{"id":127927,"date":"2025-01-28T16:40:58","date_gmt":"2025-01-28T15:40:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127927"},"modified":"2025-01-28T17:40:08","modified_gmt":"2025-01-28T16:40:08","slug":"leserbriefe-zu-ein-vorschlag-gegen-die-manipulation-mit-umfragen-wir-verlangen-eine-eidesstattliche-erklaerung-des-umfrageinstituts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127927","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eEin Vorschlag gegen die Manipulation mit Umfragen: Wir verlangen eine eidesstattliche Erkl\u00e4rung des Umfrageinstituts\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127811\">In diesem Beitrag<\/a> diskutiert <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong> anl&auml;sslich der aktuellen Umfrageergebnisse f&uuml;r das BSW erneut &uuml;ber das Thema Umfragen. Vermutlich habe diese Praxis wieder Hochkonjunktur: Umfrage-Institute fragen den Auftraggeber, welches Ergebnis er w&uuml;nsche. Das habe er fr&uuml;her selbst erlebt. Mit demokratischer Willensbildung habe dies jedoch nichts mehr zu tun: &bdquo;Deshalb verlangen wir von den Leitern der Umfrage-Institute eine Eidesstattliche Erkl&auml;rung, dass die von ihnen ver&ouml;ffentlichten Ergebnisse auf echten Erhebungen und nicht auf R&uuml;cksprache mit Auftraggebern oder anderen Einfl&uuml;ssen gr&uuml;nden&ldquo;. Wir haben dazu zahlreiche und interessante Zuschriften erhalten, in denen auch andere Meinungen enthalten sind. Danke daf&uuml;r. Hier nun eine Auswahl der Leserbriefe, zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>nicht nur Sie haben das Gef&uuml;hl, dass Wahlprognosen auch als Wahlbeeinflussung gesehen werden k&ouml;nnen.<\/p><p>Am 18.01 erschien bei TP der Artikel<br>\n<a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Wagenknechts-Partei-Zu-elitaer-zum-Erfolg-10247655.html\">&ldquo;Wagenknechts Partei: Zu elit&auml;r zum Erfolg?<\/a><\/p><p>Der genau anhand dieser Prognosen und ein paar haneb&uuml;chendenAnnahmen einen Absturz der BSW prognostizierte, was mich zu folgendem Kommentar veranlasste:<\/p><p>&ldquo;Wahlprognosen&rdquo; oder doch eher &ldquo;Wahlbeeinflussung&rdquo; ?<\/p><p>Es sind keine 3 Monate her, dass in den USA gew&auml;hlt wurde, nach den Prognosen m&uuml;sste Harris nun das Amt innehaben. Dass die Prognosen massiv falsch lagen, muss ich wohl keinem erkl&auml;ren.<\/p><p>Vielmehr sollte man sich Fragen ob &ldquo;Prognosen&rdquo; nicht eher der Versuch der &ldquo;Wahlbeeinflussung&rdquo; sind.<br>\n&hellip;<br>\nDer Rest des Kommentars bezog sich auf Zitate aus dem Artikel.<br>\nWie Sie sehen, sind Sie nicht der Einzige, dem dieser Gedanke kommt, wenn man sieht, wie die Presse aktuell versucht, die BSW niederzuschreiben.<\/p><p>Naja, ich bin gespannt, wie das Wahlergebnisdann wirklich aussieht und gebe wenig auf diese Prognosen, die, wenn &uuml;berhaupt, eh nur Momentaufnahmen sind und sich ganz schnell &auml;ndern k&ouml;nnen.<\/p><p>mfg<br>\nRonny Dietzsch<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr M&uuml;ller,<\/p><p>zwei Anmerkungen zu Ihrem Vorschlag:<\/p><p>Die M&ouml;glichkeit, mittels Umfragen zu manipulieren, schlie&szlig;e ich nicht aus. Allerdings besteht auch die M&ouml;glichkeit, dass dies nicht mehr in der geschilderten Art passiert. Ihre Erfahrung liegt 40 Jahre zur&uuml;ck, und ohne konkretere Anhaltspunkte zu vermuten, dies sei heute deswegen auch noch so, halte ich f&uuml;r ein etwas d&uuml;nnes Argument.<\/p><p>Zudem k&ouml;nnte Ihre These, dies geschehe, um das BSW kleinzuhalten, auch genau gegenteilig sein: Das BSW gibt Umfragen in Auftrag, um zu suggerieren, der Einzug ins Parlament sei gef&auml;hrdet, um ihn so letztendlich zu schaffen.<\/p><p>Die Frage, wie vertrauensw&uuml;rdig Umfragen sind, ist bestimmt eine berechtigte, m.E. sollte sie aber etwas fundierter angegangen werden.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<\/p><p>U. K&uuml;nzel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>Ihr Engagement in Ehren, aber Sie werden keine L&uuml;genschmiede dazu kriegen, eine rechtsverbindliche Aussage zu t&auml;tigen, da&szlig; deren &Auml;u&szlig;erungen auch tats&auml;chlich den Wahrheiten entsprechen. Da k&ouml;nnte man genau so gut die gesamte Werbebranche in Haftung nehmen (was f&uuml;r sich ein Riesenspa&szlig; w&auml;re, in der Tat, die ganzen L&uuml;gengebilde mal in sich zusammenfallen zu sehen wie in der W&uuml;ste getrockneter Lehm). Niemand wird sich freiwillig einer Strafbarkeit aussetzen; das ist nach Treu &amp; Glauben auch gar nicht m&ouml;glich.<\/p><p>Sie werden damit aber das zugrunde liegende Prinzip nicht zerst&ouml;ren:<\/p><p>Wer zahlt, darf bestimmen.