{"id":12782,"date":"2012-04-05T09:42:24","date_gmt":"2012-04-05T07:42:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12782"},"modified":"2015-02-08T11:40:09","modified_gmt":"2015-02-08T10:40:09","slug":"haufig-gestellte-fragen-was-hat-es-mit-der-spreizung-der-vermogensschere-und-der-steigerung-der-kapitaleinkommen-auf-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12782","title":{"rendered":"H\u00e4ufig gestellte Fragen: Was hat es mit der Spreizung der Verm\u00f6gensschere und der Steigerung der Kapitaleinkommen auf sich?"},"content":{"rendered":"<p>Letzte Woche fragte uns ein Leser per E-Mail, ob es konkrete Zahlen zur vermuteten Spreizung der Verm&ouml;gensschere und Steigerung der Kapitaleinkommen g&auml;be. Diese Frage ist nat&uuml;rlich interessant &ndash; sie zu beantworten ist jedoch wesentlich schwieriger, als man auf den ersten Blick denken mag, zumal es fast keine belastbaren Zahlen zu diesem Thema gibt. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nUm das Thema Verm&ouml;gensverteilung seri&ouml;s anzugehen, muss man erst einmal den Begriff &bdquo;Verm&ouml;gen&ldquo; definieren. Umgangssprachlich besteht das Verm&ouml;gen aus der Summe aller Besitzt&uuml;mer einer Person. Das erste Problem bei der Bezifferung des Verm&ouml;gens besteht bereits in der Bewertung dieser Besitzt&uuml;mer. Relativ einfach ist das Geldverm&ouml;gen zu bewerten, ist es doch &ndash; wie der Name schon sagt &ndash; direkt in einer W&auml;hrungseinheit beziffert. Man unterscheidet hier zwischen Brutto- und Nettogeldverm&ouml;gen. Wenn man sich beispielsweise 1.000 Euro von der Bank leiht und sie auf ein Sparbuch legt, hat man[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>] ein Bruttogeldverm&ouml;gen von 1.000 Euro und ein Nettogeldverm&ouml;gen von 0 Euro. <\/p><p>Das Bruttogeldverm&ouml;gen beinhaltet Geld (Forderungen) und Verbindlichkeiten, beim Nettogeldverm&ouml;gen werden die Verbindlichkeiten (also die Schulden) abgezogen. Da das Nettogeldverm&ouml;gen somit eher dem gesunden Menschenverstand entspricht, sollte man es auch f&uuml;r allgemeine Angaben zum Thema als Ma&szlig;stab heranziehen. Brutto- und Nettogeldverm&ouml;gen sind die einzigen Verm&ouml;gensangaben, &uuml;ber die es relativ pr&auml;zise Statistiken gibt, die regelm&auml;&szlig;ig von der Bundesbank <a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/statistik\/statistik_zeitreihen.php?lang=de&amp;open=wirtschaftsdaten&amp;open_node_id=246179\">ver&ouml;ffentlicht werden<\/a>. Nat&uuml;rlich kann die Bundesbank jedoch nur offizielle Geldverm&ouml;gen in ihre Statistik aufnehmen. Geldverm&ouml;gen, das in  sogenannten Offshore-Finanzpl&auml;tzen, wie der Schweiz oder den Cayman Islands, schlummert, wird durch diese Statistik nicht erfasst. In den letzten zwanzig Jahren ist das Nettogeldverm&ouml;gen der Deutschen im Schnitt um 10,4% pro Jahr gewachsen. Im Juli 2011 betrug es 3.111 Mrd. Euro. Den gr&ouml;&szlig;ten Posten des Geldverm&ouml;gens bilden laufende Anspr&uuml;che aus Versicherungen, gefolgt von Bargeld und Sichteinlagen (z.B. Girokonten), Spareinlagen und Investmentzertifikaten. <\/p><p><a href=\"\/upload\/bilder\/120405_geldvermoegen.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/120405_geldvermoegen_small.png\" alt=\"\"><\/a><\/p><p>Geld und Verm&ouml;gen sind jedoch zwei grundverschiedene Dinge. Vereinfacht ausgedr&uuml;ckt stellt Geld eine Forderung auf einen Tauschwert in der Zukunft dar. Das Verm&ouml;gen besteht jedoch nicht nur aus Forderungen, sondern auch aus Dingen, die man bereits besitzt. Weder das geerbte, noch das selbst finanzierte und abbezahlte Haus tauchen in einer Geldstatistik auf. Auch andere G&uuml;ter, die einen, mal mehr, mal weniger klar definierten Tauschwert haben, tauchen in keiner Geldstatistik auf; weder Unternehmensanteile noch Goldbarren, Edelsteine, Gem&auml;lde oder M&uuml;nzsammlungen &ndash; alles, was durch keinen Kredit belastet ist oder eine geldwerte