{"id":129586,"date":"2025-03-03T08:48:19","date_gmt":"2025-03-03T07:48:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129586"},"modified":"2025-03-03T08:48:19","modified_gmt":"2025-03-03T07:48:19","slug":"hinweise-des-tages-4799","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129586","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129586#h01\">Eklat im Wei&szlig;en Haus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129586#h02\">&ldquo;Koalition der Willigen&rdquo; f&uuml;r eine Waffenruhe?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129586#h03\">Putin im O-Ton &uuml;ber die Verhandlungen mit den USA, die Rolle der EU und ukrainische Bodensch&auml;tze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129586#h04\">Der Krieg zweier Welten hat begonnen &ndash; Teil 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129586#h05\">Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Kiew: Merz z&ouml;gert bei Taurus-Frage f&uuml;r die Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129586#h06\">Bundeswehr: Geht &ldquo;nur mit Wehrpflichtigen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129586#h07\">Arbeitgeberpr&auml;sident unterst&uuml;tzt Schulden-Pl&auml;ne f&uuml;r Milit&auml;rausgaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129586#h08\">&ldquo;&Ouml;l-Lieferungen aus Russland sollten kein Tabu-Thema mehr sein&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129586#h09\">Das Todesurteil f&uuml;r energieintensive Unternehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129586#h10\">Einspeiseverg&uuml;tung ist Geschichte: Das sind die neuen Regeln im Detail<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129586#h11\">Bundesnetzagentur mahnt 700 Firmen ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129586#h12\">Neue Regierung will mehr &Uuml;berwachung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129586#h13\">49.000 Zutrittskontrollsysteme h&auml;ngen ungesch&uuml;tzt am Netz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129586#h14\">Der lange Marsch in die Dystopie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129586#h15\">Arbeitsamt streicht Frau das B&uuml;rgergeld &ndash; vor Gericht kommt es zu einem richtungsweisenden Urteil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129586#h16\">Mathematiker weist auf Widerspr&uuml;che bei der F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde hin<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Eklat im Wei&szlig;en Haus<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li>\n    <strong>Nach Eklat im Wei&szlig;en Haus: &bdquo;Selenskyj wurde von USA und Nato auf die falsche F&auml;hrte gelockt&ldquo;<\/strong><br>\n    Trump und Selenskyj geraten heftig aneinander. Ex-US-Diplomat Chas Freeman glaubt nicht, dass die Ukraine noch gro&szlig;e Unterst&uuml;tzung aus den USA erhalten wird. [&hellip;]<br>\n    Fast 40 Minuten lang ging alles einigerma&szlig;en gut. Bis Selenskyj die wohl entscheidende Frage stellte, die Trump und dessen Vizepr&auml;sident J.D. Vance offensichtlich provozierte: &bdquo;Ich spreche mit meinen Freunden in Polen und sie sind besorgt, dass Sie sich zu sehr auf die Seite von Putin schlagen. Was sagen Sie denen?&ldquo;, fragte Selenskyj. Trump antwortete, er k&ouml;nne durchaus H&auml;rte gegen&uuml;ber Putin zeigen, dann werde es aber nie zu einem Deal kommen. Es entspann sich ein Wortgefecht unter den Dreien. Vance wurde aggressiver: &bdquo;Glauben Sie, es ist respektvoll, in das Oval Office der Vereinigten Staaten zu kommen und die Administration anzugreifen, die versucht, die Zerst&ouml;rung Ihres Landes zu verhindern?&ldquo; Das Treffen eskalierte, die gemeinsame Pressekonferenz wurde abgesagt und Selenskyj reiste fr&uuml;hzeitig ab.