{"id":128344,"date":"2025-02-07T10:00:34","date_gmt":"2025-02-07T09:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128344"},"modified":"2025-02-07T10:46:27","modified_gmt":"2025-02-07T09:46:27","slug":"propaganda-statt-aufklaerung-wie-aus-dialog-pekings-geheimes-netzwerk-gemacht-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128344","title":{"rendered":"Propaganda statt Aufkl\u00e4rung: Wie aus Dialog \u201ePekings geheimes Netzwerk\u201c gemacht wird"},"content":{"rendered":"<p>&Uuml;ber Kampagnenjournalismus und dessen Grundlagen kl&auml;rte eine Veranstaltung in Berlin auf, was urspr&uuml;nglich nicht beabsichtigt war. Eigentlich sollte es darum gehen, wie Medien &uuml;ber China berichten k&ouml;nnen. Doch da haben Differenzierungen kaum Platz &ndash; wie in anderen F&auml;llen. Ein Bericht von <strong>Tilo Gr&auml;ser<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n&bdquo;Wie &uuml;ber China berichten?&ldquo; &ndash; diese Frage versuchte <a href=\"https:\/\/www.tu.berlin\/china\/nachrichtendetails\/china-kontrovers-wie-ueber-china-berichten-video-der-veranstaltung-jetzt-online\">Ende Januar in Berlin eine Veranstaltung<\/a> zu beantworten. Das gelang zwar nicht, aber es wurde deutlich, wie nicht &uuml;ber China berichtet werden sollte. Zugleich gab sie einen Einblick, warum medial ein Zerrbild des gro&szlig;en Landes im Osten vermittelt wird. Zu der Diskussionsveranstaltung mit den Journalisten und Buchautoren Wolfgang Hirn, Finn Mayer-Kuckuk (als Moderator) und Markus Frenzel in der Reihe &laquo;China Kontrovers: Positionen und Debatten&raquo; hatte der Verein <a href=\"https:\/\/www.china-bruecke.org\/\">&bdquo;China-Br&uuml;cke&ldquo;<\/a> und das <a href=\"https:\/\/www.tu.berlin\/china\">Center for Cultural Studies on Science and Technology in China (CCST) der Technischen Universit&auml;t (TU) Berlin<\/a> eingeladen. Ich muss gestehen, ich wollte diesmal nur zuh&ouml;ren und nicht berichten. Aber im Laufe des Abends wurde mir klar, ich muss auf das, was ich h&ouml;rte, aufmerksam machen.<\/p><p>Die mehr als 100 G&auml;ste der Veranstaltung erlebten ein Beispiel daf&uuml;r, wie ein Land ins Visier der Eliten des US-gef&uuml;hrten Westens ger&auml;t und die Menschen im Westen mit psychologischer Manipulation auf Kurs gebracht werden, auch auf Kriegskurs. Was China nun seit einigen Jahren als neuer vom Westen auserkorener Rivale erlebt, wurde und wird bereits an Russland vorexerziert. Dieses Muster beschreibt Hauke Ritz in seinem Buch &bdquo;Vom Niedergang des Westens zur Neuerfindung Europas&ldquo;. Demnach hat etwa ab 2008 &bdquo;eine massive Verschlechterung der Berichterstattung &uuml;ber Russland in der westlichen Presse&ldquo; und damit ein massiver Informationskrieg gegen Russland begonnen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>&Uuml;ber mehrere Jahre wurden ausschlie&szlig;lich negative Nachrichten &uuml;ber Russland in der Presse gestreut, w&auml;hrend neutrale und erst recht positive Nachrichten m&ouml;glichst unterdr&uuml;ckt wurden. Informationskriegsf&uuml;hrung ist im Grunde genommen eine f&uuml;r milit&auml;rische Zwecke eingesetzte Negativwerbung.<\/em>&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Der Effekt sei, &bdquo;dass es irgendwann legitim erscheint, gegen den betreffenden Staat und seine Gesellschaft Ma&szlig;nahmen zu ergreifen, die man gegen&uuml;ber keinem anderen Land zulassen w&uuml;rde&ldquo;. Damit sei der psychologische Boden f&uuml;r den heute zu erlebenden Wirtschaftskrieg und den milit&auml;rischen Stellvertreterkrieg in der Ukraine gegen Russland &laquo;als Hindernis auf dem Weg zu einer unipolaren Weltordnung&raquo; im Sinne der USA bereitet worden.