{"id":128683,"date":"2025-02-15T12:00:38","date_gmt":"2025-02-15T11:00:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128683"},"modified":"2025-02-14T15:08:31","modified_gmt":"2025-02-14T14:08:31","slug":"nichts-ists-mit-feste-feiern-abgesagt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128683","title":{"rendered":"Nichts ist&#8217;s mit Feste feiern \u2013 abgesagt"},"content":{"rendered":"<p>Was f&uuml;r eine schizophrene Stimmung. Am 23. Februar findet die Bundestagswahl statt. Auf Wahlplakaten stehen einnehmende Worte wie &bdquo;Zuversicht&ldquo; oder &bdquo;Leistung muss sich wieder lohnen&ldquo;. In Wahlprogrammen werden wichtige Themen ausgespart, daf&uuml;r Mensch und Material f&uuml;r kommende Aufgaben fit gemacht, ert&uuml;chtigt. Politiker schw&auml;rmen in Ansprachen von den F&auml;higkeiten ihres Volkes, so wie beispielsweise der s&auml;chsische Ministerpr&auml;sident mit Blick auf das Jahr 2025: &bdquo;Wir stehen f&uuml;r ein freundliches, strahlendes, ein optimistisches Sachsen.&ldquo; Doch von &bdquo;strahlend&ldquo; und &bdquo;optimistisch&ldquo; kann im (ganzen) Land und eben auch in Sachsen keine Rede sein. Uns fliegen stattdessen W&ouml;rter wie &bdquo;abgesagt&ldquo;, &bdquo;gek&uuml;rzt&ldquo;, &bdquo;gestrichen&ldquo; um die Ohren. Ein Zwischenruf von <strong>Frank Blenz<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDie Sachsen (und die Mitmenschen im ganzen Land) trifft Tag f&uuml;r Tag fast der Schlag, schalten sie Radio oder Fernseher an, bl&auml;ttern sie die Zeitungsseiten um oder scrollen im Internet. Viele Schlagzeilen verk&uuml;nden ihnen alles andere als frohe Neuigkeiten, so wie diese aktuelle zum Beispiel: &bdquo;Sparzwang. Leere Stadtkassen: Kommunen sagen Feste ab&ldquo;. Das bedeutet: K&uuml;rzen, Sparen &ndash; so sehr, dass es quietscht. Jedoch finden sich wenige Belege des echten Gegensteuerns. Zuversicht? Pustekuchen.<\/p><p><strong>Die Musik erklingt nur noch beim Streichkonzert<\/strong><\/p><p>Schluss mit Feiern. Wie an einer Perlenschnur aufgereiht, sammeln sich Namen von St&auml;dten des Freistaates Sachsen, in denen die Musik nur noch beim Streichkonzert zu erklingen scheint. Gerade wurde in regionalen Medien aufgez&auml;hlt: Reichenbach, Aue-Schlema, Mittweida, Bad Elster. Dort haben die Verantwortlichen beliebte traditionelle Feste abgesagt oder verlegt. Bei der Kultur und beim sch&ouml;nen Leben wird halt gek&uuml;rzt, die Zeiten sind hart. Nichts ist&rsquo;s mit B&uuml;rgerfest, mit Stadtfest, mit Brunnenfest. Wir B&uuml;rger k&ouml;nnen sicher sein, dass noch mehr Feste &bdquo;auf der Kippe stehen&ldquo;.<\/p><p>Die Absagen haben einerseits zur Folge, dass wirklich verschiedene Ausgaben daf&uuml;r wegfallen und sich die K&auml;mmerer kurzfristig freuen. Doch die Sch&auml;den, die vielf&auml;ltigen, teils unscheinbaren, leisen Verluste, die in Kauf genommen und den optimistischen Sachsen (und anderen Bundesb&uuml;rgern) zugemutet werden, sind gro&szlig;. Von &bdquo;Einschnitten&ldquo; in Sachen Lebensfreude, Zuversicht und Zusammenhalt mal abgesehen, werden ganz normale, wichtige Kreisl&auml;ufe in Gr&ouml;&szlig;enordnungen unterbrochen, gekappt, kaputtgespart: H&auml;ndler, Marktbetreiber, Vereine, K&uuml;nstler, Kommunen, die vielen Mitwirkenden eines Festes, die B&uuml;rger werden ausgebremst. Es wird still, es ist einfach nur noch traurig. In der Ferne t&ouml;nt derweil eine bedrohliche Marschmusik.