{"id":128964,"date":"2025-02-20T09:06:47","date_gmt":"2025-02-20T08:06:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128964"},"modified":"2025-02-20T16:28:31","modified_gmt":"2025-02-20T15:28:31","slug":"wer-von-der-selbstverzwergung-europas-spricht-leidet-unter-groessenwahn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128964","title":{"rendered":"Wer von der Selbstverzwergung Europas spricht, leidet unter Gr\u00f6\u00dfenwahn"},"content":{"rendered":"<p>Seit in den USA eine neue Regierung an der Macht ist, die das Motto &bdquo;America first&ldquo; etwas anders als ihre Vorg&auml;ngerregierungen definiert, herrscht bei den Falken in Europa nackte Panik. Europa sei geopolitisch nun auf sich allein gestellt, doch die <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/gesellschaft\/markus-lanz\/markus-lanz-vom-18-februar-2025-100.html\">&bdquo;Selbstverzwergung&ldquo; der letzten Jahre<\/a> habe dazu gef&uuml;hrt, dass die neuen Schuhe noch eine Nummer zu gro&szlig; seien. Mehr Geld f&uuml;r die R&uuml;stung, so die dahinterstehende Logik, und dann klappt es bald auch wieder mit der Rolle als Weltmacht &ndash; diesmal sogar ohne die USA. Wer so spricht und denkt, beleidigt die Geschichte und zeigt wenig Fantasie, wie eine bessere Zukunft aussehen k&ouml;nnte. Europa, oder besser dessen Staaten, sind sp&auml;testens seit dem Zweiten Weltkrieg keine Weltm&auml;chte mehr und es w&auml;re nicht nur f&uuml;r die Europ&auml;er, sondern f&uuml;r die gesamte Welt auch besser, wenn sich daran nichts &auml;ndert. Ein Kommentar von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5801\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-128964-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250220_Wer_von_der_Selbstverzwergung_Europas_spricht_leidet_unter_Groessenwahn_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250220_Wer_von_der_Selbstverzwergung_Europas_spricht_leidet_unter_Groessenwahn_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250220_Wer_von_der_Selbstverzwergung_Europas_spricht_leidet_unter_Groessenwahn_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250220_Wer_von_der_Selbstverzwergung_Europas_spricht_leidet_unter_Groessenwahn_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=128964-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250220_Wer_von_der_Selbstverzwergung_Europas_spricht_leidet_unter_Groessenwahn_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250220_Wer_von_der_Selbstverzwergung_Europas_spricht_leidet_unter_Groessenwahn_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Das letzte &bdquo;europ&auml;ische Jahrhundert&ldquo; war nicht das 20., sondern das 19. Jahrhundert. Das britische Empire und das Empire fran&ccedil;ais beherrschten weite Teile der Welt, Russland expandierte gen Asien. Historiker datieren das Ende dieser Periode auf die Jahre 1917 bis 1919. Durch die russische Revolution entstand mit der Sowjetunion eine neue Gro&szlig;macht, deren Machtzentrum zwar geographisch ebenfalls in Europa lag, die aber ansonsten eher als Gegenspieler der Imperialm&auml;chte des &bdquo;alten Europas&ldquo; gelten kann. Deren globaler Einfluss nahm rapide ab, w&auml;hrend mit den USA eine ehemalige europ&auml;ische Kolonie sich zur zweiten Weltmacht mauserte. Der Zweite Weltkrieg markierte die Wachabl&ouml;sung. Sp&auml;testens seit der Unabh&auml;ngigkeit Indiens war Gro&szlig;britannien geopolitisch nurmehr eine Regionalmacht, die Befreiungskriege in Indochina und Algerien stutzen dann auch die &bdquo;Grande Nation&ldquo; Frankreich geopolitisch zur&uuml;ck. Deutschland war nie eine Weltmacht, auch wenn der Gr&ouml;&szlig;enwahn der wilhelminischen &Auml;ra und des Nationalsozialismus viele Deutsche dies denken lie&szlig;en.<\/p><p>Will man ein Ereignis nennen, das das Ende des jahrhundertelangen europ&auml;ischen Anspruchs, eine Weltmacht zu sein, markiert, so war dies wohl die Suezkrise 1956\/1957, als Gro&szlig;britannien und Frankreich an der Seite Israels ihre imperialistischen Interessen am Suezkanal gegen die ehemalige Kolonie &Auml;gypten zwar milit&auml;risch verteidigten, aber letztendlich politisch den Krieg verloren, da sowohl die USA als auch die Sowjetunion wirtschaftlichen und milit&auml;rischen Druck aufbauten. Diese neue weltpolitische Ordnung sollte die n&auml;chsten Jahrzehnte anhalten. Der Wettbewerb zweier Superm&auml;chte beherrschte den Globus und diese beiden Superm&auml;chte waren die USA und die Sowjetunion, das &bdquo;alte Europa&ldquo; spielte dabei keine dominierende Rolle.