{"id":127923,"date":"2025-01-28T14:22:28","date_gmt":"2025-01-28T13:22:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127923"},"modified":"2025-02-06T14:21:56","modified_gmt":"2025-02-06T13:21:56","slug":"zurueck-zum-atom-energiepolitische-tagtraeumereien-im-wahlkampf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127923","title":{"rendered":"Zur\u00fcck zum Atom? Energiepolitische Tagtr\u00e4umereien im Wahlkampf"},"content":{"rendered":"<p>Union und FDP fordern im Wahlkampf die &bdquo;Option&ldquo; zur R&uuml;ckkehr zur Kernkraft. Die AfD fordert gar deren Ausbau. Auf den ersten Blick mag das sogar verf&uuml;hrerisch klingen, da die Bef&uuml;rworter mit einer R&uuml;ckkehr zur Kernenergie dem Volk die Quadratur des Kreises und das Blaue vom Himmel versprechen &ndash; Klimaschutz bei stabiler Versorgung und sinkenden Energiepreisen. Dabei wird der Eindruck erweckt, die Welt befinde sich in einer &bdquo;nuklearen Renaissance&ldquo; und nur das ideologisch verbohrte Deutschland habe mal wieder den Schuss nicht geh&ouml;rt. Bei n&auml;herer Betrachtung zerplatzen diese Tagtr&auml;umereien jedoch wie Seifenblasen. Man kann vortrefflich dar&uuml;ber streiten, ob der Ausstieg aus der Kernenergie ein Fehler war; nun ist er jedoch vollzogen und irreversibel. Der Bau neuer Atomkraftwerke ist hingegen keine sinnvolle Option und vor allem eins &ndash; sehr, sehr teuer. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6971\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-127923-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250128_Zurueck_zum_Atom_Energiepolitische_Tagtraeumereien_im_Wahlkampf_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250128_Zurueck_zum_Atom_Energiepolitische_Tagtraeumereien_im_Wahlkampf_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250128_Zurueck_zum_Atom_Energiepolitische_Tagtraeumereien_im_Wahlkampf_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250128_Zurueck_zum_Atom_Energiepolitische_Tagtraeumereien_im_Wahlkampf_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=127923-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250128_Zurueck_zum_Atom_Energiepolitische_Tagtraeumereien_im_Wahlkampf_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250128_Zurueck_zum_Atom_Energiepolitische_Tagtraeumereien_im_Wahlkampf_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>&bdquo;Ich denke, dass es richtig ist, den Anteil der Kernenergie in Deutschland deutlich zu erh&ouml;hen. Das w&auml;re gro&szlig;artig&ldquo;, schw&auml;rmte Alice Weidel im Gespr&auml;ch mit Elon Musk. Auch in ihrem <a href=\"https:\/\/www.afd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Leitantrag-Bundestagswahlprogramm-2025.pdf\">Wahlprogramm<\/a> l&auml;sst die AfD keinen Zweifel daran, dass ihre energiepolitische Strategie vor allem auf dem &bdquo;Ausbau der Kernenergie&ldquo; fu&szlig;t. Die CDU ist da etwas zur&uuml;ckhaltender. Von neuen Reaktoren will man dort nichts wissen, allenfalls die Wiederinbetriebnahme der bereits abgeschalteten Reaktoren ist dort ein Thema, bei dem der Parteivorsitzende Friedrich Merz, der dies <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article254397150\/Energie-Atom-Comeback-mit-einer-CDU-Regierung-Merz-laesst-die-Erwartungen-zerplatzen.html\">f&uuml;r &bdquo;unwahrscheinlich&ldquo; h&auml;lt<\/a>, und sein Vize Jens Spahn, der bei jeder sich bietenden Gelegenheit <a href=\"https:\/\/www.phoenix.de\/jens-spahn-cdu-kernenergi-a-4435742.html\">daf&uuml;r stark macht<\/a>, als &bdquo;guter und b&ouml;ser Bulle&ldquo; sowohl die W&auml;hlerschichten abholen wollen, die f&uuml;r als auch die gegen eine R&uuml;ckkehr zum Atomstrom sind. Einen opportunistisch schmalen Fu&szlig; macht sich auch einmal mehr die FDP, die diese Frage ganz lapidar dem Markt &uuml;berlassen will. Wahlkampfstrategisch ist dies &uuml;brigens recht clever, da man so Atombef&uuml;rworter unter den potentiellen W&auml;hlern nicht verschreckt und gleichzeitig ganz genau wei&szlig;, dass &bdquo;der Markt&ldquo; gar kein Interesse an einer R&uuml;ckkehr zur Kernenergie hat.