Forderung darstellt, ist nicht Bestandteil des Geldverm&ouml;gens. Wer die Verm&ouml;gensfrage auf das Geldverm&ouml;gen reduziert, erh&auml;lt somit lediglich die Antwort auf Frage, wie hoch die offenen Forderungen der Deutschen sind &ndash; das ist zwar nicht uninteressant, geht aber an der Ausgangsfrage nach der Verm&ouml;gensverteilung vorbei. <\/p><p>Daten &uuml;ber das Gesamtverm&ouml;gen der Bev&ouml;lkerung sind weder vorhanden noch pr&auml;zise zu bestimmen. Das ist verst&auml;ndlich, oder k&ouml;nnen Sie aus dem Stehgreif Ihr Verm&ouml;gen beziffern? Wohl kaum. Um dies zumindest ann&auml;hrend zu sch&auml;tzen, m&uuml;sste man erst einmal s&auml;mtliche Besitzt&uuml;mer auflisten und f&uuml;r sie einen zu erwartenden Marktwert bestimmen, was nicht immer einfach ist. Ein Versuch, das Gesamtverm&ouml;gen zu beziffern, unternahmen die Forscher des DIW in ihrem <em>SOEPpaper 397<\/em>. Die Berliner Forscher beziffern den Wert aller &bdquo;immobilen Werte&ldquo; (also H&auml;user, Grundst&uuml;cke und Maschinen) in Deutschland auf 5.463 Milliarden Euro, und den Wert aller &bdquo;dauerhaften Konsumg&uuml;ter&ldquo; auf 939 Milliarden Euro. Addiert man dazu das Nettogeldverm&ouml;gen, kommt man auf ein Nettogesamtverm&ouml;gen von 9.296 Mrd. Euro &ndash; jeder Haushalt verf&uuml;gt somit durchschnittlich &uuml;ber ein Verm&ouml;gen von 232.400 Euro. Es ist offensichtlich, dass dieses Verm&ouml;gen sehr ungleich verteilt ist. Um die Verm&ouml;gensverteilung zu bemessen, reduzierten die DIW-Forscher das Nettogesamtverm&ouml;gen um einige Positionen, die mit der Verteilungsgerechtigkeit wenig zu tun haben, und kamen dabei auf ein Nettoverm&ouml;gen von 7.242 Mrd. Euro. Die Auswertung, wie sich dieses Verm&ouml;gen verteilt, ist erschreckend. Die oberen 0,1% der Verm&ouml;gensskala besitzen 22,5% des Nettoverm&ouml;gens, die oberen 0,5% besitzen 31,2%, das obere Prozent 35,7%, die oberen 2,5% 44,7% und die oberen 7,5% bereits 61,0% des Nettoverm&ouml;gens. Auf der anderen Seite der Skala besitzen die unteren 50% gerade einmal 1,4% des gesamten Nettoverm&ouml;gens. Daraus errechnet sich ein <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gini-Koeffizient\">Gini-Koeffizient<\/a> von 0,81. <\/p><p><a href=\"\/upload\/bilder\/120405_vermoegen2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/120405_vermoegen2_small.png\" alt=\"\"><\/a><\/p><p>Die von unseren Lesern angenommene Verm&ouml;gensschere ist also definitiv vorhanden und &uuml;bertrifft in ihrem Ausma&szlig; sicher sogar die Vorstellung der meisten Leser. Die vom DIW berechnete Nettoeinkommensverteilung ist jedoch eine Bestandsgr&ouml;&szlig;e. Welche Ver&auml;nderungen es bei der Verm&ouml;gensverteilung gegeben hat, ist aus diesen Zahlen nicht zu schlie&szlig;en. F&uuml;r eine Antwort auf die Frage nach der Spreizung der Verm&ouml;gensschere und der Entwicklung der Kapitaleinkommen muss man auf Flussgr&ouml;&szlig;en zur&uuml;ckgreifen, die jedoch nicht erhoben werden. Das Statistische Bundesamt schlie&szlig;t in seinen sehr umfangreichen und detaillierten Erhebungen s&auml;mtliche Haushalte mit einem Nettoeinkommen von mehr als 18.000 Euro pro Monat von vorn herein aus. Angeblich sei die Zahl dieser Haushalte zu gering, um zuverl&auml;ssig von Stichproben auf die Grundgesamtheit zu schlie&szlig;en. Im obersten Tausendstel der Verteilung mag dies so sein, es ist jedoch unverst&auml;ndlich, warum der Grenzwert derart niedrig gehalten wird. Immerhin gibt es laut Einkommensteuerstatistik 182.497[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">**<\/a>] Haushalte mit einem Einkommen von mehr als 250.000 Euro pro Jahr &ndash; beileibe keine zu vernachl&auml;ssigende Gr&ouml;&szlig;e, vor allem, wenn man bedenkt, dass diese Haushalte das Gros der steuerlich geltend gemachten Einkommen aus Kapitalverm&ouml;gen und Gewerbebetrieben f&uuml;r sich geltend machen. <\/p><p>Die Einkommensteuerstatistik eignet sich jedoch ebenfalls nicht