<\/p><p>Und, wir haben seit &ldquo;Corona&rdquo; gelernt, da&szlig; die bundesdeutschen Gerichte genau da aufh&ouml;ren, Recht zu sprechen, wo sie den politischen Leitlinien widersprechen. So wurde erst vor Kurzem das Verfahren gegen Ursula von der Leyen in Bezug auf ihren milliardenschweren Handel mit Pfizer und den modRNS-Giftspritzen, die potentiell JEDEN t&ouml;ten k&ouml;nnen, sogar eingestellt. Da gibt es keine weitere Fragen mehr, Euer Ehren. Das Rechtssystem hat versagt, es ist genauso dem Geldadel unterworfen. Wir sind zur&uuml;ck im Mittelalter, wo Willk&uuml;r-Herrschaft an der Tagesordnung ist. Stephan Harbarts Abendessen mit Angela Merkel schon vergessen, und nat&uuml;rlich den &uuml;brigen &ldquo;Richtern&rdquo; des &ldquo;Bundesverfassungsgerichts&rdquo;? Ich setze sie bewu&szlig;t in Anf&uuml;hrungszeichen, denn echte Richter, die tats&auml;chlich unabh&auml;ngig w&auml;ren, w&uuml;rden niemals mit der Exekutive speisen. Auch im Falle Christian Dettmar haben die &ldquo;Gerichte&rdquo; &ldquo;&uuml;berraschend&rdquo; vorschnell ihre Urteile gef&auml;llt, mit welchen sie einem der Ihren die Existenzgrundlage entziehen. Mao w&auml;re stolz: mache Einen so richtig fertig, und es werden sich keine Weiteren mehr trauen, entgegen der politischen Linie zu handeln. Und das, obwohl die sogenannte &ldquo;Pandemie&rdquo; schon LANGE vorbei ist, wohlgemerkt. Es ging nie um eine &ldquo;Pandemie&rdquo;, sondern darum, Macht zu demonstrieren und sie zu erhalten. Seither zieht das Totalit&auml;re immer weiter in unseren Alltag ein. Selbst heute sitzen noch Menschen ein, die f&uuml;r ihre k&ouml;rperliche Unversehrtheit -zu Recht!- einstehen. Warum? Nichts, aber auch gar nichts, wird davon skandalisiert, die Medien schweigen. Das ehemalige Nachrichtenmagazin wurde von Bill Gates&rsquo; Stiftung gekauft, sprichw&ouml;rtlich. Hier kann niemand mehr Aufkl&auml;rung erwarten.<\/p><p>So funktioniert das nun einmal im Kapitalismus. Wer damit nicht einverstanden ist, der mu&szlig; sich daran machen, ihn komplett abzuschaffen.<\/p><p>Ohnehin bin ich nicht damit einverstanden, warum es obsz&ouml;nen Reichtum gibt, bei Personen wie Elon Musk, Bill Gates oder auch George Soros, die alle nicht unwesentlich Einflu&szlig; auf unsere Gesellschaften nehmen, sei es durch direkte Aussagen oder indirekt &uuml;ber ihre sogenannten NGOs. Man kauft sich Stimmen wie Friedrich Merz und Boris Pistorius (auch eine ganz &amp; gar nicht d&uuml;mmliche Annalena Baerbock wie auch ein Robert Habeck sind gekauft). Ganz schlicht. Was, sonst, k&ouml;nnte sie dazu animieren, sprichw&ouml;rtlich &uuml;ber Leichen zu gehen und einen Atomkrieg heraufzubeschw&ouml;ren, wenn es nicht die Aussicht auf eigene S&auml;ttigung im Alltagsleben ist? Nur wird es diese niemals geben, wenn alles in der Umgebung in t&ouml;dlichen Dosen vor sich hin strahlt. Es hat seinen Grund, warum der Neandertaler ausgestorben ist. Der Homo Sapiens scheint ihm hinterher eilen zu wollen.<\/p><p>Alles &uuml;ber 100 Millionen Euro oder Dollar geh&ouml;rt in meinen Augen verboten und den staatlichen Sozialsystemen zugef&uuml;hrt, B&ouml;rsen &amp; allen voran &ldquo;Hedge-Fonds&rdquo; sofort geschlossen. Das internationale Zocker-Casino, mit seinen Millisekunden-Deals in Computern, mu&szlig; unverz&uuml;glich beendet werden. Jegliches Gl&uuml;cksspiel ist streng reglementiert, aber die B&ouml;rsen sind f&uuml;r Jedermann offen?<\/p><p>Nat&uuml;rlich haben die US-Falken in Form von Lobbyisten Hochsaison, sie stechen ohne M&uuml;he die wenigen Friedensstifter aus, vor allem in der ver&ouml;ffentlichten Meinung, die das Pentagon, wie wir mittlerweile wissen, mit tausenden Mitarbeitern, auch in Europa, t&auml;glich steuert.<\/p><p>Haben Sie bitte vielmehr Vertrauen in die Leserschaft der NachDenkSeiten, sich nicht von sogenannten Umfragen hinters Licht f&uuml;hren zu lassen. Ein Meinungsumfrage-Institut wird sich keine rechtsverbindlichen Ketten freiwillig anlegen lassen. Dieses Vorhaben ist illusorisch.<\/p><p>Ich, mittlerweile ein halbes Jahrhundert alt, habe mich bereits vor 35 Jahren gefragt, wie diese &ldquo;Umfragen&rdquo; zustande kommen, denn mich hat bisher niemals jemand zu einem bestimmten Sachverhalt befragt (was wohl auch daran liegen mag, da&szlig; ich mit meinen pers&ouml;nlichen Daten online sehr sparsam umgehe &amp; jedwede Werbung etc. ablehne). Solange ich mich nicht repr&auml;sentiert f&uuml;hle, solange traue ich auch keinen Umfragen. Aber das ist eine pers&ouml;nliche Sache. Ich wei&szlig; nur so viel: meine Stimme wurde nicht geh&ouml;rt, also kann die Umfrage nicht repr&auml;sentativ sein. Das mag vielleicht zu einfach gestrickt sein, aber es bewahrt mich sicher davor, dummes Zeug zu glauben (sic). Selbst bei der letzten (Landtags-)Wahl kreuzte ich &ldquo;die Basis&rdquo; an, aber bei der Ausz&auml;hlung, der ich beiwohnte, gab es diese eine (!) Stimme nicht. Das mag der mangelhaften menschlichen Aufmerksamkeit am Ende eines konzentrationsreichen Arbeitstages (wohlgemerkt als Ehrenamt, zu dem man zwangsweise verpflichtet werden kann, was an sich schon ein Skandal ist) geschuldet sein &mdash; wir sind alle nur Menschen. Und was z&auml;hlt schon eine Stimme in einem Meer von gut 30.000? Da gibt es Viele, die die Sch&uuml;sse nicht h&ouml;rten, sehr viele. Propaganda wirkt, das ist eine Tatsache. Sonst w&uuml;rden sich die Schafe einen Metzger w&auml;hlen, der sie zumindest in W&uuml;rde leben lie&szlig;e.