<\/p><p>Um in das Thema einzusteigen, lohnt sich ein Blick auf die weltweiten Entwicklungen. Hier haben Schlagzeilen &uuml;ber <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bruessels-energiekonzept-wer-zahlt-fuer-europas-atomkraftwerke-dlf-c2792014-100.html\">europ&auml;ische<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/atomenergie-allianz-abschlusserklaerung-100.html\">weltweite<\/a> Pl&auml;ne zum Ausbau der Kernenergie im vergangenen Jahr den Eindruck erweckt, als setzten alle L&auml;nder au&szlig;er Deutschland auf neue Kernkraftwerke. Das Gegenteil ist jedoch der Fall.<\/p><p>Im vergangenen Jahr <a href=\"https:\/\/www.worldnuclearreport.org\/Fewer-Countries-Building-New-Reactors\">gingen<\/a> weltweit sieben neue Reaktoren ans Netz, w&auml;hrend vier Reaktoren stillgelegt wurden. 2023 wurden genauso viele Reaktoren in Betrieb genommen wie abgeschaltet. Blickt man auf installierte Leistung, so haben die in Betrieb befindlichen Kernkraftwerkskapazit&auml;ten immerhin um 4,3 GW zugenommen. Ist das nicht der Beweis f&uuml;r eine Renaissance? Nicht wirklich, da man diese Zahlen in den Kontext stellen muss. Allein in den ersten neun Monaten des letzten Jahres hat China 161 GW an Solarkapazit&auml;t zugebaut, und in den USA wurden im Laufe des Jahres 2024 etwa 40 GW an neuer Solarkapazit&auml;t ans Netz angeschlossen. Und selbst in Deutschland wurden 2024 16 GW Solarkapazit&auml;t neu installiert &ndash; viermal so viel wie der weltweite Nettokapazit&auml;tszuwachs bei der Kernenergie. <\/p><p>Von einer Renaissance kann ohnehin nicht die Rede sein, wenn man sich einmal vor Augen h&auml;lt, dass weltweit gerade einmal <a href=\"https:\/\/www.worldnuclearreport.org\/Fewer-Countries-Building-New-Reactors\">61 Kernkraftwerke im Bau sind<\/a>, wobei sich die Bauprojekte teils &uuml;ber Jahrzehnte hinstrecken. L&auml;sst man chinesische und russische Projekte heraus, bleiben gerade einmal elf Bauprojekte &uuml;brig, davon lediglich zwei europ&auml;ische in Frankreich und in Gro&szlig;britannien. Sicher, zahlreiche andere Staaten &ndash; auch europ&auml;ische &ndash; haben angek&uuml;ndigt, sich konkrete Ideen &uuml;ber zus&auml;tzliche eigene Kernkraftwerke zu machen. Ob diese Ideen jedoch jemals umgesetzt werden, steht auf einem ganz anderen Blatt. Die Geschichte der wenigen europ&auml;ischen Neubauprojekte ist n&auml;mlich vor allem eins &ndash; abschreckend.<\/p><p><strong>Fallbeispiel Hinkley Point\/Gro&szlig;britannien<\/strong><\/p><p>Wer sich Illusionen &uuml;ber bezahlbare Energiekosten durch neue Kernkraftwerke macht, dem sei ein Blick auf das in Bau befindliche britische AKW Hinkley Point empfohlen. Seit 2010 liefen die Planungen, 2012 gab die britische Regierung die n&ouml;tigen Genehmigungen. Was noch fehlte, war ein Unternehmen, das das Kraftwerk &uuml;berhaupt bauen wollte. Mit viel Tamtam unterzeichnete der damalige Premier David Cameron mit dem chinesischen Pr&auml;sidenten Xi Jinping 2015 dann einen Vertrag, der zum Inhalt hatte, dass ein franz&ouml;sisch-chinesisches Konsortium auf dem Gel&auml;nde des stillgelegten AKWs Hinkley Point bis zum Jahr 2023 einen neuen Block fertigstellen sollte. Diese ungew&ouml;hnliche britisch-franz&ouml;sisch-chinesische Zusammenarbeit war nur m&ouml;glich, weil David Cameron dem Betreiber vertraglich eine Einspeiseverg&uuml;tung mit Inflationsausgleich zusicherte &ndash; nach jetzigem Stand w&auml;ren dies &uuml;brigens 14,7 Cent pro Kilowattstunde. Zum Vergleich: Das ist mehr als doppelt so viel wie die Gestehungskosten bei Wind und Photovoltaik und sogar mehr als bei den als besonders teuer geltenden Gaskraftwerken. Zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses lag diese Einspeiseverg&uuml;tung doppelt so hoch wie der durchschnittliche britische Strompreis.