{"id":12794,"date":"2012-04-05T16:34:36","date_gmt":"2012-04-05T14:34:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12794"},"modified":"2012-04-06T12:31:22","modified_gmt":"2012-04-06T10:31:22","slug":"hinweise-des-tages-ii-54","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12794","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/120405_ostern_v1.jpg\" alt=\"\"><\/p><p><!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12794#h01\">Lobbyismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12794#h02\">Friedenspreis statt Schelte f&uuml;r G&uuml;nter Grass<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12794#h03\">Thomas Fricke &ndash; Radikalkur f&uuml;rs Establishment<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12794#h04\">Bofinger gei&szlig;elt &ldquo;Mickymaus-Modelle&rdquo; der &Ouml;konomen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12794#h05\">Ein kleines nettes Osterei: Eine Art Euro-Bond<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12794#h06\">H&ouml;rt Sch&auml;uble die Signale?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12794#h07\">Erg&auml;nzung zum heutigen Hinweis 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12794#h08\">DGB: Arbeitslosigkeit in Europa: Wir brauchen einen Kurswechsel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12794#h09\">Der erbitterte Kampf um das Geld der Kinder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12794#h10\">Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt &ndash; Tarifabschluss von Ver.di: 6,3 Prozent? V&ouml;lliger Unsinn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12794#h11\">Gesundheitsausgaben 2010 auf rund 287 Milliarden Euro gestiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12794#h12\">R&uuml;ckkauf des Rh&ouml;n-Uniklinikums erscheint m&ouml;glich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12794#h13\">&bdquo;Um Syrien tobt eine Schlacht der Bilder&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12794#h14\">Alternativlos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12794#h15\">Die Frage, wer entscheidet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12794#h16\">Wie ein Ideenwettbewerb Mitwirkung simuliert<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=12794&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Lobbyismus<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Externe Berater &ndash; Lobbyisten nisten sich in Regierung ein<\/strong><br>\nDer Bericht &uuml;ber die Besch&auml;ftigung externer Mitarbeiter in der Politik zeigt: Die FDP holt sich Verbandsmitarbeiter in die Ministerienspitzen, l&auml;sst sie sogar an Gesetzen mitschreiben. F&uuml;r die Beobachter von Transparency International ein klarer Rechtsversto&szlig;.<br>\nMitarbeiter von Wirtschafts- und Interessenverb&auml;nden arbeiten in FDP-gef&uuml;hrten Bundesministerien als Berater f&uuml;r die Ministeriumsspitze mit. Dies geht aus dem Lobbyistenbericht des Innenministeriums &uuml;ber die Besch&auml;ftigung externer Mitarbeiter hervor.<br>\nLaut der Aufstellung, die der FTD vorliegt, setzten das Gesundheits- und das Entwicklungsministerium zwei Mitarbeiter des Verbands der Ersatzkassen (VDEK) und einen des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) mehrere Monate lang f&uuml;r Aufgaben mit Bezug zur Leitungsebene ein. Im Ausw&auml;rtigen Amt (AA) ist ein BDI-Lobbyist im Au&szlig;enf&ouml;rderungsreferat mit Investitionsgarantien besch&auml;ftigt.<br>\nDem Bericht zufolge war einer der Mitarbeiter des Kassenverbands auch an der Ausarbeitung eines Gesetzentwurfs beteiligt. Nach Einsch&auml;tzung von Transparency-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Christian Humborg handelt es sich dabei um einen klaren Rechtsversto&szlig;. Eine Verordnung regelt eindeutig, dass f&uuml;r externe Mitarbeiter die &ldquo;Formulierung von Gesetzentw&uuml;rfen&rdquo; grunds&auml;tzlich nicht zul&auml;ssig ist. Nach Darstellung des Ministeriums arbeitete der VDEK-Mitarbeiter bei der Gesetzesarbeit lediglich zu.