{"id":12766,"date":"2012-04-04T08:32:06","date_gmt":"2012-04-04T06:32:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12766"},"modified":"2012-04-04T09:27:38","modified_gmt":"2012-04-04T07:27:38","slug":"hinweise-des-tages-1610","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12766","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12766#h01\">Geleakte Unterlagen &ndash; So wollen Lobbyisten Gesetze &auml;ndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12766#h02\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12766#h03\">Stephan Schulmeister &ndash; The economic consequences of the pact<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12766#h04\">&bdquo;Man sch&uuml;tzt diejenigen, die Schwarzgeld anlegen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12766#h05\">&raquo;Die Gesellschaft wird sich das nicht gefallen lassen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12766#h06\">Die Abw&auml;rtsspirale<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12766#h07\">Die Schulmeister &ndash; &Uuml;ber die Arbeit der Ratingagenturen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12766#h08\">Ursula Engelen-Kefer: Sozialstaat: Tod auf Raten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12766#h09\">Heinz-J. Bontrup &ndash; 30 Stunden sind genug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12766#h10\">Lohnende Arbeitskr&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12766#h11\">Gierige neigen zur Idiotie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12766#h12\">Erbschaften st&auml;rker besteuern!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12766#h13\">Herausforderung Energiewende: F&ouml;rdergelder flie&szlig;en &ndash; aber zu wenig in die Entwicklung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12766#h14\">Kritik vom Europarat &ndash; Berlin wieder wegen Korruption am Pranger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12766#h15\">Rezension: Kathrin Hartmann: &ldquo;Wir m&uuml;ssen leider drau&szlig;en bleiben&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12766#h16\">Gazprom: ein Demokratie gef&auml;hrdendes Imperium?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12766#h17\">das Allerletzte: Wirtschaftspreis f&uuml;r Sch&uuml;ler &ndash; Elfj&auml;hriger schreibt Rettungsplan f&uuml;r Griechenland<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=12766&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Geleakte Unterlagen &ndash; So wollen Lobbyisten Gesetze &auml;ndern<\/strong><br>\nTeile der Baubranche bef&uuml;rchten, durch eine Gesetzesreform Einbu&szlig;en zu erleiden. Sie schalten daher eine Agentur ein, die auf 19 Seiten erkl&auml;rt, wie die Politik beeinflusst werden soll. Aus Versehen wurde das Papier an den falschen Empf&auml;nger verschickt &ndash; und zeigt, wie die PR-Industrie arbeitet. [&hellip;]<br>\nUm das zu verhindern, hat sich eine PR-Agentur auf Bitten der Branche hin etwas einfallen lassen: eine Initiative, mit der &ldquo;bei politischen Entscheidern ein Umdenken hervorgerufen&rdquo; und die EnEV-Novelle &ldquo;in ihrer derzeit diskutierten Version gekippt werden&rdquo; soll, wie es in einer Pr&auml;sentation der Agentur hei&szlig;t: &ldquo;Initiator einer solchen Kampagne gegen WDVS kann und darf aus strategischen Erw&auml;gungen weder ein bestimmter Wandbaustoff-Hersteller noch ein einzelner Gattungsverband (Ziegel, Poren- oder Leichtbeton) sein.&rdquo; Vielmehr m&uuml;sse eine &ldquo;baustoffunabh&auml;ngige Initiative gegr&uuml;ndet werden, die als Absender fungiert und eine m&ouml;glichst breite Basis in sich vereint&rdquo;. Nur so lie&szlig;en sich Vorw&uuml;rfe &ldquo;der blo&szlig;en Verfolgung von Partikularinteressen vermeiden&rdquo;.<br>\nAls ersten Schritt empfiehlt die Agentur, eine &ldquo;F&ouml;rdergemeinschaft zum Erhalt gesunder Baukultur&rdquo; zu gr&uuml;nden. Sie solle &ldquo;ein breites inhaltliches Spektrum&rdquo; abdecken: eine nachhaltige und &ouml;kologische Bauweise, architektonische Vielfalt und Kosteneffizienz. &ldquo;Wichtig ist zudem, dass eine m&ouml;glichst umfassende Argumentation gegen WDVS aufgebaut wird.&rdquo; Die zentrale Botschaft m&uuml;sse sein, dass sie &ldquo;Umwelt und Gesundheit&rdquo; gef&auml;hrdeten und &ldquo;ein nachhaltiges Entsorgungsproblem f&uuml;r kommende Generationen&rdquo; produzierten. Zudem w&uuml;rden sie &ldquo;die Architektur unserer St&auml;dte&rdquo; zerst&ouml;ren, schreiben die Autoren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/geleakte-unterlagen-so-wollen-lobbyisten-gesetze-aendern-1.1324786\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Sparende Staaten &ndash; Wann zerbr&ouml;ckelt die Gesellschaft<\/strong><br>\nWenn der Staat kein Geld mehr hat &ndash; oder das bisschen, das er hat, falsch verteilt &ndash; dann passiert ungef&auml;hr dies: die St&auml;dte verfallen, Jugendliche ziehen in ver&ouml;deten U-Bahnh&ouml;fen umher, wo schon lange kein Zug mehr f&auml;hrt. Die Kanaldeckel auf den Stra&szlig;en werden auch schon undicht. Das mag klingen wie eine makabre Karikatur &ndash; noch. Aber Anzeichen sehen wir, in Madrid, in Oberhausen, in Athen. Das Problem ist nur: angenommen, der Spar- und Abspeckstaat schw&ouml;mme irgendwann doch mal wieder im Geld &ndash; w&auml;re damit wirklich Wohlfahrt f&uuml;r alle n&auml;her ger&uuml;ckt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ardmediathek.de\/ard\/servlet\/content\/3517136?documentId=10010742\">HR2 