<\/p><p>Doch wer nun denkt, dies sei ein gro&szlig;z&uuml;giges Geschenk der britischen Regierung an die Betreiber gewesen, der t&auml;uscht sich gewaltig. Als die Vertr&auml;ge 2015 unterschrieben wurden, kalkulierte das franz&ouml;sisch-chinesische Bau- und Betreiberkonsortium mit Kosten in H&ouml;he von 21,3 Mrd. Euro. Doch Jahr f&uuml;r Jahr verteuerte sich das Projekt und aktuell spricht der Projektbetreiber EDF bereits von 56,7 Mrd. Euro. <\/p><p>Nat&uuml;rlich ist Hinkley Point auch nicht 2023 ans Netz gegangen. Derzeit geht man bei &bdquo;optimalen Bedingungen&ldquo; von einer Inbetriebnahme im Jahr 2031 aus. Der chinesische Projektpartner ist &uuml;brigens das Staatsunternehmen CGN und ist fein raus, da man seine Beteiligung in H&ouml;he von 7,1 Mrd. Euro in den Vertr&auml;gen festgeschrieben hat und nur der franz&ouml;sische Partner EDF und der britische Staat nachschusspflichtig sind, wenn die Kosten steigen. EDF musste &ndash; auch wegen Hinkley Point, aber auch wegen gigantischer Verluste bei den franz&ouml;sischen AKWs &ndash; 2022 verstaatlicht werden. Allein im letzten Jahr schrieb der Konzern atemberaubende 12,9 Mrd. Euro f&uuml;r das Projekt Hinkley Point als Verlust ab. Diese Verluste tr&auml;gt am Ende der franz&ouml;sische Steuerzahler. Geht Hinkley Point irgendwann im n&auml;chsten Jahrzehnt ans Netz, ist auch der britische Steuerzahler gefragt, da er dann ja die Einspeiseverg&uuml;tung finanzieren muss. Der britische Rechnungshof geht dabei von Gesamtkosten f&uuml;r den Steuerzahler in H&ouml;he von 199,7 Mrd. britischen Pfund, <a href=\"https:\/\/www.nao.org.uk\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Hinkley-Point-C.pdf\">also rund 240 Mrd. Euro<\/a>, aus &ndash; eine Summe, bei der einem ganz schwindlig wird. Weitere Neubauprojekte in Gro&szlig;britannien wurden zwischenzeitlich ersatzlos von den Betreiberfirmen gestrichen.<\/p><p><strong>Fallbeispiel Flamanville\/Frankreich<\/strong><\/p><p>Schwindelerregend waren und sind auch die Kosten des einzigen Atomkraftwerks, das Frankreich in den letzten beiden Jahrzehnten gebaut hat &ndash; dem Block 3 des AKW Flamanville. 2007 begann man mit dem Bau und bereits 2012 sollte Flamanville-3 ans Netz gehen und das bei &bdquo;&uuml;berschaubaren&ldquo; Baukosten in H&ouml;he von 3,3 Mrd. Euro. Im letzten Jahr wurde der Block dann mit 12 Jahren Versp&auml;tung endlich in Betrieb genommen und ab diesem Sommer soll Flamanville-3 auch kommerziell Strom einspeisen. Aus den urspr&uuml;nglich geplanten 3,3 Mrd. Euro Baukosten wurde aber ebenfalls nichts. Ein <a href=\"https:\/\/www.ccomptes.fr\/fr\/documents\/73276\">Bericht des franz&ouml;sischen Rechnungshofs<\/a> weist die endg&uuml;ltigen Baukosten mit 23,7 Mrd. Euro &ndash; also dem Achtfachen &ndash; aus.<\/p><p>Bauherr, Betreiber und Eigent&uuml;mer ist auch hier der franz&ouml;sische Staatskonzern EDF, die Verluste tr&auml;gt also auch in diesem Fall voll der franz&ouml;sische Steuerzahler. Die letzte Prognose von EDF war es, dass Flamanville-3 Strom f&uuml;r 12 Cent pro Kilowattstunde produzieren wird &ndash; zu diesem Zeitpunkt ging man jedoch auch nur von halb so hohen Baukosten aus. Am Ende d&uuml;rfte der Atomstrom aus Flamanville-3 mit einer der am teuersten der ganzen Welt sein.