{"id":128062,"date":"2025-02-02T12:00:31","date_gmt":"2025-02-02T11:00:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128062"},"modified":"2025-02-04T07:23:41","modified_gmt":"2025-02-04T06:23:41","slug":"ein-gespraech-mit-den-bsw-grossspendern-eigentlich-hat-jeder-mensch-das-recht-nicht-fliehen-zu-muessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128062","title":{"rendered":"Ein Gespr\u00e4ch mit den BSW-Gro\u00dfspendern: \u201eEigentlich hat jeder Mensch das Recht, nicht fliehen zu m\u00fcssen&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>Lotte Salingr&eacute; und Thomas Stanger haben mit ihrer Gro&szlig;spende an das BSW die politische Landschaft der Republik neu gezeichnet. <strong>Ramon Schack<\/strong> besuchte f&uuml;r die NachDenkSeiten das Ehepaar, welches dem BSW f&uuml;nf Millionen Euro &uuml;berwies.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6349\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-128062-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250203_Ein_Gespraech_mit_den_BSW_Grossspendern_Eigentlich_hat_jeder_Mensch_das_Recht_nicht_fliehen_zu_muessen_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250203_Ein_Gespraech_mit_den_BSW_Grossspendern_Eigentlich_hat_jeder_Mensch_das_Recht_nicht_fliehen_zu_muessen_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250203_Ein_Gespraech_mit_den_BSW_Grossspendern_Eigentlich_hat_jeder_Mensch_das_Recht_nicht_fliehen_zu_muessen_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250203_Ein_Gespraech_mit_den_BSW_Grossspendern_Eigentlich_hat_jeder_Mensch_das_Recht_nicht_fliehen_zu_muessen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=128062-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250203_Ein_Gespraech_mit_den_BSW_Grossspendern_Eigentlich_hat_jeder_Mensch_das_Recht_nicht_fliehen_zu_muessen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250203_Ein_Gespraech_mit_den_BSW_Grossspendern_Eigentlich_hat_jeder_Mensch_das_Recht_nicht_fliehen_zu_muessen_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Zwischen L&uuml;beck und Wismar &ndash; im &auml;u&szlig;ersten Nordwesten des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern &ndash; entfaltet sich die deutsche Ostseek&uuml;ste in ihrer urspr&uuml;nglichen Pracht. Hier, in einer kleinen Siedlung, die auch als Ferienpark in der Hauptsaison fungiert, leben seit rund zwei Jahrzehnten Lotte Salingr&eacute; und Thomas Stanger, jenes Ehepaar, welches als Millionenspender des BSW gleich zur Gr&uuml;ndungs- und Entstehungsphase der Partei in die Schlagzeilen geraten ist.<\/p><p>Die politische Landschaft in Deutschland wurde durch diese beachtliche Spende an die Partei BSW neu gezeichnet. Sahra Wagenknecht und ihre Anh&auml;nger erhielten fast 5,1 Millionen Euro von dem Ehepaar.<\/p><p><strong>Wer sind die beiden Gro&szlig;spender?<\/strong><\/p><p>Es liegt in der Natur der Sache &ndash; immerhin war es die gr&ouml;&szlig;te jemals von einer Privatperson get&auml;tigte Spende an eine Partei in Deutschland &ndash;, dass reichlich Spekulationen und Ger&uuml;chte sich ihren Weg bahnten.<\/p><p>Ihre anf&auml;ngliche Zur&uuml;ckhaltung gegen&uuml;ber der medialen &Ouml;ffentlichkeit hat das Ehepaar, welches zuvor nur &auml;u&szlig;erst selektiv und begleitet von einem strikten Verbot von Foto- oder Filmaufnahmen der Presse Ausk&uuml;nfte &uuml;ber sich selbst oder &uuml;ber die Motivation ihrer finanziellen Unterst&uuml;tzung preisgab, kurzzeitig aufgegeben.