{"id":128643,"date":"2025-02-13T16:00:45","date_gmt":"2025-02-13T15:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128643"},"modified":"2025-02-14T09:46:03","modified_gmt":"2025-02-14T08:46:03","slug":"blackrock-im-kanzleramt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128643","title":{"rendered":"BlackRock im Kanzleramt?"},"content":{"rendered":"<p>Deutschland w&auml;re der erste Staat, in dem ein ehemaliger BlackRock-Funktion&auml;r Regierungschef werden kann. Friedrich Merz war nicht &bdquo;Lobbyist&ldquo;, wie meist gesagt wird. Er wurde nicht nur bezahlt, sondern er hatte eine Leitungsfunktion <em>innerhalb <\/em>des Konzerns: Der CDU-Politiker war von 2016 bis 2020 Vorsitzender des Aufsichtsrats der Tochterfirma BlackRock Asset Management Deutschland Aktiengesellschaft. Er unterstand der New Yorker Zentrale des gr&ouml;&szlig;ten Kapitalorganisators der US-gef&uuml;hrten westlichen Welt. Merz hatte die Aufgabe, die Expansion von BlackRock in Deutschland weiter voranzutreiben.[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128643#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Von <strong>Werner R&uuml;gemer<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Merz als BlackRock-Funktion&auml;r in Deutschland<\/strong><\/p><p>Weil die Aufsichtsratstantiemen j&auml;hrlich nur 150.000 Euro betrugen, bekam er einen Beratervertrag dazu, dessen Honorar beide Seiten bis heute geheimhalten. Also: Wenn es um viel Geld geht von Menschen, die sowieso schon viel Geld haben, und vor allem, wenn es um noch viel, viel mehr Geld geht &ndash; da herrscht bei BlackRock\/Merz nicht nur das gemeinsame gro&szlig;e Schweigen, sondern das organisierte Verstecken des gro&szlig;en Reichtums. Darauf kommen wir noch.<\/p><p>So arrangierte und begleitete der BlackRock-Funktion&auml;r Merz in diesen Jahren die Treffen seines aus New York eingeflogenen BlackRock-Chefs Laurence Fink mit den damaligen Finanzministern Wolfgang Sch&auml;uble\/CDU und mit dessen Nachfolger Olaf Scholz\/SPD. Merz arrangierte auch Treffen mit Kanzleramtschef Helge Braun und Wirtschaftsminister Peter Altmaier, beide CDU, mit Vizekanzler Sigmar Gabriel und Finanzstaatssekret&auml;r J&ouml;rg Kukies, beide SPD &ndash; alles au&szlig;erhalb der &Ouml;ffentlichkeit.[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<\/p><p>In diesen Jahren wurde BlackRock zum gr&ouml;&szlig;ten Aktion&auml;r in Deutschland, also zum gr&ouml;&szlig;ten Miteigent&uuml;mer der wichtigsten gut hundert Unternehmen in Deutschland. Und das war unter der Dauerkanzlerin Angela Merkel, die alles heimlich absegnete, ohne jeglichen Konflikt mit Merz. Der Finanz-Chefberater Merkels, der Banker Lars-Hendrik R&ouml;ller, Abteilungsleiter f&uuml;r Finanzen und Wirtschaft im Bundeskanzleramt, schied 2021 mit Merkel aus &ndash; und wohin ging er? Nat&uuml;rlich zu BlackRock. Merz &amp; Merkel m&ouml;gen ihre kleinen deutschen Konflikte untereinander haben &ndash; vor dem gro&szlig;en Herrn kuschen beide.<\/p><p><strong>Merz: Keine Verbindung mehr zu BlackRock?<\/strong><\/p><p>Als Merz nach Merkel auch Vorsitzender der CDU werden wollte, berichteten unsere kapitalfreundlichen Leitmedien &uuml;ber die Verbindung BlackRock-Merz, ein bi&szlig;chen, aber nicht &uuml;ber die genannten Treffen. Sie kamen erst sp&auml;ter heraus, durch eine Anfrage der Linken im Bundestag. Als Merz endlich CDU-Vorsitzender wurde, trat er von seiner Funktion bei BlackRock zur&uuml;ck: Sonst w&uuml;rde Merz beim Kampf um W&auml;hlerstimmen nicht so gut ankommen &ndash; Merz ist ein Verwandlungsk&uuml;nstler, ein Extrem-Populist, ein ideologisches Cham&auml;leon. Darauf kommen wir noch.<\/p><p>Merz hat jetzt keine Verbindung mehr zu BlackRock. Aber es scheint nur so, f&uuml;r die Tagesschau-Glotzer und die BILD-Leser. So lud Fink seinen Ex-Angestellten jetzt im Januar 2025 beim Weltwirtschaftsforum in der Hochsicherheitszone des Schweizer Alpenkurorts Davos in einem Luxushotel zum Dinner ein. Merz wurde einer Runde &bdquo;hochkar&auml;tiger&ldquo; internationaler Investoren vorgestellt, durfte eine kurze Rede halten, au&szlig;erhalb des offiziellen Programms.[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>] Fink ist in der Leitung des Weltwirtschaftsforums, Merz nicht.<\/p><p>&Uuml;brigens: Als Fink jetzt in Davos ein paar Schritte auf der Stra&szlig;e zum Hotel ging, wurden ihm von einem Kamerateam einige kritische Fragen gestellt, die in den offiziellen Veranstaltungen nicht gestellt werden. Fink, umgeben von Leibw&auml;chtern, blieb stumm, aber zog sein Handy heraus, fotografierte die Interviewer wortlos, zweimal, und verschwand im Hotel. Was meint Ihr: Wieso macht er solche Fotos und was macht er mit ihnen?[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]<\/p><p><strong>BlackRock &amp; Co.: Aufstieg der <\/strong><em><strong>shadow banks<\/strong><\/em><\/p><p>Also zu BlackRock &amp; Co.: In den USA, mithilfe der Deregulierungen der 1990er Jahre unter US-Pr&auml;sident William Clinton stiegen sie auf, zu den heute gr&ouml;&szlig;ten Kapitalorganisatoren der US-gef&uuml;hrten westlichen &bdquo;Wertegemeinschaft&ldquo;. Die ehemals m&auml;chtigen Banken der Wall Street in New York sind nun im Eigentum von BlackRock, Vanguard, State Street, Wellington, Fidelity, Capital Group, T Rowe Price, Geode Capital undsoweiter.<\/p><p>Sie stiegen erstmal auf in &bdquo;America first&ldquo;. Mit der &bdquo;Finanzkrise&ldquo; wurden sie noch m&auml;chtiger und kauften sich auch in der EU ein. Sie hatten n&auml;mlich gar keine Krise, sondern viel Geld, sprich das Kapital ihrer superreichen Kunden. BlackRock hatte von US-Pr&auml;sident Barack Obama den 150 Millionen-Auftrag bekommen, die Finanzkrise abzuwickeln. So wurde BlackRock der gr&ouml;&szlig;te Insider des westlichen Finanzwesens, auch in Europa. Manager von BlackRock wurden Mitglieder der US-Regierung bei Obama und dann wieder bei Biden\/Harris. BlackRock ber&auml;t die US-Zentralbank Federal Reserve und die Europ&auml;ische Zentralbank und die Europ&auml;ische Kommission beim &bdquo;nachhaltigen&ldquo; Investieren.<\/p><p>So wurde BlackRock nicht nur der gr&ouml;&szlig;te Aktion&auml;r, also Eigent&uuml;mer in Unternehmen und Banken in den USA, sondern auch in den reichen Staaten Europas, in England, Frankreich undsoweiter, &uuml;brigens auch in der Schweiz &ndash; und besonders in Deutschland &ndash; wie gesagt, mithilfe von Merz unter der CDU-Kanzlerin Merkel.<\/p><p>Also mit 11 Billionen US-Dollar ist BlackRock Miteigent&uuml;mer in etwa 18.000 Unternehmen und Banken im US-gef&uuml;hrten Westen, auch etwa in den Milliard&auml;rs-St&auml;dten Asiens wie Singapur und im indischen Mumbai &ndash; ein solches, mit Regierungen, Parteien, Finanzinstitutionen, Medien und Lobbyisten verflochtenes Monopol gab es noch nie im Kapitalismus. Und BlackRock ist der f&uuml;hrende Organisator dieses &bdquo;America first&ldquo;.[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>]<\/p><p><strong>Der gro&szlig;e Reichtum: So unsichtbar wie noch nie<\/strong><\/p><p>BlackRock bekommt das Kapital zum Aufkauf dieses Eigentums bei Multimillion&auml;ren und Multimilliard&auml;ren[<a href=\"#foot_0\" name=\"note_0\">*<\/a>]. BlackRock f&uuml;hrt keine Konten f&uuml;r Normalb&uuml;rger, muss nicht personalintensiv die vielen Konten und Kr&uuml;melseinkommen der Angestellten, Arbeiter und Rentner mitschleppen. BlackRock &amp; Co. machen <em>wealth management<\/em>, Reichtums-Management, also die Superreichen noch reicher machen.