{"id":128603,"date":"2025-02-13T09:00:07","date_gmt":"2025-02-13T08:00:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128603"},"modified":"2025-02-13T09:24:44","modified_gmt":"2025-02-13T08:24:44","slug":"wir-sind-die-eingeborenen-in-lendenschurz-mit-pfeil-und-bogen-beim-handelskrieg-gegen-die-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128603","title":{"rendered":"Wir sind die Eingeborenen in Lendenschurz mit Pfeil und Bogen beim Handelskrieg gegen die USA"},"content":{"rendered":"<p>Der Handelskrieg, den US-Pr&auml;sident Trump gegen den Rest der Welt f&uuml;hrt, geht in die n&auml;chste Runde. Ab M&auml;rz wollen die USA auf s&auml;mtliche Stahl- und Aluminiumimporte pauschal 25 Prozent Z&ouml;lle erheben. Betroffen davon sind vor allem Kanada und Mexiko. Die EU k&uuml;ndigt derweil gro&szlig;spurig harte Gegenma&szlig;nahmen an, die bei n&auml;herer Betrachtung aber eher Ma&szlig;n&auml;hmchen sind, mit denen Br&uuml;ssel dann auch schon sein Pulver verschossen hat. Strategisch steht man nun in einer Sackgasse mit dem R&uuml;cken zur Wand. Trump ist gewillt, die Zollpolitik als politisches Druckmittel einzusetzen, wird dies auch k&uuml;nftig tun und hat noch einige Tr&uuml;mpfe in der Hinterhand. Solche hat die EU nicht, da sie sich in den letzten Jahrzehnten ohne Not von den USA abh&auml;ngig gemacht hat. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_9811\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-128603-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250212_Wir_sind_die_Eingeborenen_in_Lendenschurz_mit_Pfeil_und_Bogen_beim_Handelskrieg_gegen_die_USA_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250212_Wir_sind_die_Eingeborenen_in_Lendenschurz_mit_Pfeil_und_Bogen_beim_Handelskrieg_gegen_die_USA_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250212_Wir_sind_die_Eingeborenen_in_Lendenschurz_mit_Pfeil_und_Bogen_beim_Handelskrieg_gegen_die_USA_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250212_Wir_sind_die_Eingeborenen_in_Lendenschurz_mit_Pfeil_und_Bogen_beim_Handelskrieg_gegen_die_USA_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=128603-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250212_Wir_sind_die_Eingeborenen_in_Lendenschurz_mit_Pfeil_und_Bogen_beim_Handelskrieg_gegen_die_USA_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250212_Wir_sind_die_Eingeborenen_in_Lendenschurz_mit_Pfeil_und_Bogen_beim_Handelskrieg_gegen_die_USA_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Mit Handelskriegen ist das in einer globalisierten Welt eine recht komplexe Sache. Wussten Sie, wer der gr&ouml;&szlig;te Autoexporteur der USA ist? <a href=\"https:\/\/www.auto-motor-und-sport.de\/verkehr\/bmw-groesster-auto-exporteur-usa\">Es ist das bayerische Unternehmen BMW<\/a>, das den Gro&szlig;teil seiner SUVs der X-Reihe in Spartanburg\/South Carolina herstellt und sie von dort aus in 120 L&auml;nder, darunter auch Deutschland, verschifft. W&uuml;rde die EU also Strafz&ouml;lle auf aus den USA importierte Autos erheben, w&auml;re davon an erster Stelle BMW betroffen.<\/p><p>Oder wussten Sie, dass das wohl bekannteste &bdquo;US-Produkt&ldquo;, die iPhones der Marke Apple, in der EU-Au&szlig;enhandelsstatistik gar nicht als US-Importe, sondern als Importe aus China gelten? Ma&szlig;geblich f&uuml;r die Handelsstatistik ist n&auml;mlich der Ort der letzten wesentlichen Be- oder Verarbeitung. Und das ist bei allen Apple-Produkten nun einmal China. Wollte die EU also den gr&ouml;&szlig;ten Technologiekonzern der Welt mit Sitz im kalifornischen Cupertino &uuml;ber Z&ouml;lle zur Kasse bitten, m&uuml;sste sie schon Strafz&ouml;lle auf chinesische Importe verh&auml;ngen.