<\/p><p>Im Rahmen der f&uuml;nfteiligen ZDF-Doku &ldquo;Inside BSW&rdquo; lie&szlig;en sich die Eheleute vor laufender Kamera in ihrer Wohnk&uuml;che interviewen. Bis dahin wussten nur Eingeweihte, wer die beiden sind, die auch unerkannt auf dem Gr&uuml;ndungsparteitag des BSW zu Gast waren.<\/p><p>Nein, man w&uuml;rde wahrscheinlich nicht auf die Idee kommen, dass es sich um die legend&auml;ren Millionenspender f&uuml;r das B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht f&uuml;r Vernunft und Gerechtigkeit handelt, wenn man den beiden junggebliebenen Menschen in ihrem siebten Lebensjahrzehnt auf der Stra&szlig;e begegnet. Andererseits, wie sehen denn Millionenspender einer neuen Partei eigentlich aus?<\/p><p>Die Fernsehbilder t&auml;uschen nicht. Lotte und Thomas wirken sympathisch, vielleicht wie ein westdeutsches Lehrer-Ehepaar kurz vor der Pensionierung: freundlich zur&uuml;ckhaltend im Auftritt, abwartend, beobachtend, sich nicht in den Mittelpunkt dr&auml;ngend, schon in den ersten Minuten der pers&ouml;nlichen Begegnung.<\/p><p>Die klischeehafte Vorstellung von Multimillion&auml;ren zerplatzt auf der Fahrt im in die Jahre gekommenen Fahrzeug vom Bahnhof Wismar &ndash; wo sie ihren Gast in Empfang genommen hatten &ndash; hin zu ihrem Anwesen, welches soliden Wohlstand ausstrahlt, aber sicherlich keinen Prunk, und erst recht nicht durch neureiche Geschmacklosigkeiten auff&auml;llt.<\/p><p>Kein Butler &ouml;ffnet die T&uuml;r und keine Angestellte hantiert in der K&uuml;che, als Lotte und Thomas in ihr Haus bitten &ndash; frei nach dem Motto &ldquo;Mi casa es tu casa&rdquo; (Mein Haus ist Dein Haus), wie man es in Spanien auszudr&uuml;cken pflegt, wo das Ehepaar einen weiteren Wohnsitz unterh&auml;lt. Lotte und Thomas servieren Kaffee genau an jenem Tisch, an dem kurz zuvor auch die Kollegin vom <i>ZDF<\/i> sa&szlig;.<\/p><p>Fast vergisst man, dass es sich um zwei schwerreiche Menschen handelt, was eigentlich erstaunlich ist, denn der Gegenstand des Gespr&auml;ches ist ja eben das Geld beziehungsweise der Einfluss des Geldes. Die Ruhe und Ausgeglichenheit, mit der Lotte und Thomas alle Fragen beantworten, stehen in einem scharfen Kontrast zu der hysterisch gef&uuml;hrten Debatte um die Finanzierung des BSW und die Spenden des Ehepaares.<\/p><p><strong>Habecks &ldquo;russische Spur&rdquo;<\/strong><\/p><p>&bdquo;Wer sind diese Leute?&rdquo;, fragte der SPD-Generalsekret&auml;r Kevin K&uuml;hnert kurz vor seinem R&uuml;ckzug vom Amt und forderte neue Regeln f&uuml;r die Parteienfinanzierung.<\/p><p>In zwei &Uuml;berweisungen hatten die Eheleute von der Waterkant dem BSW gut 5,1 Millionen Euro zukommen lassen: zun&auml;chst 990.000 Euro, dann &uuml;ber vier Millionen. Hierbei handelt es sich um die gr&ouml;&szlig;te Spende an Parteien in dieser Legislaturperiode.<\/p><p>Die politische Szene der Republik zeigte sich durch diese finanzielle Unterst&uuml;tzung zum Teil ersch&uuml;ttert, und die Frage ist sicherlich berechtigt, ob das BSW ohne diese die Wahlk&auml;mpfe und Wahlerfolge des Jahres 2024 &uuml;berhaupt h&auml;tte meistern und erlangen k&ouml;nnen. Ger&uuml;chte und Spekulationen, h&auml;ufig auch Unterstellungen, flankierten diesen Prozess.<\/p><p>Obligatorisch dabei die &ldquo;russische Spur&rdquo;, gelegt auch vom Vizekanzler Robert Habeck, der ge&auml;u&szlig;ert hatte &bdquo;Sich (&hellip;) f&uuml;r seine Meinung bezahlen zu lassen, im Internet Stimmen zu kaufen, Troll-Armeen aufzubauen, eine Meinung gekauft zu bekommen: Das ist widerlich und das geh&ouml;rt sich nicht, und wir wissen, dass AfD und BSW genauso bezahlt werden.