{"id":128762,"date":"2025-02-14T16:45:18","date_gmt":"2025-02-14T15:45:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128762"},"modified":"2025-02-14T16:05:32","modified_gmt":"2025-02-14T15:05:32","slug":"hinweise-des-tages-ii-665","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128762","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128762#h01\">Urnengang zum Frieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128762#h02\">Krieg in der Ukraine: Pl&ouml;tzlich am Katzentisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128762#h03\">Raketen vor der Haust&uuml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128762#h04\">Milit&auml;rausgaben: Deutschland belegt im globalen R&uuml;stungswettlauf Rang vier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128762#h05\">Der Niedergang des Westens und die Konstruktion einer panamerikanischen Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128762#h06\">Zwei unterschiedliche Weltwirtschaftsforen hintereinander: Davos und Doha &ndash; das zweite kennen wenige<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128762#h07\">Optionen der EU, um Trumpschen Z&ouml;llen zu begegnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128762#h08\">Politbarometer: Wahlinteresse hoch, aber viele unentschlossen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128762#h09\">Kakophonie des Nicht-Wissens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128762#h10\">Jobabbau: Commerzbank verspricht mehr Gewinn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128762#h11\">Selenskyj verh&auml;ngt Sanktionen gegen Vorg&auml;nger Poroschenko<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128762#h12\">&Ouml;VP und FP&Ouml; zerbrechen nicht an Politik, sondern am Machtgerangel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128762#h13\">Repression gegen Aktivismus &ndash; Hochschulen gehen hart vor, w&auml;hrend die Solidarit&auml;t mit dem Gazastreifen anh&auml;lt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128762#h14\">Vor 80 Jahren versank Dresden im Feuerregen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128762#h15\">Ursula von der Leyen verweigert Auskunft &uuml;ber EU-Millionen f&uuml;r Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128762#h16\">Gericht urteilt: Ecuadors K&uuml;sten&ouml;kosysteme haben Rechte<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Urnengang zum Frieden<\/strong><br>\nBei der anstehenden Bundestagswahl sollte die Friedensfrage wahlentscheidend sein. Manova-Interview mit der &bdquo;Macht Frieden&ldquo;-Koordinatorin Mona Aranea anl&auml;sslich der Demo gegen die M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz.<br>\nAlle Jahre wieder wird M&uuml;nchen zum Auge des weltweiten Kriegsorkans. Im Bayerischen Hof l&auml;dt die euphemistisch als &bdquo;Sicherheitskonferenz&ldquo; (SiKo) deklarierte Veranstaltung Kriegstreiber und -profiteure zum koordinativen &bdquo;Come-together&ldquo; ein. Abgeschirmt durch Heerscharen von Polizisten und Sicherheitskr&auml;ften werden hier unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit entscheidende Weichen gestellt &mdash; Tendenz stets in Richtung Abgrund. Seit eh und je gehen mit der SiKo Gegenproteste einher. Seit 2023 hat sich neben der traditionellen Protestbewegung eine weitere Widerstandsstr&ouml;mung gebildet, namentlich das B&uuml;ndnis &bdquo;Macht Frieden&ldquo;, welches aus der Corona-Opposition hervorgegangen ist. In diesem Jahr bewegt sich die SiKo-Dynamik in einem ganz besonders aufgeheizten Spannungsfeld, denn nur eine Woche sp&auml;ter wird in Deutschland gew&auml;hlt. Entsprechend lautet das &uuml;bergeordnete Motto der diesj&auml;hrigen Demo &bdquo;Bundestagswahl = Friedenswahl&ldquo;. Warum die Frage nach Krieg und Frieden zu einem wahlentscheidenden Politikum werden muss, in welchen Bereichen die Friedensbewegung noch schw&auml;chelt und welche Rolle innere Friedensarbeit spielt, erl&auml;utert die Koordinatorin des B&uuml;ndnisses und BSW-Mitarbeiterin Mona Aranea im Interview mit Manova.