<\/p><p><strong>Fallbeispiel Olkiluoto\/Finnland<\/strong><\/p><p>Chinesen, Briten und Franzosen &ndash; aber wie sieht es mit den Deutschen aus? Das letzte westdeutsche Kraftwerk, das ans Netz ging, war Neckarwestheim 2, das von 1982 bis 1989 gebaut wurde. Doch deutsche AKW-Ingenieure durften ab 2003 zusammen mit ihren franz&ouml;sischen Kollegen in Finnland zeigen, was sie k&ouml;nnen &hellip; oder auch nicht. 2005 war Spatenstich, bereits 2009 sollte das vom deutsch-franz&ouml;sischen Areva-Siemens-Konsortium gebaute AKW Olkiluoto 3 ans Netz gehen und die Baukosten wurden damals mit drei Milliarden Euro beziffert. Am Ende ging das finnische AKW nicht nach vier, sondern nach 18 Jahren Bauzeit 2023 ans Netz. Die Baukosten sind dabei <a href=\"https:\/\/taz.de\/Finnischer-Reaktor-geht-ans-Netz\/!5829751\/\">von drei auf elf Mrd. Euro gestiegen<\/a>. Areva musste aufgrund der Verluste von der damals halbstaatlichen EDF &uuml;bernommen werden, die sp&auml;ter wegen horrender Verluste komplett verstaatlicht wurde. Siemens hat seine Kernenergiesparte <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/energie\/a-786897.html\">mittlerweile eingestellt<\/a>.<\/p><p><strong>Fallbeispiel Vogtle\/USA<\/strong><\/p><p>Und wie sieht es in den USA aus? Auch Donald Trump schw&auml;rmt ja immer gerne von der Kernenergie. Die Zahlen sind jedoch ebenfalls verheerend. In den letzten beiden Jahrzehnten wurden in den USA gerade einmal drei neue Reaktoren in Betrieb genommen. Das AKW Watts Bar 2, das nicht nach &ouml;konomischen Gesichtspunkten gebaut wurde, sondern weil die USA Tritium f&uuml;r ihre Atomwaffen ben&ouml;tigen, steht hier au&szlig;en vor. Bleiben die Bl&ouml;cke 3 und 4 des AKW Vogtle, die beide 2024 mit achtj&auml;hriger Versp&auml;tung in Betrieb gingen. Urspr&uuml;nglich sollten die beiden Reaktoren 14 Mrd. US-Dollar kosten, am Ende <a href=\"https:\/\/www.gcvoters.org\/blog\/2024\/05\/29\/report-new-nuclear-reactors-to-cost-georgia-ratepayers-extra-420-annually-on-average\/#:~:text=Construction%20and%20financing%20costs%20for,other%20one%20in%20early%202024\">waren es 37 Mrd. US-Dollar<\/a>. Die Stromkosten f&uuml;r den Atomstrom aus den beiden neuen Vogtle-Reaktoren liegen bei 16,8 Cent pro Kilowattstunde und damit viermal so hoch wie bei Strom aus regenerativen Energien.<\/p><p>Der Bau von Vogtle 3 und 4 und der parallel stattfindende Bau zweier Reaktoren am AKW Virgil C. Summer brachen schlie&szlig;lich dem US-Kernkraftwerksbauer Westinghouse das Genick. 2017 beantragte das Unternehmen, das w&auml;hrend des gesamten Kalten Krieges der gr&ouml;&szlig;te Hersteller von Kernkraftwerken in der westlichen Welt war, Gl&auml;ubigerschutz. Sp&auml;ter wurde das Unternehmen von einem kanadischen Investor &uuml;bernommen und mit dem kanadischen Urankonzern Cameco verschmolzen. In den USA gibt es derzeit kein einziges Neubauprojekt. Das Projekt Virgil C. Summer wurde ersatzlos abgebrochen, als die Mehrkosten sich ins Unendliche bewegten.<\/p><p><strong>Mythos preiswerter Atomstrom<\/strong><\/p><p>Die Beispiele belegen gleich mehrere Punkte, die Bef&uuml;rwortern eines Ausbaus der Kernenergie gar nicht gefallen d&uuml;rften:<\/p><ul>\n<li><strong>Exorbitante Baukosten:<\/strong> Dass die alten deutschen Kernkraftwerke Strom zu marktf&auml;higen Kosten produzieren konnten, liegt daran, dass sie gr&ouml;&szlig;tenteils vor mehr als 40 oder gar 50 Jahren gebaut wurden und die Baukosten damals viel geringer waren. Bei einem kommerziellen Gro&szlig;kraftwerk sind die Baukosten der wichtigste Kostenfaktor, der sich gestaffelt &uuml;ber den erzeugten Strom w&auml;hrend der gesamten Betriebszeit refinanziert. Baukosten im zweistelligen Milliardenbereich flie&szlig;en so in die Stromkosten mit ein.