&ldquo;<\/p><p>Robert Habeck wurde durch eine Klage des BSW zur Unterzeichnung einer Unterlassungserkl&auml;rung gezwungen. Die Kampagne aus Medien und Politik, bisweilen aus der Osmose von beiden, wurde dadurch lediglich tempor&auml;r und auch nur mit bescheidener Wirkung beeintr&auml;chtigt, wie die BSW-Wahlerfolge bewiesen haben.<\/p><p><strong>Stangers Reichtum<\/strong><\/p><p>&bdquo;Im Endeffekt war uns schon klar, dass wir damit eine ziemlich auff&auml;llige Sache gestartet haben&rdquo;, antwortet Thomas auf die Frage nach den medialen Auswirkungen durch die Presseberichte im Allgemeinen sowie die ZDF-Doku im Speziellen. Aber er f&uuml;gt hinzu, erg&auml;nzt durch Lotte, dass man nicht die Absicht hatte, die eigenen &Uuml;berzeugungen davon abh&auml;ngig zu machen, was andere davon denken k&ouml;nnten.<\/p><p>Daf&uuml;r sei er nicht auf Welt, um vor anderen den Kotau zu machen, denn das habe er von seinen Eltern gelernt, dass man mit Untertanengeist auch das Dritte Reich st&uuml;tzen konnte, erg&auml;nzt der mit zwei Geschwistern in Franken aufgewachsene Diplom-Mathematiker. Diese Erfahrungen der Eltern f&uuml;hrten bei der Mutter von Thomas Stanger zu der Aussage &bdquo;Kinder, niemals in eine Partei eintreten, niemals politisch aktiv werden, weil man nie wei&szlig;, wie es sich entwickelt.&rdquo;<\/p><p>Lotte erw&auml;hnt, dass ihr anfangs etwas mulmig dabei gewesen sei, dass durch die Spende auch die Anonymit&auml;t verloren gehen k&ouml;nnte und dass es sie befremdet, an die &Ouml;ffentlichkeit gezerrt zu werden. Wobei es auch ihr wichtig ist zu betonen, dass sie voll und ganz hinter der Entscheidung zur Spende steht.<\/p><p>Stangers Reichtum wurzelt in der MA Lighting Technology GmbH aus Waldb&uuml;ttelbrunn in Franken und f&uuml;hrt ins Showbiz, denn dieses Unternehmen, welches einst in einer Garage gegr&uuml;ndet wurde, ist heute in seinem Bereich ein Global Player als Lieferant und Produzent von Steuertechnik f&uuml;r Licht-und B&uuml;hneneffekte f&uuml;r Theaterproduktion, Konzerttourneen und Medien-Events wie beispielsweise den Eurovision Song Contest.<\/p><p>Gab es so etwas wie eine Initialz&uuml;ndung, eine Art Erweckungserlebnis, welches die Bereitschaft zu den Spenden einleitete? Lotte und Thomas denken nach. Das Ehepaar, welches sich nicht gegenseitig ins Wort f&auml;llt, sondern erg&auml;nzt &ndash; eine Eigenschaft, die unter Ehepaaren nicht allzu h&auml;ufig vorhanden ist &ndash;, schaut sich kurz an.<\/p><p>Dann erw&auml;hnt Lotte, dass das &ldquo;Manifest f&uuml;r den Frieden&rdquo;, welches Anfang 2023 von Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht initiiert wurde, Ihr Interesse weckte. Sie wechselt dabei ein wenig in die Mundart ihrer Heimatstadt K&ouml;ln, wo sie ebenfalls mit Geschwistern aufwuchs &ndash; eine Herkunft, die man ihr zuvor kaum anh&ouml;ren konnte.<\/p><p>&bdquo;Verhandeln hei&szlig;t nicht kapitulieren. Verhandeln hei&szlig;t Kompromisse machen, auf beiden Seiten &ndash; mit dem Ziel, weitere Hunderttausende Tote und Schlimmeres zu verhindern. Das meinen auch wir, meint auch die H&auml;lfte der deutschen Bev&ouml;lkerung. Es ist Zeit, uns zuzuh&ouml;ren!<\/p><p>Wir B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger Deutschlands k&ouml;nnen nicht direkt auf Amerika und Russland oder auf unsere europ&auml;ischen Nachbarn einwirken. Doch wir k&ouml;nnen und m&uuml;ssen unsere Regierung und den Kanzler in die Pflicht nehmen und ihn an seinen Schwur erinnern: &bdquo;Schaden vom deutschen Volk wenden&ldquo;.