<\/p><p>Der Grund f&uuml;r den K&uuml;rzungsirrsinn ohne ein beherztes, n&ouml;tiges und m&ouml;gliches Gegensteuern wird vom &ouml;ffentlich-rechtlichen <em>Mitteldeutschen Rundfunk (MDR)<\/em> knapp beschrieben:<\/p><blockquote><p>\n<em>Sparzwang Leere Stadtkassen: Kommunen sagen Feste ab<\/em><\/p>\n<p><em>Viele s&auml;chsische Kommunen stehen wegen der angespannten finanziellen Situation vor schweren Entscheidungen.<\/em><\/p>\n<p><em>Ihr Argument: Es kann nicht mehr Geld ausgegeben werden, als in der Haushaltskasse ist. Deshalb m&uuml;ssen bestimmte Ausgaben gestrichen werden. Und das trifft dann zum Teil auch beliebte Feste.<\/em><\/p>\n<p><em>Laut St&auml;dte- und Gemeindetag bel&auml;uft sich das Defizit in den Kassen bereits auf &uuml;ber eine Milliarde Euro.<\/em><\/p>\n<p><em>(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/stadtfest-absage-finanzen-kommune-haushalt-100.html\">MDR<\/a>)<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Kommunen kommen beim K&uuml;rzen ihrer Ausgaben zwangsl&auml;ufig in Fahrt, die neue s&auml;chsische Landesregierung ebenso. Doch deren Fantasie, deren Tatendrang, deren Engagement geht in die falsche Richtung: In vielen Bereichen und gerade auch im Sozialen, im Kulturellen, in den Bereichen, die zu den sogenannten freiwilligen Leistungen von St&auml;dten und Gemeinden z&auml;hlen, wird schnell der Rotstift angesetzt, wie das so blumig hei&szlig;t. In meiner Heimatstadt Plauen erlebe ich diese Art von Praxis und die Folgen hautnah, zwei Beispiele sind <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126203\">&ldquo;T&uuml;chtig, t&uuml;chtig: &bdquo;Ohne uns wird es still&ldquo; wird w&ouml;rtlich genommen. Beispiel? Das Theater Zwickau-Plauen steht 2025 vor dem Aus&rdquo;<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127007\">&ldquo;Soziale Orte vor dem Aus &ndash; derweil schwadronieren die verantwortlichen Politiker in ihren Neujahrsreden von Zusammenhalt &hellip;&rdquo;<\/a>.<\/p><p><strong>Schwierige Zeiten? Welch Phrasendrescherei<\/strong><\/p><p>Sachsens wiedergew&auml;hlter Landesvater und seine Mannschaft haben nichts Besseres zu berichten, als die Menschen &bdquo;auf schwierige Zeiten einzustimmen&ldquo;. Welch Phrasendrescherei. Kretschmers Kabinett hat ein Konzept zur Deckung des Haushalts vorgelegt, das im Wesentlichen auf K&uuml;rzungen, auf Sparen setzt &ndash; an den falschen Stellen. Die R&uuml;ckw&auml;rtsspirale dreht sich. So geht es in Sachsen an die Ausgaben f&uuml;r Personal sowie an Sachkosten in der Verwaltung und bei den Staatsbetrieben. Das hei&szlig;t unter anderem Einstellungsstopp, das hei&szlig;t Mittelk&uuml;rzung f&uuml;r Pflichtaufgaben des Landes. Wenn das nicht optimistisch stimmend ist. Weiteres &bdquo;Sparpotenzial&ldquo; sieht man in Dresden auch bei staatlichen Geldern f&uuml;r die Mitfinanzierung von F&ouml;rderprogrammen der EU und des Bundes. Das bedeutet: F&ouml;rderantr&auml;ge br&auml;uchten eigentlich gar nicht mehr gestellt werden, weil die &bdquo;Chance&ldquo; gro&szlig; ist, dass die Eigenanteile bei Zustimmung dann ohnehin nicht bereitgestellt werden. Harte Zeiten halt. Auch in einer weiteren Disziplin ist die Fantasie der Freistaat-Regierung gro&szlig;: Die B&uuml;rokratie soll abgebaut werden. Die B&uuml;rger erleben t&auml;glich das Gegenteil.