{"id":128703,"date":"2025-02-16T09:00:39","date_gmt":"2025-02-16T08:00:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128703"},"modified":"2025-02-14T13:15:20","modified_gmt":"2025-02-14T12:15:20","slug":"hinweise-der-woche-396","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128703","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128703#h01\">Trump telefoniert mit Putin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128703#h02\">Interview mit Erich Vad: Deutschland spielt f&uuml;r Trumps Ukraine-Pl&auml;ne keine Rolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128703#h03\">Europa zahlt den Preis f&uuml;r seine eigenen Fehler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128703#h04\">Von der Bereitschaft zum V&ouml;lkermord<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128703#h05\">Raketen statt Renten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128703#h06\">&laquo;Es geht um 220&rsquo;808 Menschen, Herr Merz!&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128703#h07\">Zwei Geisterfahrer auf der Wirtschaftsautobahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128703#h08\">Sozialer Ausgleich durch Sozialstaat und Steuersystem wird schw&auml;cher &ndash; f&uuml;r 60 Prozent der Erwerbspersonen passiert zu wenig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128703#h09\">Hohe Energiepreise und geringe Produktion: Chemiepark-Leiter fordert R&uuml;ckkehr zu russischem Gas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128703#h10\">T&ouml;ten f&uuml;r Handys<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Trump telefoniert mit Putin<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Trump und Putin: Deutsche Politiker rasten aus, sprechen von &bdquo;Verrat&ldquo; und Diktat<\/strong><br>\nDer Trump-Vorsto&szlig; zur Ukraine hat in Deutschland f&uuml;r Entsetzen gesorgt. Marie-Agnes Strack-Zimmermann spricht von Verrat und Dem&uuml;tigung, Olaf Scholz ist baff.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/ukraine-trump-und-putin-deutsche-politiker-sprechen-von-verrat-li.2295054\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Trump hatte doch angek&uuml;ndigt, dass er f&uuml;r Frieden in der Ukraine schnellsten sorgen werde. Konnten unsere Politiker jetzt glauben oder nicht, aber zumindest sollten die sich doch auf eine solche Situation vorbereiten. Doch f&uuml;r einen Plan B war D bzw. auch die EU nicht vorbereitet. Es wurde ohne Exit-Strategie einzig der Sieg &uuml;ber Russland alternativlos angegangen. Welches Ergebnis es genau sein wird, das wissen wir noch nicht. Aber es entsetzt mich, dass ein Friede wohl etwas Drohendes sein soll. Putin und Trump sind mit Sicherheit keine Heiligen, aber sie zumindest sprechen davon, dass das Sterben ein Ende haben muss, was unsere Kriegstreiber nicht interessiert. Und die Unterhaltung zur Normalisierung der Beziehungen zwischen USA und Russland ist anscheinend der n&auml;chste Schock. Doch f&uuml;r mich wie sicherlich f&uuml;r Millionen Menschen d&uuml;rfte es ein Hoffnungsschimmer sein auf ein Ende dieses schrecklichen Krieges.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Deutsche Politiker mal wieder auf dem falschen Fu&szlig; erwischt. Sie wollen offensichtlich weiter Konfrontation statt Verst&auml;ndigung<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128676\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die Bellizisten in der Zirkuskuppel: ratlos<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128665\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Putin, Trump und der Ukrainekrieg: Deutschland steht vor dem Tr&uuml;mmerhaufen der eigenen Politik<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128614\">NachDenkSeiten<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Trumps Ukraine-Deal ersch&uuml;ttert EU und Nato<\/strong><br>\nDie Nachricht vom geplanten Ukraine-Deal zwischen US-Pr&auml;sident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin ist in Br&uuml;ssel wie eine Bombe eingeschlagen.