{"id":128961,"date":"2025-02-20T08:41:43","date_gmt":"2025-02-20T07:41:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128961"},"modified":"2025-02-20T08:41:43","modified_gmt":"2025-02-20T07:41:43","slug":"hinweise-des-tages-4792","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128961","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128961#h01\">Der Westen zerbricht vor unseren Augen an seinen inneren Widerspr&uuml;chen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128961#h02\">&bdquo;Keine Empathie, keine Scham&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128961#h03\">Scholz im Cum-Ex-Skandal &ndash; Wagenknecht und De Masi fordern Aufkl&auml;rung: &bdquo;Riecht nach Einflussspende&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128961#h04\">Berlin und der Antisemitismus (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128961#h05\">Trauriger H&ouml;hepunkt in M&uuml;nchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128961#h06\">Fl&uuml;ge nun 108 Prozent teurer: Vor allem aber stiegen in Berlin die Preise f&uuml;r Nahrung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128961#h07\">Wohnungsbau auf tiefstem Stand seit 14 Jahren: &bdquo;Mieten werden steigen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128961#h08\">&bdquo;Niedergang der deutschen Industrie&ldquo;: Knapp 250.000 Jobs seit Corona verloren gegangen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128961#h09\">10 &ouml;konomische Gr&uuml;nde gegen die AfD: Darum ist das AfD-Programm schlecht f&uuml;r Wirtschaft und Besch&auml;ftigte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128961#h10\">Bei gesetzlichen Versicherungen ist man h&auml;ufig besser dran als bei privaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128961#h11\">Bundesregierung verbeamtet 320 Mitarbeiter auf Lebenszeit &ndash; ohne vorherige Probezeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128961#h12\">Kleider aus China f&uuml;r Hugo Boss, Tommy Hilfiger, Calvin Klein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128961#h13\">Datenexperte: Statistisches Bundesamt hat Sterbezahlen 2020 falsch dargestellt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128961#h14\">In den USA wird weiter &uuml;ber Meinungsfreiheit in Deutschland diskutiert<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der Westen zerbricht vor unseren Augen an seinen inneren Widerspr&uuml;chen<\/strong><br>\nDie Ukraine-Krise strebt f&uuml;r alle f&uuml;hl- und sichtbar einem Wendepunkt zu. Was diese Wende letztlich f&uuml;r Ergebnisse zeitigen wird, ist allerdings offen. Offensichtlich f&uuml;r jeden ist jedoch, dass die wenigen Schritte, die bisher dazu gemacht wurden, auf den verschiedenen Konfliktseiten zu v&ouml;llig gegens&auml;tzlichen Reaktionen f&uuml;hren. In Moskau herrscht abgekl&auml;rte Ruhe. Man reagiert diplomatisch professionell auf das amerikanische Vorgehen, begleitet dieses verbal sehr sparsam jedoch konstruktiv. In EU- und NATO-Kreisen wurde hingegen eine Nervosit&auml;t ausgel&ouml;st, die an Konfusion grenzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-westen-zerbricht-vor-unseren-augen-an-seinen-inneren-widerspruechen\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu: <strong>Neue Russland-Sanktionen &ndash; EU nimmt sich selbst aus dem Gesch&auml;ft<\/strong><br>\nW&auml;hrend die USA und Russland wieder ins Gesch&auml;ft kommen wollen, verh&auml;ngt die EU neue Wirtschaftssanktionen, die wie bisher schon vor allem auf EUropa zur&uuml;ckfallen d&uuml;rften.