{"id":128323,"date":"2025-02-06T14:18:27","date_gmt":"2025-02-06T13:18:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128323"},"modified":"2025-02-06T14:18:27","modified_gmt":"2025-02-06T13:18:27","slug":"leserbriefe-zu-zurueck-zum-atom-energiepolitische-tagtraeumereien-im-wahlkampf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128323","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eZur\u00fcck zum Atom? Energiepolitische Tagtr\u00e4umereien im Wahlkampf\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Jens Berger<\/strong> thematisiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127923\">hier<\/a> die Forderung von Union und FDP nach einer &bdquo;Option&ldquo; zur R&uuml;ckkehr zur Kernkraft sowie die der AfD, die deren Ausbau fordere. Union und FDP w&uuml;rden mit dem W&auml;hler &bdquo;spielen&ldquo;, indem sie sich bzw. dem Markt die &bdquo;Option&ldquo; Kernenergie offenlassen; wohlwissend, dass diese Option ohnehin nicht gezogen werde. Von preiswerten Gasimporten aus Russland w&uuml;rden sie nichts halten. SPD, Gr&uuml;ne und Linke hielten &bdquo;weder etwas von Kernenergie noch von einer Wiederaufnahme der Gaslieferungen aus Russland, w&uuml;rden mit ihrem energiepolitischen Programm die Strompreise also mittelfristig nicht senken&ldquo;. Einzig das BSW vertrete &bdquo;energiepreispolitisch eine konsistente Linie und fordert &ndash; wie die AfD &ndash; die Wiederaufnahme der Gaslieferungen aus Russland&ldquo;. Wir haben dazu interessante Leserbriefe erhalten und danken daf&uuml;r. Es folgt nun eine Auswahl, die <strong>Christian Reimann<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt hat.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team, lieber Jens Berger,<\/p><p>danke f&uuml;r diesen sehr klaren Artikel, der alle relevanten Bereiche des Themas beleuchtet. Er sollte zur Pflichtlekt&uuml;re werden f&uuml;r all die Stammtischfachleute zum Thema Strom.<\/p><p>Zumal das Thema Endlagerung, Atomunf&auml;lle und die damit verbundenen Leiden und Kosten noch weitgehend ausgeklammert wurden.<\/p><p>Zur beherzten Weiterf&uuml;hrung der Energiewende gibt es keine Alternative.<\/p><p>An die gro&szlig;e Versorgungsl&uuml;cke im europ&auml;ischen Stromnetz beim Ausfall bzw. Abschaltung der vielen AKWs in Frankreich m&ouml;chte ich gar nicht denken. Aber nicht, weil ich diesen AKWs hinterhertrauere, sondern weil in der Zwischenzeit in diesen L&auml;ndern vers&auml;umt wurde, Alternativen aufzubauen. Ausbaden mit hohen Strompreisen m&uuml;ssen das im Europ&auml;ischen Verbundnetz dann wieder alle.<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e<br>\nWilli Jung<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<\/p><p>ganz herzlichen Dank f&uuml;r diese fundierte faktenbasierte Arbeit, aus der hervorgeht, dass billige Energie nicht nur ein nicht erf&uuml;llbares Wahlversprechen ist, wahrscheinlich eher als L&uuml;ge bezeichnet werden muss. Und die Politiker kennen die Situation.<\/p><p>Vor allem der &uuml;berzeugende Vergleich mit der regenerativen Energie und die zeitliche Dimension von Neubauten k&ouml;nnen nur dazu f&uuml;hren, die Gedanken an neue AKW&rsquo;s zu beerdigen.