<\/p><p>BlackRock hat 70 Filialen, aber nur in den St&auml;dten und Staaten, wo die meisten und reichsten Superreichen sitzen. Allein 21 dieser Filialen sind in den USA, in New York, San Francisco, Chicago, Houston, Boston, Seattle, Miami undsoweiter. So hat BlackRock zum Beispiel keine einzige Filiale etwa in den von der EU verarmten Staaten Osteuropas.<\/p><p>BlackRock &amp; Co. sind bis heute unreguliert, sie werden offiziell &ndash; von den G7-Staaten, der Weltbank usw. &ndash; als Schattenbanken bezeichnet, <em>shadow banks<\/em>. Sie haben noch mehr Freiheiten als traditionelle Banken und Verm&ouml;gensverwalter und k&ouml;nnen deshalb noch h&ouml;here Gewinne herausholen. Auch die Beihilfe zur globalen Steuerflucht geh&ouml;rt zu diesem Reichtums-Freiheits-Gesch&auml;ft. Darauf kommen wir noch.<\/p><p>Und BlackRock organisiert auch die Unsichtbarkeit seiner superreichen Kunden. BlackRock ist eine Black Box. Mit seiner Hilfe werden die gro&szlig;en Privateigent&uuml;mer nicht nur immer reicher, sondern auch so unsichtbar wie noch nie in der Geschichte des Kapitalismus. Und diese Unsichtbarkeit wiederum tr&auml;gt dazu bei, dass sie noch m&auml;chtiger, gieriger, gef&auml;hrlicher werden, die Arbeitseinkommen senken, die Demokratie und die Umwelt zerst&ouml;ren und Kriege f&uuml;hren, f&uuml;hren lassen &ndash; wof&uuml;r auch der vergleichsweise kleine deutsche Mithelfer Merz schon l&auml;nger und auch jetzt agitiert.<\/p><p><strong>BlackRock-Filiale in Deutschland: Unsichtbar<\/strong><\/p><p>In Deutschland verwaltet BlackRock ein privates Verm&ouml;gen von 270 Mrd. Euro &ndash; diese Summe gab BlackRock im Jahre 2024 zum 30-Jahres-Jubil&auml;um der Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit in Deutschland bekannt. Das ist etwa soviel wie die Deutsche Bank auch verwaltet, mit ihren 30.000 Mitarbeitern. Aber BlackRock braucht daf&uuml;r nur 170 Mitarbeiter.<\/p><p>BlackRock hat nur Konten f&uuml;r die winzige Minderheit der 0,001 Prozent der Superreichen, und nur eine einzige, kleine, &auml;u&szlig;erlich nicht kenntlich gemachte Filiale, in M&uuml;nchen, Lenbachplatz 1. An der Hausfassade steht kein Schriftzug.<\/p><p>Bereits 1994 hat sich die Black Box hier in Deutschland eingenistet. Hat es jemand bemerkt? Aber BlackRock hatte es genau registriert: Durch den profitablen Ausverkauf der DDR waren in Ostdeutschland viele Menschen &auml;rmer geworden, und in Westdeutschland waren einige wenige reiche Kapitalisten noch reicher geworden &ndash; also neue Kunden. Neue Kunden f&uuml;r das diskrete <em>wealth management<\/em>!<\/p><p>&bdquo;<strong>Der unheimliche Triumph des verfaulenden Amerika&ldquo;<\/strong><\/p><p>Ja also, was f&uuml;r eine Gesellschaft gestalten BlackRock &amp; Co. und ihre bezahlten Funktion&auml;re? Beginnen wir mit ihrem Aufstiegsstaat und zentralen Standort USA.<\/p><p>Die USA sind &bdquo;<em>a brittle gerontocracy rotting from within&ldquo; &ndash; <\/em>die USA sind<em> eine br&uuml;chige Oligarchen-Herrschaft, die von innen verfault<\/em>. Diese verbreitete Meinung sei begr&uuml;ndet, schreibt der US-Politikprofessor Michael Beckley in <em>Foreign Affairs, <\/em>Zeitschrift der<em> <\/em>au&szlig;enpolitischen Lobby der f&uuml;hrenden US-Konzerne.<\/p><p>70 Prozent der US-B&uuml;rger halten die USA f&uuml;r &bdquo;arm&ldquo; und &bdquo;nicht gut&ldquo;, so Beckley. Nur noch 20 Prozent vertrauen der Regierung, selbst wenn sie sie gew&auml;hlt haben. Im Wahlkampf 2024 in aller &Ouml;ffentlichkeit zwei Attentate auf einen der beiden Kandidaten, auf Donald Trump: Das geh&ouml;rt dazu wie die wiederkehrenden t&ouml;dlichen Amokl&auml;ufe &ndash; alles Routine, die kurze, rituelle Aufmerksamkeit erregt &ndash; und alles wieder zur&uuml;ck zum faulenden Normalzustand.[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>]<\/p><p>2024 wurde in New York der Chef des Versicherungskonzerns United Health auf offener Stra&szlig;e erschossen, von einem jungen Mann: Ihm hatte die Versicherung mehrere Behandlungen verweigert. Er wurde verhaftet &ndash; aber in den social media als Held gefeiert, der tote Konzernchef wurde mit Spott und H&auml;me und grinsenden Emojs &uuml;bergossen. Zehntausende Amerikaner posteten: Auch mir wurden Behandlungen verweigert![<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>] <em>Facebook<\/em> l&ouml;schte alles, ungleich schneller als sonst.[<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>]<\/p><p>United Health, weltgr&ouml;&szlig;ter Krankenversicherer, holt durch besonders hohe Ablehnungsquoten besonders hohe Gewinne heraus: Die landen bei den Aktion&auml;ren, also, in dieser Reihenfolge: bei BlackRock, dann Vanguard, State Street, JP Morgan, Fidelity.<\/p><p>So sind BlackRock &amp; Co. in den USA auch die f&uuml;hrenden Aktion&auml;rsgruppen in der Fracking-, Pharma-, Agrobusiness-Industrie, in den Kreuzfahrt- und den Unterhaltungskonzernen, auch bei Tesla, in den Digitalkonzernen des Silicon Valley und sowieso in der R&uuml;stung, und auch in den Leitmedien wie <em>New York Times, <\/em>dem<em> Wall Street Journal, <\/em>von<em> USA Today<\/em> und der gro&szlig;en TV-Sender, ob diese mehr liberalla eingestellt sind oder offen rechts wie der Lieblingssender von Donald Trump, <em>FOX News<\/em>.[<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>]<\/p><p>So gewinnen die Gr&uuml;nderfamilien der Konzerne wie Tesla, Facebook\/Meta, Microsoft, Google, Apple und Amazon, mithilfe ihres Gro&szlig;aktion&auml;rs BlackRock, Verm&ouml;gen von 200, 300, 400 oder auch 500 Milliarden Dollar. Dazu brauchten sie nicht Trump, das haben schon Clinton, Obama, Biden und Harris gef&ouml;rdert.<\/p><p>&bdquo;<strong>Tod aus Verzweiflung&ldquo;<\/strong><\/p><p>Die Gewinne und B&ouml;rsenwerte sind hoch wie nie &ndash; gleichzeitig f&uuml;hren die USA im Vergleich noch vor den anderen Kapital-Demokratien, die auch nicht gut dastehen, bei Armut und Krankheit, Suchtabh&auml;ngigkeiten, Fettleibigkeit, Kindersterblichkeit, Analphabetismus, H&auml;ftlingsquote, Obdachlosigkeit, Zahl und Gr&ouml;&szlig;e der Slums, privater &Uuml;berschuldung, Schwarzarbeit, und alles noch verbunden mit Rassismus. Millionen Besch&auml;ftigte &bdquo;wohnen&ldquo; in der N&auml;he ihrer Firmen in ihrem Auto.<\/p><p>In keinem anderen Staat gibt es so viele bewaffnete rechtsradikale Gruppen und Polizeigewalt gegen die Unterklasse &ndash; und soviel Straflosigkeit f&uuml;r reiche Wirtschaftskriminelle, einschlie&szlig;lich von Pr&auml;sidentens&ouml;hnen wie Hunter Biden und des jetzigen Pr&auml;sidenten Donald Trump selbst.<\/p><p>Der US-Nobelpreistr&auml;ger Angus Deaton dokumentiert es im Buch <em>Death by Despair<\/em>, &bdquo;Tod aus Verzweiflung&ldquo;: Die USA f&uuml;hren bei der Selbstzerst&ouml;rung der erniedrigten, verarmten, einsamen Menschen: Durch Drogen- und Alkoholabh&auml;ngigkeit, Gewaltkriminalit&auml;t und gegenseitiges T&ouml;ten. Der h&auml;ufigste Einsatz der Millionen privater Schusswaffen gilt dem Selbstmord.