<\/li>\n<li><strong>Hohe Stomgestehungskosten:<\/strong> Dass Atomstrom &bdquo;unschlagbar billig&ldquo; ist, wie es beispielsweise Steffen Kort&eacute;, der energiepolitische Sprecher der AfD-Bundestagfraktion <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL21vcmdlbm1hZ2F6aW4vYjU3NjdiMTItZTRkMS00Mzg4LTllZjUtODhlYmNiZDI4NGE0\">formuliert<\/a>, ist ein Mythos, der (s.o.) wenn &uuml;berhaupt nur f&uuml;r alte AKWs gilt, die bereits abgeschrieben sind. Die vier genannten Beispiele zeigen, dass neue AKWs Strom erzeugen, der nicht nur um ein Vielfaches teurer ist als Strom aus regenerativen Energien, sondern sogar deutlich teurer als der Strom aus Gaskraftwerken ist, die bei der deutschen Energiewende die Aufgabe der Reservekapazit&auml;ten erf&uuml;llen sollen.<\/li>\n<li><strong>Lange Bauzeiten:<\/strong> Die Beispiele zeigen auch, dass die projektierten Bauzeiten nie eingehalten, sondern zum Teil um mehr als 10 Jahre &uuml;berschritten werden. Rechnet man die Planungs- und Genehmigungsphase hinzu, kommt man auf &uuml;ber zwanzig Jahre. F&uuml;r die aktuellen Probleme sind neue AKWs also keine L&ouml;sung.<\/li>\n<li><strong>Mangel an m&ouml;glichen Betreibern und Bauunternehmen:<\/strong> Die Beispiele zeigen auch, dass selbst gro&szlig;e Unternehmen mit langer Tradition sich beim Bau neuer Kernkraftwerke verheben. Privatwirtschaftliche Unternehmen aus den USA und Europa sind entweder in die Insolvenz gegangen oder wurden verstaatlicht. Auch die Hersteller aus Japan und S&uuml;dkorea werden von ihren Heimatl&auml;ndern quersubventioniert. Die russische und chinesische Konkurrenz ist vollst&auml;ndig staatseigen und hat f&uuml;r die beiden Staaten auch die strategische Aufgabe, Material f&uuml;r das Kernwaffenarsenal zu produzieren. Die &bdquo;wahren Kosten&ldquo; tragen auch hier die jeweiligen Staaten. F&uuml;r Deutschland w&auml;re es &ndash; Stand heute &ndash; gar nicht m&ouml;glich, ein neues AKW zu bauen, da es kein einziges Unternehmen gibt, das diesen Auftrag ohne milliardenschwere Staatsgarantien und Subventionen &uuml;bernehmen w&uuml;rde.<\/li>\n<\/ul><p>Aus Platz- und Zeitgr&uuml;nden habe ich bei der Aufz&auml;hlung die technischen Probleme und die St&ouml;rf&auml;lle im Betrieb herausgelassen. Bei s&auml;mtlichen hier genannten Beispielen gab und gibt es massive Probleme.<\/p><p>Zusammenfassend sollte klar sein, dass der Bau neuer Reaktoren f&uuml;r Deutschland keine Option sein kann und keines der von den Bef&uuml;rwortern genannten Versprechen einh&auml;lt. Vor allem sollte der Fokus hier auf die Energiekosten fallen. Im deutschen Strommarkt w&uuml;rde Atomstrom aus neuen Kraftwerken auch aufgrund des <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89917\">Merit-Order-Prinzips<\/a> den gesamten Strom &ndash; also auch den preiswerten Strom aus regenerativen Energien &ndash; verteuern, da Atomstrom anders als der Strom aus Gaskraftwerken nicht flexibel als Reservekapazit&auml;t genutzt werden kann, sondern als Grundlaststrom rund um die Uhr ins Netz eingespeist werden muss. AKWs lassen sich halt nicht in Minuten, Stunden oder Tagen mal so einfach hoch- und wieder runterfahren. W&uuml;rde man trotz Atomstrom den Strompreis deckeln wollen, so w&auml;re dies nur nach britischem Modell &uuml;ber eine Einspeiseverg&uuml;tung oder nach franz&ouml;sischem Modell &uuml;ber dauerhafte Subventionen der Verluste der Betreiber m&ouml;glich. In beiden F&auml;llen muss aber am Ende irgendwer die Kosten &uuml;bernehmen &ndash; seien es die Kunden &uuml;ber eine Umlage oder der Steuerzahler.<\/p><p><strong>Kann man den Atomausstieg r&uuml;ckg&auml;ngig machen?