<br>\nFassungslos m&uuml;ssen EU-Politiker und Nato-Milit&auml;rs mitansehen, wie die US-Politik &uuml;ber Nacht neu ausgerichtet wird &ndash; und das ohne R&uuml;cksicht auf Europa und ohne vorherige Konsultationen.<br>\nEntsprechend harsch fielen die ersten Reaktionen aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/trumps-ukraine-deal-erschuettert-eu-und-nato\/\">Lost in Europe<\/a><\/li>\n<li><strong>Strategische Realit&auml;ten<\/strong><br>\nIn Berlin werden Forderungen nach einer europ&auml;ischen &bdquo;Koalition der Willigen&ldquo; zur Unterst&uuml;tzung der Ukraine laut. Wie der Au&szlig;en- und Milit&auml;rpolitiker Roderich Kiesewetter (CDU) verlangt, m&uuml;sse eine solche &bdquo;Koalition der Willigen&ldquo; die ukrainischen Streitkr&auml;fte &bdquo;so unterst&uuml;tzen, dass sie Russland zur&uuml;ckdr&auml;ngen kann&ldquo;. Damit reagiert Kiesewetter auf die Ank&uuml;ndigung von US-Pr&auml;sident Donald Trump, in Verhandlungen mit Moskau &uuml;ber den Ukraine-Krieg einzutreten, und die Ank&uuml;ndigung von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, etwaige &bdquo;Friedenstruppen&ldquo; zur Absicherung der Demarkationslinie zwischen von Russland bzw. von der Ukraine kontrollierten Territorien w&uuml;rden von den USA nicht unterst&uuml;tzt und d&uuml;rften auch nicht auf R&uuml;ckendeckung der NATO hoffen. Als Grund f&uuml;r das US-Vorgehen nennt Hegseth die &bdquo;strategische Realit&auml;t&ldquo;, dass die USA sich ab sofort voll und ganz auf den Machtkampf gegen China konzentrierten; aufgrund der &bdquo;Knappheit&ldquo; der Ressourcen seien sie nicht mehr zum Einsatz von Mitteln in Europa bereit. Bundeskanzler Olaf Scholz k&uuml;ndigt eine &bdquo;enge Abstimmung innerhalb Europas&ldquo; und &bdquo;Gespr&auml;che&ldquo; auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9869\">German Foreign Policy <\/a><\/li>\n<li><strong>Was Moskau und Washington &uuml;ber das Telefonat zwischen Putin und Trump erkl&auml;ren<\/strong><br>\nDie Pr&auml;sidenten Putin und Trump haben ein anderthalbst&uuml;ndiges Telefonat gef&uuml;hrt. Hier &uuml;bersetze ich die offiziellen Erkl&auml;rungen, die beide Seiten &uuml;ber das Telefonat ver&ouml;ffentlicht haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/anti-spiegel.ru\/2025\/was-moskau-und-washington-ueber-das-telefonat-zwischen-putin-und-trump-erklaeren\/\">Anti-Spiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Interview mit Erich Vad: Deutschland spielt f&uuml;r Trumps Ukraine-Pl&auml;ne keine Rolle<\/strong><br>\nDie USA preschen mit einem Friedensplan f&uuml;r die Ukraine vor. Deutschland hat bislang auf Eskalation statt Diplomatie gesetzt. Ein Fehler, meint Merkels fr&uuml;herer Milit&auml;rberater Erich Vad. [&hellip;]<br>\nBezeichnend waren bereits &Auml;u&szlig;erungen von US-Vizepr&auml;sident Vance. Er hat die europ&auml;ischen Staaten und insbesondere Deutschland vor kurzem als Klientelstaaten der USA bezeichnet, die einfach umsetzen, was von ihnen verlangt wird.<br>\nAnders als die Bundesregierung und die EU sucht die US-Regierung allerdings nach einer politischen L&ouml;sung in der Ukraine. Das haben die Europ&auml;er definitiv verpasst, indem sie nur Waffen an die Ukraine lieferten, ohne realistische politische Ziele und ohne ein strategisches Konzept, wie man aus dem Krieg mit Verhandlungen herauskommmt.<br>\nTrump und Putin und auch Kellogg und seine Counterparts in Moskau und Kiew zeigen uns, wie es geht. Zudem gab und gibt es nach wie vor die Hotline zwischen Wei&szlig;em Haus und dem Kreml, zwischen den Generalst&auml;ben und Geheimdiensten.