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/urnengang-zum-frieden\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Krieg in der Ukraine: Pl&ouml;tzlich am Katzentisch<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Trump vereinbart eigenh&auml;ndig mit Kremlchef Putin Friedensverhandlungen &ndash; die EU und die Ukraine schauen zu. Wie soll es nun weitergehen? [&hellip;]<br>\nDie Europ&auml;er haben auf eine Fortsetzung der alten Ukrai&shy;ne-Politik gehofft, einen Plan B haben sie nicht. Man f&uuml;hle sich weiter an die Beschl&uuml;sse zum Beitritt gebunden, hei&szlig;t es in der Nato-Zentrale. Vor allem die Osteurop&auml;er pochen darauf. Ohne die USA lassen sie sich aber nicht mehr umsetzen.<br>\nKatzenjammer herrscht auch in der EU-Kommission. Sie hat gro&szlig;e Pl&auml;ne f&uuml;r den Wiederaufbau der Ukraine und den EU-Beitritt geschmiedet und sieht nun einen Berg von Problemen und Kosten auf sich zukommen. Dennoch h&auml;lt sie vorerst an der alten Linie fest.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Krieg-in-der-Ukraine\/!6065526\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Raketen vor der Haust&uuml;r<\/strong><br>\nNiemand hat es gern, wenn t&ouml;dliche Waffen in seiner unmittelbaren N&auml;he stationiert werden &mdash; den Russen wollen wir das aber zumuten. Eine Satire.<br>\nDie Warschauer-Pakt-Westerweiterung &mdash; nie geh&ouml;rt? Nat&uuml;rlich nicht, denn eine solche hat es nicht gegeben. Umgekehrt ist die NATO seit 1989 immer weiter gen Osten vorgedrungen, das Einverst&auml;ndnis der davon Bedrohten einfach voraussetzend. Im Zusammenhang mit dem Ukraine-Russland-Konflikt und allgemein dem West-Ost-Konflikt wurde dieses Argument schon &ouml;fters angef&uuml;hrt: Wie w&uuml;rden die USA reagieren, wenn eine fremde Macht Raketen unmittelbar an ihren Grenzen stationierten, welche binnen Minuten in den Gro&szlig;st&auml;dten des Landes explodieren k&ouml;nnten? Man mag sich das nicht ausmalen. Sollte man aber, um sich besser in den globalen &bdquo;Gegner&ldquo; einf&uuml;hlen zu k&ouml;nnen. Der Autor spinnt diesen Grundgedanken in vielen erhellenden Details weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/raketen-vor-der-haustur\">Wolfgang Bittner auf Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Milit&auml;rausgaben: Deutschland belegt im globalen R&uuml;stungswettlauf Rang vier<\/strong><br>\nNach Angaben der Londoner Denkfabrik IISS gibt Russland mehr f&uuml;r die R&uuml;stung aus als alle europ&auml;ischen Staaten zusammen. Von verschiedenen Seiten wird aber von Europa mehr gefordert.<br>\nDeutschland hatte im vergangenen Jahr die h&ouml;chsten Milit&auml;rausgaben aller europ&auml;ischen Nato-L&auml;nder. Das teilte am Mittwoch das International Institute for Strategic Studies (IISS) in London mit.<br>\nDemnach erh&ouml;hten sich die deutschen Verteidigungsausgaben gegen&uuml;ber dem Vorjahr um gut 23 Prozent auf 86 Milliarden Dollar ( knapp 80 Milliarden Euro).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/militaerausgaben-deutschland-belegt-im-globalen-ruestungswettlauf-rang-vier\/100106327.