<\/p><p>Das BSW hat meine Stimme jetzt schon, so oder so: es ist mir egal, ob ich sie &ldquo;verschwende&rdquo; oder etwas Gutes damit tue. Ich w&auml;hlte noch NIE das &ldquo;kleinere &Uuml;bel&rdquo; oder, um meine Stimme nicht zu &ldquo;verschwenden&rdquo; (das ist sie so oder so), sondern stets die &Uuml;berzeugung, die ich in mir trage. Faule Kompromisse eingehen kann jeder, faule &Auml;pfel esssen auch. Ich bevorzuge jedoch intaktes Obst. Wer faule Fr&uuml;chte, gr&uuml;n aussehend, aber innendrin braun seiend, w&auml;hlt, der arbeitet im Alltag h&ouml;chstwahrscheinlich auch mit v&ouml;llig &uuml;berteuertem Gebraucht-Obst (siehe angebissene &Auml;pfel). &Uuml;berwachung &amp; Aushorchung inklusive. Ich bevorzuge jedoch Daten-Autonomie.<\/p><p>Mi&szlig;brauch von ver&ouml;ffentlichten Meinungen findet tagt&auml;glich statt, dazu mu&szlig; man nur jeweils abends um 20h00 ARD einschalten. Wer es ganz hart &amp; in voller L&auml;nge will, der gibt sich die &ldquo;tagesthemen&rdquo; mit Ingo Zamperoni, dem ahlen Transatlantiker. Wer sich danach informiert f&uuml;hlt, der hat sein Gehirn bereits beim WEF an der Garderobe abgegeben. Sie k&ouml;nnen versichert sein, da&szlig; Ihre Leserschaft genau dem nicht auf den Leim gehen wird, genauso wenig wie irgendwelchen &ldquo;Umfragen&rdquo;. Ich prognostiziere, da&szlig; das BSW aus dem Stand, wie bei den Landtagswahlen, zweistellige W&auml;hleranteile erringen wird, vielleicht sogar mit einer absoluten Mehrheit. WENN sich etwas in diesem Land, in dieser autorit&auml;ren &amp; total kaputten EU, &auml;ndern soll, dann ist das nur mit dem BSW m&ouml;glich, das mit der AfD als Juniorpartner koaliert. Alle anderen Parteien sind zu sehr der Korruption verfallen (was man &uuml;brigens auch von einer Alice Weidel sagen mu&szlig;, die einem Musk die H&ouml;rige gab &mdash; hochnotpeinlich &mdash; man male sich aus, wie ein Gespr&auml;ch zwischen Sahra Wagenknecht &amp; Musk ausgegangen w&auml;re).<\/p><p>Nicht aufgeben, Herr M&uuml;ller, aber bitte auch nicht v&ouml;llig illusorischen Forderungen verfallen. Bleiben wir realistisch. Wir, Sie, Ihre Leser &amp; ich, sind eine Gemeinschaft, die zusammen sehr stark sein kann. Dazu geh&ouml;rt auch, da&szlig; man mit dem H&ouml;ren anderer Meinungen seine eigenen Ansichten korrigiert; eine St&auml;rke, die der heutigen Politik definitiv fehlt. Ich w&uuml;rde mich jedenfalls freuen, wieder von Ihnen lesen zu d&uuml;rfen und ebenso, Sie wieder, durch Anbringung meiner pers&ouml;nlichen Meinung, korrigieren zu d&uuml;rfen. Bitte weiter so, und das mit einem w&uuml;rdevoll erhobenem Kopf.<\/p><p>Mit Hochachtung &amp; freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<\/p><p>Michael Schauberger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion,<\/p><p>Albrecht M&uuml;ller schreibt heute u.a.: &ldquo;Zur Erinnerung: Das BSW hat 2024 in ostdeutschen L&auml;ndern bei Wahlen (!) zweistellige Ergebnisse erzielt. Es gibt keinen objektiven Grund, warum das BSW seitdem, also in kurzer Zeit auf 3 % abgesackt sein sollte.&ldquo;<\/p><p>Das ist mE zu kurz gesprungen. Es gibt durchaus Gr&uuml;nde, weshalb sich die BSW schwer tun k&ouml;nnte, &uuml;ber die 5-% H&uuml;rde zu kommen. Zum einen sind W&auml;hler, die eine echte linke Alternative zur Nationalen Front CDUCSUGR&Uuml;NEFDPSPD suchen, durch die Koalitionen in Brandenburg und Th&uuml;ringen ern&uuml;chtert. Die BSW wirkt dadurch, wie ein zweiter Aufgu&szlig; der Sozialdemokratie. Zum anderen habe ich von einigen heimatlosen ehemaligen Linken-W&auml;hlern geh&ouml;rt, dass sie den als Personenkult empfundenen Fokus auf Frau Wagenknecht absto&szlig;end finden.<\/p><p>Ansonsten ist nicht zu bezweifeln, dass Umfragen manipuliert werden. Die Idee mit der eidesstattlichen Erkl&auml;rung zwecks Transparenz ist daher gar nicht schlecht.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAlex Hofmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Nachdenkseiten,sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>Sie schlagen vor, angesichts des skandal&ouml;sen Vorgehens der Umfrageinstitute diese eine eidesstattliche Versicherung abgeben zu lassen. Ein Umfrageinstitut,das ein wenig bewandert ist,w&uuml;rde diese Versicherung ohne Weiteres abgeben k&ouml;nnen,da eine eidesstattliche Versicherung nicht einem Journalisten oder sonst einer privaten Person gegen&uuml;ber wirksam bzw. bei falscher Abgabe strafbar ist,sondern nur der Justiz gegen&uuml;ber.