<\/p><p><strong>Einseitiger Blick<\/strong><\/p><p>Das ist derzeit auch im Fall China zu erleben und zeigte sich bei der Veranstaltung in Gestalt des RTL-Journalisten Markus Frenzel. Der hatte 2024 <a href=\"https:\/\/www.chbeck.de\/frenzel-chinaleaks\/product\/37000395\">das Buch &bdquo;ChinaLeaks&ldquo;<\/a> &uuml;ber &bdquo;Pekings geheimes Netzwerk in Deutschland&ldquo; ver&ouml;ffentlicht. Damit will der sich als &bdquo;investigativer Journalist&ldquo; selbst bezeichnende Autor blo&szlig;stellen, wer hierzulande die &bdquo;Narrative eines verbrecherischen Regimes&ldquo; verbreitet. Immerhin stellte er sich der Diskussion mit einem Publikum, in dem einige derjenigen sa&szlig;en, die er in seinem Buch und TV-Beitr&auml;gen nicht nur &bdquo;blo&szlig;stellt&ldquo;, sondern als vermeintliche Propagandisten Pekings diffamiert. <\/p><p>Dazu geh&ouml;rte auch Michael Schumann von der &bdquo;China-Br&uuml;cke&ldquo;, der ebenfalls auf dem Podium sa&szlig; und die Veranstaltung mit organisiert hatte. Der Unternehmensvertreter wies wie andere Betroffene Frenzel nach, dass dieser Zusammenh&auml;nge einseitig unterbelichtete und schon den Dialog mit Vertretern des offiziellen Chinas als &bdquo;Skandal&ldquo; darstellt. Es gebe einen Unterschied zwischen der Lebenswirklichkeit derjenigen, die wie er mit China zusammenarbeiten und den Dialog f&ouml;rdern wollen, und dem Medienbild, das von ihnen gezeichnet wird, stellte er fest.<\/p><p>Die Diffamierungskampagne bekommen selbst China-Experten wie der langj&auml;hrige Redakteur des <em>Manager Magazins<\/em>, <a href=\"http:\/\/wolfganghirn.de\/\">Wolfgang Hirn<\/a>, zu sp&uuml;ren, der auf dem Podium neben Frenzel sa&szlig;. Der RTL-Journalist hatte auch ihn ins Visier genommen, weil Hirn im Vorstand der &bdquo;China-Br&uuml;cke&ldquo; t&auml;tig ist. Zu den Folgen geh&ouml;rt, dass der versierte Journalist und Buchautor Hirn es f&uuml;r notwendig hielt, zu Beginn zu erkl&auml;ren, dass er ein Demokrat und froh sei, &bdquo;dass ich in einer Demokratie lebe und nicht in China&ldquo;. Er habe niemals Anweisungen und Geld aus Peking erhalten oder ausgef&uuml;hrt, betonte Hirn tats&auml;chlich.<\/p><p>&bdquo;<strong>Degenerierte Diskussionskultur&ldquo;<\/strong><\/p><p>Er bedauerte, dass inzwischen als &bdquo;Chinafreund&ldquo; diffamiert werde, wer &uuml;ber das asiatische Land differenziert berichte. Das zeuge von einer &bdquo;degenerierten Diskussionskultur&ldquo;, in der es nicht um Zuh&ouml;ren und Dialog gehe, sondern nur noch um Rechthaben. W&auml;hrend es aus China auch Gutes zu berichten gebe, wie zum Beispiel, dass Millionen Menschen aus der Armut befreit wurden, werde in bundesdeutschen Medien nur ein schlechtes Bild des Rivalen des Westens gezeichnet.<\/p><p>Warum sich Journalisten und jene, die sich so nennen, daran aktiv beteiligen, machte RTL-Mann Frenzel wohl eher unbeabsichtigt deutlich. So bezeichnete er das politische System in China als &bdquo;Ein-Mann-Diktatur&ldquo; und mehrmals als &bdquo;verbrecherisches Regime&ldquo;, &uuml;ber das er aufkl&auml;ren m&uuml;sse. Deshalb m&uuml;sse er jene, die mit chinesischen Vertretern im Verborgenen sprechen und zusammenarbeiten, an das Licht der &Ouml;ffentlichkeit bringen &ndash; wobei er sich mehrmals dabei ausgerechnet auf Einsch&auml;tzungen des Verfassungsschutzes &uuml;ber die Rolle Chinas und dessen Institutionen berief. Nicht nur das sorgte f&uuml;r Kopfsch&uuml;tteln und Widerspruch im