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Krieg und R&uuml;stung: Klingelnde Kassen<\/strong><br>\nDie Ausgaben f&uuml;r Waffen steigen, bei R&uuml;stungsunternehmen klingeln die Kassen. W&auml;re eine &Uuml;bergewinnsteuer die L&ouml;sung? [&hellip;]<br>\nAber auch Christoph Trautvetter vom Netzwerk Steuergerechtigkeit ist skeptisch. Er macht in Deutschland eher Mineral&ouml;lkonzerne, Banken und Automobilindustrie als Krisengewinner aus, nicht die R&uuml;stungsindustrie: &bdquo;Da gibt es nicht viel zu besteuern, f&uuml;r die deutschen R&uuml;stungskonzerne finden sich nicht mal &Uuml;bergewinne, das lohnt sich finanziell nicht und ist zu kompliziert&ldquo;, sagt er der taz.<br>\nTrautvetter pl&auml;diert stattdessen daf&uuml;r, weltweit solche Unternehmen zu besteuern, deren Gewinne sich auf mehr als 10 Prozent des Umsatzes belaufen, und das &uuml;ber mehr als 3 Jahre hinweg. Denn das deute klar auf ein Monopol hin. Da w&auml;re dann mit dem US-Hersteller Lockheed Martin auch ein R&uuml;stungsunternehmen dabei.<br>\nDabei g&auml;be es f&uuml;r eine &Uuml;bergewinnsteuer auch f&uuml;r R&uuml;stungsunternehmen durchaus historische Vorbilder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Krieg-und-Ruestung\/!6064681\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Ger&uuml;stet gegen Russland: Balten und Polen wollen EU-Geld f&uuml;r ihre Verteidigung<\/strong><br>\nLitauen und Estland sowie Polen instrumentalisieren Trumps 5-Prozent-Ziel, um ihren lang gehegten Wunsch nach h&ouml;heren Verteidigungs&shy;ausgaben wahr werden zu lassen. Nur fehlt eine konkrete Bedarfsanalyse &ndash; und bezahlen soll die EU.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/aufruesten-im-osten-balten-und-polen-wollen-eu-geld-fuer-ihre-verteidigung-H7IIA3Z47JEKBCJJEAB2CJYRKY.html\">RND<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Niedergang des Westens und die Konstruktion einer panamerikanischen Welt<\/strong><br>\nWaren die USA zusammen mit UK und ihren Vasallen-Staaten in der EU de facto die politischen, milit&auml;rischen und wirtschaftlichen Beherrscher der Welt, so wird diese Hegemonie der USA sp&auml;testens seit der Rede von Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin an der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz 2007 als nicht mehr akzeptabel in Frage gestellt. Und jetzt, nach der zum zweiten Mal erfolgten Wahl von Donald Trump zum Pr&auml;sidenten der USA, ist diese Diskussion nicht nur noch sch&auml;rfer entbrannt, es geht auch darum, wie &bdquo;globalistisch&ldquo; oder eben wie US-&bdquo;nationalistisch&ldquo; diese Vorherrschaft der USA aussehen soll und wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-niedergang-des-westens-und-die-konstruktion-einer-panamerikanischen-welt\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zwei unterschiedliche Weltwirtschaftsforen hintereinander: Davos und Doha &ndash; das zweite kennen wenige<\/strong><br>\nJedes Jahr treffen sich die M&auml;chtigen der Welt in Davos, um &uuml;ber die Zukunft des Kapitalismus zu diskutieren &ndash; diesmal unter dem Motto &bdquo;Zusammenarbeit im intelligenten Zeitalter&ldquo;. Doch worum geht es wirklich? K&uuml;nstliche Intelligenz als neuer Goldrausch, geopolitische Machtspiele und Profitmaximierung bestimmen die Agenda. W&auml;hrenddessen sucht das Doha-Forum nach einer gerechteren Weltordnung und ruft zu globaler Kooperation auf. Zwei Foren, zwei Visionen &ndash; aber auch eine reale Chance auf Wandel? &Uuml;ber Widerspr&uuml;che und Potenziale zweier Gipfeltreffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/zwei-unterschiedliche-weltwirtschaftsforen-hintereinander-davos-und-doha-das-zweite-kennen-wenige\/\">etos.media<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Optionen der EU, um Trumpschen Z&ouml;llen zu begegnen<\/strong><br>\nTrump droht der EU mit Z&ouml;llen auf Waren, erste sind eingef&uuml;hrt. Doch es g&auml;be unkonventionelle Gegenma&szlig;nahmen: eine saftige Einreisegeb&uuml;hr f&uuml;r US-Touristen und eine kleine Transaktionssteuer auf den Umtausch zwischen europ&auml;ischen W&auml;hrungen und Dollar. [&hellip;]<br>\nTats&auml;chlich ist es vermutlich gar nicht so vielversprechend, unsererseits amerikanische Produkte mit Z&ouml;llen zu belegen. Die drei wichtigsten Importg&uuml;ter aus den USA sind Erd&ouml;lerzeugnisse und Roh&ouml;l, Medizinprodukte und pharmazeutische Erzeugnisse sowie Erdgas. Bei allen besteht durch eigene Z&ouml;lle die Gefahr eines negativen Einflusses auf die europ&auml;ische Preisentwicklung.