<\/p><p>Sie sind allerdings nicht alleine mit dieser Ansicht und es h&ouml;rt sich ja auch gut an.<\/p><p>Allerdings ist aufmerksamen B&uuml;rgern schon lange aufgefallen,da&szlig; Umfrageinstitute nicht mehr die Wirklichkeit widerspiegeln,wenn sie es denn jemals getan haben,sondern die W&uuml;nsche der jeweiligen Auftraggeber mit dem Ziel der Beeinflu&szlig;ung der W&auml;hler bzw. Zielpersonen<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nClaus Hansen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>es ist sicher wichtig, immer wieder darauf hinzuweisen, dass mit Umfragen Politik gemacht wird und hier speziell zum Nachteil des BSW.<\/p><p>Der Aufruf zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung durch Umfrageinstitute sollte aber besser nicht weiter verbreitet werden:<\/p><p>Eidesstattliche Versicherungen mit Strafbewehrung gem&auml;&szlig; &sect; 156 StGB k&ouml;nnen nur vor einer f&uuml;r den konkreten Regelungsgegenstand zust&auml;ndigen Beh&ouml;rde abgegeben werden. Hieran fehlt es vorliegend. (Auch Notare sind an diese Voraussetzungen gebunden (&sect; 22 BNotO).<\/p><p>Ich schreibe dies nicht aus Neigung zur Besserwisserei (daher der Hinweis auf meine Profession), sondern mit dem Wunsch, dass der Reputation der Nachdenkseiten kein Schaden entsteht, wenn ein Leser dem Aufruf im Artikel folgen will.<\/p><p>Ansonsten: Hoffnungsvoll durchhalten, auch wenn die Zeiten nicht so sehr viel Anlass hierf&uuml;r geben. Die Nachdenkseiten sind wichtig und besonders Florian Warwegs Interventionen in der BPK immer wieder sehenswert und aufschlussreich.<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nWolfgang Schulze-Allen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, sehr geehrtes Nachdenkseitenteam<\/p><p>W&auml;hrend des Wahlkampfes besonders (aber auch sonst) Manipulation der Bev&ouml;lkerung auf allen Kan&auml;len und damit verbunden, wie sich immer deutlicher zeigt auch extremer Populismus der etablierten Parteien, die ansonsten andere mit diesem Attribut diskreditieren wollen. Dazu werden m&ouml;glicherweise auch fragw&uuml;rdige Tatsachen wie Umfrageergebnisse etabliert, die ihnen dienen. Dagegen vorzugehen scheint aus demokratischer Sicht absolut sinnvoll und notwendig zu sein.<\/p><p>Es geht den meisten Politikern und ihren Parteien offenbar nicht um Inhalte und Werte, nicht um Demokratie, nicht um Wahrheit, sondern nur um den Wahlsieg, um die Pr&auml;senz in den Parlamenten mit m&ouml;glichst vielen Abgeordneten. Dazu scheinen ihnen fast alle Mittel recht zu sein.<\/p><p>Offensichtlich wollen alle etablierten Parteien den Krieg in der Ukraine gewinnen, das steht offenbar ganz oben auf ihrer Agenda, im Wahlkampf reden sie aber wenig vom Krieg, weil sich damit wohl keine Wahlen gewinnen lassen, auch wenn die Bev&ouml;lkerung schon massiv medial darauf eingestimmt wurde. Gleichzeitig schwafeln sie von einer Bedrohungslage durch Russland, obwohl sie der Meinung sind und sie verbreiten, die Ukraine k&ouml;nne den Krieg gegen Russland gewinnen. Was f&uuml;r ein eklatanter Widerspruch: Die Ukraine soll diesen Stellvertreterkrieg gegen Russland gewinnen k&ouml;nnen und gleichzeitig soll Russland die NATO, die ja Russland in vieler Hinsicht haushoch &uuml;berlegen ist, angreifen wollen.<\/p><p>Mit demokratischer Willensbildung hat dieser Wahlkampf auch aus anderen Gr&uuml;nden nicht viel zu tun. Wenn man bedenkt, dass die vielen kleinen Parteien von den Medien fast nicht beachtet werden und den Parteien unterschiedlich gro&szlig;e Mittel f&uuml;r den Wahlkampf zur Verf&uuml;gung stehen und die Leitmedien ohnehin nur die etablierten Parteien inhaltlich unterst&uuml;tzen und nur ihnen eine gro&szlig;e B&uuml;hne bieten, dann kann von Chancengleichheit der Parteien im Wahlkampf und damit eigentlich auch von Demokratie keine Rede sein.<\/p><p>freundliche Gr&uuml;sse<br>\nFritz Gerhard<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><blockquote><p>&ldquo;Das BSW hat 2024 in ostdeutschen L&auml;ndern bei Wahlen (!) zweistellige Ergebnisse erzielt. Es gibt keinen objektiven Grund, warum das BSW seitdem, also in kurzer Zeit, auf 3 Prozent abgesackt sein sollte.&rdquo;<\/p><\/blockquote><p>Doch Herr M&uuml;ller, das geht!<\/p><p>Die Ansage vor den Wahlen &ldquo;wir werden mit Jedem der vern&uuml;nftige Vorschl&auml;ge macht zusammenarbeiten&rdquo; (sinngem.) und das danach in Sachsen und Th&uuml;ringen zur un nach der Wahl passiert ist, erkl&auml;ren diesen tiefen Fall. Das BSW hatte nur diesen einen Schu&szlig; und der ging daneben, das Volk hat beobachtet und f&uuml;r schlecht befunden.