<br>\nDer Bericht belegt, dass die Regierung ihre eigenen Standards im Umgang mit Interessengruppen offensichtlich nicht einh&auml;lt. Nachdem bekannt wurde, dass von Firmen oder Verb&auml;nden ausgeliehene Lobbyisten an Gesetzen mitschreiben, hatte das Innenministerium 2008 den Einsatz externer Mitarbeiter per Verordnung geregelt. Generell sieht die Regierung den Personalaustausch als hilfreich f&uuml;r beide Seiten an. Heute stammt der gr&ouml;&szlig;te Teil der Externen aus bundesnahen Einrichtungen wie dem Zentrum f&uuml;r Luft- und Raumfahrt (DLR).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:externe-berater-lobbyisten-nisten-sich-in-regierung-ein\/70018925.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Es kann nicht wirklich &uuml;berraschen, dass die FDP auch in puncto Lobbyismus in den Ministerien alle Regeln des Anstandes ignoriert. Wenn man einen Hund eine Wurst bewachen l&auml;sst, muss man nun mal damit rechnen, dass er sich auch wie ein Hund verh&auml;lt.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Die Politik braucht endlich mehr Distanz zu Lobbyisten<\/strong><br>\nVertreter von Verb&auml;nden tummeln sich noch immer als Dauerg&auml;ste in politischen Institutionen &ndash; und damit in einer rechtlichen Grauzone. Dabei gibt es auch transparente Wege, auf die Expertise von Externen zuzugreifen. Die Politik sollte sie endlich nutzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:externe-berater-die-politik-braucht-endlich-mehr-distanz-zu-lobbyisten\/70018917.html\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Weiterhin Lobbyisten in Ministerien t&auml;tig<\/strong><br>\nDie Bundesregierung l&auml;sst weiterhin Lobbyisten direkt in den Ministerien mitarbeiten. Das zeigt der aktuelle Bericht &uuml;ber sogenannte &ldquo;externe Mitarbeiter&rdquo; in den Bundesbeh&ouml;rden f&uuml;r das zweite Halbjahr 2011. Besonders brisant sind zwei Mitarbeiter des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), die im Ausw&auml;rtigen Amt und im Entwicklungsministerium eingesetzt werden.<br>\nDer BDI-Mitarbeiter im Ausw&auml;rtigen Amt soll sich dort laut Bericht mit folgenden Themen besch&auml;ftigen: &ldquo;Investitionsgarantien, Organisation von Projekten der Au&szlig;enwirtschaftsf&ouml;rderung und der strukturellen Verbesserung der Zusammenarbeit mit Wirtschaftsverb&auml;nden&rdquo;. Damit ber&uuml;hrt seine T&auml;tigkeit dort klar die kommerziellen Interessen der BDI-Mitglieder. Die Verwaltungsvorschrift f&uuml;r externe Mitarbeiter sagt dagegen ganz klar, dass der Einsatz externer Mitarbeiter in &ldquo;Funktionen, deren Aus&uuml;bung die konkreten Gesch&auml;ftsinteressen der entsendenden Stelle unmittelbar ber&uuml;hrt&rdquo; grunds&auml;tzlich nicht zul&auml;ssig ist. Das Ausw&auml;rtige Amt unter der Leitung von Guido Westerwelle verletzt damit unserer Einsch&auml;tzung nach die Vorschriften.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2012\/04\/weiterhin-lobbyisten-in-ministerien-tatig\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Friedenspreis statt Schelte f&uuml;r G&uuml;nter Grass<\/strong><br>\nEmp&ouml;rend, ja be&auml;ngstigend ist nicht der Vorsto&szlig; von G&uuml;nter Grass, sondern das B&uuml;ndel der meisten Berliner Reaktionen. Kaum einer Stellungnahme ist zu entnehmen, dass der Literaturnobelpreistr&auml;ger sehr wohl auch die iranischen Atomanlagen einer unbehinderten, permanenten und internationalen Kontrolle unterziehen lassen will &ndash; aber eben auch die l&auml;ngst existierenden Atomwaffen-Arsenale der Israelis. [&hellip;]<br>\nWenn Publizisten wie der stets Polemik-Preis-Verd&auml;chtige Henryk M. Broder oder der Moscheen-Ver&auml;chter Ralph Giordano bar jeder Bereitschaft, sich inhaltlich mit dem Gesagten auseinanderzusetzen, bei dem Schriftsteller gar Antisemitismus als Triebkraft ausmachen, ist Kopfsch&uuml;tteln zu kurz gegriffen: Meinungspolizeiliche Ma&szlig;nahmen bed&uuml;rfen nicht nur in Deutschland nicht der Wiederbelebung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tagesschau.de\/kommentar\/grass106.