Der Tag<\/a><\/li>\n<li><strong>Draghi spricht sich f&uuml;r harte Linie bei Sparkurs aus<\/strong><br>\nMario Draghi hat die hochverschuldeten L&auml;nder in der Eurozone ermahnt, ihre harte Sparpolitik strikt fortzusetzen. Die wirtschaftliche Schw&auml;che d&uuml;rfe nicht als Ausrede herhalten, bei der Bek&auml;mpfung der Haushaltsdefizite nachzulassen, sagte der Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Zentralbank in einem Interview mit dem Wall Street Journal. Mit seinen &Auml;u&szlig;erungen schl&auml;gt sich der Zentralbankchef auf die Seite von fiskalpolitischen Hardlinern wie Bundeskanzlerin Angela Merkel. In den vergangenen Wochen war in Europa eine Diskussion dar&uuml;ber entbrannt, ob ein strikter Sparkurs f&uuml;r L&auml;nder mit substanziell schrumpfender Wirtschaft eine gute Medizin sein k&ouml;nne. (&hellip;) Kritiker machen die strenge Sparpolitik europ&auml;ischer Regierungen dagegen verantwortlich daf&uuml;r, dass die Wirtschaft Europas, die f&uuml;r etwa ein F&uuml;nftel der Weltwirtschaftsleistung steht, stagniert und schrumpft. Das bedrohe gar die konjunkturelle Erholung weltweit, warnen sie. Steuererh&ouml;hungen und Sparma&szlig;nahmen in S&uuml;deuropa und Irland, sagen etliche Experten, h&auml;tten den ohnehin bestehenden Abstand zwischen den starken &Ouml;konomien im Norden und der fragilen Peripherie im S&uuml;den noch vergr&ouml;&szlig;ert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wallstreetjournal.de\/article\/SB10001424052970203960804577241072437312152.html?mod=wsjde_most_popular\">The Wall Street Journal<\/a>\n<p><em><strong><a href=\"\/upload\/pdf\/120404_anm.pdf\">Anmerkung unseres Lesers G.K [PDF &ndash; 53 KB]<\/a><\/strong><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Verwirrung um die Milliarden f&uuml;r den Superschirm<\/strong><br>\n500 Mrd., 700 Mrd., 940 Mrd.: Den Abgeordneten der Fraktionen im Bundestag klingeln die Ohren bei solchen Zahlen. Richtig durch blicken sie nicht mehr, die Verzweiflung w&auml;chst &ndash; zur Freude der Chefs. Seehofer etwa sagt, es komme nicht auf abstrakte Haftungszusagen an, sondern nur auf konkrete Hilfen. Von den 440 Mrd. Euro des ersten Rettungsfonds EFSF seien ja gerade 200 Mrd. verbraucht. Deutschland hafte daf&uuml;r mit 90 Mrd. Euro. Von der Maximalhaftung f&uuml;r die EFSF von 211 Mrd. Euro sei man da ja noch weit entfernt. Merkel redet weniger &uuml;ber die EFSF, daf&uuml;r mehr &uuml;ber den neuen Fonds ESM. Der soll in ein paar Jahren 500 Mrd. Euro verleihen k&ouml;nnen. Und damit die Summe auch verf&uuml;gbar ist, sollen die von der EFSF ausgegebenen 200 Mrd. Euro nicht vom ESM abgezogen werden. Stattdessen sollen die 200 Mrd. Euro neben dem ESM weiterlaufen, womit die Euro-Zone zur Selbstverteidigung 700 Mrd. Euro aufb&ouml;te. Das Risiko Deutschlands bel&auml;uft sich in diesem Szenario auf 280 Mrd. Euro &ndash; 90 Mrd. Euro f&uuml;r alte Hilfen und 190 Mrd. Euro f&uuml;r den ESM. Sp&auml;testens an dieser Stelle k&ouml;nnen Merkel, Sch&auml;uble und Seehofer darauf vertrauen, dass keiner mehr mitkommt. Und so k&ouml;nnen sie noch ein bisschen tricksen. Die restlichen 240 Mrd. Euro aus der EFSF, die noch frei sind, addieren sie n&auml;mlich heimlich zum ESM dazu, ohne dass das Geld in ihrer Bilanz auftaucht. Das geht, weil der ESM n&auml;mlich nicht sofort seine 500 Mrd. Euro aufbieten kann, sondern im ersten Jahr lediglich 200 Mrd. Euro. Dass Deutschland aber sofort f&uuml;r die gesamte ESM-Summe und auch f&uuml;r die restlichen 240 EFSF-Milliarden haftet, das sagen die drei nicht.<br>\nAu&szlig;erhalb Deutschlands reibt man sich die Augen angesichts dieser Rechenk&uuml;nste. Hier will man die Rettungsschirme nicht klein-, sondern gro&szlig;rechnen; die OECD etwa forderte am Dienstag einen &ldquo;Billionen-Schutzwall&rdquo;. Und so kommt die EU-Kommission mit Merkels Zahlen zu ganz anderen Ergebnissen: Die EFSF wird bis 2013 weiterlaufen mit einem Volumen von 440 Mrd. Euro. Der ESM kommt hinzu, &uuml;ber das Startvolumen kann man streiten. Streng genommen liegt es tats&auml;chlich nur bei 200 Mrd. Euro, allerdings kann er mehr ausgeben. Die Mitgliedsstaaten m&uuml;ssen dann Kapital nachschie&szlig;en, den Blankoscheck hierf&uuml;r unterschreiben sie schon mit der Gr&uuml;ndung. Somit st&uuml;nden sofort bis zu 500 Mrd. Euro zur Verf&uuml;gung. Macht zusammen 940 Mrd. Euro. Deutschland haftet mit 211 Mrd. Euro f&uuml;r die EFSF und 190 Mrd. Euro f&uuml;r den ESM, also gut 400 Mrd. Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:euro-rettung-verwirrung-um-die-milliarden-fuer-den-superschirm\/70015016.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Trotz der &ldquo;dicken Berta&rdquo; der EZB und obwohl obiger &ldquo;Superschirm&rdquo; abzusehen war, sind die Spreads von italienischen und spanischen Anleihen inzwischen wieder gestiegen. Was passiert aber, wenn Spanien und\/oder Italien Hilfe ben&ouml;tigen? Spanien und Italien w&uuml;rden dann aus dem Europ&auml;ischen Stabilit&auml;tsmechanismus (ESM) ausscheiden. Denn L&auml;nder die diese Hilfe in Anspruch nehmen, k&ouml;nnen diese nicht mehr finanzieren. &ndash; Wer glaubt noch an solche Rettungsschirme? Wer nicht die Eurozone auf eine Zone n&ouml;rdlich der Alpen beschr&auml;nken will mit all den Unw&auml;gbarkeiten, die damit verbunden sind, sollte endlich das Wort Eurobonds in den Mund nehmen &ndash; auch wenn die langfristigen struturellen Probleme der peripheren Eurol&auml;nder damit noch nicht gel&ouml;st sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Krise in Osteuropa versch&auml;rft sich<\/strong><br>\nIm vergangenen Jahr erkl&auml;rten zahlreiche Politiker und Analysten, die Staaten Osteuropas h&auml;tten die Wirtschafts- und Schuldenkrise der Jahre 2008 und 2009 weitgehend &uuml;berwunden. Tats&auml;chlich stellt sich mehr und mehr heraus, dass die Schuldenkrise gerade in diesen L&auml;ndern anh&auml;lt und eine gewaltige soziale und politische Krise erzeugt.