{"id":12879,"date":"2012-04-17T08:40:52","date_gmt":"2012-04-17T06:40:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12879"},"modified":"2012-04-17T08:41:29","modified_gmt":"2012-04-17T06:41:29","slug":"hinweise-des-tages-1617","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12879","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (KR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12879#h01\">James Galbraith &ndash; &ldquo;Europa droht eine Explosion der Ungleichheit&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12879#h02\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12879#h03\">INET-Konferenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12879#h04\">Wie Finanzm&auml;rkte zu regulieren sind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12879#h05\">Frankreich: Attacke gegen die Reichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12879#h06\">WestLB &ndash; Badbank macht hohen Verlust<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12879#h07\">&Uuml;berschuldetes Ruhrgebiet: Gestern noch Kulturhauptstadt, heute Armenhaus der Republik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12879#h08\">Mehr Arbeitslose fallen direkt in Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12879#h09\">Bulgaren in Deutschland: Alles was kommt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12879#h10\">Lobbyisten schreiben Reden f&uuml;r Ministerien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12879#h11\">Pharmaindustrie unterwandert Selbsthilfegruppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12879#h12\">Deutsche Bahn: Alternativer Gesch&auml;ftsbericht 2011<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12879#h13\">Acta vor dem Aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12879#h14\">Wie man Bildung erfolgreich verhindert &ndash; Eine Kritik der Halbbildung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12879#h15\">Bananas!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12879#h16\">Bild.Macht.Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12879#h17\">zu guter Letzt: Was ist besser? Gratis-Bildzeitung und -Koran im gro&szlig;en Praxistest<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=12879&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>James Galbraith &ndash; &ldquo;Europa droht eine Explosion der Ungleichheit&rdquo;<\/strong><br>\nEuropa steht vor neuen Verwerfungen, bef&uuml;rchtet der US-&Ouml;konom James Galbraith. Er sieht eine wachsende Kluft in der EU und massenhafte Armutsmigration.<br>\nNach Ansicht des US-&Ouml;konomen James Galbraith hat Europa die Krise keineswegs &uuml;berwunden, sondern steht vor neuen Verwerfungen. &ldquo;Die Euro-Krise wird zu einer Explosion der Ungleichheit innerhalb Europas f&uuml;hren&rdquo;, sagte der Professor, der an der University of Texas in Austin lehrt. Er warnte, dass die aktuelle Strategie in einem Kollaps der Peripherie m&uuml;nden werde. Galbraith fordert eine st&auml;rkere Harmonisierung und mehr Solidarit&auml;t innerhalb der W&auml;hrungsunion.<br>\nDer 60-J&auml;hrige gilt als Querdenker und genie&szlig;t vor allem in den USA als Sohn des ber&uuml;hmten &Ouml;konomen John Kenneth Galbraith gro&szlig;e Bekanntheit. Bei der Konferenz des Institute for New Economic Thinking (Inet) am Wochenende in Berlin zeigte er sich besorgt &uuml;ber die Lage in Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:james-galbraith-im-ftd-gespraech-europa-droht-eine-explosion-der-ungleichheit\/70022922.