<br>\nW&auml;hrend in Deutschland immer gebetsm&uuml;hlenartig wiederholt worden ist, man d&uuml;rfe mit Putin und Russland nicht reden, haben andere das immer getan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/interview-mit-erich-vad-deutschland-spielt-fuer-trumps-ukraine-plaene-keine-rolle-li.2294801\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ukraine: Der Krieg ist vorbei<\/strong><br>\nZur&uuml;ck bleiben &uuml;ber eine Million Tote. Plus eine vernichtete Ukraine und ein ersch&uuml;ttertes Deutschland. Jetzt schweigen pl&ouml;tzlich die Medien. Wahlkampf. Wollen wir nach der Wahl so weitermachen? fragt Michael von der Schulenburg.<br>\nDer Krieg in der Ukraine und seine Folgen sind Schicksalsfragen f&uuml;r Deutschland, die die (sicherheits)politische, wirtschaftliche und soziale Zukunft dieses Landes f&uuml;r lange Zeit negativ bestimmen werden. Es war und ist der gr&ouml;&szlig;te Krieg auf europ&auml;ischem Boden seit dem Zweiten Weltkrieg, der uns in den letzten Monaten einer nuklearen Katastrophe gef&auml;hrlich nahegebracht hatte. Dieser Krieg ist nun verloren, die Ukraine ist sein Blutopfer und die L&auml;nder der EU, allen voran Deutschland, sind die Verlierer. Dass es dazu gekommen ist, daran tragen auch die Parteien von SPD, CDU\/CSU, Gr&uuml;ne und FDP sowie die etablierten deutschen Medien eine schwere Schuld.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.emma.de\/artikel\/ukraine-der-krieg-ist-vorbei-341547\">Emma<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Europa zahlt den Preis f&uuml;r seine eigenen Fehler<\/strong><br>\nSeit 1991 hat der kollektive Westen aktiv das Konzept einer &bdquo;regelbasierten Weltordnung&ldquo; gef&ouml;rdert. Dieses Konzept diente jedoch von Anfang an haupts&auml;chlich als Rechtfertigung daf&uuml;r, anderen L&auml;ndern einseitig US-Interessen aufzuzwingen und dabei legitime internationale Vertr&auml;ge und Konventionen zu ignorieren. Europa, das an diesem abrupten Wandel des V&ouml;lkerrechts mitschuldig war, scheint nun die bitteren Fr&uuml;chte seiner eigenen Entscheidungen zu ernten.<br>\nDie Idee einer &bdquo;regelbasierten Ordnung&ldquo; war schon immer formbar und wurde den Interessen der USA angepasst. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die europ&auml;ischen Alliierten &ndash; wie auch einige Marionettenstaaten im &bdquo;Globalen S&uuml;den&ldquo; selbst &ndash; ihre Souver&auml;nit&auml;t im Namen eines B&uuml;ndnisses an Washington abgetreten haben, das sie, was nicht &uuml;berrascht, politisch geschw&auml;cht hat. Gr&ouml;nland ist ein emblematisches Beispiel f&uuml;r diese neue geopolitische Realit&auml;t. Die Insel, die zu D&auml;nemark geh&ouml;rt, war das Ziel eines ausdr&uuml;cklichen Kaufversuchs von Donald Trump w&auml;hrend seiner letzten Pr&auml;sidentschaft. Jetzt, in seiner neuen Amtszeit, scheint Trump noch entschlossener zu sein, sich Gr&ouml;nland &bdquo;anzueignen&ldquo;, wobei er nicht einmal den Einsatz milit&auml;rischer Gewalt ausschlie&szlig;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2025_02_10_europazahltdenpreis.htm\">Antikrieg<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Pete Hegseth in Br&uuml;ssel: &bdquo;Die Nato muss t&ouml;dlicher werden&ldquo;<\/strong><br>\nWie geht es weiter mit den amerikanischen Hilfen f&uuml;r die Ukraine? Bei einem Treffen in Br&uuml;ssel erhoffen sich Verteidigungsminister der Kontaktgruppe Antworten von ihrem neuen US-Kollegen.<br>\nBei seinem ersten Besuch in Br&uuml;ssel als neuer US-Verteidigungsminister hat Pete Hegseth von der Nato einen Kurswechsel gefordert. Im Onlinenetzwerk X postete er ein Foto seiner Ankunft im Nato-Hauptquartier kurz vor einem Verteidigungsminister-Treffen. Dazu schrieb er, die Nato m&uuml;sse eine &bdquo;st&auml;rkere, t&ouml;dlichere Kraft&ldquo; werden, und kein &bdquo;diplomatischer Club&ldquo; sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/us-verteidigungsminister-pete-hegseth-in-bruessel-die-nato-muss-toedlicher-werden-li.2294753\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Die NATO wird t&auml;glich t&ouml;dlicher. Genau gesagt wird sie t&auml;glich mehr und mehr zur t&ouml;dlicheren Gefahr f&uuml;r uns B&uuml;rger in den NATO-Staaten. Von den Kriegsbesoffenen kann ich keinerlei Verantwortungsbewusstsein gegen&uuml;ber der eigenen Bev&ouml;lkerung erkennen. Und die U$A liegt weit weg jenseits des Atlantiks.