{"id":128559,"date":"2025-02-12T08:41:51","date_gmt":"2025-02-12T07:41:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128559"},"modified":"2025-02-12T08:41:51","modified_gmt":"2025-02-12T07:41:51","slug":"hinweise-des-tages-4786","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128559","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128559#h01\">Auf dem Weg nach Nordgaza: Auf der Suche nach einem neuen Leben in den Tr&uuml;mmern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128559#h02\">Europa zahlt den Preis f&uuml;r seine eigenen Fehler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128559#h03\">Zivilisten im Krieg (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128559#h04\">Schlag gegen &ldquo;freie&rdquo; Medien in der Ukraine, Georgien und Moldau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128559#h05\">Sozialer Ausgleich durch Sozialstaat und Steuersystem wird schw&auml;cher &ndash; f&uuml;r 60 Prozent der Erwerbspersonen passiert zu wenig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128559#h06\">Energiepreise: Sechs Prozent k&ouml;nnen in Deutschland nicht angemessen heizen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128559#h07\">Berufsverbote: Keine Marxistin ist illegal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128559#h08\">Telefonat mit Bundespr&auml;sident Endg&uuml;ltig: Albrecht Weinberg gibt Bundesverdienstkreuz zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128559#h09\">Neue Sinus-Jugendstudie: Jeder zweite Jugendliche hat Sorge vor Krieg und Extremismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128559#h10\">Lobbyist als Kanzlerkandidat: Fast wie der Bimbes-Kanzler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128559#h11\">&raquo;Wir kritisieren die AfD dort, wo es ihr weh tut&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128559#h12\">Justizministerium will verst&auml;rkt Wertgegenst&auml;nde von Asylbewerbern einbehalten &ndash; Fl&uuml;chtlingsrat kritisiert m&ouml;gliche Willk&uuml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128559#h13\">Bundeswehrwerbung sei Kriegsdienst: Tramfahrer verweigern Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128559#h14\">Gefechtsfeld statt Feldarbeit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Auf dem Weg nach Nordgaza: Auf der Suche nach einem neuen Leben in den Tr&uuml;mmern<\/strong><br>\nUnser Autor kehrt zu Fu&szlig; in seine Heimat Nordgaza zur&uuml;ck, durch eine zerst&ouml;rte Landschaft. Und f&uuml;hlt sich fremd an dem Ort, der einmal sein Zuhause war.<br>\nE ine knappe Woche nach dem Beginn des Waffenstillstands greife ich morgens in Nuseirat nach meiner Tasche und beginne zu laufen. Die Al-Rashid-Stra&szlig;e gen Norden ist die einzige f&uuml;r Fu&szlig;g&auml;nger ge&ouml;ffnete Stra&szlig;e. Ich laufe zun&auml;chst bis zum Al-Nabulsi-Kreisverkehr in Gaza-Stadt &ndash; das sind rund 7 Kilometer. Es f&auml;llt mir schwer.<br>\nDer Arzt hat bei mir vor zwei Tagen ein Darmgeschw&uuml;r diagnostiziert, es ist wohl auf die ungesunde Ern&auml;hrung w&auml;hrend des Krieges zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Jetzt warte ich auf einen Termin f&uuml;r einen Eingriff, der helfen soll, meinen Zustand zu beurteilen. Doch angesichts des Zusammenbruchs des Gesundheitssystems wird wohl kaum etwas unternommen werden.