<\/p><p>Stattdessen &uuml;bte sich Europa im Selbstbetrug. Sowohl Gro&szlig;britannien als auch Frankreich trauerten den &bdquo;guten alten Zeiten&ldquo; ihrer Imperien hinterher und f&uuml;hrten sich bisweilen immer noch als Weltm&auml;chte auf, ohne dies jedoch zu sein. Deutschland war zweigeteilt, der Westen legte in diesen Jahren eine bemerkenswerte wirtschaftliche Entwicklung hin, wurde &bdquo;Exportweltmeister&ldquo;, spielte aber als eigenst&auml;ndiger Akteur auf der Weltb&uuml;hne keine nennenswerte Rolle. Man setzte zwar zeitweilig, beispielsweise durch Brandts Ostpolitik, durchaus Akzente, reihte sich aber ansonsten ebenso wie Frankreich und Gro&szlig;britannien der Hegemonialmacht USA unter, w&auml;hrend die osteurop&auml;ischen Staaten sich der Hegemonialmacht Sowjetunion unterordneten. Ein Europa, das als Weltmacht global und autark seine Interessen vertritt, gab es seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Will man also den Begriff &bdquo;Selbstverzwergung&ldquo; verwenden, so muss man zeitlich schon sehr weit bis in die Zeit der Aufl&ouml;sung der alten Kolonialreiche zur&uuml;ckgreifen.<\/p><p>Der europ&auml;ische Selbstbetrug geht jedoch noch dar&uuml;ber hinaus. Da w&auml;re noch die &ouml;konomische Ebene, die vor allem in Deutschland Triebfeder des Gr&ouml;&szlig;enwahns war. Es gab sie, die Zeiten, in denen deutsche Unternehmen ein globaler Akteur waren. Doch diese Zeiten sind vorbei. Schaut man sich heute die Liste der 100 weltgr&ouml;&szlig;ten b&ouml;rsennotierten Unternehmen an, findet man mit SAP (an Stelle 47) und Siemens (an Stelle 91) gerade mal zwei deutschen Unternehmen. Und auch auf EU-Ebene sieht dies nicht viel besser aus; nur zwei europ&auml;ische Unternehmen sind unter 20 gr&ouml;&szlig;ten Unternehmen der Welt zu finden. Nimmt man nicht die Marktkapitalisierung, sondern den Umsatz als Ma&szlig;stab, sieht es mit f&uuml;nf deutschen Unternehmen unter den Top 100 kaum besser aus. Chinesische und amerikanische Unternehmen dominieren die Weltwirtschaft. Deutschland und sogar die EU sowie Gro&szlig;britannien sind &ouml;konomisch bestenfalls Mittelm&auml;chte.<\/p><p>Geopolitisch wiegt der europ&auml;ische Selbstbetrug jedoch noch schwerer. Sp&auml;testens seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion und dem Entstehen einer multipolaren Weltordnung war Europa nie ein eigenst&auml;ndiger Akteur, sondern hat sich am Rockzipfel der USA als deren Juniorpartner, man k&ouml;nnte es auch kritischer als &bdquo;Vasall&ldquo; bezeichnen, durch die globale Manege zerren lassen. Dies wurde jedoch nie so kommuniziert. Beim v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf den Irak war es ja beispielsweise eine &bdquo;Koalition der Willigen&ldquo; und keine &bdquo;Koalition der US-Vasallen&ldquo;, die in imperialistischer Tradition ferne L&auml;nder unterworfen hat &ndash; wobei man die damalige Weigerung der Regierungen Schr&ouml;der und Chirac als letztes Aufb&auml;umen europ&auml;ischer M&auml;chte gegen den US-Hegemon werten k&ouml;nnte. Der wohl gr&ouml;&szlig;te Erfolg der USA in dieser Hinsicht war es jedoch, &uuml;ber Lenkung des politischen Diskurses und der &ouml;ffentlichen Debatte die Europ&auml;er glauben zu machen, sie tr&auml;ten nicht als Vasallen, sondern als eigenst&auml;ndige Akteure auf. Der Ukrainekrieg war wohl der H&ouml;hepunkt dieses (Selbst-)Betrugs. Die USA trugen massiv zum Ausbruch dieses Krieges bei und nun sind die Europ&auml;er mit so viel Verve bei der Sache, dass sie selbst nach dem Koordinatenwechsel in Washington nicht wahrhaben wollen, dass dies nicht ihr Krieg, sondern der Krieg der USA ist.<\/p><p>Nun tut Europa so, als sei es ein Teenager, der von seinen Eltern auf die Stra&szlig;e gesetzt wurde, und versteht die Welt nicht mehr. Und in gewisser Weise ist das Bild ja nicht einmal falsch. Europa muss nun &ndash; ob es will oder nicht &ndash; erwachsen werden. Es sollte sich dabei aber nicht an den USA orientieren und schon gar nicht in altem Gr&ouml;&szlig;enwahn schwelgen und Weltmachtanspr&uuml;che verfolgen. Die Zeiten imperialer Reiche sind vorbei, das werden auch die USA noch merken. China ist bereits eine Weltmacht, Indien wird als gr&ouml;&szlig;tes Land der Welt folgen und generell ist die Wachstumsdynamik abseits des Westens bemerkenswert. Was die Welt nicht braucht, ist ein weiterer Akteur mit Gro&szlig;machtphantasien, der mit seiner Ideologie global missionieren geht, sich &uuml;berall einmischt und sich selbst dabei f&uuml;r das Ma&szlig; aller Dinge h&auml;lt.