[<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>]<\/p><p>So sinkt seit zwei Jahrzehnten in den USA die Lebenserwartung der <em>working class, <\/em>auch in der <em>middle class<\/em>. Gleichzeitig investieren die neuen US-Oligarchen wie Jeff Bezos Milliarden in die Forschung: Wie k&ouml;nnen wir unser Leben auf mindestens 120 Jahre verl&auml;ngern, das Leben auf unseren Yachten und in unseren pazifischen Residenzen auch im Alter genie&szlig;en, und zwar gesund?[<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>]<\/p><p><strong>Die Gewinnquellen der Oligarchen &ndash; und von BlackRock<\/strong><\/p><p>Ihre Extrem-Gewinne machen Musk, Bezos, Zuckerberg &amp; Co. und ihre Aktion&auml;re BlackRock &amp; Co. durch brutale Praktiken: Die Tesla-Gigafactory nicht nur in Fremont\/Kalifornien, sondern auch in Brandenburg\/Deutschland hat den weitaus h&ouml;chsten Anteil an Notfall-Eins&auml;tzen f&uuml;r verletzte Arbeiter.[<a href=\"#foot_12\" name=\"note_12\">12<\/a>] iPhones und die anderen Digitalger&auml;te werden durch unsichtbar ausgebeutete Millionenheere moderner Sklavenarbeiter, meist Frauen, in verarmten L&auml;ndern montiert (&bdquo;Fabrik Asien&ldquo;). Millionen illegale Migranten arbeiten in den USA, bilden eine wichtige St&uuml;tze der US-Wirtschaft, zahlen Steuern, leben &auml;ngstlich, w&auml;hlen d&uuml;rfen sie nicht, werden aber durch die Hetze gegen sie und durch st&auml;ndige Deportationen zur billigen, unsichtbaren Arbeit erpresst. Diese Praxis der Erpressung von illegal gehaltenen Immigranten wurde mir schon 1984 gezeigt, beim Chiphersteller Intel, als ich vor Ort in Silicon Valley die High-Tech-Industrie untersuchte.[<a href=\"#foot_13\" name=\"note_13\">13<\/a>]<\/p><p>Solche menschenrechtswidrige, modernisierte Sklaverei ist eine Quelle des Reichtums; eine zweite ist die gro&szlig;fl&auml;chige und tief in B&ouml;den und Grundwasser getriebene Zerst&ouml;rung durch die Agrobusiness- und die Frackingindustrie; eine dritte ist die Aussp&auml;hung der Nutzerdaten von Menschen und Unternehmen durch die ebenfalls nicht regulierten, monopolistischen Digitalkonzerne, die zudem Preisaufschl&auml;ge diktieren und mit staatlichen Auftr&auml;gen und Subventionen &uuml;berh&auml;uft werden.<\/p><p>Aber die wichtigste Gewinnquelle, so hei&szlig;t es beim <em>Foreign-Affairs-<\/em>Autor Beckley ganz offen, sind Kriege: Die eigenen Kriege und die von den USA kreditierten und belieferten Kriege. Sie sind umso profitabler, je l&auml;nger sie dauern. Beispiele sind der 1. und 2. Weltkrieg, Vietnam, Irak, Afghanistan, aktuell die Ukraine und Israel.<\/p><p>Dazu geh&ouml;ren die R&uuml;stungsexporte an die Staaten der US-gef&uuml;hrten Milit&auml;rb&uuml;ndnisse wie die NATO und der aufwendige Dauerbetrieb der &uuml;ber 800 US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte in 80 Staaten und annektierten Inseln rund um die Erde. Und dazu geh&ouml;ren Man&ouml;ver und die st&auml;ndige milit&auml;rische Pr&auml;senz zu Land, zu Wasser und in der Luft. Und nicht zuletzt die Belieferung von Terroristengruppen.<\/p><p><strong>Ukraine: &bdquo;Leuchtfeuer f&uuml;r die Kraft des Kapitalismus&ldquo;<\/strong><\/p><p>So ist BlackRock folgerichtig auch der offizielle Koordinator f&uuml;r den &bdquo;Wiederaufbau&ldquo; der Ukraine &ndash; das ist f&uuml;r BlackRock als Gro&szlig;aktion&auml;r der R&uuml;stungs-, Energie- und Frackingindustrie umso profitabler, je l&auml;nger der Krieg dauert und je mehr vorher zerst&ouml;rt wird.<\/p><p>Die Ukraine soll &bdquo;ein Leuchtfeuer f&uuml;r die Kraft des Kapitalismus werden&ldquo;, so BlackRock-Chef Fink.[<a href=\"#foot_14\" name=\"note_14\">14<\/a>] F&uuml;r dieses &bdquo;Leuchtfeuer&ldquo; werden hunderttausende ukrainischer Soldaten auf dem Altar der &bdquo;westlichen Werte&ldquo; &ndash; also der Gewinne f&uuml;r BlackRock &amp; Co. &ndash; geopfert, verbrannt, zugleich ungez&auml;hlt und vor dem eigenen Publikum versteckt, als g&auml;be es sie gar nicht. Nicht nur die meisten Gewinne und Gewinner werden versteckt, sondern auch die Opfer.<\/p><p><strong>Das t&ouml;dliche &bdquo;Paradox&ldquo;<\/strong><\/p><p><em>Foreign-Affairs<\/em>-Autor Beckley bezeichnet diese Gleichzeitigkeit der innerlich verfaulenden Gesellschaft mit der gr&ouml;&szlig;ten Gewinn- und Kriegsmaschine als Paradox. Und, so Beckley, er konstatiert es ganz cool: Von diesem Paradox, von diesem Leuchtfeuer des Kapitalismus geht eine t&ouml;dliche Gefahr aus:<em> &bdquo;the paradox of American Power may one day bring it all crashing down&ldquo;: <\/em>Das Paradox der US-Macht kann eines Tages alles zerst&ouml;ren.<\/p><p>Dabei handelt es sich nat&uuml;rlich gar nicht um ein Paradox, sondern um einen urs&auml;chlichen Zusammenhang: Die innerlich verfaulende Gesellschaft ist das Ergebnis der extremen Gewinn- und Kriegsmaschine von BlackRock &amp; Co.<\/p><p>Diese t&ouml;dliche Gefahr f&uuml;r die ganze Menschheit ist den US-Oligarchen und ihren &bdquo;wissenschaftlichen&ldquo; Mitt&auml;tern also durchaus bewu&szlig;t. Denn <em>Foreign Affairs<\/em> wird vom Council on Foreign Relations<em>, <\/em>CFR, herausgegeben<em>. <\/em>Er wird von den f&uuml;hrenden Kapitalisten finanziert, die Autoren sind Mitglieder ehemaliger US-Regierungen und Geheimdienste und viele, wie unser Autor Beckley, sind Professoren von US-Elite-Universit&auml;ten und Think Tanks, die ebenfalls von den f&uuml;hrenden Kapitalisten finanziert werden, bei Beckley sind es die Tufts University und das American Enterprise Institute (AEI).<\/p><p>Und nat&uuml;rlich ist BlackRock-Chef Fink nicht nur im Leitungsgremium des Weltwirtschaftsforums, sondern auch des Council on Foreign Relations.<\/p><p><strong>BlackRock: Das ideologische Cham&auml;leon<\/strong><\/p><p>Um ihre verfaulenden Oligarchen-Herrschaft abzusichern, agieren BlackRock&amp;Co. als ideologische Cham&auml;leons. Gnadenlos und gewissenlos erkl&auml;ren sie bei Bedarf das Gegenteil dessen, was sie vorher erkl&auml;rt hatten.<\/p><p>BlackRock war durch die Demokraten-Regierungen von Clinton und Obama gro&szlig; geworden, aber keineswegs unterbrochen durch die von Republikanern gef&uuml;hrten Regierungen. So war Fink als US-Finanzminister vorgesehen, falls Hillary Clinton die Wahl gewinnt. Aber als Trump gewann und die Unternehmensteuern senkte, erkl&auml;rte Fink: &bdquo;Trump ist gut f&uuml;r Amerika.&ldquo;<\/p><p>BlackRock war dann mit Managern in der Nachfolgeregierung von Joe Biden vertreten, war also auch politische Kriegspartei, und stellte auch den Chefberater von Vizepr&auml;sidentin Kamala Harris. Aber bei der absehbaren Niederlage von Harris bei der Pr&auml;sidentenwahl 2024 und schon vor dem Wahltermin erkl&auml;rte Fink: &bdquo;Gleich wer gewinnt, wir sind mit beiden Kandidaten im Gespr&auml;ch.&ldquo; Deshalb beriet BlackRock Trump bei der Wahl des Finanzministers.[<a href=\"#foot_15\" name=\"note_15\">15<\/a>]<\/p><p>Jahrelang hatte Fink den Klima- und Umweltschutz gepredigt und auch die Europ&auml;ische Kommission beim Green Deal beraten: Aber noch vor Trumps neuem Amtsantritt erkl&auml;rte Fink: Wir verlassen jetzt die Klimaschutz-Allianz <em>Net Zero Asset Managers<\/em>, NZAM. Dem folgte sofort auch die EU-Pr&auml;sidentin Ursula von der Leyen.[<a href=\"#foot_16\" name=\"note_16\">16<\/a>] Aber damit l&ouml;st sowieso nur die eine L&uuml;ge die andere L&uuml;ge ab. Denn auch BlackRock und die EU hielten sich immer an die US-Regelung: Milit&auml;rproduktion, Man&ouml;ver und Kriege sind aus den Klimabilanzen ausgeschlossen. Deswegen kann auch die gr&uuml;ne &bdquo;Umwelt&ldquo;-Partei so gut mitmachen und klimafreundliche Kriege f&uuml;hren.