{"id":12957,"date":"2012-04-24T08:30:18","date_gmt":"2012-04-24T06:30:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12957"},"modified":"2012-04-24T09:59:18","modified_gmt":"2012-04-24T07:59:18","slug":"hinweise-des-tages-1621","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12957","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12957#h01\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12957#h02\">Neuverschuldung soll um 8,7 Milliarden Euro steigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12957#h03\">Deutschland: erste klare realwirtschaftliche D&auml;mpfer in Sichtweite?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12957#h04\">Millionenverg&uuml;tungen &ndash; Manager gegen Manager<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12957#h05\">Wahlen in Frankreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12957#h06\">Merkels Rezept: L&auml;nger arbeiten, mehr sparen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12957#h07\">Zeitenwende im B&uuml;ro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12957#h08\">Flexibler Arbeitsmarkt: Arbeitszeitkonten n&uuml;tzen mehr als Deregulierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12957#h09\">Im Juni 2011 fast 870.000 sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigte im Gastgewerbe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12957#h10\">Notaufnahme f&uuml;r die Mittelschicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12957#h11\">Wenn Finanzdienstleister Unterrichtsunterlagen stellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12957#h12\">FDP: Floskeln ersetzen keine Inhalte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12957#h13\">NRW-Wahlkampf bei RTL ohne die Linken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12957#h14\">Neues aus der Anstalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12957#h15\">zu guter Letzt: Schlechte Zeiten f&uuml;r Raubkopierpfeifer und -s&auml;nger!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=12957&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Paul Krugman: Wie der Euro gerettet werden kann<\/strong><br>\nSeit rund 60 Jahren f&uuml;hrt Europa ein einmaliges Experiment durch: den Versuch, einen vom Krieg zerrissenen Kontinent mithilfe der wirtschaftlichen Integration zu einen, und dauerhaft den Weg zu Frieden und Demokratie einzuschlagen. Die ganze Welt hat ein Interesse am Erfolg dieses Projekts und tr&auml;gt den Schaden, wenn es scheitern sollte.  Der europ&auml;ische Gedanke erkl&auml;rt auch einen aus heutiger Sicht fatalen Schritt, n&auml;mlich die Einf&uuml;hrung einer Gemeinschaftsw&auml;hrung. Die europ&auml;ischen Eliten waren derart begeistert von der Idee, ein starkes Symbol der Einheit zu schaffen, dass sie die Vorteile der gemeinsamen W&auml;hrung &uuml;bertrieben und alle Warnungen vor den Nachteilen in den Wind schlugen.<br>\nW&auml;re die Europ&auml;ische Union nicht besser beraten, einen Schritt zur&uuml;ck zu machen und zu den Landesw&auml;hrungen zur&uuml;ckzukehren? Nicht unbedingt.<br>\nAls allererstes muss Europa den Panikattacken Einhalt gebieten. Die einfachste L&ouml;sung best&uuml;nde darin, dass die Europ&auml;ische Zentralbank Staatsanleihen der Euro-Staaten aufkaufen w&uuml;rde.<br>\nZweitens ben&ouml;tigen die Staaten mit unhaltbaren Au&szlig;enhandelsdefiziten einen gangbaren Weg, um wieder wettbewerbsf&auml;hig zu werden. Kurzfristig m&uuml;ssen L&auml;nder mit einem gro&szlig;en Au&szlig;enhandels&uuml;berschuss eine starke Nachfrage nach G&uuml;tern aus dem europ&auml;ischen Ausland entwickeln.<br>\nAu&szlig;erdem brauchen diese L&auml;nder mittelfristig eine moderate Inflation von drei bis vier Prozent, um L&auml;ndern mit einem gro&szlig;en Au&szlig;enhandelsdefizit keine kostspielige Deflation aufzub&uuml;rden. Es ist also eine expansive Geldpolitik der Europ&auml;ischen Zentralbank n&ouml;tig sowie ein Konjunkturprogramm f&uuml;r Deutschland und einige kleinere L&auml;nder.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,828724,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Einschl&auml;ge kommen n&auml;her<\/strong><br>\nEs wird einsam um Angela Merkel in Europa. In Frankreich, in den Niederlanden und in Tschechien sind die Partner der Kanzlerin auf dem absteigenden Ast. In Paris droht Merkels engstem Verb&uuml;ndetem Nicolas Sarkozy das Aus. In Den Haag ist die Regierung wegen des Sparkurses auseinandergebrochen. Und in Prag l&ouml;st sich die Koalition auf, nachdem Zehntausende aus Wut &uuml;ber K&uuml;rzungen auf die Stra&szlig;e gegangen waren.