{"id":129054,"date":"2025-02-20T14:00:15","date_gmt":"2025-02-20T13:00:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129054"},"modified":"2025-02-20T14:24:58","modified_gmt":"2025-02-20T13:24:58","slug":"20-februar-internationaler-welttag-der-sozialen-gerechtigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129054","title":{"rendered":"20. Februar: Internationaler Welttag der sozialen Gerechtigkeit"},"content":{"rendered":"<p>Heute ist der Welttag der sozialen Gerechtigkeit, ein wichtiges, f&uuml;r die Erdbev&ouml;lkerung essenzielles Thema, das mit diesem Tag durch die UNO seit 2009 ins Blickfeld ger&uuml;ckt wird &ndash; auch f&uuml;r die B&uuml;rger der Bundesrepublik. Ein Zwischenruf von <strong>Frank Blenz<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Die gesellschaftliche Leitidee f&uuml;r soziale Gerechtigkeit beschreibt gute Arbeit, sorgenfreie Lebensbedingungen, gleiche Bildungs- und Ausbildungschancen sowie eine leistungsgerechte Verteilung von Einkommen und Verm&ouml;gen f&uuml;r alle&ldquo;<\/em>, steht auf der Seite der Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung (BpB). Die BpB schlie&szlig;t: &bdquo;<em>Durch diese Verteilung darf niemand benachteiligt werden.&ldquo;<\/em><br>\n<em>(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/kurz-knapp\/hintergrund-aktuell\/545606\/welttag-der-sozialen-gerechtigkeit\/\">BpB<\/a>)<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Der engagierte Einsatz f&uuml;r soziale Gerechtigkeit dient dem Zusammenhalt eines Landes. Mit Blick auf unsere Republik ist festzustellen, dass soziale Gerechtigkeit in Deutschland in verschiedenen Bereichen ungen&uuml;gend ausgepr&auml;gt ist. Die, denen dies egal ist, werden vielleicht meinen: Was soll&lsquo;s auch mit derlei naiver Romantik, wer braucht Zusammenhalt? Tats&auml;chlich braucht eine Klassengesellschaft die Gemeinsamkeit, das Verbindende eher nicht. Teile und herrsche. Die Priorit&auml;ten des Handelns einflussreicher Mitb&uuml;rger, die f&uuml;r gerechte(re) Verh&auml;ltnisse sorgen (k&ouml;nnten), wirken stattdessen eher hin zu einer Vertiefung, gar einer Zementierung von Ungerechtigkeiten. Weil bei oberfl&auml;chlichem Hinschauen in deutscher Zufriedenheit Ungerechtigkeiten gern &uuml;bersehen und\/oder relativiert werden, findet ein Gegensteuern nur halbherzig statt. Das jedoch hat inakzeptable Folgen hin zu einer verfestigten Sieger-Verlierer-Gesellschaft.<\/p><p>Der griffige deutsche Begriff &bdquo;Ellenbogengesellschaft&ldquo; t&ouml;nt gern von denen, die ihre Ellenbogen erfolgreich einsetzen. Die Motto-Auswahl daf&uuml;r beschreibt: Jeder kann es schaffen, von unten nach oben aufsteigen, sein Gl&uuml;ck selbst schmiedend. Die Sieger lachen, doch sind sie wie die anderen in Wahrheit letztlich auch Verlierer. Die Gewinner, die da meinen, verdienterma&szlig;en auf der Sonnenseite zu leben, profitieren nicht. Diese unsere Gesellschaft driftet auseinander, was mitunter k&uuml;hl und schulterzuckend zugegeben wird, ohne Vorschl&auml;ge f&uuml;r Ver&auml;nderungen zu unterbreiten. Die K&auml;lte wirkt: &bdquo;Was soll&lsquo;s&ldquo;, denken sich die Nutznie&szlig;er. Sie lehnen sich zur&uuml;ck: &bdquo;Hauptsache, uns geht es gut.&ldquo; Ja, es geht durchaus vielen (noch) gut. Oberste Schicht, Oberschicht, Mittelschicht &hellip; Das sind viele Millionen Menschen. Doch von der Gesamtbev&ouml;lkerung geht es mehr und mehr Millionen gar nicht gut, weil das wohlhabende, selbstgef&auml;llige Deutschland es mit der sozialen Gerechtigkeit nicht so wichtig nimmt.