{"id":128114,"date":"2025-02-02T09:00:52","date_gmt":"2025-02-02T08:00:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128114"},"modified":"2025-01-31T14:25:34","modified_gmt":"2025-01-31T13:25:34","slug":"hinweise-der-woche-394","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128114","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128114#h01\">Der Kampf um Gr&ouml;nland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128114#h02\">Rubio telefoniert erstmals mit Baerbock<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128114#h03\">Putin &raquo;bereit&laquo; f&uuml;r Gespr&auml;ch mit Trump &uuml;ber die Ukraine &ndash; Kritik aus Kyjiw<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128114#h04\">Gutes Gas, schlechtes Gas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128114#h05\">Von Stargate zu DeepSeek<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128114#h06\">Die Stirne eng, die Grenze dicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128114#h07\">Mit Merz f&auml;llt zuerst die Brandmauer, dann der Sozialstaat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128114#h08\">Nach Aschaffenburg: Die &ldquo;woken&rdquo; Linken sind am Ende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128114#h09\">Jeder F&uuml;nfte ist armutsbetroffen: Im Wahlkampf kommt das &uuml;berhaupt nicht vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128114#h10\">Cum-Ex-Aff&auml;re: Wie sich Olaf Scholz durch 36 Fragen schummelt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der Kampf um Gr&ouml;nland (I)<\/strong><br>\nDer Vorsitzende des EU-Milit&auml;rausschusses spricht sich f&uuml;r die Stationierung von Truppen aus EU-Mitgliedstaaten in Gr&ouml;nland aus. Eine solche Ma&szlig;nahme &bdquo;w&auml;re ein starkes Signal&ldquo;, erkl&auml;rte der &ouml;sterreichische General Robert Brieger am Wochenende in Reaktion auf die Bestrebungen der Trump-Administration, sich die Kontrolle &uuml;ber die zu D&auml;nemark geh&ouml;rende Insel zu sichern. Trump hatte zuvor erstmals einen US-Eroberungskrieg gegen den EU-Staat D&auml;nemark ausdr&uuml;cklich nicht ausgeschlossen. Der Konflikt um Gr&ouml;nland ist eine Folge der schnell steigenden Bedeutung der Arktis, die wiederum aus dem Klimawandel und dem Abschmelzen der polaren Eiskappen resultiert. Letzteres f&uuml;hrt dazu, dass strategisch wichtige Seewege, die bislang noch von Eis bedeckt sind, befahrbar werden und sich der Zugriff auf Ressourcen unter arktischem Boden &ouml;ffnet. Gr&ouml;nland etwa verf&uuml;gt &uuml;ber riesige Lagerst&auml;tten an Seltenen Erden, auf die es sowohl die EU als auch die Vereinigten Staaten abgesehen haben, um ihrer heutigen Abh&auml;ngigkeit vom Bezug der Rohstoffe aus China zu entkommen. Geostrategisch besitzt Gr&ouml;nland ebenfalls Bedeutung &ndash; nicht zuletzt im Machtkampf gegen Beijing.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9839\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Der Kampf um Gr&ouml;nland (II)<\/strong><br>\nDeutschland und Frankreich haben D&auml;nemark Unterst&uuml;tzung im Streit im Gr&ouml;nland zugesagt. Bundeskanzler Olaf Scholz und Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron bekr&auml;ftigten gestern bei einem Kurzbesuch der d&auml;nischen Ministerpr&auml;sidentin Mette Frederiksen, sie best&uuml;nden auf der territorialen Souver&auml;nit&auml;t aller Staaten. Dies steht einer Einverleibung Gr&ouml;nlands durch die USA entgegen. Gr&ouml;nland, heute ein autonomer Teil des D&auml;nischen K&ouml;nigreichs, wurde in seiner Geschichte nicht nur von US-Anspr&uuml;chen, sondern vom Dreieck Kopenhagen-Washington-Berlin gepr&auml;gt. So f&uuml;hrte der deutsche Einmarsch nach D&auml;nemark im April 1940 letztlich zur Errichtung der ersten US-Milit&auml;rbasen auf der Insel. Sp&auml;ter l&ouml;ste die Pl&uuml;nderung der Fischbest&auml;nde in Gr&ouml;nlands Gew&auml;ssern durch bundesdeutsche Fischer massive Kritik an der Mitgliedschaft der Insel im EU-Vorl&auml;ufer Europ&auml;ische Gemeinschaft (EG) aus; dies f&uuml;hrte schlie&szlig;lich dazu, dass sich eine klare Mehrheit von Gr&ouml;nlands Bev&ouml;lkerung im Jahr 1982 f&uuml;r den Austritt aus der EG aussprach. Unter Au&szlig;enpolitikern gilt die Insel bis heute als &bdquo;Europas Tor zur Arktis&ldquo;, von dem auch die Bundesrepublik profitiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9844\">German Foreign Policy <\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Der Kampf um Gr&ouml;nland (III)<\/strong><br>\nIn der EU schwillt die Debatte &uuml;ber die Stationierung von Soldaten in Gr&ouml;nland an. Nach einem entsprechenden Vorsto&szlig; des Vorsitzenden des EU-Milit&auml;rausschusses hat nun auch Frankreichs Au&szlig;enminister Jean-No&euml;l Barrot erkl&auml;rt, &bdquo;wenn unsere Interessen auf dem Spiel stehen&ldquo;, werde man &uuml;ber die Entsendung von Truppen auf die zum EU-Staat D&auml;nemark geh&ouml;rende Insel nachdenken. Barrot verwies darauf, dass die Arktis insgesamt zu einem &bdquo;neuen Konfliktfeld&ldquo; geworden sei. Tats&auml;chlich nimmt auch dort die Rivalit&auml;t vor allem zwischen dem Westen und Russland zu. Russland verf&uuml;gt inzwischen &uuml;ber ein knappes Dutzend Milit&auml;rbasen in seiner Arktisregion, um seine Nordflanke mit dem Heimathafen seiner Nordflotte wie auch die dortigen Erd&ouml;l- und Erdgasquellen zu sch&uuml;tzen. Die Vereinigten Staaten betreiben neun Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte in Alaska und nutzen die Pituffik Space Base in Gr&ouml;nland. Bereits im Mai 2019 hatte US-Au&szlig;enminister Mike Pompeo die Arktis zur &bdquo;Arena&ldquo; globaler Machtk&auml;mpfe erkl&auml;rt; Pr&auml;sident Donald Trump hatte sie kaufen wollen. Dass er damals scheiterte, tr&auml;gt zur Erkl&auml;rung seiner &auml;u&szlig;erst aggressiven aktuellen Annexionsforderungen bei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9847\">German Foreign Policy <\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Gr&ouml;nland und die USA: Rutte ist machtlos<\/strong><br>\nDie USA wollen Gr&ouml;nland annektieren &ndash; dabei ist die Insel durch ihre Bindung an D&auml;nemark auch Nato-Mitglied. Doch Generalsekret&auml;r Rutte verteidigt sie nicht: Er ist machtlos. [&hellip;]<br>\nNormalerweise m&uuml;&szlig;te Rutte nun D&auml;nemark zur Seite springen. Doch das tut er nicht &ndash; zumindest nicht &ouml;ffentlich. Nach einem Blitzbesuch der d&auml;nischen Regierungschefin Frederiksen im Nato-Hauptquartier schwieg er sich aus.<br>\nDer Grund: Rutte ist machtlos. Er ist nur Generalsekret&auml;r, nicht jedoch Oberbefehlshaber der Nato. Das ist traditionell ein Amerikaner &ndash; und der kommandiert auch die europ&auml;ischen Nato-Truppen.<br>\nRutte kann allenfalls politisch eingreifen. Doch selbst da sind ihm die H&auml;nde gebunden. Die Osteurop&auml;er wollen nicht, dass er Streit mit Trump sucht &ndash; sie hoffen immer noch auf US-Hilfe f&uuml;r die Ukraine.<br>\nJetzt zeigt sich, was das Gerede von einer st&auml;rkeren europ&auml;ischen Verteidigung oder einer &ldquo;europ&auml;ischen S&auml;ule&rdquo; in der Nato wert ist: Nichts &ndash; jedenfalls dann nicht, wenn es gegen die USA geht&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/groenland-und-die-usa-rutte-ist-machtlos\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Rubio telefoniert erstmals mit Baerbock<\/strong><br>\nFast eine Woche nach seiner Best&auml;tigung als US-Au&szlig;enminister hat Marco Rubio mit seiner deutschen Amtskollegin gesprochen. F&uuml;r Baerbock geht es um Hilfen f&uuml;r die Ukraine und um Schadensbegrenzung. [&hellip;]<br>\nNach Trumps Amtseinf&uuml;hrung hob Bundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock hervor, Rubio stehe f&uuml;r das Ziel &bdquo;Frieden durch St&auml;rke&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/rubio-baerbock-telefonat-usa-li.3190731\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Deshalb k&uuml;ndigt D&auml;nemark auch ein milliardenschweres Verteidigungsprogramm f&uuml;r die Arktis an https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/streit-mit-donald-trump-daenemark-will-praesenz-auf-groenland-ausbauen-a-ab4399f1-dd13-452f-afac-3a746d287211. &Uuml;ber Gr&ouml;nland ist aber augenscheinlich ebenso wenig gesprochen worden, wie &uuml;ber eine von Trump geforderte &bdquo;S&auml;uberung&ldquo; des Gazastreifens. Die Au&szlig;enministerin hat mit der Ukraine wohl nur ein Thema. <\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Gegen Freund und Feind<\/strong><br>\nDie Trump-Administration setzt die Unterst&uuml;tzung der AfD und anderer Parteien der extremen Rechten in Europa fort und droht weiterhin mit der Annexion