f&uuml;r eine seri&ouml;se Berechnung des Verm&ouml;genszuwachses. Grund daf&uuml;r ist, dass die Einkommensteuer eine &Uuml;berschusssteuer ist, deren Besteuerungsgrundlage sich permanent durch die Entscheidungen der Politik &auml;ndert. So nahm die Summe der zu versteuernden Einkommen aus Kapitalverm&ouml;gen beispielsweise von 2001 auf 2002 von 32,6 Mrd. Euro auf 19,7 Mrd. Euro ab, da man das zugrundeliegende Anrechnungsverfahren auf das Halbeink&uuml;nfteverfahren umstellte. Auch die Umwandlung der Kapitalertragssteuer zu einer Abgeltungssteuer im Jahre 2009 senkte nicht nur den Steuersatz f&uuml;r Kapitaleinkommen, sondern &auml;nderte ebenfalls die Besteuerungsgrundlage und den Anwendungsbereich. Zeitliche Vergleiche sind auf Basis der Einkommensteuerstatistik somit nicht m&ouml;glich. Auch die Momentaufnahmen f&uuml;r die jeweiligen Jahre sind nicht aussagekr&auml;ftig, da nur &Uuml;bersch&uuml;sse und Dividenden zu besteuern sind. Wer beispielsweise im April 2003 mit 10 Millionen Euro beim Technologiekonzern Apple eingestiegen ist, sitzt heute auf einem Aktienpaket im Wert im Wert von mehr als einer Milliarde Euro, ohne je aus steuerrechtlicher Sicht einen Cent verdient zu haben. Besteuert werden lediglich die Dividenden, die Apple jedoch nie ausgesch&uuml;ttet hat, und der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn, der jedoch erst beim Verkauf des Aktienpaketes anf&auml;llt. Auch Einkommen aus Miete und Pacht werden erst dann steuerrechtlich erfasst, wenn sie &Uuml;bersch&uuml;sse darstellen. Wer die Einnahmen also reinvestiert, f&auml;llt aus der Einkommensteuerstatistik heraus, obwohl er sein Verm&ouml;gen durch die Investitionen zweifelsohne gesteigert hat. <\/p><p>Als einzig stichhaltiger und belastbarer Wert f&uuml;r die Analyse der Flussgr&ouml;&szlig;e bleibt somit die eingangs genannte Geldverm&ouml;gensstatistik der Bundesbank &uuml;brig und die spricht eine relativ[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">***<\/a>] eindeutige Sprache. Wenn man den Gini-Koeffizienten der DIW-Studie zum Nettoverm&ouml;gen auch konservativ[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">****<\/a>] auf die Bundesbankstatistik anwendet, kommt man auf ein Nettogeldverm&ouml;gen von 2.053 Mrd. Euro f&uuml;r das oberste Zehntel, beziehungsweise auf 700 Mrd. Euro f&uuml;r das oberste Tausendstel der Verm&ouml;gensskala. Jeder Haushalt des obersten Verm&ouml;genszehntels verf&uuml;gt demnach durchschnittlich &uuml;ber ein Nettogeldverm&ouml;gen (also ohne Immobilien und Firmenanteile) von 513.250 Euro, jeder Haushalt des obersten Verm&ouml;genstausendstels (die oberen 0,1%) &uuml;ber ein Nettogeldverm&ouml;gen von durchschnittlich 17,5 Millionen Euro. Setzt man nun den &uuml;ber die letzten zwanzig Jahre durchschnittlich zu verzeichnenden Verm&ouml;genszuwachs von 10,4% an diese Zahlen an, k&auml;me man im letzten Jahr auf ein durchschnittliches reales Bruttokapitaleinkommen von 53.378 Euro p.a. f&uuml;r das oberste Einkommenszehntel und 1,82 Millionen Euro p.a. f&uuml;r die oberen 0,1% der Gesellschaft. Da die unteren neun Zehntel der Verm&ouml;gensskala ihr Verm&ouml;gen durch die eigene Arbeit nicht j&auml;hrlich um 10,4% steigern k&ouml;nnen, verdichtet sich die Verm&ouml;genskonzentration an der Spitze von Jahr zu Jahr. L&auml;sst man einmal eine gigantische Wirtschafts- und Finanzkrise oder einen Krieg als Korrektiv heraus, bleibt nur das Steuersystem, um hier korrigierend einzugreifen. Da die Politik dies jedoch ablehnt, ist mit einer weiteren Konzentration der Verm&ouml;gen an der Spitze und einer weiteren Steigerung der Kapitaleinkommen zu rechnen.