<br>\nEs ist &uuml;berall das Gleiche: Die von Merkel verordnete Austerit&auml;tspolitik und die Aussicht auf noch h&auml;rtere Einschnitte unter dem neuen Fiskalpakt untergraben das Vertrauen in die Politik. Dem Spardiktat waren im vergangenen Jahr schon die Regierungen in Italien, Griechenland und Spanien zum Opfer gefallen. Nun kommen die Einschl&auml;ge n&auml;her: Auch Merkels engste Partner in Mitteleuropa geraten unter massiven Druck.<br>\n&Uuml;berraschend ist dies nicht. Denn der Sparkurs ist nicht nur &ouml;konomisch unsinnig. Wenn alle gleichzeitig auf die Sparbremse treten, muss dies zu einem R&uuml;ckgang der Wirtschaftsleistung und zu sozialen Problemen f&uuml;hren. Er ist auch politisch fragw&uuml;rdig: Wird er von Technokraten umgesetzt, wie derzeit in Rom, hebelt er die Demokratie aus. Wird er von gew&auml;hlten Politikern vertreten, m&uuml;ssen diese damit rechnen, von ihren W&auml;hlern abgestraft zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Europa\/!92032\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Die Deutschen drehen immer durch&ldquo;<\/strong><br>\nDer Fall Griechenland: Der Wirtschaftswissenschaftler Yanis Varoufakis gibt Auskunft &uuml;ber seine Studenten, Eurobonds und die deutsche Verantwortung in der Krise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Athener-Wirtschaftsforscher-ueber-die-Krise\/!92006\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>IWF-Chef&ouml;konom im FTD-Interview &ldquo;Eurobonds gegen den Teufelskreis&rdquo;<\/strong><br>\nIWF-Chef&ouml;konom Olivier Blanchard pl&auml;diert in der FTD f&uuml;r gemeinsame Anleihen der Euro-Staaten. F&uuml;r die Skepsis Deutschlands sieht er keinen Grund mehr. Selbst eine h&ouml;here Inflation h&auml;lt der IWF-Experte f&uuml;r vertretbar. Die Alternative w&auml;re &ldquo;eine sehr hohe Deflation&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/:iwf-chefoekonom-im-ftd-interview-eurobonds-gegen-den-teufelskreis\/70026539.html\">FTD<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Neuverschuldung soll um 8,7 Milliarden Euro steigen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf &uuml;ber die Feststellung eines Nachtrags zum Bundeshaushaltsplan f&uuml;r das Haushaltsjahr 2012 (Nachtragshaushaltsgesetz 2012) vorgelegt (17\/9040). Danach sollen sich die Ausgaben in diesem Jahr gegen&uuml;ber dem bisherigen Haushaltsgesetz um 6,5 Milliarden Euro auf 312,7 Milliarden Euro (bisher: 306,2 Milliarden Euro) erh&ouml;hen; die Neuverschuldung soll um 8,7 Milliarden Euro auf 34,8 Milliarden Euro (bisher 26,1 Milliarden Euro) steigen. Im vergangenen Jahr betrugen die Gesamtausgaben 305,8 Milliarden Euro.<br>\nDer Nachtragshaushalt wurde vor allem wegen den deutschen Zahlungen an das Stammkapital des Europ&auml;ischen Stabilit&auml;tsmechanismus (ESM) notwendig, der am 1. Juli in Kraft treten soll. Dazu haben die europ&auml;ischen Staats- und Regierungschefs am 20. Februar 2012 einen Vertrag unterzeichnet, dem der Deutsche Bundestag noch zustimmen muss. Beim ESM sind Bareinlagen von 80 Milliarden Euro eingeplant. Der deutsche Anteil daran betr&auml;gt insgesamt 21,7 Milliarden Euro; davon sind in diesem Jahr rund 8,7 Milliarden Euro f&auml;llig. Mit dem Nachtragsetat will die Regierung f&uuml;r diese Zahlung die haushaltsm&auml;&szlig;igen Voraussetzungen schaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2012\/38685495_kw17_sp_nachtragshaushalt\/index.html%20\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wohlgemerkt diese Neuverschuldung hat ihre Ursache in der Finanzkrise.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: &Ouml;ffentliches Defizit im Euroraum und in der EU27 bei 4,1% bzw. 4,5% des BIP &ndash; &Ouml;ffentlicher Schuldenstand bei 87,2% und 82,5%<\/strong><br>\nIm Jahr 2011 verringerte sich das &ouml;ffentliche Defizit sowohl im Euroraum (ER17) als auch in der EU27 im Vergleich zu 2010, w&auml;hrend der &ouml;ffentliche Schuldenstand in beiden Gebieten anstieg. Gemessen am BIP ist das &ouml;ffentliche Defizit f&uuml;r den Euroraum von 6,2% im Jahr 20103 auf 4,1% im Jahr 2011 gesunken und in der EU27 von 6,5% auf 4,5%. Gemessen am BIP ist der &ouml;ffentliche Schuldenstand im Euroraum von 85,3% (Ende 2010) auf 87,2% (Ende 2011) gestiegen und in der EU27 von 80,0% auf 82,5%.