von Teilen des EU-Mitglieds D&auml;nemark. W&auml;hrend der Tech-Oligarch Elon Musk, ein enger Mitarbeiter von US-Pr&auml;sident Donald Trump, am Samstag die Auftaktveranstaltung zum AfD-Bundestagswahlkampf befeuerte, wurde bekannt, dass Trump Kopenhagen bereits konkrete Zwangsma&szlig;nahmen in Aussicht gestellt hat, sollte es nicht freiwillig Gr&ouml;nland an die USA abtreten. Trump fordert zudem eine Massendeportation, mit der der Gazastreifen &bdquo;ges&auml;ubert&ldquo; werden soll. Das Gebiet st&uuml;nde dann der Eingliederung in ein &bdquo;Gro&szlig;-Israel&ldquo; offen. Widerstand in Kolumbien gegen die beginnende Massenabschiebung lateinamerikanischer Armutsfl&uuml;chtlinge konnte Trump durch die Verh&auml;ngung &ouml;konomischer Zwangsma&szlig;nahmen, die die kolumbianische Wirtschaft ruiniert h&auml;tten, vorl&auml;ufig brechen. Doch soll ein lateinamerikanischer Dringlichkeitsgipfel am Donnerstag m&ouml;gliche Gegenwehr diskutieren. Deutschland, &ouml;konomisch in Abh&auml;ngigkeit von den USA geraten, f&uuml;gt sich bislang der Gewaltpolitik gegen Freund und Feind, mit der Washington seine schwindende globale Dominanz zu retten sucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9841\">German Foreign Policy <\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Das gro&szlig;e Schachbrett<\/strong><br>\nDie deutsche Kriegst&uuml;chtigkeit wird getoppt: NATO-Generalsekret&auml;r Mark Rutte forderte &mdash; kaum im Amt &mdash; vor Journalisten und anderen Multiplikatoren eine Kriegsmentalit&auml;t der europ&auml;ischen NATO-Staaten. Das Milit&auml;rb&uuml;ndnis k&ouml;nne in vier bis f&uuml;nf Jahren im Krieg mit Russland stehen. Daf&uuml;r m&uuml;ssten wir mehr Geld in die R&uuml;stung stecken &mdash; auf Kosten von Renten, Gesundheits- und Sozialsystemen. Drehen jetzt alle durch in NATO, EU, Bundesregierung und der US-Politik? Rationale Analyse wird durch Kriegshetze ersetzt, ungepr&uuml;fte Behauptungen und schlichte L&uuml;gen werden in die Welt gesetzt. Es kommt nicht auf den Wahrheitsgehalt an, sondern auf Wirkungstreffer durch Angstmache, Feindbilder, Gef&uuml;hlserregung. Staatsstreich in Rum&auml;nien, massive Einflussnahme in Georgien, Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Dschihadisten, die die Zerschlagung, Islamisierung und imperiale Aufteilung Syriens erm&ouml;glichen. Die Beihilfe f&uuml;r den V&ouml;lkermord Israels an den Pal&auml;stinensern schafft so viel Grauen, dass sich eine Beschreibung in wenigen S&auml;tzen verbietet. Die &bdquo;regelbasierte Ordnung&ldquo; des imperialen Westens hat die UN-Charta von 1945 abgel&ouml;st. Frieden, gemeinsame Sicherheit, Zusammenarbeit &mdash; Fremdworte in der deutschen Politik. Will die Bev&ouml;lkerung kriegst&uuml;chtig werden, wollen wir zur Kriegsmentalit&auml;t gezwungen werden? Perversion der herrschenden Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/das-grosse-schachbrett\">Manova<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Putin &raquo;bereit&laquo; f&uuml;r Gespr&auml;ch mit Trump &uuml;ber die Ukraine &ndash; Kritik aus Kyjiw<\/strong><br>\nKremlchef Wladimir Putin hat sich in einem Interview des Staatsrundfunks zu einem baldigen Treffen mit US-Pr&auml;sident Donald Trump bereit erkl&auml;rt, um &uuml;ber die Ukraine zu sprechen. &raquo;Es ist in der Tat besser, wenn wir uns auf der Grundlage der heutigen Realit&auml;ten treffen, um in aller Ruhe &uuml;ber all die Bereiche zu sprechen, die sowohl f&uuml;r die Vereinigten Staaten als auch f&uuml;r Russland von Interesse sind&laquo;, sagte er. &raquo;Wir sind dazu bereit.&laquo;<br>\nDie Regierung in Kyjiw warnte davor, von Verhandlungen ausgeschlossen zu werden. Der ukrainische Pr&auml;sidentenberater Andrij Jermak schrieb auf Telegram. &raquo;Er will &uuml;ber das Schicksal Europas verhandeln &ndash; ohne Europa. Und er will &uuml;ber die Ukraine sprechen &ndash; ohne die Ukraine.