{"id":129578,"date":"2025-03-03T09:00:02","date_gmt":"2025-03-03T08:00:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129578"},"modified":"2025-03-04T07:21:23","modified_gmt":"2025-03-04T06:21:23","slug":"putin-will-nicht-verhandeln-ein-faktencheck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129578","title":{"rendered":"Putin will nicht verhandeln &#8211; Ein Faktencheck"},"content":{"rendered":"<p>Putin lehnt Diplomatie ab. Er versteht nur die Sprache der St&auml;rke. Das ist die Behauptung, die regelm&auml;&szlig;ig vorgetragen wird, wenn in Deutschland die Forderung nach Diplomatie und Verhandlungen aufkommt. Ein R&uuml;ckblick auf den Verlauf des Ukraine-Krieges zeigt jedoch, erfolgreiche diplomatische Initiativen gab es aus allen Teilen der Welt. Nur eben nicht aus Westeuropa und aus Deutschland. Dort setzt man auf die Verl&auml;ngerung des Krieges und isoliert sich auf diese Weise selbst. Von <strong>Gert Ewen Ungar<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3223\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-129578-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250303_Putin_will_nicht_verhandeln_Ein_Faktencheck_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250303_Putin_will_nicht_verhandeln_Ein_Faktencheck_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250303_Putin_will_nicht_verhandeln_Ein_Faktencheck_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250303_Putin_will_nicht_verhandeln_Ein_Faktencheck_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=129578-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250303_Putin_will_nicht_verhandeln_Ein_Faktencheck_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250303_Putin_will_nicht_verhandeln_Ein_Faktencheck_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Mit dem offenen Disput zwischen US-Pr&auml;sident Trump und dem ukrainischen Pr&auml;sidenten mit dem abgelaufenen Haltbarkeitsdatum, Wolodymyr Selenskyj, sind die Narrative des Westens zum Ukraine-Krieg in sich zusammengebrochen. Vor allem eins ist bei dem Schlagabtausch vor laufender Kamera deutlich geworden. Es ist nicht Putin, der sich dem Gespr&auml;ch und der Diplomatie verweigert, es ist Selenskyj. Selenskyj will den Krieg fortsetzen.<\/p><p>Sein Ziel bleibt, aus einer Position der St&auml;rke heraus mit Russland zu verhandeln, um &bdquo;einen gerechten Frieden&ldquo; zu erzielen. Daf&uuml;r braucht er Waffen, Soldaten und Geld. Die Waffen und das Geld sollen aus dem Ausland kommen, die Soldaten sammelt er inzwischen mit Gewalt auf der Stra&szlig;e ein. Geplant ist die weitere Herabsetzung des Alters, ab dem mobilisiert werden kann. Bereits mit 18 sollen Ukrainer zum Frontdienst einberufen werden k&ouml;nnen. Die Verluste an der Front k&ouml;nnen inzwischen nicht mehr durch Einberufungen ausgeglichen werden.<\/p><p>Unterst&uuml;tzung f&uuml;r diesen Kurs bekommt er von der EU und aus Deutschland. Die Formel &bdquo;gerechter Frieden&ldquo; steht dabei f&uuml;r den Sieg der Ukraine &uuml;ber Russland. Deutschland will &uuml;ber Waffenlieferungen die Ukraine in die Lage versetzen, einen milit&auml;rischen Sieg &uuml;ber Russland zu erzielen. Unter anderem EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen fordert die &bdquo;strategische Niederlage&ldquo; Russlands.<\/p><p>Damit die Menschen in der EU und in Deutschland bereit sind, den aggressiven Kurs ihrer Regierungen mitzutragen, wird behauptet, Russland habe vor, nach der Einnahme der Ukraine L&auml;nder der EU zu &uuml;berfallen. Die Ablehnung von Diplomatie wird damit begr&uuml;ndet, Putin sei zur Diplomatie nicht bereit. Er verstehe nur die Sprache der St&auml;rke.<\/p><p>Faktisch ist das gelogen. Die EU und die deutschen Au&szlig;enpolitiker wissen das auch. Es hat in den vergangenen drei Jahren unz&auml;hlige diplomatische Initiativen gegeben, viele davon waren erfolgreich. An einige will ich nachfolgend erinnern. Ihnen gemeinsam ist, dass sie alle ohne Beteiligung deutscher und westeurop&auml;ischer Politiker stattfanden. Einige wurden sogar vom Westen sabotiert.