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Krieg um die Ukraine: Zwei neue Hardliner bei der Nato<\/strong><br>\nNach dem Machtwechsel in Washington sah es zun&auml;chst so aus, als w&uuml;rde die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine nachlassen. Doch bei der Nato zeigt sich ein ganz anderes Bild.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/krieg-um-die-ukraine-zwei-neue-hardliner-bei-der-nato\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Von der Bereitschaft zum V&ouml;lkermord<\/strong><br>\nDer umstrittene israelische Historiker Benny Morris hat letzte Woche einen bemerkenswerten Text zur Kl&auml;rung der Frage, ob im Gazastreifen ein Genozid stattfinde, publiziert. Umstritten ist er, vor allem unter israelischen Linken, weil er vor drei Jahrzehnten Forschungsergebnisse zum 1948er Krieg und zur pal&auml;stinensischen Nakba vorlegte, die f&uuml;r viel Aufsehen sorgten, da sie aus dem nationalen historisch-politischen Konsens Israels ausscherten; sp&auml;terhin machte er aber in dieser Hinsicht einen normativen R&uuml;ckzieher, als er suggerierte, das &ldquo;Pal&auml;stinenserproblem&rdquo; h&auml;tte schon damals im Rahmen der Nakba &ldquo;gel&ouml;st&rdquo; werden k&ouml;nnen.<br>\nUmso erstaunlicher ist es, dass er sich diesmal der heiklen Er&ouml;rterung eines m&ouml;glichen Genozids in Gaza stellte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/von-der-bereitschaft-zum-voelkermord\/\">Overton Magazin<\/a>\n<p>dazu: <strong>Auf dem Weg nach Nordgaza: Auf der Suche nach einem neuen Leben in den Tr&uuml;mmern<\/strong><br>\nUnser Autor kehrt zu Fu&szlig; in seine Heimat Nordgaza zur&uuml;ck, durch eine zerst&ouml;rte Landschaft. Und f&uuml;hlt sich fremd an dem Ort, der einmal sein Zuhause war.<br>\nE ine knappe Woche nach dem Beginn des Waffenstillstands greife ich morgens in Nuseirat nach meiner Tasche und beginne zu laufen. Die Al-Rashid-Stra&szlig;e gen Norden ist die einzige f&uuml;r Fu&szlig;g&auml;nger ge&ouml;ffnete Stra&szlig;e. Ich laufe zun&auml;chst bis zum Al-Nabulsi-Kreisverkehr in Gaza-Stadt &ndash; das sind rund 7 Kilometer. Es f&auml;llt mir schwer.<br>\nDer Arzt hat bei mir vor zwei Tagen ein Darmgeschw&uuml;r diagnostiziert, es ist wohl auf die ungesunde Ern&auml;hrung w&auml;hrend des Krieges zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Jetzt warte ich auf einen Termin f&uuml;r einen Eingriff, der helfen soll, meinen Zustand zu beurteilen. Doch angesichts des Zusammenbruchs des Gesundheitssystems wird wohl kaum etwas unternommen werden.<br>\nDer Staub ist &uuml;berall. Immer wieder wird mir &uuml;bel. Mein Kopf schmerzt. Die Asche der zerst&ouml;rten H&auml;user vermischt sich mit der Seeluft, die Asche ist st&auml;rker. Sie macht uns krank und vergiftet unsere Zellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Auf-dem-Weg-nach-Nordgaza\/!6068119\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Trump spricht Pal&auml;stinensern Recht auf R&uuml;ckkehr nach Gaza ab<\/strong><br>\nUngeachtet der Kritik h&auml;lt der US-Pr&auml;sident an seinen Pl&auml;nen zur &Uuml;bernahme Gazas fest. Anders als sein eigener Au&szlig;enminister plant Trump die Umsiedlung der dort wohnenden Pal&auml;stinenser offenbar nicht nur vor&uuml;bergehend.<br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump h&auml;lt an seinem viel kritisierten Plan zur Umsiedlung von Pal&auml;stinensern aus dem Gazastreifen fest und spricht ihnen das Recht auf R&uuml;ckkehr ab. Auf die Frage, ob die Pal&auml;stinenser das Recht haben w&uuml;rden, in das K&uuml;stengebiet zur&uuml;ckzukehren, sagte Trump im Gespr&auml;ch mit dem US-Sender Fox News: &raquo;Nein, das w&uuml;rden sie nicht, denn sie werden viel bessere Unterk&uuml;nfte haben.