<\/p><p>BlackRock finanziert in den USA sowieso immer beide Kapital-Parteien, gleichzeitig. Und beide Parteien bek&auml;mpfen alle Parteien, die sich f&uuml;r die Interessen der Mehrheitsbev&ouml;lkerung einsetzen. So s&auml;gte das Obama\/Clinton-Establishment brutal den eigenen, aussichtsreichen Kandidaten Bernie Sanders ab.[<a href=\"#foot_17\" name=\"note_17\">17<\/a>] Und sogar die gr&uuml;ne Partei wird bek&auml;mpft und kleingehalten, &uuml;brigens ohne dass die Gr&uuml;nen Deutschlands protestieren. Auch so f&ouml;rdern BlackRock &amp; Co. die politische Rechtsentwicklung, in den USA, in Europa, in Deutschland.<\/p><p>In der liberalla-Regierung von Biden\/Harris war BlackRock mit drei Managern vertreten. Und jetzt kooperiert BlackRock mit der Regierung Trump, die direkt aus offen rechtsradikalen Multimilliard&auml;ren besteht.<\/p><p><strong>Auch Merz: Ideologisches Cham&auml;leon<\/strong><\/p><p>Merz arbeitet auch an so einem Paradox wie sein gro&szlig;es Vorbild. &bdquo;Nur die USA sind der Garant der Weltordnung!&ldquo; &ndash; so sein lebenslanges unchristliches Glaubensbekenntnis.[<a href=\"#foot_18\" name=\"note_18\">18<\/a>]<\/p><p>Daf&uuml;r das ideologische Cham&auml;leon geben &ndash; das kann auch Merz. Christlich lackierte Politiker seiner Partei &uuml;ben das, seit ihrem ersten Vorsitzenden und Bundeskanzler Konrad Adenauer. Der gab sich als neuer Demokrat, aber seine neue christliche Partei bekam weiter die Spenden derselben deutschen Kapitalisten wie Flick und Krupp, die schon Hitler bespendet hatten. Und Adenauers Wahl zum Bundeskanzler war nur knapp m&ouml;glich, weil die rechtsradikale Deutsche Partei ihn mitw&auml;hlte. Adenauer ist unser Vorbild, so Merz in seiner Rede bei der Adenauer-Stiftung Anfang Januar 2025.<\/p><p>Ach so, mal zwischendurch: Von wem wurde eigentlich die AfD gegr&uuml;ndet? Von CDU-Politikern wie Alexander Gauland und von Unternehmer-Lobbyisten wie Hans-Olaf Henkel, dem Ex-BDI-Pr&auml;sidenten.<\/p><p><strong>Biederer Sauerl&auml;nder im Milliard&auml;rs-Refugium<\/strong><\/p><p>Merz spielt f&uuml;r das Wahlvolk den bodenst&auml;ndigen, biederen Sauerl&auml;nder. Jetzt zum Wahlkampf machte der <em>FOCUS<\/em> eine Titelgeschichte mit Merz, ein Interview &uuml;ber acht Seiten. Auf den ersten beiden Seiten pr&auml;sentiert sich Merz vor einem sauerl&auml;ndischen Panorama.[<a href=\"#foot_19\" name=\"note_19\">19<\/a>]<\/p><p>Aber wenn es wichtig wird, da schl&uuml;pft Merz aus dem biederen Sauerland in das Milliard&auml;rs-Refugium am bayerischen Tegernsee. Da jettet Merz mit einem seiner Privatjets zu seiner Villa neben den Residenzen des Illustrierten-Milliard&auml;rs Hubert Burda und des russischen Oligarchen Alisher Usmanov. Usmanovs Villa wird jetzt &uuml;brigens f&uuml;r 25 Millionen Euro zum Verkauf angeboten, damit man mal einen Eindruck von den Preisen dort bekommt.<\/p><p>&bdquo;Am Tegernsee erholt sich der CDU-Chef seit vielen Jahren regelm&auml;&szlig;ig im Familiendomizil. Hier klopft das &lsquo;Paradies&rsquo; an. Hier genie&szlig;t er das Alpenpanorama&ldquo;[<a href=\"#foot_20\" name=\"note_20\">20<\/a>], so berichtet die Kapital-Postille <em>Handelsblatt<\/em>, die ihren Kolumnisten Merz begleiten darf. So macht sich Merz hier fit f&uuml;r wichtige Wahlkampfauftritte, wie etwa im Oktober 2024 in Sachsen. Dort gab der gelernte Populist dann an die braven Sachsen Freibier und Bratwurst aus.<\/p><p>Also, so geht das: Aus dem biederen Sauerland erst zur verschwiegenen Promi-Villa am Tegernsee jetten, sich fit machen, sich dann wieder bieder stellen und im armen Sachsenland den Volksnahen spielen und den umgarnten W&auml;hlern lachend gro&szlig;z&uuml;gig eine kleine Bratwurst spendieren, dabei erst gegen die AfD hetzen, sie in der Ausl&auml;nderhetze &uuml;berholen und dann im Bundestag mit der AfD zusammen abstimmen &ndash; so k&auml;mpft der gelernte Populist Merz f&uuml;r den unsichtbaren Reichtum, seinen eigenen und den noch viel gr&ouml;&szlig;eren von BlackRock.<\/p><p><strong>Verkauf des deutschen Mittelstands an US-&bdquo;Heuschrecken&ldquo;<\/strong><\/p><p>Als Merz aus der CDU-Fraktionsf&uuml;hrung im Bundestag zur&uuml;cktrat, wurde er 2005 Miteigent&uuml;mer der US-Wirtschaftskanzlei Mayer Brown mit ihrer Filiale in D&uuml;sseldorf. Mit der Agenda 2010 der SPD\/Gr&uuml;nen-Bundesregierung unter Kanzler Gerhard Schr&ouml;der waren US-Investoren eingeladen, deutsche Unternehmen zu kaufen.<\/p><p>So erweiterte Mayer Brown seine Mannschaft erheblich. Die Beratung von Private-Equity-Investoren geh&ouml;rt bis heute zu den Schwerpunkten der Kanzlei. Seit damals kauften US-&bdquo;Heuschrecken&ldquo; tausende deutsche Mittelstandsfirmen auf, &bdquo;restrukturierten&ldquo; sie, bauten Arbeitspl&auml;tze ab, verordneten Lohnstopps, k&uuml;ndigten Betriebsr&auml;te. &bdquo;Gut, da&szlig; wir auch in Deutschland &lsquo;Heuschrecken&rsquo; haben&ldquo;, jubelte Merz damals in seinem Buch &bdquo;Mehr Kapitalismus wagen&ldquo;. Also: Erst als CDU-Politiker f&uuml;r den guten deutschen Mittelstand eintreten &ndash; und ihn dann verkaufen.<\/p><p>Damals legte der Verk&auml;ufer weiter heuschreckenfreudig los: Kein gesetzlicher Mindestlohn! K&uuml;ndigungsschutz abschaffen! Die Gewerkschaften raus aus den Betrieben! Den Gewerkschaftssumpf trockenlegen! Die Mitbestimmung abschaffen![<a href=\"#foot_21\" name=\"note_21\">21<\/a>]<\/p><p>Merz leitete die Berliner Niederlassung von Mayer Brown, zuletzt gleichzeitig mit seiner Aufsichtsratsfunktion bei BlackRock. Er verdiente leistungslos Millionen, als Anwalt mit Tageshonoraren von 5.000 Euro, aber gleichzeitig auch als Miteigent&uuml;mer der Kanzlei und als Mitglied in 15 Aufsichts- und Verwaltungsr&auml;ten.[<a href=\"#foot_22\" name=\"note_22\">22<\/a>]<\/p><p>Merz schied erst nach 16 Jahren als Miteigent&uuml;mer aus der Kanzlei aus, 2021, als er CDU-Vorsitzender wurde. Aber er bleibt weiter <em>Counsel<\/em>, d.h., er ist zwar kein Miteigent&uuml;mer mehr, aber wird f&uuml;r wichtige F&auml;lle herangezogen: Kanzleien wie Mayer Brown zahlen daf&uuml;r 175.000 Euro im Jahr.<\/p><p><strong>Der Multimillion&auml;r fri&szlig;t Kreide<\/strong><\/p><p>Dann fra&szlig; der Multimillion&auml;r Kreide, schl&uuml;pfte in eine ganz andere Rolle. Seine heuschrecklichen Forderungen wiederholte er &ouml;ffentlich nie mehr. Jetzt im Wahlkampf verk&uuml;ndet er das Gegenteil. Er schleimt sich bei den Gewerkschaften ein: &bdquo;Ich bekenne mich zur Mitbestimmung, sie ist ein Standortvorteil f&uuml;r Deutschland&ldquo; &ndash; so schwor er am 13. Januar 2025 bei der Betriebsr&auml;te-Konferenz der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft CDA in Bochum.[<a href=\"#foot_23\" name=\"note_23\">23<\/a>]<\/p><p>Gleichzeitig hatte Merz festgestellt, dass das Christliche bei den W&auml;hlern nicht mehr so gut zog. Das verkirchlichte Christentum hatte sich abgewirtschaftet, durch sexuellen Missbrauch hinter dem Altar, klar, aber vor allem durch politischen Mi&szlig;brauch zugunsten der Reichen. So &uuml;berlegte Merz: Soll die CDU das C lieber weglassen? Das haben fast alle anderen ex-christlichen Parteien in Europa schon gemacht, haben sich modernisierte rechte Namen gegeben, in Italien zum Beispiel die korrupte Democrazia Cristiana. Aber Merz fiel kein C-Ersatz ein.