<br>\nDer Staub ist &uuml;berall. Immer wieder wird mir &uuml;bel. Mein Kopf schmerzt. Die Asche der zerst&ouml;rten H&auml;user vermischt sich mit der Seeluft, die Asche ist st&auml;rker. Sie macht uns krank und vergiftet unsere Zellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Auf-dem-Weg-nach-Nordgaza\/!6068119\/\">taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Trump spricht Pal&auml;stinensern Recht auf R&uuml;ckkehr nach Gaza ab<\/strong><br>\nUngeachtet der Kritik h&auml;lt der US-Pr&auml;sident an seinen Pl&auml;nen zur &Uuml;bernahme Gazas fest. Anders als sein eigener Au&szlig;enminister plant Trump die Umsiedlung der dort wohnenden Pal&auml;stinenser offenbar nicht nur vor&uuml;bergehend.<br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump h&auml;lt an seinem viel kritisierten Plan zur Umsiedlung von Pal&auml;stinensern aus dem Gazastreifen fest und spricht ihnen das Recht auf R&uuml;ckkehr ab. Auf die Frage, ob die Pal&auml;stinenser das Recht haben w&uuml;rden, in das K&uuml;stengebiet zur&uuml;ckzukehren, sagte Trump im Gespr&auml;ch mit dem US-Sender Fox News: &raquo;Nein, das w&uuml;rden sie nicht, denn sie werden viel bessere Unterk&uuml;nfte haben.&laquo; Es gehe ihm darum, &raquo;einen dauerhaften Ort&laquo; f&uuml;r die Pal&auml;stinenser zu schaffen, so der Republikaner.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/gaza-donald-trump-spricht-palaestinensern-recht-auf-rueckkehr-ab-a-eb15874c-3f3f-4ecc-9907-60b0034e51f1\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Europa zahlt den Preis f&uuml;r seine eigenen Fehler<\/strong><br>\nSeit 1991 hat der kollektive Westen aktiv das Konzept einer &bdquo;regelbasierten Weltordnung&ldquo; gef&ouml;rdert. Dieses Konzept diente jedoch von Anfang an haupts&auml;chlich als Rechtfertigung daf&uuml;r, anderen L&auml;ndern einseitig US-Interessen aufzuzwingen und dabei legitime internationale Vertr&auml;ge und Konventionen zu ignorieren. Europa, das an diesem abrupten Wandel des V&ouml;lkerrechts mitschuldig war, scheint nun die bitteren Fr&uuml;chte seiner eigenen Entscheidungen zu ernten.<br>\nDie Idee einer &bdquo;regelbasierten Ordnung&ldquo; war schon immer formbar und wurde den Interessen der USA angepasst. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die europ&auml;ischen Alliierten &ndash; wie auch einige Marionettenstaaten im &bdquo;Globalen S&uuml;den&ldquo; selbst &ndash; ihre Souver&auml;nit&auml;t im Namen eines B&uuml;ndnisses an Washington abgetreten haben, das sie, was nicht &uuml;berrascht, politisch geschw&auml;cht hat. Gr&ouml;nland ist ein emblematisches Beispiel f&uuml;r diese neue geopolitische Realit&auml;t. Die Insel, die zu D&auml;nemark geh&ouml;rt, war das Ziel eines ausdr&uuml;cklichen Kaufversuchs von Donald Trump w&auml;hrend seiner letzten Pr&auml;sidentschaft. Jetzt, in seiner neuen Amtszeit, scheint Trump noch entschlossener zu sein, sich Gr&ouml;nland &bdquo;anzueignen&ldquo;, wobei er nicht einmal den Einsatz milit&auml;rischer Gewalt ausschlie&szlig;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2025_02_10_europazahltdenpreis.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Zivilisten im Krieg (II)<\/strong><br>\nF&uuml;r den Krisen- und Kriegsfall sieht ein aktuell von Soldaten, Ministerialbeamten und Geheimdienstlern erstelltes &bdquo;Gr&uuml;nbuch&ldquo; umfassende Ma&szlig;nahmen der Repression zur Verhinderung von Sabotage und &bdquo;allgemeiner Unruhe&ldquo; vor. Eskalieren etwa die Spannungen mit Russland, wie es das dem Gr&uuml;nbuch ZMZ 4.0 zugrunde liegende Szenario beschreibt, dann m&uuml;ssten nicht nur Schritte zum Schutz der Verkehrswege und der Kritischen Infrastruktur eingeleitet werden, hei&szlig;t es in dem Dokument. Man m&uuml;sse auch Vorsorge treffen, dass die mit Sicherheit zu erwartenden