<br>\nIm Jahr 2011 wurden die h&ouml;chsten &ouml;ffentlichen Defizite als Prozent des BIP in Irland (-13,1%), Griechenland (-9,1%), Spanien (-8,5%), dem Vereinigten K&ouml;nigreich (-8,3%), Slowenien (-6,4%), Zypern (-6,3%), Litauen (-5,5%), Frankreich und Rum&auml;nien (je -5,2%) sowie in Polen (-5,1%) verzeichnet. Die niedrigsten &ouml;ffentlichen Defizite wurden in Finnland (-0,5%), Luxemburg (-0,6%) und Deutschland (-1,0%) verzeichnet. Ungarn (+4,3%), Estland (+1,0%) und Schweden (+0,3%) registrierten einen &ouml;ffentlichen &Uuml;berschuss im Jahr 2011. Insgesamt verzeichneten 24 Mitgliedstaaten im Jahr 2011 gegen&uuml;ber dem Jahr 2010 eine Verbesserung ihres Finanzierungssaldos im Verh&auml;ltnis zum BIP, zwei eine Verschlechterung und in einem Mitgliedstaat blieb er unver&auml;ndert.<br>\nAm Ende des Jahres 2011 wurden die niedrigsten Verschuldungsquoten (&ouml;ffentlicher Schuldenstand im Verh&auml;ltnis zum BIP) in Estland (6,0%), Bulgarien (16,3%), Luxemburg (18,2%), Rum&auml;nien (33,3%), Schweden (38,4%), Litauen (38,5%), der Tschechischen Republik (41,2%), Lettland (42,6%), der Slowakei (43,3%) und D&auml;nemark (46,5%) verzeichnet. Vierzehn Mitgliedstaaten wiesen im Jahr 2011 eine Verschuldungsquote von mehr als 60% des BIP auf: Griechenland (165,3%), Italien (120,1%), Irland (108,2%), Portugal (107,8%), Belgien (98,0%), Frankreich (85,8%), das Vereinigte K&ouml;nigreich (85,7%), Deutschland (81,2%), Ungarn (80,6%), &Ouml;sterreich (72,2%), Malta (72,0%), Zypern (71,6%), Spanien (68,5%) und die Niederlande (65,2%).<br>\nDie Ausgaben des Staates beliefen sich 2011 im Euroraum auf 49,3% des BIP und die Einnahmen des Staates auf 45,2%. Die entsprechenden Zahlen f&uuml;r die EU27 lagen bei 49,1% bzw. 44,6%. Zwischen 2010 und 2011 haben sich die Ausgaben des Staates im Verh&auml;ltnis zum BIP in beiden Gebieten verringert, w&auml;hrend die Einnahmen des Staates im Verh&auml;ltnis zum BIP zunahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/epp.eurostat.ec.europa.eu\/cache\/ITY_PUBLIC\/2-23042012-AP\/DE\/2-23042012-AP-DE.PDF\">Eurostat [PDF &ndash; 532 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deutschland: erste klare realwirtschaftliche D&auml;mpfer in Sichtweite?<\/strong><br>\nDie Markit Flash-Sch&auml;tzung zum Einkaufsmanagerindex der deutschen Industrie (EMI) f&uuml;r April 2012 spukte heute Morgen ein frisches 33-Monatstief aus! Damit befindet sich die deutsche Industrie in Kontraktion. Ein Einkaufsmanagerindex der Industrie von &uuml;ber 50 Punkten deutet auf einen Expansionskurs im Verarbeitenden Gewerbe hin. Indexst&auml;nde von unter 50 Punkten signalisieren dagegen eine Schrumpfung im Verarbeitenden Gewerbe.<br>\nTim Moore, der Senior-&Ouml;konom bei Markit, kommentiert die aktuellen Flash Estimate Daten f&uuml;r Deutschland so: &bdquo;Die deutsche Wirtschaft schlitterte auch im April nur knapp an der Rezession vorbei. Nur dank des moderaten Wachstums des Service-Sektors konnte die beschleunigte Talfahrt der Industrie kompensiert werden. Die Industrie steckt wegen der Exportflaute in der tiefsten Krise seit Mitte 2009. Zu schaffen macht ihr vor allem die Schw&auml;che in den Nachbarl&auml;ndern, w&auml;hrend die Nachfrage seitens der asiatischen Schwellenl&auml;nder und der USA robust blieb. Schlimmer ist jedoch der erste Jobabbau in der deutschen Wirtschaft seit &uuml;ber zwei Jahren. Sollte sich die Schw&auml;che am Arbeitsmarkt hinziehen und die Kaufkraft der privaten Haushalte weiter unter Druck bleiben, d&uuml;rfte die Binnennachfrage als Wachstumsmotor ausfallen.&rdquo;<br>\nDamit weichen die erhobenen Daten von Markit Economics deutlich von denen des deutschen ifo-Instituts zum Gesch&auml;ftsklima f&uuml;r die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ab, welches erneut einen leichten Anstieg auch f&uuml;r April signalisierte. Es bleibt spannend, die Divergenz der Daten von Markit und dem ifo-Institut ist relevant, und einer von beiden liegt deutlich daneben.