<\/p><p>Die M&auml;r billigen Stroms ist ja nicht neu. Der niedrige Preis war nicht nur wegen der bereits abgeschriebene Kernkraftwerke m&ouml;glich. Die Atomindustrie ist meines Wissens &bdquo;gepampert&ldquo; worden wie keine andere Branche. Ich habe mal versucht, die H&ouml;he der Subventionen, die in die AKW&rsquo;s flossen, zu recherchieren. Es ist mir nicht gelungen.<\/p><p>Was Sie gar nicht erw&auml;hnen, ist das Problem der Entsorgung. Im Gegensatz zu Schulden des Staates, die gleichzeitig auch ein Verm&ouml;gen darstellen, belastet die (mangelnde) Entsorgung unsere Nachkommen (falls es die noch geben sollte) auf Jahrhunderte und mehr.<\/p><p>Joachim Gro&szlig;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>falls man bei CDU und AfD noch einen klitzekleinen Rest von Wirtschaftskompetenz unterstellt haben sollte, ist damit jetzt auch Schluss. Wo man hinschaut in der Politik, dr&ouml;hnende Inkompetenz und Tanz der narzisstischen Psychopathen.<\/p><p>Dass Sie dem einen Leuchtturm an Kompetenz und Sachlichkeit entgegen halten, dickes Lob daf&uuml;r! W&uuml;rde eine Partei Sie als Wirtschaftsminister nominieren, ich w&uuml;rde glatt wieder w&auml;hlen gehen.<\/p><p>Dank an Sie und die NachDenkSeiten f&uuml;r Ihre hervorragende Arbeit,<\/p><p>Rolf Henze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger, liebes Nachdenkseiten-Team,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r diesen Artikel zum Thema Atomstrom.<\/p><p>Ich kann mich nicht erinnern, dass ich in den letzten Jahren einen so umfangreichen, kompetenten, sachlichen und fundierten Beitrag zum Thema Atomkraft irgendwo gelesen h&auml;tte. Chapeau !<\/p><p>Auf die Einzelheiten m&ouml;chte ich gar nicht eingehen, das haben Sie, Jens Berger, ja detailliert gemacht.&nbsp;<\/p><p>Zwei, drei kleine Anmerkungen zu diesem Thema h&auml;tte ich aber noch, die in Ihrem Beitrag nicht so recht zur Sprache gekommen sind und die meiner Meinung nach bei diesem Thema dennoch nicht unerw&auml;hnt bleiben sollten.&nbsp;<\/p><ol>\n<li>die Sache mit der Beschaffung des notwendigen Brennmaterials f&uuml;r die Kernkraftwerke &ndash; Uran. Kommt woher? War da was?<\/li>\n<li>die Sache mit der Entsorgung der verbrauchten Brennst&auml;be &ndash; Endlagerung. Gibt es da irgendetwas neues?<\/li>\n<li>die Sache mit dem &bdquo;kleinen&ldquo; Restrisiko eines Super-GAU&rsquo;s &ndash; maximal alle 10 000 Jahre (wie uns Tschernobyl und Fukushima zeigen nicht wirklich eine realistische Risikoeinsch&auml;tzung)<\/li>\n<li>die Sache mit dem waffenf&auml;higen Plutonium welches Nuklearm&auml;chte ben&ouml;tigen, um ihren Status als Atommacht beizubehalten und sichern zu k&ouml;nnen. Diese Sicherung hat die franz&ouml;sische Regierung gezwungen, die EDF (Electricite de France) mit gewaltigen finanziellen Ma&szlig;nahmen vor dem Ruin zu retten, in den sie aufgrund der hohen Betriebs- und Wartungskosten der laufenden Kernkraftwerke und der katastrophalen Kostensteigerungen bei den mitverantwortlichen<\/li>\n<\/ol><p>Neubauten, geraten ist.&nbsp;<\/p><p>All diese Argumente zusammen zeigen deutlich, dass Kernkraft kein Ausweg aus der aktuellen Energiemisere sein kann und wird.