&laquo; So k&ouml;nne das nicht in einer modernen Welt funktionieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/donald-trump-wladimir-putin-bereit-fuer-gespraech-ueber-die-ukraine-kritik-aus-kyjiw-a-ee9be089-ec34-4b83-b2ac-893166e92e23\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenn das stimmt, dann ist es der &uuml;berzeugende Beleg daf&uuml;r, dass Putin eben doch zu Verhandlungen bereit ist. Nat&uuml;rlich wei&szlig; niemand, wie seine Vorstellungen aussehen und welches Verhandlungsergebnis m&ouml;glich ist; aber dennoch ist es mehr als peinlich f&uuml;r die EU und auch den vorherigen Pr&auml;sidenten Biden, entweder, durch Trumps Auftreten und Erfolg d&uuml;piert zu werden (wenn erst Trump eine glaubhafte Drohkulisse f&uuml;r Putin bauen konnte) oder aber, trotz vorhandener M&ouml;glichkeiten auf diplomatischem Weg kein Ende des Krieges gesucht zu haben. Dass die Ukraine beklagt, &ldquo;von Verhandlungen ausgeschlossen zu werden&rdquo;, ist nachvollziehbar, zeigt aber gleichzeitig, dass sie &uuml;berhaupt kein Sagen hat und, wie oft behauptet, tats&auml;chlich ein Stellvertreterkrieg auf ukrainischem Boden stattfindet.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Niederlage gegen Russland? Geheimdienst der Ukraine alarmiert<\/strong><br>\nWie die Ukrainska Prawda (UP) am Montag (27. Januar) berichtete, hat der Chef des ukrainischen Milit&auml;rgeheimdienstes GUR, Kyrylo Budanow, in einer nicht-&ouml;ffentlichen Sitzung des ukrainischen Parlaments Verhandlungen &uuml;ber einen Frieden oder zumindest einen Waffenstillstand mit Russland bis Sommer angemahnt.<br>\nAnsonsten st&uuml;nde die Ukraine vor einer existenziellen Bedrohung, soll der 39-j&auml;hrige Geheimdienstchef laut des Berichts in einer geschlossenen Sitzung mit Parlamentsvertretern gewarnt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/niederlage-gegen-russland-geheimdienst-der-ukraine-alarmiert-zr-93539156.html\">FR Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die Lautsprecher haben sich wieder mal geirrt, aber die Karawane zieht weiter!<\/strong><br>\nDer Chef des ukrainischen Milit&auml;rgeheimdienstes soll laut Medienberichten davor gewarnt haben, dass ohne Waffenstillstand bis zum Sommer die Ukraine kollabieren w&uuml;rde. Dies zeigt das Durchhalteparolen unverantwortlich sind (und waren). Das Vergehen an der Ukraine war, dass dieser &bdquo;Stellvertreterkrieg&ldquo; (Boris Johnson) in Kauf genommen wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/FabioDeMasi\/status\/1884145215218573681\">Fabio De Masi via Twitter\/X<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Die EU sitzt bei den Verhandlungen zur Ukraine bestenfalls auf der Zuschauertrib&uuml;ne<\/strong><br>\nEs wird immer offensichtlicher, dass die EU und ihre Mitgliedsstaaten bei den beginnenden Verhandlungen zwischen den USA und Russland &uuml;ber die Ukraine nicht am Tisch sitzen. Das gleiche d&uuml;rfte auch f&uuml;r Selensky gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/anti-spiegel.ru\/2025\/die-eu-sitzt-bei-den-verhandlungen-zur-ukraine-bestenfalls-auf-der-zuschauertribuene\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gutes Gas, schlechtes Gas<\/strong><br>\nDie Russland-Sanktionen stellen einen Wirtschaftskrieg dar, der die Wettbewerbsf&auml;higkeit der deutschen Industrie aufs Korn nimmt. Wer sie bef&uuml;rwortet, setzt sich einfach nur f&uuml;r die Profitinteressen der US-Gaskonzerne ein &ndash; auch wenn das den eigenen wirtschaftlichen Niedergang bedeutet.<br>\nUnbedarfte Beobachter wurden k&uuml;rzlich von der Meldung &uuml;ber neue Rekordzahlen beim Import von russischem Fl&uuml;ssiggas in die EU &uuml;berrascht. Deutschland sei dabei einer der Hauptabnehmer. Die Sanktionen gegen russische Energieimporte, die weitgehende Zerst&ouml;rung der Nord-Stream-Pipeline sowie die Kappung des Transfers russischen Gases durch die Ukraine, haben zu einem Rekord des Importes von LNG-Gas aus den USA gef&uuml;hrt. Aber auf der anderen Seite auch zu Rekordimporten von russischem Gas per Schiff.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/gutes-gas-schlechtes-gas\/\">Sevim Dagdelen auf Overton Magazin<\/a>\n<p>dazu: <strong>Arbeiten an Nord Stream 2 genehmigt<\/strong><br>\nDie Betreibergesellschaft der Gas-Pipeline Nord Stream 2 darf erhaltende Ma&szlig;nahmen an ihrer 2022 besch&auml;digten Leitung in der Ostsee vornehmen. Die d&auml;nische Energieverwaltungsbeh&ouml;rde erteilte der zum russischen Gazprom-Konzern geh&ouml;renden Nord Stream 2 AG die Erlaubnis unter Auflagen. Es sollen spezielle Stopfen an den offenen Rohrenden installiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/daenemark-arbeiten-an-nord-stream-2-genehmigt-li.3191426\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Will die EU pl&ouml;tzlich doch wieder Gas aus Russland?