<br>\n    Quelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/nach-eklat-im-weissen-haus-selenskyj-wurde-von-usa-und-nato-auf-die-falsche-faehrte-gelockt-li.2303154\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li>\n    <strong>Eklat im Wei&szlig;en Haus: Einsch&auml;tzungen aus der Ukraine &ndash; &bdquo;Selenskyj ist zu weit gegangen&ldquo;<\/strong><br>\n    In der Ukraine steigt die Unsicherheit nach dem Streit zwischen Selenskyj und Trump. Der Verlust der USAID-Finanzhilfen k&ouml;nnte das Land schwer treffen.<br>\n    Quelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/eklat-im-weissen-haus-einschaetzungen-aus-der-ukraine-selenskyj-ist-zu-weit-gegangen-li.2303358%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<p><strong>Zoff im Wei&szlig;en Haus: Selenskyj und Trump: Eine diplomatische Katastrophe<\/strong><br>\nWer die Dramaturgie dieses Gespr&auml;chsverlaufs sieht, kann nicht von einer geplanten Falle ausgehen. Das betrifft Selenskyj wie Trump und Vance. Offensichtlich f&uuml;hlte sich der ukrainische Pr&auml;sident von Vance&rsquo; &Auml;u&szlig;erungen provoziert. Er meinte, sich rechtfertigen zu m&uuml;ssen, obwohl es wie damals bei Wilhelm II keinen Anlass gegeben hat, sich &uuml;berhaupt dazu zu &auml;u&szlig;ern. Nur leben wir nicht mehr im Jahr 1908. Im digitalen Zeitalter ist das soziale Netzwerk X die Plattform, um Wirklichkeit zu konstruieren, anstatt sie zu schildern. Der Ausl&ouml;ser f&uuml;r die &ouml;ffentliche Wahrnehmung war diese nur knapp zwei Minuten lange Videosequenz auf X. Sie begann mit der Antwort von Vance auf Selenskyj, skandalisierte durch Weglassen des Kontextes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/aus-aller-welt\/selenskyj-und-trump-eine-diplomatische-katastrophe\/\">Frank L&uuml;bberding auf Tichys Einblick<\/a><\/p>\n<li>\n    <strong>Bei TIME nachzulesen: Wie Biden die Ukraine opferte.<\/strong><br>\n    Bevor man sich &uuml;ber das &bdquo;gro&szlig;e Kino&ldquo;, den offenen Eklat zwischen der Trump-Administration und Selenskyj im Wei&szlig;en Haus am Freitag echauffiert,<br>\n    rate ich, erstens sich dar&uuml;ber im Klaren zu werden, dass sich unser Land in einer milit&auml;rischen Allianz mit den USA befinden und zweitens, aufmerksam den TIME-Artikel vom 18. Januar 2025 zu lesen.<br>\n    Unter der &Uuml;berschrift <a href=\"https:\/\/time.com\/7207661\/bidens-ukraine-win-zelensky-loss\/\">&bdquo;Warum Biden`s Ukraine-Sieg Selenskyis Niederlage ist&ldquo;<\/a><br>\n    wird die Biden`sche Ukraine-Politik erkl&auml;rt. Der Artikel st&uuml;tzt sich auf ein Gespr&auml;ch mit dem f&uuml;r Russland und Ukraine zust&auml;ndigen Mitarbeiter, Eric Green, im Nationalen Sicherheitsrat der Biden-Harris-Administration. Zu den Zielen dieser Administration geh&ouml;rte niemals ein (milit&auml;rischer) Sieg der Ukraine, liest man gleich im zweiten Satz. Deshalb w&auml;ren auch alle Zusicherungen (wie bespielsweise: So lange es dauert&hellip;) so vage geblieben. Im Wei&szlig;en Haus habe man gewusst, dass es trotz aller westlichen Hilfe der Ukraine nie gelingen w&uuml;rde, an Russland verlorenes Territorium zur&uuml;ckzuerobern. Das sei &bdquo;au&szlig;erhalb der M&ouml;glichkeiten der Ukraine&ldquo; gewesen.<br>\n    Statt dessen sei es Biden darum gegangen, mittels der Ukraine die Nato zu st&auml;rken und Russland zu schw&auml;chen.<br>\n    Quelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/bei-time-nachzulesen-wie-biden-die\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li>\n    <strong>An Entwicklungen nicht interessiert<\/strong><br>\n    Kriege haben Ursachen. Doch daran ist kaum jemand interessiert. Der Aggressor ist der Aggressor und das auch nur deshalb, weil er irgendein Imperium errichten will und die Demokratie in der Nachbarschaft dabei f&uuml;rchtet. Ein Treffen mit der Presse im Oval Office des Wei&szlig;en Hauses dauert insgesamt rund 50 Minuten, doch daran ist kaum jemand interessiert. Nach den gestrigen Ereignissen in Washington stellt das deutsche, auf Twitter\/X herumd&ouml;delnde, Expertentum seine Dummheit erneut unter Beweis, indem es auf einen kleinen Ausschnitt am Ende dieser denkw&uuml;rdigen Zusammenkunft verweist, um darin, nat&uuml;rlich erst nach einer Weile, einen perfiden Plan zu erkennen.