<\/p><p>Zusatzinformationen:<\/p><ul>\n<li>Laut <a href=\"http:\/\/www.bcg.de\/documents\/file77836.pdf\">einer Studie [PDF &ndash; 112 KB]<\/a> der Boston Consulting Group wuchsen die Verm&ouml;genswerte von Privatanlegern im Jahre 2010 um acht Prozent auf 122 Billionen US-Dollar. F&uuml;r die Jahre 2010 bis 2015 prognostiziert die BCG einen durchschnittlichen Anstieg der Verm&ouml;genswerte in H&ouml;he von 5,9% pro Jahr. In Deutschland gibt es laut dieser Studie 400.000 Dollar-Million&auml;re &ndash; damit belegt Deutschland weltweit den f&uuml;nften Platz. Bei den Superreichen (Ultra-high-net-worth), mit mehr als 100 Mio. US-Dollar Verm&ouml;gen, belegt Deutschland mit 839 Haushalten sogar weltweit den zweiten Platz.<\/li>\n<li>Der <a href=\"\/upload\/pdf\/Vermoegensreport_D-A-CH.pdf\">Verm&ouml;gensreport [PDF &ndash; 4,9 MB]<\/a>  des liechtensteinischen Finanzdienstleisters Valluga AG gibt an, dass die zehn reichsten Deutschen zusammen 104,8 Milliarden Euro besitzen, was rund 3% des gesamten Privatverm&ouml;gens entspricht. Deutschlands 830.000 Million&auml;re besitzen demnach ein Verm&ouml;gen in H&ouml;he von 2.191 Milliarden Euro (2\/3 des Nettogeldverm&ouml;gens), mit einem Jahreszuwachs von 177 Mrd. Euro  (2010) oder 8,8%.<\/li>\n<li>W&uuml;rde man auf Basis der im Artikel vorgenommenen Berechnung die Kapitaleinkommen des obersten Verm&ouml;genszehntel mit 45% besteuern, w&uuml;rde man j&auml;hrliche Steuereinnahmen in H&ouml;he von 96,1 Mrd. Euro generieren. Selbst wenn man den Verm&ouml;genszuwachs konservativ mit 4% p.a. veranschlagen w&uuml;rde, k&auml;me man noch auf eine Summe von 37 Mrd. Euro, was ziemlich genau der Neuverschuldung des Bundes in diesem Jahr entspricht und in der H&ouml;he mit den gesamten Hartz-IV-Kosten vergleichbar ist.<\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] vereinfacht, ohne Diskontierung des Zinses und etwaiger Bearbeitungsgeb&uuml;hren<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;**<\/a>] im Jahr 2007<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;***<\/a>] da die Bundesbankstatistik ausschlie&szlig;lich Geldverm&ouml;gen und keine Verm&ouml;genposten au&szlig;erhalb der Geldstatistik erfasst, gibt es jedoch auch hier analytische Ungenauigkeiten. Wenn beispielsweise ein kommunales Unternehmen, dessen Infrastruktur l&auml;ngst abgeschrieben ist und dessen eigentliche Aktiva daher in keiner Bilanz auftauchen, privatisiert wird, wechseln diese &ndash; vorher nicht erfassten &ndash; Verm&ouml;gensposten in die Geldmengenstatistik. Findet die Privatisierung &ldquo;unter Wert&rdquo; statt, steigt dabei sogar das Nettogeldverm&ouml;gen des Privatsektors. Dies erkl&auml;rt zumindest einen Teil der Steigerung des Geldverm&ouml;gens.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;****<\/a>] da vor allem der Besitz einer selbst bewohnten Immobilie f&uuml;r die unteren 90% der Verteilungsskala sicherlich den gr&ouml;&szlig;ten<br>\nVerm&ouml;genswert darstellt, m&uuml;sste man bei der Verteilung der reinen Geldverm&ouml;gen von einem noch h&ouml;heren Gini-Koeffizienten ausgehen<\/p>\n<\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/21b8c81a80954d249b33892ef879f3b8\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letzte Woche fragte uns ein Leser per E-Mail, ob es konkrete Zahlen zur vermuteten Spreizung der Verm&ouml;gensschere und Steigerung der Kapitaleinkommen g&auml;be. 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Von <strong>Jens<\/strong><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12782\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[132],"tags":[519,291],"class_list":["post-12782","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-diw","tag-verteilungsgerechtigkeit"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12782","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12782"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12782\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24928,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12782\/revisions\/24928"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12782"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12782"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12782"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}