<\/p><p><strong>Statt Gerechtigkeit gibt es zunehmend Ungerechtigkeiten im reichen Deutschland<\/strong><\/p><p>So ist es auch aus unserer deutschen Sicht und Betroffenheit betrachtet wichtig, dass es den 20. Februar gibt, auch wenn dieser nur ein &bdquo;Ehren-Tag&ldquo; unter vielen ist, der Internationale Welttag f&uuml;r soziale Gerechtigkeit. Wir Deutsche m&uuml;ssten feststellen, dass wir in unserer Gesamtheit von einer umfassenden Gerechtigkeit, von allen zum Nutzen reichenden Lebensrealit&auml;ten noch um einiges entfernt sind.<\/p><p>Die Beispiele sind zugegeben drastisch, schwarz-wei&szlig;, bewusst undifferenziert: Die einen fliegen mit dem Privatjet durch die Gegend, sie genie&szlig;en das Leben der Reichen und Sch&ouml;nen. Die anderen suchen nach Pfandflaschen in Abfallk&ouml;rben, um etwas Geld zu erl&ouml;sen. Die einen lassen sich den teuren Wein aus dem Keller kommen. Die anderen stellen sich bei der Tafel an, um ein paar Lebensmittel zu erhalten, die ein Supermarkt spendiert hat. Die Lebensmittel h&auml;tten sich die anderen, die unverschuldet armen Menschen, vorher im Supermarkt der Preissteigerungen und Mogelpackungen nicht kaufen k&ouml;nnen, weil ihr schmales Budget schon zur Mitte des Monats aufgebraucht ist.<\/p><p>Die einen st&ouml;hnen &uuml;ber die erdr&uuml;ckende Kostenlast, die das Leben schwerer und schwerer macht. Erleichterung ist nicht in Sicht. Von der Miete bis zum Strom &ndash; das Leben wird <em>zu<\/em> teuer. Das und mehr ist realer Albtraum vieler Menschen in unserem Land. Des einen Last ist dann des anderen Gewinn: Der reiche Vermieter freut sich, dass er nach der Mietanpassung (Erh&ouml;hung klingt nicht so gut) endlich noch mehr Geld auf sein Konto &uuml;berwiesen bekommt. Dabei h&auml;tte er auch ohne Mieterh&ouml;hung genug Freude empfinden k&ouml;nnen, w&auml;re er nicht der Gier und der Verlockung erlegen, der Verlockung, es tun zu d&uuml;rfen: zu erh&ouml;hen, zu erpressen, den Hals nicht voll genug zu bekommen. Sozial ist das nicht, gerecht auch nicht. Und ja, nicht jeder Vermieter ist reich und gierig, das geh&ouml;rt ebenfalls erz&auml;hlt.<\/p><p>Warum ist Ungerechtigkeit bis hin zu solchen Auspr&auml;gungen bei uns m&ouml;glich? Weil diesem Treiben in unserem Land, obwohl es durchaus Gegenm&ouml;glichkeiten dazu g&auml;be, kein wirklicher Einhalt geboten wird. Nach oben gibt es bislang keine Grenzen. Die ber&uuml;hmten &bdquo;Deckel&ldquo; halten das ungen&uuml;gend auf. Diejenigen, die Einhalt fordern, sind letztlich zu schwach.<\/p><p>Soziale Gerechtigkeit zu fordern, das wird schon mal diffamiert. Das sei Gleichmacherei, eine blo&szlig;e Neid-Debatte. Stein f&uuml;r Stein setzt sich zusammen &ndash; Begebenheiten, Lebenssituationen, gegens&auml;tzliche, unfaire Zust&auml;nde &ndash; zu einem Schwarz-Wei&szlig;-Mosaik, zum Gesellschaftsgem&auml;lde. Sozial? Gerechtigkeit? Von wegen.