<br>\n    Quelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/250301an-entwicklungen-nicht-interessiert\">TauBlog<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Koalition der Willigen&rdquo; f&uuml;r eine Waffenruhe?<\/strong><br>\nLaut dem britischen Premierminister Keir Starmer wollen Gro&szlig;britannien und Frankreich zusammen einen Plan f&uuml;r eine Waffenruhe in der Ukraine ausarbeiten. Das sagte der Labour-Politiker in einem BBC-Interview kurz vor Beginn der Ukraine-Konferenz europ&auml;ischer und westlicher Spitzenpolitiker in London. &ldquo;Wir haben uns nun darauf geeinigt, dass das Vereinigte K&ouml;nigreich zusammen mit Frankreich und m&ouml;glicherweise ein oder zwei weiteren L&auml;ndern und mit der Ukraine an einem Plan zur Beendigung der K&auml;mpfe arbeiten wird&rdquo;, sagte Starmer.<br>\nAnschlie&szlig;end solle der Plan mit den Vereinigten Staaten besprochen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/friedensplan-frankreich-grossbritannien-100.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>Vorschlag von Macron und Starmer: Einmonatige Waffenruhe in der Ukraine?<\/strong><br>\nFrankreich und Gro&szlig;britannien f&uuml;hren die &ldquo;Koalition der Willigen&rdquo; an und schlagen nun eine einmonatige Waffenruhe in der Ukraine vor. Sie soll jedoch nicht in der Ostukraine gelten. Der ukrainische Pr&auml;sident Selenskyj hofft weiter auf die USA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/ukraine-waffenruhe-vorschlag-100.html%20\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Initiative h&auml;tte es ohne die Ereignisse vom Freitag nicht gegeben und zeigt einmal mehr, das Europa ohne die USA keinerlei Bedeutung hat, sonst w&uuml;rde man so einen Plan eben nicht mit Washington, sondern mit Moskau besprechen. Der Begriff &bdquo;Koalition der Willigen&ldquo; ist &uuml;brigens ein grandioser Missgriff, weil er an den v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriff der USA auf den Irak im Jahr 2003 erinnert. Damals wehrten sich allerdings europ&auml;ische Staaten wie Frankreich und Deutschland noch gegen eine Kriegsbeteiligung, heute trommelt eine deutsche Au&szlig;enministerin von den Gr&uuml;nen, das Deutschland neben der Bereitstellung von weiteren Milliarden zur Finanzierung des Krieges auch eine politische F&uuml;hrungsrolle darin &uuml;bernehmen solle. Die Rhetorik bleibt irre und gef&auml;hrlich.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Trump gegen Selenskyj: EU will Ukraine retten, Baerbock fordert Milliarden<\/strong><br>\nDie Vorbereitung auf die &bdquo;Wiederaufr&uuml;stung&ldquo; in der EU laufen schon lange und sollten bis zur Bundestagswahl unter der Decke gehalten werden. Doch Bundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock gab schon vorher einen Einblick und sprach von einer Gr&ouml;&szlig;enordnung im Ausma&szlig; der Corona-Rettung &ndash; das w&auml;re etwa 700 Milliarden Euro, die die EU-Staaten stemmen m&uuml;ssten. Baerbock best&auml;tigte diese Position am Samstag:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/trump-gegen-selenskyj-eu-will-ukraine-retten-milliarden-zahlen-li.2303338\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>&bdquo;Der neue Anf&uuml;hrer der freien Welt&ldquo;<\/strong><br>\nFrankreich, Gro&szlig;britannien und &bdquo;ein bis zwei&ldquo; weitere NATO-Staaten Europas wollen einen Friedensplan f&uuml;r die Ukraine erarbeiten und eine &bdquo;Koalition der Willigen&ldquo; zur Entsendung sogenannter Friedenstruppen schmieden. Dies ist das Ergebnis eines Ukraine-Sondergipfels, der am gestrigen Sonntag in London stattgefunden hat. Zuvor hatte ein Eklat zwischen den Pr&auml;sidenten der USA und der Ukraine im Wei&szlig;en Haus die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und den L&auml;ndern Europas weiter versch&auml;rft und die Forderungen nach europ&auml;ischer Eigenst&auml;ndigkeit anschwellen lassen. Der Vorsitzende der EVP-Fraktion im Europaparlament etwa, Manfred Weber (CSU), verlangt, &bdquo;Europa&ldquo; m&uuml;sse sich &bdquo;jetzt eigenst&auml;ndig bewaffnen&ldquo; und &bdquo;die ersten Schritte zur europ&auml;ischen Armee gehen&ldquo;. Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock dringt angesichts der gegenw&auml;rtigen franz&ouml;sisch-britischen Initiative in Sachen Ukraine-Krieg darauf, nun m&uuml;sse Deutschland &bdquo;F&uuml;hrung einnehmen&ldquo;. CDU\/CSU und SPD bereiten laut Berichten derzeit neue Schuldenprogramme vor, die bis zu 900 Milliarden Euro betragen k&ouml;nnen und vor allem der Aufr&uuml;stung dienen. Zudem werden Pl&auml;ne f&uuml;r einen europ&auml;ischen Nuklearschirm geschmiedet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9890\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Putin im O-Ton &uuml;ber die Verhandlungen mit den USA, die Rolle der EU und ukrainische Bodensch&auml;tze<\/strong><br>\nIn Russland gibt es den Journalisten Pawel Sarubin, der zu den Journalisten im Kreml-Pool geh&ouml;rt, die am n&auml;chsten an Putin dran sind. Auf seinen Telegram-Kanal ver&ouml;ffentlicht er viele Statements von Putin. Dass allerdings die Seite des Kreml Sarubins Fragen an Putin ver&ouml;ffentlicht, ist ausgesprochen selten. Das geschieht in der Regel nur, wenn es um Aussagen Putins geht, deren Ernsthaftigkeit und Dringlichkeit der Kreml der betonen m&ouml;chte.<br>\nMontagnacht hat der Kreml auf seiner offiziellen Seite Fragen von Sarubin und Putins Antworten zu den Verhandlungen mit den USA, der Rolle der Europ&auml;er, den seltenen Erden in der Ukraine und der m&ouml;glichen russisch-amerikanischen Zusammenarbeit in Wirtschaftsfragen ver&ouml;ffentlicht, weshalb man das durchaus als mehr oder weniger offizielle Erkl&auml;rungen Putins ansehen kann, die an das Ausland &ndash; vor allem an die USA und die EU &ndash; gerichtet sind.<br>\nDaher habe ich die Fragen und Putins Antworten komplett &uuml;bersetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/anti-spiegel.ru\/2025\/putin-im-o-ton-ueber-die-verhandlungen-mit-den-usa-die-rolle-der-eu-und-ukrainische-bodenschaetze\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p>dazu: <strong>Johannes Varwick &uuml;ber EU, Ukraine und USA<\/strong><br>\nDiese Tage sind entscheidend f&uuml;r die Ukraine und f&uuml;r die Zukunft der europ&auml;ischen Sicherheitsarchitektur. Alle sollten wissen, was auf dem Spiel steht. Die Europ&auml;er haben im Grunde zwei Optionen:<br>\n1. Sie versuchen den bisherigen Weg weiter zu gehen und die amerikanische Rolle zu kompensieren, d.h. die Waffenlieferungen zu verst&auml;rken und auf einen Sieg der Ukraine zu setzen.<br>\n2. Sie schwenken auf die US-Linie ein und versuchen eine diplomatische L&ouml;sung mit einen Kompromiss zu bestm&ouml;glichen Bedingungen f&uuml;r die Ukraine zu unterst&uuml;tzen.<br>\nDie erste Option w&auml;re verantwortungs- und aussichtslos, scheinen aber viele zu bef&uuml;rworten. Die zweite Option b&ouml;te eine Chance f&uuml;r die Ukraine und auch f&uuml;r die europ&auml;ische Sicherheitsarchitektur. Das ist nat&uuml;rlich alles schwierig zu erreichen, aber mit der neuen US-Linie immerhin m&ouml;glich. Dabei m&uuml;sste es:<br>\n1. Einen Kompromissfrieden in der Ukraine geben, der sowohl russische als auch ukrainische Interessen ber&uuml;cksichtigt. Daf&uuml;r liegen eine Menge Pl&auml;ne auf dem Tisch und das Rad muss nicht neu erfunden werden.<br>\n2. Eine grundlegende Neuordnung der europ&auml;ischen Sicherheit geben, die die NATO-zentrierte Ordnung abl&ouml;st durch eine stabile gesamteurop&auml;ische Sicherheitsarchitektur, in der gemeinsame Sicherheit, R&uuml;stungskontrolle, vertrauensbildend Ma&szlig;nahmen und Freihandel miteinander verkn&uuml;pft werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/JohannesVarwick\/status\/1896152839073800487%20\">Johannes Varwick via X<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Fabio De Masi &uuml;ber Lehren f&uuml;r Europa<\/strong><br>\nDiplomatie ohne Scheinwerfer und Maulhelden: Oleksandr Chalyi, der ehem. stellv. Au&szlig;enminister, Staatssekret&auml;r f&uuml;r