<\/p><p>Und dennoch helfen diese sachlichen Argumente nicht, um die &ouml;ffentliche Meinung sowohl in der Politik, in den Medien und in der Gesellschaft in eine vern&uuml;nftige Umlaufbahn zu bringen.&nbsp;<\/p><p>Wie bei den vielen anderen wichtigen Themen dieser Tage.&nbsp;<\/p><p>Eine sachliche, wissens-und vernunftsbasierte Auseinandersetzung mit den Themen Migration, Krieg, Klima, B&uuml;rgergeld, Sicherheit, etc. findet nicht (mehr?) statt.&nbsp;<\/p><p>Jens Biester<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Aus dem Artikel geht klar hervor, da&szlig; die Atomenergie in Deutschland keine realistische Zukunft mehr hat. Aller Energiekonzerne lehnen ab. Warum also diese Diskussion der Parteien?<\/p><p>Geht es m&ouml;glicherweise &nbsp;gar nicht um deutsche Kernkraftwerke, sondern um die Option einer Atombombe f&uuml;r Deutschland? Was auf den ersten Blick weit hergeholt wirkt, ergibt beim Blick auf die Fakten ein ganz anderes Bild. Die friedliche und die milit&auml;rische Nutzung der Atomspaltung waren schon immer zwei Seiten einer Medaille. Franz Josef Strau&szlig; wollte mit dem Bau des Forschungsreaktors in Garching in den 50er Jahren einen Zugang zu einer deutschen Atombombe. Dem hat nur der Atomwaffensperrvertrag einen Riegel vorgeschoben. Aber die Option sollte erhalten bleiben, daher entschied man sich f&uuml;r die friedliche Nutzung der Kernenergie trotz Unwirtschaftlichkeit und Unversicherbarkeit. Weltweit ist die Atomenergie nur der Vorwand f&uuml;r ein nukleares Waffenprogramm. S&auml;mtliche Atomm&auml;chte setzen daher auf Kernenergie. Der Einsatz und selbst die Lagerung von Atombomben sind v&ouml;lkerrechtswidrig, das verst&ouml;&szlig;t gegen den Kernwaffenverbotsvertrag der UNO. Trotzdem lagern in B&uuml;chel ca 20 US-Wasserstoffbomben unter dem Vorwand der nuklearen Teilhabe der Bundeswehr. Die Flugzeuge F35 f&uuml;r deren Einsatz wurden gerade in den USA bestellt. In Deutschland sind Atombomben derzeit nicht besonders popul&auml;r, daher sollen Mittel f&uuml;r die Herstellung unter dem Label &sbquo;Kernenergie&lsquo; mobilisiert werden.&nbsp; F&uuml;r die Herstellung braucht man neben Fachpersonal &nbsp;eine Anreicherungsanlage von Kernbrennstoffen und eine Fabrik f&uuml;r Brennelemente. Beides gibt es in Gronau und Lingen. Die CDU\/CSU, die SPD, die FDP und die AfD haben es bisher abgelehnt, diese Einrichtungen parallel zu den Reaktoren still zu legen. Der Forschungsreaktor in Garching wird seit 20 Jahren genehmigungswidrig mit hoch-angereichertem, waffenf&auml;higen Uran betrieben. Diese Brennst&auml;be k&ouml;nnten die Basis f&uuml;r die erste Bombe werden. &nbsp;Mit den aktuellen technischen M&ouml;glichkeiten und gen&uuml;gend Geld k&ouml;nnten erste Sprengk&ouml;pfe innerhalb von drei bis f&uuml;nf Jahren gefertigt werden. Das ist auch die Einsch&auml;tzung von Joachim Radkau und Lothar Hahn in &sbquo;Aufstieg und Fall der deutschen Atomwirtschaft&lsquo;. &nbsp;Es gibt noch viele &nbsp;Brennst&auml;be f&uuml;r eine Aufarbeitung, die in der N&auml;he der Altmeiler gelagert werden. Wir erinnern uns: Pistorius wollte uns in etwa drei Jahren kriegst&uuml;chtig machen. Eine Hochr&uuml;stung ohne Atombombe w&auml;re wirkungslos gegen Russland. In den Natostaaten mehren sich die Stimmen, die einen Nuklearkrieg mit Russland nicht mehr ausschlie&szlig;en.