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die Emp&ouml;rung der meisten Leitartikler ist in der Tat nicht nachvollziehbar. Grass sagt, was alle wissen, aber niemand aussprechen will, und kokettiert dabei &ouml;ffentlichkeitswirksam mit dem Bruch eines vermeintlichen Tabus. Dabei wird das Tabu nur durch derartige Koketterie zu einem Tabu, was der Schaum vor dem Mund der Leitartikler einmal wieder unter Beweis stellt. Ginge es Grass um die Sache, h&auml;tte er sein Gedicht nicht als Tabubruch inszeniert, sondern genau die &bdquo;Normalit&auml;t&ldquo; demonstriert, die er selbst einfordert. So haben wir wieder einmal viel &uuml;ber die um sich selbst kreisende deutsche Nabelschau, aber sehr wenig &uuml;ber den Nahostkonflikt gelernt. Das ist sehr schade, vielleicht t&auml;te der ganzen Diskussion ein wenig mehr Sachlichkeit gut.<\/em> <\/p>\n<p><strong>dazu: Grass legt den Medien ein Osterei<\/strong><br>\nDie Gro&szlig;kritiker waren schon in ernster Sorge. Vier Wochen nach dem Ende der Wulff-Aff&auml;re litten sie unter schwersten Entzugserscheinungen: Kein Skandal weit und breit. Da kam Grass. Zuverl&auml;ssig wie nur ein deutscher Dichter sein kann, bescherte er den Medien ein Osterei mit cremiger F&uuml;llung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/carta.info\/42657\/grass-legt-den-medien-ein-osterei\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+carta-standard-rss+%28Carta%29\">Carta<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Thomas Fricke &ndash; Radikalkur f&uuml;rs Establishment<\/strong><br>\nDeutschlands f&uuml;hrende &Ouml;konomen reagieren verschnupft auf Grundsatzkritik an der eigenen Zunft. Dabei w&auml;re es besser, in die Offensive zu gehen und nach neuen Antworten zu suchen.<br>\nBis vor Kurzem schien Deutschland eine Insel der gl&uuml;ckseligen &Ouml;konomie. &Uuml;berall auf der Welt k&auml;mpft die Zunft seit Ausbruch der Finanzkrise mit argen Selbstzweifeln. Nur im Land des neuen Wirtschaftswunders schien die Welt in Ordnung. Zumindest im Inneren des Berufsstands.<br>\nDas ist seit ein paar Wochen anders &ndash; seit mit Dennis Snower und Thomas Straubhaar zwei Chefs gro&szlig;er Forschungsinstitute aus Kiel und Hamburg zur Grundsatzkritik an der eigenen Branche loszogen. Und damit aussprachen, was in den USA, Gro&szlig;britannien und anderswo seit L&auml;ngerem f&uuml;r Wirbel sorgt.<br>\nJetzt schimpfen die Etablierten zur&uuml;ck, dass die Kritik v&ouml;llig &uuml;berzogen sei, es an Politikern liege, wenn die Welt kriselt &ndash; oder dass die Kritiker ja auch keine fertige Alternative h&auml;tten. Verst&auml;ndlich. Dabei spricht im Jahr f&uuml;nf der gro&szlig;en Finanzkrise eine Menge daf&uuml;r, dass es besser w&auml;re, in die Offensive zu gehen. Und dass es mit ein paar Korrekturen an der Lehre nicht getan ist. Sonst l&auml;uft die Zunft Gefahr, als Ratgeber noch weniger ernst genommen zu werden, als sie es in der Krise ohnehin schon wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:kolumne-thomas-fricke-radikalkur-fuers-establishment\/70018872.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\/konjunktur\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bofinger gei&szlig;elt &ldquo;Mickymaus-Modelle&rdquo; der &Ouml;konomen<\/strong><br>\nAls &ldquo;Zerrbilder der Realit&auml;t&rdquo; bezeichnet der streitbare Volkswirtschaftsprofessor Peter Bofinger die Modelle seiner Zunft. Damit sich das &auml;ndert, empfiehlt er den Universit&auml;ten im FTD-Interview einen &ouml;konomischen Trick.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:wirtschaftsweiser-im-interview-bofinger-geisselt-mickymaus-modelle-der-oekonomen\/70019094.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ein kleines nettes Osterei: Eine Art Euro-Bond<\/strong><br>\n[&hellip;] In dem Gespr&auml;ch mit Reeh sind wir dann auch sehr schnell zu der Frage gekommen, ob denn die Krise und die anhaltende Kapitalflucht aus dem S&uuml;den und Westen in den Norden des Euro-Raums nur durch Euro-Bonds zu l&ouml;sen sei. Doch was Reeh dann vorschlug, hatte ich bisher noch nie geh&ouml;rt: Wenn schon die Banken Staatsanleihen als Sicherheiten f&uuml;r die Refinanzierung bei der EZB einreichen, dann sollen sie doch gleich einen Art Pool hinterlegen. Etwa ein Korb aus 27 Prozent Bundesanleihen, 20 Prozent franz&ouml;sischen Anleihen, 18 Prozent italienischen Papiere, 12 Prozent spanischen Staatsanleihen usw. &ndash; ganz so wie es dem Schl&uuml;ssel des voll eingezahlten Kapitals bei der EZB entspricht.