<\/strong><\/p><p>Damit sollten Neubauten eigentlich vom Tisch sein. Aber wie sieht es mit einer Wiederinbetriebnahme der abgeschalteten Reaktoren aus? Dazu zun&auml;chst einmal ein Blick auf die europ&auml;ische Ebene. Wenn derzeit so viel von einer &bdquo;Renaissance&ldquo; der Kernenergie die Rede ist und es gleichzeitig keine ernsthaften Neubauprojekte gibt, dann geht es um genau das &ndash; Laufzeitverl&auml;ngerungen. Waren die alten, vorhandenen Kernkraftwerke eigentlich auf Laufzeiten von 30 bis maximal 50 Jahren ausgelegt, so gibt es nun einen politischen Kompromiss auf europ&auml;ischer Ebene, dass diese Laufzeiten auf 60, 70 oder gar mehr Jahre verl&auml;ngert werden. In den USA ist gar von 90 Jahren die Rede. <\/p><p>&Ouml;konomisch betrachtet ist dies erstmal nicht dumm, da diese Kraftwerke ja bereits abgeschrieben sind und die damaligen Baukosten bei den Kosten f&uuml;r den nun l&auml;nger produzierten Strom keine Rolle mehr spielen. F&uuml;r die Betreiber w&auml;re dies der Hauptgewinn &ndash; wenn die ebenfalls gestiegenen Wartungs- und Instandhaltungskosten nicht w&auml;ren. Die franz&ouml;sische EDF kalkuliert hier mit 100 Mrd. Euro f&uuml;r das kommende Jahrzehnt. Rechnet man dies auf die Stromkosten um, ist sogar der Strom aus abgeschriebenen alten AKWs teurer als Strom aus regenerativen Energien.<\/p><p>Hinzu kommen technische Probleme und Probleme mit der Sicherheit. Es hatte schon seinen Grund, dass die Reaktoren ihre Zulassung nur f&uuml;r einen begrenzten Zeitraum bekommen haben. Material wird spr&ouml;de, mit der Zeit m&uuml;ssen diverse Komponenten erneuert oder ausgetauscht werden. Bei zentralen Elementen wie beispielsweise dem Reaktordruckbeh&auml;lter ist dies jedoch ohne lange Ausfallzeiten und sehr hohe Kosten gar nicht m&ouml;glich. Ob die derzeit in Betrieb befindlichen Kraftwerke &uuml;berhaupt so lange im &bdquo;Streckbetrieb&ldquo; weit &uuml;ber ihre kalkulierte Laufzeit hinaus betrieben werden k&ouml;nnen, steht also in den Sternen. <\/p><p>Vor allem f&uuml;r die USA mit ihren 94 aktiven Reaktoren und Frankreich mit seinen 57 aktiven Reaktoren k&ouml;nnte dies ein gro&szlig;es Problem werden. In beiden L&auml;ndern befindet sich kein einziges neues AKW in Bau, w&auml;hrend zahlreiche alte Reaktoren das Ende ihrer Laufzeit schon erreicht haben. Es ist davon auszugehen, dass die Ausfallzeiten dieser alten Reaktoren in den n&auml;chsten Jahren zunehmen werden und einige Reaktoren sogar aus Sicherheitsgr&uuml;nden ganz vom Netz genommen werden m&uuml;ssen.<\/p><p>In Deutschland stellt sich die Frage einer Wiederinbetriebnahme aber ohnehin nicht. S&auml;mtliche stillgelegte Kraftwerke befinden sich derzeit im R&uuml;ckbau. Nat&uuml;rlich k&ouml;nnte man theoretisch den R&uuml;ckbau stoppen und mit teils gro&szlig;em finanziellen Aufwand die Kraftwerke wieder betriebsf&auml;hig machen. Ob dies jedoch auch praktisch m&ouml;glich ist, ist ungewiss und &ndash; wie Friedrich Merz es formuliert &ndash; &bdquo;eher unwahrscheinlich&ldquo;. Die Firmen, die einst die deutschen AKWs und ihre Komponenten gebaut haben, existieren zum gr&ouml;&szlig;ten Teil gar nicht mehr. Neue Brennelemente gibt es nicht, die daf&uuml;r n&ouml;tige Infrastruktur ist nicht mehr vorhanden. Umspannwerke wurden ebenfalls bereits demontiert. Und last but not least &ndash; das f&uuml;r den Betrieb n&ouml;tige Personal ist teils bereits in Rente oder nach einer Umschulung in anderen Branchen t&auml;tig. Lehrst&uuml;hle und Ausbildungskapazit&auml;ten gibt es nicht mehr. Es ist also auch nicht m&ouml;glich, in &uuml;berschaubarer Zeit neues Personal auszubilden.<\/p><p>Deutschland ist aus der Atomkraft ausgestiegen und ist dabei vorgegangen wie Kolumbus, der seine Schiffe verbrannte, als er zum zweiten Mal in die Neue Welt reiste. Ein Zur&uuml;ck war nie vorgesehen und selbst wenn es k&uuml;nftig politische Mehrheiten f&uuml;r eine Wiederinbetriebnahme g&auml;be, w&auml;re es eine Herkulesaufgabe, dies zu bewerkstelligen. Und wof&uuml;r? Den Strompreis w&uuml;rde man damit jedenfalls ganz sicher nicht senken, da die n&ouml;tigen Kosten f&uuml;r diese Herkulesaufgabe ja ebenfalls auf die Kunden oder die Steuerzahler umgelegt werden m&uuml;ssten. Die ehemaligen Betreiber haben klipp und klar erkl&auml;rt, dass sie &uuml;berhaupt kein Interesse an dieser Schnapsidee haben und dass sie &ouml;konomisch auch gar keinen Sinn darin sehen.