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Auch die NachDenkSeiten sprachen im Umfeld der INET-Konferenz mit James Galbraith. Ein ausf&uuml;hrliches Interview folgt in den n&auml;chsten Tagen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Paul Krugman &ndash; Europe&rsquo;s Economic Suicide<\/strong><br>\nOn Saturday The Times reported on an apparently growing phenomenon in Europe: &ldquo;suicide by economic crisis,&rdquo; people taking their own lives in despair over unemployment and business failure. It was a heartbreaking story. But I&rsquo;m sure I wasn&rsquo;t the only reader, especially among economists, wondering if the larger story isn&rsquo;t so much about individuals as about the apparent determination of European leaders to commit economic suicide for the Continent as a whole. [&hellip;]<br>\nConsider the state of affairs in Spain, which is now the epicenter of the crisis. Never mind talk of recession; Spain is in full-on depression, with the overall unemployment rate at 23.6 percent, comparable to America at the depths of the Great Depression, and the youth unemployment rate over 50 percent. This can&rsquo;t go on &mdash; and the realization that it can&rsquo;t go on is what is sending Spanish borrowing costs ever higher.<br>\nIn a way, it doesn&rsquo;t really matter how Spain got to this point &mdash; but for what it&rsquo;s worth, the Spanish story bears no resemblance to the morality tales so popular among European officials, especially in Germany. Spain wasn&rsquo;t fiscally profligate &mdash; on the eve of the crisis it had low debt and a budget surplus. Unfortunately, it also had an enormous housing bubble, a bubble made possible in large part by huge loans from German banks to their Spanish counterparts. When the bubble burst, the Spanish economy was left high and dry; Spain&rsquo;s fiscal problems are a consequence of its depression, not its cause.<br>\nNonetheless, the prescription coming from Berlin and Frankfurt is, you guessed it, even more fiscal austerity.<br>\nThis is, not to mince words, just insane.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2012\/04\/16\/opinion\/krugman-europes-economic-suicide.html?_r=1\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><strong>Robert Misik &ndash; Wie eine &ouml;konomische Irrlehre Europa in den Abgrund f&uuml;hrt<\/strong><br>\n[&hellip;] Ein solches falsches Vorurteil ist, dass in Amerika der Neoliberalismus herrscht, und wir in Europa aber dem europ&auml;ischen Sozialstaatsmodell anh&auml;ngen. Dass Europa also trotz allem so ein bisschen ein Bollwerk ist gegen die neoliberale Phantasie&ouml;konomie, die an amerikanischen Universit&auml;ten ausgebr&uuml;tet wurde und dann von Ronald Reagan und Margaret Thatcher zu einer politischen Doktrin gemacht worden ist.<br>\nDaran ist heute alles falsch. Denn das ideologische Zentrum des Neoliberalismus ist heute l&auml;ngst Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1334368999992\/Videocast-von-Robert-Misik---Folge-229-Wie-eine-oekonomische-Irrlehre-Europa-in-den-Abgrund-fuehrt\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><strong>Heiner Flassbeck im Interview: &bdquo;Dieses System f&auml;hrt gegen die Wand&ldquo;<\/strong><br>\n&ldquo;O&Ouml;N: Frankreichs Pr&auml;sident Sarkozy &uuml;bersch&auml;tzt seine &ouml;konomische St&auml;rke?<br>\nFlassbeck: Sarkozy lebt in einer anderen Welt. Frankreich ist um 20 Prozent &uuml;berbewertet gegen&uuml;ber Deutschland und kann nicht einfach so tun, als geh&ouml;re es an die Seite Deutschlands, wenn es laut seinen Wirtschaftsdaten in Wahrheit zu den S&uuml;deurop&auml;ern geh&ouml;rt.<br>\nO&Ouml;N: Durch das koordinierte Vorgehen von Merkel und Sarkozy ist jedenfalls Bewegung in die Euro-Rettung gekommen.<br>\nFlassbeck: Aber nur in eine Richtung, zum Staatsschuldenabbau. Das ist nicht das eigentliche Thema. Wenn man nur das macht, f&auml;hrt dieses System gegen die Wand. Das zentrale Thema einer W&auml;hrungsunion ist die Inflationskonvergenz. Die l&auml;uft schief. Wir haben uns auf ein gemeinsames Inflationsziel von zwei Prozent geeinigt. Deutschland ist massiv drunter geblieben, S&uuml;deuropa weit dr&uuml;ber. Das durchschnittliche Erreichen des Inflationszieles ist ein historischer Irrtum. Wenn einer auf der hei&szlig;en Herdplatte sitzt und die F&uuml;&szlig;e im Eiswasser hat, geht&rsquo;s ihm im Durchschnitt gut, aber es n&uuml;tzt ihm nix.