&laquo; Es gehe ihm darum, &raquo;einen dauerhaften Ort&laquo; f&uuml;r die Pal&auml;stinenser zu schaffen, so der Republikaner.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/gaza-donald-trump-spricht-palaestinensern-recht-auf-rueckkehr-ab-a-eb15874c-3f3f-4ecc-9907-60b0034e51f1\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Interview mit Star&ouml;konom Jeffrey Sachs: &bdquo;Das harte Weltimperium der USA z&auml;hlt seine Toten nicht&rdquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128531\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Raketen statt Renten<\/strong><br>\nUm im Milit&auml;rjargon zu bleiben: Die Einschl&auml;ge kommen n&auml;her und das Feuer wird heftiger:<br>\n&bdquo;Um nennenswerte Summen (f&uuml;r die Aufr&uuml;stung, R.H.) zu bekommen, wird man auch an das Rentensystem herangehen m&uuml;ssen&ldquo; (Moritz Schularick, Pr&auml;sident des Kieler Instituts f&uuml;r Weltwirtschaft (IfW), SPIEGEL 10.01.25)<br>\n&bdquo;Europas gr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft konzentriert sich zu sehr auf Sozialprogramme statt auf Verteidigung&ldquo; (Marco Rubio, US-Au&szlig;enminister, Handelsblatt, 31.01.25)<br>\n&bdquo;Wir m&uuml;ssen uns auf Krieg vorbereiten.&rdquo; Zu den R&uuml;stungsausgaben der NATO: &bdquo;Ich kann Ihnen aber eins versichern: Es wird viel, viel, viel mehr sein als zwei Prozent.&rdquo; (Mark Rutte, NATO-Generalsekret&auml;r, Bild am Sonntag, 2.02.25)<br>\n&bdquo;Nach Berechnungen von Experten sind in den n&auml;chsten Jahren etwa dreieinhalb Prozent unserer Wirtschaftsleistung f&uuml;r Verteidigung n&ouml;tig. Das teile ich&ldquo;&hellip; &bdquo;Wir m&uuml;ssen fast doppelt so viel f&uuml;r unsere Verteidigung ausgeben, damit Putin nicht wagt, uns anzugreifen.&ldquo; (Robert Habeck, Kanzlerkandidat der GR&Uuml;NEN, Handelsblatt, 3.01.25)<br>\nAuf die Frage nach Trumps 5 Prozent &ndash; Forderung und mehr: &bdquo;Das halte ich f&uuml;r m&ouml;glich und sehr wahrscheinlich&hellip;&ldquo; und das w&uuml;rden Sie bef&uuml;rworten? &bdquo;Aber nat&uuml;rlich!&ldquo; (Alice Weidel &ndash; AfD-Kanzlerkandidatin, ZDF heute Journal, 8.01.25)<br>\nDas Soziale steht dem Kriegshaushalt im Wege! &ndash; oder doch nicht (dazu sp&auml;ter)? (&hellip;)<br>\nZun&auml;chst: um welche Dimensionen geht es hier. Die folgenden Zahlen sind der aufschlussreichen GREENPEACE-Studie &bdquo;Wann ist genug genug?&ldquo; entnommen. Sie sind &uuml;beraus beunruhigend.<br>\nDie Milit&auml;rhaushalte der NATO-Staaten betrugen 2024 zusammen 1.185 Milliarden US$, davon umfasste das Volumen der Europ&auml;er+Kananda 430 Milliarden US$. Im gleichen Jahr (dem dritten Ukraine-Kriegsjahr) betrugen die russischen Milit&auml;rausgaben zwischen 160 und 170 Milliarden US$.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.seniorenaufstand.de\/raketen-statt-renten\/\">Seniorenaufstand<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Gefechtsfeld statt Feldarbeit<\/strong><br>\nGDELS&ndash;Bridge Systems, der Allg&auml;uer Landmaschinenhersteller Fendt und Pearson Engineering haben eine ungew&ouml;hnliche Innovation vorgestellt: ein Br&uuml;ckenlegesystem Cobra auf einem Traktor Fendt 942 Vario. &Uuml;blicherweise werden f&uuml;r milit&auml;rische Br&uuml;ckenlegesysteme schwere gepanzerte Rad- und Kettenfahrzeuge eingesetzt. (&hellip;)<br>\nDer &ldquo;Br&uuml;ckenlege-Traktor&rdquo; aus der schweren 900er-Baureihe ist f&uuml;r Milit&auml;reins&auml;tze aus mehrerer Hinsicht interessant. So ist die Ackerschlepper-Basis erheblich g&uuml;nstiger als die &uuml;blichen f&uuml;r solche Zwecke genutzten Milit&auml;rfahrzeuge. Au&szlig;erdem ist der Traktor mit seinen 20 Tonnen Maximalgewicht und seinen geringeren Abmessungen viel flexibler einsetzbar und wendiger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.auto-motor-und-sport.de\/neuheiten\/fendt-vario-942-traktor-brueckenleger-fuer-das-militaer\/%20\">auto motor und sport<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.S.:<\/strong> Aus Landmaschinen werden Milit&auml;rfahrzeuge, also im wahrsten Sinne des Wortes &ldquo;Pflugscharen zu Schwerten&rdquo;. Die Zeitenwende macht es m&ouml;glich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&laquo;Es geht um 220&rsquo;808 Menschen, Herr Merz!