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/deutschland-erste-klare-realwirtschaftliche-dampfer-in-sichtweite\/\">Querschuesse<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/uk.reuters.com\/article\/2012\/04\/23\/uk-germany-manufacturing-idUKBRE83M0DO20120423\">German manufacturing shrinks at fastest pace since 2009 &ndash; PMI Reuters<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Weiter hei&szlig;t es zu den Ursachen der bisher vergleichsweise hohen Widerstandsf&auml;higkeit der deutschen Wirtschaft: &ldquo;Allerdings d&uuml;rfte es nicht wirklich verwundern, dass die Krise der S&uuml;dperipherie &uuml;ber die schwindenden Importe auch beim Vizeexportweltmeister Deutschland durchschl&auml;gt. Im Gegenteil, erstaunlich war eher die bisherige Widerstandsf&auml;higkeit der deutschen Wirtschaft, die aber bisher durch die Krise auch profitierte, durch zustr&ouml;mende Kapitalzufl&uuml;sse, kaum Finanzierungsprobleme und sinkende Refinanzierungskosten.&rdquo; Eine weitere Ursache f&uuml;r die bisher zu verzeichnende relative Robustheit der deutschen Wirtschaft: Die hiesige Dumpingpolitik der vergangenen ca. 15 Jahre hat der deutschen Exportwirtschaft erhebliche preisliche Wettbewerbsvorteile sowohl gegen&uuml;ber den Staaten der Eurozone als auch &ndash; wegen eines f&uuml;r die deutsche Exportwirtschaft g&uuml;nstigen Euro-Umtauschkurses &ndash; gegen&uuml;ber den Staaten au&szlig;erhalb der Eurozone verschafft. Dieses an-die-Wand-Konkurrieren der &uuml;brigen Staaten der Eurozone ist jedoch zugleich eine (m&ouml;glicherweise sogar die) ma&szlig;gebliche Ursache f&uuml;r die &ouml;konomischen Schieflagen innerhalb der Eurozone. Sollte sich diese Krise weiter zuspitzen, dann w&auml;ren alle Wachstumsprognosen f&uuml;r die deutsche Wirtschaft Makulatur. Sollte die Eurozone gar auseinanderbrechen, dann w&uuml;rde dies wegen einer drastischen Aufwertung der wiedereingef&uuml;hrten DM zu massiven Wachstums- und Besch&auml;ftigungseinbr&uuml;chen in Deutschland f&uuml;hren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Millionenverg&uuml;tungen &ndash; Manager gegen Manager<\/strong><br>\nVierhundertf&uuml;nfundrei&szlig;ig Prozent &ndash; so viel verdient der VW-Boss mehr als sein Vorg&auml;nger. Die Geh&auml;lter der Vorst&auml;nde in Dax-Konzernen rufen Kritiker auf den Plan &ndash; jetzt auch aus den eigenen Reihen.<br>\nDeutschlands Topmanager haben die Wirtschaftskrise gut &uuml;berstanden &ndash; vor allem finanziell. Das Durchschnittsgehalt eines Dax-Konzernchefs ohne Pensionsanspr&uuml;che erh&ouml;hte sich im vergangenen Jahr um 400 000 Euro auf gut f&uuml;nf Millionen Euro.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/management\/strategie\/millionenverguetungen-manager-gegen-manager\/6542552.html%20\">Handelsblatt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/management\/koepfe\/politische-debatte-wo-spitzenverguetungen-in-der-kritik-stehen\/6542624.html%20\">Handelsblatt, Wo Spitzenverg&uuml;tungen in der Kritik stehen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ober der Satz &bdquo;Deutschlands Topmanager haben die Wirtschaftskrise gut &uuml;berstanden&ldquo; wohl ernst oder ironisch gemeint ist?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wahlen in Frankreich<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Hypernerv&ouml;s wegen Hollande<\/strong><br>\nFran&ccedil;ois Hollande schl&auml;gt Nicolas Sarkozy im ersten Wahlgang der franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftswahlen: Den endg&uuml;ltigen Sieg des Sozialismus in Europa scheinen die Anleger zwar nicht zu f&uuml;rchten, aber die M&auml;rkte sind alles andere als sorgenfrei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boerse.ard.de\/content.jsp?key=dokument_606228\">ARD B&ouml;rse<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.G.:<\/strong> &ldquo;Ein Gespenst geht um in Europa&hellip;&rdquo; &ndash; naja, so weit ist es sicher noch nicht, aber ich finde es ein gutes Zeichen, dass &ldquo;die M&auml;rkte&rdquo; angesichts eines m&ouml;glichen Triumphs Francois Hollandes der Arsch schonmal ordentlich auf Grundeis geht. Anscheinend sind sich die Bonschneider und Spekulanten noch nicht sicher, ob Hollande am Ende nach ihrer Pfeife tanzt wie Sarkozy, Merkel und Sch&auml;uble. Ich hoffe jedenfalls, dass