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachrichten.at\/nachrichten\/wirtschaft\/art15,775450\">Nachrichten (aus &Ouml;sterreich)<\/a><\/li>\n<li><strong>Es wird ernst f&uuml;r Spanien und damit f&uuml;r den Euro<\/strong><br>\nEs ist offensichtlich, dass nach einer weiteren scheinbaren Beruhigung die Euro-Krise wieder mit Macht auf die Tagesordnung dr&auml;ngt. Die Wirkung, dass die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) die Geldm&auml;rkte mit einer Billion Euro l&auml;ngerfristig geflutet hat, verpufft angesichts von Realdaten und einer planlosen Regierung in Spanien. Die spart nun auch das viertgr&ouml;&szlig;te Euroland tief in die Rezession. Aus dem gro&szlig;en Sorgenkind Europas wird nun ein Absturzkandidat, der kaum noch am Rettungsschirm vorbeikommt. Er droht auch das gro&szlig;e Italien mit in den Abgrund zu ziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/36\/36765\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>INET-Konferenz<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Das gescheiterte Weltbild der Wirtschaft<\/strong><br>\n&Ouml;konomen zweifeln nach der globalen Finanzkrise an ihren alten Wahrheiten &ndash; und suchen auf einer Konferenz in Berlin nach neuen. Ihr gr&ouml;&szlig;tes Problem sind die Dinge, die sie angeblich wissen. [&hellip;]<br>\nDie lange als unangreifbar geltenden Theorien und Modelle taugen nicht zur Erkl&auml;rung der realen Welt &ndash; so weit war man sich einig auf der Konferenz des Institute of New Economic Thinking (INET) in Berlin. Das Thema der Tagung: &bdquo;Paradigm Lost&ldquo; &ndash; die verlorene Weltanschauung. Die verlorene Sicherheit.<br>\nAuf der Konferenz nahm man einige Grundlagen der herrschenden Lehre auseinander. Zum Beispiel die Annahme, die Wirtschaft finde selbstst&auml;ndig zu stabilen Gleichgewichten &ndash; solange der Staat sie in Frieden l&auml;sst. In solch einer Welt sind Systemkrisen nicht vorgesehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/schuldenkrise\/nach-der-finanzkrise-das-gescheiterte-weltbild-der-wirtschaft-,1471908,14822706.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Mittlerweile hat Mark Thoma auch die Videos des dritten Konferenztages <a href=\"http:\/\/economistsview.typepad.com\/economistsview\/2012\/04\/inet-conference-in-berlin-day-2-videos-1.html\">auf seinem Blog verlinkt<\/a>. Darunter sind einige sehr empfehlenswerte Beitr&auml;ge, wie zum Beispiel der lehrreiche und dazu auch noch unterhaltsame <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?list=PL6380884C0F0C996E&amp;feature=player_embedded&amp;v=DFxWCyHRD1I\">Vortrag von Richard Koo<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>An interview with Amartya Sen: &ldquo;There is a democratic failure in Europe&rdquo;<\/strong><br>\nStarting this Thursday, the third annual meeting of the Institute for New Economic Thinking (INET) is going to take place in Berlin. Prior to the meeting, my colleague Dorit He&szlig; and I  had the opportunity to interview the  Nobel laureate Amartya Sen for Handelsblatt. Here&rsquo;s an English version of the Q&amp;A.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/economicsintelligence.com\/2012\/04\/12\/an-interview-with-amartya-sen-there-is-a-democratic-failure-in-europe\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Counterparties+%28Counterparties%29\">Economics Intelligence<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wie Finanzm&auml;rkte zu regulieren sind<\/strong><br>\nDie Politik hat zwar neue Vorschriften f&uuml;r Banken und Spekulationsprodukte erlassen. Aber die n&auml;chste Krise wird sie damit nicht verhindern. Dazu fehlen folgende Reformen. [&hellip;]<br>\nDie neue Finanzmarktarchitektur sollte aus folgenden St&uuml;tzpfeilern bestehen: Als Erstes ein Verbot spekulativer Produkte, weil sie der Realwirtschaft schaden. Ein echter &ldquo;Finanz-T&Uuml;V&rdquo; sollte deshalb Finanzprodukte auf ihre n&uuml;tzliche Wirkung f&uuml;r die Realwirtschaft pr&uuml;fen, um sie gegebenenfalls abzulehnen.