<br>\nDas Wiener Institut f&uuml;r Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) hat seine Wachstumsprognose f&uuml;r Mittel- und osteurop&auml;ische Staaten vor Kurzem deutlich nach unten revidiert. Vor allem der &ldquo;Einbruch der Eurozone, der das externe Umfeld der L&auml;nder Zentral-, Ost- und S&uuml;dosteuropas besonders bestimmt&ldquo;, stellt ihm zufolge die gr&ouml;&szlig;te Gefahr dar.<br>\nDie WIIW-Berichterstatter haben ihre Erwartungen f&uuml;r die meisten Staaten deutlich nach unten geschraubt. Besonders auff&auml;llig ist nach Ansicht des WIIW-Berichtes eine Auseinanderentwicklung Europas, wobei sich Polen, Tschechien und die Slowakei von den anderen osteurop&auml;ischen L&auml;ndern, die von den Auswirkungen der Krise noch st&auml;rker betroffen sind, absetzen k&ouml;nnten.<br>\nIm November gingen die Analysten noch davon aus, dass die Wirtschaft der zehn EU-Mitglieder im Osten 2012 um 2,4 Prozent zulegen werde. Im Juli 2011 wurden sogar noch 3,7 Prozent vorhergesagt. Von solchen Zahlen kann in diesem Jahr keine Rede mehr sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wsws.org\/de\/2012\/apr2012\/oste-a03.shtml\">World Socialist Web Site<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Stephan Schulmeister &ndash; The economic consequences of the pact<\/strong><br>\nThe fiscal pact contains two rules:\n<ol>\n<li>Each country is only permitted to run a maximum structural deficit of 0.5% of GDP.<\/li>\n<li>Each year the debt-to-GDP ratio must be reduced by one twentieth of the difference between the current debt ratio and the target of 60%.<\/li>\n<\/ol>\n<p>The simplicity of these rules prevented the leaders from fully considering the economic consequences of the fiscal pact. This concerns in particular the interaction between both rules in dampening economic growth. The case of Spain serves as concrete example.<br>\nAccording to the deficit criterion Spain has to reduce its current deficit of 8.5% of GDP as fast as possible. The recent agreement with the European Commission calls for a deficit ratio of 5.4% in 2012 and 3.0% in 2013, respectively. As Spain is already in a deep recession at extremely high unemployment, additional austerity measures will worsen the situation even more.<br>\nSuppose, a deficit reduction by 1 percentage point of GDP reduces overall output by the same amount, and that inflation comes to a halt or tilts into a slight deflation. Under these conditions nominal GDP of Spain might shrink by as much as 5% in 2012 and 2013.<br>\nIf the budget targets were reached in spite of the prolonged recession, Spain needed not to continue an austerity policy according to the deficit criterion. This is so because the output gap widens to at least 5% of GDP so that the structural deficit is by more than 2.5% lower than the overall deficit.<br>\nBut now the debt rule comes into effect, which does not take cyclical factors into account. In 2012 and 2013, the debt-to-GDP ratio would have risen from roughly 70% to almost 90%. The budget deficits contribute 8.4 percentage points to this rise (5.4 plus 3.0), even more important is the shrinking of the nominal GDP by 10%. According to the debt criterion Spain has therefore to reduce its public debt for 20 years by 1.5% percentage points of GDP a year.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.eurointelligence.com\/eurointelligence-news\/home\/singleview\/article\/the-economic-consequences-of-the-pact.html\">Euro Intelligence<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/stephan.schulmeister.wifo.ac.at\/fileadmin\/homepage_schulmeister\/files\/EMF_Concept_07_11.pdf\">The European Monetary Fund &ndash; A systemic problem needs a systemic solution [PDF &ndash; 673 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Man sch&uuml;tzt diejenigen, die Schwarzgeld anlegen&ldquo;<\/strong><br>\nNRW-Finanzminister Walter-Borjans: Wir sind jetzt in einer Gr&ouml;&szlig;enordnung, die die Schweiz geboten hat, von 21 Prozent. Wenn man das einmal &uuml;bertr&auml;gt auf einen Erben, der sein Geld in die Schweiz gebracht hat &ndash; und wir reden hier nicht von 50.000 Euro, sondern von zweistelligen Millionenbetr&auml;gen -, dann h&auml;tte der mit einer Besteuerung von bis zur H&auml;lfte zu rechnen gehabt. Und wenn das hinterzogen worden ist und derjenige anonym bleiben will, dann muss man diesen ung&uuml;nstigen Fall annehmen, weil jeder anschlie&szlig;end, wenn er falsch behandelt worden ist, sich seinem Finanzamt offenbaren kann und sagen kann, hier sind meine Daten und ich werde so besteuert, wie ich eigentlich besteuert werden m&uuml;sste. Also es muss in Richtung 50 Prozent gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/1720753\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&raquo;Die Gesellschaft wird sich das nicht gefallen lassen&laquo;<\/strong><br>\nWolfgang