Hollande am Ende nicht so ein Schr&ouml;derverschnitt wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gallische Wahlparty mit ungebetenen G&auml;sten<\/strong><br>\nWer vorgibt, den Gewinner der franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftswahlen schon ausmachen zu k&ouml;nnen, spekuliert und st&ouml;bert im Ungewissen. Fran&ccedil;ois Hollande, der Kandidat der Sozialisten, hat mit einem W&auml;hleranteil von 28,6 Prozent zwar ein starkes Resultat vorgelegt. Insgesamt haben die linken Parteien fast 44 Prozent der W&auml;hlerstimmen errungen. Das ist viel, aber nicht unbedingt genug. Zwischen Hollande und Sarkozy lagen an diesem Sonntag bloss eineinhalb Prozentpunkte beziehungsweise eine halbe Million Stimmen. Die Zahl verblasst angesichts des &uuml;berraschend starken Zulaufs f&uuml;r die Chefin des Front national (FN), Marine Le Pen. Die 43-J&auml;hrige hat 6,4 Millionen Stimmen erbeutet. Eine so grosse Protestw&auml;hlerschaft gab es in Frankreich noch nie, weder links noch rechts. Wohin diese Stimmen in den n&auml;chsten zwei Wochen gehen werden, bleibt vorderhand die gr&ouml;sste Unbekannte. Dass sich Sarkozy weiterhin und gar noch st&auml;rker darum bem&uuml;hen wird, ist klar. Der Front national ist am Sonntag in Frankreich vom St&ouml;r- zum Machtfaktor geworden. Sarkozy hat ihn bereits fr&uuml;h in seine Wahlkampfstrategie einbezogen und sich der Hauptsorge der FN-W&auml;hlerschaft, der Einwanderung, zugewandt. Jetzt werden sich vermutlich selbst die Sozialisten dieses Themas annehmen. Entsprechende Hinweise daf&uuml;r sind noch verklausuliert. &ndash; Die Verteidigung seiner Amtszeit, des Elys&eacute;epalastes und &uuml;berhaupt das Steuern Frankreichs durch die Krise ist Sarkozy zwar auf den Leib geschnitten. Aber die Aufgabe ist sehr schwer geworden: Die Stimmbeteiligung war mit rund 80 Prozent &uuml;berraschend hoch, die Berufung auf eine &laquo;schweigende Mehrheit&raquo; ist entsprechend schwierig geworden. Ohnehin k&auml;mpft Sarkozy noch an einer weiteren Front. Er muss m&ouml;glichst viele W&auml;hler des Zentrumspolitikers Fran&ccedil;ois Bayrou &ndash; ein Stimmenpotenzial von 9 Prozent &ndash; in sein Lager holen. Allzu angesehen ist der angeschlagene Amtsinhaber in diesen Kreisen nicht mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/politik\/international\/gallische-wahlparty-mit-ungebetenen-gaesten_1.16595399.html\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist schon traurig mit anzusehen, dass es den Rechten weit eher als den Linken gelingt, ihre Programmatik den Gro&szlig;parteien aufzudr&uuml;cken. In Deutschland ist es leider der Linkspartei nicht gelungen so viele Stimmen auf sich zu vereinen, um als bedrohliche Protestpartei linke Positionen in den Gro&szlig;parteien zu st&auml;rken. &ndash; In Frankreich w&uuml;rde ich Sarkozy durchaus zuzutrauen, dass er, bevor er untergeht, Marine Le Pen zur Mitstreiterin k&uuml;rt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>EU warnt Hollande vor gro&szlig;en Staatsausgaben<\/strong><br>\nKaum liegt Fran&ccedil;ois Hollande in der franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentenwahl vorne, schon meldet sich die EU: Wenn er zu viel Geld ausgibt, streicht sie Zusch&uuml;sse an Frankreich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/europas-schuldenkrise\/reaktion-auf-die-wahl-eu-warnt-hollande-vor-grossen-staatsausgaben-11727302.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Da &uuml;bertrifft Olli Rehn sich einmal sogar selbst. Nun versucht er schon die Demokratie auszuhebeln, bevor das Votum des Volkes &uuml;berhaupt feststeht.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Merkels Rezept: L&auml;nger arbeiten, mehr sparen<\/strong><br>\nVor dem Hintergrund einer schrumpfenden und alternden Bev&ouml;lkerung arbeitet die Bundesregierung an einer Demografie-Strategie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aerztezeitung.de\/politik_gesellschaft\/article\/811605\/merkels-rezept-laenger-arbeiten-sparen.html\">&Auml;rztezeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Merkels &bdquo;Rezept&ldquo; ist reichlich grotesk. Ginge es nach ihr, m&uuml;ssten ja die Staaten und die Privathaushalte ihre Verschuldung reduzieren. Dies f&uuml;hrt freilich auch zu einer sinkenden