<\/p><p>Gerechtigkeit bedeutet faire Verteilung. Einer reichen Gesellschaft wie die Bundesrepublik, in der es an sich viel zu verteilen gibt &ndash; das erarbeitet, erwirtschaftet, erschaffen, erreicht wird von den vielen Menschen in diesem Land &ndash;, w&auml;re es ein Leichtes, relative Gerechtigkeit zu praktizieren. Alle Menschen mitzunehmen und sie wirklich teilhaben zu lassen, das ist doch eine wunderbare Sache. Es geht dabei gar nicht um ein Schlaraffenland, es geht um ein ausk&ouml;mmliches Leben dank unserer gro&szlig;en M&ouml;glichkeiten, dank einer gerechten Verteilung. Was ist Realit&auml;t? Alle B&uuml;rger tragen in irgendeiner Weise zum Wohlstand bei und sind berechtigt, aber nicht alle werden fair und gerecht an den Ergebnissen beteiligt.<\/p><p>Vorhandene und erwirtschaftete Ressourcen wie Geld, materielles Eigentum, Lebensgrundlagen wie die Gesundheit oder die M&ouml;glichkeiten der Teilhabe, soziale Kontakte, Kultur, Bildung sind sehr ungleich verteilt, ein Merkmal einer ungerechten Gesellschaft. Deren Intensit&auml;t wird durch das bewusste Handeln weniger einflussreicher Menschen verst&auml;rkt, durch die Heuchelei derer, die Entscheidungstr&auml;ger sind, die dank des unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;igen Besitzes von Ressourcen und ihrer einflussreichen Positionen &uuml;ber m&auml;chtige Gestaltungsm&ouml;glichkeiten verf&uuml;gen, die viele ihre Mitb&uuml;rger nicht oder ungen&uuml;gend zur Verf&uuml;gung haben. Die politische Klasse, die wirtschaftliche Elite gibt vor, sich dabei f&uuml;r alle einzusetzen &ndash; und arbeitet doch in die eigene Tasche.<\/p><p><strong>Allt&auml;gliche Schlagzeilen der Ungerechtigkeiten<\/strong><\/p><p>Das Schwarz-Wei&szlig;-Mosaik liegt vor uns. Schlagzeilen der Ungerechtigkeiten schreien:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Die Schere zwischen arm und reich klafft weiter auseinander&ldquo;, &bdquo;Jeder F&uuml;nfte ist von Armut und Ausgrenzung bedroht&ldquo;, &bdquo;Zahl der armutsgef&auml;hrdeten Rentner steigt auf Rekordwert&ldquo;, &bdquo;Wenn Wohnen zum Armutsrisiko wird&ldquo;.<\/em><br>\n<em>(Quellen: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/wirtschaft\/studie-zeigt-warum-die-schere-zwischen-arm-und-reich-immer-groesser-wird-KQZDE4G375FADO477I54H27SKE.html\">RND<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/armut-deutschland-destatis-100.html\">Tagesschau<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/profile\/susanne-seehofer\/fragen-antworten\/soziale-ungleichheit-die-schere-zwischen-arm-und-reich-waechst-welche-konkreten-massnahmen-setzen-sie-fuer\">Abgeordnetenwatch<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/zahl-der-armutsgefaehrdeten-rentner-steigt-auf-rekordwert-110272182.html\">FAZ<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/altersarmut-wohnen-100.html\">Tagesschau<\/a>)<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Neben den obigen Schlagzeilen gibt es auch solche, die den anderen extremen Teil Deutschlands, unsere reiche, uners&auml;ttliche, selbstgef&auml;llige Gesellschaft offenlegen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Rheinmetall-Aktie au&szlig;er Rand und Band&ldquo;, &bdquo;&Uuml;ppige Dividenden bei Autokonzernen&ldquo;, &bdquo;Darum gibt es mehr Milliard&auml;re&ldquo;<\/em><br>\n<em>(Quellen: <a href=\"https:\/\/www.deraktionaer.de\/artikel\/aktien\/rheinmetall-aktie-ausser-rand-und-band-1000-euro-marke-im-visier--20375139.html\">Der Aktion&auml;r<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/anlagestrategie\/trends\/dividenden-ueppige-ausschuettungen-der-grossen-autokonzerne-sind-in-gefahr\/100086180.html\">Handelsblatt<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/regional\/nordrheinwestfalen\/wdr-darum-gibt-es-mehr-milliardaere-in-deutschland-100.html\">Tagesschau<\/a>)<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Was