Publikum. <\/p><p>Shan Fan, K&uuml;nstler aus China und Pr&auml;sident <a href=\"https:\/\/www.brand-university.de\/\">der Brand University<\/a> in Hamburg, sprang emp&ouml;rt auf &ndash; ein eher seltenes Verhalten bei Chinesen in der &Ouml;ffentlichkeit &ndash;, als Frenzel erkl&auml;rte, dass Chinas Verst&auml;ndnis von Menschenrechten nicht richtig sei. Bei diesen geht es laut dem RTL-Mann nur um Freiheit und nicht um Dinge wie Wohlstand, Bildung oder Wohnen, wie die chinesische KP behaupte. Er sei vor fast 60 Jahren beinahe an Hunger gestorben, rief Shan Fan dazwischen und erkl&auml;rte emp&ouml;rt, er sei der chinesischen F&uuml;hrung dankbar f&uuml;r das, was sie gegen die Armut im Land getan habe &ndash; &bdquo;eine der gr&ouml;&szlig;ten Leistungen Chinas&ldquo;. Die sozialen Menschenrechte seien ebenso wichtig wie die Freiheitsrechte.<\/p><p><strong>Arrogante Ignoranz<\/strong><\/p><p>Dabei hatte der chinesische K&uuml;nstler genau die Allgemeine Erkl&auml;rung der Menschenrechte der UNO von 1948 auf seiner Seite, auf die sich Frenzel berief. In der gehe es nur um &bdquo;Freiheit&ldquo;, behauptete er. Vielleicht hat er vor lauter investigativer Recherche <a href=\"https:\/\/www.institut-fuer-menschenrechte.de\/menschenrechtsschutz\/deutschland-im-menschenrechtsschutzsystem\/vereinte-nationen\/vereinte-nationen-aemr\/artikel-aemr\">das Dokument<\/a> gar nicht richtig gelesen, denn in diesem gibt es mehrere der insgesamt 30 Artikel, die sich auf soziale Rechte wie das Recht auf soziale Sicherheit (Artikel 22), das Recht auf Arbeit und gleichen Lohn sowie auf Bildung und Wohlfahrt beziehen.<\/p><p>Damit zeigte er die ignorante und arrogante Haltung Vieler in etablierten bundesdeutschen Medien, die aus einer &bdquo;werteorientierten&ldquo; Position heraus &uuml;ber andere L&auml;nder und Menschen urteilen. Und sie tun das von einem hohen moralischen Ross herunter, auch wenn sie wie Frenzel erkl&auml;rterma&szlig;en wenig Ahnung von China haben. Dabei diffamieren sie und verletzen sie die Ehre und W&uuml;rde Anderer, die wissen, wovon sie sprechen, die aber als auf der &bdquo;falschen Seite&ldquo; stehend blo&szlig;gestellt werden. Das geschieht auch, indem sie mit den Betroffenen nicht einmal reden, wie im konkreten Fall Anwesende berichteten. Darauf angesprochen erkl&auml;rte Frenzel, das halte er nicht f&uuml;r n&ouml;tig, weil Berichte anderer Medien ihm ein ausreichendes Bild &uuml;ber die Personen und vermeintlich skandal&ouml;sen Vorg&auml;nge vermitteln w&uuml;rden.<\/p><p>Damit sorgte er erneut f&uuml;r Kopfsch&uuml;tteln und Fragen nach den journalistischen Standards bei seiner Arbeit. Doch das schien ihn nicht weiter zu beeindrucken, da er ja aufdecken will, wer &bdquo;Kontaktperson eines verbrecherischen Regimes&ldquo; ist, wie er erkl&auml;rte. Dabei st&uuml;tzt er sich wie schon erw&auml;hnt immer wieder auf Einsch&auml;tzungen bundesdeutscher Beh&ouml;rden wie dem Verfassungsschutz. Aber nicht nur das: Shan Fan wollte von ihm wissen, auf welche Quelle er sich bei seinem Buch st&uuml;tze und mit welchen US-Institutionen er dabei zusammengearbeitet habe. Daraufhin erkl&auml;rte der RTL-Mann, dass er mit seinem Team die genaue Quelle des &bdquo;China-Leaks&ldquo;, einer Liste mit 47 deutschen Kontaktpersonen, nicht nennen k&ouml;nne, weil er aufgrund des &bdquo;Anfangsverdachts&ldquo; gleich &uuml;ber die Betroffenen recherchiert habe.