<\/p><p>Also gut, sagte Merz: Dann machen wir erstmal weiter mit dem C. Beim Parteitag 2022 bekannte Merz sich nachdr&uuml;cklich zum &bdquo;C&ldquo;, &bdquo;weil wir in der Politik nur die vorletzten Antworten geben und nicht die letzten&ldquo;.[<a href=\"#foot_24\" name=\"note_24\">24<\/a>] Richtig: Die C-Politik gibt nicht die letzten Antworten. BlackRock wie Merz: Sie haben keine festen ideellen Werte, christliche schon gar nicht, denn die letzten Antworten gibt das Privatkapital, der egoistische, leistungslose, weithin unsichtbare Gewinn der Superreichen.<\/p><p>Anfang Januar beschwor das Cham&auml;leon Merz: Es wird keine Zusammenarbeit mit der AfD geben, denn sie ist &bdquo;rechtsradikal, ausl&auml;nderfeindlich und antisemitisch&ldquo;.[<a href=\"#foot_25\" name=\"note_25\">25<\/a>] Ein paar Wochen sp&auml;ter das Gegenteil: Die Zusammenarbeit mit der AfD zur Abschaffung des Asylrechts. Und aalglatt ein paar Tage sp&auml;ter Merz auf dem CDU-Parteitag wieder das Gegenteil: Die AfD ist &bdquo;der wichtigste Gegner&ldquo;.<\/p><p>Die Merz-C-Partei mit dem abgewirtschafteten &bdquo;C&ldquo; ist offen f&uuml;r jeden ideologischen Strohhalm, wie jetzt kurzzeitig vor der Wahl wieder mal zur Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, CDA &ndash; aber wesentlich nach ganz rechts, wie BlackRock.<\/p><p><strong>Merz: &bdquo;Germany first&ldquo; im Dienst von &bdquo;America first&ldquo;<\/strong><\/p><p>So gibt Merz sich jetzt als deutsches Trump-Imitat: Make Deutschland great again! &bdquo;Made in Germany&ldquo; soll wieder etwas gelten in der Welt! Wirtschaft wieder aufbauen! Ausl&auml;ndische Investoren rein! Asylanten raus! Weg mit dem Klima-Umwelt-Klimbim! B&uuml;rokratie-Abbau! Weg mit dem Datenschutz! Runter mit den Unternehmenssteuern! In meiner Regierung wird nicht mehr gestritten! Sofort am ersten Tag meiner Kanzlerschaft werde ich durchgreifen!<\/p><p>Merz will dazu eine versch&auml;rfte Neuauflage der Agenda 2010, n&auml;mlich die Agenda 2030: noch mehr staatliche Subventionen und Steuervorteile f&uuml;r ausl&auml;ndische, sprich vor allem US-amerikanische Investoren, noch niedrigere L&ouml;hne, auch Arbeit ohne schriftlichen Arbeitsvertrag, und durch die Abschaffung des B&uuml;rgergelds noch mehr Disziplinierung und Verarmung der Arbeitslosen.<\/p><p>So will Merz dem gro&szlig;en Dealmaker Trump ein Angebot machen: Deutschland und die EU kaufen noch mehr Frackinggas und mehr US-R&uuml;stungsg&uuml;ter. Daf&uuml;r solle Trump keine Z&ouml;lle auf Importe aus Europa verh&auml;ngen, so verk&uuml;ndete Merz in Davos, nach dem Dinner bei BlackRock-Chef Fink.[<a href=\"#foot_26\" name=\"note_26\">26<\/a>]<\/p><p>So sieht nach dem Muster des Friedrich Merz die wirtschaftliche St&auml;rkung Deutschlands aus: Erst mithilfe der Agenda 2010 und Mayer Brown die Verwertung des deutschen Mittelstands durch US-Heuschrecken, danach der Einstieg von BlackRock &amp; Co. in die gro&szlig;en Aktiengesellschaften: Sie ziehen die weitere De-Industrialisierung Deutschlands durch, verlagern in die USA und nach China, verarmen die Besch&auml;ftigten und Rentner und die Infrastruktur &ndash; und die Gewinne f&uuml;r BlackRock &amp; Co. und die Boni f&uuml;r die Vorstandschefs steigen, und der DAX steigt &ndash; gerade jetzt im wirtschaftlichen R&uuml;ckgang &ndash; erstmals &uuml;ber 20.000.<\/p><p>Schon in den letzten Jahren hat die Zahl der Schwarzarbeit und die Arbeit von Illegalen, meist Migranten zugenommen, im Bau, in der Gastronomie, in der h&auml;uslichen Pflege, in Sicherheitsdiensten, Privathaushalten &ndash; das ist das US-Muster: Migranten reinlassen, gleichzeitig gegen sie hetzen und mit der Drohung von Abschiebung zur lautlosen, unsichtbaren Billigarbeit erpressen.[<a href=\"#foot_27\" name=\"note_27\">27<\/a>] Das w&uuml;rde mit Merz noch weitergehen, wie bei Trump.<\/p><p><strong>Merz\/BlackRock: Private Rente schon ab Kindesbeinen<\/strong><\/p><p>Mit der CDU-Merz-Agenda-2030 w&uuml;rden auch die regul&auml;ren Arbeitseinkommen noch mehr gesenkt werden, damit auch die gesetzlichen Renten. Deshalb predigt Merz das BlackRock-Konzept der privaten Rente, noch weiter radikalisiert, in drei Formen:<\/p><ul>\n<li>Erstens: Besch&auml;ftigte sollen nicht h&ouml;here L&ouml;hne fordern, sondern mehr das BlackRock-Finanzprodukt ETF kaufen, gibt&rsquo;s schon ab 20 Euro im Monat, bei der Sparkasse.<\/li>\n<li>Zweitens die &bdquo;Aktivrente&ldquo;: Die verarmten Rentner sollen weiterarbeiten k&ouml;nnen, steuerbeg&uuml;nstigt.<\/li>\n<li>Und drittens noch die Kinder-Rente. Merz nennt sie die &bdquo;Fr&uuml;hstartrente&ldquo;: Eltern sollen schon den Kindern ab dem 6. Lebensjahr per App monatlich 10 Euro ins Handy-Sparbuch einzahlen. Eltern sollen also ihre Kinder an ein zuk&uuml;nftig niedriges Arbeitseinkommen gew&ouml;hnen. Ab dem 18. Lebensjahr sollen die Jugendlichen dann vielleicht schon selbst was dazutun, etwa durch Kauf von ETFs.<\/li>\n<\/ul><p>Aber ein solcher Zukauf ist ja gerade schon jetzt f&uuml;r diejenigen Besch&auml;ftigten gar nicht m&ouml;glich, die am wenigsten verdienen. Und diese Privatrente w&auml;re den B&ouml;rsenkrisen ausgesetzt. Selbst Merz erkl&auml;rte nach der letzten Finanzkrise: &bdquo;Niemand konnte eine Krise voraussehen.&ldquo;[<a href=\"#foot_28\" name=\"note_28\">28<\/a>] Der Demagoge fordert also auf, die Sicherheit im Alter einem System anzuvertrauen, dessen Krisen er selbst gar nicht beurteilen kann oder darf.<\/p><p>In einer weiteren Frage ist Merz ein Prediger f&uuml;r seinen unsichtbaren Herrn. BlackRock hat im letzten Jahr das Unternehmen Global Infrastructure (GPI) gekauft. Damit steigt BlackRock in die Infrastruktur ein, in den Bereichen Wasser und Abwasser, Kraftwerke und Energieleitungen, Datencenter, H&auml;fen &ndash; die zugunsten von geretteten Banken &uuml;berschuldeten Staaten haben daf&uuml;r kein Geld. Die private Finanzierung schl&auml;gt auch Merz jetzt vor. Die Hans-B&ouml;ckler-Stiftung warnt vor den Verteuerungen, die durch die Milliarden-Renditen von Investoren wie BlackRock auf die B&uuml;rger zukommen w&uuml;rden.[<a href=\"#foot_29\" name=\"note_29\">29<\/a>]<\/p><p>Merz&rsquo; &bdquo;Germany First&ldquo; w&auml;re also in Wirklichkeit das &bdquo;amerikanische Paradox&ldquo;, deutsche Ausf&uuml;hrung: Noch mehr Armut f&uuml;r die Mehrheitsbev&ouml;lkerung, noch mehr leistungsloser, grenzenloser Reichtum einer asozialen Minderheit, Abbau der Demokratie, noch mehr Aufr&uuml;stung und Krieg &ndash; und die B&ouml;rsenkurse steigen.<\/p><p><strong>BlackRocks Leihaktien und der Cum-Ex-Steuerbetrug<\/strong><\/p><p>Wir kommen zur letzten Reichtumsquelle von BlackRock &amp; Merz zugunsten ihrer Klientel: Die Steuerflucht.<\/p><p>Zu den Gesch&auml;ften von BlackRock geh&ouml;rt das Verleihen der vielen Aktien, gegen eine Geb&uuml;hr, f&uuml;r ein paar Tage oder l&auml;nger, je nachdem wie es Spekulanten oder auch Steuerbetr&uuml;ger brauchen. So war der viele Jahre dauernde, milliardenschwere Steuerbetrug mit Cum-Ex nur m&ouml;glich, weil man sich Aktien auslieh, sich dem Finanzamt gegen&uuml;ber als Eigent&uuml;mer ausgab und daf&uuml;r Steuern zur&uuml;ckbekam, die man nie gezahlt hatte. So bilanziert das <em>Handelsblatt<\/em>: &bdquo;BlackRock verlieh aus steuerlichen Gr&uuml;nden riesige Aktienbest&auml;nde &hellip; und war nicht zimperlich, wenn es darum ging, die Rendite zu trimmen, auf Kosten des deutschen Fiskus&ldquo;.