<br>\nSchon h&auml;tten wir eine Art Euro-Bond, ohne dass die Staaten gemeinschaftlich daf&uuml;r direkt haften m&uuml;ssten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wirtschaftswunder.ftd.de\/2012\/04\/03\/eine-art-euro-bond\/\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Diese Vorschlag ist &ndash; unter der Vorraussetzung, dass man die beste L&ouml;sung in Form einer direkten Staatsfinanzierung &uuml;ber die EZB nicht in Betracht zieht &ndash; in der Tat diskussionsw&uuml;rdig. Es ist jedoch auszuschlie&szlig;en, dass die Bankenlobby einen solche L&ouml;sung akzeptieren w&uuml;rde.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>H&ouml;rt Sch&auml;uble die Signale?<\/strong><br>\nDie Neue Z&uuml;richer Zeitung ist eine der besten Zeitungen Europas. W&auml;hrend die Zeitung mit der gr&ouml;&szlig;ten Auflage in Europa gestern eine Strafanzeige gegen die Schweizer Justizministerin stellte (H&ouml;rt! H&ouml;rt!), teilt uns die NZZ heute Morgen die Sichtweise der Schweizer Banken im Streit um unversteuerte Einkommen auf deren Konten mit. Offenkundig scheint man die Haftbefehle gegen deutsche Steuerfahnder nur noch als suboptimalen rechtsstaatlichen Vorgang zu betrachten. Warum die Banken dann nicht die Aufhebung der Haftbefehle veranlassen, k&ouml;nnte mit dem Schweizer Rechtsstaat zu tun haben. Banken sind bekanntlich nicht mit Strafverfolgungsbeh&ouml;rden identisch. Das h&auml;tten wir fast vergessen. Aber die Banken teilen uns &uuml;ber die NZZ ihre Sicht auf die leidige Aff&auml;re mit. Bundesfinanzminister Sch&auml;uble ist Ger&uuml;chten zufolge mit der Wahrnehmung deutscher Interessen beauftragt. Bevor er wieder sein Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Sichtweise der Schweiz formulieren kann und die Banken in Z&uuml;rich deutsche Steuerfahnder festnehmen (oder so &auml;hnlich), wollen wir ihm &uuml;ber das Verst&auml;ndnis Schweizer Banken f&uuml;r den deutschen Steuerzahler berichten. F&uuml;r den Bundesfinanzminister scheint das ja ein relevantes Kriterium zu sein. So lernt man jeden Tag dazu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiesaussieht.de\/2012\/04\/04\/hort-schauble-die-signale\/\">Wiesaussieht<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Erg&auml;nzung zum <a href=\"\/?p=12777#h03\">heutigen Hinweis 3<\/a><\/strong><br>\nDas Blog Maskenfall, das von zweien der Occupy-Kiel-Aktivisten, die an der Diskussion mit Snower (ifW) und Bormann (Sparkasse) teilgenommen haben, betrieben wird, hat sich ebenfalls zum von uns verlinkten <a href=\"http:\/\/www.maskenfall.de\/?p=988\">Artikel der Kieler Nachrichten ge&auml;u&szlig;ert<\/a>.<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>DGB: Arbeitslosigkeit in Europa: Wir brauchen einen Kurswechsel<\/strong><br>\nEs sind d&uuml;stere Rekordzahlen, die die EU-Statistikbeh&ouml;rde Eurostat in Luxemburg am Montag ver&ouml;ffentlichte: 24,55 Millionen Menschen waren im Februar in der EU ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote entspricht damit 10,2 Prozent. Es ist die h&ouml;chste seit 1997.<br>\nVor allem Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren sind betroffen. In Griechenland und Spanien war mehr als jeder zweite dieses Alters ohne Arbeit. EU-weit waren im Februar 5,46 Millionen Menschen unter 25 Jahren ohne Job &ndash; mehr als ein F&uuml;nftel aller Arbeitslosen in der Union. Die geringste Jugendarbeitslosigkeits-Quote (8,2 Prozent) hat Deutschland, gefolgt von &Ouml;sterreich und den Niederlanden.