{"id":12875,"date":"2012-04-16T09:35:14","date_gmt":"2012-04-16T07:35:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12875"},"modified":"2019-01-30T11:01:39","modified_gmt":"2019-01-30T10:01:39","slug":"verruckt-oder-bose-zum-prozessauftakt-gegen-anders-behring-breivik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12875","title":{"rendered":"\u201eVerr\u00fcckt\u201c oder \u201eb\u00f6se\u201c? Zum Prozessauftakt gegen Anders Behring Breivik"},"content":{"rendered":"<p>Amokl&auml;ufe enden meist mit dem Tod des Amokl&auml;ufers, der sich am Ende seines m&ouml;rderischen W&uuml;tens selbst umbringt, von den Sicherheitskr&auml;ften get&ouml;tet wird oder sich von der Polizei umbringen l&auml;sst. Man hat es oft bedauert, dass man sie deswegen nicht vor Gericht stellen und der irdischen Form der Gerechtigkeit zuf&uuml;hren kann.<br>\nWie schwer sich allerdings eine Gesellschaft mit einem &uuml;berlebenden Amokl&auml;ufer und der juristischen Wahrheitsfindung tun kann, ist seit Juli 2011 in Norwegen zu beobachten. Der Prozess gegen Anders Breivik wird am heutigen Montag beginnen und wir k&ouml;nnen gespannt sein, wie das Gericht in der umstrittenen Frage der Schuldf&auml;higkeit entscheidet und wie es seine von Gr&ouml;&szlig;en- und Allmachtsphantasien und paranoiden Projektionen durchtr&auml;nkte Programmatik wertet: b&ouml;se oder krank, Gef&auml;ngnis oder Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt? Gespannt aber vor allem auch darauf, was der Prozess an wirklicher Aufkl&auml;rung &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde und Motive der Tat und f&uuml;r die Aufrechterhaltung des Zusammenhalts der norwegischen Gesellschaft  leistet. Von <strong>G&ouml;tz Eisenberg<\/strong><br>\n<!--more--><br>\nWolfgang Schmidbauer hat in seiner &bdquo;Psychologie des Terrors&ldquo; angemerkt: &bdquo;Ein M&ouml;rder, der sich selbst t&ouml;tet, hinterl&auml;sst in uns eine Leere. Er ma&szlig;t sich nicht nur an, Richter und Henker derer zu sein, die er t&ouml;tet, sondern er entzieht sich unserem Urteil, unserem Recht, unserem Wunsch, etwas von seiner Tat zu begreifen und uns mit ihm auseinanderzusetzen. Mehr als sein eigener Richter ist er sein eigener Erl&ouml;ser; wir aber, Zeugen seiner Tat, bleiben unerl&ouml;st und mit allen unbeantworteten Fragen zur&uuml;ck. Die von diesen T&auml;tern geschaffene Leere f&uuml;llen wir zwangsl&auml;ufig mit eigenen Phantasien, mit Erinnerungen, mit Mythen aus der Geschichte oder aus den Medien.&ldquo;<br>\nWie schwer sich eine Gesellschaft mit einem &uuml;berlebenden Amokl&auml;ufer und der juristischen Wahrheitsfindung tun kann, ist seit Juli 2011 in Norwegen zu beobachten. Es ist seltsam: Da hat man einen T&auml;ter, der ein amokartiges Massaker angerichtet hat, der &uuml;berlebt und vor der Tat seine Motive auf circa 1500 Seiten eines &bdquo;Manifests&ldquo; dargelegt hat &ndash; und schon erkl&auml;ren die Gutachter die vorgetragenen Begr&uuml;ndungen und Motive zu Krankheitszeichen und den T&auml;ter f&uuml;r unzurechnungsf&auml;hig. Andere &uuml;berlebende Amokl&auml;ufer verbreiteten ihren Schrecken wortlos, konnten auch sp&auml;ter die Motive ihrer Tat nicht erl&auml;utern. W&auml;ren ihnen ihre Motive selbst zug&auml;nglich gewesen, h&auml;tten sie die Tat wahrscheinlich nicht begehen m&uuml;ssen. Auch Justiz und forensische Psychiatrie bei&szlig;en sich an solchen F&auml;llen fast immer die Z&auml;hne aus, stellen die Suche nach den Motiven irgendwann resigniert ein &ndash; und erkl&auml;ren die T&auml;ter dennoch f&uuml;r schuldf&auml;hig und verurteilen sie. &Uuml;berlebende und Angeh&ouml;rige von Opfern bleiben unerl&ouml;st und ratlos zur&uuml;ck und m&uuml;ssen versuchen, sich selbst einen Reim auf das Geschehen zu machen und die Gr&uuml;nde f&uuml;r die Tat herauszufinden.