Belastungen f&uuml;r die Zivilgesellschaft nicht zu &bdquo;Unruhe&ldquo; oder gar &bdquo;politischer Destabilisierung&ldquo; f&uuml;hrten. Dazu seien umfangreiche Aktivit&auml;ten der Geheimdienste und deren engere Kooperation mit Polizei und Bundeswehr erforderlich. Zudem gelte es schon jetzt, die &bdquo;Resilienz&ldquo; der Bev&ouml;lkerung zu st&auml;rken &ndash; ihre Bereitschaft, die Zumutungen von Krisen und Kriegen zu ertragen. Die unumg&auml;ngliche zivil-milit&auml;rische Kooperation (ZMZ) sei schon &bdquo;in Schulen zu vermitteln&ldquo;. Einen entsprechenden &bdquo;Mentalit&auml;tswechsel&ldquo; in der Bev&ouml;lkerung hat bereits vor einem Jahr der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, gefordert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9864\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Schlag gegen &ldquo;freie&rdquo; Medien in der Ukraine, Georgien und Moldau<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Trump will die Regierungsagentur USAID abwickeln und Hilfsgelder streichen. Das hat unerwartete Nebenwirkungen bei den EU-Beitrittskandidaten in Osteuropa.<br>\nOffiziell gingen Hilfsgelder aus Washington an uneigenn&uuml;tzige humanit&auml;re Organisationen und unabh&auml;ngige Medien.<br>\nDoch in Wahrheit hat USAID mit Milliardenzahlungen daf&uuml;r gesorgt, dass sich die Zivilgesellschaft in Osteuropa am &ldquo;freien Westen&rdquo; orientiert.<br>\nNun hat die Trump-Administration die Hilfen eingestellt &ndash; und siehe da: Viele Medien und NGO rutschen in die Krise.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/schlag-gegen-unabhaengige-medien-in-der-ukraine-georgien-und-moldau\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sozialer Ausgleich durch Sozialstaat und Steuersystem wird schw&auml;cher &ndash; f&uuml;r 60 Prozent der Erwerbspersonen passiert zu wenig<\/strong><br>\nDeutschland hat bei der Bek&auml;mpfung von Einkommensungleichheit und Armut nachgelassen. Zwar wirken sowohl das Steuersystem als auch der Sozialstaat in Richtung sozialer Ausgleich, doch im Zeitverlauf weniger stark als in fr&uuml;heren Jahren. Dabei ist der Wunsch nach staatlicher Umverteilung in der Bev&ouml;lkerung weit verbreitet: Rund 60 Prozent der Erwerbspersonen finden, dass der Staat zu wenig gegen soziale Ungleichheit tut, nur rund 15 Prozent sehen das dezidiert anders. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Die 2010er Jahre h&auml;tten eigentlich gute Voraussetzungen geboten, weniger Ungleichheit zu erreichen und Armut zu verringern &ndash; doch trotz des jahrelangen Wirtschaftswachstums und relativ geringer Arbeitslosigkeit haben Einkommenskonzentration und Armut in dieser Zeit zugenommen, konstatieren die Studienautor*innen Dr. Dorothee Spannagel und Dr. Jan Br&uuml;lle (Daten unten). Daher m&uuml;sse dieser Zeitraum, in dem zun&auml;chst Union und FDP die Regierung stellten, dann die Union und die SPD als kleinere Koalitionspartnerin, insgesamt als &bdquo;verlorenes Jahrzehnt&ldquo; im Kampf gegen Armut und Ungleichheit betrachtet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-sozialer-ausgleich-durch-sozialstaat-und-steuersystem-zu-wenig-66856.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Energiepreise: Sechs Prozent k&ouml;nnen in Deutschland nicht angemessen heizen<\/strong><br>\nIm vergangenen Jahr sind die Heizkosten in Deutschland gesunken. Trotzdem konnten sich Millionen Menschen im Winter keine warme Wohnung leisten.