{"id":127678,"date":"2025-01-23T09:00:07","date_gmt":"2025-01-23T08:00:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127678"},"modified":"2025-01-23T15:35:45","modified_gmt":"2025-01-23T14:35:45","slug":"make-love-not-war-oder-auf-der-suche-nach-friedensfrechheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127678","title":{"rendered":"\u201eMake Love, Not War!\u201c \u2013 oder: Auf der Suche nach Friedensfrechheit"},"content":{"rendered":"<p>Die Friedensbewegung ist in ihrer jetzigen Erscheinungsform &ndash; vergreist und im Ritualismus erstarrt &ndash; nicht zukunftsf&auml;hig. T&auml;ubchen und &uuml;ber vier Jahrzehnte alte Parolen sind kaum geeignet, j&uuml;ngere Menschen hinterm Ofen hervorzulocken. Ben&ouml;tigt werden wieder Geist, Charme, Witz, Esprit &ndash; kurz: Friedensfrechheit! Von <strong>Leo Ensel<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nEs war auf der letzten bundesweiten Friedensdemonstration am 3. Oktober vergangenen Jahres in Berlin. Die Teilnehmer n&auml;herten sich der zentralen Abschlusskundgebung an der Siegess&auml;ule sternf&ouml;rmig auf unterschiedlichen Routen. Meine startete an der Rathenowerstra&szlig;e\/ Ecke Altmoabit. Die Anzahl der versammelten Menschen war &uuml;berschaubar: Vielleicht vier- bis f&uuml;nftausend. Und erdr&uuml;ckend dominiert von der &sbquo;Generation 60 plus&lsquo;. Wir latschten im Schritt-Tempo, ich unterhielt mich mit ein paar Bekannten &ndash; und dann geschah es.<\/p><p><strong>Friedensritualismus<\/strong><\/p><p>Zwei, drei Reihen hinter mir feuerte jemand ins Megaphon: <em>&bdquo;Hoch-die-internatio-naaa-le So-li-da-ri-t&auml;t!!&ldquo; <\/em>Etwas zaghaft, dann sp&auml;rlich lauter werdend, stimmten vielleicht acht oder neun &Auml;ltere mit ein. Es klang wie das Pfeifen des Kindes im Walde. Oder war es Nostalgie? Unwillk&uuml;rlich fragte ich mich: <em>Wer<\/em> soll hier eigentlich mit <em>wem<\/em> (und <em>weshalb<\/em>) international solidarisch sein? K&ouml;nnten das nicht genauso gut auch die Menschen skandieren, die gerade ein paar Stra&szlig;en weiter f&uuml;r Waffenlieferungen an die Ukraine demonstrierten?<\/p><p>Ich hing noch meinen Gedanken nach, da ert&ouml;nte von hinten aus dem Megaphon bereits der zeitlose Klassiker: <em>&bdquo;Deut-sche Waf-fen deut-sches Geld\/ mor-den mit in al-ler Welt!!&ldquo;<\/em> Fraglos wahr. Eine Binse. &ndash; So n&auml;herten wir uns allm&auml;hlich der Siegess&auml;ule.<\/p><p>Tableau.<\/p><p>Die Abschlusskundgebung startete mit einer Rede von <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=v4h3-k41IXM&amp;list=PLN-rI68dIVAYabxYRUcVYqQenRQM9odLs&amp;index=8\">Gesine L&ouml;tzsch<\/a> von der Linkspartei. Es war die &uuml;bliche Litanei:<\/p><p>&bdquo;Die Friedensbewegung lebt, und das ist eine gute Nachricht! Im Krieg sterben immer zuerst die Armen. Jeden Tag sterben unschuldige Frauen, Kinder und Greise. Im Krieg gewinnen immer Reiche. Wer am Krieg verdient, hat kein Interesse daran, einen Krieg zu beenden. Ein einziger Leopardpanzer II kostet 27,5 Millionen Euro. Eine Grundschule in meinem Wahlkreis kostet 25 Millionen.&ldquo; Conclusio: &bdquo;Lasst uns weniger Panzer und mehr Schulen bauen! Schicken wir den Aktienkurs von Rheinmetall in den Keller!&ldquo; Die friedensbewegte Menge klatschte artig Beifall.<\/p><p>Alles richtig. Und alles tausendmal geh&ouml;rt. Same procedure as every war!