{"id":1285,"date":"2006-01-04T09:46:40","date_gmt":"2006-01-04T07:46:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=1285"},"modified":"2006-01-04T09:46:40","modified_gmt":"2006-01-04T07:46:40","slug":"hinweise-des-tages-62","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1285","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Thema Kombil&ouml;hne:\n<p>Perspektive oder Offenbarungseid?<\/p><\/strong><br>\n&bdquo;Man muss schlicht erkennen, dass der Kombilohn keine neuen Arbeitspl&auml;tze schafft, sondern lediglich eine bestimmte Gattung von Arbeitspl&auml;tzen attraktiver macht. Die Milchm&auml;dchenrechnung, dass die Zusch&uuml;sse beim Kombilohn &uuml;ber eingesparte Arbeitslosenhilfen wieder hereinkommen, scheint nur im ersten Modell logisch. &hellip; Letztendlich gibt es nur einen Weg aus dem Teufelskreis der Arbeitslosigkeit: Eine St&auml;rkung der Wirtschaft, wobei die Exportorientierung nicht die entscheidende Rolle spielen darf. Nur eine St&auml;rkung der Binnennachfrage kann hier helfen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/geld\/artikel\/0,2828,393285,00.html\">manager-magazin<\/a>\n<p><strong>Der Anteil der Niedriglohn-Empf&auml;nger hat bereits zugenommen<\/strong><br>\n<em>Quelle: Nicht mehr erreichbar (13.07.2006)<\/em><\/p>\n<p><strong>Experten warnen vor zu gro&szlig;en Erwartungen<\/strong><br>\n<em>Quelle: Nicht mehr erreichbar (13.07.2006)<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Zukunftskatastrofe Alter? Demografische Mobilmachung und kluge Stimmen<\/strong><br>\nVielleicht sollten man dem demografischen Alarmismus mit der Ruhe des franz&ouml;sischen Bev&ouml;lkerungshistorikers Herv&eacute; Le Bras begegnen, der meint, Prognosen &uuml;ber mehr als zehn Jahre hinaus seien unseri&ouml;s und h&auml;tten eher die Funktion, gegenw&auml;rtige politische &Auml;ngste in Szene zu setzen als Aussagen &uuml;ber die Bev&ouml;lkerungsentwicklung zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksnet.de\/artikel.php?id=2140\">LINKSNET<\/a><\/li>\n<li><strong>Neoliberaler Minimalismus oder demokratische Offensive? Zur Krise und Zukunft der EU<\/strong><br>\nWer plant, den Niederl&auml;ndern und Franzosen die EU-Verfassung einfach erneut zur Abstimmung vorzulegen, will nicht sehen, dass hinter dem Nein zur Verfassung die massenhafte Ablehnung der neoliberalen Politik und der Absicht steckt, diese durch Erhebung in den Verfassungsrang weiter zu st&auml;rken und damit auch gegen nationale Korrekturen zu immunisieren. Die wirtschafts- und sozialpolitische Substanz der Verfassung ist in der Sicht der VerfassungskritikerInnen nicht die politische Korrektur, sondern die Zementierung der neoliberalen Marktdynamik. Das Vers&auml;umnis, diese zu z&auml;hmen und in einen wirtschafts- und sozialpolitischen Rahmen einzubinden, ist in hohem Ma&szlig;e verantwortlich f&uuml;r die fl&auml;chendeckende Verunsicherung der Menschen in allen Lebensbereichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksnet.de\/drucksicht.php?id=2141\">LINKSNET<\/a><\/li>\n<li><strong>Das Jobwunder l&auml;&szlig;t auf sich warten<\/strong><br>\nABM, Weiterbildung oder Personalserviceagentur: Im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit haben die meisten Instrumente versagt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/data\/2006\/01\/04\/826400.html?prx=1\">WELT<\/a>\n<p>Kommentar: Ein ungewohnt sachlicher Beitrag der WELT zum Thema. Doch die Forderung nach einer aktiveren Konjunkturpolitik sucht man darin nat&uuml;rlich vergebens.<\/p><\/li>\n<li><strong>DIW r&auml;t ab von rigidem Sparkurs<\/strong><br>\nDas Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) hat die Bundesregierung zum Verzicht auf die rigide Sparpolitik aufgerufen. Die Forscher weisen auf negative Folgen f&uuml;r Wachstum und Besch&auml;ftigung hin.<br>\n<em>Quelle: Nicht mehr erreichbar (13.07.2006)<\/em>\n<p>Kommentar: Nach einer Reihe haarstr&auml;ubender Publikationen scheint das DIW dazuzulernen und die Bedeutung der Binnenkonjunktur wieder h&ouml;her zu bewerten.