<br>\n(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/haushalt-kabinett-klausur-finanzen-kommunen-100.html\">MDR<\/a>)<\/p><p><strong>Sachsens Minderheitsregierung tagt und verr&auml;t zaghaft, warum die Lage so ernst ist<\/strong><\/p><p>Kretschmer und seine Mannschaft tagten schon Anfang des Jahres. Sie stellten eine gro&szlig;e L&uuml;cke im s&auml;chsischen Etat fest: rund 4,3 Milliarden Euro. Wo die nur herkommt? Am Montag dieser Woche kam die Minderheitsregierung erneut zu Klausur zusammen. Von einem gro&szlig;en Wurf, von wirklichem Gegensteuern war aber keine Rede. Zumindest erfuhr das Volk den &bdquo;unter anderem Grund&ldquo; f&uuml;r die in der Tat angespannte Lage. Die Ursachen &uuml;ber das &bdquo;unter anderem&ldquo; hinaus wurden ausgespart:<\/p><blockquote><p>\n<em>Die s&auml;chsische Minderheitsregierung aus CDU und SPD trifft sich erneut zur Haushaltsklausur, um das Milliarden-Defizit im Doppelhaushalt 2025\/2026 zu bew&auml;ltigen.<\/em><\/p>\n<p><em>Die angespannte Finanzlage ist unter anderem auf eine schw&auml;chelnde Konjunktur und damit verbundene r&uuml;ckl&auml;ufige Steuereinnahmen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.<\/em><\/p>\n<p><em>Finanzminister Christian Piwarz (CDU) betonte, dass die finanzielle Lage auf allen staatlichen Ebenen angespannt sei und daher einheitliche Vorgaben f&uuml;r die Haushaltsbewirtschaftung in den kommenden Monaten notwendig sind.<\/em><\/p>\n<p><em>(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.sachsen-fernsehen.de\/saechsische-regierung-beraet-ueber-milliardenluecke-1927079\/\">Sachsen Fernsehen<\/a>)<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Die die Zivilgesellschaft sch&auml;digende R&uuml;ckw&auml;rtsspirale dreht und dreht sich<\/strong><\/p><p>Der &bdquo;unter anderem Grund&ldquo; <em>schw&auml;chelnde Konjunktur<\/em> soll also Ursache f&uuml;r all diese Pein sein? Warum schw&auml;chelt ein Land? Warum ist es um die Konjunktur so schlecht bestellt? Diese Fragen wurden nicht beantwortet.<\/p><p>Weitere Fragen stellen sich daraufhin: Warum statten der Bund und die L&auml;nder ihre untergeordneten Bereiche von Land bis Kommunen nicht mit ausreichenden Finanzen aus? Warum wird an Schuldenbremsen und anderen miesen Werkzeugen festgehalten wie die, dass Bund und L&auml;nder ihre Haushalte entlasten, auf dass die Kommunen einzuspringen haben? Warum wird immer und immer wieder wiederholt, man k&ouml;nne nur so viel ausgeben, wie Geld da sei? Die Legende der schw&auml;bischen Hausfrau f&auml;llt einem ein. Doch Einspruch: Bund, Land und Kommunen sind keine privaten Haushalte, gef&uuml;hrt von strengen Hausfrauen &hellip;<\/p><p>Das Land geht in die Knie. Die Pflichtaufgaben-Ausgaben steigen f&uuml;r die St&auml;dte und Gemeinden, die den Mangel zunehmend nur noch verwalten und gezwungen sind, bei freiwilligen Leistungen zu k&uuml;rzen oder zu streichen. Konjunkturprogramme? Investitionen? Kredite? Also neue Schulden aufnehmen? F&uuml;r das Gedeihen der Zivilgesellschaft, statt sie verk&uuml;mmern zu lassen. Wo bleibt der politische Wille f&uuml;r einen wirklichen, friedlichen, gesellschaftlichen Aufbruch, der folglich ein echter Grund f&uuml;r wahren Optimismus w&auml;re? Warum gibt es diesen entscheidenden politischen Willen in diesen Zeitenwendezeiten nur noch bei der Frage, wie hoch der Anteil der R&uuml;stungsausgaben am BIP sein muss? Der Anteil kann gar nicht hoch genug sein, wird patriotisch, fanatisch, irrsinnig bemerkt. Die Zivilgesellschaft wird mit einer konstruierten finanziellen Not an den Baum gefahren.