<\/p><p>Das n&auml;chste Problem w&auml;re das &ldquo;AfD Anh&auml;nger&rdquo; im &ouml;ffentlichen Dienst nach Faesers verfassungwidrigem Erla&szlig;, der mit Entlassung aus dem Dienst droht, Umfrageinstituten kaum auf die Nase binden werden wen sie zu w&auml;hlen gedenken, wen sie unterst&uuml;tzen oder f&uuml;r wen sie kandidieren. Das w&auml;re ja wirtschaftlicher Selbstmord.<\/p><p>Vertrauen Sie einfach auf Ihr Gef&uuml;hl nach Gespr&auml;chen mit Ossis, Wessis, Freunden und Feinden. Wenn das Wahlergebnis dann anders ausf&auml;llt als Sie es erwarten, waren die Wahlen wie vorher bereits gef&auml;lscht. (Statistiker, zu denen ich nicht geh&ouml;re, finden seit Jahren diverse Unregelm&auml;&szlig;igkeiten, einfach mal &ldquo;suchmaschinen&rdquo;) Die Demokratie in Deutschland wurde von Gr&uuml;nen und Linken beendet. Erwarten Sie nicht das es demokratische Wahlen gibt, das w&auml;re wirklich Unfug. Heute ist es problemlos m&ouml;glich das aus dem Spiel einfach 20% der Bev&ouml;lkerung ausgeschlossen werden, wo ist da der Unterschied zu einer F&auml;lschung von Ergebnissen um 20%?<\/p><p>Holm Tiffe<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ich sch&auml;tze sie und die Nachdenkseiten sehr, und nat&uuml;rlich werden Umfragen zur Manipulation verwendet.<\/p><p>Aber ich sage es mal so: Schon zu meiner Schulzeit wusste ich, dass es klug ist &uuml;ber gute Noten zu verf&uuml;gen, wenn man sich, aufgrund des eigenen, aufm&uuml;pfigen Charakters, gerne mal mit den Lehrern anlegte.<\/p><p>So war man nicht auf deren Wohlwollen angewiesen.<\/p><p>Die Entscheidung einiger ostdeutscher BSW-Karrieristen in den neuen Bundesl&auml;ndern Koalitionen mit den Altparteien einzugehen, haben meiner Meinung nach viel Vertrauen gekostet. Das ist leider auf die Schnelle nicht wieder herzustellen und hat den fatalen Nachteil, dass die Bildzeitung und Konsorten &uuml;berhaupt erst in der Lage sind, das BSW waidwund zu schie&szlig;en und in Richtung 5% H&uuml;rde zu verorten.<\/p><p>So sehr ich Sahra sch&auml;tze, aber ihre Beratung ist suboptimal.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nDr. Roland Kroneder<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehe geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ich glaube Ihnen gerne, dass man bei den Umfrageinstituten &ndash; oftmals sicher gegen eine Obulus &ndash; von interessierter Seite (Parteien, Konkurrenzparteien, Geheimdienste, etc.) bestimmte Umfrageergebnisse bestellen kann, um eine Partei auf- oder abzuwerten. Dass es diesmal das BSW negativ trifft oder treffen k&ouml;nnte, begr&uuml;nden Sie sehr zutreffend mit seiner &ldquo;einzigartigen&rdquo; Stellung als nicht-russophobe Partei, die man einfach nicht im Bundestag haben will. Wer n&auml;mlich &ndash; gegen den Mehrheitswillen der Bev&ouml;lkerung &ndash; Krieg gegen Russland f&uuml;hren will, wie offenbar die f&uuml;hrenden Parteien, kann Widerspruch nicht gebrauchen.<\/p><p>Sie sollten jedoch auch in Rechnung stellen, dass sinkende Umfragewerte wenigstens auch z.T. selbstgemacht sein k&ouml;nnten. Ich erlebe es in meinem privaten Umfeld, dass wir im Unterst&uuml;tzerkreis des BSW fast nur R&uuml;ckzugsgefechte erleben, die Euphorie des Fr&uuml;hjahrs 2024 ist vollst&auml;ndig verflogen. Waren wir in M&ouml;nchengladbach und in den Kreisen Neuss und Viersen zum Europawahlkampf noch Viele, die Plakate aufgeh&auml;ngt haben, Infost&auml;nde abhielten, ansonsten &uuml;berall als Multiplikatoren agierten, so erleben wir jetzt den fast vollst&auml;ndigen R&uuml;ckzug der Unterst&uuml;tzer. In M&ouml;nchengladbach sind z.b. nur noch ganz wenige Plakate zu finden. Dies ist nach Gespr&auml;chen mit den Unterst&uuml;tzern auf insbesondere folgende Ursachen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren:<\/p><ul>\n<li>Die meisten Unterst&uuml;tzer sind vollkommen entt&auml;uscht von der Aufnahmepraxis des BSW. Wenn sie sich f&uuml;r das BSW einsetzen, dann wollen sie auch die Geschicke der Partei mitbestimmen. Dies geht nur &uuml;ber eine Mitgliedschaft, die ihnen versprochen wurde, aber immer wieder vorenthalten wird. Sie als &ldquo;Spinner&rdquo; zu verd&auml;chtigen aber gleichzeitig von ihnen Unterst&uuml;tzungsarbeit zu fordern, empfinden sie als Hohn oder Zynismus. Sie denken, das Kleinhalten der Partei geschehe nur aus Postensicherungsgr&uuml;nden zugunsten einer kleinen &ldquo;Elite&rdquo;, insbes. aus der Linkspartei.