<\/p><p>Wir fordern den Bundeskanzler auf, die Eskalation der Waffenlieferungen zu stoppen. Jetzt! Er sollte sich auf deutscher wie europ&auml;ischer Ebene an die Spitze einer starken Allianz f&uuml;r einen Waffenstillstand und f&uuml;r Friedensverhandlungen setzen. Jetzt! Denn jeder verlorene Tag kostet bis zu 1.000 weitere Menschenleben &ndash; und bringt uns einem dritten Weltkrieg n&auml;her&rdquo;, hei&szlig;t es in der Petition zum Manifest.<\/p><p>Lotte zieht sich f&uuml;r einen Augenblick zur&uuml;ck, Thomas tritt auf den Balkon: strahlend blauer Himmel und Sonnenschein. Das Grundst&uuml;ck f&auml;llt leicht h&uuml;gelig in Richtung Ostsee ab. Im Garten laufen H&uuml;hner umher, die das Ehepaar mit Eiern &uuml;berversorgen. Ein Holzapfelbaum f&auml;llt auf, neben anderen Apfelb&auml;umen. &bdquo;Der wird besonders von den Rehen bevorzugt, die regelm&auml;&szlig;ig auf unser Grundst&uuml;ck kommen&rdquo;, erw&auml;hnt Thomas und erz&auml;hlt dabei vom Bau des Hauses, weshalb sich Lotte und er hier so wohlf&uuml;hlen, aber auch beide gerne einmal das kulturelle Angebot L&uuml;becks wahrnehmen, rund eine Dreiviertelstunde mit dem Auto von hier entfernt.<\/p><p><strong>Politisch auf einem Level<\/strong><\/p><p>Lotte ist zur&uuml;ckgekehrt, das Gespr&auml;ch wird fortgesetzt. Sie erz&auml;hlt weiter von dem Manifest und erw&auml;hnt die politische Heimatlosigkeit, die beide schon seit Langem empfunden haben: als W&auml;hlerin und W&auml;hler der Linkspartei, in welcher der woke Zeitgeist immer mehr um sich griff, begleitet von der Aufgabe der einst origin&auml;ren friedenspolitischen Positionen.<\/p><p>Thomas meldet sich zu Wort: &bdquo;Bei mir war die Spende an das BSW auch schon fast medizinisch indiziert. Denn zeitgleich mit dem Kriegsausbruch in der Ukraine bekam ich Herzprobleme, die ich auch auf das stickige politische Meinungsklima jener Tage zur&uuml;ckf&uuml;hre, in der jeder friedenspolitische Gedanke fast als Hochverrat geschm&auml;ht wurde.&rdquo; Er erg&auml;nzt, dass die beiden sich schnell einig waren. &bdquo;Wir sind politisch eh h&auml;ufig auf einem Level&rdquo;, wirft Lotte ein, weshalb es auch keine gr&ouml;&szlig;eren Diskussionen gab, was die Spenden f&uuml;r das BSW angeht.<\/p><p>Auf die Frage, ob es keine Bedenken gab, dass f&uuml;nf Millionen Euro doch eine betr&auml;chtliche Summe sind, die man auch anders h&auml;tte investieren k&ouml;nnen als zur Gr&uuml;ndung einer neuen politischen Partei, f&uuml;r private Zwecke oder gar zur F&ouml;rderung wohlt&auml;tiger Einrichtungen, kommt die Antwort prompt. Lotte Salingr&eacute; weist darauf hin: &bdquo;Ja, wir leben gut. Wenn wir Lust haben, etwas zu machen, dann tun wir das. Seit Jahren unterst&uuml;tzen wir schon soziale Projekte, jenseits der Politik. Wir sind aber beide nicht reich geboren und haben beide keinen Hang zu einem &uuml;bertriebenen Luxus, sodass wir uns diese Spende wohl &uuml;berlegt hatten.&rdquo;<\/p><p>Als zentrales Motiv f&uuml;r die Parteispende nennt das Paar im Interview mit dem <i>ZDF<\/i> &bdquo;Frieden&ldquo;. Sahra Wagenknecht sei f&uuml;r sie &bdquo;eine klare, starke Stimme f&uuml;r Frieden und Verhandlung&ldquo;, sagt Lotte Salingr&eacute;. Au&szlig;er der <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/afd\">AfD<\/a> habe es keine Partei gegeben, die gegen Waffenlieferungen an die Ukraine gewesen sei. Die AfD sei f&uuml;r sie f&uuml;r eine Spende nicht in Frage gekommen, war k&uuml;rzlich in der <i>FAZ<\/i> zu lesen.