<br>\nSo wird der Import von Aluminium aus Russland verboten. &Uuml;berdies werden 13 weitere russische Banken von dem internationalen Zahlungssystem Swift abgeschnitten.<br>\nDamit nimmt sich die EU selbst aus dem Gesch&auml;ft. Zuvor hatte die EU-Kommission angek&uuml;ndigt, russischen D&uuml;nger aus dem europ&auml;ischen Markt dr&auml;ngen zu wollen &ndash; sie machen bisher 70 Prozent aus.<br>\nDie Landwirte haben bereits protestiert, nun d&uuml;rfte auch das Aluminium-verarbeitende Gewerbe leiden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/neue-russland-sanktionen-eu-nimmt-sich-selbst-aus-dem-geschaeft\/\">Lost in Europe<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Was Rubio &uuml;ber die Aufhebung von Sanktionen und eine Beteiligung der EU an Verhandlungen gesagt hat<\/strong><br>\nDer Schock, dass die Europ&auml;er bei den Verhandlungen &uuml;ber eine L&ouml;sung des Ukraine-Konfliktes nicht nur nicht mit am Tisch sitzen, sondern von den USA nicht einmal konsultiert oder auch nur informiert werden, sitzt bei deutschen Politikern und Medien tief, obwohl das schon lange mehr als absehbar war.<br>\nUmso gl&uuml;cklicher berichten deutsche Medien nun, dass US-Au&szlig;enminister Rubio gesagt habe, die Europ&auml;er m&uuml;ssten an k&uuml;nftigen Verhandlungsrunden &uuml;ber die Ukraine beteiligt werden. Das klingt wie Balsam in den Ohren der Europ&auml;er, aber das war nicht das, was Rubio wirklich gesagt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/anti-spiegel.ru\/2025\/was-rubio-ueber-die-aufhebung-von-sanktionen-und-eine-beteiligung-der-eu-an-verhandlungen-gesagt-hat\/\">Anti-Spiegel<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Konflikt in Osteuropa: Stellenabbau in Kiew<\/strong><br>\nDerweil berichtet der britische Daily Telegraph &uuml;ber angebliche Einzelheiten des Trumpschen Vorschlags f&uuml;r ein Rohstoffabkommen mit Kiew. Es sichere Washington faktisch ein Vorkaufsrecht auf s&auml;mtliche mineralischen Produkte der Ukraine auf unabsehbare Zeit zu, au&szlig;erdem das Eigentum an den H&auml;fen, Airports und anderer Infrastruktur. Sollte die Ukraine gegen den Willen der USA ihre Ressourcen mit anderen L&auml;ndern teilen, m&uuml;sse sie den USA Schadenersatz zahlen. Die Zeitung nennt das Abkommen &raquo;neokolonial&laquo; und &raquo;schlimmer, als es der Vertrag von Versailles f&uuml;r Deutschland gewesen&laquo; sei. Kiew verlangt Nachbesserungen an dem Vertragsentwurf, der in der ukrainischen &Ouml;ffentlichkeit auf breite Ablehnung gesto&szlig;en ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/494369.konflikt-in-osteuropa-stellenabbau-in-kiew.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Keine Empathie, keine Scham&ldquo;<\/strong><br>\nSeymour Hersh ist einer der bedeutendsten investigativen Journalisten der westlichen Welt. Seinen geopolitischen Analysen fehlt trotzdem leider mitunter ein gewisser Tiefgang. Aber was er hier &uuml;ber die &ldquo;Kultur&rdquo; der neuen amerikanischen F&uuml;hrungselite schreibt, trifft den Kern: &ldquo;Null Empathie, null Scham und ein langj&auml;hriges Gef&uuml;hl der Anspruchsberechtigung, dass Gesetze, Normen und Standards f&uuml;r sie nicht gelten.