{"id":128276,"date":"2025-02-05T13:48:04","date_gmt":"2025-02-05T12:48:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128276"},"modified":"2025-02-05T13:46:05","modified_gmt":"2025-02-05T12:46:05","slug":"leserbriefe-zu-kriegstreiber-haben-oberwasser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128276","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eKriegstreiber haben Oberwasser\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128201\">In diesem Beitrag<\/a> besch&auml;ftigt sich <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong> mit einem Artikel und einem Leitartikel aus <i>Die Rheinpfalz<\/i>. Der Artikel basiere auf einer dpa-Meldung und werde vermutlich bundesweit verbreitet. Ein Bundeswehrgeneral werde deutlich: &bdquo;Man kann Deutschland nicht wirtschaftlich sparsam verteidigen, man muss es effektiv verteidigen&ldquo;. &Uuml;bersetzt hei&szlig;e &bdquo;das wohl: Man braucht viel Geld daf&uuml;r und das wollen wir von euch, ihr bl&ouml;den Steuerzahler, haben&ldquo;. Es gehe &bdquo;nicht mehr darum, Wege zum Frieden und zum Verhandeln zu finden. Wir sollen auf Krieg eingestellt werden. Mit allen Mitteln&ldquo;. Wir haben dazu interessante Leserbriefe erhalten. Danke daf&uuml;r. Hier folgt nun eine Auswahl, die <strong>Christian Reimann<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt hat.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag,<\/p><p>wieder einmal, wessen Geistes Kind sind diese verantwortungslosen, geistigen Brandstifter?<\/p><p>Bundeswehroffiziere werden seit Jahren in den USA gehirngewaschen und wie wir wissen auch die sogenannte Medienelite.<\/p><p>Sie beherrschen unangefochten den &ouml;ffentlich wirksamen Raum.<\/p><p>Einfach unbewiesene Behauptungen in den publiken Medien propagieren, die m&ouml;gliche Antwort, der b&ouml;se Russe war&acute;s, mitliefern und schon nicken, wie in diesem Fall wohl die meisten Leser noch zustimmend mit dem Kopf. Wer auf so einen plumpen Bl&ouml;dsinn hereinf&auml;llt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.<\/p><p>Die Realit&auml;t scheint und ist, sehr viele Menschen fallen darauf herein.<\/p><p>Im Handumdrehen, Hunderttausende gegen unliebsame Parteien, kaum einer f&uuml;r den Frieden.<\/p><p>Scheinbar wollen die Menschen einfach belogen und betrogen werden.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nThomas St&ouml;be<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseiten-Team,<\/p><p>Das ist schon wie kurz vor dem &Uuml;berfall auf Polen am 1. September 1939, diese Meinungsmache und dieses Sch&uuml;ren von Kriegsatmosph&auml;re. Da berichteten die deutschen Medien ebenfalls st&auml;ndig von &bdquo;Vorf&auml;llen, Zwischenf&auml;llen, Provokationen&ldquo;, um das Volk auf den Krieg einzustimmen.<\/p><p>Verantwortungslos von Medien, Politikern, Milit&auml;rs und auch seitens der Justiz, denn m&uuml;ssten solche Medien, Milit&auml;rs und Politiker nicht wegen Volksverhetzung vor Gericht gestellt werden?<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMatthias Koch<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>die &Auml;u&szlig;erungen dieses Herrn Sollfrank habe ich als Meldung von dpa bei der hiesigen BNN gelesen.<\/p><p>F&uuml;r seine Behauptungen hat der Bundeswehrgeneral nat&uuml;rlich KEINE Belege. Es geht in erster Linie darum, mehr Geld in die R&uuml;stung zu stecken und die deutschen R&uuml;stungsfirmen zu unterst&uuml;tzen.<\/p><p>Aber es gibt auch Hoffnung. Zwickau beschlie&szlig;t nach BSW Antrag &ouml;ffentliches Werbeverbot f&uuml;r die<\/p><p>Bundeswehr. Die Tram mit Tarnanstrich ist wohl Geschichte.<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;CDU-Fraktionschef Michael Luther vertrat die Auffassung, dass der Bundeswehr als Berufs- und Parlamentsarmee Reklame gestattet sein muss: &lsquo;Wer ihr Werbung verbieten will, will in Wirklichkeit die Bundeswehr abschaffen.