<br>\nAber es ist ein sehr enger Fokus, sich nur auf den Warenaustausch zu konzentrieren. Dort haben die USA gegen&uuml;ber der EU klar das von Trump monierte Defizit: 504 Milliarden Euro an Importen stehen 347 Milliarden an Exporten gegen&uuml;ber, so dass in einem Handelskonflikt Trump am etwas l&auml;ngeren Hebel sitzt. Aber es gibt ja noch die Dienstleistungsbilanz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/06-2025\/wie-die-eu-den-zollen-trumps-begegnen-konnte\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Politbarometer: Wahlinteresse hoch, aber viele unentschlossen<\/strong><br>\nKnapp eine Woche nach dem TV-Duell sind sich 28 Prozent in ihrer Wahlentscheidung noch nicht sicher. In der K-Frage liegt Merz unver&auml;ndert vorn. Das zeigt das ZDF-Politbarometer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/politbarometer-sonntagsfrage-bundestagswahl-unentschlossene-waehler-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kakophonie des Nicht-Wissens<\/strong><br>\nEs dauerte einen halben Tag nach dem Anschlag von M&uuml;nchen, bis der bayerische Innenminister Herrmann einigerma&szlig;en gesicherte Erkenntnisse &uuml;ber den Attent&auml;ter verk&uuml;nden konnte. Zuvor erging er sich in Mutma&szlig;ungen &ndash; der T&auml;ter sei &bdquo;wohl&ldquo; ausreisepflichtig&ldquo; gewesen, sei selbst als Beschuldigter in Strafverfahren gef&uuml;hrt worden u.&auml;. All dies waren &bdquo;Informationen&ldquo;, die von Tatsachen nicht gedeckt sind und die &bdquo;wohl&ldquo; dem Druck geschuldet waren, gesichertes Wissen vorgeben zu wollen, wo tats&auml;chliche Erkenntnisse fehlten.<br>\nNach aktueller Auskunftslage war der Afghane 2015 &ndash; mit 15 Jahren &ndash; nach Deutschland gekommen, sein Asylantrag wurde letztlich abgelehnt, die Stadt M&uuml;nchen erteilte ihm anschlie&szlig;end jedoch eine Duldung und eine Arbeitserlaubnis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.net\/kakophonie-des-nicht-wissens\">Police-IT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Jobabbau: Commerzbank verspricht mehr Gewinn<\/strong><br>\nMitten im Abwehrkampf gegen eine &Uuml;bernahme durch die italienische UniCredit pr&auml;sentiert die Commerzbank ihre Zahlen. Um Aktion&auml;re bei der Stange zu halten, sollen knapp 4000 Stellen abgebaut werden &ndash; die meisten davon in Deutschland.<br>\nDie Commerzbank will sich im Abwehrkampf gegen die italienische UniCredit mit dem Abbau Tausender Jobs Luft verschaffen. Etwa 3900 Vollzeitstellen werden bis Ende 2027 abgebaut, 3300 davon in Deutschland, wie der Dax-Konzern in Frankfurt am Main mitteilte.<br>\nWeil zugleich in anderen Konzernbereichen &ndash; etwa bei der polnischen mBank und an Standorten in Asien &ndash; neue Stellen geschaffen werden sollen, werde der Personalbestand im Commerzbank-Konzern weitgehend konstant bei 36.700 Vollzeitkr&auml;ften weltweit bleiben.