&rdquo; Da entsteht keine neue Friedensordnung, sondern nur eine Neuauflage der &ldquo;Pax Americana&rdquo;. (am)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/politik\/keine-empathie-keine-scham\">Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Scholz im Cum-Ex-Skandal &ndash; Wagenknecht und De Masi fordern Aufkl&auml;rung: &bdquo;Riecht nach Einflussspende&ldquo;<\/strong><br>\nDie beiden BSW-Politiker fordern eine &Uuml;berpr&uuml;fung der Warburg-Spenden durch die Bundestagsverwaltung. Auch dubiose Spenden einer Rheinmetall-Tochter werfen Fragen auf.<br>\nVor dem Hintergrund neuer Enth&uuml;llungen im Cum-Ex-Skandal und einer m&ouml;glichen Verwicklung von Bundeskanzler Olaf Scholz haben Sahra Wagenknecht und Fabio De Masi eine &Uuml;berpr&uuml;fung durch die Bundestagsverwaltung gefordert. In einem Brief an Bundestagspr&auml;sidentin B&auml;rbel Bas und Ministerialrat Peter Nowak, der der Berliner Zeitung exklusiv vorliegt, schreiben die beiden BSW-Politiker, im Fall der Warburg-Spenden an die Hamburger SPD schienen &bdquo;nach unterschiedlichen Presseberichten starke Indizien einer verbotenen Einflussspende vorzuliegen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/scholz-im-cum-ex-skandal-wagenknecht-und-de-masi-fordern-aufklaerung-li.2300046\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Berlin und der Antisemitismus (II)<\/strong><br>\nMit beh&ouml;rdlichen Ma&szlig;nahmen gegen Auftritte einer Repr&auml;sentantin der Vereinten Nationen erreichen die staatlichen Vorst&ouml;&szlig;e gegen die Meinungs- und Versammlungsfreiheit in Deutschland einen neuen H&ouml;hepunkt. In den vergangenen Tagen wurden mehrere Auftritte der UN-Sonderberichterstatterin f&uuml;r die besetzten pal&auml;stinensischen Territorien, Francesca Albanese, in M&uuml;nchen und in Berlin auf Druck staatlicher Stellen kurzfristig abgesagt &ndash; unter dem Vorwand, gegen Antisemitismus vorgehen zu wollen. Eine ersatzweise in den R&auml;umlichkeiten der Tageszeitung junge Welt abgehaltene Veranstaltung mit Albanese wurde am Dienstag von bewaffneten Polizisten &uuml;berwacht, die gegen den erkl&auml;rten Willen der Veranstalter in das von zahlreichen Mannschaftswagen umstellte Geb&auml;ude eingedrungen waren. Parallel nimmt die Repression gegen Demonstrationen zum Gaza-Krieg zu; mittlerweile werden Kundgebungen schon gewaltsam aufgel&ouml;st, wenn dort nur in einer anderen Sprache als Deutsch oder Englisch gesprochen wird, etwa auf Hebr&auml;isch. Mit dem Oktroy einer umstrittenen Antisemitismus-Definition schr&auml;nkt Berlin inzwischen faktisch auch die Freiheit der Wissenschaft ein. Renommierte Wissenschaftler protestieren &ndash; vergeblich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9875\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Schuss ins Knie: Polizei gegen UN-Gesandte<\/strong><br>\nMehr als 20 &raquo;Gruppenkraftwagen&laquo; der Berliner Polizei vorm jW-Redaktionsgeb&auml;ude, an die 100 zum Teil bewaffnete Beamte vor und einige auch in der jW-Galerie w&auml;hrend einer mehr als acht Stunden dauernden Veranstaltung &ndash; dazu die Drohung, man werde &raquo;niedrigschwellig&laquo; eingreifen. Das Hausrecht hoben die Uniformierten landsknechtsm&auml;&szlig;ig auf und definierten: Da finde eine Versammlung statt, in der sie so ziemlich alle Rechte h&auml;tten, Teilnehmer wenige. Das auf eine bedrohungsfreie Debatte auf keinen Fall. Die UN-Sondergesandte und Juristin Francesca Albanese, deren Auftritt der hochger&uuml;stete &Uuml;berfall galt, &auml;u&szlig;erte auf X, sie sei noch nie an einem Ort gewesen, der &raquo;so viele Drohungen, Einsch&uuml;chterung&laquo; erhalten habe. Als Europ&auml;erin werde sie das nie vergessen. Das ging um die Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/494407.schuss-ins-knie.