{"id":12814,"date":"2012-04-11T08:36:53","date_gmt":"2012-04-11T06:36:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12814"},"modified":"2012-04-11T08:43:25","modified_gmt":"2012-04-11T06:43:25","slug":"hinweise-des-tages-1613","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12814","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12814#h01\">Grass<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12814#h02\">Gauck setzt auf die M&auml;rkte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12814#h03\">Could a Debt Repayment Pact Lead Europe Out of the Crisis?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12814#h04\">Bundesl&auml;nder f&uuml;rchten europ&auml;ischen Fiskalpakt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12814#h05\">Wirkungen des schweizerischen Bankgeheimnisses im Ausland &ndash; und die Zukunft bilateraler Steuerabkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12814#h06\">Schattenseiten der Leistungsutopie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12814#h07\">Jugendarbeitslosigkeit ist eine globale &ldquo;Zeitbombe&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12814#h08\">Wieviel Deutschland sparen muss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12814#h09\">Gro&szlig;britannien: Reiche zahlen durchschnittlich nur 10 Prozent Einkommenssteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12814#h10\">Gesundheitsbranche will 70.000 neue Stellen schaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12814#h11\">Kontrolle von Zahnarztrechnungen &ndash; Einen Nerv getroffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12814#h12\">Studie belegt negative Effekte des Betreuungsgelds<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12814#h13\">NRW-Justizminister plant Unternehmensstrafrecht &ndash; &ldquo;Deutschlands Inselstatus beenden&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12814#h14\">Sarkozy im Wahlkampf: Buhlen um rechtsextreme W&auml;hler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12814#h15\">PIRATEN: Der Weg ist das Ziel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12814#h16\">Der Angriff der Neoliberalen auf die Kulturf&ouml;rderung der &ouml;ffentlichen Hand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12814#h17\">Generation Tauschb&ouml;rse<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=12814&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Grass<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wer Antisemit ist, bestimme ich!<\/strong><br>\nKaum ein Begriff wird in Deutschland derart inflation&auml;r und verantwortungslos verwendet wie der des Antisemitismus. Das aber schadet dessen Bek&auml;mpfung. [&hellip;]<br>\nWas indes nicht hingenommen werden kann, ist die sich als verantwortungsloser denn je erweisende Verwendung des Antisemitismusbegriffs als polemische Schm&auml;hpraxis.<br>\nDer inflation&auml;re Gebrauch des Begriffs hat bereits derma&szlig;en zu seiner Banalisierung beigetragen, dass er sein urspr&uuml;ngliches emanzipatives Aufkl&auml;rungspotenzial nahezu vollends zugunsten interessengeleiteter, perfider Diffamierungstaktiken und -strategien eingeb&uuml;&szlig;t hat. Nichts schadet der Bek&auml;mpfung des realen Antisemitismus mehr als diese entstellt-entstellende Nomenklaturorgie. In Deutschland ist sie mittlerweile zum zentralen Faktor der Degeneration der &ouml;ffentlichen Debatte im Hinblick auf alles, was &bdquo;Juden&ldquo;, &bdquo;Israel&ldquo; und den &bdquo;Zionismus&ldquo; belangt, avanciert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Guenter-Grass\/!91171\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Alfred Grosser &uuml;ber Kritik an Israel &ndash; &ldquo;Grass hat etwas Vern&uuml;nftiges gesagt&rdquo;<\/strong><br>\nDer deutsch-franz&ouml;sische Publizist Alfred Grosser, Sohn j&uuml;discher Eltern, stellt sich in der Debatte um die &Auml;u&szlig;erungen von G&uuml;nter Grass auf die Seite des Schriftstellers. Ein Gespr&auml;ch &uuml;ber den Verlauf der Diskussion in Deutschland und Frankreich, &uuml;ber Kritik an Israel und &ldquo;j&uuml;dischen Selbsthass&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/alfred-grosser-ueber-kritik-an-israel-grass-hat-etwas-vernuenftiges-gesagt-1.1329287\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gauck setzt auf die M&auml;rkte<\/strong><br>\nGespr&auml;ch mit dem Bestseller-Autor und Mitherausgeber der NachDenkSeiten Albrecht M&uuml;ller &uuml;ber sein neues Buch &bdquo;Der falsche Pr&auml;sident &ndash; Was Pfarrer Gauck noch lernen muss, damit wir gl&uuml;cklich mit ihm werden&ldquo;. Albrecht M&uuml;ller, der Willy Brandts Wahlkampf 1972 und die Planungsabteilung unter Brandt und Schmidt leitete, teilt die Hoffnung einiger nicht, in Gauck nun den richtigen Bundespr&auml;sidenten gefunden zu haben. Denn Gauck nehme die aktuellen, gro&szlig;en Bedrohungen unserer Freiheit nicht ernst genug, n&auml;mlich die Macht der Finanzwirtschaft, den Abbau der sozialen Sicherheit und die Erosion der Demokratie<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/erenguevercin.wordpress.com\/2012\/04\/09\/gauck-setzt-auf-die-markte\/\">Eren G&uuml;vercin<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Could a Debt Repayment Pact Lead Europe Out of the Crisis?<\/strong><br>\nDie Wirtschaftsweisen haben mit dem Schuldentilgungspakt unl&auml;ngst einen innovativen Vorschlag zur L&ouml;sung der Eurokrise unterbreitet. Was die Krisenl&auml;nder ben&ouml;tigen, sind eine schnelle Absenkung der Zinsen auf ihre Staatsschulden und eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Aussichten. Durch eine vor&uuml;bergehende gemeinsame Finanzierung eines Teils der Staats-verschuldung sind ein zinsd&auml;mpfender Effekt und damit ein Zeitgewinn f&uuml;r Wachstum und Konsolidierung zu erwarten. Nachgebessert werden m&uuml;ssen allerdings die kontraproduktiv wirkenden Schuldenbremsen und die fehlenden konjunkturstimulierenden Impulse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fes.de\/cgi-bin\/gbv.cgi?id=09011&amp;ty=pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung [PDF &ndash; 440 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bundesl&auml;nder f&uuml;rchten europ&auml;ischen Fiskalpakt<\/strong><br>\nDie Bundesl&auml;nder f&uuml;rchten gr&ouml;&szlig;eren Druck beim Schuldenabbau: In einem Brandbrief an Wolfgang Sch&auml;uble fordern die Finanzminister von Rheinland Pfalz und Hessen genauere Informationen zu den Auswirkungen des Fiskalpakts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/brandbrief-an-schaeuble-bundeslaender-fuerchten-europaeischen-fiskalpakt\/6493052.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Warum melden die Bundesl&auml;nder erst jetzt ihre Bedenken an???<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wirkungen des schweizerischen Bankgeheimnisses im Ausland &ndash; und die Zukunft bilateraler Steuerabkommen<\/strong><br>\nDem Ausland entgingen durch das schweizerische Bankgeheimnis Steuereinnahmen in Billionenh&ouml;he. Auch das nachgebesserte Steuerabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz l&ouml;st dieses Problem nicht, weil es die deutsche Steuergesetzgebung in Schweizer H&auml;nde legt. Die gegen&uuml;ber Arbeitseinkommen privilegierte Behandlung von Verm&ouml;genseinkommen wird zementiert.