&raquo;<\/strong><br>\nKanzlerkandidat Friedrich Merz tut, als ob es nur das Thema Asyl und Migration g&auml;be. Doch nicht einmal da kennt er sich aus.<br>\nIch bin jetzt seit 35 Jahren Journalist. Das sage ich deswegen, weil ich in all dieser Zeit einen solchen Wahlkampf in Deutschland noch nicht erlebt habe. Es ist ein Wahlkampf, der so tut, als g&auml;be es kein anderes Thema ausser Asyl und Migration. Dem F&uuml;nf-Punkte-Migrationsplan des Unions-Kanzlerkandidaten Friedrich Merz ist es gelungen, den Wahlkampf zu monopolisieren und den Eindruck zu erwecken, die Umsetzung einer Reihe von extremen und extremsten Forderungen sei der Schl&uuml;ssel zur L&ouml;sung der wichtigsten Probleme in Deutschland. Das Gegenteil ist richtig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/es-geht-um-220808-menschen-herr-merz\/\">Infosperber<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ein wichtiger Text von Heribert Prantl. Er belegt, welch einen unf&auml;higen Typen die CDU\/CSU als Kanzlerkandidat anbietet.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Mit dem Kopf durch die Wand<\/strong><br>\nIm CDU-Wahlprogramm wird mehr als deutlich, was uns in den kommenden vier Jahren aller Wahrscheinlichkeit nach erwarten wird: eine kapitalfreundliche Liberalisierung der Wirtschaft in Kombination mit rassistischer Abschottung nach au&szlig;en und repressiver Law-and-Order-Politik im Inneren. Das alles bei fortgesetzter Militarisierung. In guter neoliberaler Tradition haben staatlicher Rassismus und Repression dabei stets eine doppelte Funktion: einerseits wird das autorit&auml;re Bed&uuml;rfnis nach rassistischer Gewalt in der rechten W&auml;hlerschaft aktiviert und von neoliberaler Sparpolitik abgelenkt. Wer &uuml;ber den Fl&uuml;chtling nachdenkt, der einem den Termin beim Zahnarzt wegnimmt, denkt nicht &uuml;ber das kaputte Gesundheitssystem nach. Durch den autorit&auml;ren Durchgriff im Inneren und an den Grenzen simuliert der Staat Probleml&ouml;sung und Handlungsmacht. Andererseits dient der Ausbau des polizeilichen Sicherheitsapparates dazu, sich in der Krise zuspitzende soziale Konflikte sicherheitspolitisch zu befrieden. Von polizeilichen Ma&szlig;nahmen sind stets die Armen und Ausgegrenzten am meisten betroffen und die Ausweitung polizeilicher Befugnisse dient nicht zuletzt der Zerschlagung sozialer Bewegungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/friedrich-merz-cdu-union-afd-exportmodell-migration\">Jacobin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zwei Geisterfahrer auf der Wirtschaftsautobahn<\/strong><br>\nGleich zwei Geisterfahrer gab es gestern auf der deutschen Wirtschaftsautobahn zu bestaunen. Angefeuert wurden sie von journalistischen Stichwortgebern, die allerdings darauf beharrten, dass die Geisterfahrer insbesondere in Sachen Migration genau das wiederholen, was in den vergangenen zwei Wochen schon einige hundert Male gesagt worden ist. Es war deshalb schon schwer, bis zu dem Punkt durchzuhalten, wo es um Wirtschaft ging, aber dann wurde es wirklich abenteuerlich.