Streeck ist Gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Direktor am Max-Planck-Institut f&uuml;r Gesellschaftsforschung in K&ouml;ln und Professor f&uuml;r Soziologie an der Fakult&auml;t f&uuml;r Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universit&auml;t zu K&ouml;ln. Sein Hauptforschungsthema ist das Spannungsverh&auml;ltnis zwischen demokratischer Politik und kapitalistischer Wirtschaft. In seinem Buch &raquo;Re-Forming Capitalism&laquo; analysiert er u.a. die permanenten Versuche des Marktes und seiner Akteure, die Errungenschaften der Sozialen Demokratie r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen und die Gegenreaktion der Gesellschaft. Die Fragen stellte Thomas Meyer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.frankfurter-hefte.de\/Archiv\/2012\/Heft_04\/artikel-april-2012.html\">Frankfurter Hefte<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Ein interessantes Interview. Noch interessanter sind Streecks &Auml;u&szlig;erungen, wenn man wei&szlig;, dass er noch vor wenigen Jahren einer der lautstarken Solisten im <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-13395398.html\">neoliberalen Niedriglohns-Chor war<\/a>. Auch auf Streeck passt das Wendehals-Motto: &bdquo;Die sch&auml;rfsten Kritiker der Elche warum fr&uuml;her selber welche.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Abw&auml;rtsspirale<\/strong><br>\nDer Star&ouml;konom Richard Koo fordert, Staatsausgaben zu erh&ouml;hen. Sparen hingegen versch&auml;rft die Wirtschaftskrise. Das verdeutlicht er am Beispiel Japan. [&hellip;]<br>\nAusgangspunkt seiner &Uuml;berlegung: Die Finanzkrise hat gro&szlig;e Teile des Bankensystems an den Rand des Ruins gebracht. Viele Unternehmen und Privatleute sind hoch verschuldet. Also sparen sie. Denn um zu &uuml;berleben, bleibt ihnen gar nichts anderes &uuml;brig, als ihre Bilanzen in Ordnung zu bringen. Wenn aber alle gleichzeitig sparen und keine Kredite f&uuml;r neue Investitionen aufnehmen, dann wird das f&uuml;r eine Volkswirtschaft schmerzhaft. Es kommt zu einer brutalen Abw&auml;rtsspirale &ndash; der Bilanzrezession.<br>\nDamit die Wirtschaft nicht kollabiert, bleibt Koo zufolge nur ein Mittel: Der Staat muss einspringen. Und zwar exakt in der H&ouml;he, wie das Geld im Bankensystem verharrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Theorie-zur-Wirtschaftskrise\/!90850\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Schulmeister &ndash; &Uuml;ber die Arbeit der Ratingagenturen<\/strong><br>\nRatingagenturen sind gewinnorientierte Unternehmen und so etwas wie die Schulmeister der Finanzm&auml;rkte, denn sie bewerten die Kreditw&uuml;rdigkeit von Firmen, Staaten und Finanzprodukten. Die drei marktbeherrschenden Agenturen S&amp;P, Moody&rsquo;s und Fitch wurden schon mit dem Ausbruch der internationalen Finanzkrise heftig kritisiert.<br>\nSeit in Europa um die Zahlungsf&auml;higkeit hoch verschuldeter Eurol&auml;nder gerungen wird, regt sich erneut Widerstand gegen ihren Einfluss. Nun sollen sie Konkurrenz aus Europa bekommen.<br>\nK&ouml;nnte eine europ&auml;ische Ratingagentur die Omnipr&auml;senz der gro&szlig;en Drei tats&auml;chlich brechen, wie manche Politiker es fordern? Zugleich wird versucht, den Agenturen mit strengen Transparenzauflagen beizukommen, um die gravierenden Interessenkonflikte der Branche aufzudecken. Ob das aber ausreichen wird, die Schulmeister zu entmachten?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/zeitfragen\/1720304\/\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ursula Engelen-Kefer: Sozialstaat: Tod auf Raten<\/strong><br>\nDerzeit findet im Deutschen Bundestag eine aufgeheizte &bdquo;Geister&ldquo;-Debatte &uuml;ber den EU-Fiskalpakt statt. Beinahe w&ouml;chentlich werden die damit verbundenen finanziellen Belastungen der deutschen Steuerb&uuml;rger heraufgeschraubt. Urspr&uuml;nglich sollten ab Mitte 2013 mit der Abl&ouml;sung des vorl&auml;ufigen durch den dauerhaften Europ&auml;ischen Stabilit&auml;tsmechansimus (ESM) 500 Mrd. Euro zus&auml;tzlich aufgebracht werden. Inzwischen soll der ESM mit einem Kapital von mindestens 700 Mrd. Euro ausgestattet werden. Der deutsche Steuerzahler ist mit etwa 190 Mrd. Euro dabei, davon rund 168 Mrd. Euro abrufbares Kapital und 22 Mrd. Euro direkte Einzahlungen. Diese Zahlungen sollen jetzt ein Jahr vorgezogen werden und bereits ab Juli 2012 j&auml;hrlich 8,6 Mrd. Euro eingezahlt werden. Der deutsche Steuerb&uuml;rger kann gar nicht so schnell &ldquo;gucken&rdquo;, wie seine finanziellen Verpflichtungen zur Rettung des Euro nach oben geschraubt werden.<br>\nWorum es wirklich geht, hat Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble jetzt in seinen Eckwerten des Bundeshaushaltes 2013 und in dem Finanzplan bis 2016 deutlich gemacht&hellip;<br>\nBereits in den Mitte 2010 von der schwarz-gelben Bundesregierung verabschiedeten Haushalts- und Finanzpl&auml;nen war der L&ouml;wenanteil der K&uuml;rzungen f&uuml;r die Rettung der Europ&auml;ischen Finanzwirtschaft aus dem Sozial- und Arbeitsmarktressorts von Ursula von der Leyen zu tragen&hellip;<br>\nJetzt sollen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit erneut Milliarden aus der ihr zustehenden Mehrwertsteuer gestrichen werden. Dies wird besonders f&uuml;r schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose bedeuten, dass sie der Hartz-IV-Falle immer weniger entkommen k&ouml;nnen&hellip; Mit Genugtuung wird in dem Eckwertepapier aus dem Hause Sch&auml;uble darauf verwiesen, dass zus&auml;tzliche Konsolidierungsanstrengungen von den Sozialversicherungen erbracht werden m&uuml;ssen&hellip; In die gleiche Richtung geht die Ank&uuml;ndigung aus dem Bundesfinanzministerium, dass der Bundeszuschuss an die gesetzliche Krankenversicherung zur pauschalen Abgeltung versicherungsfremder Leistungen bereits 2013 um 2 Mrd. Euro gek&uuml;rzt wird.