<\/p><p><strong>Gerade ist das s&auml;chsische Chemnitz Kulturhauptstadt Europas<\/strong><\/p><p>Diese Geisterfahrt wird seitens der Politik derweil zum Beispiel derart verschleiert, indem man Leuchtturmprojekte im Scheinwerferlicht erstrahlen l&auml;sst. Chemnitz, die wests&auml;chsische Industriemetropole mit kantigem Charme ist in diesem Jahr die Kulturhauptstadt Europas. Daf&uuml;r gibt es auch ein ordentliches Budget und aufw&auml;ndige PR-Kampagnen. Dass Chemnitzer hinter vorgehaltener Hand davon berichten, wie Alltagskultur, soziokulturelle Projekte und &auml;hnliche Engagements dem kommunalen Rotstift zum Opfer fallen, zeigt, in welch Zeiten wir leben &ndash; in schizophrenen.<\/p><p><strong>Kultur abgesagt, dennoch Optimismus: Sachsen &ndash; ein milit&auml;risch wichtiger Standort<\/strong><\/p><p>&sbquo;Es ist halt, wie es ist&lsquo;, denkt sich der freundliche, strahlende, optimistische Sachse (Beschreibung vom Landesvater Kretschmer), dessen kurzzeitig aufflackernde miese Laune sich in den vergangenen Tagen nach der Absage seines Heimatfestes aus zwei guten Gr&uuml;nden wieder gebessert haben sollte. Als Ausgleich f&uuml;r das Ausfallen seiner Fete bekommen die Sachsen erstens eine neue R&uuml;stungsschmiede. Der franz&ouml;sische Konzern KNDS (Leopard-2-Panzer, Haubitzen, Munition, Radpanzer Boxer) &uuml;bernimmt in G&ouml;rlitz ein Werk. Dort wurden 175 Jahre lang Waggons f&uuml;r die Bahn gebaut. Nun wird es t&uuml;chtig aufw&auml;rts gehen. [<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Dem nicht genug: Direkt an der s&auml;chsischen Landesgrenze werden zweitens bald Arrow-Abwehrraketen stationiert. Das ist keine Absage, das ist doch mal &lsquo;ne Ansage.[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<\/p><p><small>Titelbild: Denys Kurbatov \/ Shutterstock<\/small><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Quelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1188574.alstom-und-knds-goerlitz-bahnkonzern-uebergibt-an-ruestungskonzern.html\">ND<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Quelle: <a href=\"https:\/\/www.freiepresse.de\/nachrichten\/sachsen\/arrow-abwehrraketen-werden-an-sachsens-grenze-stationiert-artikel13694613#google_vignette\">FP<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was f&uuml;r eine schizophrene Stimmung. Am 23. Februar findet die Bundestagswahl statt. Auf Wahlplakaten stehen einnehmende Worte wie &bdquo;Zuversicht&ldquo; oder &bdquo;Leistung muss sich wieder lohnen&ldquo;. In Wahlprogrammen werden wichtige Themen ausgespart, daf&uuml;r Mensch und Material f&uuml;r kommende Aufgaben fit gemacht, ert&uuml;chtigt. Politiker schw&auml;rmen in Ansprachen von den F&auml;higkeiten ihres Volkes, so wie beispielsweise der s&auml;chsische<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128683\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":128685,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[135,156],"tags":[918,3500,1367],"class_list":["post-128683","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-finanzpolitik","category-schulden-sparen","tag-kulturlandschaft","tag-raketenstationierung","tag-ruestungsausgaben"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/shutterstock_1911970270.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/128683","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=128683"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/128683\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":128752,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/128683\/revisions\/128752"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/128685"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=128683"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=128683"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=128683"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}