w&auml;re zu tun? Soziale Gerechtigkeit steht ja f&uuml;r sorgenfreie Lebensbedingungen<\/strong><\/p><p>Fest steht, dass in Deutschland in vielen Bereichen, Leitlinien, Ideen, Inhalten Defizite real sind, die ein faires gesellschaftliches Leben, Zusammenhalt, gedeihliches, f&uuml;rsorgliches Miteinander, den Gesamtzustand eines vitalen, progressiven, lebenswerten, humanistischen Gemeinwesens ausmachen. Man braucht nur derlei Komponenten einzusetzen: Reichtum, Macht, Eigentum, Einfluss, Wille.<\/p><p>Die Bilanzen der Bundesregierungen der vergangenen Jahre sind ern&uuml;chternd. Preise, Mieten, L&ouml;hne, Gesundheit, Bildung, Forschung, Infrastruktur, Kommunales, Integration, Sport und Kultur, Soziales, Generationengerechtigkeit, Diplomatie, V&ouml;lkerverst&auml;ndigung, internationaler Zusammenhalt, Handel und Wandel, Frieden &ndash; allesamt unfertige Baustellen.<\/p><p>Wohin sollen diese Entwicklungen noch f&uuml;hren? Wann ist der Gipfel der unn&ouml;tigen Ungerechtigkeiten erreicht? Was folgt dann? Bedeutet der gegenw&auml;rtige, ungebremste Trend, dass unser Schnellzug Deutschland wirklich gegen die Wand rast?<\/p><p>Es ist einfach. Gelebte soziale Gerechtigkeit ist m&ouml;glich, wenn sich der politische, der individuelle, der gesamtgesellschaftliche Wille dazu dauerhaft und verstetigt Bahn brechen w&uuml;rde. Es w&auml;re kein Wunderwerk, Preise, Mieten, L&ouml;hne, Gesundheit, Bildung, Forschung, Infrastruktur, Kommunales, Integration, Sport und Kultur, Soziales, Generationengerechtigkeit, Diplomatie, V&ouml;lkerverst&auml;ndigung, internationaler Zusammenhalt, Handel und Wandel, Frieden auf der Tagesordnung aktiv und konstruktiv anzugehen.<\/p><p><small>Titelbild: VectorMine\/shutterstock.com<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute ist der Welttag der sozialen Gerechtigkeit, ein wichtiges, f&uuml;r die Erdbev&ouml;lkerung essenzielles Thema, das mit diesem Tag durch die UNO seit 2009 ins Blickfeld ger&uuml;ckt wird &ndash; auch f&uuml;r die B&uuml;rger der Bundesrepublik. Ein Zwischenruf von <strong>Frank Blenz<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":129055,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[212,146,132,161],"tags":[881,1903,2931,218,291],"class_list":["post-129054","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gedenktagejahrestage","category-soziale-gerechtigkeit","category-ungleichheit-armut-reichtum","category-wertedebatte","tag-armut","tag-gemeinwohl","tag-reichtum","tag-teilhabe","tag-verteilungsgerechtigkeit"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Shutterstock_1978724516.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/129054","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=129054"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/129054\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":129071,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/129054\/revisions\/129071"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/129055"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=129054"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=129054"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=129054"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}