<br>\nEs ist dringend geboten, dass dieser weitere Abbau des Sozialstaates bei den Debatten im Deutschen Bundestag &uuml;ber den EU-Fiskalpakt deutlich vernehmbar angesprochen wird. Auch unsere Demokratie w&uuml;rde gro&szlig;en Schaden leiden, wenn der Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Zentralbank, der Italiener Mario Draghi, recht beh&auml;lt. Erst vor wenigen Tagen hat er die Katze aus dem Sack gelassen, in dem er in einem Interview f&uuml;r die amerikanische Wirtschaftszeitung Wallstreet-Journal feststellte: &bdquo;Das Sozialstaatsmodell hat ausgedient.&ldquo; Und vor allem: der EU-Fiskalpakt liefere die Handhabe daf&uuml;r, den Sozialabbau an den nationalen Parlamenten vorbei leichter durchzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/?p=2881\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Heinz-J. Bontrup &ndash; 30 Stunden sind genug<\/strong><br>\nEine Verk&uuml;rzung der Arbeitszeit ist l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig &ndash; und bei vollem Lohn- und Personalausgleich realisierbar [&hellip;]<br>\nReicht Arbeitszeitverk&uuml;rzung aber noch aus? Um es vorweg zu sagen, nein, sie reicht aufgrund der nicht ad&auml;quat verk&uuml;rzten Arbeitszeit in der Vergangenheit nicht mehr aus, um eine vollbesch&auml;ftigte Wirtschaft zu bekommen. Die gesamtwirtschaftliche Rechnung ist dabei einfach. Unterstellt, die Wirtschaft w&auml;chst in Zukunft um real 1,5 Prozent und die Produktivit&auml;t mit 1,8 Prozent, dann sinkt in Folge das Arbeitsvolumen um j&auml;hrlich 0,3 Prozentpunkte. Diese durchschnittliche wirtschaftliche Konstellation war etwa der empirische Befund der letzten drei&szlig;ig Jahre. Wird weiter unterstellt, da&szlig; der R&uuml;ckgang des Arbeitsvolumens zuk&uuml;nftig durch die demographische Entwicklung in Form eines r&uuml;ckl&auml;ufigen gesamtwirtschaftlichen Arbeitsangebots kompensiert werden kann, dann w&uuml;rde sich an der bestehenden Besch&auml;ftigungsl&uuml;cke von rund f&uuml;nf Millionen fehlenden Arbeitspl&auml;tzen in Deutschland nichts &auml;ndern. Und selbst wenn der demographische Effekt st&auml;rker durchschlagen sollte, wird in Deutschland weiter Massenerwerbslosigkeit vorliegen, deren fiskalische Kosten &uuml;brigens bei rund 60 Milliarden Euro pro Jahr liegen. Darin sind enthalten: Arbeitslosengeld I und II, Steuerausf&auml;lle und Ausf&auml;lle bei den Sozialbeitr&auml;gen. Noch nicht eingerechnet sind hier die Folgekosten von Erwerbslosigkeit durch Krankheit, soziale Isolation etc.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/04-04\/001.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Lohnende Arbeitskr&auml;fte<\/strong><br>\n[&hellip;] So, worum geht&rsquo;s also? Ganz einfach darum, dass es gut f&uuml;rs Gesch&auml;ft ist &ndash; sein kann, genauer gesagt, wenn man&rsquo;s richtig anf&auml;ngt &ndash; viele gut bezahlte Arbeitskr&auml;fte zu haben. Was ja erst mal jeder scheinbaren Unternehmensberater-Logik ebenso widerspricht wie dem aktuellen Trend in der westlichen Wirtschaftswelt, Arbeitskr&auml;fte sowohl quantitativ als auch qualitativ (= schlechter ausgebildet und daher zu billigeren L&ouml;hnen zu kriegen) abzubauen. Das Paper Why Good Jobs Are Good for Retailers, das in der Januar\/Februarausgabe der Harvard Business Review erschienen war (sorry, bin erst jetzt drauf gesto&szlig;en), belegt f&uuml;r vier gro&szlig;e US-Einzelhandelsunternehmen, dass besser bezahlte und in ausreichender Menge angeheuerte Mitarbeiter nicht nur nicht dem Gesch&auml;ft schaden, sondern im Gegenteil die Profite steigern.<br>\nWoa. Muss man erst mal sacken lassen. Gerade im Einzelhandel, wo Billiglohnkr&auml;fte die Regale f&uuml;llen und die Kunden immer h&auml;ufiger selbst noch an der Kasse zur Selbstbedienung aufgefordert werden &ndash; da soll in Wirklichkeit der Profit mit der Zahl und den Geh&auml;ltern der Angestellten steigen? Und das nicht etwa bei den Hochpreis-Unternehmen, sondern bei Discountern wie beispielsweise Trader Joe&rsquo;s (US-Schwesterunternehmen von Aldi Nord), dem Gro&szlig;handelsdiscounter Costco oder der spanischen Supermarktkette Mercadona? Die Autorin des Papers, Zeynep Ton von der MIT Sloan School of Management hat sich mal die Zahlen dieser Unternehmen angeschaut, und die sprechen tats&auml;chlich B&auml;nde:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.scienceblogs.de\/geograffitico\/2012\/04\/lohnende-arbeitskrafte.php\">ScienceBlogs<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gierige neigen zur Idiotie<\/strong><br>\nDerweil wird die Spirale der Steuersenkungen zugunsten der Beg&uuml;terten im Steuerparadies Schweiz unversch&auml;mt weitergedreht. Die n&auml;chste Steuersenkungsvorlage ist l&auml;ngst in der Pipeline und programmiert weitere Steuerausf&auml;lle in Milliardenh&ouml;he. Die Unternehmenssteuerreform III wartet mit neuen Geschenken auf: So sollen die Unternehmenssteuern schweizweit harmonisiert werden &ndash; auf das Niveau des