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Trauriger H&ouml;hepunkt in M&uuml;nchen<\/strong><br>\nNach einem erneuten Doppelmord, begangen von einem Fl&uuml;chtling, spulen die Etablierten ihre Entr&uuml;stungsroutinen ab und versuchen ihre Mitverantwortung vergessen zu machen.<br>\nEine Demonstration f&uuml;r mehr Kernkraft unmittelbar nach einem Reaktorunfall &mdash; undenkbar. Ein Aufmarsch gegen Ma&szlig;nahmen der Anti-Terror-Fahndung nach einem Attentat der Roten Armee Fraktion &mdash; wohl kaum. Aber Demo gegen die Begrenzung des Zuzugs von Fl&uuml;chtlingen nach einer Serie drastischer F&auml;lle von Migrantenkriminalit&auml;t &mdash; das geht durchaus und wird auch praktiziert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/trauriger-hohepunkt-in-munchen\">Uwe Froschauer auf Manova<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Unanst&auml;ndige Demokratiedemonstranten<\/strong><br>\nNach dem Anschlag von M&uuml;nchen fanden sich schnell Gruppen zusammen, die gegen rechts demonstrierten. Ist Piet&auml;tlosigkeit eigentlich demokratisch?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/unanstandige-demokratiedemonstranten\">Roberto J. De Lapuente auf Manova<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Fl&uuml;ge nun 108 Prozent teurer: Vor allem aber stiegen in Berlin die Preise f&uuml;r Nahrung<\/strong><br>\nNun ist es amtlich: Die Preise f&uuml;r Berliner Privathaushalte gingen teilweise massiv in die H&ouml;he. Dramatisch ist die Entwicklung bei Lebensmitteln und Mieten.<br>\nAlles wird immer teurer &ndash; dieser Satz ist st&auml;ndig und &uuml;berall zu h&ouml;ren. Wichtig ist, ob er auch stimmt. Und tats&auml;chlich: Er stimmt. Das Amt f&uuml;r Statistik Berlin-Brandenburg hat am Mittwoch mitgeteilt: &bdquo;Die Lebenshaltungskosten in Berlin und Brandenburg haben sich in den letzten f&uuml;nf Jahren sp&uuml;rbar erh&ouml;ht.&ldquo; Im Dezember 2024 h&auml;tten die Preise in Berlin um genau 24 Prozent h&ouml;her gelegen als im Januar 2020, in Brandenburg sogar um 25,7 Prozent. Dazu zwei Extrembeispiele: Bei Butter stieg der Preis um 65,7 Prozent, Schlusslicht bei den Lebensmitteln sind Bonbons mit sechs Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/lebenshaltungskosten-in-berlin-steigen-extrem-butter-wurden-66-prozent-treuer-li.2300096\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wohnungsbau auf tiefstem Stand seit 14 Jahren: &bdquo;Mieten werden steigen&ldquo;<\/strong><br>\nDer Wohnungsbau in Deutschland befindet sich im freien Fall. 2024 wurden so wenig neue Wohnungen genehmigt wie seit 2010 nicht mehr. Experten schlagen Alarm.<br>\nEs ist eines der Themen, die zum gro&szlig;en Unverst&auml;ndnis vieler Menschen im Endspurt des Wahlkampfs v&ouml;llig auf der Strecke bleiben: die Krise im deutschen Wohnungsbau. Laut neuen Daten des Statistischen Bundesamts ist die Zahl der Baugenehmigungen f&uuml;r Wohnungen im vergangenen Jahr um 16,8 Prozent zur&uuml;ckgegangen. Es ist das dritte Jahr mit sinkenden Zahlen in Folge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/wohnungsbau-in-deutschland-auf-tiefstem-stand-seit-14-jahren-mieten-werden-steigen-li.2295783\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Niedergang der deutschen Industrie&ldquo;: Knapp 250.000 Jobs seit Corona verloren gegangen<\/strong><br>\nSeit 2020 haben mindestens eine Viertelmillion Deutsche ihren Arbeitsplatz im verarbeitenden Gewerbe verloren. Ein FT-Bericht nennt die hohen Energiekosten als Hauptgrund.