<br>\nDer Anstieg der Arbeitslosenzahlen in Europa ist nicht nur eine Folge der Krise, sondern auch einer falschen und unsozialen Krisenpolitik. Vor allem die s&uuml;deurop&auml;ischen Krisenl&auml;nder leiden unter der rigorosen K&uuml;rzungspolitik, die ihnen von der Regierung Merkel und der Troika diktiert wird. So wird nicht nur die Gesellschaft gespalten, sondern auch die Wirtschaft abgew&uuml;rgt.<br>\nWir brauchen dringend einen Kurswechsel in Europa mit Investitionen f&uuml;r nachhaltiges Wachstum und Besch&auml;ftigung, damit die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Griechenland, Spanien und Portugal wieder eine Perspektive bekommen. Allein in Spanien ist fast jeder zweite Jugendliche unter 25 arbeitslos. Wenn wir hier nicht gegensteuern, droht uns eine verlorene Generation, die sich von Europa abwendet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++b8fc4780-7d77-11e1-73cf-00188b4dc422\">DGB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ist es Nachl&auml;ssigkeit oder das Hereinfallen auf die regierungsamtliche Besch&ouml;nigung?  Man kann doch die Arbeitslosenquoten von Jugendlichen in Deutschland mit den Quoten anderer europ&auml;ischer L&auml;nder gar nicht vergleichen. Wir haben in Deutschland das &bdquo;duale Ausbildungssystem&ldquo; das andere nicht haben. Nicht zuletzt der DGB beklagt doch, wie viele junge Menschen keinen Ausbildungsplatz finden und in staatlich organisierten &bdquo;Warteschleifen&ldquo; h&auml;ngen. Sie werden in der Arbeitslosenstatistik nicht als arbeitslos erfasst.<\/em><br>\n<em>W&uuml;rde man sie einbeziehen, k&ouml;nnte man sich schon lange nicht mehr mit der geringsten Arbeitslosenquote r&uuml;hmen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der erbitterte Kampf um das Geld der Kinder<\/strong><br>\nDie Bundesregierung blockt den Vorsto&szlig; f&uuml;r eine &ldquo;Demografie-R&uuml;cklage&rdquo; ab. Merkel versucht, die Debatte ihrer eigenen Fraktion im Keim zu ersticken. Die FDP fordert ein demografiefestes System.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article106156787\/Der-erbitterte-Kampf-um-das-Geld-der-Kinder.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Es kommt ja selten, dass man Merkel loben muss. Aber das <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article106153854\/Die-Union-plant-eine-neue-Demografie-Steuer.html\">Positionspapier aus den Reihen der Union<\/a> hat eher das Zeug zu einem leicht versp&auml;teten Aprilscherz. Wer denkt, dass man die Kassenlage der Sozialsystem in ferner Zukunft verbessern k&ouml;nnte, indem man heute die Wirtschaft durch unn&ouml;tig hohe Abgaben der Bev&ouml;lkerung k&uuml;nstlich abw&uuml;rgt, hat noch nicht einmal die Grundlagen der Volkswirtschaftslehre verstanden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt &ndash; Tarifabschluss von Ver.di: 6,3 Prozent? V&ouml;lliger Unsinn<\/strong><br>\nDie Informationen &uuml;ber den jetzt erzielten Tarifabschluss im &ouml;ffentlichen Dienst entbehren nicht einer gewissen Ironie. Entweder herrscht in den Wirtschaftsredaktionen der Medien eine v&ouml;llige Unkenntnis &uuml;ber die Grunds&auml;tze der Finanzmathematik oder man versucht bewusst die breite &Ouml;ffentlichkeit zu t&auml;uschen. Der jetzt erzielte Tarifabschluss wird mit 6,3 Prozent auf eine Laufzeit von zwei Jahren beziffert. Dabei gelten 3,5 Prozent Lohn- und Gehaltserh&ouml;hung r&uuml;ckwirkend vom 1.M&auml;rz 2012. Weitere 1,4 Prozent werden ab dem 1. Januar 2013 f&auml;llig und schlussendlich nochmals 1,4 Prozent ab August 2013. Addiert man die Prozents&auml;tze einfach auf dann ergibt sich nach Adam Riese 3,5 plus 1,4 plus 1,4 = 6,3 Prozent. Aber darf man so rechnen? [&hellip;]<br>\nMithin betr&auml;gt die Gesamtsteigerung nicht 6,3 Prozent, sondern nur knapp 5 Prozent. Unterstellt man eine j&auml;hrliche Inflationsrate von 2 Prozent, dann bleibt ein k&uuml;mmerlicher realer Zuwachs von einem Prozent f&uuml;r zwei Jahre oder rund 0,5 Prozent &uuml;brig. Viel L&auml;rm um nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oekonomenstimme.org\/artikel\/2012\/04\/ein-schelm-der-schlechtes-dabei-denkt\/?utm_source=feed&amp;utm_medium=main\">&Ouml;konomenstimme<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gesundheitsausgaben 2010 auf rund 287 Milliarden Euro gestiegen<\/strong><br>\nIm Jahr 2010 betrugen die Ausgaben f&uuml;r Gesundheit in Deutschland 287,3 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anl&auml;sslich des Weltgesundheitstages mitteilt, war dies gegen&uuml;ber 2009 ein Plus von 8,9 Milliarden Euro oder 3,2 %. Damit lagen die Ausgaben je Einwohner bei rund 3 510 Euro (2009: 3 400 Euro).