<br>\nDie Einf&uuml;hrung einer Finanztransaktionssteuer begrenzt kurzfristige Spekulationsgesch&auml;fte, ohne die Realwirtschaft zu belasten, und erbringt gleichzeitig das n&ouml;tige Geld f&uuml;r die Finanzierung der Krisenkosten. Bei systemrelevanten Banken muss zudem das spekulative Investmentbanking vom realen Bankgesch&auml;ft getrennt werden.<br>\nAuch die Schattenbanken m&uuml;ssen dringend einbezogen werden: Hedge-Fonds, Private-Equity-Fonds und Zweckgesellschaften sind entsprechend streng zu regulieren. Au&szlig;erb&ouml;rsliche OTC-Gesch&auml;fte sind zu unterbinden, indem alle Wertpapiergesch&auml;fte &uuml;ber B&ouml;rsen beziehungsweise Clearingh&auml;user laufen, um so die notwendige Transparenz zu schaffen.<br>\n&Uuml;berdies ist die Finanzaufsicht zu st&auml;rken, indem die bisherigen Kompetenzunklarheiten beseitigt werden und eine ausreichende Personalst&auml;rke mit ad&auml;quaten Geh&auml;ltern geschaffen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:gastkommentar-wie-finanzmaerkte-zu-regulieren-sind\/70023222.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/meinungshungrige\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Frankreich: Attacke gegen die Reichen<\/strong><br>\nFrankreich ist gegen&uuml;ber dem Schweizer Bankgeheimnis weniger kompromissbereit als Deutschland. Paris hat mit Bern kein Steuerabkommen abgeschlossen und will es auch nicht tun. Gegen einen Steuer-Deal gibt es grunds&auml;tzliche Einw&auml;nde. Der Umstand, dass Schweizer Banken eine Pauschalsteuer erheben k&ouml;nnten, widerspreche den republikanischen Prinzipien Frankreichs, r&auml;umt das Budgetministerium ein. Der Apparat der Grande Nation kann es mit seinem etatistischen Selbstverst&auml;ndnis nicht vereinbaren, dass Privatbanken in Prokura eine Quellensteuer beziehen, selbst wenn sie die nach Paris weiterleiten. Zudem gibt es politische Einw&auml;nde gegen ein Steuerabkommen, nicht nur von linker Seite. Auch in der franz&ouml;sischen Bev&ouml;lkerung besteht kaum mehr Verst&auml;ndnis f&uuml;r das einstige Kavaliersdelikt des heimlichen Kapitalexports. In einem neuen Buch namens &bdquo;Die 600 Milliarden, die Frankreich fehlen&ldquo;, behauptet der Journalist Antoine Peillon, auf Schweizer Konten l&auml;gen 108 Milliarden Euro aus franz&ouml;sischem Best&auml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/steuerhinterziehung-attacke-gegen-die-reichen,1472780,14700820.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>WestLB &ndash; Badbank macht hohen Verlust<\/strong><br>\nDie Erste Abwicklungsanstalt kommt mit dem Abbau von fr&uuml;heren WestLB- Verm&ouml;genswerten gut voran. Dennoch gibt es einen Verlust von 878 Millionen Euro. Grund ist ein Ereignis, das bei der Badbank-Gr&uuml;ndung kein Thema war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/westlb-badbank-macht-hohen-verlust-11720118.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&Uuml;berschuldetes Ruhrgebiet: Gestern noch Kulturhauptstadt, heute Armenhaus der Republik<\/strong><br>\nL&ouml;chrige Stra&szlig;en, marode Fassaden: Sieht es wirklich so schlimm aus im Ruhrgebiet? Dank eines umfassenden Strukturwandels wurde viel erreicht, aber f&uuml;r die Zukunft nur wenig gewonnen. Oberhausen, gleich neben Duisburg, ist mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von 8340 Euro die &auml;rmste Stadt Deutschlands und, wie Duisburg und Hagen, Remscheid und Wuppertal, &uuml;berschuldet. Die Not ist sichtbar und sp&uuml;rbar: Stadtteilbibliotheken, Jugendtreffs, Schwimmb&auml;der und Sportpl&auml;tze werden geschlossen, der Theaterzuschuss gek&uuml;rzt, der Abendtakt der Busse ausged&uuml;nnt. Um den Beitrag zum Solidarpakt leisten zu k&ouml;nnen, hat die Stadt Kredite aufnehmen m&uuml;ssen. Das Ende dieser Zahlung, wie die SPD-Oberb&uuml;rgermeister von Dortmund, Essen, Gelsenkirchen und Oberhausen es fordern, w&uuml;rde den Haushalt entlasten, aber nicht konsolidieren. Ein vorzeitiger Ausstieg aus dem bis 2019 gesetzlich festgeschriebenen Solidarpakt II kann das Problem nicht l&ouml;sen. Wer wie der Dortmunder Oberb&uuml;rgermeister Ullrich Sierau von einem &bdquo;perversen System&ldquo; spricht, ist