<br>\nVon den Streichungen in Deutschland sind nach Angaben der Bank vor allem die Zentrale sowie weitere Standorte in Frankfurt am Main betroffen, dort insbesondere Stabsfunktionen und Backoffice. Derzeit z&auml;hlt Deutschlands zweitgr&ouml;&szlig;te Privatkundenbank in ihrem Heimatmarkt etwa 20.000 Vollzeitkr&auml;fte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/commerzbank-verspricht-mehr-gewinn-a-aea24385-3b44-43ed-8043-395f68b62621%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Zum x-ten Mal ein Beleg daf&uuml;r, dass die Unternehmen in Deutschland nicht noch mehr Geld brauchen, schon gar nicht, um Arbeitspl&auml;tze zu schaffen: die Commerzbank erzielt einen hohen Gewinn, den sie in den n&auml;chsten Jahren noch steigern will, tut alles zugunsten der Shareholder, und streicht in den n&auml;chsten Jahren mal eben jeden sechsten Arbeitsplatz in Deutschland (3.300 von 20.000 Vollzeitstellen). So viel zum brennenden Thema &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; in Deutschland, wenn jede sechste Fachkraft zu viel ist; und so viel zum Thema &ldquo;demographischer Wandel&rdquo; und &ldquo;wir brauchen jede erfahrene Arbeitskraft&rdquo;, wenn der Commerzbank bei dem Sparprogramm sehr entgegenkommt, dass die rentennahen Jahrg&auml;nge in Rente und\/oder relativ preiswert in den Vorruhestand gehen (k&ouml;nnen). So viel zu den allgemein gehypeten Wirtschaftsmythen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Selenskyj verh&auml;ngt Sanktionen gegen Vorg&auml;nger Poroschenko<\/strong><br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj hat Sanktionen gegen seinen Vorg&auml;nger und politischen Widersacher Petro Poroschenko verh&auml;ngt. Dem Ex-Pr&auml;sidenten und Abgeordneten des Parlaments werden auf unbefristete Zeit unter anderem alle Verm&ouml;genswerte, Telefone und Internetzug&auml;nge in der Ukraine blockiert, ist dem Dekret zu entnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3384788\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&Ouml;VP und FP&Ouml; zerbrechen nicht an Politik, sondern am Machtgerangel<\/strong><br>\nJeder Tag, an dem &Ouml;sterreich &ndash; vorerst &ndash; nicht von Herbert Kickl regiert wird, ist ein Gewinn. Aber ausruhen k&ouml;nnen wir uns darauf nicht. [&hellip;]<br>\nDenn die FP&Ouml; wurde nicht durch linke Gegenstrategien verhindert und damit langfristig kleingehalten. Genau sowenig hat die &Ouml;VP pl&ouml;tzlich ihr angebliches christlich-soziales Gewissen wiederentdeckt. Im Gegenteil: Politisch sind sich die Parteien in vielen Dingen einig, vor allem bei Angriffen auf den Sozialstaat oder dem Umgang mit Gefl&uuml;chteten. Letztendlich ging es der &Ouml;VP in erster Linie um die Zuteilung politischer Posten. Aber auch au&szlig;enpolitische Forderungen der Blauen, die &Ouml;sterreich international in Verruf bringen k&ouml;nnten, waren ihr zu viel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/oevp-fpoe-koalition-kickl\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Repression gegen Aktivismus &ndash; Hochschulen gehen hart vor, w&auml;hrend die Solidarit&auml;t mit dem Gazastreifen anh&auml;lt<\/strong><br>\nIm vergangenen Fr&uuml;hjahr wurden Universit&auml;ten im ganzen Land zu Brennpunkten des Antikriegs-Widerstands, als Tausende von Studenten in einer kraftvollen Demonstration des moralischen Gewissens und kollektiven Handelns mobilisierten. Ihre Forderungen waren klar: ein Ende der Komplizenschaft der USA mit dem V&ouml;lkermord in Gaza und die Abschaffung der Kriegsmaschinerie, die ihn aufrechterh&auml;lt. Diese Welle des Aktivismus erregte sowohl nationale als auch internationale Aufmerksamkeit.<br>\nDoch in den letzten Monaten ist trotz des anhaltenden Gemetzels und der ungeheuerlichen Vorschl&auml;ge des Wei&szlig;en Hauses, die ethnische S&auml;uberung des Gazastreifens weiter zu orchestrieren, die Berichterstattung &uuml;ber die Studentenbewegung, die sich mit dem pal&auml;stinensischen Volk solidarisch zeigt &ndash; und sich gegen das wendet, was Martin Luther King Jr. als &bdquo;den Wahnsinn des Militarismus&ldquo; verurteilte -, immer mehr aus den Schlagzeilen verschwunden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2025_02_14_repressiongegenaktivismus.