<\/p><p><strong>Kontrast<\/strong><\/p><p>Nichts illustriert die Sackgasse, in der sich die Friedensbewegung (oder was sich noch so nennt) seit Jahren befindet, trefflicher als die Tatsache, dass die beste &ndash; und charmanteste &ndash; Rede auf dieser Demonstration ausgerechnet von CSU-Mann <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=fbcPsEWvC1o&amp;list=PLN-rI68dIVAYabxYRUcVYqQenRQM9odLs&amp;index=3\">Peter Gauweiler<\/a> stammte! Der Mann brachte es als absoluter Au&szlig;enseiter in diesem Kontext fertig, ohne sich anzubiedern oder grundlegende Differenzen zuzukleistern, dem seiner Partei traditionell feindlich eingestellten Publikum immer wieder ein herzerfrischendes Grinsen zu entlocken. Er brachte einen anderen, dringend ben&ouml;tigten <em>Ton<\/em> in die Veranstaltung: Etwas mehr augenzwinkernde Leichtigkeit. Ja, sogar Humor!<\/p><p><strong>Friedensfrechheit<\/strong><\/p><p>Drei friedensbewegte Haltungen sind mir schon vor vier Jahrzehnten geh&ouml;rig auf den Wecker gegangen: Ein &ndash; &bdquo;Krieg dem Krieg!&ldquo; &ndash; stramm-militanter Antimilitarismus, ein aufreizend lammfrommer, fast leidensseliger Habitus, der jede Veranstaltung in eine Gandhi-Hungerei oder zumindest in einen heiligen Gottesdienst der Gewaltfreiheit verwandelte und schlie&szlig;lich ein emsiger, oft etwas gedankenarmer Friedensritualismus. (Vor allem der letzte Gestus scheint &uuml;berlebt zu haben.)<\/p><p>Aber es gab auch anderes. Etwas, das man &bdquo;Friedensfrechheit&ldquo; &ndash; das Wort stammt leider nicht von mir! &ndash; nennen k&ouml;nnte: Geist, Witz, Charme, Esprit, Lust an (bisweilen leicht zweideutigen) Wortspielen. &bdquo;Entr&uuml;stet Euch!&ldquo;, &bdquo;Petting statt Pershing!&ldquo;, &bdquo;Entspannt Euch!&ldquo; und nat&uuml;rlich der Hippie-Klassiker <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=DE3JN2QrIEQ\">&bdquo;Make Love, Not War!&ldquo;<\/a> lauteten einige Slogans auf der ersten gro&szlig;en Friedensdemo im Herbst 1981 im Bonner Hofgarten.<\/p><p>Und sie waren durchaus nicht dumm: Was beim letzten Spruch so flapsig daher kommt, erweist sich bei n&auml;herer Sicht als erheblich tiefgr&uuml;ndiger, als man auf den ersten Blick erahnen w&uuml;rde. Bei einem ber&uuml;hmten Mann liest sich das so: &bdquo;Wenn die Bereitwilligkeit zum Krieg ein Ausfluss des Destruktionstriebs ist, so liegt es nahe, gegen sie den Gegenspieler dieses Triebes, den Eros, anzurufen. Alles, was Gef&uuml;hlsbindungen unter den Menschen herstellt, muss dem Krieg entgegenwirken.&ldquo; Das schrieb 1932 kein Geringerer als der Erfinder der Psychoanalyse an den anderen Geistesgiganten, Albert Einstein, in deren bekannt gewordenem Briefwechsel &bdquo;Warum Krieg?&ldquo;.<\/p><p>Ist der einstmals so machtvollen Friedensbewegung (oder was davon noch &uuml;brig geblieben ist) im Laufe der Jahrzehnte vielleicht der &bdquo;Eros&ldquo; abhandengekommen?<\/p><p>&bdquo;<strong>Die Friedensbewegung ist nicht sexy!&ldquo;<\/strong><\/p><p>So brachte es ein guter Bekannter vor einem Dreivierteljahr auf den Punkt, mit dem ich mich &uuml;ber die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112471\">erschreckende Indolenz<\/a> weiter Bev&ouml;lkerungskreise angesichts steigender Kriegsgefahr unterhielt. (Auch wenn ich mir das betreffende W&ouml;rtchen lieber f&uuml;r andere Anl&auml;sse vorbehalten m&ouml;chte, glaube ich doch zu verstehen, was er damit meinte.) Und vielleicht ist genau das ja <em>auch ein <\/em>Grund, warum das Thema &bdquo;Frieden&ldquo; f&uuml;r die j&uuml;ngeren Generationen so unattraktiv ist. Obwohl von der Sache her alles, aber auch <em>alles<\/em> f&uuml;r eine enge <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108050\">Zusammenarbeit von Klima- und Friedensbewegung<\/a> spricht!