<\/p><p>Anstatt sich totzur&uuml;sten, sollte Europa nun zun&auml;chst einmal seine eigenen Interessen herausarbeiten und definieren. Dazu ist eine umfassende Bestandsaufnahme n&ouml;tig. Das klingt profan, ist es aber nicht, hat allen voran die EU in den letzten Jahrzehnten doch stets die Interessen der USA als die eigenen Interessen missinterpretiert. Wenn dies geschehen ist, wird man wohl erkennen, dass Gr&ouml;&szlig;enwahn hier ein schlechter Berater ist und Europa viel mehr damit gedient sein d&uuml;rfte, wenn es seine Rolle im Konzert der Weltm&auml;chte harmonisch einnimmt. Es gibt keinen Grund, unseren Nachbarn Russland oder gar die neue &ouml;konomische Supermacht China als Feind zu sehen; es gibt aber auch keinen Grund, die zweite &ouml;konomische und milit&auml;rische Supermacht USA als Feind zu sehen. Europa sollte sich stattdessen an die gute Formel Willy Brandts erinnern &ndash; &bdquo;Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein&ldquo;. Nur wenn Europa dieses Motto beherzigt, wird der Kontinent eine gute Zukunft haben.<\/p><p>Generell sollte man dabei auch endlich den Denkfehler &bdquo;Gro&szlig; ist gut&ldquo; &uuml;ber Bord werfen. Gut ist, was die Menschen gl&uuml;cklich und zufrieden macht. Europa muss seine Interessen, welche immer das am Ende auch sein werden, nicht an der letzten Ecke des Globus mit milit&auml;rischer Gewalt durchsetzen. Wir m&uuml;ssen lernen, endlich diplomatisch zu denken und unsere Interessen im Einvernehmen mit anderen M&auml;chten zu optimieren. Nicht die USA oder China, sondern Finnland, D&auml;nemark und Island sind laut <a href=\"https:\/\/worldhappiness.report\/ed\/2024\/happiness-of-the-younger-the-older-and-those-in-between\/#ranking-of-happiness-2021-2023\">einschl&auml;gigen Untersuchungen<\/a>, die man freilich mit Vorsicht genie&szlig;en sollte, die gl&uuml;cklichsten L&auml;nder der Welt. Als Erfolgsmodelle k&ouml;nnen sicher auch die kleine Schweiz, das kleine Neuseeland oder das noch kleinere Singapur gelten &ndash; L&auml;nder, die ihre Interessen nicht mit Gewalt global anderen L&auml;ndern aufzwingen, die vergleichsweise klein sind und sich im Gro&szlig;en und Ganzen recht zivilisiert mit ihren Nachbarn auseinandersetzen. Unsere Falken w&uuml;rden diese L&auml;nder wohl Zwerge nennen. Wenn Europa sich also wirklich &bdquo;selbstverzwergen&ldquo; sollte, w&auml;re das per se ja nichts Schlimmes. Ein Zwerg zu sein, ist nur dann schlimm, wenn man gleichzeitig unter Gr&ouml;&szlig;enwahn leidet.<\/p><p><small>Titelbild: Macrovector\/shutterstock.com<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/9627927d057144dd9800567af8fe7594\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit in den USA eine neue Regierung an der Macht ist, die das Motto &bdquo;America first&ldquo; etwas anders als ihre Vorg&auml;ngerregierungen definiert, herrscht bei den Falken in Europa nackte Panik. Europa sei geopolitisch nun auf sich allein gestellt, doch die <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/gesellschaft\/markus-lanz\/markus-lanz-vom-18-februar-2025-100.html\">&bdquo;Selbstverzwergung&ldquo; der letzten Jahre<\/a> habe dazu gef&uuml;hrt, dass die neuen Schuhe noch eine Nummer<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128964\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":128965,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,107,11],"tags":[1043,469,1426,2147,1556],"class_list":["post-128964","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-strategien-der-meinungsmache","tag-frankreich","tag-grossbritannien","tag-hegemonie","tag-sowjetunion","tag-usa"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Shutterstock_2361376065.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/128964","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=128964"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/128964\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":129083,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/128964\/revisions\/129083"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/128965"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=128964"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=128964"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=128964"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}