<\/p><p>Dr. Wolfgang Doster<\/p><p>Video zum Thema: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=0vR88n6LT_Q\">Deutsche Atombombe von Prof. &nbsp;V. Quaschning<\/a>:<\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/0vR88n6LT_Q?si=lhH_axiMhkCOkGnA\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS-Redaktion,<\/p><p>jedenfalls investiert der deutsche Steuerzahler in die Weiterentwicklung von Atomreaktoren, allerdings in Schweden. Die Energiewende l&auml;uft wie bei den Schildb&uuml;rgern: Man hat viele Windparks an den K&uuml;sten, es fehlen hunderte von Kilometern an Stromtrassen um den S&uuml;den zu versorgen. Der rasante, ungeregelte Ausbau von PV-Anlagen (mittlerweile 100 GW installierte Leistung) wird bejubelt und weiter befeuert, die Netzstabilit&auml;t wird dabei immer unsicherer. Lagen zu Beginn des 21. Jahrhunderts die manuellen Eingriffe zur Netzstabilisierung j&auml;hrlich noch im einstelligen Bereich, sind es heute gut 17000 mit Milliardenkosten. Und man spielt mit dem Blackout. Die PV-Anlagen produzieren den meisten Strom im Sommer zwischen 11 und 15 Uhr,&nbsp; gebraucht wird er allerdings am meisten am fr&uuml;hen Abend im Winter. Dann kaufen wir den Strom, den wir im Sommer ans Ausland verschenkt haben, im Winter teuer zur&uuml;ck. Es fehlen noch die Speicherkapazit&auml;ten. Netzausbau und Speicherkapazit&auml;ten werden uns bis 2045 etwa 1100 Milliarden Euro kosten. Dennoch hat man vor allem Ausstiegs-Termine festgelegt, wann man aus der Kernkraft oder der Kohle aussteigt, mit milliardenschweren Entsch&auml;digungszahlungen f&uuml;r die Industrie, die der Steuerzahler tr&auml;gt, ohne f&uuml;r ad&auml;quaten Ersatz gesorgt zu haben. Weitere un&uuml;berschaubare Kosten kommen durch den Wasserstoff-Hochlauf auf uns zu. Einige europ&auml;ische L&auml;nder wie D&auml;nemark, Norwegen und &Ouml;sterreich sind bereits schon wieder ausgestiegen. Von allen Energietr&auml;gern ist gr&uuml;ner Wasserstoff der teuerste, egal woher er kommt. Deutschland wird voraussichtlich nur 30 Prozent seines Bedarfs selbst erzeugen k&ouml;nnen, den &ldquo;Rest&rdquo; importieren. Der Wirkungsgrad des importierten Wasserstoff d&uuml;rfte unter 20 Prozent liegen, 80 Prozent verschlingt die Elektrolyse, die Wasseraufbereitung, Transport, Lagerung, K&uuml;hlung usw. Meines Wissens gibt es bislang nur ein einziges geeignetes Transport-Schiff f&uuml;r ungef&auml;hr 500 Millionen Dollar. Zur Infrastruktur f&uuml;r Wasserstoff braucht man noch keramikbeschichtete Pipelines &ndash; hat man auch nicht. Die Kommunen m&uuml;ssen noch die Fernw&auml;rmeplanung durchf&uuml;hren und die entsprechenden Leitungen ausbauen. Bis 2045 wird uns die Energiewende vielleicht 2000 oder sogar 3000 Milliarden Euro kosten, Energie wird auf Jahrzehnte nicht billiger werden, obwohl der Zugang zu billiger Energie die Grundlage volkswirtschaftlichen Wohlstands ist. (Ich bin gespannt, ob alles immer aus dem laufenden Haushalt finanziert wird und f&uuml;r die Kriegst&uuml;chtigkeit auch noch Geld &uuml;brig bleibt). Deutschlands Anteil am weltweiten CO2-Aussto&szlig; betr&auml;gt knapp 1,5%, aber selbst bei 0,0 % w&uuml;rde es das Klima gar nicht merken, der Geldbeutel des B&uuml;rgers aber schon. Eine Wirtschaftspolitik, die nicht wohlfahrtsorientiert ist und darauf abzielt, die Gesellschaft mit drastischen Einschnitten zu n&ouml;tigen fortw&auml;hrend Opfer zu erbringen, um ein fiktives Ziel zu erreichen, ist v&ouml;llig absurd.