<br>\nMillionen Menschen in Deutschland haben sich im vergangenen Jahr nach eigener Beurteilung kein ausreichend warmes Zuhause leisten k&ouml;nnen. Das zeigen Zahlen des Statistikamts der Europ&auml;ischen Union aus dem Jahr 2024. Demnach lebten 6,2 Prozent der Menschen in Haushalten, die nach eigener Einsch&auml;tzung ihr Haus oder ihre Wohnung aus finanziellen Gr&uuml;nden nicht angemessen warmhalten konnten. Den Zahlen zufolge betrifft das etwa 5,2 Millionen Menschen in Deutschland. Zuvor hatte das Medienhaus Correctiv dar&uuml;ber berichtet.<br>\nIm Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil zwar gesunken. Im Jahr 2023 gaben noch 8,2 Prozent der Deutschen an, ihre Wohnung aus Geldmangel nicht angemessen heizen zu k&ouml;nnen. Jedoch sind es noch immer deutlich mehr als vor der Energiekrise. 2021 waren es 3,3 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-02\/heizkosten-heizen-deutschland-geld\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Preise f&uuml;r Gas-Neuvertr&auml;ge 43 Prozent h&ouml;her<\/strong><br>\nDie Gaspreise f&uuml;r private Neukunden in Deutschland sind laut einer Berechnung des Vergleichsportals Verivox in den vergangenen zw&ouml;lf Monaten stark gestiegen. Demzufolge zahlte ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden (kWh) Anfang Februar 2024 im bundesweiten Durchschnitt rund sieben Cent pro kWh f&uuml;r einen g&uuml;nstigen Gastarif mit zw&ouml;lfmonatiger Preisgarantie. Derzeit liege das g&uuml;nstigste Angebot im Schnitt bei rund zehn Cent pro kWh. Das ist ein Anstieg um 43 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/gaspreise-neukunden-verivox-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Berufsverbote: Keine Marxistin ist illegal<\/strong><br>\nNun ist es amtlich: Die M&uuml;nchner Klimaschutzaktivistin Lisa Poettinger darf nicht Lehrerin werden. Weil sie sich der marxistischen Analysemethode bedient und in einem antikapitalistisch orientierten Klimaplenum engagiert, zweifelt das Bayerische Staatsministerium f&uuml;r Unterricht und Kultus an der Verfassungstreue der 28j&auml;hrigen. &raquo;Die Zulassung zum Vorbereitungsdienst f&uuml;r das Lehramt an Gymnasien zum Termin Februar 2025 wird Ihnen untersagt&laquo; &ndash; so lautete der Bescheid, der Poettinger am Dienstag zugestellt wurde. In einer knappen Woche h&auml;tte ihr Referendariat beginnen sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/493801.berufsverbote-keine-marxistin-ist-illegal.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Telefonat mit Bundespr&auml;sident Endg&uuml;ltig: Albrecht Weinberg gibt Bundesverdienstkreuz zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDer Protest von Albrecht Weinberg gegen Union und AfD machte Schlagzeilen. Nach einem Gespr&auml;ch mit dem Bundespr&auml;sidenten hat der Holocaust-&Uuml;berlebende nun eine Entscheidung gef&auml;llt.<br>\nAuch ein Telefongespr&auml;ch mit Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier am heutigen Montagnachmittag konnte den Holocaust-&Uuml;berlebenden Albrecht Weinberg nicht umstimmen: Er wird sein Bundesverdienstkreuz zur&uuml;ckgeben. Dies sagte Weinberg dem stern.<br>\nHintergrund der Entscheidung ist die Bundestagsabstimmung von Ende Januar, in der die Union mit Stimmen der AfD einen Antrag zur Migrationspolitik durchgebracht hatte. Weinberg erkl&auml;rte dem stern, er sei noch immer schockiert &uuml;ber das Ergebnis und wolle Konsequenzen ziehen. Es sei keine leichte Entscheidung gewesen, das Bundesverdienstkreuz sei eine hohe Ehre f&uuml;r ihn.