Dumpingsteuer-Kantons Zug. Das verfassungsrechtliche Prinzip der Besteuerung nach Leistungsf&auml;higkeit wird zur Farce. W&auml;hrend Bund und Kantone den Unternehmen unter dem Titel &laquo;Wirtschaftsf&ouml;rderung&raquo; Steuerrabatte in Milliardenh&ouml;he gew&auml;hren und systematisch Steuergeschenke verteilen, verlieren Menschen mit unteren und mittleren Einkommen an Kaufkraft, den RentnerInnen muten die b&uuml;rgerlichen PolitikerInnen Rentensenkungen zu (gegen den Verfassungsauftrag), und die Lohnentwicklung hinkt seit Jahren eklatant den Produktivit&auml;tszuw&auml;chsen hinterher. Die Einkommens- und Verm&ouml;gensschere &ouml;ffnet sich weiter. Die Mehrheit der gew&auml;hlten VolksvertreterInnen betreibt also eine Steuerpolitik gegen die eigene Bev&ouml;lkerung, die l&auml;ngst nicht mehr angemessen am Wirtschaftswachstum partizipiert. Sie soll froh sein, wenn sie &uuml;berhaupt Arbeit hat.<br>\nWas das heisst, zeigt ein Blick zum n&ouml;rdlichen Nachbarn: Trotz boomender Wirtschaft k&ouml;nnen acht Millionen Deutsche nicht von ihrem Einkommen leben. Sie heissen Mini- und Ein-Euro-Jobber. Die Sprache sagt alles. Aber immerhin haben sie Arbeit. Von der sie allerdings nicht leben k&ouml;nnen. Toll. Noch ist es in der Schweiz nicht so weit wie in Deutschland. Aber die Angst davor wird durch die Propagandamaschinerie der Grosskonzerne permanent gesch&uuml;rt, um die Leute gef&uuml;gig zu machen. Gierige neigen zur Idiotie und suchen den kurzfristigen Vorteil. Langfristig s&auml;gen sie am eigenen Ast. Was k&uuml;mmert das den Rest? Er sitzt auf demselben Ast.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/1213\/steuerpolitik\/gierige-neigen-zur-idiotie\">WOZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Benchmark Deutschland. Die Schweiz macht deutlich, wie sehr die Eurokrise die wirklichen Fehlentwicklungen des heutigen Kapitalismus verdeckt: Ein kaum verbr&auml;mter interessengeleiteter Vulg&auml;rliberalismus geb&auml;rdet sich als alternativlose Wirtschafts- und Gesellschaftspolitk.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Erbschaften st&auml;rker besteuern!<\/strong><br>\nDas private Nettoverm&ouml;gen der Deutschen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Leider extrem ungleichm&auml;&szlig;ig verteilt, denn die reichsten 10 Prozent haben am st&auml;rksten profitiert. Das Fundament ihres Geldes sind meist hohe Erbschaften. Diese Ungerechtigkeit k&ouml;nnte durch eine Erbschaftssteuer mit h&ouml;heren Spitzensteuers&auml;tzen beseitigt werden.<br>\nEuropas Staaten haben sich mit dem Fiskalpakt zum &bdquo;Sparen bis in alle Ewigkeit&rdquo; verpflichtet. Auf Sparzwang folgen Lohn-, Renten- und Sozialk&uuml;rzungen wie aktuell in den Krisenl&auml;ndern S&uuml;deuropas. Statt mit Zukunftsinvestitionen f&uuml;r Wachstum zu sorgen und die Menschen in Lohn und Brot zu bringen, soll die breite Bev&ouml;lkerung die Zeche f&uuml;r eine Krise zahlen, die die Finanzjongleure verursacht haben.<br>\nUnd auch hierzulande soll der Fiskalpakt den Staat auf Di&auml;t setzen. Aber es ist nicht einzusehen, dass die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung, die Null Verm&ouml;gen besitzt und die 20 %, die von der Hand in den Mund leben, die Kosten f&uuml;r die Bankenrettungen &uuml;bernehmen m&uuml;ssen, w&auml;hrend der stetig wachsende Reichtum der oberen 10 % weiterhin unangetastet bleibt.<br>\nStatt mit dem Fiskalpakt den Abbau von Sozialleistungen und &ouml;ffentlichen Aufgaben zu erzwingen, muss die Politik ihre Aufmerksamkeit endlich dem explodierenden Reichtum widmen. Das Bundesfinanzministerium beziffert das private Nettoverm&ouml;gen aktuell auf 8.600 Mrd. &euro;. Die besagte 10 % Reichen besitzen allein 5.160 Mrd. &euro; an Netto-Geld- und Immobilienverm&ouml;gen. Anders als die Reichenlobby behauptet, wurde ein Gro&szlig;teil ihres Reichtums nicht durch eigene Arbeit geschaffen. Im Gegenteil: Ihr Verm&ouml;gen fu&szlig;t in der Regel auf hohen Erbschaften, die kaum besteuert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++167f7de8-7cc7-11e1-6fb7-00188b4dc422\">DGB klartext<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Herausforderung Energiewende: F&ouml;rdergelder flie&szlig;en &ndash; aber zu wenig in die Entwicklung<\/strong><br>\nDie Debatte zur Solarstromf&ouml;rderung stimmt nicht gerade optimistisch. Die &uuml;berf&auml;llige K&uuml;rzung der Subventionen trifft auf Widerstand in der Branche und bei den L&auml;ndern. Dabei sind die Probleme der deutschen Photovoltaikfirmen gro&szlig;enteils selbst verschuldet. Seit 2011 brechen die Gewinne ein, weil sich unter der warmen Subventionsdusche niemand ernsthaft darum bem&uuml;ht hat, zu weltmarktf&auml;higen Preisen zu produzieren. Die deutsche Solarindustrie steckt in der Krise, weil sie mit ihren satten Gewinnen zu wenig Forschung und Entwicklung betrieben hat. Den aktuellen Weltrekord von 20,3 Prozent Wirkungsgrad f&uuml;r klassische Silizium-Module, sogenannte P-Wafer, h&auml;lt der chinesische Weltmarktf&uuml;hrer Suntech. Am wissenschaftlichen Umfeld liegt das nicht, denn die Photovoltaikforscher am Fraunhofer-Institut in Freiburg, am Helmholtz-Zentrum in Berlin und anderen Einrichtungen geh&ouml;ren nach wie vor zur Weltspitze. Auch die deutschen Windanlagenbauer haben sich in den fetten Jahren nicht um die Zukunft gek&uuml;mmert. Deshalb sind Probleme der Windkrafterzeugung auf hoher See bis heute ungel&ouml;st, obwohl ohne sie eine zuverl&auml;ssige Grundversorgung nicht denkbar ist. Die deutschen Windradhersteller haben sich, wie die Solarbranche, von der ausl&auml;ndischen Konkurrenz &uuml;berholen lassen. Das einzige &bdquo;deutsche&ldquo; Unternehmen unter den ersten zehn der Weltrangliste ist ein d&auml;nischer Windanlagenhersteller, der 2004 von Siemens gekauft wurde. &ndash; Die Energiewende kann nur gelingen, wenn wir uns eingestehen, dass die daf&uuml;r erforderlichen Technologien noch gar nicht existieren. Daraus ergeben sich drei Konsequenzen.  