<br>\nBreivik nimmt die Welt wahr als einen alles kontrollierenden und beherrschenden &bdquo;Multikulturalismus&ldquo;, es wimmelt von Marxisten, Humanisten, Kapitalisten, Ausl&auml;ndern, Schwulen und lasterhaften, geschlechtskranken Frauen. Alle haben sich gegen die wei&szlig;e Rasse und die abendl&auml;ndische Kultur verschworen. Diese Not habe nun eine westeurop&auml;ische Widerstandsbewegung in Gestalt der &bdquo;Kreuzritter&ldquo; auf den Plan gerufen, die f&uuml;r die europ&auml;ische S&auml;uberung reiten. Er selbst sieht sich als &bdquo;einzigartiger Pionier, neuer Regent Norwegens und Nachfolger des K&ouml;nigs&ldquo;. Einmal an der Macht, will er Krankheiten ausrotten, den &bdquo;norwegisch-ethnischen Pool verbessern&ldquo;, die Scheidungsrate reduzieren, &bdquo;Reservate f&uuml;r Urvolk-Norweger anlegen&ldquo; und fl&auml;chendeckend DNA-Tests durchf&uuml;hren. <\/p><p>Nat&uuml;rlich ist das, was er in seinem Manifest schreibt, gemessen an dem, was wir f&uuml;r &bdquo;normal&ldquo; halten, ziemlich verr&uuml;ckt und steckt voller paranoider Projektionen, aber warum nimmt man ihn nicht dennoch beim Wort? Klaus Theweleit hat aus den schriftlichen Hinterlassenschaften der Freikorpsm&auml;nner der fr&uuml;hen 1920er Jahre ein Psychogramm des Faschisten und des Faschismus herausgelesen. Fast alles, was Theweleit dort gefunden und in seinem zweib&auml;ndigen Buch &bdquo;M&auml;nnerphantasien&ldquo; beschrieben hat, finden wir nun auch bei Breivik. Er ist die zeitgen&ouml;ssische Gestalt eines Faschisten, denkt und f&uuml;hlt wie ein Faschist und zeigt die f&uuml;r einen Faschisten typischen Wahrnehmungsverzerrungen. <\/p><p>Auch Adolf Hitler hat in den wenigen Monaten, die er von seiner Festungshaft absitzen und im Gef&auml;ngnis Landsberg verbringen musste, den ersten Teil eines &auml;hnlich kruden und wirren Manifests verfasst, das sp&auml;ter unter dem Titel Mein Kampf erschien. H&auml;tte er die f&uuml;nf Jahre, zu der das Volksgericht M&uuml;nchen ihn wegen des Putschversuchs von 1923 verurteilt hatte, absitzen m&uuml;ssen, w&auml;re Hitler sicher auch auf 1500 Seiten gekommen. So wurde er am 20. Dezember 1924 nach nur 9 Monaten vorzeitig entlassen. Wir wissen, wie es weiterging: Ende der zwanziger, Anfang der drei&szlig;iger Jahre vermasste sich im Zug der Weltwirtschaftskrise und der durch sie in Gang gesetzten kollektiven Regression auf einfachere Mechanismen der psychischen Regulation der Privatwahn eines einzelnen zum Wahnsinn einer ganzen Nation. Der renommierte deutsche Psychiater Ernst Kretschmer sagte 1919 in einer Vorlesung &uuml;ber &bdquo;Psychopathen&ldquo;: &bdquo;In ruhigen Zeiten diagnostizieren wir sie, in unruhigen regieren sie uns.&ldquo; <\/p><p>Die Psychiatrisierung eines T&auml;ters wie Breivik hat bei aller Beunruhigung zugleich auch etwas Beruhigendes. Die Annahme einer &bdquo;paranoiden Schizophrenie&ldquo; hat den Vorteil, dass die Gesellschaft von ihrer Mitverantwortung freigesprochen wird: &bdquo;Nun, es handelt sich eben um einen Verr&uuml;ckten. So etwas kommt vor, &uuml;berall und zu allen Zeiten gab und gibt es Verr&uuml;ckte, die schlimme Sachen tun.