dabei, alte Gr&auml;ben wieder aufzurei&szlig;en. Das SPD-Quartett sch&uuml;rt Ressentiments, und dass Norbert R&ouml;ttgen die Regierung Kraft, die immerhin den St&auml;rkungspakt Stadtfinanzen aufgelegt hat, f&uuml;r die Misere verantwortlich macht, ist nach f&uuml;nf schwarz-gelben Jahren davor unsachlich und dreist. Erst vor drei Monaten hat der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband seinen Armutsbericht vorgelegt und das Revier als &bdquo;Problemgebiet Nummer eins in Deutschland&ldquo; ausgemacht. Gestern noch Kulturhauptstadt, heute Armenhaus der Republik! Das Niveau der Daseinsvorsorge f&auml;llt hinter andere Regionen zur&uuml;ck, die Wahrnehmung kommunaler Selbstverwaltung ist in Gefahr. Die Krise, die das Ruhrgebiet und &auml;hnlich das bergische St&auml;dtedreieck sowie das Saarland l&auml;hmt, kann sich schnell ausweiten und versch&auml;rfen: Wenn die zur Zeit so niedrigen Zinss&auml;tze steigen und der Schuldendienst h&ouml;her ausf&auml;llt, wird das die Konsolidierungsbem&uuml;hungen auch weniger belasteter Kommunen konterkarieren. Die Vergeblichkeitsfalle, in der Duisburg, Oberhausen oder Hagen stecken, wird dann f&uuml;r andere St&auml;dte zuschnappen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/ueberschuldetes-ruhrgebiet-gestern-noch-kulturhauptstadt-heute-armenhaus-der-republik-11714458.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mehr Arbeitslose fallen direkt in Hartz IV<\/strong><br>\nVom Job direkt in die Grundsicherung: Immer mehr Betroffene erf&uuml;llen die Kriterien f&uuml;r das Arbeitslosengeld I nicht. Der DGB kritisiert die abnehmende soziale Sicherung &ndash; und fordert eine Reform der Arbeitslosenversicherung. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend laut DGB 2008 noch 621.000 Menschen diese Anforderung nicht erf&uuml;llten, waren es 2011 bereits 736.800. Jeder vierte neue Arbeitslose wurde demnach 2011 sofort Hartz-IV-Empf&auml;nger, vier Jahre zuvor war es nur jeder f&uuml;nfte. &ldquo;Die soziale Sicherungsfunktion der Arbeitslosenversicherung nimmt stetig ab&rdquo;, kommentierte der DGB-Experte Wilhelm Adamy diese Entwicklung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:kurzfristig-beschaeftigte-mehr-arbeitslose-fallen-direkt-in-hartz-iv\/70022987.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bulgaren in Deutschland: Alles was kommt<\/strong><br>\nSie haben Bulgarien verlassen und wollen nur arbeiten. Sie werden angelockt von gro&szlig;en Versprechungen und werden doch nur ausgebeutet, auf dem Bau oder bei der Miete. Viele tausend Scheinselbst&auml;ndige soll es allein in Frankfurt geben, der Hauptstadt der &bdquo;Bulgarenindustrie&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/bulgaren-in-deutschland-alles-was-kommt-11716710.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Lobbyisten schreiben Reden f&uuml;r Ministerien<\/strong><br>\nAus dem j&uuml;ngsten Lobbyistenbericht der Bundesregierung geht hervor, dass &uuml;ber zwei Drittel der externen Mitarbeiter in Bundesministerien l&auml;nger besch&auml;ftigt wird, als es eine Verwaltungsvorschrift des Bundes vorsieht. Laut dem Bericht, den das Bundesinnenministerium den Bundestagsaussch&uuml;ssen f&uuml;r Inneres und Haushalt zuleitete und der dem Tagesspiegel vorliegt, waren im zweiten Halbjahr 2011 insgesamt 70 externe Mitarbeiter in der Bundesverwaltung besch&auml;ftigt. Damit ist wieder ein Anstieg des Trends, externe Mitarbeiter in Bundesministerien zu entsenden, erkennbar. Im zweiten Halbjahr 2010 waren es noch 56 externe Personen &ndash; zum Beispiel Angestellte von Lobbyverb&auml;nden.