<br>\nEine Studie von Manfred G&auml;rtner, VWL-Professor an der Universit&auml;t St. Gallen, legt Sch&auml;tzungen zur Auswirkung des schweizerischen Bankgeheimnisses auf das Ausland vor. Sie kommt zum Schluss, dass dem Ausland durch das Bankgeheimnis seit Ende des 2. Weltkriegs rund 3 Billionen Euro an Steuereinnahmen allein auf Verm&ouml;gensertr&auml;ge entgangen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/104965\/2231639\/wirkungen-des-schweizerischen-bankgeheimnisses-im-ausland-und-die-zukunft-bilateraler\/rss\">na-presseportal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der gestrige Beitrag &bdquo;<a href=\"\/?p=12806\">Das Steuerabkommen mit der Schweiz &ndash; Ein Freibrief f&uuml;r Steuerhinterzieher und die Schweizer Banken<\/a>&ldquo; veranlasste unseren Leser G.K. uns daran zu erinnern, warum es in der CDU einen durchaus verst&auml;ndnisvollen Umgang mit Schwarzgeld auf Schweizer Konten gibt. Schon bei der Spende des Waffenh&auml;ndlers Schreiber im Jahre 1999 spielte ein Konto namens Norfolk in der Schweiz eine Rolle. Auch im Zusammenhang mit der &bdquo;Leuna-Aff&auml;re&ldquo; im Zuge der des Verkaufs an Elf Aquitaine im Jahre 1992  wurde bekannt, dass die CDU eine Vielzahl von Schattenkonten in der Schweiz hatte. Selbst Wolfgang Sch&auml;uble musste im Jahre zu geben, das er von dem Waffenh&auml;ndler Schreiber 100.000 DM erhalten hatte, der Verbleib dieses Geldes wurde nie aufgekl&auml;rt. Auch in der hessischen Spendenaff&auml;re 2001, erinnert sei an die L&uuml;ge der &bdquo;J&uuml;dischen Verm&auml;chtnisse&ldquo;,  waren Schweizer Konten im Spiel. Diese Skandale sind inzwischen auch steuerrechtlich alle verj&auml;hrt. Man muss kein Verschw&ouml;rungstheoretiker sein, aber der verst&auml;ndnisvolle und lasche Umgang mit Schwarzgeld u.a. auf Schweizer Konten hat bei der CDU eine lange Tradition.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Schattenseiten der Leistungsutopie<\/strong><br>\nDie Mittelschicht f&uuml;rchtet am meisten, von unten eingeholt zu werden und nicht mehr aufsteigen zu k&ouml;nnen. Deshalb grenzt sie sich radikal nach unten ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/analyse-schattenseiten-der-leistungsutopie,1472602,14699698.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Franz Walter beobachtet korrekt, vergisst jedoch einen sehr entscheidenden Punkt. Die Mittelschicht hat viel weniger Angst davor &bdquo;von unten eingeholt zu werden&ldquo; als davor, selbst nacht unten abzurutschen. Diese Angst wurde durch die Politik (nicht nur) durch die Agenda 2010 geweckt und wird seitdem auch von Politik und Medien in steter Regelm&auml;&szlig;igkeit am K&ouml;cheln gehalten. Durch seine falsche Analyse kommt Walter nat&uuml;rlich auch zu falschen Schl&uuml;ssen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Jugendarbeitslosigkeit ist eine globale &ldquo;Zeitbombe&rdquo;<\/strong><br>\nDie internationale Arbeitsorganisation ILO sagt voraus, dass sich die globale Jobkrise versch&auml;rfen wird.  Weltweit leiden Arbeitnehmer noch immer unter den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise: &ldquo;Die globale Arbeitslosigkeit wird weiter wachsen&rdquo;, sagte Guy Ryder, Vize-Generaldirektor der ILO. &ldquo;Es scheint wahrscheinlich, dass sich die wirtschaftliche Situation in diesem Jahr weiter verschlechtert und es erst 2013 einen Aufschwung gibt. In diesem Fall rechnen wir damit, dass die globale Zahl der Arbeitslosen von derzeit 200 Millionen auf 204 Millionen in diesem Jahr und auf 209 Millionen in 2013 steigen wird.