<br>\nDie Gesundheitsausgaben entsprachen 11,6 % des Bruttoinlandsproduktes, im Vorjahr lag dieser Wert bei 11,7 %. Der leichte R&uuml;ckgang dieses Indikators ist auf den starken Anstieg der Wirtschaftsleistung nach dem Krisenjahr 2009 zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Der Zuwachs der Gesundheitsausgaben im Jahr 2010 entspricht in etwa dem durchschnittlichen j&auml;hrlichen Wachstum zwischen 2000 und 2009 von 3,0 %.<br>\nGr&ouml;&szlig;ter Ausgabentr&auml;ger im Gesundheitswesen war im Jahr 2010 die gesetzliche Krankenversicherung. Sie trug mit 165,5 Milliarden Euro rund 58 % der gesamten Gesundheitsausgaben. Ihre Ausgaben lagen um 4,7 Milliarden Euro oder 2,9 % &uuml;ber denen des Vorjahres. Den st&auml;rksten Zuwachs unter den Ausgabentr&auml;gern verzeichnete mit + 6,0 % die soziale Pflegeversicherung. Ihre Ausgaben erh&ouml;hten sich um 1,2 Milliarden auf 21,5 Milliarden Euro. Damit entfielen im Jahr 2010 insgesamt 7 % der Gesundheitsausgaben auf diesen Versicherungszweig. Den zweitst&auml;rksten Anstieg zeigten die privaten Haushalte und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck. Sie gaben mit 39,0 Milliarden Euro rund 1,6 Milliarden Euro oder 4,3 % mehr aus als im Vorjahr. Ihr Ausgabenanteil betrug 14 %.<br>\nEinrichtungen der ambulanten Gesundheitsversorgung spielen in Deutschland traditionell eine bedeutende Rolle. Fast jeder zweite Euro der Ausgaben f&uuml;r G&uuml;ter und Dienstleistungen im Gesundheitswesen wurde in Einrichtungen der ambulanten Gesundheitsversorgung ausgegeben (49 %). Die vom Ausgabenvolumen her bedeutsamsten ambulanten Einrichtungen waren die Arztpraxen mit 43,1 Milliarden Euro (+ 0,3 Milliarden Euro oder + 0,8 %) und die Apotheken mit 40,9 Milliarden Euro (+ 0,8 Milliarden Euro oder + 1,9 %). Die st&auml;rksten prozentualen Anstiege im Vergleich zum Jahr 2009 verzeichneten die ambulanten Pflegeeinrichtungen mit + 7,6 % (+ 0,7 Milliarden Euro auf 10,0 Milliarden Euro) und die Praxen sonstiger medizinischer Berufe wie zum Beispiel physio-, sprach- oder ergotherapeutische Praxen mit + 5,2 % (+ 0,4 Milliarden Euro auf 8,9 Milliarden). Der Anstieg bei den ambulanten Pflegeeinrichtungen ist neben der gestiegen Anzahl der Leistungsempf&auml;nger auch auf die Auswirkungen der stufenweisen Anhebung der Leistungsbetr&auml;ge im Rahmen des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes aus dem Jahre 2008 zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.<br>\nIm (teil-)station&auml;ren Sektor stieg der Aufwand um 4,0 % auf 104,2 Milliarden Euro. Dies entsprach einem Anteil von 36 % an den gesamten Gesundheitsausgaben. Zu den<br>\n(teil-)station&auml;ren Einrichtungen geh&ouml;ren die Krankenh&auml;user (+ 4,7 % auf 74,3 Milliarden Euro), die Einrichtungen der (teil-)station&auml;ren Pflege (+ 3,5 % auf 21,7 Milliarden Euro) sowie die Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, auf die 8,2 Milliarden Euro (&ndash; 0,3 %) entfielen. Das &uuml;berdurchschnittliche Ausgabenwachstum in den Krankenh&auml;usern ist vor dem Hintergrund des Krankenhausfinanzierungsreformgesetzes zu sehen, welches unter anderem zur Verbesserung der Stellensituation beim Pflegepersonal beigetragen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2012\/04\/PD12_125_23611.html;jsessionid=C3C2741979E1A30D8D822F69F96DBF55.cae1\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article106157838\/Deutsche-Gesundheitsausgaben-klettern-auf-Rekord.html\">Deutsche Gesundheitsausgaben klettern auf Rekord<\/a>&ldquo;, &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,825887,00.html\">Gesundheitsausgaben steigen auf Rekordhoch<\/a>&ldquo; oder