europ&auml;ische Fragen und aussenpolitische Berater Selenskyis ohne das gro&szlig;e Presse-Tam-Tam in Genf &uuml;ber die Verhandlungen von Istanbul und die verpasste Chance den Krieg innerhalb weniger Wochen zu beenden. Sich auf die Brust klopfen und Slava Ukraini rufen ist keine verantwortungsvolle Politik, missbraucht die Ukraine in einem verlorenen Stellvertreterkrieg und f&uuml;hrt Europa in den Abgrund. Die Hochr&uuml;stung ist unsere wirtschaftlicher, politischer und sozialer Niedergang. Die USA haben die Ukraine in einem vermeidbaren Konflikt verheizt und legen sie jetzt zur Seite wie ein benutztes Handtuch! Das sollte Europa die eigentliche Lehre sein<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/FabioDeMasi\/status\/1895805673595654342\">Fabio De Masi via X<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Krieg zweier Welten hat begonnen &ndash; Teil 3<\/strong><br>\nDas gro&szlig;e Spiel nicht aus den Augen verlieren: Der Hegemon k&auml;mpft um die Vorherrschaft gegen eine multipolare, aber heterogene Welt. Die Kehrtwende der USA &uuml;berrascht wie damals der Mauerfall, betrifft aber nur einen Mosaikstein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-krieg-zweier-welten-hat-begonnen-teil-3\/\">Peter H&auml;nseler in Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Kiew: Merz z&ouml;gert bei Taurus-Frage f&uuml;r die Ukraine<\/strong><br>\nAls Oppositionsf&uuml;hrer fordert Friedrich Merz die Lieferung des Marschflugk&ouml;rpers Taurus an die Ukraine. Nach der gewonnenen Bundestagswahl gibt sich der CDU-Chef zur&uuml;ckhaltender. &ldquo;Deutschland darf nicht Kriegspartei werden&rdquo;, mahnt er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Merz-zoegert-bei-Taurus-Frage-fuer-die-Ukraine-article25597954.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bundeswehr: Geht &ldquo;nur mit Wehrpflichtigen&rdquo;<\/strong><br>\nDer Kommandeur Feldheer der Bundeswehr, Harald Gante, ist &uuml;berzeugt, dass die Streitkr&auml;fte ihre wachsenden Aufgaben nicht ohne einen neuen Wehrdienst erf&uuml;llen k&ouml;nnen. Dabei werde es nicht ausreichen, sich ausschlie&szlig;lich auf Freiwilligkeit zu verlassen, sagte der Generalleutnant der Deutschen Presse-Agentur. Diese gelte auch f&uuml;r die Reserve.<br>\n&ldquo;Wenn wir die sogenannte doppelte Freiwilligkeit dort als Ma&szlig;stab anlegen &ndash; das hei&szlig;t, der Arbeitgeber und die Person m&uuml;ssen mit einer &Uuml;bung einverstanden sein &ndash; wird das nicht funktionieren&rdquo;, sagte er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/deutschland\/bundeswehr-wehrpflicht-forderung-sicherheit-europa-100.html%20\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wovon Gener&auml;le alles &bdquo;&uuml;berzeugt&ldquo; sein k&ouml;nnen. Erneut wird der Versuch unternommen, die Russische F&ouml;deration k&ouml;nne geneigt sein, &bdquo;ihr altes sowjetisches Imperium von Einflusssph&auml;ren&ldquo; wiederherzustellen. Belege daf&uuml;r gibt es jedoch keine. Es ist das Spiel mit der Angst. &Uuml;brigens: Die Wortwahl &bdquo;Einfluss&ldquo; ist auff&auml;llig &ndash; davon hatte auch Selenskyj bei Trump gesprochen. Offensichtlich ist das ein abgesprochener Kampagnen-Begriff.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Arbeitgeberpr&auml;sident unterst&uuml;tzt Schulden-Pl&auml;ne f&uuml;r Milit&auml;rausgaben<\/strong><br>\nArbeitgeberpr&auml;sident Rainer Dulger unterst&uuml;tzt die &Uuml;berlegungen von Union und SPD, noch mit dem alten Bundestag neue Schulden zur Finanzierung h&ouml;herer Milit&auml;rausgaben zu beschlie&szlig;en. &bdquo;Alles, was der Verteidigungsf&auml;higkeit Deutschlands dient, kann ich nur guthei&szlig;en&ldquo;, sagte Dulger WELT AM SONNTAG.<br>\nEs sei immer klar gewesen, dass das vor drei Jahren beschlossene Sonderverm&ouml;gen von 100 Milliarden Euro nicht reiche. Eine Aufstockung sei deshalb richtig, so der Pr&auml;sident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberb&auml;nde (BDA).