Erstens m&uuml;ssen Forschung und Entwicklung, die Schrittmacher des Reformprozesses, staatlich gesteuert und massiv gef&ouml;rdert werden. Wer Subventionen erh&auml;lt, muss sich an dieser Aufgabe beteiligen. Zweitens sollte der Schulterschluss mit den europ&auml;ischen Partnern gesucht werden. Dass Deutschland die gewaltigen technischen Probleme alleine l&ouml;st, ist illusorisch. Um das alles zu koordinieren ist, drittens, eine zentrale Steuerung notwendig. Dazu m&uuml;ssen zun&auml;chst einmal Umwelt und Energie zu einem gemeinsamen Projekt verschmelzen. Ein &bdquo;Bundesministerium f&uuml;r Umwelt und Energie&ldquo; w&auml;re ein guter Anfang. Alles Weitere ist kein planbarer Prozess, sondern ein Abenteuer mit unbekannten Herausforderungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/herausforderung-energiewende-foerdergelder-fliessen-aber-zu-wenig-in-die-entwicklung\/6444792.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Q-Cells: Die Krise ist nur zum Teil hausgemacht<\/strong><br>\nAm Ende ging Q-Cells wegen eines d&auml;mlichen Fehlers des Managements in die Insolvenz. Die Probleme gingen allerdings schon fr&uuml;her los. &ldquo;Durch hohe Gewinne hat die Branche eine gewisse Tr&auml;gheit entwickelt. Sie haben viel Geld in Forschung und Entwicklung gesteckt &ndash; aber verkannt, dass Kosteneffizienz das Wichtigste gewesen w&auml;re&rdquo;, sagt Fawer. So gilt die Q-Cells-Forschung weiterhin als exzellent &ndash; aber chinesische Hersteller haben gr&ouml;&szlig;ere Fabriken, produzieren h&ouml;here St&uuml;ckzahlen und erzielen so niedrigere Preise. Allerdings leiden auch Hersteller in den USA und China unter der globalen &Uuml;berproduktion. &ldquo;Momentan geht es f&uuml;r die Unternehmen ums &Uuml;berleben&rdquo;, sagt Fawer, &ldquo;das Klima ist extrem innovationsfeindlich.&rdquo; Es z&auml;hlt nicht Klasse, sondern Masse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2012%2F04%2F03%2Fa0099&amp;cHash=82abfca897\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Eine etwas eigenartige Argumentation: Sehen wir einmal von der der Subventionspraxis in China ab, so verwundert doch die Klage &uuml;ber Masse statt Klasse. Der Hinweis auf chinesische Hersteller, die gr&ouml;&szlig;ere Fabriken haben und  h&ouml;here St&uuml;ckzahlen produzieren und so niedrigere Preise erzielen, ist schlicht unverst&auml;ndlich. Wer hindert die deutschen Hersteller daran, gr&ouml;&szlig;ere Fabriken zu bauen. Vor allem aber, seit wann setzt ein Hochtechnologiestandort wie Deutschland auf die Massenproduktion standardisierter Ware, noch dazu wenn Ostasien schl&uuml;sselfertige Maschinenparks in Deutschland kaufen kann, um Solaranlagen zu produzieren. Wenn die Q-Cells-Forschung tats&auml;chlich als exzellent bezeichnet werden kann, so liegt doch nur hier die Chance des Unternehmens.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kritik vom Europarat &ndash; Berlin wieder wegen Korruption am Pranger<\/strong><br>\nDie deutschen Regeln bei der Korruptionsbek&auml;mpfung und den Parteifinanzen hinken den europ&auml;ischen Vorgaben weit hinterher. Dies hat die Staatengruppe des Europarats gegen Korruption (GRECO) in einem am Montag ver&ouml;ffentlichten Bericht moniert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/deutschland\/berlin-wieder-wegen-korruption-am-pranger-1.2778835\">RP Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Rezension: Kathrin Hartmann: &ldquo;Wir m&uuml;ssen leider drau&szlig;en bleiben&rdquo;<\/strong><br>\nIn &ldquo;Wir m&uuml;ssen leider drau&szlig;en bleiben&rdquo; hat Kathrin Hartmann viele Mosaiksteine eines versch&auml;rften Klassenkampfs von oben zusammengetragen.<br>\nRasant geschrieben berichtet sie &uuml;ber ein Land, in dem das Mitgef&uuml;hl f&uuml;r Arme und Arm-Gemachte verschwunden ist.<br>\nDieses Buch ist eine grandiose Philippika, die zweite der Journalistin Kathrin Hartmann. In &ldquo;Ende der M&auml;rchenstunde&rdquo; (2009) hatte sie sich die &ldquo;politisch korrekt konsumierende&rdquo; neue Mittelschicht vorgekn&ouml;pft und enttarnt, dass die &ldquo;Lohas&rdquo; (K&uuml;rzel f&uuml;r Lifestyle of Health and<br>\nSustainability) weder zur Gesundheit noch zur Nachhaltigkeit beitragen.<br>\nIm Gegenteil.<br>\nJetzt legt sie nach. Es geht um Armut in unserer modernen Gesellschaft.<br>\nNeu, wie der Untertitel sagt, ist die nicht, und sie findet auch nicht nur in Konsumgefilden statt. Aber sie hat sch&auml;rfere Z&uuml;ge bekommen. In ein Bild gefasst: Wenn man sich Armut und Wohlstand als zwei tektonische Platten vorstellt, wirkt die Globalisierung wie eine seismische Verwerfung, die die eine Platte nach oben rei&szlig;t und die andere brachial weiter nach unten presst. Das Gef&auml;lle zwischen Arm und Reich ist inzwischen gef&auml;hrlich steil f&uuml;r Frieden, Demokratie und all die sch&ouml;nen Dinge des menschlichen Lebens auf diesem Planeten.