<br>\nNeben der Migration ist vor allem die Wirtschaftskrise das zentrale Thema vor einer der wegweisendsten Bundestagswahlen der j&uuml;ngeren Vergangenheit in Deutschland. 2024 schrumpfte die deutsche Wirtschaft das zweite Jahr in Folge. Laut einer Umfrage der DIHK gehen viele deutsche Unternehmen auch f&uuml;r dieses Jahr von einer Rezession aus. Und die Krise macht sich immer h&auml;ufiger auch in massivem Stellenabbau bemerkbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/niedergang-der-deutschen-industrie-250000-jobs-seit-corona-verloren-gegangen-bericht-li.2295895\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>10 &ouml;konomische Gr&uuml;nde gegen die AfD: Darum ist das AfD-Programm schlecht f&uuml;r Wirtschaft und Besch&auml;ftigte<\/strong><br>\nZugegeben: Die Ampel hat der AfD den Abgesang auf die deutsche Wirtschaft einfach gemacht. Die Energiepreise sind hoch, die Menschen sind &auml;rmer geworden, die Wirtschaft lahmt, die Arbeitslosigkeit steigt. Wenn die AfD also vor Deindustrialisierung, Inflation und Rezession warnt, hat sie die Statistik auf ihrer Seite.<br>\nDas aber hei&szlig;t nicht, dass sie die Ursachen f&uuml;r diese Probleme immer richtig beschreibt. Und schon gar nicht, dass sie L&ouml;sungen daf&uuml;r hat. Im Gegenteil: W&uuml;rde das AfD-Programm umgesetzt, w&uuml;rde das die Lage gar verschlimmern, wie die zehn folgenden Punkte zeigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.geldfuerdiewelt.de\/p\/10-okonomische-grunde-gegen-die-afd\">Maurice H&ouml;fgen<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Deutschland braucht Investitionsanreize &ndash; doch mit klugen Konditionen<\/strong><br>\nSPD und Gr&uuml;ne fordern in ihrem Wahlprogramm Investitionspr&auml;mien. Doch die werden nicht an Bedingungen wie Klimaschutz oder gute Arbeitsbedingungen gekn&uuml;pft. [&hellip;]<br>\nAuch empirisch erweisen sich die Vorstellungen von CDU, FDP und AfD als Wunschdenken. Die &Ouml;konomen Sebastian Gechert und Philipp Heimberger untersuchten vor einigen Jahren die Auswirkungen von Unternehmenssteuersenkungen auf das wirtschaftliche Wachstum. Ergebnis: der Effekt von Unternehmenssteuersenkungen auf das Wachstum liegt im Durchschnitt bei null. In Einzelf&auml;llen mag es zwar zu h&ouml;herem Wachstum kommen, in anderen F&auml;llen wiederum sinkt das Wachstum bei Steuersenkungen &ndash; doch insgesamt lassen sich weder positive noch negative Effekte best&auml;tigen. Steuergeschenke f&uuml;r Unternehmen als Wachstumsbooster zu verkaufen bedient damit zwar die Interessen einiger Lobbyisten, der Wirtschaft wird dadurch jedoch nicht geholfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.surplusmagazin.de\/deutschland-investionspramie-spd-grune-wahl\/\">Surplus Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bei gesetzlichen Versicherungen ist man h&auml;ufig besser dran als bei privaten<\/strong><br>\nMedizin nach h&ouml;chsten Standards und zackige Terminvergabe: Private Krankenversicherungen gelten vielen als das Premiumprodukt, gesetzliche Kassen k&ouml;nnen da nicht mithalten &ndash; so die landl&auml;ufige Meinung. Kein Wunder, dass die Stiftung Warentest die Ergebnisse ihrer j&uuml;ngsten Untersuchung selbst &raquo;&uuml;berraschend&laquo; findet.