<\/strong><br>\nMitten in die Vorbereitungen f&uuml;r ein neues EU-Sanktionspaket platzt eine kleine Bombe: Nach einem Bericht diskutiert die EU angeblich &uuml;ber die Wiederaufnahme russischer Gaslieferungen.<br>\nDies k&ouml;nne Teil einer m&ouml;glichen Einigung im Ukraine-Krieg sein, schreibt die &ldquo;Financial Times&rdquo;. Bef&uuml;rworter argumentieren damit, dass die Gaseink&auml;ufe sowohl die hohen Energiepreise innerhalb Europas senken als auch Kremlchef Putin einen Grund geben w&uuml;rden, sich an den Verhandlungstisch zu setzen.<br>\nDeutschland und Ungarn seien dem Plan gewogen, hei&szlig;t es weiter. Allerdings scheint mir die Faktenbasis ziemlich d&uuml;nn.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/will-die-eu-ploetzlich-doch-wieder-gas-aus-russland\/\">Lost in Europe<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/a19aa690-fb54-41ea-9885-10972b11ab24?accessToken=zwAGLOnN38fIkdOhmqaQ-1RB6tOYhRCXKxGrJA.MEUCIQCNYzCuHth_Q6iuiAaHLZvUN-xlClDuljfmv7Ywn3qUhwIgV41zvlHD_UflRTz42w3yw7UZ9o2HxqrVQGHlGDyPuy0&amp;sharetype=gift&amp;token=8161c409-594a-41e3-971c-7c1ca69f25cb\">FT<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Florian Warweg:<\/strong> Als das BSW-Vertreter (etwa Klaus Ernst) vor einigen Wochen als Vorschlag einbrachten, wurden sie noch als &bdquo;Putin-Lakaien&ldquo; diffamiert. Jetzt scheint es laut Financial Times, dass das Thema Wiederaufnahme von russischen Gaslieferungen auf h&ouml;chster EU-Ebene und durch ranghohe deutsche Beamte angesprochen und geplant wird. &bdquo;Letztendlich will jeder niedrigere Energiekosten&ldquo;, wird ein hoher EU-Beamter zitiert.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Wiederaufnahme russischer Gaslieferungen: Sind wir nicht alle ein bisschen &bdquo;Putinknechte&ldquo;?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128038\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Von Stargate zu DeepSeek<\/strong><br>\nDer Erfolg des chinesischen Unternehmens DeepSeek bei der Herstellung kosteng&uuml;nstiger K&uuml;nstlicher Intelligenz (KI) weckt in der deutschen KI-Branche Hoffnungen und k&ouml;nnte au&szlig;enpolitische Folgen haben. DeepSeek ist es gelungen, ein KI-Modell herzustellen, dessen Qualit&auml;t derjenigen des US-Branchenriesen OpenAI gleicht, das aber um ein Vielfaches billiger ist und ohne die f&uuml;r chinesische Firmen aufgrund von US-Sanktionen nicht mehr erh&auml;ltlichen US-High-Tech-Chips auskommt. Der Durchbruch stellt das aktuelle Gesch&auml;ftsmodell der US-Konzerne in Frage, die auf riesige, teure Datencenter setzen und daf&uuml;r erst in der vergangenen Woche Investitionen in dreistelliger Milliardenh&ouml;he angek&uuml;ndigt haben. Ihr KI-Projekt Stargate werde bis zu 500 Milliarden US-Dollar verschlingen, teilen OpenAI, Oracle und der japanische Tech-Investor SoftBank mit. Auf milliardenschwere US-Projekte haben zuletzt auch Konzerne aus Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten gesetzt; der DeepSeek-Erfolg k&ouml;nnte sie zu einer engeren KI-Kooperation mit China bewegen. Er verschafft au&szlig;erdem deutschen Firmen Hoffnung, ohne allzu teure Datencenter konkurrenzf&auml;hig zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9846\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Gro&szlig;er Sprung nach vorn<\/strong><br>\nDer Doppelwumms aus Hangzhou hat gesessen: Nach dem Deb&uuml;t der beiden neuesten KI-Anwendungen aus der Volksrepublik China waren vor allem westliche Kapitalisten auch am Dienstag noch damit besch&auml;ftigt, die Einschl&auml;ge an den B&ouml;rsen zu verarbeiten. [&hellip;]<br>\nWestliche IT-Riesen wie Alphabet (Google, Youtube u. a.) oder Microsoft (Windows, Open-AI) und Hardwarehersteller wie Broadcomm und Nvidia hatten Milliardensummen in Bewegung gesetzt, um sich ihren Platz an der KI-Sonne zu sichern. Das von der US-Regierung j&uuml;ngst verk&uuml;ndete &raquo;Projekt Stargate&laquo; allein soll 500 Milliarden US-Dollar Privatkapital in Texas vergraben, um dort KI-Rechenzentren entstehen zu lassen. Daran beteiligt sein sollen Oracle, Softbank, der Fonds MGX aus den Vereinigten Arabischen Emiraten &ndash; und Nvidia. Profitieren soll ausschlie&szlig;lich das dem Microsoft-Konzern geh&ouml;rende Unternehmen Open-AI mit ihrem LLM Chat-GPT, wie die Financial Times am Freitag berichtet hatte.