<br>\nNach der Verwaltungsvorschrift von 2008 soll die Dauer des Einsatzes von externen Mitarbeitern &bdquo;im Regelfall sechs Monate nicht &uuml;berschreiten&ldquo;. Aus dem j&uuml;ngsten Bericht geht jedoch hervor, dass 43 Externe l&auml;nger in Ministerien besch&auml;ftigt werden sollen. L&auml;nger als vorgesehen sollen auch 32 externe Mitarbeiter im Forschungsministerium sowie insgesamt acht Externe in den FDP-gef&uuml;hrten Ministerien f&uuml;r Ausw&auml;rtiges, Gesundheit und Entwicklung besch&auml;ftigt werden. Darunter sind auch zwei Mitarbeiter im Gesundheitsministerium, die vom Verband der Ersatzkassen (vdek) und vom Deutschen Verein f&uuml;r &ouml;ffentliche und private F&uuml;rsorge entsandt wurden. Zu dessen F&ouml;rdermitgliedern z&auml;hlen auch Wirtschaftsunternehmen, darunter ein internationaler Versicherungsmakler.  Der vdek-Mitarbeiter besch&auml;ftigt sich im Ministerium mit dem &bdquo;Anfertigen von Vermerken und Reden f&uuml;r die Hausleitung&ldquo; zu Grundsatzfragen der Pr&auml;vention, Eigenverantwortung, Selbsthilfe und zu umweltbezogenem Gesundheitsschutz. Der Mitarbeiter im Entwicklungsministerium wurde vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) entsandt und ist unter anderem mit der &bdquo;Koordinierung von BMZ-Positionen&ldquo; betraut. Nach der Verwaltungsvorschrift ist der Einsatz externer Personen nicht zul&auml;ssig in &bdquo;leitenden Funktionen&ldquo; sowie in &bdquo;Funktionen im Leitungsbereich&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/lobbyisten-schreiben-reden-fuer-ministerien\/6502734.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Pharmaindustrie unterwandert Selbsthilfegruppen<\/strong><br>\nWer schwer erkrankt, ist oft hilflos und sucht Rat. Selbsthilfegruppen sind f&uuml;r Patienten oft ein guter Ansprechpartner. Dort erhoffen sich die Kranken einen Austausch mit Betroffenen, praktische Lebenshilfe, aber vor allem eine unabh&auml;ngige Beratung. Doch das ist nicht selbstverst&auml;ndlich. Viele Selbsthilfegruppen sind alles andere als unabh&auml;ngig. Oft werden sie von der Pharmaindustrie finanziell unterst&uuml;tzt. Wo, wenn nicht hier kann die Pharmaindustrie f&uuml;r ein bestimmtes Medikament oder eine bestimmte Therapie werben. Im Visier sind besonders chronisch Kranke, die dauerhaft mit teuren Medikamenten behandelt werden m&uuml;ssen. Als Gegenleistung f&uuml;r die Spenden platzieren Selbsthilfegruppen Werbebotschaften der Pharmaindustrie in ihren Verbandszeitschriften oder im Internet. Und auch f&uuml;r Medikamentenstudien erhofft sich die Pharmaindustrie in Selbsthilfegruppen Teilnehmer zu finden. Das Schlimme ist, dass viele Mitglieder oft nichts von dieser Verbindung zu Pharmaindustrie wissen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/fernsehen\/sendungen\/index.jsp?rubrik=45534&amp;key=standard_teaser_44512491&amp;mediakey=fs\/defacto\/20120415_defacto_pharmaindustrie&amp;type=v\">Hessen-Fernsehen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Deutsche Bahn: Alternativer Gesch&auml;ftsbericht 2011<\/strong><br>\nWir m&ouml;chten dazu ermutigen, nicht nur den wohlfeilen Worten in der Bahn-Bilanz zu glauben und nicht nur die sch&ouml;nen Grafiken anzuschauen, wie sie auch in dem neuen Gesch&auml;ftsbericht pr&auml;sentiert werden, sondern dar&uuml;ber nachzudenken, wie diese Zahlen eigentlich zustande kommen und was sie f&uuml;r den t&auml;glichen Bahnbetrieb &ndash; f&uuml;r die Fahrg&auml;ste, f&uuml;r die Besch&auml;ftigten und f&uuml;r Menschen, die an den Bahntrassen leben&ndash; bedeuten. Schon in fr&uuml;heren &bdquo;Wahren Bilanzen&ldquo; zu den Bilanzpressekonferenzen haben wir darauf hingewiesen, dass die Substanz der Bahn aufgrund der verminderten Investitionen und des Fahrens auf Verschlei&szlig; leide. &hellip; Die vermeintliche kurzfristig vergr&ouml;&szlig;erte Leistungsf&auml;higkeit wird mit massiven, mittel und langfristig wirkenden Verschlechterungen erkauft. Diese werden den Steuerzahlenden, den Besch&auml;ftigten und der Bahnkundschaft aufgeb&uuml;rdet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bahn-fuer-alle.de\/media\/docs\/2012\/2012-03-AltGeschBer.pdf\">Bahn f&uuml;r Alle [PDF &ndash; 2.8 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Acta vor dem Aus<\/strong><br>\nDer sozialdemokratische Berichterstatter im EU-Parlament spricht sich erstmals klar gegen das Anti-Piraterie-Abkommen aus. Nun wackeln selbst die Konservativen. [&hellip;]<br>\nOhne die Zustimmung der EU-Abgeordneten kann das Abkommen nicht in Kraft treten. &bdquo;Mit der Erkl&auml;rung der Sozialdemokraten ist Acta praktisch tot&ldquo;, sagte der gr&uuml;ne Europa-Abgeordnete Jan Philipp Albrecht. Das Parlament muss der Empfehlung des Berichterstatters zwar nicht folgen, aber Albrecht erwartet eine eindeutige Mehrheit gegen Acta im Plenum. &bdquo;Nur bei den Liberalen und bei den Konservativen gibt es &uuml;berhaupt noch F&uuml;rsprecher, und auch die werden immer weniger.