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e&nbsp;<\/p><p>Michael Wrazidlo&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag,<\/p><p>Zitat &sbquo;Von einer Renaissance kann ohnehin nicht die Rede sein, wenn man sich einmal vor Augen h&auml;lt, dass weltweit gerade <a href=\"https:\/\/www.worldnuclearreport.org\/Fewer-Countries-Building-New-Reactors\">einmal&nbsp;61 Kernkraftwerke im Bau sind<\/a>, wobei sich die Bauprojekte teils &uuml;ber Jahrzehnte hinstrecken. L&auml;sst man chinesische und russische Projekte heraus, bleiben gerade einmal elf Bauprojekte &uuml;brig,&lsquo;<\/p><p>Mit anderen Worten, die westliche Industriewelt baut nur noch 11 AKW &ndash; und das sehr schleppend bis gar nicht mehr &ndash; aber die anderen Big Player packen das doch richtig an. Die globale Aussage des Artikels, Kernkraft ist im R&uuml;ckgang, ist daher so nicht richtig.<\/p><p>Ich sehe auch noch einen anderen Aspekt.<\/p><p>Solar- und andere Energieerzeuger werden durchaus ausgebaut. Auch in RU und CN. Doch auch dort ist es nachts weiterhin dunkel. Daher bauen die eben AKWs.<\/p><p>In RU l&auml;uft inzwischen ein AKW neuer Bauart im Regelbetrieb, das den Brennstoffabfall der &sbquo;&uuml;blichen&lsquo; AKWs zu 99% verarbeitet, und so ganz nebenbei nicht explosionsgef&auml;hrdet ist, einfach aufgrund des technischen Wirkprinzips. Es ist also durchaus m&ouml;glich, mit konventioneller Kernspaltung moderne umweltvertr&auml;gliche sichere AKWs zu bauen. Ob die neuen und geplanten in RU und CN solcherart sind, wei&szlig; ich nicht. (ITER ist seit 50 Jahren in 20 Jahren fertig&hellip;)<\/p><p>Der von regenerativen KWs erzeugte &sbquo;Zappelstrom&lsquo; wird zwar von der Politik ignoriert, die Techniker haben aber ganz reale Probleme damit. Und solange man keine weltumspannende Energieleitung baut, so da&szlig; &sbquo;nachts weiterhin dunkel&lsquo; immer nur f&uuml;r 50% der versorgten Fl&auml;che gilt, ist Zappelstrom keine L&ouml;sung, egal wie laut Politiker welcher Farbe nach Klima rufen.<\/p><p>Ich erzeuge Strom und warmes Wasser f&uuml;r mein Haus mit Sonne. Nachts habe ich f&uuml;r Strom und Wasser Speicher, die bei normalem Gebrauch bis zum n&auml;chsten Tag ausreichen &ndash; wenn denn dann wieder Sonne scheint. Im Ma&szlig;stab von Industriestaaten sehe ich aber au&szlig;er umweltfreundlichen &ndash; sprich klimaneutralen &ndash; modernen AKWs am Horizont keine alternativ tauglichen Energiespeicher, die in der Lage w&auml;ren, das n&auml;chtliche Problem mit der Sonne zu l&ouml;sen.<\/p><p>Die heutigen AKWs zu bauen, hat 20 Jahre und Geld erfordert. Beides war da. Warum soll also ein Parteiprogramm diese Vision nicht aufgreifen?