&rsquo; &Auml;hnlich &auml;u&szlig;erte sich der Gr&uuml;ne Wolfgang Wetzel: &lsquo;Werbung hat nichts mit Militarismus zu tun&rsquo;. Und Jens Heinzig (BfZ): &lsquo;Die Wehrpflicht ist ausgesetzt, Werbung deshalb legitim.'&rdquo;<br>\nQuelle: Radio&nbsp;Zwickau und Freie Presse.\n<\/p><\/blockquote><p>Es ist gut, da&szlig; Sie auf den Artikel Die Rheinpfalz hingewiesen haben.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nHelmut Lang<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>der von Ihnen zitierte Generalleutnant spricht wie einer der unz&auml;hligen sogenannten Experten, die seit Jahren die Menschen in diesem Land mit ihrer Expertise mental vergiften. Da drau&szlig;en ist kein Feind, also backen wir uns einen. Mit den immer gleichen Worth&uuml;lsen wie &ldquo;k&ouml;nnte&rdquo;, &ldquo;d&uuml;rfte&rdquo;, &ldquo;wahrscheinlich&rdquo;, &ldquo;wohl&rdquo; und dergleichen. Keine Belege, aber der Angstbackofen wird immer wieder neu best&uuml;ckt. Er sagt es ja selber: &ldquo;Es geht an die Wahrnehmungsebene unserer Bev&ouml;lkerung&rdquo;.<\/p><p>Ich bin Jahrgang 1961 und durfte diese widerliche Fleischbeschau namens &ldquo;Musterung&rdquo; durchlaufen. Der Dienst an der Waffe blieb mir jedoch erspart. Ich kenne die Bundeswehr daher nur von au&szlig;en, durch Berichte und Erz&auml;hlungen. Aus meiner Sicht lassen sich Berufsmillit&auml;rs wie dieser Generalleutnant grob in zwei Kategorien aufteilen. Es gibt Soldaten, die kennen ihren Beruf. Sie wissen, wie es geht und was sie brauchen. Und es gibt Soldaten, die haben ihren Beruf verstanden. Auch sie wissen, wie es geht. Aber sie wissen auch ganz genau, welche Konsequenzen die Anwendung dieses Wissens mit sich bringt. Es bedeutet die totale, physische Zerst&ouml;rung. Diese Soldaten w&uuml;rden immer die Diplomatie bevorzugen. Unser Generalleutnant hingegen geh&ouml;rt aus meiner Sicht zur ersten Kategorie. Er bevorzugt das Breitschwert und mit seiner w&uuml;sten Drohkulisse bettelt er darum, dass man ihm eine m&ouml;glichst gro&szlig;e Klinge an die Hand gibt.<\/p><p>Ist unser Land irgendwann komplett falsch abgebogen oder war es von Anfang an so geplant? Wir werden es herausfinden.<\/p><p>Mit sehr besorgten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nSiegfried Seifert<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>was da gesagt und geschrieben wird ist unertr&auml;glich.<\/p><p>Ist es nun Dummheit und Inkompetenz was den Herrn General beschreiben k&ouml;nnte.<\/p><p>Wahrscheinlich eher nicht. Es ist das, was Sie im vorletzten Absatz Ihres Textes sehr richtig anmerken: &ldquo;Es geht nicht mehr darum, Wege zum Frieden und zum Verhandeln zu finden. Wir sollen&nbsp; auf Krieg eingestellt werden. Mit allen Mitteln. Auch mit einer unertr&auml;glichen Sprache.&rdquo;<\/p><p>Wenn ich mir anh&ouml;ren muss, was so auf der Stra&szlig;e geredet wird, dann stelle ich leider fest, dass dieses &ldquo;Mobilmachungsgerede&rdquo; leider von vielen Menschen geglaubt wird. Nur sich selbst, oder die eigenen Kinder wollen die Leute noch nicht auf die Schlachtbank schicken. Aber vielleicht &auml;ndert sich dies durch die andauernde und immer aggressiver werdende Kriegspropaganda durch die Medien auch noch. Wann wachen die Menschen in unserem Land auf? Ich verstehe es einfach nicht. So bescheuert kann man doch eigentlich nicht sein, um diese Kriegstreiber zu durchschauen. Wo bleiben die Intellektuellen und die einstigen Friedensaktivisten unter den K&uuml;nstlern? Abgetaucht!!<\/p><p>&mdash;<\/p><p>Ulrich Kleinecke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>vielleicht sollte man mal einen Artikel dazu bringen, welche Gefahr schlecht informierte Gener&auml;le f&uuml;r die Landesverteidigung darstellen.