[<a href=\"#foot_30\" name=\"note_30\">30<\/a>]<\/p><p>Die K&ouml;lner Oberstaatsanw&auml;ltin Anne Brorhilker, damals f&uuml;hrend bei den aufwendigen Ermittlungen gegen Cum-Ex-Betr&uuml;ger, hatte auch in der BlackRock-Filiale M&uuml;nchen eine Razzia durchf&uuml;hren lassen. Aber sie konnte die Ermittlungen nicht zu Ende f&uuml;hren. Durch den gr&uuml;nen Justizminister von Nordrhein-Westfalen, Benjamin Limbach, wurde sie aus dem Amt gedr&auml;ngt. Im Januar 2025 bilanzierte sie: &bdquo;Wir lassen es in Deutschland zu, dass internationale Investmentbanken uns ausrauben.&ldquo;[<a href=\"#foot_31\" name=\"note_31\">31<\/a>]<\/p><p>Gegen Steuerflucht hatte auch Merz noch nie etwas. Im Gegenteil. Denn wie erkl&auml;rte er damals in seinem heuschrecklichen &Uuml;berschwang, als er in der US-Kanzlei Mayer Brown US-Investoren beriet und sich damit f&uuml;r BlackRock verdient machte: &bdquo;Viele dieser Fonds haben ihren Sitz in Steueroasen und erh&ouml;hen die Rendite ihrer Investoren&ldquo;.[<a href=\"#foot_32\" name=\"note_32\">32<\/a>] Genau das organisiert BlackRock.<\/p><p><strong>BlackRocks Briefkastenfirmen im DAX<\/strong><\/p><p>Um welche zu versteuernden Summen es geht, zeigt die Liste der allein an BlackRock ausgesch&uuml;tteten Gewinne, hier bezogen auf das Jahr 2023, am Beispiel einiger DAX-Konzerne:<\/p><ul>\n<li>369,8 Millionen Euro von Allianz<\/li>\n<li>263,4 Millionen Euro von Mercedes-Benz<\/li>\n<li>241,1 Millionen Euro von Siemens<\/li>\n<li>156 Millionen Euro von BASF<\/li>\n<li>147,8 Millionen Euro von SAP<\/li>\n<li>135 Millionen Euro von M&uuml;nchner R&uuml;ck<\/li>\n<li>101,7 Millionen Euro von Deutsche Post DHL<\/li>\n<\/ul><p>Von der Allianz AG wurden also 370 Millionen Euro Dividenden an den Aktion&auml;r BlackRock ausgezahlt, f&uuml;r den Sieben-Prozent-Anteil an den Allianz-Aktien. In der Stimmrechtsmitteilung von BlackRock bei Allianz werden vier Dutzend BlackRock-Briefkastenfirmen genannt. Sie haben Namen wie Trident Merger LLC, BlackRock Cayman West Bay IV Ltd., BlackRock Cayman 1 LP, Luxemburg Holdco Sarl, BlackRock Investment Management Ireland undsoweiter.<\/p><p>Sie haben ihren Sitz in den heute f&uuml;hrenden Finanzoasen zwischen Wilmington\/Delaware, den Cayman Islands in der Karibik, Singapur, Luxemburg, Irland und den Niederlanden. Auf diese Tochterfirmen werden die 370 Millionen Euro Dividenden aufgeteilt, die BlackRock im Jahre 2023 bei Allianz bekam.<\/p><p>BlackRock selbst hat &uuml;brigens seinen rechtlichen Sitz ebenfalls in Delaware. Dieser kleinste US-Bundesstaat mit weniger als einer Million Einwohner mit seinem schnuckeligen Hauptst&auml;dtchen Wilmington ist die gr&ouml;&szlig;te Finanz- und Steueroase des US-gef&uuml;hrten Kapitalismus.<\/p><p>&Uuml;brigens: Delaware bekam diese Funktion auch mithilfe eines gewissen Joe Biden, er war seit jungen Jahren jahrzehntelang der Abgeordnete von Delaware im US-Kongress, bevor er unter Obama Vizepr&auml;sident und dann US-Pr&auml;sident wurde und BlackRock-Manager in seine Regierung holte.<\/p><p>In diesen Tochterfirmen versteckt BlackRock also die jeweiligen Anteile seiner superreichen Kapitalgeber, hier bei Allianz sind es 218. Sie werden anonymisiert, werden gesichtslos und namenlos gemacht: Unsichtbar f&uuml;r die Finanzaufsicht in Deutschland, unsichtbar f&uuml;r die Besch&auml;ftigten und den Betriebsrat und sogar f&uuml;r die Vorst&auml;nde und Manager und f&uuml;r den Aufsichtsrat von Allianz, unsichtbar f&uuml;r Medien, Abgeordnete und nat&uuml;rlich auch f&uuml;r die Finanz&auml;mter.<\/p><p><strong>BlackRock-Briefkastenfirmen auch im MDAX undsoweiter<\/strong><\/p><p>Diese BlackRock-Praxis gilt nicht nur f&uuml;r Allianz, sondern auch f&uuml;r die gut 100 gr&ouml;&szlig;ten Aktiengesellschaften in Deutschland, in den vier deutschen B&ouml;rsengruppen des DAX, des MDAX, des TecDAX und des SDAX. Dort geh&ouml;rt BlackRock ebenfalls zu den Gro&szlig;aktion&auml;ren.<\/p><p>Bei Rheinmetall sind es 45 Briefkastenfirmen f&uuml;r 175 Kapitalgeber, bei Deutsche Telekom sind es 45 Briefk&auml;sten f&uuml;r 229 Kapitalgeber, beim gr&ouml;&szlig;ten Wohnungskonzern in Deutschland, Vonovia, sind es 49 Briefk&auml;sten f&uuml;r 192 Kapitalgeber, beim zweitgr&ouml;&szlig;ten Wohnungskonzern Deutsche Wohnen sind es 45 Briefk&auml;sten f&uuml;r 189 Kapitalgeber und so weiter.<\/p><p>Nat&uuml;rlich fordert BlackRock seine Anleger nicht auf: Begeht Steuerflucht! Aber warum organisiert BlackRock diese Beihilfe zur m&ouml;glichen Steuerflucht? Denn sie ist b&uuml;rokratisch aufwendig, kostet viel Geld und mindert den Gewinn. Die Anleger m&uuml;ssen die anwaltliche Beratung f&uuml;r die komplizierten Vertr&auml;ge bezahlen, die Treuh&auml;nder in den Finanzoasen verlangen j&auml;hrlich ihr Honorar. Warum also sind die gro&szlig;en B&uuml;rokratie-Kritiker BlackRock und Merz in diesem Fall f&uuml;r noch mehr B&uuml;rokratie, die auf keinen Bierdeckel passt und auch nicht auf hundert Bierdeckel und die zudem noch viel kostet? Wo doch Merz\/BlackRock bei den Arbeitseinkommen und beim j&auml;mmerlichen Mindestlohn um jeden Cent k&auml;mpfen?<\/p><p><strong>BlackRock als vorgeschobener Aktion&auml;r<\/strong><\/p><p>Kurz nachdem Merz als BlackRock-Funktion&auml;r installiert war, 2016, wurde er f&uuml;r den Fonds-Kongress in Mannheim als Starredner angek&uuml;ndigt. Da erkl&auml;rte er auftragsgem&auml;&szlig; die verharmlosende Selbstdarstellung seines Konzerns, und er sprach ausdr&uuml;cklich von &bdquo;Wir&ldquo;: &bdquo;Wir sind nicht als Aktion&auml;r, sondern im Auftrag unserer Kunden investiert.&ldquo;[<a href=\"#foot_33\" name=\"note_33\">33<\/a>] Eine andere seiner Formulierungen: BlackRock sei ja nur &bdquo;Treuh&auml;nder&ldquo; seiner Anleger oder &bdquo;passiver Investor&ldquo;.[<a href=\"#foot_34\" name=\"note_34\">34<\/a>]<\/p><p>Aber Merz macht damit ungewollt auf den wichtigen, betrugsoffenen Sachverhalt aufmerksam: Die von BlackRock mithilfe seiner Briefkastenfirmen anonymisierten Kapitalgeber sind die <em>eigentlichen<\/em> Aktion&auml;re, ihnen flie&szlig;en &uuml;ber BlackRock die Gewinne zu, unter Abzug einer Verwaltungsgeb&uuml;hr f&uuml;r BlackRock.<\/p><p>Und der auch von BlackRock und Mayer Brown und Merz korrumpierte Gesetzgeber spielt mit und l&auml;sst diese Grauzone des Betrugs zu, wie bei Cum-Ex: BlackRock spielt den nur vorgeschobenen Aktion&auml;r und organisiert die m&ouml;gliche Steuerflucht seiner superreichen Kundschaft.<\/p><p>Also, zusammengefasst: Diese organisierte grauzonige Steuerflucht f&uuml;r die leistungslosen Gewinne der anonymisierten, gesichtslosen Superreichen ist die Spitze des US-Paradox des antidemokratischen Armuts- und Kriegskapitalismus: Deshalb mu&szlig; dies endlich zum &ouml;ffentlichen Thema werden!<\/p><p><strong>Zunehmende Kritik am unbesteuerten Reichtum<\/strong><\/p><p>Die Kritik am grenzenlosen, leistungslosen Reichtum der kleinen, rechtsradikal offenen Minderheit nimmt zu.<\/p><p>Seit Jahren fordern US-Milliard&auml;re wie Warren Buffett: Wir wollen mehr Steuern zahlen! Aber sowohl der von Demokraten wie von Republikanern gef&uuml;hrte und hoffnungslos &uuml;berschuldete US-Staat will diese Steuern gar nicht. Komisch, oder? Der &uuml;berschuldete Staat will gar keine Steuern, jedenfalls nicht von den Reichen?