<\/p><p>Thomas betont: &bdquo;Wir waren uns beide von Anfang sicher, dass das Geld nicht in den Sand gesetzt ist. Selbst wenn das BSW in einem Jahr wieder von der politischen B&uuml;hne verschwunden w&auml;re, h&auml;tte sich die Investition in die neue Partei gelohnt. Denn was jetzt schon erreicht ist, dass die anderen Parteien dazu gezwungen sind, sich zumindest mit den BSW-Forderungen auseinanderzusetzen, ist schon viel wert.&rdquo;<\/p><p><strong>90 Prozent der BSW-Programmatik uneingeschr&auml;nkt vertreten<\/strong><\/p><p>Die beiden Spender r&auml;umen ein, dass Sie bisher ca. 90 Prozent der BSW-Programmatik uneingeschr&auml;nkt vertreten, aber sich gerade in Fragen der Migration und Umweltpolitik nicht ganz auf Parteilinie befinden. &bdquo;Bei der Frage der Migration, da sind wir eher Internationalisten&rdquo;, betont Thomas. &bdquo;Eigentlich hat jeder Mensch das Recht, nicht fliehen zu m&uuml;ssen!&rdquo;, erg&auml;nzt er, wobei sein Blick nachdenklich in die Ferne schweift. Lotte sagt, wie als Erg&auml;nzung zu den Ausf&uuml;hrungen ihres Mannes: &bdquo;Ja, in der Umwelt-und Migrationspolitik entspricht die BSW-Programmatik bisher nicht ganz unseren Vorstellungen!&rdquo; Beide sind sich auch dar&uuml;ber einig, dass die Partei gerade in diesen Themengebieten konkreter werden m&uuml;sse.<\/p><p>Als Parteimitglieder sprechen sie diese Themen an, werden das auch in Zukunft tun. Allerdings, da sind sich Lotte und Thomas einig, werde man keinen Einfluss generieren aufgrund der finanziellen Frischzellenkur, welche man der Partei erbracht hat und ohne die es das BSW wohl so und in diesem Zeitraum nicht gegeben h&auml;tte.<\/p><p><strong>Punk und schwarzer Block &ndash; zwei Kinder der alten Bundesrepublik<\/strong><\/p><p>Thomas wurde 1956 geboren, Lotte sieben Jahre sp&auml;ter. Beide geh&ouml;ren zu jenen geburtenstarken Jahrg&auml;ngen zwischen Mitte der 1950er- und 1960er-Jahre, jenen Babyboomern, die das &ouml;ffentliche Gesicht der alten Bundesrepublik pr&auml;gten. Zu jung, um aktiv an der sogenannten 68er-Bewegung teilgenommen zu haben, welche einen kleinen Teil der akademischen Jugend &uuml;berwiegend an den Hochschulen in Frankfurt am Main pr&auml;gte. Aber daf&uuml;r an den 1970er-Jahren, den Bundeskanzlern Brandt und Schmidt, Kniefall, &Ouml;lkrise, als die Euphorie der Wirtschaftswunderjahre in den &ldquo;Deutschen Herbst &rdquo; abgeglitten war, dem Terrorismus und der &ldquo;No Future&rdquo;-Generation. Jenes Jahrzehnt also, welches Gerd Koenen in seinem gleichnamigen Buch als das &ldquo;rote Jahrzehnt&rdquo; bezeichnete. Der Begriff basierte auf den damaligen Aktivit&auml;ten der sogenannten K-Gruppen, deren Protagonisten noch heute einen starken Einfluss auf das politische Geschehen der Bundesrepublik aus&uuml;ben &ndash; besonders im Umfeld der Gr&uuml;nen Partei, nicht selten transatlantisch mutiert, aber vom gleichen Sendungsbewusstsein, vom gleichen Eindeutigkeitsfanatismus.<\/p><p>Lotte war in ihrer Jugend Punk, Thomas sympathisierte als Student mit dem Schwarzen Block &ndash; zwei Subkulturen, die in den 1980er-Jahren viele junge Menschen in den urbanen Zentren der Republik und im Umfeld der Universit&auml;ten pr&auml;gten und politisierten.<\/p><p>Die Wirtschaftswunderzeit war schon ebenso zu Ende wie die Phase der Hochkonjunktur und Vollbesch&auml;ftigung, als Lotte ins Berufsleben trat. Die K&ouml;lnerin absolvierte eine Ausbildung zur Chemisch-Biologischen Assistentin. Rezession und Massenarbeitslosigkeit tr&uuml;bten das wirtschaftspolitische Bild jener Zeit, als Thomas sein Studium der Mathematik und der Wirtschaftswissenschaften beendete.