&rdquo; Derzeit gebe es immer noch 27 Millionen Arbeitslose mehr als vor der Krise. Z&auml;hle man diejenigen dazu, die ihre Arbeit zwar verloren h&auml;tten, aber nicht in den offiziellen Statistiken auftauchten, steige die Bilanz auf ein Plus von 56 Millionen Arbeitslosen seit 2008. Besonders schlimm sei die Situation f&uuml;r die Jugendlichen, sagt Ryder. Global liege die Jugendarbeitslosigkeit bei 12,7 Prozent. &ldquo;Und sie wird weiter steigen.&rdquo; In S&uuml;deuropa sei die Situation besonders dramatisch, in Griechenland und Spanien beispielsweise sei die H&auml;lfte der unter 25-j&auml;hrigen ohne Arbeit. &ldquo;Das ist eine Zeitbombe mit einem gro&szlig;en zerst&ouml;rerischen Potenzial, die zu sozialen Unruhen f&uuml;hren wird. Wir laufen die Gefahr, eine ganze Generation zu verlieren&rdquo;, warnt Ryder. Wenn junge Leute nach dem Abschluss ihrer Berufsausbildung l&auml;nger als zwei Jahre arbeitslos blieben, seien sie f&uuml;r den Arbeitsmarkt oft ganz verloren. &ldquo;Sie werden marginalisiert, und sind meist f&uuml;r ihr ganzes Arbeitsleben gesch&auml;digt.&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article106164811\/Jugendarbeitslosigkeit-ist-eine-globale-Zeitbombe.html\">Welt Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.ilo.org\/global\/publications\/books\/global-employment-trends\/lang--en\/index.htm\">Internatinonal Labour Organization<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.unworldyouthreport.org\/index.php?option=com_k2&amp;view=itemlist&amp;task=category&amp;id=3:sample-category-2&amp;Itemid=69\">UN World Youth Report<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wieviel Deutschland sparen muss<\/strong><br>\nDer Fraktionschef der Linkspartei warnt vor den Folgen des europ&auml;ischen Fiskalpakts: J&auml;hrlich m&uuml;ssten 25 Milliarden Euro abgebaut werden. Hat Gregor Gysi recht?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Folgen-des-europaeischen-Fiskalpakts\/!91186\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Eine interessante Information am Rande: der Pakt zum Schuldenabbau &ldquo;ist schon geltendes EU-Recht&rdquo;, weil vom EU-Ministerrat beschlossen. Stimmt das? Ist das &ldquo;Sixpack&rdquo; auch ohne Zustimmung von Bundestag und Bundesrat f&uuml;r die BRD verpflichtend?<\/em><br>\n<em>Und ansonsten Bagatellisierung allerorten. Laut taz soll der Schuldenabbau kein ernsthaftes Problem sein bzw. &ldquo;nur unter ung&uuml;nstigen Bedingungen&rdquo;. Aha. In den letzten 10 Jahren wurden gerade drei Mal 2% &uuml;berschritten (jeweils ca. 3% in den Jahren 2006, 2007 und 2010), und angesichts von Schuldenkrisen, Sparprogrammen und Rezession allerorten w&auml;ren schon 1,5% Wirtschaftswachstum in den n&auml;chsten Jahren gro&szlig;artig. Das gew&uuml;nschte &ldquo;Sparprogramm&rdquo; wird sehr wohl brutal werden, wie beabsichtigt.<\/em><br>\n<em>Daf&uuml;r fehlt in dem Artikel eine Diskussion &uuml;ber den makro&ouml;konomischen Sinn und (vor allem) Unsinn des Fiskalpakts. Und vor allem fehlen Vorschl&auml;ge zum Schuldenabbau wie bspw. ein h&ouml;herer Spitzensteuersatz oder eine R&uuml;cknahme der Steuergeschenke an Unternehmen und Erben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gro&szlig;britannien: Reiche zahlen durchschnittlich nur 10 Prozent Einkommenssteuer<\/strong><br>\nW&auml;hrend der liberaldemokratische Regierungspartner schon l&auml;nger auf eine Tycoon-Tax, also eine Mindeststeuer f&uuml;r Reiche dringt, weil diese es im Gegensatz zu den normalen Angestellten schaffen, wenig oder gar keine Steuern zu zahlen (Statt einer Reichensteuer eine Mindeststeuer f&uuml;r Reiche), will der britische Finanzminister Osborne von der Konservativen Partei auf das Thema nun erst durch einen Bericht der Steuerbeh&ouml;rde HM Revenue and customs darauf gesto&szlig;en sein, dass Reiche ihre Einkommenssteuer durchschnittlich durch