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/gesellschaft\/albrecht-weinberg-gibt-bundesverdienstkreuz-zurueck-35453638.html\">stern<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Neue Sinus-Jugendstudie: Jeder zweite Jugendliche hat Sorge vor Krieg und Extremismus<\/strong><br>\nFast jeder zweite Jugendliche in Deutschland hat laut einer Umfrage Angst vor politischem Populismus und Extremismus. Das geht aus der am Montag in Berlin ver&ouml;ffentlichten Sinus-Jugendstudie 2024 im Auftrag der Barmer-Krankenkasse hervor.<br>\nDemnach nennen 42 Prozent der befragten Jugendlichen Populismus und Extremismus als Grund gro&szlig;er pers&ouml;nlicher Bef&uuml;rchtungen. Lediglich Kriege erw&auml;hnten sie als einziges Thema mit 59 Prozent noch h&auml;ufiger. Im Jahr zuvor habe dieser Anteil noch bei 53 Prozent gelegen.<br>\nAuch die Themen Umweltverschmutzung (42 Prozent), Klimawandel (41 Prozent), Migration (33 Prozent) und Armut (32 Prozent) sorgen viele Jugendliche. Trotzdem schauten die Jugendlichen grunds&auml;tzlich positiv nach vorn, hei&szlig;t es. 79 Prozent blickten derzeit optimistisch in ihre pers&ouml;nliche Zukunft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/neue-sinus-jugendstudie-jeder-zweite-jugendliche-hat-sorge-vor-krieg-und-extremismus-13175413.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Ergebnisse spiegeln die politischen Themen in den Mainstreammedien wider. Aber wer nun einen Zusammenhang u.a. zu der Forderung von Politikern nach Kriegst&uuml;chtigkeit, dem Kampf gegen den Klimawandel, den Demonstrationen gegen rechts sowie der Unt&auml;tigkeit gegen Armut und illegaler bzw. massenhafter Migration ziehen sollte, muss wohl mit dem Vorwurf &ldquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker&rdquo; oder &auml;hnlich rechnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Lobbyist als Kanzlerkandidat: Fast wie der Bimbes-Kanzler<\/strong><br>\nFriedrich Merz wird allzu gro&szlig;e Wirtschaftsn&auml;he vorgeworfen. Am liebsten wettert er zusammen mit Verb&auml;nden gegen Errungenschaften der Umweltpolitik.<br>\nEins hat er mit Helmut Kohl gemeinsam: Genau wie der langj&auml;hrige Kanzler in den 60ern arbeitete Friedrich Merz in den 80er Jahren vor seiner Politkarriere f&uuml;r den Verband der Chemischen Industrie. Die m&auml;chtige Lobbyvereinigung mit heute 1.600 Mitgliedsfirmen der Branche gilt seit langem als Aufziehbecken f&uuml;r Polittalente aus der Union. Ob der oft gestrauchelte Merz allerdings Kohl bei dem Versuch gleichzieht, ins Kanzleramt einzuziehen, zeigt sich erst nach der Bundestagswahl am 23. Februar.<br>\nEine weitere Parallele gibt es: Genau wie der Bimbes-Kanzler Kohl einst pflegt auch der aktuelle Kanzlerkandidat der Union ein besonders enges Verh&auml;ltnis zur Wirtschaft. Viele sagen, ein viel zu enges Verh&auml;ltnis, bei dem Merz seine Rolle als Politiker, der das Gemeinwohl im Blick hat, mit der eines blinden F&uuml;rsprechers von Konzerninteressen vermischt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Lobbyist-als-Kanzlerkandidat\/!6066101\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&raquo;Wir kritisieren die AfD dort, wo es ihr weh tut&laquo;<\/strong><br>\nNoch vor wenigen Wochen galt der Einzug des BSW in den Bundestag als sicher. Jetzt liefert sich die Partei ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Linken und bangt um den Sprung &uuml;ber die F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde. Die Brandenburger Spitzenkandidatin Friederike Benda erkl&auml;rt, warum das so ist und was das BSW am st&auml;rksten von der Linken unterscheidet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/bsw-bundestagswahl-wagenknecht-friederike-benda\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Justizministerium will verst&auml;rkt Wertgegenst&auml;nde von Asylbewerbern einbehalten &ndash; Fl&uuml;chtlingsrat kritisiert m&ouml;gliche Willk&uuml;r<\/strong><br>\nUm die Fl&uuml;chtlingszahlen in Baden-W&uuml;rttemberg zu senken, will das Justizministerium das Asylrecht in einigen Punkten versch&auml;rfen. Als Vorbild dient D&auml;nemark &ndash; doch an dem Vorsto&szlig; gibt es Kritik.