<\/p><\/li>\n<li><strong>Verfall der Infrastruktur<\/strong><br>\nBad Reichenhall als Menetekel, als Hinweis auf wachsendes, berechtigtes Misstrauen gegen&uuml;ber der &ouml;ffentlichen Infrastruktur. Der Einsturz von Geb&auml;uden in L&auml;ndern wie der T&uuml;rkei oder Russland wird meist achselzuckend zur Kenntnis genommen. Was kann man da schon anderes erwarten? Vielleicht ist der Zeitpunkt erreicht, an dem auch in Deutschland nichts anderes mehr erwartet werden sollte. Wer die Steuern senken m&ouml;chte und einen armen Staat in Kauf zu nehmen bereit ist, sollte die m&ouml;glichen Folgen nicht verschweigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2006\/01\/04\/a0165.1\/textdruck\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Arbeitsmarkt des Dezember 2005 im L&auml;ndervergleich<\/strong><br>\nErstmals in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ist im Dezember 2005 die Zahl der im IT-Vermittlungssystem erfa&szlig;ten (arbeitslosen und nicht arbeitslosen) Arbeitsuchenden auf &uuml;ber sieben Millionen gestiegen.<br>\nIn acht der zehn westdeutschen Bundesl&auml;nder (Ausnahmen: Saarland und Baden W&uuml;rttemberg) und in Berlin wurde im Dezember 2005 die bisher h&ouml;chste Dezember-Arbeitslosigkeit in ihrer Geschichte registriert.<br>\nKleiner Lichtblick: Die Zahl der registrierten Arbeitslosen ist im Dezember um lediglich 74.849 auf 4,606 Millionen gestiegen. Dies war der geringste Dezember-Anstieg in der Bundesrepublik Deutschland seit 26 Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/cms\/upload\/pdf\/hinw_060104.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ)  [PDF &ndash; 66 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Lucas Zeise: Oh sch&ouml;ne neue Harmonie<\/strong><br>\nDer Hauptvorteil des neuen politischen Arrangements liegt auf der Hand: Die neue Regierung kann dieselben Dummheiten machen wie die alte. Sie erscheinen jetzt in mildem Licht und verwandeln sich im Spiegel der Presse und im Bewusstsein der Staatsb&uuml;rger in weitsichtige strategische Entscheidungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/37069.html\">Financial Times Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>&raquo;Atompolitik ist auf absurde Weise falsch&laquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Es macht keinen Sinn, von einem sich ersch&ouml;pfenden fossilen zu einem sich ebenfalls ersch&ouml;pfenden atomaren Energietr&auml;ger zu wechseln. Auch Uran als Ausgangsmaterial f&uuml;r Atombrennst&auml;be ist in wenigen Jahrzehnten zu Ende. Das ist nur eines von vielen Problemen der Atomenergie &ndash; abgesehen davon, da&szlig; noch mehr Atomm&uuml;ll anfallen w&uuml;rde. Die aktuelle Gaskrise zeigt deutlich, wie n&ouml;tig der Wechsel zu erneuerbaren Energien ist.&ldquo;<br>\nInterview mit SPD-Umweltexperte Hermann Scheer<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/loginFailed.php?ref=\/2006\/01-04\/024.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Kampf gegen Milliardenbetrug &ndash; Regierung will &ldquo;schnellstm&ouml;glich&rdquo; Umsatzsteuer reformieren<\/strong><br>\nBislang wird die Umsatzsteuer von dem Unternehmen abgef&uuml;hrt, das die Leistung erbringt. K&uuml;nftig soll die Steuerschuld hingegen bei jenem Unternehmen liegen, das eine Ware oder Dienstleistung erwirbt. Das bisherige Verfahren f&uuml;hrte zu Mindereinnahmen durch Betrug in H&ouml;he von mehr als 15 Mrd. &euro;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,wirm3\/wirtschaft\/artikel\/409\/67342\/\">sueddeutsche<\/a>\n<p>Kommentar: Angesichts solcher Gr&ouml;&szlig;enordnungen erscheint die Sozialbetrugs-Kampagne von Ex-Minister Clement in einem besonders unvorteilhaften Licht.<\/p><\/li>\n<li><strong>Teherans Busfahrer geben nicht nach &ndash; Sorge um Gewerkschaftsf&uuml;hrer im Iran. Streik und Mahnwachen f&uuml;r Freilassung<\/strong><br>\nW&auml;hrend die anderen inhaftierten Gewerkschaftsaktivisten Mitte vergangener Woche tats&auml;chlich freikamen und die Verfahren gegen sie vorl&auml;ufig eingestellt wurden, blieb Mansur Astanlu, der Vorsitzende der unabh&auml;ngigen Verkehrsarbeitergewerkschaft von Teheran Vahed (Einheit), im ber&uuml;chtigten Evin-Gef&auml;ngnis. &ndash; Nach iranischen Gesetzten sind unabh&auml;ngige Gewerkschaften nicht zul&auml;ssig. Nur die Islamischen Arbeiterr&auml;te in den Betrieben werden als Arbeitervertretung anerkannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/loginFailed.php?ref=\/2006\/01-04\/007.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-1285","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1285","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1285"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1285\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1285"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1285"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1285"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}