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Vor 80 Jahren versank Dresden im Feuerregen<\/strong><br>\nVom 13. bis 15. Februar 1945 wurde Dresden in Grund und Boden gebombt von britischen und amerikanischen Bomberstaffeln &ndash; &uuml;ber 3.000 Tonnen Bomben fielen. Nochmal 3.000 Tonnen wurden am 17. April abgeworfen. Die Historiker berichten von bis 275.000 Toten (Rotes Kreuz), andere Quellen nennen &bdquo;nur&ldquo; 135 000 Todesopfer (aktuelle Infos dazu siehe hier). Aber anscheinend waren das einigen &bdquo;linken&ldquo; (?) Genossen der Zeitgeschichte nicht die &ldquo;richtigen&rdquo; Toten. Es seien n&auml;mlich schlechte Deutsche gewesen &ndash; meinen Dresdens Linke beziehungsweise die Linke insgesamt. Diese Querk&ouml;pfe schrieben 2022 ernsthaft: &bdquo;Die Bombenangriffe waren n&ouml;tig&ldquo; &ndash; um den Nationalsozialismus zu besiegen. Die Toten seien keine Opfer, sondern &ldquo;T&auml;terinnen und T&auml;ter&rdquo; gewesen. Dresdens Bombentote im kollektiven Gedenken zu betrauern sei daher falsch. Deshalb sch&auml;ndeten diese Querdenker der anderen Art die Skulptur &ldquo;Trauerndes M&auml;dchen im Tr&auml;nenmeer&rdquo; auf dem Dresdner Heidefriedhof.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ansage.org\/vor-80-jahren-versank-dresden-im-feuerregen\/\">Ansage!<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ursula von der Leyen verweigert Auskunft &uuml;ber EU-Millionen f&uuml;r Medien<\/strong><br>\nVor der EU-Wahl haben Institutionen der EU 132 Millionen Euro an Medien ausgesch&uuml;ttet. Gab es redaktionelle Gef&auml;lligkeiten im Gegenzug?<br>\nIn den USA ersch&uuml;ttert aktuell die Tatsache die &Ouml;ffentlichkeit, dass offenbar zahlreiche Medien Geld von der US-Regierung erhalten haben. Dies haben die ersten Untersuchungen von Donald Trumps Sparkommissar Elon Musk ergeben.<br>\nDoch offenbar sind Zahlungen von Institutionen an jene, die sie eigentlich kontrollieren sollten also die Medien &ndash; , auch in der EU allt&auml;gliches Gesch&auml;ft. Im Jahr vor den vergangenen Europawahlen sollen Institutionen der Europ&auml;ischen Union mehr als 132 Millionen Euro an Medien vergeben haben. Die Zuwendungen waren f&uuml;r einen Zeitraum von zw&ouml;lf Monaten vorgesehen und erg&auml;nzten bereits bestehende F&ouml;rderungen f&uuml;r Fernsehsender, Zeitungen, Nachrichtenagenturen und Online-Portale.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/132-millionen-euro-fuer-medien-eu-zahlungen-vor-europawahl-li.2294652\">Berliner Zeitung <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Gericht urteilt: Ecuadors K&uuml;sten&ouml;kosysteme haben Rechte<\/strong><br>\nEcuador war das erste Land weltweit, das der Natur Rechtsanspr&uuml;che zugesteht. Das Gericht liess die Industriefischer abblitzen.<br>\nDas Verfassungsgericht von Ecuador hat bestimmt, dass die &Ouml;kosysteme des Meeres entlang der K&uuml;sten Naturrechte haben, einschliesslich des Rechts auf &laquo;integrale Achtung ihrer Existenz und auf Erhaltung und Regeneration ihrer Lebenszyklen, Struktur, Funktionen und ihrer evolution&auml;ren Prozesse&raquo;, mit Bezug auf Kapitel 7, Artikel 71 bis 74 der Landesverfassung.<br>\nEs ist nicht das erste Mal, dass Ecuador Rechtsanspr&uuml;che der Natur festlegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/umwelt\/gericht-urteilt-ecuadors-kuestenoekosysteme-haben-rechte\/\">Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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