<br>\nFatal neu daran ist f&uuml;r Hartmann eine Radikalisierung der Nicht-Armen gerade in reichen L&auml;ndern wie Deutschland. Empathie f&uuml;r Arme und Arm-Gemachte ist im Orkus rot-gr&uuml;ner Arbeitsmarktliberalisierung und der &ldquo;Agenda 2010&rdquo; verschwunden. An ihre Stelle sind Verachtung und &ldquo;Klassenkampf von oben&rdquo; getreten. &Ouml;ffentliches Geplapper &uuml;ber &ldquo;Sozialschmarotzer&rdquo; und deren &ldquo;anstrengungslosen Wohlstand&rdquo; ist so konsensf&auml;hig wie der Hohn &uuml;ber Super-Handys, die &ldquo;solche Leute&rdquo;<br>\nunbedingt haben m&uuml;ssen. In der Tat, sie m&uuml;ssen: Smartphones sind oft der einzige chancengleiche Zugang zu Kommunikation, ein Internetanschluss der einzige Anschluss der Ausgeschlossenen an soziales Leben.<br>\nKathrin Hartmann: Wir m&uuml;ssen leider drau&szlig;en bleiben &ndash; Die neue Armut in der Konsumgesellschaft Blessing Verlag, M&uuml;nchen 2012<br>\n416 Seiten, Klappenbroschur, 18,95 Euro<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/kritik\/1719386\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Gazprom: ein Demokratie gef&auml;hrdendes Imperium?<\/strong><br>\nInvestigationsjournalist J&uuml;rgen Roth durchleuchtet Abh&auml;ngigkeiten von Politik und russischem Energiekonzern<br>\nEin schlachterfahrener und streitbarer Altmeister des investigativen Journalismus hat noch einmal gro&szlig; ausgeholt. J&uuml;rgen Roth durchleuchtet in seinem neuen Buch &ldquo;Gazprom &ndash; Das unheimliche Imperium&rdquo; die Abh&auml;ngigkeiten von Politik und russischem Energiekonzern. Zum Vorschein kommt ein &ldquo;Netzwerk von G&uuml;nstlingen und Seilschaften&rdquo;, das bis in die politischen Top-Etagen reicht. Kronzeugen enth&uuml;llen etwa neue Details &uuml;ber die millionenschwere M&auml;nnerfreundschaft zwischen Gerhard Schr&ouml;der und Wladimir Putin. J&uuml;rgen Roths Fazit zum Engagement des Ex-Bundeskanzlers: &bdquo;Es ist ein Verrat an den Prinzipien unserer Gesellschaft und seiner Partei&ldquo;. Dar&uuml;ber hinaus will das Gazprom-Buch zeigen, wie Verbraucher betrogen und Staaten erpresst werden.<br>\nF&uuml;r ttt &auml;u&szlig;ert sich J&uuml;rgen Roth erstmals zu seiner gef&auml;hrlichen Recherche, von der ihm wohlmeinende Freunde nachdr&uuml;cklich abrieten: Denn mit Gazprom ist nicht zu spa&szlig;en&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/ttt\/beitrag.asp?uid=3266uu1d6be17ihd&amp;cm.asp\">Titel, These, Tempramente<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das Buch &bdquo;Gazprom &ndash; das unheimliche Imperium. Wie wir Verbraucher betrogen und Staaten erpresst werden&ldquo; erscheint n&auml;chste Woche <a href=\"http:\/\/westendverlag.de\/westend\/buch.php?p=64\">im Westend Verlag<\/a> und kostet 19,99 Euro.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>das Allerletzte: Wirtschaftspreis f&uuml;r Sch&uuml;ler &ndash; Elfj&auml;hriger schreibt Rettungsplan f&uuml;r Griechenland<\/strong><br>\nJurre Hermans ist elf Jahre alt, er mag Tiere und tobt gern drau&szlig;en mit seinen Freunden. Und er sorgt sich um den Euro. Mit einer Rettungsidee f&uuml;r Griechenland bewarb sich der Sch&uuml;ler aus Holland um einen hochdotierten Wirtschaftspreis &ndash; und erstaunte die Juroren.<br>\n[&hellip;] Alle Griechen tragen ihre Euros zur Bank. Dort tauscht eine Maschine die gemeinsame W&auml;hrung in Drachmen um, das ehemalige griechische Zahlungsmittel. Die dringend ben&ouml;tigten Euros gehen direkt an die Regierung, die damit ihre Gl&auml;ubiger bezahlt &ndash; jeder Kreditgeber, ob Firmen oder Banken, soll laut dem Plan des Sch&uuml;lers &ldquo;ein St&uuml;ck von der Pizza erhalten&rdquo;. Dass den B&uuml;rgern Griechenlands dieser Tausch nicht schmeckt, ist Jurre bewusst, die Strichm&auml;nnchen vor der Bank verziehen ob des drohenden Wertverlusts der Drachme die Gesichter.<br>\nDoch es hilft nichts, Jurre hat sich sogar einen Trick ausgedacht, wie die Griechen &uuml;berzeugt werden sollen: Wer sein Geld aus dem Land schafft und erwischt wird, muss doppelt so viel abgeben. &ldquo;Ich hoffe, meine Idee hilft Ihnen!!!!&rdquo;, endet der elfj&auml;hrige Euroskeptiker seine Ausf&uuml;hrungen und legt das selbstgezeichnete Schaubild und ein Foto von sich dazu.[&hellip;]<br>\nF&uuml;r die Initiatoren ist Jurre die beste PR &uuml;berhaupt. Zum ersten Mal lobt Policy Exchange, ein als konservativ geltender, laut Website unabh&auml;ngiger Think Tank aus London, den Preis aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/schulspiegel\/leben\/0,1518,825604,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.G.:<\/strong> Die Propaganda verf&auml;ngt auch schon bei den Kleinsten.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Und SPIEGEL Online ist bei der Propaganda mal wieder ganz vorne mit dabei.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-12766","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12766","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12766"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12766\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12776,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12766\/revisions\/12776"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12766"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12766"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12766"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}