<\/p><p>Beide wuchsen in mittelst&auml;ndischen Verh&auml;ltnissen auf, beide mit zwei Geschwistern. Lotte l&auml;chelt, w&auml;hrend sie von ihrer Kinder- und Jugendzeit spricht. &bdquo;Mit mir kam der Wohlstand, wurde in meiner Familie immer gesagt. Ich betrachte mich nicht als Boomer, sondern als Wirtschaftswunder-Kind.&rdquo; Auf Nachfrage erg&auml;nzt sie: &bdquo;Als ich geboren wurde, ging es mit der Familie wirtschaftlich etwas bergauf, wozu auch ein Lottogewinn beitrug. Mein Vater war Beamter, die Verh&auml;ltnisse entsprachen jenen des Mittelstands jener Zeit.&rdquo;<\/p><p>Auch Thomas Vater war Beamter bei der Bahn. Er hatte keine Mittlere Reife, sondern Volksschulbildung, weshalb ihm ein Aufstieg in eine h&ouml;here Besoldungsgruppe nicht m&ouml;glich war. &bdquo;Das erste Auto konnte sich meine Familie sich leisten, als ich 15 war. 1971 verstarb mein Vater&rdquo;, f&uuml;hrt der Unternehmer aus.<\/p><p>Mittagszeit. Lotte und Thomas servieren einen kleinen Imbiss. Brot und Salami, K&auml;se, alles aus dem Bioladen, wie man betont. Dazu werden Kaffee und Tee serviert. Das Gespr&auml;ch kreist jetzt um die innenpolitische Ausgangslage.<\/p><p>&bdquo;Von einer Kanzlerin Sahra Wagenknecht sind wir noch weit entfernt&rdquo;, bemerkt Thomas schmunzelnd, w&auml;hrend er hauchd&uuml;nne Scheiben Salami schneidet. &bdquo;Das muss sie ja auch nicht sein&rdquo;, erg&auml;nzt er. &bdquo;Aber allein schon die Tatsache, dass die politische Debatte wieder etwas ausgewogener daherkommt, gerade im Bereich der Themen Frieden und Friedensbewegung. Das haben wir uns erhofft, denn wir sind schon Fans davon, wie Sahra Wagenknecht die politischen Punkte in den &ouml;ffentlichen Diskussionen vertritt.&rdquo; Lotte wirft ein: &bdquo;Wie Frau Wagenknecht ihre Ruhe und H&ouml;flichkeit behalten kann, selbst wenn sie massiv angegriffen wird, imponiert mir!&rdquo;<\/p><p>Zu der Frage der Mitgliederaufnahme, welche durchaus umstritten ist und nicht selten f&uuml;r Verdruss sorgt &ndash; &auml;u&szlig;ert sie: &bdquo;Wir haben uns das Spiel angeschaut. Wenn man ein Spiel spielt, dann muss man die Regeln akzeptieren. Wir haben gesagt, da spielen wir mit. Das ist auch die Grundlage, die ich von den Mitgliedern und Unterst&uuml;tzern des BSW erwarte, dass man daran arbeitet, dass die Partei zusammenw&auml;chst. Wir haben es nat&uuml;rlich jetzt auch festgestellt, hier bei uns. Wenn man sich ein paarmal trifft, lernt man sich ein wenig kennen, sieht die Macken von dem einen oder die Unstimmigkeiten bei anderen, was aber nachl&auml;sst, wenn man sich austauscht. Aber diese Ungeduld, mit der einige als Mitglied in die Partei aufgenommen werden m&ouml;chten, finde ich verwunderlich, denn es gibt ja noch keine gro&szlig;en Unterschiede, was die M&ouml;glichkeiten angeht &ndash; ob als Unterst&uuml;tzer oder als Mitglied des BSW.