<\/p><p><strong>Gas ist wichtiger als Kernenergie, wenn es um niedrige Strompreise geht<\/strong><\/p><p>Das Thema Kernenergie polarisiert und offenbar l&auml;dt es vor allem die Bef&uuml;rworter auch gerne zum Tr&auml;umen ein. &bdquo;Ja, die alten Kraftwerke sind teuer und deren Bau komplex&ldquo;, hei&szlig;t es dann, aber es gibt ja neue Technologien. Pustekuchen. Zum einen sind es ja gerade die alten Kraftwerke, die &ndash; wenn sie denn mal abgeschrieben sind &ndash; tats&auml;chlich Strom zu halbwegs vertretbaren Kosten produzieren k&ouml;nnen. Neue Technologien wie SMR-Kernkraftwerke (kleine AKWs mit geringer Leistung) k&ouml;nnen das noch nicht einmal auf dem Papier und sind technisch vollkommen unausgereift. Gleiches gilt f&uuml;r andere Formen der Kernenergie, die immer mal wieder gerne ins Spiel gebracht werden.<\/p><p>Nat&uuml;rlich ist es sinnvoll, hier zu forschen und man sollte die Kernenergie keinesfalls abschreiben. Aber die Debatte um neue Kernkraftwerke sollten wir auch erst dann wieder ernsthaft f&uuml;hren, wenn derlei neue Technologien marktreif sind. Und das ist auf absehbare Zeit nicht der Fall.<\/p><p>Wer also im Wahlkampf preiswerte Energie durch Kernkraft verspricht, verspricht das Blaue vom Himmel. Die Debatte kommt ohnehin zu sp&auml;t. 2011 war es die CDU, die den Atomausstieg auf den Weg gebracht hat. War das ein Fehler? Dar&uuml;ber kann man diskutieren und sicher war zumindest der &uuml;berambitionierte Zeitrahmen sicherlich nicht gut durchdacht. Wenn man bedenkt, dass 2011 ohnehin nur vier der 17 deutschen AKWs am Netz waren, ist die ganze Debatte jedoch vielleicht auch &uuml;berbewertet. &Auml;hnliches gilt f&uuml;r die Entscheidung von Robert Habeck und der Ampel-Regierung, die letzten drei deutschen AKWs wegen der damaligen Energiepreiskrise &bdquo;nur&ldquo; bis April 2023 weiterlaufen zu lassen. Sicher, auch Deutschland h&auml;tte den &bdquo;Streckbetrieb&ldquo; noch weiter verl&auml;ngern k&ouml;nnen. Ob dies gro&szlig;e Auswirkungen auf den Strompreis gehabt h&auml;tte, darf jedoch bezweifelt werden, da dieser (s.o.) ja ohnehin &uuml;ber den Merit Order gebildet wird und hier die Gaskraftwerke wegen des massiv gestiegenen Gaspreises der preisbildende Faktor waren.<\/p><p>Dies sollte man auch im Hinterkopf behalten, wenn es um bezahlbaren Strom geht. Wir sollten nicht &uuml;ber Atomkraft, sondern &uuml;ber bezahlbares Gas reden! Deutschland hat die Energiewende beschlossen und ist schon ziemlich weit beim Umbau. Das kann man gut oder schlecht finden, aber man muss es nun mal akzeptieren. Ein Zur&uuml;ck ist nicht m&ouml;glich. Aber Energiewende und preiswerte Energie schlie&szlig;en sich ja nicht aus. Die Strategie der Energiewende ist es, &Uuml;berkapazit&auml;ten von Solar- und Windstrom aufzubauen, die dann, wenn die Sonne scheint oder der Wind weht, gen&uuml;gend preiswerten Strom liefern. Das klappt sogar jetzt bereits recht ordentlich. Problematisch wird es nur, wenn die Sonne nicht ausreichend scheint und der Wind nicht ausreichend weht. Dann sind die flexiblen Reservekapazit&auml;ten gefragt und die Energiewende ist so konstruiert, dass Gaskraftwerke diese Reserve bilden. Und hier kommt das eigentliche Problem: Durch die Sanktionen gegen Russland hat Deutschland sich selbst den Zugriff auf preiswerte Gasimporte verbaut. Solange Gas teuer ist, kann daher Strom &ndash; egal wie er produziert wird &ndash; nicht auf Dauer bezahlbar werden. Wer von preiswertem Strom spricht, muss daher vor allem von preiswerten Gasimporten sprechen.