<\/p><p>Versuchen wir einmal probeweise einen Perspektivwechsel und stellen wir uns vor, wie die Aktionen der Friedensbewegung auf junge Menschen zwischen zwanzig und drei&szlig;ig wirken m&ouml;gen. K&ouml;nnte es sein, dass sie in erster Linie alte Leute sehen, die mit nicht selten sauert&ouml;pfischer Mine Transparente aus dem Geschichtsbuch tragen und verstaubte Parolen skandieren? (Als Siebzigj&auml;hriger darf ich mir solche Unversch&auml;mtheiten herausnehmen!)<\/p><p>Kurz: Wo ist der aufm&uuml;pfige, freche, nein: &sbquo;rotzige&lsquo; Sound geblieben?<\/p><p>Die Frage ist, ob wir mit dem &uuml;blichen, seit &uuml;ber vier Jahrzehnten eingefahrenen Friedensritualismus (<em>&bdquo;Frie-den schaf-fen oh-ne Waf-fen!&ldquo;<\/em>, wei&szlig;e Tauben auf hellblauem Grund etc.) &uuml;berhaupt noch eine namhafte Zahl von j&uuml;ngeren (gar jungen) Menschen hinter dem Ofen hervorlocken, f&uuml;r das Thema &bdquo;Krieg und Frieden&ldquo; sensiblisieren oder sogar zum Engagement verleiten k&ouml;nnen. Ich habe es k&uuml;rzlich <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=IxNjuhhewYc\">anderen Orts<\/a> einmal provokativ formuliert: &bdquo;Diese Friedensbewegung&ldquo; &ndash; die Betonung lag auf dem Wort <em>diese &ndash;<\/em> &bdquo;hat keine Zukunft!&ldquo; Let&rsquo;s face it: Wenn von hinten nichts nachkommt, werden wir in zehn, zwanzig Jahren (auch ohne Krieg) ausgestorben sein!<\/p><p>Und um voll ins Fettn&auml;pfchen zu treten &ndash; jetzt, liebe Friedensveteranen und -funktion&auml;re, bitte warm anziehen: Eine kraftvolle Bewegung f&uuml;r den Frieden w&auml;re im Prinzip durchaus auch ohne die altehrw&uuml;rdigen, aber reichlich eingestaubten Protestformen wie Osterm&auml;rsche, Friedenst&auml;ubchen, Hannes Wader-Lieder und <em>&bdquo;In der R&uuml;stung sind sie fix\/ f&uuml;r die Bildung tun sie nix!&ldquo;-<\/em>Slogans<em> <\/em>denkbar. (Keine Angst, Ihr k&ouml;nntet ruhig bleiben und weitermachen! Aber als <em>eine<\/em> Fraktion einer im optimalen Falle viel, viel breiteren, bunteren, modisch gesprochen: <em>diversen<\/em> Bewegung.)<\/p><p>Konsequenz: W&auml;re es nicht angebracht, endlich zusammen mit jungen Leuten auf die Suche nach Friedensfrechheit, ja &sbquo;Friedens-Lust&lsquo; zu gehen, im Sinne der Hippies und Sigmund Freuds erneut die subversive Macht des &bdquo;Eros&ldquo; im weitesten Sinne anzurufen und zu &uuml;berlegen, in welchen Erscheinungsformen er uns heute wieder im dringend n&ouml;tigen Kampf gegen k&uuml;nftige Leichengebirge und einen im Worst Case kahlen, verstrahlten Planeten unterst&uuml;tzen k&ouml;nnte? (Zur Erinnerung: &sbquo;Making love&lsquo; ist durchaus angenehmer, bisweilen sogar produktiver, als &sbquo;making war&lsquo;!) Eine Vorlage k&ouml;nnte ich schon mal liefern:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Make Peace Movement sexy again!&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>PS: Das Wort &bdquo;Friedensfrechheit&ldquo; habe ich zum ersten (und letzten) Mal bei Holger Franke gelesen. In seinem 1982 im Vorfeld der NATO-Nachr&uuml;stung erschienenen h&ouml;chst originellen B&uuml;chlein <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Ohne-mich-fehlt-mir-was\/dp\/3921040159\">&bdquo;Ohne mich fehlt mir was&ldquo;<\/a> kontrastierte der damals 40j&auml;hrige Schauspieler des Berliner Kinder- und Jugendtheaters &bdquo;Rote Gr&uuml;tze&ldquo; auf dem Hintergrund virulenter Atomkriegs&auml;ngste Erinnerungen an seine Nachkriegskindheit, Briefe, Tagebuchnotizen und Prosafragmente mit Gedichten aus der Zeit des Drei&szlig;igj&auml;hrigen Krieges, insbesondere den epigrammatischen &bdquo;Sinnspr&uuml;chen&ldquo; eines Friedrich von Logau (1605-1655). Lapidare S&auml;tze mit archaischer Wucht:<\/p><blockquote><p>\n<em>In Gefahr und gro&szlig;er Not<\/em><br>\n<em>bringt der Mittelweg den Tod.