&ldquo; Man muss sich dann nicht mit den Wurzeln des Rechtsextremismus und seiner Verbreitung in zeitgen&ouml;ssischen Gesellschaften auseinandersetzen. Wir brauchen damit nicht mehr in den Spiegel von Terrorismus und Amok schauen und laufen nicht Gefahr, uns darin wom&ouml;glich selbst zu entdecken. Dieses Erschrecken ersparen wir uns, in dem wir den, der aus unserer Mitte heraus und m&ouml;glicherweise sogar im Namen einer schweigenden Mehrheit Verbrechen und Gewalttaten begeht, f&uuml;r verr&uuml;ckt erkl&auml;ren. <\/p><p>Dieses Erschrecken h&auml;tten wir uns auch gern bei den Nazi-T&auml;tern erspart. Mit Erleichterung h&auml;tten wir reagiert, wenn die psychologische Untersuchung der in N&uuml;rnberg angeklagten Nazi-F&uuml;hrer ergeben h&auml;tte, dass sie allesamt abnorme, sadistische Pers&ouml;nlichkeiten gewesen w&auml;ren. Das waren sie aber gerade nicht. Es lie&szlig;en sich bei ihnen keinerlei klinische Auff&auml;lligkeiten finden. Zum gleichen Resultat kam auch ein Gutachter im Eichmann-Prozess. Eichmann sei vollkommen normal, und er f&uuml;gte hinzu: &bdquo;Normaler jedenfalls, als ich es bin, nachdem ich ihn untersucht habe.&ldquo; Das Erschrecken &uuml;ber die auch im Gerichtssaal von Jerusalem zu Tage getretene Normalit&auml;t fasste Primo Levi in die Worte: &bdquo;Es gibt Ungeheuer, aber sie sind zu wenig, als dass sie wirklich gef&auml;hrlich werden k&ouml;nnten. Wer gef&auml;hrlich ist, das sind die normalen Menschen.&ldquo;<br>\nPsychiatrisiert man einen Massenm&ouml;rder, ist die Gesellschaft nicht haftbar zu machen, es ist etwas geschehen, das au&szlig;erhalb ihrer Mitverantwortung liegt und seine Ursache ausschlie&szlig;lich in der krankhaften Pers&ouml;nlichkeit des T&auml;ters hat. Der Amokl&auml;ufer steht f&uuml;r sich selbst: Er repr&auml;sentiert etwas zeitlos B&ouml;ses und wird medial als zeitgen&ouml;ssische Gestalt des Teufels dargestellt und inszeniert. <\/p><p>Schon lang vor Prozessbeginn ist in Norwegen ein heftiger Streit &uuml;ber das Ergebnis des ersten psychiatrischen Sachverst&auml;ndigengutachtens entbrannt. Im Januar 2012 hat das Gericht nach Protesten vor allem der Opferanw&auml;lte schlie&szlig;lich ein zweites in Auftrag gegeben. Es scheint nach wie vor so zu sein, wie Gerhard Mauz es vor vielen Jahren beschrieben hat: &bdquo;Bereits bei der Auswahl der Sachverst&auml;ndigen fallen Vorentscheidungen, und so wie sich die forensische Psychiatrie und Psychologie darbieten, hat jeder Verfahrensbeteiligte im Kopf oder im Schreibtisch eine Liste der Sachverst&auml;ndigen, die seiner jeweiligen Erwartung mit der gr&ouml;&szlig;ten Wahrscheinlichkeit (ja sogar mit absoluter Sicherheit) entsprechen werden.&ldquo; Gerichte, Staatsanwaltschaften und Verteidigung, so Mauz weiter, bestellten &bdquo;forensische Sachverst&auml;ndige wie Waffen beim Versandhandel.&ldquo; So kann es nicht wundernehmen, dass das zweite Gutachten zu einem vollkommen anderen Ergebnis gelangte: Breivik weise keinerlei Zeichen einer psychotischen Erkrankung auf und sei zum Tatzeitpunkt voll zurechnungsf&auml;hig gewesen. Breivik selbst hatte gekr&auml;nkt reagiert, als man seine Motive zu Symptomen einer schizophrenen Erkrankung erkl&auml;rt hatte, und zeigte sich &uuml;ber den Ausgang der zweiten Begutachtung hoch erfreut. Breivik w&uuml;nscht, bestraft zu werden, weil die Strafe ihn im Sinne Hegels als vern&uuml;nftiges und verantwortliches Wesen ehren w&uuml;rde. Ein unvern&uuml;nftiges Tier, so k&ouml;nnen wir hinzusetzen, kann nur gez&uuml;chtigt, ein &bdquo;Verr&uuml;ckter&ldquo; nur weggesperrt, aber nicht bestraft werden. Nur wer imstande ist, zwischen &bdquo;gut&ldquo; und &bdquo;b&ouml;se&ldquo; w&auml;hlen zu k&ouml;nnen, kann strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Handelt ein T&auml;ter im Banne einer Krankheit oder einer Sucht, die sein Handeln im Sinne eines l&uuml;ckenlosen Determinismus steuert und sich dem Zugriff seines Bewusstseins entzieht, ist er nicht frei zu w&auml;hlen und die Kategorien &bdquo;gut&ldquo; und &bdquo;b&ouml;se&ldquo; verlieren ihren Sinn. Breivik m&ouml;chte  beim Wort genommen, als vern&uuml;nftiges Wesen behandelt und also bestraft werden. Alles andere w&auml;re f&uuml;r ihn, lie&szlig; er verlauten, eine &bdquo;ultimative Kr&auml;nkung&ldquo; und &bdquo;schlimmer als der Tod&ldquo;.<br>\nSein Amoklauf auf der Insel Utoya endete deswegen nicht mit seinem Tod, weil er im Unterschied zu den meisten anderen Amokt&auml;tern, die ihren Schrecken wortlos verbreiten und f&uuml;r die der letzte Akt der Tat der eigene Tod darstellt, &uuml;ber eine Programmatik verf&uuml;gt. Das forensische Nachspiel ist Teil seiner Tatplanung und er m&ouml;chte die mit dem Prozess verbundene weltweite Aufmerksamkeit nutzen, um f&uuml;r seine Vorstellungen eines von der &bdquo;islamischen Sklaverei&ldquo; befreiten Norwegen zu werben und mit den &bdquo;marxistisch-multikulturellen Regimen in Europa&ldquo; abzurechnen. Die S&uuml;ddeutsche Zeitung zitiert in ihrer Ausgabe vom 14.\/15. April 2012 einen Norweger, der es bereits bedauert, dass Breivik &uuml;berlebte: &bdquo;Vielleicht w&auml;re es besser gewesen, das w&auml;re hier so gelaufen wie neulich Frankreich, und die h&auml;tten ihn damals da drau&szlig;en erschossen. Besser als dieser Zirkus jetzt.&ldquo;<br>\nDer Prozess wird am heutigen Montag beginnen und wir k&ouml;nnen gespannt sein, wie das Gericht in der umstrittenen Frage der Schuldf&auml;higkeit entscheidet und wie es Breiviks von Gr&ouml;&szlig;en- und Allmachtsphantasien und paranoiden Projektionen durchtr&auml;nkte Programmatik wertet: &bdquo;b&ouml;se&ldquo; oder &bdquo;krank&ldquo;, Gef&auml;ngnis oder Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt? Gespannt aber vor allem auch darauf, was der Prozess an wirklicher Aufkl&auml;rung &uuml;ber die geistigen und ideologischen  Hintergr&uuml;nde und Motive der Tat und f&uuml;r die Aufrechterhaltung des Zusammenhalts der norwegischen Gesellschaft  leistet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Amokl&auml;ufe enden meist mit dem Tod des Amokl&auml;ufers, der sich am Ende seines m&ouml;rderischen W&uuml;tens selbst umbringt, von den Sicherheitskr&auml;ften get&ouml;tet wird oder sich von der Polizei umbringen l&auml;sst. Man hat es oft bedauert, dass man sie deswegen nicht vor Gericht stellen und der irdischen Form der Gerechtigkeit zuf&uuml;hren kann.<br \/> Wie schwer sich allerdings eine<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12875\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[159,60,166],"tags":[865,1165],"class_list":["post-12875","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-fremdenfeindlichkeit-rassismus","category-innere-sicherheit","category-terrorismus","tag-amok","tag-breivik-anders"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12875","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12875"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12875\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48862,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12875\/revisions\/48862"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12875"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12875"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12875"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}