<\/li>\n<li>Die meisten Unterst&uuml;tzer haben im BSW einen Lichtblick in der Friedenspolitik gesehen und erhofften sich damit eine parlamentarische Repr&auml;sentanz der Friedensbewegung im Bundestag. Wenn sie aber jetzt von Frau Wagenknecht und Frau Mohammed Ali mehrfach h&ouml;ren mussten, Putin sei ein &ldquo;Kriegs-Verbrecher&rdquo;, dann &uuml;bertreffen beide damit das &uuml;bliche und bekannte &ldquo;Putin-Russland-Bashing&rdquo; um ein Vielfaches. Ich denke so etwas hat noch nicht einmal Herr Scholz gesagt, Willy Brandt schon gar nicht gegen&uuml;ber den fr&uuml;heren Sowjetf&uuml;hrern. Er wollte mit Ihnen ja Ausgleich und Verhandlungen. Wie will Frau Wagenknecht denn mit Herrn Putin reden, wenn sie in einer Regierung die M&ouml;glichkeit dazu h&auml;tte? Ein Verbrecher geh&ouml;rt doch ins Gef&auml;ngnis, gegen ihn ist doch eigentlich fast jedes Mittel recht, auch der Taurus. Frau Wagenknecht und Frau Mohammed Ali haben f&uuml;r viele dadurch ihre friedenspolitische Glaubw&uuml;rdigkeit verloren.<\/li>\n<\/ul><p>Ich denke Sie, bzw. das BSW, sollten die v.g. Gr&uuml;nde auch ber&uuml;cksichtigen, wenn es um fallende Umfragewerte des BSW geht. Vielleicht kann ja noch etwas repariert werden bis zur Wahl. Ich w&uuml;rde es hoffen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ&uuml;rgen Sch&uuml;tte<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team,<\/p><p>oh doch !!! Es gibt wohl sehr gewichtige Gr&uuml;nde f&uuml;r den Niedergang des BSW.<\/p><p>Da hat man vor den Landtagswahlen eine konsequente Aufarbeitung der Coronaverbrechen versprochen. Jetzt hat man einen v&ouml;llig unwirksamen &bdquo;Laberverein&ldquo; (Zitat Andre Hunko) namens Enquetekommission installiert anstatt notwendigerweise die punktuellen Schnittmengen mit der AFD auszuloten und einen m&ouml;glichst scharfen Untersuchungsausschuss ins Leben zu rufen.Nun will man nur noch &bdquo;Gr&auml;ben zusch&uuml;tten&ldquo; und die Opfer amnestieren. Ja tickt man denn noch richtig? Die Coronama&szlig;nahmenverurteilten sind Opfer und nicht T&auml;ter bei den dem GG und internationalen Gesetzen, Vertr&auml;gen u.s.w. widersprechenden Urteilen. Sie d&uuml;rfen nicht amnestiert werden, sondern die Urteile und Gesetze m&uuml;ssen r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden und ggf. die Ausf&uuml;hrenden, Richter und anderen Entscheider einer gerechten Strafe zugef&uuml;hrt werden. Alles Andere ist pure Heuchelei, die ich pers&ouml;nlich und auch meine Freunde mit &auml;hnlicher politischer Einstellung sehr entt&auml;uscht.<\/p><p>Ein weiterer Punkt ist die Pflege der politischen Unkultur der sog. Brandmauer zur AfD. Genau das l&auml;&szlig;t die AfD immer st&auml;rker werden, weil im normalen Umgang von Menschen Gespr&auml;che &uuml;ber Unterschiede zu L&ouml;sungen, aber zumindest dem Aufzeigen von gemeinsamen Schnittmengen f&uuml;hren k&ouml;nnen. Aber mit diesem unw&uuml;rdigen Verhalten wird der schon scheintoten Gespr&auml;chskultur in Deutschland ein weiterer Schlag verpasst. Das m&ouml;gen vern&uuml;nftig denkende Menschen nicht, weil es den Grundprinzipien eines ordentlichen Dialogs widerspricht. Da sollen doch gleich Antr&auml;ge der Opposition in Th&uuml;ringen konsequent abgelehnt werden, wohl auch wenn die AfD sagt, der &bdquo;Himmel sei blau&ldquo;. Und in Sachsen gibt es ein Wortgefecht zwischen AfD und BSW &uuml;ber Waffenexporte in die Ukraine. Dabei wurde der AfD Heuchelei vorgeworfen. Tja, mag stimmen, aber der Antrag war doch wohl in allen Punkten unterst&uuml;tzungsw&uuml;rdig. Die AfD bedankt sich wahrscheinlich nicht einmal bei ihrem neuen Wahlkampfhelfer BSW. Schlimm, schlimm !<\/p><p>Wie soll man dem BSW noch Vertrauen schenken, wenn innerhalb so kurzer Zeit in zwei so wichtigen Punkten Worte vor den Wahlen mit Taten nach den Wahlen so sehr auseinandergehen.<\/p><p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en von Ihrem Leser<br>\nI.Drechsel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>&ldquo;Das BSW hat 2024 in ostdeutschen L&auml;ndern bei Wahlen (!) zweistellige Ergebnisse erzielt. Es gibt keinen objektiven Grund, warum das BSW seitdem, also in kurzer Zeit, auf 3 Prozent abgesackt sein sollte.&rdquo;<\/p><p>Wie? Echt?<\/p><p>Wenn ich in einem der drei ostdeutschen L&auml;nder BSW gew&auml;hlt h&auml;tte, w&uuml;rde ich mich jetzt total verklapst, ja hintergangen f&uuml;hlen. Der Absturz des BSW ist komplett selbstgemacht, nicht Ergebnis irgendwelcher Manipulationen. BSW hat praktisch alle Forderungen, mit denen sie in die Wahl gegangen ist, aufgegeben und sich stattdessen bruchlos der St&uuml;tzung des Weiter-so verschrieben. Sie reiht sich ein in die Brandmauer gg&uuml;. der AfD, obwohl sie versprochen hatte, dies nicht zu tun und mit allen zu sprechen, lehnt daher konsequent alle ihre Antr&auml;ge ab, auch wenn sie vern&uuml;nftig sind, wie den Antrag zur friedlichen Beilegung des Ukraine-Konfliktes und aktuell den zum Stop von Waffenlieferungen an die Ukraine. Im Mai 2024 blieb BSW einer Abstimmung &uuml;ber den AfD-Antrag zur Ablehnung des WHO-Pandemievertrages fern. Sarah Wagenknecht redet vom unprovozierten, v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieg und h&auml;lt Pr&auml;sident Wladimir Putin f&uuml;r einen Verbrecher. So &auml;hnlich hatte sie sich fr&uuml;her ja schon zum syrischen Pr&auml;sidenten Assad ge&auml;u&szlig;ert. Und so weiter, und so fort.