<br>\nDie Entwickler im Dienste des Finanzkapitalisten und Deep-Seek-Chefs Liang Wenfeng hatten nach eigenen Angaben Chips von Nvidia mit niedrigerer Kapazit&auml;t genutzt und f&uuml;r das &raquo;Training&laquo; ihres LLM weniger als umgerechnet 5,7 Millionen Euro aufgewendet. Nvidia hofft daher auf weiterhin hohe Nachfrage und entsprechende Gesch&auml;fte mit der Volksrepublik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/492807.ki-konkurrent-china-gro%C3%9Fer-sprung-nach-vorn.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Trump: DeepSeek ist &bdquo;Weckruf f&uuml;r die US-Technologiebranche&ldquo;<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump hat die Technologie f&uuml;r K&uuml;nstliche Intelligenz des chinesischen Start-ups DeepSeek als einen &bdquo;Weckruf f&uuml;r die US-Technologiebranche&ldquo; bezeichnet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2025\/01\/28\/ARTI1738062352247607%20\">CRI online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Stirne eng, die Grenze dicht<\/strong><br>\nDer CDU-Oberb&uuml;rgermeister von Saarbr&uuml;cken, Uwe Conradt, hat die Regierungen von Deutschland und Frankreich aufgefordert (hier zu finden), die station&auml;ren Grenzkontrollen in seiner Stadt wieder abzuschaffen, da sie wenig effektiv sind und in einer Grenzstadt wie Saarbr&uuml;cken nicht nur die grenz&uuml;berschreitende Zusammenarbeit behindern, sondern auch dem europ&auml;ischen Geist und den europ&auml;ischen Vertr&auml;gen widersprechen. Er verweist auch auf ein Saarbr&uuml;cker Abkommen aus dem Jahre 1984, wo sich Deutschland (unter Kohl) und Frankreich (unter Mitterand) verpflichtet h&auml;tten, die Grenzen zwischen Frankreich und Deutschland endg&uuml;ltig abzuschaffen.<br>\nDas alles geschieht zu einer Zeit, wo die Partei des B&uuml;rgermeisters zum ganz gro&szlig;en Schlag gegen Europa ausholt. Wenn der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz mit seinen Pl&auml;nen zur Grenzkontrolle und zur direkten Zur&uuml;ckweisung von Fl&uuml;chtlingen an der Grenze durchk&auml;me, w&auml;ren die bisherigen Grenzkontrollen Kinkerlitzchen dagegen gewesen.<br>\nWas der Saarbr&uuml;cker Oberb&uuml;rgermeister sicher nicht gerne h&ouml;rt, ist die einfache Tatsache, dass es seit Helmut Kohl in der F&uuml;hrungsspitze der CDU (bei der CSU hat es das noch nie gegeben) niemanden mehr gibt, der gerade f&uuml;r das Verh&auml;ltnis von Deutschland und Frankreich einen Sensor hat. Angela Merkel aus der Uckermark hatte keinerlei Sinn daf&uuml;r, und nun hat ein Sauerl&auml;nder in der Berliner Blase die CDU-Spitze &uuml;bernommen, dem Frankreich mindestens so fremd ist wie Gr&ouml;nland.<br>\nHinzu kommt, dass in der CDU\/CSU ohnehin reflexartig mit Grenzschlie&szlig;ungen reagiert wird, ganz gleich, welches Problem man l&ouml;sen will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2025\/01\/28\/die-stirne-eng-die-grenze-dicht\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Pl&auml;ne von CDU und CSU: Logistiker warnen vor Folgen von Grenzkontrollen<\/strong><br>\nFl&auml;chendeckende, dauerhafte Grenzkontrollen &ndash; wie von der Union gefordert &ndash; k&ouml;nnten zu einem erheblichen Problem f&uuml;r die Logistikbranche werden. Der Verband warnt vor deutlich steigenden Kosten und unkalkulierbaren Lieferketten.<br>\nDie Logistikbranche warnt vor erheblichen St&ouml;rungen des freien Warenverkehrs durch die von der Union geforderten fl&auml;chendeckenden und dauerhaften Kontrollen an allen deutschen Grenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/logistik-mehrkosten-grenzkontrollen-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Mit Merz f&auml;llt zuerst die Brandmauer, dann der Sozialstaat<\/strong><br>\nMerz&rsquo; Abschottungspl&auml;ne k&ouml;nnten zum Ende der Brandmauer f&uuml;hren. Gibt es im Anschluss eine neoliberale Koalition aus Union und AfD? [&hellip;]<br>\nDie Abschottungspl&auml;ne von Friedrich Merz konzentrieren sich vor allem auf die Migrationsfrage, doch die wirtschaftlichen Folgen der Ma&szlig;nahmen k&ouml;nnten erheblich sein. Besonders brisant sind die geplanten dauerhaften Grenzkontrollen. Eine Studie des ifo-Instituts aus dem Jahr 2016 zeigt, dass solche Ma&szlig;nahmen den bilateralen Handel pro Grenz&uuml;bertritt um etwa 2,7 Prozent verringern k&ouml;nnten. Hauptgrund sind die zeitlichen Verz&ouml;gerungen an den Grenzen. Dies k&ouml;nnte zu einem Wachstumseinbruch von 0,13 bis 0,33 Prozent f&uuml;hren &ndash; weil Deutschland so handelsgetrieben ist und geografisch in Europa so zentral liegt.