Verschuldung des Unternehmenssektors, da die Nachfrage sinkt. Wer soll nun aber die Gelder, die das Volk als Schutz vor dem demographischen Wandel sparen soll, als Kredit nachfragen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zeitenwende im B&uuml;ro<\/strong><br>\nMit Blick auf die k&uuml;nftige Dynamik der Arbeitsbeziehungen in den Angestelltenbereichen und das strategische Szenario f&uuml;r Gewerkschaften und Betriebsr&auml;te geht die empirisch eindeutige Erosion der Beitragsorientierung somit offensichtlich mit zwei gegenl&auml;ufigen Entwicklungsszenarien einher. Auf der einen Seite l&auml;sst die Verbreitung des &bdquo;Arbeitnehmers wider Willen&ldquo; vor allem solche Szenarien plausibel erscheinen, die dem Leitbild des &bdquo;geduldigen Arbeiters&ldquo; (Kadritzke) folgen und im Sinne individueller Anpassung eine Entsolidarisierung in Angestelltenbereichen beinhalten. Auf der anderen Seite ist in der Erscheinung des &bdquo;manifesten Arbeitnehmers&ldquo; eine gegenl&auml;ufige Entwicklungstendenz angelegt. Diese Besch&auml;ftigtengruppe ist nicht nur bereit, f&uuml;r die eigenen Interessen einzustehen, sondern bezieht sich positiv auf die Mitbestimmung und die Vorstellung kollektiver Strategien der Interessendurchsetzung.<br>\nIn der Praxis besteht zwischen diesen beiden Str&ouml;mungen keine &bdquo;chinesische Mauer&ldquo;; welche der beiden Str&ouml;mungen sich in der Praxis durchsetzen wird, wird letztlich vom konkreten Verlauf der realen Auseinandersetzungen abh&auml;ngen &ndash; und damit vor allem von der Frage, ob Gewerkschaften und qualifizierte wie hochqualifizierte Angestellte in eine produktive Beziehung zueinander finden werden. Zugespitzt ausgedr&uuml;ckt, stehen damit die Arbeitsbeziehungen im Angestelltenbereich an einem Scheideweg: Als Negativszenario zeichnet sich eine neue &Ouml;konomie der Entwertung und der Ohnmacht der Besch&auml;ftigten ab, als Positivszenario denkbar ist jedoch auch eine neue Kultur der Solidarit&auml;t in Angestelltenbereichen, die eine neue Qualit&auml;t der Mitbestimmung und gestiegene Handlungsf&auml;higkeit beinhaltet. Vor diesem Hintergrund werden Angestellte und Hochqualifizierte mehr denn je zu einer strategischen Zielgruppe von Gewerkschaften und Betriebsr&auml;ten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/14-2012\/++co++145f1894-8a04-11e1-768c-001ec9b03e44\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Flexibler Arbeitsmarkt: Arbeitszeitkonten n&uuml;tzen mehr als Deregulierung<\/strong><br>\nDie j&uuml;ngste Wirtschaftskrise hat gezeigt: Wenn es um stabile Besch&auml;ftigung geht, n&uuml;tzt &ldquo;interne Flexibilit&auml;t&rdquo; durch ausgefeilte Arbeitszeitmodelle mehr als Deregulierung der Arbeitsverh&auml;ltnisse. Was konservative &Ouml;konomen oder die Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) unter flexiblen Arbeitsm&auml;rkten verstehen, greift daher zu kurz. Mitbestimmung spielt bei der &ldquo;internen Flexibilit&auml;t&rdquo; eine wichtige Rolle. So sind Arbeitszeitkonten in Betrieben mit Betriebsrat deutlich verbreiteter als in Betrieben ohne Arbeitnehmervertretung. Zu diesem Ergebnis kommt Dr. Hartmut Seifert, Arbeitsmarktexperte und fr&uuml;herer Leiter des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, in einer aktuellen Analyse.<br>\nLange Zeit stand der angeblich &ldquo;sklerotische&rdquo; deutsche Arbeitsmarkt in der Kritik. Als Beleg diente unter anderem der vergleichsweise hohe Regulierungsgrad, den der Employment-Protection-Legislation-Indikator (EPL) der OECD Deutschland attestiert. Er gibt Auskunft &uuml;ber Regelungen zu K&uuml;ndigungsschutz, Leiharbeit und befristeter Besch&auml;ftigung &ndash; und bildet auch die Richtschnur f&uuml;r Debatten um den Reformbedarf s&uuml;deurop&auml;ischer Krisenl&auml;nder. Je niedriger das Schutzniveau, desto flexibler und besch&auml;ftigungsfreundlicher ist nach den Vorstellungen der OECD der Arbeitsmarkt. Dabei habe insbesondere der j&uuml;ngste Wirtschaftseinbruch gezeigt, dass es auf ganz andere Formen von Flexibilit&auml;t ankommt, so Seifert.