<\/p><p>So ganz nebenbei: die aktuelle Regierungspropaganda bereitet die B&uuml;rger au&szlig;er Krieg auch auf gro&szlig;fl&auml;chige Stromausf&auml;lle vor (ach was! warum wohl?). Da sehe ich alternative Visionen einer Partei nicht unbedingt als Tagtr&auml;umerei. Wer das Buch &sbquo;Blackout&lsquo; gelesen hat, findet stabile Energieerzeugung auch &ndash; mit AKWs &ndash; pl&ouml;tzlich gar nicht mehr abwegig. Oder mal in Venezuela nachfragen, wie die eine Woche ohne Strom &uuml;berlebt haben.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nUlli Schott<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<\/p><p>hier ist ein Leserbrief zu Jens Bergers Artikel &ldquo;Zur&uuml;ck zum Atom? Energiepolitische Tagtr&auml;umereien im Wahlkampf&rdquo;.<\/p><p>Alles Gute und freundliche Gr&uuml;&szlig;e,<\/p><p>Andreas Streun<\/p><p>&mdash;<\/p><p>Vielen Dank an Jens Berger f&uuml;r diesen ausgezeichneten Artikel! Ich m&ouml;chte folgendes erg&auml;nzen:<\/p><p>Schon fr&uuml;h wurde klar, dass Hinkley Point C eine Subvention der britischen Nuklearstreitmacht durch die Stromkunden ist, denn es soll den Treibstoff f&uuml;r die Trident Atom-U-Boote bereitstellen&nbsp;[1]. Mir scheint, hinter der F&ouml;rderung deutscher Kernenergie steckten und stecken immer noch die Tr&auml;ume eines F. J. Strau&szlig; von der Nuklearmacht Deutschland.<\/p><p>Das Scheitern des Carbon Free Power Project, um den US-Bundesstaat Utah bis 2029 mit neuen, modularen Reaktoren zu versorgen bewies, dass Kernenergie nicht mehr konkurrenzf&auml;hig ist. Die Betreiberfirma NuScale selbst beendete das Projekt [2].<\/p><p>AKWs sind massiv unterversichert. Gro&szlig;e Unf&auml;lle sind zwar selten aber die Sch&auml;den sind exorbitant. Das Manager-Magazin hat es schon 2011 durchgerechnet: Wenn ein AKW eine vollst&auml;ndig deckende Haftpflichtversicherung h&auml;tte wie jeder PKW, dann w&uuml;rde diese 72 Milliarden Euro pro Jahr und AKW kosten, was auf den Strompreis umgelegt, 4 Euro pro Kwh bedeutete [3].<\/p><p>Glaubt jemand, dass in Deutschland irgend ein neues Nuklear-Projekt politisch durchsetzbar w&auml;re, wenn schon gegen jedes harmlose Windrad eine B&uuml;rgerinitiative mobil macht (&ldquo;not in MY backyard&rdquo;)? Entsprechend wurde die Wahl des Standorts f&uuml;r ein Endlager bis fr&uuml;hestens 2046 verschoben, wohl eher 2068 [4]. Die Enkel werden uns verfluchen.<\/p><p>Fazit: Weiter Kernenergie zu f&ouml;rdern bedeutet ein totes Pferd zu reiten.&nbsp;<\/p><p>Auf der anderen Seite ist Deutschland bei dem Jahrhundert-Projekt des Umstiegs auf erneuerbare Energie trotz erbitterten Widerstands der fossilen Lobby schon weit gekommen, und f&uuml;r die restlichen Probleme (Netzintegration, Stromschwankungen usw.) gibt es L&ouml;sungen, sogar ohne Erdgas [5].<\/p><p>[1] <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/uk-news\/2017\/oct\/12\/electricity-consumers-to-fund-nuclear-weapons-through-hinkley-point-c\">The Guardian, Electricity consumers &lsquo;to fund nuclear weapons through Hinkley Point C&rsquo;, 12.10.2017<\/a><\/p><p>[2] <a href=\"https:\/\/www.nuscalepower.com\/en\/news\/press-releases\/2023\/uamps-and-nuscale-power-agree-to-terminate-the-carbon-free-power-project\">Mitteilung von NuScale, Utah Associated Municipal Power Systems (UAMPS) and NuScale