<\/p><p>Eine der wichtigsten diplomatischen Initiativen startete unmittelbar nach Beginn der milit&auml;rischen Spezialoperation in der wei&szlig;russischen Grenzregion zur Ukraine nahe der Stadt Gomel. Am 28. Februar, vier Tage nach Beginn der milit&auml;rischen Spezialoperation, warteten russische Unterh&auml;ndler dort auf ihre ukrainischen Verhandlungspartner. Die Verhandlungen wurden sp&auml;ter in der T&uuml;rkei fortgesetzt und f&uuml;hrten zu einem unterschriftsreifen Abkommen, mit dem der Krieg bereits im Fr&uuml;hjahr 2022 h&auml;tte beendet werden k&ouml;nnen &ndash; wenn man gewollt h&auml;tte. Die Vereinbarung wurde vom Westen hintertrieben.<\/p><p>Als eine Geste des guten Willens forderte laut Aussagen von Putin Kanzler Scholz den R&uuml;ckzug russischer Truppen aus der Gegend um Kiew. Nach russischer Auffassung war das eine Falle, denn drei Tage nach dem R&uuml;ckzug machten die Bilder aus Butscha die Runde. In Russland ist man &uuml;berzeugt, dass Butscha eine Inszenierung war, mit der ein Friedensschluss gezielt hintertrieben werden sollte. Dabei kam dem ehemaligen britischen Premier Boris Johnson wohl die Rolle zu, Selenskyj davon zu &uuml;berzeugen, dass eine Fortsetzung des Krieges lohnend w&auml;re.<\/p><p>Bisher steht es 2:2. Zwei nach westlicher Lesart &bdquo;autorit&auml;r&ldquo; gef&uuml;hrte Staaten, Wei&szlig;russland und die T&uuml;rkei, setzen sich f&uuml;r Verhandlungen und die Suche nach einer L&ouml;sung ein, w&auml;hrend sich mit Scholz und Johnson zwei Politiker der &bdquo;freien westlichen Welt&ldquo; f&uuml;r Krieg stark machen und eine Verhandlungsl&ouml;sung gezielt hintertreiben.<\/p><p>Die T&uuml;rkei erm&ouml;glichte dann auch den Getreidedeal, der den Transport ukrainischen Getreides durch das Schwarze Meer erlaubte. Vorausgegangen waren schwere Anklagen gegen&uuml;ber Russland. Mit vielen anderen behauptete auch Deutschlands Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock, Russland w&uuml;rde Hunger als Waffe einsetzen. Zu den Verhandlungen hat sie selbstverst&auml;ndlich nichts beigetragen.<\/p><p>Als sich Russland aus dem Deal wieder zur&uuml;ckzog, setzten die Beschuldigungen in Richtung Russland nat&uuml;rlich sofort wieder ein. Russland wies nach, dass die Ukraine den Handelsweg f&uuml;r den Transport von Waffen und f&uuml;r Angriffe missbraucht. Auf eine Ermahnung der Ukraine durch Baerbock, das Abkommen nicht zu hintertreiben, wartete man vergebens.<\/p><p>Beschuldigt wurde Russland vom Westen auch, ukrainische Kinder entf&uuml;hrt zu haben. Der Internationale Strafgerichtshof stellte in diesem Zusammenhang einen Haftbefehl gegen Russlands Pr&auml;sident Putin und die russische Beauftrage f&uuml;r Kinderrechte, Maria Lwowa-Belowa, aus. Russland leugnet dabei gar nicht, Kinder nach Russland verbracht zu haben. Demnach wurden Kinder aus dem Kriegsgebiet evakuiert, da sie sich dort in Lebensgefahr befanden. Man tue alles daf&uuml;r, die Kinder wieder mit ihren Eltern zu vereinen, sagte Lwowa-Belowa.<\/p><p>Unterst&uuml;tzung aus Deutschland bekommt sie bei der Umsetzung nat&uuml;rlich keine. Stattdessen gab es eine Art &Uuml;berbietungswettbewerb hinsichtlich der Zahl der &bdquo;von Russland entf&uuml;hrten Kinder&ldquo;. Tausende? Zehntausende? Soweit ich das &uuml;berblicke, konnte den Wettbewerb die Vizepr&auml;sidentin des Deutschen Bundestages, Katrin G&ouml;ring-Eckardt, f&uuml;r sich entscheiden. Sie nennt sechsstellige Zahlen.<\/p><p>Bei den R&uuml;ckf&uuml;hrungen engagierte sich jedoch eine weitere Autokratie. &Uuml;ber Katar werden die Familienzusammenf&uuml;hrungen abgewickelt. Katar ist &uuml;brigens das Land, das Deutschland w&auml;hrend der dort ausgetragenen Fu&szlig;ballweltmeisterschaft mittels einer sogenannten &bdquo;One-Love-Armbinde&ldquo; &uuml;ber Diversit&auml;t, Vielfalt und die Rechte von LGBT-Personen belehren wollte. Es war die Ukraine, die sich geweigert hat, das R&uuml;ckf&uuml;hrungsprogramm zu unterst&uuml;tzen, schlie&szlig;lich aber doch &uuml;berzeugt werden konnte. Deutschlands Beitrag: keiner.