&rdquo;<\/p><p>Das Ehepaar nimmt aktiv am Parteileben teil, trifft sich mit anderen Mitgliedern in Mecklenburg-Vorpommern, ohne sich dabei aber in den Vordergrund zu dr&auml;ngen oder gar Sonderrechte zu beanspruchen. Thomas meint zu diesem Thema: &bdquo;Zum einen gibt es bestimmte organisatorische Fragen, was die Mitgliederaufnahme angeht. Es gibt hier in Mecklenburg-Vorpommern noch keinen Landesverband. Wenn wir hier Tausende Mitglieder aufnehmen, entstehen juristische Probleme, da es noch kein Delegierten-System gibt. Andererseits stelle ich mir diesbez&uuml;glich die Frage: Ist es mir jetzt wichtiger, dass die Partei-Linie erhalten bleibt? Darauf w&uuml;rde ich antworten: Ja, das ist mir wichtig, denn f&uuml;r diese Linie haben wir die f&uuml;nf Millionen Euro gespendet, nicht f&uuml;r eine politische Formation, die sich in einigen Monaten grundlegend &auml;ndern k&ouml;nnte, weil zu viele Mitglieder doch andere Ideen haben, die dann Sahra Wagenknecht abw&auml;hlen k&ouml;nnten, um dann jemand anderes einsetzen zu k&ouml;nnen.&ldquo;<\/p><p><strong>Einfache Mitglieder im BSW-MV<\/strong><\/p><p>Nach ihren Eindr&uuml;cken befragt, wer in Mecklenburg-Vorpommern zum BSW kommt, ob als Unterst&uuml;tzer oder als Mitglied, antwortet Lotte spontan: &bdquo;Ein ganz breites Spektrum&rdquo;. Beide best&auml;tigen, dass man vom kernigen K&uuml;stenbewohner bis zum zugezogenen Alt-68er-Ehepaar aus dem Westen alles antrifft. Thomas wirft ein, dass die noch im Aufbau befindlichen Parteistrukturen viele Menschen vorerst davon abhalten w&uuml;rden, sich st&auml;rker beim BSW zu engagieren, selbst wenn politische Schnittmengen vorhanden sind. &bdquo;Wenn wir mehr Infost&auml;nde organisieren k&ouml;nnten oder Veranstaltungen, w&auml;ren die M&ouml;glichkeiten auch f&uuml;r j&uuml;ngere Menschen interessanter, mit einzusteigen!&rdquo;<\/p><p>Seine Frau legt Wert auf die Feststellung, dass die politische Thematik erweitert werden m&uuml;sste: &bdquo;Die Themengebiete, die uns auf dem Herzen liegen, also Umwelt und Migration, m&uuml;sste man intensiver besetzen, um den Anteil j&uuml;ngerer Menschen, die sich f&uuml;r das BSW engagieren, zu erh&ouml;hen. Beim Thema Frieden klappt dieses ja auch.&rdquo; Lotte f&uuml;gt erg&auml;nzend hinzu, dass Sahra Wagenknecht auch &ldquo;konservativ her&uuml;berkommt&rdquo;, was j&uuml;ngere W&auml;hler eventuell abhalten k&ouml;nnte.<\/p><p>Was den Begriff der &ldquo;Kader-Partei&rdquo; angeht, welcher von f&uuml;hrenden Vertretern des BSW verwendet wird, so r&auml;umt Thomas ein, dass ihm dieser Begriff zum jetzigen Zeitpunkt sehr willkommen sei, um den langsamen Wachstumsprozess der Partei koordinieren zu k&ouml;nnen. Seine Frau erinnert an die Entwicklung der Gr&uuml;nen, wo es hinlaufen kann, wenn die Debattenkultur aus dem Ruder l&auml;uft.<\/p><p>&bdquo;Die W&auml;hler m&uuml;ssen die Chance erhalten, eine Partei zu finden, die ihren Bed&uuml;rfnissen auch die Stimme verleiht. Selbst eine Kader-Partei hat in einer Demokratie ihre Berechtigung, aber das ist wieder die Frage nach der Definition des Begriffs Demokratie.&rdquo;<\/p><p>Lotte betont, dass nach ihrer Meinung die Abgeordneten nicht die Bev&ouml;lkerung von politischen Themen &uuml;berzeugen sollten, sondern eher die Interessen der W&auml;hler vertreten. Thomas nickt zustimmend. Die politischen &Uuml;bereinstimmungen des Ehepaares wirken nicht einstudiert oder stilisiert. Viel eher entsteht der Eindruck, dass es sich um zwei hochpolitische Menschen handelt, deren &Uuml;berzeugungen im Laufe der Jahre durch einen n&uuml;chternen Blick auf die Welt und das politische Tagesgeschehen gepr&auml;gt wurden: m&uuml;ndige B&uuml;rger, die nicht den R&uuml;ckzug ins Private angetreten haben, sondern bereit dazu sind, einen Teil ihres betr&auml;chtlichen Wohlstandes in eine politische Hoffnung zu investieren und damit auch Verantwortung zu &uuml;bernehmen.