<br>\nDer Bundeskanzler, von dem man seit langem wei&szlig;, dass er nichts, aber auch gar nichts von Wirtschaft versteht, hat das in diesem &bdquo;Duell&ldquo; eindrucksvoll vorgef&uuml;hrt. Die Tatsache, dass die deutsche Wirtschaft wirklich erb&auml;rmlich dasteht, ist einfach an ihm vorbeigegangen. Er hat bis heute nicht begriffen, dass Regieren hei&szlig;t, f&auml;hige Mitarbeiter zu haben, die Tag und Nacht nichts anderes tun, als daf&uuml;r zu sorgen, dass die Regierungsspitze jederzeit informiert ist und daf&uuml;r arbeiten kann, dass die Wirtschaft nicht abschmiert. Er hat sich allerdings auf einen Klimak&auml;mpfer und einen Libert&auml;ren als die Minister f&uuml;r Wirtschaft und Finanzen gest&uuml;tzt, ohne vor deren Ernennung zum Minister auch nur einmal zu testen, ob die beiden das &uuml;berhaupt k&ouml;nnen. Wer einen gro&szlig;en Betrieb mit solchen Mitarbeitern f&uuml;hrt und selbst keine Ahnung hat, muss Schiffbruch erleiden,<br>\n&bdquo;Friedrich Merz kann Wirtschaft&ldquo; hat der M&ouml;chtegernkanzler aus Bayern vor einigen Tage noch den bayrischen CSU-Jublern zugerufen. Warum hat er es dann noch nicht einmal gezeigt, m&ouml;chte man zur&uuml;ckrufen. Nein, Friedrich Merz kann Wirtschaft genauso wenig wie der amtierende Kanzler. Auch er ist ein dr&ouml;ger Jurist, der noch nie im Leben geh&ouml;rt hat, dass man auch in der Wirtschaft eine vern&uuml;nftige Diagnose braucht, wenn man eine angemessene Therapie finden will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2025\/02\/10\/zwei-geisterfahrer-auf-der-wirtschaftsautobahn\/\">Heiner Flassbeck auf Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sozialer Ausgleich durch Sozialstaat und Steuersystem wird schw&auml;cher &ndash; f&uuml;r 60 Prozent der Erwerbspersonen passiert zu wenig<\/strong><br>\nDeutschland hat bei der Bek&auml;mpfung von Einkommensungleichheit und Armut nachgelassen. Zwar wirken sowohl das Steuersystem als auch der Sozialstaat in Richtung sozialer Ausgleich, doch im Zeitverlauf weniger stark als in fr&uuml;heren Jahren. Dabei ist der Wunsch nach staatlicher Umverteilung in der Bev&ouml;lkerung weit verbreitet: Rund 60 Prozent der Erwerbspersonen finden, dass der Staat zu wenig gegen soziale Ungleichheit tut, nur rund 15 Prozent sehen das dezidiert anders. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Die 2010er Jahre h&auml;tten eigentlich gute Voraussetzungen geboten, weniger Ungleichheit zu erreichen und Armut zu verringern &ndash; doch trotz des jahrelangen Wirtschaftswachstums und relativ geringer Arbeitslosigkeit haben Einkommenskonzentration und Armut in dieser Zeit zugenommen, konstatieren die Studienautor*innen Dr. Dorothee Spannagel und Dr. Jan Br&uuml;lle (Daten unten). Daher m&uuml;sse dieser Zeitraum, in dem zun&auml;chst Union und FDP die Regierung stellten, dann die Union und die SPD als kleinere Koalitionspartnerin, insgesamt als &bdquo;verlorenes Jahrzehnt&ldquo; im Kampf gegen Armut und Ungleichheit betrachtet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-sozialer-ausgleich-durch-sozialstaat-und-steuersystem-zu-wenig-66856.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hohe Energiepreise und geringe Produktion: Chemiepark-Leiter fordert R&uuml;ckkehr zu russischem Gas<\/strong><br>\nWegen sinkender Besch&auml;ftigtenzahlen und geringer Auslastung in der Produktion hofft der Leiter des Leuna-Industrieparks wieder auf billiges Pipelinegas aus Russland. Doch die R&ouml;hren sind entweder zerst&ouml;rt oder abgestellt.<br>\nDer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Chemieparks Leuna Christof G&uuml;nther hat sich f&uuml;r eine Wiederaufnahme russischer Gasimporte &uuml;ber Pipelines ausgesprochen. Nach drei Jahren Krieg in der Ukraine sei es an der &raquo;Zeit, um die Strategie zu &uuml;berdenken&laquo;, sagte G&uuml;nther im Interview mit der &raquo;Mitteldeutschen Zeitung&laquo;. Die Energiepreise in Deutschland seien nicht wettbewerbsf&auml;hig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/energiepreise-chemiepark-leiter-fordert-rueckkehr-zu-russischem-gas-a-9065117c-8b19-4101-8c9b-148302f680c0\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.R.:<\/strong> Jetzt muss man sich erstmal die Augen reiben. Sind Manager inzwischen zu Putin-Freunden geworden.