Power Agree to Terminate the Carbon Free Power Project (CFPP), 8.11.2023<\/a><\/p><p>[3] <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/finanzen\/versicherungen\/a-761954.html\">Manager Magazin, Die teuerste Haftpflicht-Police der Welt, 11.5.2011<\/a><\/p><p>[4] <a href=\"https:\/\/taz.de\/Standortsuche-dauert-laenger\/!5892003\/\">TAZ, Atomendlager nicht vor 2046, 13.11.2022<\/a><\/p><p>[5] <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.816979.de\/diwkompakt_2021-167.pdf\">DIW Studie, 100% erneuerbare Energie f&uuml;r Deutschland&hellip;, 2011<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moin,<\/p><p>v&ouml;llig unbeeindruckt vom Wahlkampf habe ich heute folgende Meldung [1] gelesen:<\/p><p>&ldquo;Durch die Verstaatlichung des Energiekonzerns Uniper SE ebenfalls im Zusammenhang mit der durch das Sanktionsregime ausgel&ouml;sten Energiekrise in Deutschland ist die Bundesrepublik zur Eigent&uuml;merin von drei Kernkraftwerken in Schweden geworden. Sie unterh&auml;lt dort nicht nur Kernkraftwerke, sondern treibt auch die Entwicklung von Kernreaktoren neuen Typs voran.&rdquo;<\/p><p>Der Treppenwitz der Bundestagswahl 2025: Deutschland besitzt bereits Kernkraftwerke! Nur nicht in Deutschland.<\/p><p>Es ist kein Geheimnis, da&szlig; Kernkraft in der Lage ist, die Grundlast zu tragen, die sonst mit anderen fossilen Brennstoffen erzeugt werden mu&szlig;, vor allem bei Dunkelflauten. Da k&ouml;nnen auch die Gigawatt-gro&szlig;en Ausbauten bei Solarenergie nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, da&szlig; beispielsweise nachts nun einmal die Sonne eben nicht scheint &mdash; Kernkraftwerke tun ihren Dienst 24\/7, zu jeder Uhrzeit; wie &uuml;brigens auch andere Kraftwerke, die nicht von Wind &amp; Sonne oder Wasser abh&auml;ngig sind.<\/p><p>Sie f&uuml;hren in Ihrem Artikel aus, welche Fehlkalkulationen es nicht nur beim Baupreis, sondern auch den Zeitpl&auml;nen gibt. Nun k&ouml;nnte man meinen: nicht schlimm, solange im Land noch viele andere Kernkraftwerke stehen. Dann ist es mit einem Neubau auch nicht so dringend. Ganz anders dagegen in Deutschland, denn hier verrichtet kein einziges AKW mehr seinen Dienst, die Grundlast mu&szlig; komplett anders erzeugt werden.<\/p><p>Nicht verstanden habe ich, warum Atomstrom den Strompreis in die H&ouml;he schnellen lassen sollte: da sie die Grundlast tragen und das Merit-Order-Prinzip erst beim Zuschalten von etwa Gaskraftwerken zum Tragen kommt, um das Netz stabil halten zu k&ouml;nnen, wie soll das dann die Rechnung erh&ouml;hen? Sie schreiben ja selbst, da&szlig; sogar noch im Jahr 2023, als die letzten AKWs noch am Netz waren, der Gaspreis h&ouml;her lag. Das Merit-Order-Prinzip besagt doch, da&szlig; die teuerste Energieerzeugung ausschlaggebend f&uuml;r den Strompreis ist, oder habe ich das falsch verstanden?