<br>\nDas baden-w&uuml;rttembergische Justizministerium will bei der Aufnahme von Gefl&uuml;chteten verst&auml;rkt auf abschreckende Ma&szlig;nahmen setzen. Unter anderem sollen Asylbewerberinnen und -bewerbern fl&auml;chendeckend auch Wertgegenst&auml;nde abgenommen werden. Man m&uuml;sse klar kommunizieren, dass man Geld und Wertgegenst&auml;nde im gesetzlichen Rahmen beschlagnahme, sagte Justizstaatssekret&auml;r Siegfried Lorek (CDU). Die &ldquo;Stuttgarter Zeitung&rdquo; hatte zuerst berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/regional\/badenwuerttemberg\/swr-justizministerium-will-verstaerkt-wertgegenstaende-von-asylbewerbern-einbehalten-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bundeswehrwerbung sei Kriegsdienst: Tramfahrer verweigern Arbeit<\/strong><br>\nDrei Trambahnfahrer der M&uuml;nchner Verkehrsgesellschaft verweigern es, Trambahnen zu steuern, die mit Bundeswehr-Werbung foliert sind. Wie reagiert ihr Arbeitgeber, die MVG, und wie sind die rechtlichen Aussichten?<br>\nEine Tram mit Bundeswehr-Werbung zu steuern, sei ein Kriegsdienst, findet der Trambahnfahrer Michael Niebler. &ldquo;Ich m&ouml;chte keine Werbung machen f&uuml;r eine Organisation, n&auml;mlich eine Armee, die fr&uuml;her oder sp&auml;ter mit dem T&ouml;ten von Menschen befasst ist&rdquo;, sagt er. Und wenn dann doch in Zukunft so eine Tram zu Dienstbeginn vor ihm steht, dann w&uuml;rde er den Dienst aus Gewissengr&uuml;nden verweigern, erkl&auml;rt Niebler.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/regional\/bayern\/br-bundeswehrwerbung-sei-kriegsdienst-tramfahrer-verweigern-arbeit-102.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Auch in M&uuml;nchen gibt es Menschen, die Gehirn benutzen. Es gibt noch Hoffnung!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gefechtsfeld statt Feldarbeit<\/strong><br>\nGDELS&ndash;Bridge Systems, der Allg&auml;uer Landmaschinenhersteller Fendt und Pearson Engineering haben eine ungew&ouml;hnliche Innovation vorgestellt: ein Br&uuml;ckenlegesystem Cobra auf einem Traktor Fendt 942 Vario. &Uuml;blicherweise werden f&uuml;r milit&auml;rische Br&uuml;ckenlegesysteme schwere gepanzerte Rad- und Kettenfahrzeuge eingesetzt. (&hellip;)<br>\nDer &ldquo;Br&uuml;ckenlege-Traktor&rdquo; aus der schweren 900er-Baureihe ist f&uuml;r Milit&auml;reins&auml;tze aus mehrerer Hinsicht interessant. So ist die Ackerschlepper-Basis erheblich g&uuml;nstiger als die &uuml;blichen f&uuml;r solche Zwecke genutzten Milit&auml;rfahrzeuge. Au&szlig;erdem ist der Traktor mit seinen 20 Tonnen Maximalgewicht und seinen geringeren Abmessungen viel flexibler einsetzbar und wendiger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.auto-motor-und-sport.de\/neuheiten\/fendt-vario-942-traktor-brueckenleger-fuer-das-militaer\/%20\">auto motor und sport<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.S.:<\/strong> Aus Landmaschinen werden Milit&auml;rfahrzeuge, also im wahrsten Sinne des Wortes &ldquo;Pflugscharen zu Schwerten&rdquo;. Die Zeitenwende macht es m&ouml;glich.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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