<br>\n&raquo;Die Entscheidung f&uuml;r eine private Krankenversicherung und den richtigen Tarif sollte sehr gut &uuml;berlegt sein&laquo;, schreiben die Tester: Von 1245 untersuchten Tarifkombinationen k&ouml;nne man nur 384 Tarife empfehlen, ein knappes Drittel. &raquo;Sehr viele PKV-Tarife haben L&uuml;cken&laquo;, kritisiert Julia B&ouml;nisch, Vorst&auml;ndin der Stiftung Warentest. Und: &raquo;Viele leisten sogar weniger als gesetzliche Krankenkassen<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/stiftung-warentest-gesetzliche-krankenversicherung-schlaegt-oft-private-a-ed598693-e028-4c20-8114-1392d29685f6%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bundesregierung verbeamtet 320 Mitarbeiter auf Lebenszeit &ndash; ohne vorherige Probezeit<\/strong><br>\nKurz vor der Bundestagswahl haben mehrere Bundesministerien Besch&auml;ftigte verbeamtet &ndash; ohne die &uuml;bliche Probezeit zu ber&uuml;cksichtigen. Auch andere ungew&ouml;hnliche Personalentscheidungen treten nun ans Licht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article255479356\/Bundesregierung-verbeamtet-320-Mitarbeiter-auf-Lebenszeit-ohne-vorherige-Probezeit.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kleider aus China f&uuml;r Hugo Boss, Tommy Hilfiger, Calvin Klein<\/strong><br>\nGeliefert hatte die Kleider das chinesische Unternehmen Smart Shirts. Es klagte vor dem Londoner High Court gegen die Sheffield Hallam University wegen Diffamierung. Die Universit&auml;t hatte 2024 einen Bericht von teilweise anonymen Recherchierern ver&ouml;ffentlicht. Beteiligt waren der Uyghur Rights Monitor und das Uyghur Center for Democracy and Human Rights. Der Bericht kam zum Schluss, dass &laquo;eine betr&auml;chtliche Menge an Kleidung, die durch Zwangsarbeit von Uiguren hergestellt wurde, ohne Einschr&auml;nkungen in die EU gelangt&raquo;. Das Unternehmen Smart Shirts sei in Zwangsarbeitspraktiken in Xinjiang verwickelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/arbeit\/kleider-aus-china-fuer-hugo-boss-tommy-hilfiger-calvin-klein\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Datenexperte: Statistisches Bundesamt hat Sterbezahlen 2020 falsch dargestellt<\/strong><br>\nDas Statistische Bundesamt (destatis) hat die &Ouml;ffentlichkeit laut dem Datenanalysten Marcel Barz gezielt &uuml;ber die Sterbezahlen des Jahres 2020, dem ersten Jahr der Corona-Krise, get&auml;uscht. Diesen Vorwurf erhebt der Wirtschaftsinformatiker in einem Beitrag der Zeitschrift &bdquo;Hintergrund&ldquo; (Heft 1\/2-25). Dabei beruft sich Barz auf die Zahlen des Statistischen Bundesamtes selbst: die &bdquo;Sterbetafeln&ldquo; zu jedem Jahrgang. &bdquo;Die Rohdaten des Statistischen Bundesamtes best&auml;tigen zweifelsfrei, dass die ersten acht Monate der Pandemie das historische Minimum im Sterbegeschehen darstellen&ldquo;, schreibt der Datenexperte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0186\">multipolar<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>In den USA wird weiter &uuml;ber Meinungsfreiheit in Deutschland diskutiert<\/strong><br>\nIn den USA wird derzeit &uuml;ber eine Reportage diskutiert, die den Umgang Deutschlands mit Hasskommentaren im Internet behandelt. Dazu &auml;u&szlig;ert sich auch US-Vizepr&auml;sident Vance, der Europa schon auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz Zensur vorgeworfen hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/in-den-usa-wird-weiter-ueber-meinungsfreiheit-in-deutschland-diskutiert-102.html\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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