Ausnutzung aller M&ouml;glichkeiten auf 10 Prozent minimieren k&ouml;nnen. Das entspricht der H&auml;lfte dessen, was der durchschnittliche Brite an Steuern zahlt. Selbst ein Konservativer kann ein solches Verhalten nicht rechtfertigen und kommt unter Druck, hier irgendwie f&uuml;r Steuergerechtigkeit zu sorgen. Osborne erkl&auml;rte daher dem britischen Telegraph, dass er nun &uuml;berzeugt sei von der Einf&uuml;hrung einer &ldquo;Tycoon tax&rdquo;. Reiche sollten mindestens ein Drittel ihrer Einkommen an Steuern zahlen m&uuml;ssen. Osborne gab sich &ldquo;schockiert&rdquo;, dass selbst Menschen, die viele Millionen Pfund j&auml;hrlich verdienen, keine oder fast keine Steuern entrichten. &ndash; Die Frage ist, warum auch hierzulande gerne mal eine h&ouml;here Reichensteuer ins Spiel gebracht wird, die wenig bringen wird, w&auml;hrend ein Mindeststeuersatz deutlich mehr Geld in die Staatskassen sp&uuml;len und der Ausbeutung der Steuertricks eine Grenze setzen w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/151765\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gesundheitsbranche will 70.000 neue Stellen schaffen<\/strong><br>\nNach einer Studie des DIHK wollen Pharmafirmen, Medizinprodukthersteller, Pflegeheime und Krankenh&auml;user in diesem Jahr 70 000 Arbeitspl&auml;tze schaffen. Au&szlig;erdem planen sie deutlich h&ouml;here Investitionen, sagte DIHK-Pr&auml;sident Driftmann der F.A.Z.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/sorgen-ueber-fachkraeftemangel-gesundheitsbranche-will-70-000-neue-stellen-schaffen-11712306.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Gew&uuml;nscht vom DIHK sind nat&uuml;rlich nur Fachkr&auml;fte zu Niedrigstl&ouml;hnen, am besten &uuml;ber Leiharbeit und ohne K&uuml;ndigungsschutz und als &ldquo;AufstockerInnen&rdquo; vom Staat mit bezahlt. Wahrscheinlich der Auftakt zur n&auml;chsten Runde &ldquo;Fachkr&auml;fte aus dem Ausland holen&rdquo;.<\/em><br>\n<em>G&auml;be es einen Fachkr&auml;ftemangel, dann w&uuml;rden die L&ouml;hne steigen, w&auml;hrend sie in Wirklichkeit seit vielen Jahren sinken. Und wie kommt es angesichts eines angeblichen &ldquo;Fachkr&auml;ftemangels&rdquo;, da&szlig; (vor allem privatisierte) Kliniken Stellen streichen ohne Ende? Angemessene L&ouml;hne und als Minimalvoraussetzung ein Mindestlohn von 10 Euro und eine Verbesserung der schwierigen Arbeitsbedingungen in Krankenh&auml;usern und Pflegeheimen w&uuml;rden Wunder tun bei der Bek&auml;mpfung des &ldquo;Fachkr&auml;ftemangels&rdquo;.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Den Pflegenotstand als &bdquo;Fachkr&auml;ftemangel&ldquo; abzutun ist eine bodenlose Frechheit und ein Schlag ins Gesicht aller jetzigen und ehemaligen Besch&auml;ftigten im Pflegesektor. Miserable Arbeitsbedingungen, ein unterirdisches Betriebsklima, ein nicht ausreichender Personalschl&uuml;ssel und nicht zuletzt die immer schlechter werdende Bezahlung haben dazu gef&uuml;hrt, dass viele Pflegekr&auml;fte aus Gesundheitsgr&uuml;nden einen Job in anderen Branchen annahmen, die Stundenzahl reduzierten oder gleich den Dienst quittierten. Das auch noch unter Bedarf ausgebildet wurde, versteht sich da schon fast von selbst. Der Pflegenotstand ist ein Notstand mit Ansage, der mutwillig aus Renditestreben provoziert wurde.