Gesundheitskosten explodieren, so lauten die Schlagzeilen. Was dadurch nahegelegt werden soll, ist, dass  durch die zunehmende &bdquo;&Uuml;beralterung&ldquo; das Gesundheitssystem nicht demografiefest sei und dass entweder durch private Zusatzversicherungen oder durch eine &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article106158546\/Politiker-streiten-ueber-eine-Demografie-Abgabe.html\">Demografie-Abgabe<\/a>&ldquo; der Aufbau einer kapitalgedeckten R&uuml;cklage &bdquo;die drastischen Auswirkungen des demografischen Wandels&ldquo; auf unsere sozialen Sicherungssysteme abgemildert werden sollen.<\/em><br>\n<em>Ber&uuml;cksichtigt man jedoch die Inflation (2010 = 1,1%) so relativiert sich die Steigerung und vergleicht man, wie es das Statistische Bundesamt korrekterweise tut, den Anteil der Gesundheitsausgaben am BIP, so ist <a href=\"https:\/\/www.gbe-bund.de\/oowa921-install\/servlet\/oowa\/aw92\/dboowasys921.xwdevkit\/xwd_init?gbe.isgbetol\/xs_start_neu\/&amp;p_aid=3&amp;p_aid=3074085&amp;nummer=522&amp;p_sprache=D&amp;p_indsp=-&amp;p_aid=54487912\">dieser Anteil sogar von 11,7% auf 11,6% gefallen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>R&uuml;ckkauf des Rh&ouml;n-Uniklinikums erscheint m&ouml;glich<\/strong><br>\nAtemlos verfolgen wir die Entwicklungen rund um das Rh&ouml;n-Uniklinikum Gie&szlig;en und Marburg (UKGM) der letzten Tage: Pressemitteilungen aller gro&szlig;en Parteien, Zeitungsartikel landes- und bundesweit, Thesenpapiere der UKGM-Chef&auml;rzte, Kritik von Oberb&uuml;rgermeister, Magistrat und Stadtparlament. Der allgemeine Tenor lautet: &Ouml;konomische Interessen einer Aktiengesellschaft sind mit einer hochwertigen Patientenversorgung an einem Uni-Klinikum nicht vereinbar. Auch seien Forschung und Lehre unter den viel zu hohen Gewinnerwartungen des privaten Betreibers nicht zu gew&auml;hrleisten. Das &bdquo;Leuchtturmprojekt&ldquo; Privatisierung des UKGM m&uuml;sse als gescheitert angesehen und ein R&uuml;ckkauf durch das Land Hessen gepr&uuml;ft werden. Auch m&uuml;sse man gesetzlich verankerte Personalmindeststandards pr&uuml;fen.<br>\nDie n&auml;chsten Monate werden zeigen, wie ernst es all denen mit der medizinischen Versorgung in Mittelhessen ist, die in den letzten Wochen &bdquo;auf den Zug&ldquo; aufgesprungen sind und die Rh&ouml;n AG kritisiert haben. W&auml;hrend der Marburger Oberb&uuml;rgermeister Vaupel (SPD) in der Oberhessischen Presse vom 30.03.12 zur Diskussion stellt &bdquo;&hellip;, ob die Privatisierung ehemals &ouml;ffentlicher Aufgaben insgesamt der richtige Weg gewesen ist. (&hellip;) Mindestens der Bildungssektor, der Energiesektor und der Dienstleistungssektor seien Aufgaben, die von der &ouml;ffentlichen Hand und nicht von privaten Unternehmen erledigt werden m&uuml;ssten.&ldquo; verkauft in Wiesbaden eine gro&szlig;e Koalition aus SPD und CDU die kommunalen Horst-Schmidt-Kliniken an die Rh&ouml;n AG.<br>\nIn der Politik wird man aus Fehlern offensichtlich nicht klug.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/notruf113.blog.de\/2012\/04\/01\/rueckkauf-rhoen-uniklinikums-erscheint-moeglich-13370412\/%20\">NotRuf 113<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Um Syrien tobt eine Schlacht der Bilder&ldquo;<\/strong><br>\nDer Journalist und Fotograf Marcel Mettelsiefen war in den vergangenen Monaten sieben Mal in Syrien. Er hat Assad-Anh&auml;nger und Rebellen wochenlang mit der Kamera begleitet. Mit Florian Guckelsberger sprach er &uuml;ber Parallelen zu Libyen, Journalismus im Ausnahmezustand und die zu oft einseitige Berichterstattung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/marcel-mettelsiefen\/10543-journalismus-im-syrischen-buergerkrieg\">The European<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Alternativlos<\/strong><br>\nHatten wir nicht geschmunzelt &uuml;ber die DDR und ihre &ldquo;Wahlergebnisse&rdquo;? Wo es nur &ldquo;Ja&rdquo; oder &ldquo;Nein&rdquo; anzukreuzen gab und immer Ergebnisse knapp unter 100% ?