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article255569818\/Kann-ich-nur-gutheissen-Arbeitgeberpraesident-unterstuetzt-Schulden-Plaene-fuer-Militaerausgaben.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Arbeitgeberpr&auml;sident ist wohl weniger um die Sicherheit als um die in Aussicht stehenden Milliarden-Auftr&auml;ge f&uuml;r seine &bdquo;Kollegen&ldquo; von der R&uuml;stungsindustrie besorgt. Dass die Schuldenbremse in Deutschland ein Problem darstellt, d&uuml;rfte nachdenkenden B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger l&auml;ngst klar sein. Es ist aber ein entscheidender qualitativer Unterschied, ob Schulden f&uuml;r Zukunftsinvestitionen wie Bildung und Infrastruktur gemacht werden oder f&uuml;r milit&auml;rischen Konsum (Kauf von R&uuml;stungsg&uuml;tern) und f&uuml;r fragw&uuml;rdige Projekte zum Erhalt des Weltklimas.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Geld f&uuml;r die Bundeswehr: F&uuml;r langes Sondieren ist jetzt keine Zeit<\/strong><br>\nLanges Sondieren und &bdquo;diffizile&ldquo; Verhandlungen, wie es aus der SPD hei&szlig;t, m&ouml;gen Bed&uuml;rfnisse wahlkampfersch&ouml;pfter Parteien seien. In Deutschlands Interesse sind sie nicht. Wenn CDU\/CSU und SPD ihre Ernsthaftigkeit und Handlungsf&auml;higkeit unter Beweis stellen wollen, werden sie nicht bis zum Ende ihrer Koalitionsverhandlungen warten k&ouml;nnen, um zu kl&auml;ren, wie es mit der Bundeswehr weitergeht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/sondierungsgesspraeche-bundeswehr-braucht-schnell-ein-zweites-sondervermoegen-110327788.html%20\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die FAZ &ndash; <a href=\"https:\/\/taz.de\/Lockerung-der-Schuldenbremse\/!6068531\">&uuml;brigens parallel zur taz<\/a> &ndash; pl&auml;diert jetzt also a) f&uuml;r Aufr&uuml;stung und deshalb f&uuml;r eine drastische Ausweitung der Neuverschuldung, deren Notwendigkeit sie zusammen mit der Union bis vor acht Tagen strikt geleugnet hat, und b) f&uuml;r die Umgehung des neuen Bundestags und des am 23. Februar manifestierten W&auml;hlerwillens durch Beschlussfassung noch im alten, abgew&auml;hlten Bundestag, auch wenn es &ldquo;Demokratietheoretiker&rdquo; st&ouml;ren mag. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;&Ouml;l-Lieferungen aus Russland sollten kein Tabu-Thema mehr sein&rdquo;<\/strong><br>\nSeit zwei Jahren flie&szlig;t kein russisches &Ouml;l mehr in die PCK-Raffinerie in Schwedt. Nach der Bundestagswahl sind die Forderungen nach dem Ende des Embargos lauter geworden. Laut Kritikern der Ma&szlig;nahme droht der Verlust vieler Jobs.<br>\nIn Schwedt (Uckermark) sind in dieser Woche Forderungen laut geworden, dass eine m&ouml;gliche neue Bundesregierung das &Ouml;l-Embargo gegen Russland aufheben soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/content\/rbb\/r24\/wirtschaft\/beitrag\/2025\/02\/pck-raffinerie-schwedt-oel-embargo-forderungen.html%20\">rbb24<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Das ist selten. SPD und CDU-Politiker mit Realit&auml;tsbewusstsein fordern Pragmatismus. Ganz im Gegensatz zu f&uuml;hrenden &ldquo;Genossen&rdquo; wie Dietmar Woidke (Brandenburg), Stephan Weil (Niedersachsen), samt CDU-Kollegen auf Bundesebene, die lieber Steuergelder in die Hand nehmen zur Fortf&uuml;hrung der Russland-Sanktionen, mit denen wir uns eh ins eigene Knie schie&szlig;en.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Das Todesurteil f&uuml;r energieintensive Unternehmen<\/strong><br>\nDie permanent steigende Gasspeicherumlage entwickelt sich zu einer brutalen Wachstumsbremse. L&ouml;sungen sind nicht in Sicht. Die n&auml;chste Bundesregierung erbt einen Scherbenhaufen.<br>\nWenn es so kommt, wie die Experten des Bundeswirtschaftsministeriums bef&uuml;rchten, k&ouml;nnte sich die ab 2022 eingef&uuml;hrte Gasspeicherumlage in weniger als drei Jahren um den Faktor 15 erh&ouml;hen. Da Gasverbraucher in anderen EU-Staaten und erst recht in anderen Weltregionen keine Gasspeicherumlage zahlen m&uuml;ssen, w&uuml;rde sich die Wettbewerbsposition deutscher Industrieunternehmen drastisch verschlechtern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/kommentare\/kommentar-das-todesurteil-fuer-energieintensive-unternehmen\/100107964.