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Energiepreise: Sechs Prozent k&ouml;nnen in Deutschland nicht angemessen heizen<\/strong><br>\nIm vergangenen Jahr sind die Heizkosten in Deutschland gesunken. Trotzdem konnten sich Millionen Menschen im Winter keine warme Wohnung leisten.<br>\nMillionen Menschen in Deutschland haben sich im vergangenen Jahr nach eigener Beurteilung kein ausreichend warmes Zuhause leisten k&ouml;nnen. Das zeigen Zahlen des Statistikamts der Europ&auml;ischen Union aus dem Jahr 2024. Demnach lebten 6,2 Prozent der Menschen in Haushalten, die nach eigener Einsch&auml;tzung ihr Haus oder ihre Wohnung aus finanziellen Gr&uuml;nden nicht angemessen warmhalten konnten. Den Zahlen zufolge betrifft das etwa 5,2 Millionen Menschen in Deutschland. Zuvor hatte das Medienhaus Correctiv dar&uuml;ber berichtet.<br>\nIm Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil zwar gesunken. Im Jahr 2023 gaben noch 8,2 Prozent der Deutschen an, ihre Wohnung aus Geldmangel nicht angemessen heizen zu k&ouml;nnen. Jedoch sind es noch immer deutlich mehr als vor der Energiekrise. 2021 waren es 3,3 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-02\/heizkosten-heizen-deutschland-geld\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Preise f&uuml;r Gas-Neuvertr&auml;ge 43 Prozent h&ouml;her<\/strong><br>\nDie Gaspreise f&uuml;r private Neukunden in Deutschland sind laut einer Berechnung des Vergleichsportals Verivox in den vergangenen zw&ouml;lf Monaten stark gestiegen. Demzufolge zahlte ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden (kWh) Anfang Februar 2024 im bundesweiten Durchschnitt rund sieben Cent pro kWh f&uuml;r einen g&uuml;nstigen Gastarif mit zw&ouml;lfmonatiger Preisgarantie. Derzeit liege das g&uuml;nstigste Angebot im Schnitt bei rund zehn Cent pro kWh. Das ist ein Anstieg um 43 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/gaspreise-neukunden-verivox-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>T&ouml;ten f&uuml;r Handys<\/strong><br>\nDer durch den Kolonialismus schwer gebeutelte Kongo ist wieder zum Schauplatz entsetzlicher Massenmorde geworden.<br>\nWieder einmal geschehen in der Mitte Afrikas unvorstellbare Gr&auml;uel. Es geht um wertvolle Bodensch&auml;tze, ohne die es in den reichen L&auml;ndern keine Handys, Laptops und Elektroautos g&auml;be. Damit diese begehrten Artikel sch&ouml;n preiswert bleiben, m&uuml;ssen Millionen Menschen sterben. (&hellip;)<br>\nUnd jetzt dieser erneute Versuch einer Annexion Ost-Kongos durch Ruanda. Ruandas Pr&auml;sident Kagame weist alle Anschuldigungen von sich. Doch UN-Experten haben keinen Zweifel, dass Kagame die rasche Eroberung von Goma steuert. Die kongolesische Au&szlig;enministerin Th&eacute;r&egrave;se Kayikwamba Wagner nahm bei der eigens f&uuml;r dieses Ereignis einberufenen Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates kein Blatt vor den Mund und bezeichnete das Eindringen ruandischer Soldaten auf das Territorium des Kongo als &bdquo;Kriegserkl&auml;rung&ldquo; durch Kagame (13).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/toten-fur-handys\">Hermann Ploppa auf Manova<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128703\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-128703","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/128703","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=128703"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/128703\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":128705,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/128703\/revisions\/128705"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=128703"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=128703"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=128703"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}