<\/p><p>&Uuml;ber arabische Staaten l&auml;uft auch der Austausch von Kriegsgefangenen. Dass Deutschland und die EU auch daran keinen Anteil haben, muss wohl inzwischen nicht mehr gesondert erw&auml;hnt werden. Deutschland und die EU unterst&uuml;tzen keine humanit&auml;ren Initiativen.<\/p><p>Konkrete diplomatische Initiativen mit dem Ziel, den Krieg zu beenden, gab es bisher von afrikanischen L&auml;ndern unter der F&uuml;hrung von S&uuml;dafrika. Es gab Pendeldiplomatie aus China und eine gemeinsame Initiative mit Brasilien. Deutsche oder westeurop&auml;ische Unterst&uuml;tzung &ndash; Fehlanzeige. Der einzige Politiker der EU, der sich auf den Weg zu diplomatischen Gespr&auml;chen mit Selenskyj, Putin, Xi und Trump gemacht hat, war der ebenfalls als Autokrat verschriene ungarische Ministerpr&auml;sident Viktor Orban. Er wurde daf&uuml;r von der Mehrheit der EU-Staatschefs massiv kritisiert. Die EU-Kommission boykottierte sogar die ungarische Ratspr&auml;sidentschaft.<\/p><p>Ein erstes Treffen auf Ministerebene nach dem weitgehenden Abbruch der Kontakte unter Biden kam schlie&szlig;lich unter der Mithilfe von Saudi-Arabien zustande. Der russische Au&szlig;enminister Sergej Lawrow traf im Februar seinen US-amerikanischen Amtskollegen Marco Rubio in Riad. Wenige Tage sp&auml;ter setzten eine Delegation aus den USA sowie eine aus Russland ihre Gespr&auml;che zur Normalisierung der Beziehungen in der T&uuml;rkei fort. Drei Jahre wurde nicht miteinander gesprochen, nun trat man wieder in einen Dialog &ndash; mit Unterst&uuml;tzung von L&auml;ndern, auf die Deutschland &uuml;berheblich herabblickt. Deutschland und Br&uuml;ssel lehnen die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen mit Russland weiterhin ab.<\/p><p>Ich will es dabei belassen. Was deutlich geworden sein sollte, ist, wie absolut jenseits der Realit&auml;t die Behauptung ist, Putin und Russland w&uuml;rden sich der Diplomatie verweigern.<\/p><p>Das Gegenteil ist der Fall. Es ist Westeuropa, das sich der Diplomatie verweigert und weiterhin auf einen milit&auml;rischen Sieg der Ukraine setzt. Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock hat sich angesichts des Rausschmisses von Selenskyj aus dem Wei&szlig;en Haus gerade zur weiteren Unterst&uuml;tzung der Ukraine bekannt. Wie realistisch ihre Aufr&uuml;stungspl&auml;ne und die Finanzierung eines l&auml;ngst verlorenen Krieges &uuml;ber die Aufnahme von Schulden sind, will ich hier gar nicht thematisieren. Fakt ist, dass Westeuropa den Krieg weiterf&uuml;hren will und damit international isoliert ist. <\/p><p>Diplomatische Initiativen zur L&ouml;sung des Ukraine-Konflikts gab und gibt es aus allen Teilen der Welt, nur nicht aus Deutschland und aus Westeuropa. Russland hat gezeigt, dass es f&uuml;r Gespr&auml;che und Verhandlungen bereit ist. Die EU und Deutschland aber wollen einen langen Krieg. Sie wollen keinen Frieden, wenn das bedeutet, dass russische Sicherheitsinteressen ber&uuml;cksichtigt werden. Ihr Ziel ist, Russland als Staat zu zerst&ouml;ren &ndash; strategische Niederlage. Historisch gingen diese Versuche immer gr&uuml;ndlich schief. Daf&uuml;r, dass es dieses Mal anders kommt, gibt es keine Anzeichen. Es ist daher abzusehen, dass Westeuropa f&uuml;r seinen Unwillen zum Frieden einen sehr hohen Preis zu bezahlen hat. Die Behauptung aber, mit Russland k&ouml;nne man nicht verhandeln, ist schlicht gelogen.<\/p><p><small>Titelbild: Screenshot CNN<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Putin lehnt Diplomatie ab. Er versteht nur die Sprache der St&auml;rke. Das ist die Behauptung, die regelm&auml;&szlig;ig vorgetragen wird, wenn in Deutschland die Forderung nach Diplomatie und Verhandlungen aufkommt. Ein R&uuml;ckblick auf den Verlauf des Ukraine-Krieges zeigt jedoch, erfolgreiche diplomatische Initiativen gab es aus allen Teilen der Welt. 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