<\/p><p>Wenn man aus Wahlergebnissen &uuml;berhaupt einen &ldquo;W&auml;hlerwillen&rdquo; herauslesen will, dann w&auml;re es der gewesen, da&szlig; BSW und AfD, &uuml;berall wo m&ouml;glich, zusammenarbeiten. Da w&auml;re einiges m&ouml;glich gewesen, auch ohne formale Koalition.<\/p><p>Aber das BSW hat sich anders entschieden: f&uuml;r die St&uuml;tzung der vier Ampel-Parteien (die CDU geh&ouml;rt auch zur Ampel, ist aktuell nur nicht in der Regierung vertreten); und f&uuml;r Posten, Pfr&uuml;nde, Sinekuren (h&ouml;chstbezahlte Beauftragte f&uuml;r dies und das). Genau diese unw&uuml;rdigen parlamentarischen Spielchen und Tricksereien; die ausschlie&szlig;liche Orientierung am eigenen Wohlergehen; der Unwille, zum eigenen Wort zu stehen; das T&auml;uschen und Hintergehen des Wahlvolkes; das ist das, was einem rasant wachsenden Teil der B&uuml;rger bis oben hin steht.<\/p><p>Deutschland h&auml;tte eine ehrliche linke Kraft dringend gebraucht, aber nur eine, die auch etwas ver&auml;ndern will. Das fing beim BSW aber schon gleich zu Beginn ziemlich schlecht an: Corona-Hardliner in der Parteif&uuml;hrung, Schr&ouml;derianer in Europa und viele andere seltsame Personalien. Allein, da&szlig; es eine Person wie Katja Wolf in die erste Reihe des BSW schaffen konnte! Deswegen wohl auch die Absage an Parteimitglieder, die st&ouml;ren nur durch Widerworte und beim ger&auml;uschlosen Verteilen von Posten, Pf&hellip; (siehe oben).<\/p><p>Nein, das Abschmieren des BSW in Umfragen ist keine Manipulation, es gibt &ldquo;objektive&rdquo; Gr&uuml;nde daf&uuml;r, viele Gr&uuml;nde. Die Frage, die sich mir stellt, ist vielmehr: Ist das BSW gegr&uuml;ndet worden, die unzufriedenen W&auml;hler von links her einzufangen, deren Stimmen dann aber in die Blockparteien zu kanalisieren und damit jede Aussicht auf Ver&auml;nderung zu begraben? Mir schaut&rsquo;s mehr danach aus.<\/p><p>Das BSW kann froh sein, da&szlig; die BT-Wahl schon im Februar ist. Bis September h&auml;tte sie es sicherlich nicht durchgehalten. Ich kenne kein linkes Projekt, da&szlig; sich schneller desavouiert h&auml;tte.<\/p><p>Wilf<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,klar ist,da&szlig; mit Meinungsumfragen auch Stimmung erzeugt wird,frei nach Churchills Einsicht:&rdquo; glaube keiner Statistik,die du nicht selbst gef&auml;lscht hast&rdquo;-aber den Absturz des BSW erkl&auml;re ich nicht als Statistikfehler sondern als massiven Vertrauensverlust der W&auml;hler bzgl. BSW. Das BSW ist prima gestartet und hat mit hervorragenden Leuten wie Frau Sevim Dagdelen,Herrn Schulenburg ,Herrn P&uuml;rner und nat&uuml;rlich der Parteigr&uuml;nderin aufwarten k&ouml;nnen.Aber mit der Th&uuml;ringer Wahl und der Koalition zur Verhinderung einer Teilhabe der AFD,d.h. immerhin 35% der Bev&ouml;lkerung,hat das BSW anschaulich gezeigt,da&szlig; Brandmauer &uuml;ber Allem steht ,und das Gerede von Meinungsfreiheit und alles dazu beitragen einen sinnlosen Krieg zu beenden,nur Worth&uuml;lsen ohne Inhalt sind.Das BSW hat in Th&uuml;ringen die einmalige Gelegenheit vertan,das Establishment und Parteienkartell zu durchbrechen.Denn es geht heutzutage nicht mehr um Rechts gegen Links,ich denke z.b. ein Musk hat das klar erkannt,sondern es geht darum dem B&uuml;rger die Freiheit zur&uuml;ck zu erk&auml;mpfen,die ihm ein woke Elite genommen hat und ihn jeden Tag mehr mit vollkommen schwachsinnigen Gesetzen und Anordnungen &uuml;berzieht und in Dauerstress versetzt: erst mit Corona und nun mit dem angeblich bevorstehenden Krieg mit Russland,den Dieselben dann tats&auml;chlich vom Zaun brechen,denn so verr&uuml;ckt sind die.Orson wells 1984 scheinen die als perfekte Anleitung f&uuml;r ihre Machtmissbrauch verinnerlicht zu haben.<\/p><p>Das BSW ist in den Augen der W&auml;hler zu einem Aufguss der alten Linken mutiert und somit keine Alternative zur R&uuml;ckeroberung der b&uuml;rgerlichen Freiheit und des gesunden Menschenverstands,sondern nur ein Steigb&uuml;gelhalter genau dieser Eliten.Schade!<\/p><p>mit freundlichen Gr&uuml;ssen: K&auml;hlig Bruno<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS-Redaktion,<\/p><p>nehmen wir mal an, es g&auml;be 100 Wahlberechtigte, 70 davon gingen tats&auml;chlich zur Wahl, 28 W&auml;hler h&auml;tten die Partei &ldquo;Gro&szlig;e Klappe&rdquo; gew&auml;hlt. Bezogen auf die 100 Wahlberechtigten haben 28 Prozent die Partei &ldquo;Gro&szlig;e Klappe&rdquo; gew&auml;hlt, bezogen auf die 70 tats&auml;chlichen W&auml;hler sind es 40 Prozent. Anhand dieses an den Haaren herbeigezogene Beispiel zeigt sich schon, dass die &ldquo;Meinungsmanipulateure&rdquo; eine gro&szlig;e Spannbreite zur Verf&uuml;gung haben, aber immer ihre H&auml;nde in Unschuld waschen w&uuml;rden.