<\/p><p>Der BlackRock-Mitarbeiter Morris Pearls verlie&szlig; seinen Arbeitgeber und gr&uuml;ndete die Initiative <em>Patriotic Millionaires<\/em>. Inzwischen sind 250 US-Million&auml;re dabei. Sie demonstrierten mit ihrem Transparent <em>Tax the Rich!<\/em> am 28.4.2023 vor dem Capitol in Washington.<\/p><p>Patriotic Millionaires haben sich auch an die G20-Treffen gewandt, 2023 in Indien,[<a href=\"#foot_35\" name=\"note_35\">35<\/a>] dann wieder 2024 in Brasilien. Hier dr&auml;ngte der Regierungschef Lula da Silva auf eine Milliard&auml;rssteuer. Aber vor allem die Regierungen der USA und Deutschlands verhinderten einen Beschluss. Dazu brauchte es nicht Merz, dazu reichte der Sozi-Kanzler Scholz und der gr&uuml;nlackierte Wirtschaftsminister Habeck, dessen Grundsatzabteilung von der BlackRock-Managerin Elga Bartsch geleitet wird. <\/p><p>Deshalb m&uuml;ssen die BRICS-Staaten wie Brasilien vorangehen. Und diese staatlichen Ebenen reichen heute nicht aus. N&ouml;tig und m&ouml;glich sind Volksbewegungen, national und global, in allen Bereichen der Betroffenheit von Staatsarmut und De-Industrialisierung: abh&auml;ngig Besch&auml;ftigte; Rentner; Mieter; Lehrer und Eltern in Schulen; &Auml;rzte und Pfleger in den Krankenh&auml;usern und Altenheimen, mit Unterst&uuml;tzung der Angeh&ouml;rigen.[<a href=\"#foot_36\" name=\"note_36\">36<\/a>] Und wir in Deutschland m&uuml;ssen uns mit diesen internationalen Bewegungen vernetzen, auch etwa mit der Friedensbewegung und Gewerkschaften in den USA.<\/p><p>So wurde jetzt in Deutschland die Allianz &bdquo;Verm&ouml;gen besteuern jetzt&ldquo; mit 22 Mitgliedsinitiativen gegr&uuml;ndet, mit AWO, attac, Brot f&uuml;r die Welt, DGB, verdi, GEW, Greenpeace, Netzwerk Steuergerechtigkeit, VdK undsoweiter. Und Oxfam verlangt wieder die Besteuerung der Superreichen. Und jetzt im Wahlkampf fordern irgendwo im Nebensatz auch SPD und Gr&uuml;ne und Linke und BSW die Verm&ouml;gensteuer. Gut so!<\/p><p>Aber: Sie alle benennen nicht die Spitze der Steuerflucht der Superreichen, die BlackRock-Praktiken.<\/p><p>In unserer ersten Konferenz haben wir geurteilt: BlackRock &amp; Co. m&uuml;ssen reguliert, entflochten, entmachtet, enteignet werden. Das gilt weiter.[<a href=\"#foot_37\" name=\"note_37\">37<\/a>]<\/p><p>Wir f&uuml;gen wie andere die Forderung nach Besteuerung der Verm&ouml;genden und Superreichen hinzu, und wir erg&auml;nzen: Beenden wir die von BlackRock &amp; Co. organisierte Beihilfe zur m&ouml;glichen Steuerflucht! Machen wir diese Praktiken zu einem &ouml;ffentlichen Thema!<\/p><p>Das Wertpapier-Handelsgesetz muss so ge&auml;ndert werden, dass die Namen der Kapitalgeber von BlackRock &amp; Co. genannt werden!<\/p><p>Und Gewinne d&uuml;rfen nicht ausgezahlt werden, wenn gleichzeitig de-industrialisiert wird und L&ouml;hne gesenkt werden!<\/p><p>Die EU muss die von BlackRock&amp;Co. genutzten Finanzoasen wie Delaware, Cayman Islands und auch Luxemburg, Niederlande und Irland in die &bdquo;Schwarze Liste&ldquo; aufnehmen und die Nutzung unter Strafe verbieten!<\/p><p>Einer der ersten Schritte ist die genauere Kenntnis dieser Steuerflucht-Praktiken. In der n&auml;chsten Woche erscheint das Buch &bdquo;BlackRock Germany&ldquo;. Darin ist ein QR-Code. Damit k&ouml;nnen alle Briefkastenfirmen von BlackRock &amp; Co. in den gro&szlig;en Aktiengesellschaften in Deutschland eingesehen und ver&ouml;ffentlicht werden.[<a href=\"#foot_38\" name=\"note_38\">38<\/a>]<\/p><p>Denn wer &uuml;ber die Steuerflucht der Superreichen schweigt, soll von Demokratie, Wohlstand und Frieden nicht reden! Und wir verbinden das mit der menschenrechtlichen Aufwertung der Arbeit. Wie sagte es doch k&uuml;rzlich hier in Berlin Mario Kunze, Betriebsrat beim Gesundheitskonzern Vivantes: &bdquo;Der Arbeitskampf ist gleichzeitig der Kampf gegen Aufr&uuml;stung und Krieg!&ldquo;<\/p><p>Und hessische Gewerkschafter demonstrierten mit diesem Transparent: &bdquo;Finanzierung unserer Kliniken statt Aufbau von Kriegsmedizin und Lazaretten!&ldquo;<\/p><p>Und letzte Bemerkung: Keine Kriege und keine Ausbeutung armer Staaten: Dann gibt es auch keine Fl&uuml;chtlinge!<\/p><p><small>Titelbild: photocosmos1\/shutterstock.com<\/small><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_0\" name=\"foot_0\">&laquo;*<\/a>] <strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Es sind beileibe nicht nur Reiche und Superreiche, die zu den Kunden von BlackRock z&auml;hlen. Zu den gr&ouml;&szlig;ten BlackRock-Kunden z&auml;hlen vielmehr Pensionsfonds und Versicherungen. Allein in den USA verwalten Pensionsfonds ein Anlagevolumen von 37.8 Billionen(!) US-Dollar, von denen der gr&ouml;&szlig;te Teil in den Produkten von BlackRock und Co. investiert ist. Auch die R&uuml;cklagen aus klassischen Lebensversicherungen und anderen privaten Altersvorsorgeprodukten steckt zu gro&szlig;en Teilen in den Indexfonds, die von BlackRock aufgelegt werden. Der Gro&szlig;teil des verwalteten &bdquo;Verm&ouml;gens&ldquo; ist somit genau das Geld, das Arbeitnehmer f&uuml;r ihre private Altersvorsorge zur&uuml;cklegen &ndash; indirekt und immer h&auml;ufiger auch direkt &uuml;ber die ETFs, die BlackRock auflegt und die in sehr vielen ETF-Sparpl&auml;nen auch deutscher Arbeitnehmer auftauchen.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Friedrich Merz wird Lobbyist der weltgr&ouml;&szlig;ten Investmentfirma, manager magazin 17.3.2016<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Antworten der Bundesregierung auf zwei Anfragen der Abgeordneten Fabio De Masi u.a. und der Fraktion Die Linke, Drucksache 19\/7190 vom 21.1.2019 und 19\/18436 vom 27.3.2020<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Friedrich Merz spricht bei BlackRock-Dinner, Spiegel 21.1.2025<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.rebelnews.com\/caught_him_rebel_news_pummels_blackrock_ceo_with_questions_at_world_economic_forum\">rebelnews.com\/caught_him_rebel_news_pummels_blackrock_ceo_with_questions<\/a>, January 22, 2025<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Werner R&uuml;gemer: BlackRock &amp; Co. enteignen! Frankfurt\/Main, 4. Auflage 2025<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] Michael Beckley: The Strange Triumph of a Broken America, Foreign Affairs January 7, 2025<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] Die Wut vieler Amerikaner auf ihr Gesundheitssystem, Handelsblatt 11.12.2024<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] Blinde Wut, stern 19.12.2024<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] Die vier ersten Aktion&auml;re von FOX News sind Vanguard, BlackRock, Dodge, State Street, <a href=\"https:\/\/finance.yahoo\/quote\/FOX\/holders\">finance.yahoo\/quote\/FOX\/holders<\/a>, abgerufen 3.2.2025<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] Anne Case \/ Angus Deaton: Deaths of Despair and the Future of Capitalism, Princeton University Press 2020<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_11\">&laquo;11<\/a>] If they could turn back time: how tech billionairs are trying to reverse the aging process, Guardian 12.2.2022<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_12\" name=\"foot_12\">&laquo;12<\/a>] &bdquo;Gr&ouml;&szlig;te Sorge, dass irgendwann jemand zu Tode kommt&ldquo;: Auff&auml;llig viele Arbeitsunf&auml;lle in Teslas deutscher Fabrik, stern.de 28.9.2023 und mehrere weitere Bericht dazu im Stern<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_13\" name=\"foot_13\">&laquo;13<\/a>] Werner R&uuml;gemer: Neue Technik, alte Gesellschaft: Silicon Valley K&ouml;ln 1985, S. 147ff.