<\/p><p>Noch komplexer sieht es bei Dienstleistungen aus. Die amerikanischen Big-Tech-Giganten wie Alphabet, Amazon, Meta, Microsoft sowie die Softwaresparte von Apple erzielen zwar auch in der EU Ums&auml;tze in dreistelliger Milliardenh&ouml;he. Da sie jedoch nicht im klassischen Sinne G&uuml;ter von A nach B liefern, sind sie auch &uuml;ber Z&ouml;lle nicht zu erreichen. Hinzu kommt, dass das EU-Gesch&auml;ft dieser Konzerne ohnehin von Tochterfirmen aus der EU, die meist in Irland sitzen, betrieben wird, weshalb sie in EU-Au&szlig;enhandelsstatistiken ohnehin nicht auftauchen. Gleiches gilt &uuml;brigens f&uuml;r US-Finanzkonzerne wie BlackRock oder Vanguard. Z&ouml;lle sind hier machtlos.<\/p><p>Klassische Handelskriege sind darauf ausgerichtet, &uuml;ber Z&ouml;lle und andere Handelshemmnisse den klassischen Handel mit physischen G&uuml;tern zu erschweren. Volkswirtschaften, die reale G&uuml;ter produzieren und in andere Volkswirtschaften verkaufen, sind hier verwundbar. Deutschland und China geh&ouml;ren dazu; die USA jedoch in einem viel geringeren Ma&szlig;e. Das wei&szlig; Donald Trump. Ob dies in Deutschland und der EU wirklich verstanden wurde, ist jedoch fraglich.<\/p><p>Wenn man sich die wie &uuml;blich gut informierten Presseberichte aus dem Umfeld der Europapolitik anschaut, will die EU als Reaktion auf die US-Z&ouml;lle auf Stahl und Aluminium nun ihrerseits Strafz&ouml;lle in H&ouml;he von 50 Prozent auf Motorr&auml;der, Bourbon Whiskey und Motorboote aus den USA erheben. Das ist vor allem symbolisch und zudem hochpolitisch, zielt man damit doch direkt auf US-Staaten, in denen Trump bei den Wahlen besonders stark abgeschnitten hat, wie es <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/handelsstreit-mit-diesen-massnahmen-will-die-eu-auf-us-zoelle-reagieren\/100106885.html\">das <em>Handelsblatt<\/em> formuliert<\/a>. Man k&ouml;nnte es auch als Verzweiflungstat bezeichnen. Gegen Google, Apple, Microsoft und Co. sind Harley Davidson und Jim Beam nicht nur &ouml;konomisch Zwerge. Aber sie sind nun einmal die einzigen US-Unternehmen, die von der EU mit klassischen Z&ouml;llen &uuml;berhaupt erreichbar sind, will man es nicht auf einen ernsthaften Konflikt mit den USA ankommen lassen, bei dem man sich selbst massiv schadet.<\/p><p>Betrachten wir diesen Handelskonflikt doch einmal spieltheoretisch. Sind Z&ouml;lle auf Stahl und Aluminium f&uuml;r die EU existenziell bedrohlich? Keineswegs. Die USA importieren Aluminium in gro&szlig;em Ma&szlig;stab nur aus Kanada. Stahl kommt vor allem aus den Nachbarl&auml;ndern Kanada und Mexiko, und auch Brasilien und S&uuml;dkorea geh&ouml;ren noch zu den gr&ouml;&szlig;eren Lieferanten. Die Menge an Stahl, die Deutschland und die Niederlande in die USA exportieren, ist indes &uuml;berschaubar. So gesehen ist die Reaktion, im Gegenzug die ebenfalls eher unwichtigen Handelsstr&ouml;me f&uuml;r Motorr&auml;der und Whiskey mit Z&ouml;llen zu verteuern, eigentlich angemessen. W&uuml;rde der Handelskrieg hier, wie bereits 2018, enden, w&auml;re das alles recht unproblematisch.<\/p><p>Dies setzt jedoch voraus, dass es Donald Trump tats&auml;chlich &bdquo;nur&ldquo; um Z&ouml;lle geht. Doch genau das ist offenbar nicht der Fall. Trump scheint vielmehr die Handelspolitik als Waffe einzusetzen, um anderen L&auml;ndern seinen Willen aufzuzwingen. So war es im <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/trump-kolumbien-zoelle-abschiebungen-102.html\">Fall Kolumbien<\/a>, als er den s&uuml;damerikanischen Staat durch Zollandrohungen zwang, abgeschobene Migranten aufzunehmen. Auch die gegen Mexiko und Kanada verh&auml;ngten und jetzt erst einmal ausgesetzten Z&ouml;lle wurden von Trump zun&auml;chst verk&uuml;ndet, um die Nachbarl&auml;nder bei der &Uuml;berwachung der Grenze, der Migrationskontrolle und dem Kampf gegen Drogenschmuggel in die Pflicht zu nehmen.