<\/p><p>Zu den Kabeln in der Ostsee brachte die Washington Post bereits am 19.01 folgenden Artikel:<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/world\/2025\/01\/19\/russia-baltic-undersea-cables-accidents-sabotage\/\">&ldquo;Accidents, not Russian sabotage, behind undersea cable damage, officials say&rdquo;<\/a><\/p><p>Wenn sich also ein General jetzt, einen halben Monat sp&auml;ter, immer noch dazu hinrei&szlig;en l&auml;sst, den Russen bei den Seekabeln unterschwellig was anzudichten, ist entweder v&ouml;llig uninformiert oder betreibt bewusst Propaganda. Beides definitiv eine Gefahr f&uuml;r die ach so gesch&auml;tzte Landesverteidigung.<\/p><p>Und um das mal in den Kontext zu setzen, die WP gilt gemeinhin als Hauspostille der CIA (CIA gibt WP bevorzugt &ldquo;Tipps&rdquo; wenn etwas an die &Ouml;ffentlichkeit soll), dennoch berichtet man dort offener als in der gesamten deutschen Medienlandschaft.<\/p><p>Es ist einfach nur noch traurig.<\/p><p>mfg<br>\nRonny Dietzsch<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>es freut mich, aus Ihren Artikeln herauszulesen, dass sozusagen Ihre Moralvorstellung konstant bleibt, w&auml;hrend die herrschende Politik anscheinend in ethischer Hinsicht nicht nachvollziehbare Kapriolen schl&auml;gt. Diese Kriegslogik ist eigentlich keine Logik, solange nicht versucht, diese offensichtliche Doppelmoral in vielerlei Hinsicht zumindest aufzul&ouml;sen. Was ist der Unterschied z.B. im gerne so bezeichneten Angriffskrieg Russlands gegen&uuml;ber den bisher erfolgten Angriffskriegen des Westens? Ganz einfach &ndash; w&auml;hrend bei den westlichen Angriffen die Betonung auf der Erkl&auml;rung (&ldquo;es war notwendig&rdquo;) f&uuml;r den Krieg liegt, wird das Anh&ouml;ren einer russische Begr&uuml;ndung gemieden &ldquo;wie der Teufel das Weihwasser&rdquo;. Theoretisch k&ouml;nnte doch die Bundesregierung in ihrem Kampf gegen rechts Putin in seinem eigenen Kampf gegen rechts, also z.B. f&uuml;r eine Gleichberechtigung russisch- und ukrainischst&auml;mmiger Bev&ouml;lkerungsteile in der Ukraine durch die ukrainischen Regierung, unterst&uuml;tzen. Da w&auml;ren doch Gemeinsamkeiten, weshalb ein Konflikt l&ouml;sbar sein m&uuml;sste? Also, die Bundesregierung &ldquo;gemeinsam mit Putin gegen rechts&rdquo;.<\/p><p>Aber man merkt schon bei solchen Gedankenspielen, dass eine Konfliktl&ouml;sung gar nicht im Interesse der eigenen Regierung ist, und auch nicht der EU oder der Nato (nebenbei: auch nicht gegen links oder rechts). Komisch eigentlich, dabei gibt es gerade hier positive Errungenschaften aus schwieriger Vergangenheit, so dass hier doch Expertise da sein m&uuml;sste: Z.B. der Interessenausgleich beiderseits der d&auml;nischen Grenze, S&uuml;dtirol in Italien, die Vers&ouml;hnung mit Frankreich, Anerkennung der Oder-Nei&szlig;e-Grenze mit Polen. Und dann erz&auml;hlen westliche Politiker ernsthaft, keine Konfliktl&ouml;sung sehen zu k&ouml;nnen? Ich k&ouml;nnte mir auch vorstellen, dass der Minsker Vertrag in der urspr&uuml;nglichen Absicht wohl ernst gemeint war, aber die Politiker hinterher dem st&auml;rker werdenden, Eskalations-vorantreibenden Druck pers&ouml;nlich nicht Stand hielten und einfach erz&auml;hlten, er war nicht so gemeint. Ich frage mich ernsthaft, ob die k&ouml;rperlichen Ausfallerscheinungen bei &ouml;ffentlichen Anl&auml;ssen von Frau Merkel psychosomatische Symptome eines nicht-ehrlich-seins mit sich und Anderen sind. Sie h&auml;tte, gerade am Ende ihres Berufslebens, ohne tats&auml;chliche Not ihre Macht f&uuml;r eine Vers&ouml;hnung einsetzen und kriegstreiberischen Impulsen entgegen wirken k&ouml;nnen.