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!91499\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wie man Bildung erfolgreich verhindert &ndash; Eine Kritik der Halbbildung<\/strong><br>\n&bdquo;Universit&auml;ten brauchen Freiheit, sonst sind sie das Geld nicht wert, dass man ihnen die ganze Zeit k&uuml;rzt&ldquo; &ndash; mit dieser Behauptung beendete Gastreferent Prof. Dr. Andreas D&ouml;rpinghaus seinen anregenden Impulsvortrag &bdquo;Wie man Bildung erfolgreich verhindert. Eine Kritik der Halbbildung&ldquo;<br>\nD&ouml;rpinghaus ging der These nach, dass Universit&auml;ten und Schulen &bdquo;zu Orten der Verdummung sowie Halbbildung&ldquo; werden, da die so genannten Bologna-Reformen von ihnen l&uuml;ckenlose Verwaltung und permanente Kontrolle verlangten. Kontrolle sei zum Fundament der Universit&auml;ten geworden und Studierende sowie Lehrende neigten dazu, sich permanent selbst zu kontrollieren und im Habitus des lebenslangen Lernens als defizit&auml;r einzustufen. Bildungsstandards, die vermitteln, welche F&auml;higkeiten in welchem Zeitrahmen erworben werden sollen, seien symptomatisch f&uuml;r den modernen Fortschrittsglauben.<br>\nBei alledem w&uuml;rde v&ouml;llig &uuml;bersehen, dass ein wesentlicher Auftrag an universit&auml;re Bildung darin liege, Studierende dazu zu ermutigen, das Gelehrte kritisch zu hinterfragen, um so zu m&uuml;ndigen Wesen heranzureifen. &bdquo;Studierende sind angehende Wissenschaftler, keine Sch&uuml;ler&ldquo;, konstatierte D&ouml;rpinghaus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news472036\">idw<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Bananas!<\/strong><br>\nIn Nicaragua selbst ist es nicht gelungen. Aber vielleicht wird es der Rechtsanwalt Juan Dom&iacute;nguez in Los Angeles schaffen, die Klage von zw&ouml;lf Arbeitern gegen den Fruchtriesen Dole erfolgreich durchzusetzen und ihn zur Zahlung zu zwingen. Der Vorwurf ist schwer. Obwohl die gesundheitlichen Risiken bekannt waren, soll Dole weiterhin mit Pestiziden auf DBCP-Basis (Dibromchlorpropan) gearbeitet haben. Folgen eines Kontakts mit diesen Mitteln, den die Arbeiter auf den Plantagen t&auml;glich hatten, k&ouml;nnen Sterilit&auml;t, Leber- und Nierensch&auml;den sein.<br>\nDer Dokumentarfilm des schwedischen Regisseurs Fredrik Gertten begleitet den Gerichtsprozess und die Arbeit des Anwalts Juan &ldquo;Accidentes&rdquo; Dom&iacute;nguez. Seine Kanzlei in Los Angeles ist eigentlich spezialisiert auf Personensch&auml;den. Jetzt vertritt sie 12.000 Plantagenarbeiter aus Nicaragua. Durch den Fall will er Geschichte schreiben als erster Anwalt, der einen amerikanischen Konzern zwingt, Verantwortung zu &uuml;bernehmen f&uuml;r das, was er au&szlig;erhalb der US-Grenzen angerichtet hat. Der Prozess wird von Experten und Unternehmen weltweit beobachtet. Ist Dom&iacute;nguez erfolgreich, k&ouml;nnte dies von gro&szlig;er Bedeutung f&uuml;r die &ouml;konomische Basis von Dole und Dow Chemicals sein, und es w&uuml;rde f&uuml;r andere Opfer den Weg zu US-Gerichten frei machen.<br>\n6.800 F&auml;lle &auml;hnlicher Natur stehen an, um verhandelt zu werden. Der international koproduzierte Dokumentarfilm &ldquo;Bananas!