<\/em><\/p>\n<p><em>zu den Hintergr&uuml;nden: <a href=\"\/?p=8797\">15% Rendite auf Kosten der Patienten &ndash; ein Irrweg der Privatisierung<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kontrolle von Zahnarztrechnungen &ndash; Einen Nerv getroffen<\/strong><br>\n&ldquo;Absurde Forderung&rdquo;, &ldquo;Chuzpe&rdquo;: Die Zahn&auml;rzte wehren sich gegen die Transparenz-Forderung der Kassen. Unterst&uuml;tzung erhalten sie von der Union, die SPD hingegen unterst&uuml;tzt den Vorsto&szlig; der Krankenkassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/kontrolle-von-zahnarztrechnungen-einen-nerv-getroffen-1.1329359\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Studie belegt negative Effekte des Betreuungsgelds<\/strong><br>\nFinanzielle Anreize f&uuml;r Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen, senken die Frauenerwerbsquote und wirken sich nachteilig auf die fr&uuml;hkindliche Entwicklung aus. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des in Th&uuml;ringen eingef&uuml;hrten Betreuungsgelds, die das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) jetzt ver&ouml;ffentlicht hat. Demnach bleiben vor allem Geringqualifizierte, Alleinerziehende und Familien mit niedrigem Einkommen dem Arbeitsmarkt fern, um die staatliche Leistung in Anspruch zu nehmen.<br>\nDer Freistaat Th&uuml;ringen gew&auml;hrt bereits seit 2006 das von Kritikern als &ldquo;Herdpr&auml;mie&rdquo; bezeichnete Betreuungsgeld in H&ouml;he von 150 bis 300 Euro f&uuml;r Zweij&auml;hrige, die nicht in &ouml;ffentlichen Einrichtungen betreut werden. Auf der Grundlage umfangreicher Befragungsdaten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und des Mikrozensus untersuchten Wissenschaftler der Universit&auml;ten Mannheim und Heidelberg, wie die betroffenen Familien auf die relative Verteuerung der &ouml;ffentlichen Kinderbetreuung reagiert haben.<br>\n&ldquo;Inbesondere Geringqualifizierte, deren Familien h&auml;ufig auf ein zweites Einkommen angewiesen sind, fassen nach l&auml;ngeren Unterbrechungen nur schwer wieder Fu&szlig; auf dem Arbeitsmarkt. Zugleich profitieren ihre Kinder &uuml;berdurchschnittlich von den F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten einer qualitativ hochwertigen Betreuung&rdquo;, erkl&auml;rt Christina Gathmann, Wirtschaftsprofessorin in Heidelberg und Koautorin der Studie. So best&auml;tigt die Analyse f&uuml;r Th&uuml;ringen Erkenntnisse aus internationalen Studien, nach denen vor allem M&auml;dchen von der Betreuung in Kindertagesst&auml;tten profitieren, besonders im Hinblick auf motorische F&auml;higkeiten und Sozialverhalten. Vor diesem Hintergrund pl&auml;dieren die Autoren daf&uuml;r, die f&uuml;r 2013 geplante bundesweite Einf&uuml;hrung des Betreuungsgelds erneut auf den Pr&uuml;fstand zu stellen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news470156\">Informationsdienst Wissenschaft idw<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ftp.iza.org\/dp6440.pdf\">Die (leider nur englischsprachige) Studie des IZA [PDF &ndash; 407 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>NRW-Justizminister plant Unternehmensstrafrecht &ndash; &ldquo;Deutschlands Inselstatus beenden&rdquo;<\/strong><br>\nBislang haben Unternehmen nicht viel zu bef&uuml;rchten, wenn ein Mitarbeiter eine Straftat mit Unternehmensbezug begeht. Im schlimmsten Fall drohen ein Bu&szlig;geld und ein Imageschaden. Der nordrhein-westf&auml;lische Justizminister Thomas Kutschaty will deshalb ein spezifisches Unternehmensstrafrecht einf&uuml;hren. Im LTO-Interview erkl&auml;rt er, warum Deutschland sich die Nachbarstaaten zum Vorbild nehmen sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lto.de\/recht\/hintergruende\/h\/interview-thomas-kuschaty-unternehmensstrafrecht\/\">Legal Tribune<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Sarkozy im Wahlkampf: Buhlen um rechtsextreme W&auml;hler<\/strong><br>\nDie Trendwende in den Umfragen hat Nicolas Sarkozy geschafft, jetzt bezirzt Frankreichs Pr&auml;sident die Anh&auml;nger des rechtsextremen Front National und der