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMichael Wrazidlo<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr gesch&auml;tzter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>doch, es gibt sehr wohl einen objektiven Grund, warum das BSW abgesackt sein sollte, n&auml;mlich genau das Verhalten nach den Wahlen in den ostdeutschen L&auml;ndern, wo es die Stimmen der W&auml;hler verraten hat.<\/p><p>Ungeachtet dessen gebe ich Ihnen recht, dass man Umfragen grunds&auml;tzlich nicht glauben darf und genau so wie bei Gutachten, Studien, Expertenmeinungen immer genau das herauskommt, was die Auftraggeber sich w&uuml;nschen.<\/p><p>Und diejenigen, die heute Prognosen erstellen, sa&szlig;en fr&uuml;her in einem Wohnwagen und haben den Menschen aus einer Glaskugel heraus die Zukunft vorhergesagt.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nGerd Lingner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ich habe in den letzten Tagen die Praxis, dass das BSW durch die Umfragewerte geschw&auml;cht werden soll hinterfragt. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis ist das genaue Gegenteil der Fall. Durchweg wollen meine Freunde und Bekannte jetzt erst recht dem BSW beide Stimmen geben, es gibt sogar Freunde, die eigentlich nur die Zweitstimme dem BSW geben wollten und die jetzt auch mit der Erststimme das BSW w&auml;hlen werden. Den von Ihnen beschriebenen Effekt, das BSW hier klein zu reden, konnte ich nicht feststellen.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<\/p><p>Ihr treuer Leser<br>\nMartin Boremann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>die diese Erkl&auml;rung sehe ich als unn&uuml;tz an.<\/p><p>Diese Umfrageinstitute sehe ich als Manipulationswerkzeug an, um das Wahlverhalten zu steuern.<\/p><p>Mit dieser Erkenntnis bin ich nicht allein. Mein Bekanntenkreis und viele Nachbarn sindder gleichen Ansicht. Zum Teil ist es Konsens, das die Wahlen manipuliert werden.<\/p><p>Die Auswertung der Berlinwahl hat es ans Tageslicht gebracht.<\/p><p>Nicht im Wahllokal findet diese Manipulation statt, sondern erst sp&auml;ter bei der Sammeln der Daten.<\/p><p>Protokolle wurden da ge&auml;ndert und die Unterschriften waren g&auml;nzlich andere oder fehlten dann teilweise.<\/p><p>In Berlin wurde die Initiative privater Natur nicht mal von den Linken unterst&uuml;tzt. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r<\/p><p>kann sich jeder selber ausmalen.<\/p><p>Nun stelle sich einer vor, jemand m&uuml;sste das auf der Bundesebene durchf&uuml;hren (Kontrolle der Wahldokumente). Diese Aufgabe ist schier unm&ouml;glich. Ausnahmen best&auml;tigen nat&uuml;rlich die Regel.<\/p><p>In der Vergangenheit fielen mal hin und wieder Unregelm&auml;&szlig;igkeiten in einzelnen Wahlbezirken auf, in deren folge die Verantwortlichen auch bestraft worden sind.<\/p><p>Aber der Argwohn ist gro&szlig;, da in der Vergangenheit Teile der Linken und Antifa in Sachsen sich bereit erkl&auml;rten, als Wahlhelfer sogar im Wahllokal Wahlzettel verschwinden zu lassen.<\/p><p>Nicht zuletzt hat in der Kreistagswahl Mittelsachsen der CDU-Kandidat mit vorl&auml;ufig 50,3% die absolute Mehrheit &bdquo;errungen&ldquo;. Ob es stimmt oder nicht, so manches breite grinsen in meinem Umkreis ist zu erkennen. &bdquo;Hammse gerade noch hingebogen&ldquo;.<\/p><p>Hartmut Geipel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127811\">In diesem Beitrag<\/a> diskutiert <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong> anl&auml;sslich der aktuellen Umfrageergebnisse f&uuml;r das BSW erneut &uuml;ber das Thema Umfragen. Vermutlich habe diese Praxis wieder Hochkonjunktur: Umfrage-Institute fragen den Auftraggeber, welches Ergebnis er w&uuml;nsche. Das habe er fr&uuml;her selbst erlebt. Mit demokratischer Willensbildung habe dies jedoch nichts mehr zu tun: &bdquo;Deshalb verlangen wir von den Leitern<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127927\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-127927","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127927","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=127927"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127927\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":127938,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/127927\/revisions\/127938"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=127927"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=127927"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=127927"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}