<br>\nAls infolge der Finanzkrise weltweit die Konjunktur zusammenbrach und Deutschland trotz stark gesunkener Industrieproduktion mit relativ geringen Besch&auml;ftigungsverlusten davonkam, sei auf einmal nicht mehr von &Uuml;berregulierung, sondern vom &ldquo;deutschen Besch&auml;ftigungswunder&rdquo; die Rede gewesen, schreibt Seifert in seiner Analyse der deutschen Arbeitsmarkt-Entwicklung seit 2008. Tats&auml;chlich erwies sich der Arbeitsmarkt als erstaunlich stabil: Zwischen April 2008 und April 2009 ging die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe um mehr als 25 Prozent zur&uuml;ck. Die Besch&auml;ftigung sank nach den Berechnungen des Wissenschaftlers jedoch nur um 8 Prozent. Dies sei vor allem einer Strategie der &ldquo;internen Flexibilit&auml;t&rdquo; zu verdanken: Arbeitszeitverk&uuml;rzung statt K&uuml;ndigung.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/boeckler.de\/impuls_2012_06_3.pdf\">B&ouml;ckler Impuls 6\/2012 [PDF &ndash; 157 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/39304_39318.htm\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Im Juni 2011 fast 870.000 sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigte im Gastgewerbe<\/strong><br>\nIm Juni vergangenen Jahres waren im Gastgewerbe 868.218 Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig und 859.822 geringf&uuml;gig besch&auml;ftigt. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (17\/9320) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion (17\/8813) hervor. Danach waren im selben Monat im Gastgewerbe 73.460 Arbeitslosengeld-II-Bezieher sozialversicherungspflichtig und 116.222 ausschlie&szlig;lich geringf&uuml;gig besch&auml;ftigt.<br>\nDer Anteil der Vollzeitbesch&auml;ftigten unter allen sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten des Gastgewerbes betrug im Juni 2011 laut Regierung bundesweit 74 Prozent, im Vergleich zu 79,9 Prozent bei einer branchen&uuml;bergreifenden Betrachtung. In den dem Gastgewerbe untergeordneten Wirtschaftsabteilungen &bdquo;Beherbergung&ldquo; und &bdquo;Gastronomie&ldquo; habe der Anteil bei 86,9 beziehungsweise 68,4 Prozent gelegen. Wie es in der Antwort weiter hei&szlig;t, belief sich das mittlere monatliche Bruttoarbeitsentgelt nach Angaben der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit aus der Entgeltstatistik im Jahr 2010 im Gastgewerbe auf 1.425 Euro, im Vergleich zu 2.702 Euro in der Gesamtwirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2012_04\/2012_193\/02.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Notaufnahme f&uuml;r die Mittelschicht<\/strong><br>\nIn die Praxis von Uwe Denker kommen die Verlierer des Gesundheitssystems. Er behandelt Patienten ohne Versicherungsschutz. Im Wartezimmer sitzt die abgest&uuml;rzte deutsche Mittelschicht. Besuch bei einem Mediziner, der lieber arbeitslos w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,828347,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wenn Finanzdienstleister Unterrichtsunterlagen stellen<\/strong><br>\nVerbraucherzentrale warnt vor tendenzi&ouml;sem Unterrichtsmaterial.<br>\nAlso, wir haben beispielsweise ein Material, was vom &ldquo;Handelsblatt macht Schule&rdquo; herausgegeben wird, zusammen mit der Deutschen Verm&ouml;gensberatung. Und da ist auff&auml;llig, dass, wenn da &uuml;ber Kredite informiert wird, dass zum Beispiel auf die Risiken von Krediten sehr rudiment&auml;r aufmerksam gemacht wird, oder an Stellen, wo es um Provisionen geht. Darauf wird eben nicht aufmerksam gemacht. Das hei&szlig;t, bestimmte Informationen werden einfach ausgespart. Ein anderes Beispiel ist bei dem Material &ldquo;My Finance Coach&rdquo;, das ist eine Stiftung, die ist von der Allianz-Versicherung, McKinsey und Grey gegr&uuml;ndet worden. Da ist es so, dass sie, um ein Beispiel zu nennen, bei der Altersvorsorge sagen, das Solidarit&auml;tsprinzip ist quasi gescheitert, wie man sieht am demografischen Wandel und so weiter, und darum ist es umso wichtiger, private Altersvorsorge zu betreiben, und das Solidarprinzip ist im Prinzip nicht mehr zu gebrauchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/campus\/1737677\/%20\">DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>FDP: Floskeln ersetzen keine Inhalte<\/strong><br>\nZwei beziehungsweise drei Wochen vor entscheidenden Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und NRW ist es f&uuml;r die FDP wieder einmal 5 Minuten vor Zw&ouml;lf. Die krisenhafte Zuspitzung der Lage der Freien Demokraten