Zentrums-Partei. Seine Versprechen: Mehr Abschiebungen und weniger Halal-Fleisch in Schulkantinen. Trotz aller Anstrengungen der Kandidaten h&auml;lt sich die Begeisterung der Franzosen jedoch knapp zwei Wochen vor dem ersten Wahlgang in Grenzen. Viele B&uuml;rger finden die Bilanz des Pr&auml;sidenten entt&auml;uschend. Sie glauben aber nicht, dass es Hollande besser machen w&uuml;rde. Vor allem junge, arme und schlecht ausgebildete Franzosen tendieren daher dazu, sich dieser Wahl mitten in den Fr&uuml;hjahrsferien zu verweigern. Die Abstinenz k&ouml;nnte einen Rekordwert erreichen. Davon d&uuml;rften radikale Kandidaten wie die Rechtsextreme Marine Le Pen profitieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/sarkozy-im-wahlkampf-buhlen-um-rechtsextreme-waehler-1.1328428\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> So traurig es ist, Sarkozy holt anscheinend nach der Terrorserie in Toulouse in Umfragen auf&lrm;. Neben dem Thema Sicherheit bleiben die Themen Immigration und Autorit&auml;t auf der Tagesordnung. Auch die Aussichten f&uuml;r Europa sind d&uuml;sterer geworden, nachdem Sarkozy Frankreichs Beitrag zum Haushalt der Europ&auml;ischen Union einfrieren will. Frankreich w&uuml;rde damit j&auml;hrlich ca. 600 Millionen Euro einsparen. Laut den Umfrageinstituten Ifop und Ipsos liegt f&uuml;r die erste Runde zurzeit Sarkozy mit 28,5 bzw. 29 Prozent knapp vor Holland mit 27 bzw. 28,5 Prozent. Den dritten Platz  nimmt die rechtsextreme Kandidatin Marine Le Pen mit 16,5 bzw. 15 Prozent ein, knapp vor dem Linkskandidaten Jean-Luc M&eacute;lenchon mit 14 Prozent. Der Zentrist Fran&ccedil;ois Bayrou rutschte mit 9,5 Prozent in beiden Umfragen unter die Zehn-Prozent-Marke, was die Chance Sarkozys &uuml;ber die Mitnahme Bayrous im Stechen doch noch das Rennen zu machen, mindert. Dieses Stechen am 6. Mai w&uuml;rde Hollande laut beiden Umfragen mit 53 (Ifop) bzw. 55 Prozenz (Ipsos) gewinnen. &ndash; Nichts Gutes f&uuml;r die Zukunft l&auml;sst der Erfolg der rechtsextremistischen Marine Le Pen ahnen, die nach einer Umfrage der Tageszeitung &ldquo;Le Monde&rdquo; Le Pen bei den 18- bis 24-J&auml;hrigen auf dem ersten Rang steht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>PIRATEN: Der Weg ist das Ziel<\/strong><br>\nDie PIRATEN sind in aller Munde. Die Sensation liegt zum Greifen nah. Berlin, Saarland, wahrscheinlich Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird die Piratenpartei n&auml;chstes Jahr in den Bundestag einziehen. Gleichzeitig sieht sie sich innerparteilichen Vorw&uuml;rfen zu Sexismus und Rassismus, sowie externer Kritik, vor allem von den etablierten Parteien, ausgesetzt. Kein Programm zu allen Themen zu haben wird ihnen als Schw&auml;che ausgelegt. Aber es sind nicht die Inhalte, die Nichtw&auml;hler mobilisieren und W&auml;hler ihre Stimme f&uuml;r die PIRATEN abgeben lassen. Es ist ein einmaliger Prozess in der deutschen Parteienlandschaft: Eine Neue Art Politik zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/holgerherz.wordpress.com\/2012\/04\/10\/piraten-der-weg-ist-das-ziel\/\">Holger Herz<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Parteienkrise: Die Odyssee der Moralpiraten<\/strong><br>\nDie Piraten sind ein Spiegelbild der Entt&auml;uschung der B&uuml;rger &uuml;ber das Versagen des Politikbetriebs &ndash; und des Misstrauens in die gesellschaftlichen F&uuml;hrungsfiguren. Entsprechend werden sie von ihren Anh&auml;ngern als Oppositionspartei verstanden &ndash; aber warum ist dann eigentlich niemand in der Politik gegen sie?..