<\/em><\/p>\n<p><em>Ein Krieg ist k&ouml;stlich gut, <\/em><br>\n<em>der auf den Frieden dringt.<\/em><br>\n<em>Ein Fried ist sch&auml;ndlich arg,<\/em><br>\n<em>der neues Kriegen bringt.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Eisen zeugt sich selbst den Rost,<\/em><br>\n<em>von dem es wird verzehret.<\/em><br>\n<em>Wir Deutschen haben selbst gezeugt die,<\/em><br>\n<em>die uns jetzt verheeret.<\/em><\/p>\n<p><em>Alles machet mein und dein,<\/em><br>\n<em>dass man nicht kann friedlich sein.<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>R&uuml;ckgriff als Angriff. Auf eine immer unheimlicher in Richtung Krieg sich zuspitzende Gegenwart, Anfang der Achtziger Jahre.<\/p><p>Das Buch liest sich heute merkw&uuml;rdig aktuell und veraltet zugleich: Erschreckend aktuell bezogen auf die noch erheblich ungenierter als damals daherkommende Mobilmachung unserer Gesellschaft in Richtung &bdquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo;. Erschreckend veraltet, weil &ndash; und hier wird man fast neidisch, was das Problembewusstsein und die Handlungsbereitschaft der damaligen Zeit angeht &ndash; nicht nur die jungen Klimasch&uuml;tzer, sondern auch die meisten Menschen der Generation, die vor &uuml;ber 40 Jahren noch zu Hunderttausenden gegen Pershing II und Cruise Missiles auf die Stra&szlig;e ging, heute den lieben Gott einen guten Mann sein lassen und der erneuten Stationierung von Marschflugk&ouml;rpern und Mittelstreckenraketen saturiert entgegenschnarchen!<\/p><p><em>Mit freundlicher Genehmigung <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/make-love-not-war-oder-auf-der-suche-nach-friedensfrechheit\/\">von Globalbridge<\/a>.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Stiftung Haus der Geschichte<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Friedensbewegung ist in ihrer jetzigen Erscheinungsform &ndash; vergreist und im Ritualismus erstarrt &ndash; nicht zukunftsf&auml;hig. T&auml;ubchen und &uuml;ber vier Jahrzehnte alte Parolen sind kaum geeignet, j&uuml;ngere Menschen hinterm Ofen hervorzulocken. Ben&ouml;tigt werden wieder Geist, Charme, Witz, Esprit &ndash; kurz: Friedensfrechheit! Von <strong>Leo Ensel<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":127679,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[35,170,158],"tags":[1519,1120,2798],"class_list":["post-127678","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aufbau-gegenoeffentlichkeit","category-friedenspolitik","category-generationenkonflikt","tag-atomwaffen","tag-friedensbewegung","tag-psychoanalyse"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Bonner-Hofgarten-1981.jpeg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127678","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=127678"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127678\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":127711,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127678\/revisions\/127711"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/127679"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=127678"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=127678"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=127678"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}