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die exportorientierte Konkurrenz kann sich freuen, dass in Deutschland den energieintensiven Unternehmen immer mehr Steine in den Weg geworfen werden. Alles nat&uuml;rlich blo&szlig;, um das Weltklima zu retten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Einspeiseverg&uuml;tung ist Geschichte: Das sind die neuen Regeln im Detail<\/strong><br>\nIm Schatten der Asyl-Debatte im Bundestag hat die Bundesregierung gemeinsam mit der Union zentrale Energiegesetze beschlossen. Dazu geh&ouml;rt die Anpassung des CO&#8322;-Preises ab 2027, aber auch die Abschaffung der Einspeiseverg&uuml;tung zu Zeiten mit negativen Strompreisen. Das passiert, wenn zu viel Strom produziert wird &ndash; mehr, als nachgefragt wird. Das geschieht an besonders sonnenreichen oder windreichen Tagen, wenn die Erneuerbaren aus allen Rohren feuern k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nDamit PV-Besitzer aber keine Verluste f&uuml;rchten m&uuml;ssen, sollen die Zeiten, in denen man keine Verg&uuml;tung bekommt, quasi &bdquo;zur&uuml;ckgezahlt&ldquo; werden. Die Verg&uuml;tung gilt in der Regel 20 Jahre lang, das hei&szlig;t am Ende dieser Laufzeit wird nochmal zusammengerechnet, wie viele negative Stromstunden es gab und der Verg&uuml;tungszeitraum verl&auml;ngert sich dann um diese Menge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/einspeiseverguetung-ist-geschichte-das-sind-die-neuen-regeln-im-detail-zr-93562143.html%20\">Merkur.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Im Prinzip sind also keine neuen Regeln, sondern das Prinzip Hoffnung ist eingef&uuml;hrt worden, wenn &bdquo;gehofft wird, dass die Anlagenbetreiber stattdessen ihren Solarstrom einspeichern und\/oder selbst vollst&auml;ndig nutzen&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bundesnetzagentur mahnt 700 Firmen ab<\/strong><br>\nBis 2032 sollen alle privaten Haushalte in Deutschland mit einem Smart Meter ausgestattet sein. Doch die Unternehmen hinken bei der geplanten Einf&uuml;hrung hinterher. Das ist bekannt. Neu ist, dass die Bundesnetzagentur (BNetzA) jetzt aktiv wird und Mahnungen an rund 700 Unternehmen verschickt. Das berichtet der &ldquo;Spiegel&rdquo; in seiner aktuellen Ausgabe. Konkret werden die Unternehmen abgemahnt, die die Messstellen bei den Stromkunden betreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/heim-garten\/aktuelles\/id_100608012\/bundesnetzagentur-mahnt-firmen-wegen-smart-meter-ab.html%20\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Digitalisierungswille &ndash; und damit verbunden die M&ouml;glichkeiten der Kontrolle &ndash; kennen in Deutschland kaum noch Grenzen. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115715#h06\">Gericht stoppt Einbaupflicht f&uuml;r Smart Meter<\/a> mit einer Anmerkung, in der auch weiterf&uuml;hrende Links enthalten sind.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Neue Regierung will mehr &Uuml;berwachung<\/strong><br>\nIn &Ouml;sterreich hat sich die Koalition aus der konservativen &Ouml;VP, der sozialdemokratischen SP&Ouml; und den liberalen NEOS auf ein Regierungsprogramm geeinigt. Wir haben uns umgeh&ouml;rt und angeschaut, was das neue Regierungsprogramm (PDF) in Sachen Netzpolitik, Datenschutz, Digitalisierung und Grundrechten bringt.