<br>\nAktuell haben wir Spitzenkandidaten zur Landtagswahl in NRW, die mit folgenden Ergebnissen gek&uuml;rt wurden:\n<ul>\n<li>R&ouml;ttgen: 96,4%<\/li>\n<li>Lindner: 99,8%<\/li>\n<li>Kraft: 99%<\/li>\n<li>L&ouml;hrmann: 98,4%.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/feynsinn.org\/?p=13405\">Feynsinn<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Feyn beobachtet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Frage, wer entscheidet<\/strong><br>\nLassen die Piraten die noch junge Linkspartei alt aussehen? Und tr&auml;gt ihr Politikkonzept? Eine Streitgespr&auml;ch mit den Parteichefs. Die Piraten m&uuml;ssten von den anderen Parteien lernen, sagt Linken-Chef Klaus Ernst. Der Piraten-Vorsitzende Sebastian Nerz kontert: Wer hier lernen muss, seid ihr!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2012%2F04%2F05%2Fa0126&amp;cHash=39a9c9fb01\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wie ein Ideenwettbewerb Mitwirkung simuliert<\/strong><br>\n&Uuml;berf&uuml;llte H&ouml;rs&auml;le, fehlende Wohnheimpl&auml;tze, veraltete Bibliotheksbest&auml;nde &ndash; an den Hochschulen liegt vieles im Argen. Aber warum Tr&uuml;bsal blasen, wenn sich die Probleme auch anpacken lassen. M&ouml;glich macht dies &ndash; so k&ouml;nnte man glauben &ndash; &ldquo;UniGestalten&rdquo;, ein Ideenwettbewerb des Stifterverbands f&uuml;r die Deutsche Wissenschaft. Von knapp 500 Rezepten zur Besserung wurden jetzt zehn gek&uuml;rt.<br>\nWenn die Uni nicht mitzieht und das Angebot nicht institutionalisiert, verl&auml;uft sich die Eigeninitiative von Lernenden und Lehrenden irgendwann im Sande.<br>\nAn diesem Punkt wird die ganze Zahnlosigkeit und Scheinheiligkeit von &ldquo;UniGestalten&rdquo; offenbar. Der Status quo einer massiv unterfinanzierten deutschen Hochschullandschaft wird als quasi schicksalhafte Tatsache unterstellt. Ansporn soll es nicht sein, die allgemein schlechte Lage zu verbessern, sondern &ldquo;f&uuml;r sich&rdquo; das Beste daraus zu machen. Man wolle zeigen, &ldquo;dass nicht nur gro&szlig;e strukturelle Entscheidungen in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik etwas ver&auml;ndern k&ouml;nnen&rdquo;, sondern jeder einzelne dazu f&auml;hig sei, lassen sie Initiatoren wissen. Einerseits dockt das an das liberale Leitbild des Homo oeconomicus an, der in &ldquo;Eigenverantwortung&rdquo; f&uuml;r sich selbst sorge, um das Wohl aller zu mehren. Dem Weltbild dahinter entspricht zudem die Masche, &ldquo;Wohlt&auml;tigkeit&rdquo; als Wettbewerb zu organisieren. Nur Leistung lohnt sich. Von nichts kommt eben nichts.<br>\nAnderseits lenkt der Stifterverband mit seinem vermeintlichen Einsatz f&uuml;r Verbesserungen auch davon ab, dass die Hochschulen in ihrem momentanen, schlechten Zustand eigentlich ganz nach seinem Geschmack und dem der von ihm repr&auml;sentierten Unternehmerschaft sind. Sie haben durch ihre politische Lobbyarbeit sogar ma&szlig;geblich dazu beigetragen, dass die &ouml;ffentliche Grundversorgung der Hochschulen zur&uuml;ckgefahren, der Einfluss der Wirtschaft auf Wissenschaft und Forschung ausgebaut und h&ouml;here Bildung zum profitablen Gesch&auml;ft gemacht wurde. Ihr Zustand relativer Mittellosigkeit versetzt Akteure wie den Stifterverband und andere Nutznieser &uuml;berhaupt erst in die Lage, sich als Heilsbringer f&uuml;r Hochschulen und Studierende in Szene zu setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1396-unigestalten-2012.php\">studis Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/120405_ostern_v1.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-12794","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12794","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12794"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12794\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12800,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12794\/revisions\/12800"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12794"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12794"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12794"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}