<\/p><p>Ein dreimonatiger Aufenthalt in Indien, w&auml;hrend seines Studiums, sch&auml;rfte Thomas&lsquo; Blick f&uuml;r die brennenden globalen Fragen unserer Zeit. &bdquo;In Indien habe ich damals begriffen, dass wenn sich etwas &auml;ndern soll, muss diese Ver&auml;nderung in Europa beginnen!&rdquo;<\/p><p><strong>Zwischen Business-Welt und Autonomen<\/strong><\/p><p>Anfang der 1980er-Jahre zog Thomas in eine WG, wo er seinen zuk&uuml;nftigen Gesch&auml;ftspartner kennenlernte, der sich mit Elektronik besch&auml;ftigte, worauf dann die Firma entstand, die ihn zum Multimillion&auml;r machen sollte. Der Hesse schmunzelt, w&auml;hrend er sich an die Anf&auml;nge seiner Gesch&auml;ftszeit erinnert.<\/p><p>&bdquo;Ich habe lange mit dem Zwiespalt gelebt zwischen dem, womit ich mein Geld verdient habe und wie ich politisch gedacht habe. Beruflich verkehrte ich in einer Business-Welt mit Menschen, die teilweise etwas strange waren, privat sympathisierte ich mit den Autonomen, inklusive Hausbesetzungen. Teilweise kam es vor, dass ich im Anzug aus einer Messe in den USA zur&uuml;ck in unsere WG kam, wo ich mit den neuesten Erz&auml;hlungen zu Polizeigewalt konfrontiert wurde.&rdquo;<\/p><p>Thomas bekr&auml;ftigt, dass er damals Bestandteil des sogenannten Schwarzen Blocks war, flankiert von der Parole &ldquo;Feuer und Flamme f&uuml;r diesen Staat&rdquo;, und auch einmal an der Startbahn West von einem Polizisten zusammengeschlagen wurde.<\/p><p><strong>Geld macht nicht gl&uuml;cklich<\/strong><\/p><p>Was bleibt von dieser Zeit, wie ver&auml;ndert das Geld das politische Bewusstsein? Lotte &uuml;berlegt: &bdquo;Die Welt der Reichen langweilt uns eigentlich. Ich pers&ouml;nlich habe da keinen Bezug zu!&rdquo; &bdquo;Geld macht nicht gl&uuml;cklich!&rdquo;, erkl&auml;rt Thomas, und seine Frau erg&auml;nzt: &bdquo;Geld vereinfacht viele Dinge, aber ehrlich gesagt ist mir ein Grillw&uuml;rstchen mit meinen Freunden und einem netten Plausch auf der Terrasse lieber als der Besuch in einem s&uuml;ndhaft teuren Restaurant.&rdquo;<\/p><p>Das Gespr&auml;ch kreist um die Frage: Kann man Menschen ihren Reichtum ansehen? Das Ehepaar schaut sich an. Lotte ergreift das Wort. &bdquo;Wir t&auml;uschen viele, wenn wir auftauchen, denn niemand kommt auf den Gedanken, dass wir so viel Geld haben, wie wir haben.&rdquo; Beide lachen.<\/p><p>Wenig sp&auml;ter: Das BSW in Malchin hat zu einem politischen Fr&uuml;hschoppen geladen. Auch Lotte und Thomas haben die 90-min&uuml;tige Autofahrt auf sich genommen. Die meisten der Anwesenden, mit denen sich ein gem&uuml;tlicher Plausch entspinnt, wissen nicht, um wen es sich beim Ehepaar handelt, welches mit am Tisch sitzt und Bockwurst verzehrt. &bdquo;Die mit Abstand gr&ouml;&szlig;te Einzelspende von 4,09 Millionen Euro verzeichnete das BSW. Dieselben Unterst&uuml;tzer, ein reiches Paar, hatten der Partei von Sahra Wagenknecht zuvor bereits 990.000 Euro &uuml;berwiesen, sodass die Partei von Sahra Wagenknecht zusammen mit anderen Gro&szlig;spenden auf eine Unterst&uuml;tzung von 6,41 Millionen Euro kommt&rdquo;, ist dieser Tage auf einem Nachrichtenportal zu lesen.<\/p><p><small>Titelbild: Ramon Schack<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120692\">Wagenknecht zu Habeck-Vorwurf, dass BSW korrupt sei sowie Stimmen und Trollarmeen im Internet kauft<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122551\">&bdquo;Vorw&uuml;rfe wie Putin-Versteher ziehen immer weniger&ldquo; &ndash; Impressionen von der Friedensdemonstration am 3. 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