<\/p><p>Hilfreich finde ich den Versuch einen entsprechenden Vergleich der Politik zu finden auf der Ebene der eigenen pers&ouml;nlichen Beziehungen, um die Politik einordnen zu k&ouml;nnen. Z.B.: Wenn ich zur L&ouml;sung eines pers&ouml;nlichen Konfliktes zum Gericht gehen w&uuml;rde, w&auml;re der Richter wohl an einem Ausgleich zwischen meinem Kontrahenten und mir gelegen und w&uuml;rde mir keine (auch nur symbolische) Waffe in die Hand dr&uuml;cken um meine Situation zu kl&auml;ren. In der Politik dagegen scheint der Ankl&auml;ger gleichzeitig Staatsanwalt und Richter zu sein; die Politik bleibt zunehmend hinter den gesellschaftlichen Errungenschaften des Ausgleichs (Diplomatie) zur&uuml;ck. Ich denke, die Zivilgesellschaft muss letzten Endes der Politik den (verweigerten) Spiegel vorhalten und helfen, die Politik wieder ins Lot zu bringen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nNorbert Nielsen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>nicht nur dass die Kriegstreiber Oberwasser haben, sondern sie treiben aus meiner Sicht systematisch auf den Krieg hin. Mit einem B&uuml;ndel von Verd&auml;chtigungen wird das Bild vom b&ouml;sen Russen gezeichnet, der zu allem f&auml;hig ist. Aus meiner Sicht wird der &ldquo;propagandistische Anlass&rdquo; f&uuml;r einen Angriff vorbereitet, so wie Hitler seinerzeit den &ldquo;&Uuml;berfall auf den Sender Gleiwitz&rdquo; inszenieren lie&szlig;, um den &Uuml;berfall auf Polen zu &ldquo;begr&uuml;nden&rdquo;.<\/p><p>Als das kaputte Stromkabel in der Ostsee in allen Medien war, brachte die FR einen Artikel, in dem sie lauter deutsche (!) Stimmen zu Wort kommen lie&szlig;, um dem Leser einzutrichtern, wie schlimm die Russen es schon treiben. Zuletzt kam Masala von der Bundeswehrhochschule M&uuml;nchen zu Wort. Er stellte in den Raum, dass solche &ldquo;Attacken&rdquo; auf Infrastruktur einen Angriff nach Art. 5 das Nato-Statuts darstellen und die Beistandspflicht ausl&ouml;sen k&ouml;nnten. Bei Cyberattacken sei das immerhin schon Beschlusslage.<\/p><p>Der deutsche Imperialismus feiert also fr&ouml;hliche Urst&auml;nd; man scheint in jenen Kreisen zu glauben, dass Deutschland auf diese Art Westeuropa in einen Krieg gegen Russland hineinziehen k&ouml;nne. Noch ein paar Jahre Zirkus um kaputte Strippen in der Ostsee und Drohnenschw&auml;rme vom Baumarkt &uuml;ber Munster und Grafenw&ouml;hr, gen&uuml;gend Granaten auf der hohen Kante und ein zur Kriegswilligkeit aufbereitetes Volk, dann geht schon wieder ein Kabel in der Ostsee kaputt: Jetzt ist &ldquo;unsere&rdquo; Geduld ersch&ouml;pft, jetzt war&rsquo;s ein wirklicher Angriff, jetzt wird zur&uuml;ckgeschlagen.<\/p><p>Mir scheint, dass einige Knallschatten, um diesen milit&auml;rischen Jargon zu bem&uuml;hen, tats&auml;chlich auf dieses Szenario hinarbeiten. Aber haben sie die Rechnung mit Frankreich, Italien, Spanien, Portugal und einigen andern Nato-Staaten gemacht? Die Italiener hatten seinerzeit wenig Bock, zwischen heulenden Steppenw&ouml;lfen und bei -40 Grad Celsius den Nachschub f&uuml;r die deutschen Truppen in Stalingrad zu sichern. In der &ldquo;Grande Nation&rdquo; wei&szlig; man um die L&auml;nge des Weges bis Moskau und vor allem um den zur&uuml;ck. Aber im Windschatten Deutschlands zu marschieren, das geht schon gar nicht. Die Briten werden vielleicht ein Expeditionskorps schicken und von ferner Trib&uuml;ne eifrig anfeuern.<\/p><p>Wie gehen wir mit unsern Knallschatten um? Gen&uuml;gt es, ihnen in Kasernenhofton zu sagen, sie sollen sich, wie es Knallschatten geziemt, verpi&hellip;n?<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nWolf G&ouml;hring<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r den Hinweis und die Anmerkungen zum Beitrag in der &ldquo;Rheinpfalz&rdquo;.<\/p><p>Die beiden von Ihnen aufgezeigten Beitr&auml;ge &ldquo;Wir sind nicht mehr im Frieden&rdquo; und &ldquo;An den Krieg denken&rdquo; sind auch im Online-Angebot dieser Zeitung.