<\/p><p><strong>Unbeabsichtigtes Lehrst&uuml;ck<\/strong><\/p><p>Zum anderen habe er dabei Unterst&uuml;tzung bekommen von Peter Mattis aus den USA, dem Pr&auml;sidenten der geheimdienstnahen <a href=\"https:\/\/jamestown.org\/about-us\/staff\/\">Jamestown Foundation<\/a>, der vorher unter anderem f&uuml;r die CIA t&auml;tig war und offen auf antichinesischem Kurs ist. Die Frage, ob es sich dabei um einen &bdquo;Einflussagenten&ldquo; handeln k&ouml;nne, wie er sie auf der chinesischen Seite sieht und aufdecken will, schien Frenzel sich nicht zu stellen. Daf&uuml;r nannte er als weitere Unterst&uuml;tzer seiner &bdquo;Recherchen&ldquo; die Sinologin <a href=\"https:\/\/www.gmfus.org\/find-experts\/mareike-ohlberg\">Mareike Ohlberg<\/a> vom German Marshall Fund (GMF), einer ausgewiesenen US-Einflussorganisation, sowie eine ehemalige belgische Parlamentsabgeordnete, die heute f&uuml;r sogenannte Nichtregierungsorganisationen (NGO) t&auml;tig sei. <\/p><p>China-Experte Hirn forderte gegen Ende der Veranstaltung noch einmal, dass &uuml;ber das &laquo;Reich der Mitte&raquo; differenzierter berichtet werden m&uuml;sste. In den etablierten Medien werde eine &bdquo;Einheitsso&szlig;e&ldquo; &uuml;ber China ausgegossen, so dass sich viele nicht mehr trauen w&uuml;rden, auch &uuml;ber die positiven Dinge dort zu berichten. RTL-Journalist Frenzel hatte eher unbeabsichtigt ein Lehrst&uuml;ck in Kampagnenjournalismus und dessen Grundlagen geliefert. Bedauerlich ist, dass seine vermeintlichen &bdquo;Enth&uuml;llungen&ldquo; bei vielen, die nichts wissen &uuml;ber China oder nur die einseitigen Berichte dar&uuml;ber lesen, sehen und h&ouml;ren, verfangen. Moderator Mayer-Kuckuk erkl&auml;rte, es sei wichtig, unterschiedliche Sichten zuzulassen und auszutauschen. Doch der notwendige Dialog funktioniert nicht mit Vorverurteilungen und nicht mit moralischer &Uuml;berheblichkeit, wie sich zeigte.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><em>Dieser Bericht ist am 25. Januar 2025 auf <a href=\"https:\/\/transition-news.org\/wie-aus-dialog-pekings-geheimes-netzwerk-gemacht-wird\">Transition News<\/a> erschienen.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: SkazovD \/ Shutterstock<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&Uuml;ber Kampagnenjournalismus und dessen Grundlagen kl&auml;rte eine Veranstaltung in Berlin auf, was urspr&uuml;nglich nicht beabsichtigt war. Eigentlich sollte es darum gehen, wie Medien &uuml;ber China berichten k&ouml;nnen. Doch da haben Differenzierungen kaum Platz &ndash; wie in anderen F&auml;llen. Ein Bericht von <strong>Tilo Gr&auml;ser<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":101780,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[123,183,11,211],"tags":[379,3058,3260,1544],"class_list":["post-128344","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienkritik","category-strategien-der-meinungsmache","category-veranstaltungshinweiseveranstaltungen","tag-china","tag-diffamierung","tag-feindbild","tag-kampagnenjournalismus"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/shutterstock_2300731037.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/128344","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=128344"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/128344\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":128354,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/128344\/revisions\/128354"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/101780"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=128344"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=128344"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=128344"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}