<br>\nZwar d&uuml;rften rechtliche und humanit&auml;re Argumente gegen Grenzkontrollen schwerer wiegen, doch die wirtschaftlichen Risiken sind ebenfalls nicht zu untersch&auml;tzen. Bei einer Wachstumsprognose von ohnehin nur 0,3 Prozent k&ouml;nnte diese Ma&szlig;nahme der entscheidende Faktor sein, der das Land in eine Rezession st&uuml;rzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.surplusmagazin.de\/merz-brandmauer-afd\/\">Lukas Scholle auf Surplus<\/a>\n<p>dazu: <strong>CDU-Plan zu Migration: Merz und die Logik der Erpressung<\/strong><br>\nNach Deutschland sind in den letzten 15 Jahren netto rund f&uuml;nf Millionen Menschen eingewandert. Das Gros waren Kriegsfl&uuml;chtlinge aus Syrien, Afghanistan und der Ukraine. Migration ist Stress f&uuml;r Kitas, Schulen, den Wohnungsmarkt. Zuwanderung zu begrenzen ist keine unmoralische Forderung. Sie ist, im Rahmen des Rechts, legitim.<br>\nWas Friedrich Merz derzeit macht, ist etwas anderes. Er bedient eine faktenfreie, alarmistische Notstandsrhetorik. Deutschland erlebe die &bdquo;gr&ouml;&szlig;te Migrationskrise&ldquo; seiner Geschichte &ndash; dabei gehen die Asylantr&auml;ge drastisch zur&uuml;ck. Zehntausende abgelehnter Asylbewerber in Deutschland seien &bdquo;tickende Zeitbomben&ldquo;. Wenn die politische Mitte solche Botschaften sendet, kommt die bei Rechtsextremen oft als Erm&auml;chtigung an, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Merz spielt mit dem Feuer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/CDU-Plan-zu-Migration\/!6062016\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Hei&szlig;e Luft im Entschlie&szlig;ungsantrag<\/strong><br>\nWas Sie &ndash; auch ohne viel zu lesen &ndash; &uuml;ber den Entschlie&szlig;ungsantrag wissen sollten, mit dem der m&ouml;gliche n&auml;chste Bundeskanzler &ndash; Friedrich Merz &ndash; Stimmung macht gegen einen politischen Hauptgegner &ndash; die AfD und f&uuml;nf Forderungen an &bdquo;die Bundesregierung&ldquo; erhebt zur &bdquo;unverz&uuml;glichen Umsetzung von Ma&szlig;nahmen&ldquo;, die schon bei einfachster &Uuml;berpr&uuml;fung deutlich machen, dass es sich um einen Sack voller hei&szlig;er Luft handelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.net\/heisse_luft_im_entschliessungsantrag\">Police-IT<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Die Trump-Karikatur<\/strong><br>\nDer Kanzlerkandidat der Union, Friedrich Merz, geht in der kommenden Woche &bdquo;all in&ldquo;. So wird es jedenfalls aus dem internen Kreis um ihn herum berichtet. Bei der Einsch&auml;tzung des Man&ouml;vers gehen die Meinungen auseinander. Dem einen n&ouml;tigt der Schritt so etwas wie Bewunderung ab &ndash; die FAZ beschreibt den Abriss der Brandmauer zum Beispiel als eine Art mutigen Tabubruch &ndash;, die anderen sprechen von einem politischen Selbstmord. Die Wirklichkeit ist nur noch Karikatur.<br>\nLos ging es mit der Ank&uuml;ndigung eines 5-Punkte-Plans, dem eine gewisse Wunderwirkung zugeschrieben wurde. Der Plan erf&uuml;llte aber gerade kein Momentum &ndash; jedenfalls keines, das von Dauer h&auml;tte sein k&ouml;nnen. Vielmehr musste man mit der raschen Erkenntnis rechnen, dass der Tag 1 der Kanzlerschaft nicht identisch mit dem Tag 1 nach der Bundestagswahl ist. Wer sich an die letzten Koalitionsbildungen zur&uuml;ckerinnert &ndash; irgendwo gab es doch mal eine Hitliste &ndash; wei&szlig;, dass zwischen dem Wahltermin und der Bildung einer neuen Regierung weniger Tage oder Wochen vergehen, als vielmehr einige Monate ins Land ziehen. Das kann ein Mann ohne jegliche Regierungserfahrung nat&uuml;rlich leicht &uuml;bersehen. Vermutlich hat der innere Kreis es ihm in der Nacht erkl&auml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/250125die-trump-karikatur\">TauBlog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nach Aschaffenburg: Die &ldquo;woken&rdquo; Linken sind am Ende<\/strong><br>\nEs ist ein weiteres grelles Signal, dass die Identit&auml;tspolitik als giftiger Teil linker und gr&uuml;ner Politik komplett am Ende ist. Die Identit&auml;tspolitik ist blind f&uuml;r Opfer und taub f&uuml;r den Rechtsstaat, eine brutale Ideologie und deshalb geht sie gerade unter, hoffentlich.