<br>\nEinzig die Idee, den &ouml;ffentlichen Nahverkehr kostenfrei zu gestalten, war hinreichend provokativ, um f&uuml;r etwas Emp&ouml;rung zu sorgen. Ansonsten sind die Piraten geradezu republikanische Streber, &uuml;berall ist vom Gemeinwesen der Demokratie und der &ouml;ffentlichen Teilhabe die Rede. Au&szlig;erhalb der Urheberrechtsfragen im Internet und der Datenschutzproblematik f&auml;llt ihnen offenbar nicht viel ein, wogegen sie sein k&ouml;nnen&hellip;<br>\nVielmehr sto&szlig;en die Piraten in eine L&uuml;cke, die sich im Vertrauen in die etablierte Politik aufgetan hat&hellip;<br>\nUm das Wesen der Piraten wird fast mehr diskutiert, als &uuml;ber ihre Forderungen. Wer sie kritisiert, bekommt meist zu h&ouml;ren, man habe sie eben nicht verstanden. Wer vorwirft, keine abgrenzbaren Positionen zu haben, hat eben nicht die Diskussionskultur verstanden. Wer bem&auml;ngelt, es gebe keine markanten F&uuml;hrungsfiguren, hat nicht sie Basisdemokratie verstanden. Sie sind damit die erste Partei, die sich nicht erkl&auml;ren muss, sondern sich selbst gen&uuml;gen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.novo-argumente.com\/magazin.php\/novo_notizen\/artikel\/0001097%20\">Novo Argumente<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Interessant sind auch die Kommentare.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Der Angriff der Neoliberalen auf die Kulturf&ouml;rderung der &ouml;ffentlichen Hand<\/strong><br>\n[&hellip;] 1. Durch die Inszenierung &ouml;ffentlicher Aufmerksamkeit sorgt man daf&uuml;r, dass ein Thema auf die &ouml;ffentliche Agenda kommt. Wortf&uuml;hrer sind dabei nicht die Betroffenen, Interessengruppen oder Fachwissenschaftler, sondern sogenannte &rsaquo;Experten&lsaquo;, wie in diesem Fall Herr Haselbach. Das Bestehende wird schlecht geredet, Privatisierung und Marktf&ouml;rmigkeit als Allheilmittel angepriesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bildung-wissen.eu\/kommentare\/der-angriff-der-neoliberalen-auf-die-kulturforderung-der-offentlichen-hand.html\">GBW<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Generation Tauschb&ouml;rse<\/strong><br>\nEs geht weder um den Weltfrieden, noch um die Atomkraft &ndash; wer sich heute politisch engagiert, geht oft aus einem ganz anderen Grund auf die Stra&szlig;e: dem Urheberrecht. Der Kampf um das freie Internet wird erbitterter gef&uuml;hrt denn je.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/technologie\/it-tk\/it-internet\/urheberrecht-im-netz-generation-tauschboerse\/6490752.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Es ist schon erstaunlich, einen solchen erfreulich sachlichen Artikel in just dem Blatt zu lesen, dessen Chefredakteur in dieser Woche eine mehr als <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/kommentare\/mein-kopf-gehoert-mir-ueber-160-statements-zum-urheberrecht\/6484234.html\">fragw&uuml;rdige Lobbykampagne zum Thema Urheberrecht<\/a> gestartet hat.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Die komplette Selbstdemontage des Handelsblatt<\/strong><br>\nDas Handelsblatt hat heute eine Titelgeschichte herausgebracht, in der versucht wird, gegen die drohende &ldquo;Enteignung&rdquo; der Kreativen durch die Piraten (die &ldquo;Enteigungspartei&rdquo; laut Handelsblatt) anzuschreiben. Denn diese setzen ihren Marsch durch die Landtage fort und kommen vielleicht bald im Bundestag an. Das ist, fast gar nicht zusammengefasst, das sehr, sehr simple Bild, welches das Handelsblatt zeichnet.<br>\nEine detaillierte Kritik der Selbstdemontage einer Wirtschaftszeitung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neunetz.com\/2012\/04\/05\/die-komplette-selbstdemontage-des-handelsblatt\/\">neunetz.com<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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