*&rdquo; wirft ein neues Licht auf die globale Nahrungsmittelpolitik und den Umgang mit den Menschen, die an der Produktion beteiligt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/videos.arte.tv\/de\/videos\/bananas_-6562326.html\">ARTE<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bild.Macht.Politik<\/strong><br>\nMillionen Menschen lesen jeden Tag die BILD. Die Boulevard-Zeitung lockt mit einer Mischung von Prominenten-Geschichten, nackten Frauen und der Berichterstattung &uuml;ber Aktuelles aus Politik und Gesellschaft. Die Autoren Christiane Meier und Sascha Adamek fragen in der ARD-Dokumentation &bdquo;Bild.Macht.Politik&rdquo;, wie es BILD gelingt, &uuml;ber Jahrzehnte ein beliebter, t&auml;glicher Wegbegleiter f&uuml;r Millionen zu bleiben und welchen Einfluss sie auf Politik und Politiker hat.<br>\nDie Boulevard-Zeitung und die Polit-Prominenz, das sind oft auch Geschichten gro&szlig;er N&auml;he und tiefer Zerw&uuml;rfnisse &ndash; vom Aufstieg und Fall des Karl Theodor zu Guttenberg, dem BILD bis heute die Treue h&auml;lt, bis zur Aff&auml;re um Christian Wulff, die BILD aufgedeckt hat. Wie stark h&auml;ngen politischer und pers&ouml;nlicher Erfolg von der Berichterstattung und der Zusammenarbeit mit den Blattmachern ab? Selbst Linken-Politiker Gregor Gysi gesteht offen ein, dass er auf BILD als Sprachrohr nicht verzichten kann.<br>\nDie Doku untersucht die Frage, wie m&auml;chtig die Boulevard-Zeitung tats&auml;chlich ist und wie sie hineinwirkt in die Gesellschaft. Bedient sie den Mainstream und ist damit Sprachrohr der schweigenden Mehrheit &ndash; oder macht sie in politischen Fragen aktiv Stimmung?<br>\nDie Autoren sprechen mit Lesern, Kritikern, Machern und dem Chefredakteur von BILD, Kai Diekmann. Sie untersuchen, womit die Zeitung Auflage macht und Geld verdient, wie sie mit der Privatsph&auml;re von Prominenten und Nicht-Prominenten umgeht und ob es ihr gelungen ist, das Schmuddel-Image langsam hinter sich zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/programm.daserste.de\/pages\/programm\/detail.aspx?id=2401B1D04CC541CD1E90C92F9E6B3253\">WDR &ndash; Die Story im Ersten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wer die Erstausstrahlung gestern verpasst hat, hat die Chance, an folgenden Terminen eine Wiederholung zu sehen:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Mi. 18.04. 05:30 EinsExtra<\/em><\/li>\n<li><em>Do. 19.04 20:15 EinsExtra<\/em><\/li>\n<li><em>Sa. 21.04 21:45 NDR Fernsehen<\/em><\/li>\n<li><em>Sa. 21.04 22:00 EinsExtra<\/em><\/li>\n<li><em>So. 22.04 18:30 EinsExtra<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Bei Redaktionsschluss gab es leider noch keinen g&uuml;ltigen Link zur ARD-Mediathek. Der Beitrag sollte jedoch im Laufe des heutigen Tages dort eingestellt werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Was ist besser? Gratis-Bildzeitung und -Koran im gro&szlig;en Praxistest<\/strong><br>\nMitten in Deutschland verteilen stumpfe Fanatiker ihre Pamphlete an jeden Haushalt. Doch nicht nur die Bildzeitung wird gratis ausgeliefert, auch eine Gruppe radikal-islamistischer Salafisten will ihre ungl&auml;ubigen deutschen Br&uuml;der und Schwestern mit einem kostenlosen Exemplar des Korans begl&uuml;cken. Da sich der Gro&szlig;teil der Deutschen jedoch ohnehin nicht gerne mit Inhalten auseinandersetzt, vergleicht Der Postillon die beiden Gratis-Publikationen auf ihre Alltagstauglichkeit, um herauszufinden, welche die n&uuml;tzlichere ist:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2012\/04\/was-ist-besser-gratis-bildzeitung-und.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+blogspot%2FrkEL+%28Der+Postillon%29\">Der Postillon<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (KR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-12879","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12879","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12879"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12879\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12883,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12879\/revisions\/12883"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12879"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12879"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12879"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}