<\/p><p>Stichwort regenerative Energien: Windr&auml;der haben nur eine begrenzte Lebensdauer und k&ouml;nnen am Ende nicht einmal recycelt werden, sondern deren Rotoren landen auf Sonderm&uuml;lldeponien, welche den Boden verseuchen (was sie ohnehin schon zur Laufzeit machen, etwa durch den permanenten Abrieb ihres Oberfl&auml;chenmaterials, das im Verdacht steht, wie Asbest zu wirken und ganze Landstriche um sich herum unfruchtbar zu machen bis hin zur Grundwasserverseuchung). Die passende Frage an dieser Stelle w&auml;re, welche Energieerzeugungsart man am besten dauerhaft einsetzen sollte, die nicht nur f&uuml;r g&uuml;nstige Strompreise sorgt (dann m&uuml;&szlig;te man auch das Merit-Order-Prinzip einstampfen), sondern auch die Umwelt nicht (nachhaltig) sch&auml;digt. Die von Windr&auml;dern abgeriebenen Materialien bauen sich faktisch nicht in der Umwelt ab und landen am Ende auf unseren Tellern. Atomstrom &amp; Windenergie fallen aus dem umwelttechnischen Aspekt schonmal komplett raus.<\/p><p>Zum Schlu&szlig; noch einmal Bezug auf den RT-Artikel: LNG-Import von russischem Gas ist NICHT verboten! Es ist nur deutlich teurer als Pipelinegas. Deutschland bezieht nach wie vor russisches Gas &uuml;ber Tanker, die in Frankreich andocken.<\/p><p>Was die Parteien dazu sagen, ist mir im Grunde relativ wurscht: wir wissen alle, da&szlig; nach dem Wahlkampfget&ouml;se nicht viel herum kommen wird au&szlig;er die &uuml;bliche Korruption, bei welcher Staatsbedienstete fragw&uuml;rdige Projekte f&uuml;r private Unternehmen ins Leben rufen (Stuttgart 21 existiert noch immer!). Warum dann nicht auch einen AKW-Bau &uuml;ber Jahre, der am Ende das 10-fache kostet? Hauptsache, es wurde erfolgreich Steuergeld in die Gewinne von Unternehmen &ldquo;investiert&rdquo;, der Nutzen f&uuml;r die Gesellschaft ist irrelevant.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nMichael Schauberger<\/p><p>Verweise:<\/p><p>[1] <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/234729-import-von-fluessiggas-aus-russland\/\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/de.rt.com\/inland\/234729-import-von-fluessiggas-aus-russland\/<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><ul>\n<li><a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/pflugbeil-interview-teil-1\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">multipolar-magazin.de\/artikel\/pflugbeil-interview-teil-1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/pflugbeil-interview-teil-2\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">multipolar-magazin.de\/artikel\/pflugbeil-interview-teil-2<\/a><\/li>\n<\/ul><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>in Erg&auml;nzung zu Ihrem Artikel empfehle ich das zweiteilige Interview von Sebastian Pflugbeil (siehe links oben). Vor allem der Hinweis auf die Unversicherbarkeit von Kernkraftwerken sollte dem B&uuml;rger die Augen &ouml;ffnen.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nSteffen Leuschke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Jens Berger<\/strong> thematisiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127923\">hier<\/a> die Forderung von Union und FDP nach einer &bdquo;Option&ldquo; zur R&uuml;ckkehr zur Kernkraft sowie die der AfD, die deren Ausbau fordere. Union und FDP w&uuml;rden mit dem W&auml;hler &bdquo;spielen&ldquo;, indem sie sich bzw. dem Markt die &bdquo;Option&ldquo; Kernenergie offenlassen; wohlwissend, dass diese Option ohnehin nicht gezogen werde. 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