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_14\" name=\"foot_14\">&laquo;14<\/a>] Win-win-win: Wiederaufbau-Konferenz f&uuml;r die Ukraine. US-Firmen wie BlackRock schlie&szlig;en die gr&ouml;&szlig;ten Deals ihrer j&uuml;ngeren Geschichte, Die Weltwoche 23.6.2023<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_15\" name=\"foot_15\">&laquo;15<\/a>] Auf Schmusekurs, FAZ 18.1.2025<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_16\" name=\"foot_16\">&laquo;16<\/a>] 37 Milliarden Euro Einsparungen. Von der Leyen r&uuml;ckt vorsichtig vom Green Deal ab, FAZ 30.1.2025<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_17\" name=\"foot_17\">&laquo;17<\/a>] Bernie Sanders: It&rsquo;s okay to be angry about Capitalism, New York 2023<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_18\" name=\"foot_18\">&laquo;18<\/a>] Friedrich Merz: Mehr Kapitalismus wagen, M&uuml;nchen 2008, Seite 99<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_19\" name=\"foot_19\">&laquo;19<\/a>] &bdquo;Wir m&uuml;ssen den W&auml;hlern die Wahrheit zumuten&ldquo;: Wie der CDU-Chef Deutschland umbauen will, FOCUS 10.1.2025<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_20\" name=\"foot_20\">&laquo;20<\/a>] Kanzlerkandidatur: Die Entscheidung, Handelsblatt 1.9.2024<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_21\" name=\"foot_21\">&laquo;21<\/a>] Merz: Mehr Kapitalismus wagen, Seite 74, 94ff.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_22\" name=\"foot_22\">&laquo;22<\/a>] Von Mayer Brown bis Blackrock: Die vielen Gesch&auml;fte des Friedrich Merz, Handelsblatt 2.11.2018<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_23\" name=\"foot_23\">&laquo;23<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.cda-bund.de\/termine\/einladung-zur-betriebsraetekonferenz-mit-friedrich-merz-am-13-januar-2\/\">cda-bund.de\/termine\/einladung-zur-betriebsraetekonferenz-mit-friedrich-merz-am-13-januar-2\/<\/a> 13.1.2025<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_24\" name=\"foot_24\">&laquo;24<\/a>] Merz bei CDU-Parteitag: Das &bdquo;C&ldquo; bleibt im Namen, katholisch.de\/artikel\/40928, 9.9.2022<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_25\" name=\"foot_25\">&laquo;25<\/a>] &bdquo;Wir m&uuml;ssen den W&auml;hlern die Wahrheit zumuten&ldquo;, Focus 10.1.2025<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_26\" name=\"foot_26\">&laquo;26<\/a>] Mit ihm soll man rechnen, S&uuml;ddeutsche Zeitung 21.1.2025<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_27\" name=\"foot_27\">&laquo;27<\/a>] Ausbeutung pur: 2,87 Millionen Haushalte besch&auml;ftigen regelm&auml;&szlig;ig eine Haushaltshilfe, labournet.de 14.12.2024<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_28\" name=\"foot_28\">&laquo;28<\/a>] Merz: Mehr Kapitalismus wagen<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_29\" name=\"foot_29\">&laquo;29<\/a>] Patrick Kaczmarcyk \/ Tom Krebs: Finanzierungsoptionen f&uuml;r den Stromnetzausbau und ihre Auswirkungen auf die Netzentgelte, IMK Study 98, Januar 2025<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_30\" name=\"foot_30\">&laquo;30<\/a>] Von Mayer Brown bis BlackRock: Die vielen Gesch&auml;fte des Friedrich Merz, Handelsblatt 2.11.2018<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_31\" name=\"foot_31\">&laquo;31<\/a>] Fr&uuml;here Oberstaatsanw&auml;ltin h&auml;lt Cum-Ex-Betrug f&uuml;r weiterhin m&ouml;glich, Der Spiegel 2.1.2025<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_32\" name=\"foot_32\">&laquo;32<\/a>] Merz: Mehr Kapitalismus wagen, Seite 103<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_33\" name=\"foot_33\">&laquo;33<\/a>] Friedrich Merz: &bdquo;Wir wollen keinen &ouml;ffentlichen Klamauk&ldquo;, Fonds Online 1.12.2016<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_34\" name=\"foot_34\">&laquo;34<\/a>] Von Mayer Brown bis BlackRock: Die vielen Gesch&auml;fte des Friedrich Merz, Handelsblatt 2.11.2018<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_35\" name=\"foot_35\">&laquo;35<\/a>] G20 must forge agreement to increase tax on rich, Guardian 5.9.2023<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_36\" name=\"foot_36\">&laquo;36<\/a>] Regelm&auml;&szlig;ige Berichte &uuml;ber die Breite der Widerstandsbewegungen in Deutschland und in Europa: Soziale Politik &amp; Demokratie, zweiw&ouml;chentlich, Berlin, <a href=\"https:\/\/www.sozialepolitikunddemokratie.de\">sozialepolitikunddemokratie.de<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_37\" name=\"foot_37\">&laquo;37<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.blackrocktribunal.de\">blackrocktribunal.de<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_38\" name=\"foot_38\">&laquo;38<\/a>] Werner R&uuml;gemer: BlackRock Germany, Verlag Hintergrund, Berlin, 112 Seiten, 14,80 Euro\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutschland w&auml;re der erste Staat, in dem ein ehemaliger BlackRock-Funktion&auml;r Regierungschef werden kann. Friedrich Merz war nicht &bdquo;Lobbyist&ldquo;, wie meist gesagt wird. Er wurde nicht nur bezahlt, sondern er hatte eine Leitungsfunktion <em>innerhalb <\/em>des Konzerns: Der CDU-Politiker war von 2016 bis 2020 Vorsitzender des Aufsichtsrats der Tochterfirma BlackRock Asset Management Deutschland Aktiengesellschaft. Er unterstand der<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128643\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":128644,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[136,130,198,205,138,132],"tags":[2531,1460,872,1968,1093,2512,3299,2811,783,366,1337,288,1455,273,2931,1800,520],"class_list":["post-128643","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-banken-boerse-spekulation","category-drehtuer-politik-und-wirtschaft","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-neoliberalismus-und-monetarismus","category-steuerhinterziehungsteueroasensteuerflucht","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-anwaltskanzlei","tag-biden-joe","tag-blackrock","tag-briefkastenfirmen","tag-clinton-bill","tag-cum-cumcum-ex","tag-deindustrialisierung","tag-fink-larry","tag-merz-friedrich","tag-obama-barack","tag-oligarchen","tag-prekaere-beschaeftigung","tag-private-equity","tag-privatvorsorge","tag-reichtum","tag-trump-donald","tag-vermoegensteuer"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Shutterstock_2414232609.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/128643","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=128643"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/128643\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":128681,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/128643\/revisions\/128681"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/128644"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=128643"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=128643"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=128643"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}