<\/p><p>Solch haarstr&auml;ubende &Auml;u&szlig;erungen von hochrangigen deutschen Milit&auml;rs und Journalisten haben System.<\/p><p>Sie sind Teil der konzertierten Aktionen von Politik, Milit&auml;r und Mainstream-Medien, um den Rezipienten das Gehirn &ldquo;matschig&rdquo; zu machen, das dazugeh&ouml;rige Feinbild zu vermitteln und sie von noch mehr Ausgaben f&uuml;r R&uuml;stung zu &uuml;berzeugen und um sie &ldquo;kriegst&uuml;chtig&rdquo; zu schreiben und reden.<\/p><p>Am 2.1.2025 kommt in dem Blatt &ldquo;Die Schw&auml;bische&rdquo; ein hochrangiger Bundeswehr-Kommandeur ausf&uuml;hrlich zu Wort mit &auml;hnlich unglaublichen Aussagen, wie die in der &ldquo;Rheinpfalz&rdquo;.<\/p><p>&ldquo;Operationsplan Deutschland&rdquo;<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/panorama\/die-angriffsphase-des-gegners-laeuft-schon-3207236\">&ldquo;Der Feind hei&szlig;t Russland: &ldquo;Die Angriffsphase des Gegners l&auml;uft schon&rdquo;<\/a><\/p><p>Da der fragenstellende und stichwortgebende Journalist auch seine E-Mail-Adresse angibt, habe ich ihm eine sachliche und ausf&uuml;hrliche Nachricht geschickt, in der ich ihm auch ein paar Fragen gestellt habe. Eine Stunde nachdem ich die Mail abgeschickt habe, kam die Nachricht &ldquo;Empf&auml;nger unbekannt&rdquo;.<\/p><p>Weil es zu dieser Thematik passt, m&ouml;chte ich Sie gerne noch darauf hinweisen, dass am 31.12.2024 mehrere Online-Beitr&auml;ge erschienen sind, mit dem Thema: &ldquo;25 Jahre Putin&rdquo;.<\/p><p>Die Deutsche Welle brachte hierzu einen ausf&uuml;hrlichen Artikel, bei dem ich mir beim Durchlesen gedacht habe, dieser Beitrag w&auml;re ein Vorzeigeobjekt daf&uuml;r, was das Gegenteil von &ldquo;Journalismus&rdquo; ist.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/25-jahre-pr%C3%A4sident-putin-vom-freund-zum-feind-f%C3%BCr-europa\/a-69879287\">&ldquo;25 Jahre Pr&auml;sident Putin: Vom Freund zum Feind&rdquo;<\/a><\/p><p>&ldquo;Am 31. Dezember 1999 wurde Wladimir Putin Pr&auml;sident Russlands. Zun&auml;chst war er Partner f&uuml;r Europa, jetzt ist der Autokrat der gr&ouml;&szlig;te Gegner. Bernd Riegert blickt zur&uuml;ck.&rdquo;<\/p><p>Hierzu habe ich dem Sender eine ausf&uuml;hrliche Programmbeschwerde geschickt.<\/p><p>Sollten Sie neben Ihrer vielen Arbeit noch die Zeit finden, einen Leserbrief an Ihre Zeitung zu schicken, auch wenn er nicht ver&ouml;ffentlicht werden sollte, w&auml;re das sicher auch eine wertvolle Arbeit.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nBernhard Moser<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128201\">In diesem Beitrag<\/a> besch&auml;ftigt sich <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong> mit einem Artikel und einem Leitartikel aus <i>Die Rheinpfalz<\/i>. Der Artikel basiere auf einer dpa-Meldung und werde vermutlich bundesweit verbreitet. Ein Bundeswehrgeneral werde deutlich: &bdquo;Man kann Deutschland nicht wirtschaftlich sparsam verteidigen, man muss es effektiv verteidigen&ldquo;. &Uuml;bersetzt hei&szlig;e &bdquo;das wohl: Man braucht viel Geld daf&uuml;r und das<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128276\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-128276","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/128276","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=128276"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/128276\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":128280,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/128276\/revisions\/128280"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=128276"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=128276"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=128276"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}