<br>\nDas &ouml;sterreichische Momentum Institut hat das Programm analysiert (PDF) und sieht eine &bdquo;massive Aufr&uuml;stung der Exekutive und den Ausbau staatlicher &Uuml;berwachung&ldquo;. Die Abmachungen im Koalitionsvertrag sehen unter anderem eine Aufstockung der Budgets des Sicherheitsapparates sowie einen Aufwuchs beim Personal vor. Die neue Regierung will unter anderem fl&auml;chendeckend Bodycams und nicht-t&ouml;dliche Waffen wie Taser einf&uuml;hren und den Fuhrpark modernisieren. Das Institut sieht hierin Anzeichen einer Militarisierung der Polizei, w&auml;hrend Fragen nach unabh&auml;ngiger Kontrolle ungel&ouml;st blieben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2025\/oesterreich-neue-regierung-will-mehr-ueberwachung\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>49.000 Zutrittskontrollsysteme h&auml;ngen ungesch&uuml;tzt am Netz<\/strong><br>\nWeltweit sorgen unz&auml;hlige Zutrittskontrollsysteme (AMS &ndash; Access Management Systems) daf&uuml;r, dass nur berechtigte Personen beispielsweise per Codeeingabe, Fingerabdruck oder RFID-Schl&uuml;sselkarte Zugang zu bestimmten Arealen, Geb&auml;uden oder R&auml;umlichkeiten haben. Sicherheitsforscher von Modat haben &uuml;ber 49.000 solcher Systeme entdeckt, die sich aufgrund von Konfigurationsfehlern manipulieren lassen und &uuml;ber das Internet erreichbar sind.<br>\nAuch deutsche Organisationen sind davon betroffen, wie sich einer Heatmap im Blogbeitrag der Forscher entnehmen l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/auch-in-deutschland-49-000-zutrittskontrollsysteme-haengen-ungeschuetzt-am-netz-2502-193826.html\">golem.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der lange Marsch in die Dystopie<\/strong><br>\nDie derzeitige Umstrukturierung der Landwirtschaft ist nur Teil einer umfassenden Strategie, die die Zerst&ouml;rung des Nat&uuml;rlichen zugunsten des K&uuml;nstlichen vorantreibt.<br>\nEine fortschreitende Zentralisierung der Landwirtschaft zugunsten weniger Gro&szlig;konzerne. Die G&auml;ngelung und Marginalisierung der Bauern. Die Abkoppelung von den nat&uuml;rlichen Rhythmen des Pflanzenwachstums. Zunehmend synthetische Lebensmittel, die nach Profitgesichtspunkten &bdquo;designt&ldquo; wurden &hellip; All diese Ph&auml;nomene weisen in eine bestimmte Richtung und sind &bdquo;geistesverwandt&ldquo; zum Beispiel mit der zunehmenden Digitalisierung und der Schaffung k&uuml;nstlicher Identit&auml;ten im Zuge der &bdquo;Trans-Mode&ldquo;. Ziel all dieser Umw&auml;lzungen ist es, die Menschen aus ihrer naturgegebenen Verbindung mit der lebendigen Umwelt herauszul&ouml;sen, sie in isolierte, steuerbare und konzernabh&auml;ngige Schattenwesen zu verwandeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/der-lange-marsch-in-die-dystopie\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Arbeitsamt streicht Frau das B&uuml;rgergeld &ndash; vor Gericht kommt es zu einem richtungsweisenden Urteil<\/strong><br>\nEine alleinerziehende Mutter und ihre Tochter erlebten, wie riskant es sein kann, nicht mit dem Jobcenter zu kooperieren: Ihnen wurde die Sozialleistung vollst&auml;ndig entzogen. Doch nicht jede K&uuml;rzung ist rechtm&auml;&szlig;ig, wie das Sozialgericht Karlsruhe in diesem Fall feststellte. Es erkl&auml;rte die Ma&szlig;nahme f&uuml;r rechtswidrig und kritisierte sowohl das Jobcenter als auch andere Sozialgerichte scharf. Auch zur Witwenrente hatte das Bundessozialgericht ein wegweisendes Urteil gef&auml;llt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/verbraucher\/arbeitsamt-streicht-frau-das-buergergeld-vor-gericht-kommt-es-zu-einem-richtungsweisenden-urteil-zr-93599816.html\">Merkur.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Mathematiker weist auf Widerspr&uuml;che bei der F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde hin<\/strong><br>\nDie derzeitige Anwendung der F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde bei Wahlen in Deutschland widerspricht der geltenden Rechtsprechung. Darauf weist der Mathematiker Jens Winkler in einer Ausarbeitung hin, die Multipolar vorliegt. Mathematisch sei es m&ouml;glich, die f&uuml;nf Prozent sowohl auf den Anteil aller abgegebenen Zweitstimmen als auch auf den Anteil der Parlamentssitze zu beziehen, erl&auml;utert Winkler. Nur die zweite M&ouml;glichkeit entspreche jedoch der Argumentation des Bundesverfassungsgerichts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0198\">multipolar<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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