<br>\nDurch die Brille der Identit&auml;tspolitik ist Opfer, wer politisch-strukturell Opfer sein m&uuml;sste, wegen des Patriarchats, des Kolonialismus, des Rassismus oder des Kapitalismus. Selbst nachdem der afghanische T&auml;ter einen zweij&auml;hrigen Jungen mit einem K&uuml;chenmesser abgeschlachtet hat, fokussiert sich daher diese Art der linken Politik auf das politisch-strukturelle Opfer, also den Ausl&auml;nder, und nicht das reale Opfer, also das Kind, oder eine bis in alle politische Lager ver&auml;ngstigte Bev&ouml;lkerung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/politik_wieduwilts_woche\/Die-woken-Linken-sind-am-Ende-article25514353.html\">n-tv<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wenn Frauen ermordet werden, gibt es keine Sondersendungen<\/strong><br>\nNach Amokfahrten und Terroranschl&auml;gen sind Sondersendungen &uuml;blich. Anders, wenn Frauen wegen ihres Geschlechts ermordet werden.<br>\nIn Deutschland hat Ende letzten Jahres in Magdeburg ein Amokfahrer auf dem Weihnachtsmarkt f&uuml;nf Frauen und ein Kind get&ouml;tet. Das &ouml;ffentliche Entsetzen war gross. Auf allen Kan&auml;len suchten Sondersendungen nach Erkl&auml;rungen. (&hellip;)<br>\nDiese Aufmerksamkeit fehlt weitgehend, wenn es um Frauen geht, die wegen ihres Geschlechts get&ouml;tet werden. T&auml;ter sind meist Partner oder Ex-Partner. In Deutschland betreffen solche Femizide durchschnittlich drei Frauen pro Woche. In der Schweiz sind es durchschnittlich zwei pro Monat. In Deutschland sind das &uuml;ber 150 Frauen jedes Jahr, in der Schweiz &uuml;ber 20. Die Zahlen sind erschreckend, sorgen aber medial kaum f&uuml;r Emp&ouml;rung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/frau-mann\/uebriges-frau-mann\/wenn-frauen-ermordet-werden-gibt-es-keine-sondersendungen\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Jeder F&uuml;nfte ist armutsbetroffen: Im Wahlkampf kommt das &uuml;berhaupt nicht vor<\/strong><br>\nDer &bdquo;Schattenbericht&ldquo; der Nationalen Armutskonferenz zeigt wieder einmal: Armut ist in Deutschland weitverbreitet. Es ist eines der dringlichsten Probleme unserer Gesellschaft. Doch im Wahlkampf reden die Parteien lieber &uuml;ber andere Dinge [&hellip;]<br>\nDem Bericht zufolge sind 17,7 Millionen Menschen armutsbetroffen, das betrifft jeden f&uuml;nften(!) Menschen im Land. Jede siebte Person ist einkommensarm und verf&uuml;gt &uuml;ber weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens. 5,7 Millionen Menschen sind von erheblicher sozialer und materieller Entbehrung betroffen. Sie haben beispielsweise nicht genug Geld f&uuml;r angemessene Kleidung und Schuhwerk, besonders im Winter, sind obdachlos oder leiden unter Lebensmittelknappheit.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/janina-luett\/jeder-fuenfte-ist-armutsbetroffen-im-wahlkampf-kommt-das-ueberhaupt-nicht-vor\">der Freitag<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.nationale-armutskonferenz.de\/veroeffentlichungen\/schattenbericht\/\">Nationale Armutskonferenz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der Mindestlohn als Spielball der Interessen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127954\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Cum-Ex-Aff&auml;re: Wie sich Olaf Scholz durch 36 Fragen schummelt<\/strong><br>\nErneut geht es im Bundestag um die Rolle von Olaf Scholz in der sogenannten Cum-Ex-Aff&auml;re. Derweil trickst die Bundesregierung &ndash; sogar in einem offiziellen Schriftst&uuml;ck.<br>\nMitte Januar sitzt Olaf Scholz in einem Raum irgendwo in L&uuml;beck und die zwei &ldquo;heute-show&rdquo;-Spa&szlig;reporter, Lutz van der Horst und Fabian K&ouml;ster, grinsen ihm aus ihren Jeanshemden ins Gesicht. Ein exklusives Kanzler-Interview mit der ZDF-Satireshow, um vielleicht doch noch wiedergew&auml;hlt zu werden &ndash; daf&uuml;r macht sogar Scholz auf lustig.<br>\nBereits nach zwei Minuten vergeht dem Kanzler das Lachen. Thema ist sein l&ouml;chriges Ged&auml;chtnis in der Cum-Ex-Aff&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/cum-ex-affaere--wie-sich-olaf-scholz-durch-36-fragen-schummelt--35422102.html\">Frederik Mittendorff und Oliver Schr&ouml;m im Stern<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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