erinnert an die Zeit Mitte der 90er Jahre. Damals verloren die Liberalen mit ihrem Parteichef Klaus Kinkel eine Regionalwahl nach der anderen &ndash; und retteten sich schlie&szlig;lich dennoch. Die Liberalen sind krisengesch&uuml;ttelt und krisenerfahren. Darin liegt eine Chance. Es gibt viele Parallelen zur Vergangenheit: Damals wie heute war und ist die FDP monothematisch aufgestellt. Von der in den 90er Jahren als Partei der Besserverdienenden gebrandmarkten FDP zur Steuersenkungspartei von Guido Westerwelle und zur Wachstumspartei Philipp R&ouml;slers f&uuml;hrt eine politische Einbahnstra&szlig;e, im schlimmsten Fall sogar eine Sackgasse. Im Unterschied zu den 90er Jahren verf&uuml;gen die Freien Demokraten aber heute &uuml;ber kein gestandenes Personal. Parteichef R&ouml;sler wirkt nicht nur unerfahren und unbeholfen. Er ist es. Daran k&ouml;nnen auch Appelle zur Geschlossenheit nichts &auml;ndern. Wer annimmt, die FDP k&ouml;nne mit einem Zweitages-Event wie in Karlsruhe die Stimmung im Land drehen, versteht nichts von Politik. Dazu geh&ouml;rt schon mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fnp.de\/fnp\/nachrichten\/kommentare\/fdp-floskeln-ersetzen-keine-inhalte_rmn01.c.9780870.de.html\">Frankfurter Neue Presse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>NRW-Wahlkampf bei RTL ohne die Linken<\/strong><br>\nDer Sender RTL startet eine kleine Reihe zum NRW-Wahlkampf. Beim genauen Blick ins Programm stellen sich dem Zuschauer allerdings Fragen. Warum kandidiert Sylvia L&ouml;hrmann f&uuml;r die GAL? Und warum sind die Piraten und die FDP zu Gast, nicht aber die Linken?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/politik\/nrw-wahlkampf-bei-rtl-ohne-die-linken-id6584288.html\">Der Westen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Neues aus der Anstalt<\/strong><br>\nAm 24. April begibt sich die Anstaltsleitung wieder auf ihre Monatsvisite. Als kabarettistische Putzkolonne assistieren in dieser Ausgabe die Kabarettisten Helmut Schleich, Wilfried Schmickler, Andreas Rebers und Max Uthoff.<br>\nIn &ldquo;Neues aus der Anstalt&rdquo; wird die nationale und internationale Politik aus dem Foyer einer psychiatrischen Tagesklinik betrachtet und in einem Zustand zwischen politischer und psychischer Verst&ouml;rtheit &uuml;ber den Status quo des Landes und seiner M&auml;chtigen gewettert, geklagt und gelacht.<br>\nAuch im April &ouml;ffnen die Behandlungsr&auml;ume der Anstalt wieder ihre T&uuml;ren. Bei ihrem satirischen Fr&uuml;hjahrsputz bleibt die Anstaltsleitung nicht nur an der Oberfl&auml;che, sondern deckt auch das auf, was w&auml;hrend der letzten Wochen unter den Teppich gekehrt wurde. So sorgt das politische Gro&szlig;reinemachen f&uuml;r einen klaren Durchblick im aktuellen Krisenwirrwarr. Zu Gast sind diesmal Helmut Schleich, Wilfried Schmickler, Andreas Rebers und Max Uthoff.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/anstalt.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/30\/0,1872,8507166,00.html\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Neues aus der Anstalt &ndash; am Dienstag, 24. April 2012, um 22.15 Uhr im ZDF!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Schlechte Zeiten f&uuml;r Raubkopierpfeifer und -s&auml;nger!<\/strong><br>\nWie aus gut informierten Kreisen verlautet, plant die GEMA ab Sommer 2012 eine Offensive in Sachen Urheberrecht. Gesch&uuml;tzte Inhalte, so berichten Insider, sollen zuk&uuml;nftig noch zielgerichteter in der &Ouml;ffentlichkeit gegen unlizensierte Wiedergabe verteidigt werden. Insbesondere, wenn Werbung im Umfeld &ouml;ffentlich vorgef&uuml;hrter Musikinhalte ins Spiel komme, &ldquo;h&ouml;re der Spa&szlig; endg&uuml;ltig auf&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kopperschlaeger.net\/2012\/04\/schlechte-zeiten-fur-raubkopierpfeifer-und-sanger\/\">kopperschlaeger.net<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Frank Kopperschl&auml;ger ist mit seinem tagespolitischen Satire-Block f&uuml;r <a href=\"http:\/\/www.alternativer-medienpreis.de\/preisverleihung_nominierungen.html\">den alternativen Medienpreis nominiert<\/a>. Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch!<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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