor allem Besserverdiener, die gar keine Beitr&auml;ge zahlen<br>\nDie Ungerechtigkeit schreit zum Himmel: Die zwei reichsten Familien in Deutschland haben so viel Verm&ouml;gen angeh&auml;uft wie die gesamte untere H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung zusammen. Trotzdem t&ouml;nt es aus allen Kan&auml;len, der Sozialstaat sei zu teuer. Unsinn, sagt der Sozialverband VdK. Gemeinsam mit der Nichtregierungsorganisation Fiscal Future hat er analysiert, warum die hiesigen Sozialversicherungssysteme finanziell in Schieflage geraten sind. Ergebnis: Der Gesetzgeber bedient sich seit Jahrzehnten schamlos aus den Kassen der Beitragszahler, um daraus Projekte zu bezahlen, die die Gesamtgesellschaft betreffen. Im Strafrecht liefe so etwas unter Veruntreuung, sei in der Bundespolitik aber &raquo;g&auml;ngige Praxis&laquo;, erkl&auml;rte Verbandsvorsitzende Verena Bentele am Dienstag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/492350.sozialversicherung-veruntreuung-ist-g%C3%A4ngig.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>B&uuml;rgergeld zu hoch? Warum das ein Mythos ist &ndash; und wie viel Geld Betroffene eigentlich brauchen<\/strong><br>\nBei der Berechnung der B&uuml;rgergeld-H&ouml;he gibt es laut dem Parit&auml;tischen Gesamtverband methodische M&auml;ngel. Bei der Orientierung nach den Ausgaben an der Referenzgruppe werde nicht gepr&uuml;ft, ob diese &uuml;berhaupt ihre Bedarfe decken kann oder eine Mangellage auf das Existenzminimum &uuml;bertragen werde.<br>\nZudem werden bei der Ermittlung des B&uuml;rgergeld-Regelsatzes nur zwei Drittel der tats&auml;chlichen Ausgaben der Gruppe als relevant angesehen. Die &uuml;brigen Ausgaben flie&szlig;en bei der Ermittlung des Existenzminimums nicht ein. Laut einer Auflistung der Diakonie fallen etwa Versicherungen wie eine Kfz-Haftpflicht und Kaskoversicherungen f&uuml;r ein eigenes Auto weg, das B&uuml;rgergeld-Beziehenden besitzen d&uuml;rfen. Auch in den zentralen Bereichen Bildung, Gesundheit und Verkehr werden Summen als nicht bedarfsrelevant angesehen. Das gilt auch f&uuml;r Aspekte der sozialen Teilhabe. (&hellip;)<br>\nDer Parit&auml;tische Gesamtverband sieht dagegen ein B&uuml;rgergeld in H&ouml;he von 813 Euro statt der aktuellen 563 Euro im Monat als n&ouml;tig an. Die Summe ergibt sich, wenn sie das Statistikmodell bei der Bildung des Regelsatzes konsequent anwenden und die Streichung &bdquo;nicht-regelbedarfsrelevanter&ldquo; Bereiche wegf&auml;llt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/buergergeld-zu-hoch-warum-das-ein-mythos-ist-zr-93526185.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das verdrehte demokratische Koordinatensystem<\/strong><br>\nDie Vorstellung, deutsche Politik sei &ldquo;links&rdquo;, &ldquo;links-gr&uuml;n-versifft&rdquo; oder gar &ldquo;sozialistisch&rdquo;, h&auml;lt sich hartn&auml;ckig und f&uuml;hrt zu einem sprachlichen und inhaltlichen Verlust linker Ideen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/stichpunkt-magazin.com\/das-verdrehte-demokratische-koordinatensystem\/%20\">Tom J. Wellbrock im Stichpunkt Magazin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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