<\/p><p>Man braucht sicher nicht viel Fantasie, um sich auszumalen, welche Konflikte Trump mit der EU &uuml;ber den Hebel der Zollpolitik k&uuml;nftig zu seinen Gunsten entscheiden will. Die Europ&auml;er sollen aufr&uuml;sten und sich dabei Waffen aus den USA kaufen. Sie sollen amerikanisches LNG kaufen und damit den Preis f&uuml;r US-Gas hochhalten, um die &ouml;konomisch extrem fragile Fracking-F&ouml;rderung in den USA zu sichern. Andere Konflikte, die das Herz der US-Wirtschaft, die Tech-Industrie, tangieren, sind noch gar nicht offen ausgebrochen &ndash; es geht hier um Datenschutz und KI-Regelungen. Auf all diesen Feldern d&uuml;rfte Trump gewillt sein, Z&ouml;lle als Daumenschraube gegen die EU einzusetzen.<\/p><p>Diese Strategie ist ebenso offensichtlich wie erfolgversprechend. Denn was soll die EU kurzfristig machen? Wir haben die Gasimporte aus Russland gestoppt, und selbst wenn dies politisch wieder opportun erscheinen sollte, lassen sie sich in vollem Umfang ohne die Pipelines nicht so bald wieder aufnehmen. Wir haben uns &uuml;bereilt von US-Technologien abh&auml;ngig gemacht. Im Bereich der KI spielt Europa auch kaum eine Rolle. Und die Frage der R&uuml;stungspolitik scheint ohnehin nicht mehr in den europ&auml;ischen Hauptst&auml;dten, sondern in Washington verhandelt und entschieden zu werden.<\/p><p>Selbst wenn die EU wollte &ndash; welche Waffen st&uuml;nden ihr im klassischen Handelskrieg gegen die USA &uuml;berhaupt zur Verf&uuml;gung? Europa ist abh&auml;ngig von den USA und nicht umgekehrt. Was der EU bleiben, sind &ouml;konomisch v&ouml;llig belanglose, symbolische Z&ouml;lle auf US-Agrarg&uuml;ter. Damit k&ouml;nnte man ein abh&auml;ngiges Entwicklungsland in die Knie zwingen, aber nicht die USA. Die haben hingegen ein ganzes Arsenal an m&ouml;glichen Waffen f&uuml;r einen Handelskrieg, und das geht weit &uuml;ber Z&ouml;lle auf deutsche Automobile hinaus. Die Macht der Technologiekonzerne und des Finanzsektors gleicht &ouml;konomischen Massenvernichtungswaffen, und Europa hat dem nichts entgegenzusetzen. Wenn Trump also eine harte Linie f&auml;hrt, hat er die EU in der Hand; daran werden Z&ouml;lle auf Bourbon Whiskey nichts &auml;ndern. Die USA haben Kanonenboote, wir sind die Eingeborenen in Lendenschurz mit Pfeil und Bogen.<\/p><p>W&auml;re die EU ein rationaler Spieler und w&uuml;rde ihre eigenen Interessen erst einmal erkennen und dann auch verfolgen, k&ouml;nnte dies ein Weckruf sein. Europa muss sich unabh&auml;ngig von den USA machen. Das gilt f&uuml;r Fragen der Energieversorgung und mehr noch f&uuml;r moderne Technologien und f&uuml;r das Finanzsystem. Der einzige Weg, sich aus dem ungleichen &ouml;konomischen und technologischen Kr&auml;fteverh&auml;ltnis zu befreien, w&auml;re eine massive Technologieinitiative und der Aufbau autarker Finanzsysteme. Doch davon spricht in Europa leider niemand. So hart es klingt: Wir sind tats&auml;chlich das &bdquo;alte Europa&ldquo;, von dem US-Verteidigungsminister Rumsfeld einmal &ndash; wenn auch in einem anderen Zusammenhang &ndash; sprach. Und bevor sich das nicht &auml;ndert, bleiben wir auch eine Kolonie der USA. Eigentlich m&uuml;sste man Donald Trump dankbar sein, dass er uns dies nun vor Augen f&uuml;hrt.<\/p><p><small>Titelbild: Dilok Klaisataporn\/shutterstock.com<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/9a8263b363374897998d2159e975c4cc\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Handelskrieg, den US-Pr&auml;sident Trump gegen den Rest der Welt f&uuml;hrt, geht in die n&auml;chste Runde. Ab M&auml;rz wollen die USA auf s&auml;mtliche Stahl- und Aluminiumimporte pauschal 25 Prozent Z&ouml;lle erheben. Betroffen davon sind vor allem Kanada und Mexiko. 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