<\/p><p><strong>Wahlkampf paradox<\/strong><\/p><p>Das tut &uuml;brigens die AfD und sie w&auml;re glaubw&uuml;rdiger, wenn sie sich darauf fokussieren und das Thema Kernenergie vergessen w&uuml;rde. Und wie sieht es bei den anderen Parteien aus? Einzig das BSW vertritt hier energiepreispolitisch eine konsistente Linie und fordert &ndash; wie die AfD &ndash; die Wiederaufnahme der Gasliegerungen aus Russland. Bei Thema Kernenergie setzt das BSW auf Forschung, lehnt einen Neubau nach jetzigem Stand der Technik und der zu erwartenden Kosten aber ab.<\/p><p>SPD, Gr&uuml;ne und Linke halten weder etwas von Kernenergie noch von einer Wiederaufnahme der Gaslieferungen aus Russland, w&uuml;rden mit ihrem energiepolitischen Programm die Strompreise also mittelfristig nicht senken. Daf&uuml;r pl&auml;dieren diese drei Parteien f&uuml;r einen forcierten Ausbau der Regenerativen, was zumindest einen langfristigen Preiseffekt h&auml;tte, da dann die teuren Reservekapazit&auml;ten seltener zum Einsatz kommen.<\/p><p>CDU und FDP spielen mit dem W&auml;hler, indem sie sich bzw. dem Markt die &bdquo;Option&ldquo; Kernenergie offenlassen; wohlwissend, dass diese Option ohnehin nicht gezogen wird. Von preiswerten Gasimporten aus Russland halten auch diese beiden Parteien nichts und da sie &ndash; anders als die drei &bdquo;linken&ldquo; Parteien &ndash; den Ausbau der Regenerativen nicht beschleunigen wollen, w&uuml;rde zumindest das energiepolitische Programm von CDU und FDP mittel- bis langfristig auf die h&ouml;chsten Energiepreise hinauslaufen. Da ist es schon fast verst&auml;ndlich, dass diese beiden Parteien dem W&auml;hler mit der &bdquo;Kernkraft&ldquo; lieber das Blaue vom Himmel versprechen.<\/p><p><em>Leserbriefe zu diesem Beitrag <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128323\">finden Sie hier<\/a>.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Wirestock Creators\/shutterstock.com<\/small><br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/e1f474940eee480385359e7ed8cf14e4\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Union und FDP fordern im Wahlkampf die &bdquo;Option&ldquo; zur R&uuml;ckkehr zur Kernkraft. Die AfD fordert gar deren Ausbau. Auf den ersten Blick mag das sogar verf&uuml;hrerisch klingen, da die Bef&uuml;rworter mit einer R&uuml;ckkehr zur Kernenergie dem Volk die Quadratur des Kreises und das Blaue vom Himmel versprechen &ndash; Klimaschutz bei stabiler Versorgung und sinkenden Energiepreisen.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127923\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":127924,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[163,107,164,190],"tags":[3205,877,2182,1096,1043,469,727,694,394,1556,1347],"class_list":["post-127923","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-atompolitik","category-audio-podcast","category-energiewende","category-wahlen","tag-energiepreise","tag-erdgas","tag-erneuerbare-energie","tag-finnland","tag-frankreich","tag-grossbritannien","tag-laufzeitverlaengerung","tag-milliardengrab","tag-subventionen","tag-usa","tag-wahlkampf"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Shutterstock_2478577011.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127923","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=127923"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127923\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":128325,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127923\/revisions\/128325"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/127924"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=127923"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=127923"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=127923"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}