{"id":129659,"date":"2025-03-04T12:30:19","date_gmt":"2025-03-04T11:30:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129659"},"modified":"2025-03-04T16:38:46","modified_gmt":"2025-03-04T15:38:46","slug":"ist-nord-stream-2-bald-in-amerikanischer-hand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129659","title":{"rendered":"Ist Nord Stream 2 bald in amerikanischer Hand?"},"content":{"rendered":"<p>Die diplomatische Ann&auml;hrung zwischen den USA und Russland k&ouml;nnte auch Folgen f&uuml;r die deutsche Energieversorgung haben. &Uuml;bereinstimmenden Medienberichten zufolge gibt es von amerikanischer Seite bereits mehrere Interessenten f&uuml;r den Kauf der russischen Ostseepipeline Nord Stream 2. W&uuml;rden diese Pl&auml;ne realisiert, k&auml;me zwar wieder russisches Pipelinegas nach Deutschland &ndash; verkaufen w&uuml;rden es jedoch die Amerikaner. Es geht dabei nicht nur um viel Geld, sondern vor allem um Macht. Deutschlands katastrophale Diplomatie gegen&uuml;ber Russland hat uns in diese prek&auml;re Lage gebracht, aber es g&auml;be noch einen Ausweg aus der Misere. Deutschland m&uuml;sste das Heft des Handelns in die Hand nehmen und unter eigener Regie die Pipeline wieder in Betrieb nehmen. Ob dazu der politische Wille vorhanden ist, darf jedoch bezweifelt werden. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6702\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-129659-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250304_Ist_Nord_Stream_2_bald_in_amerikanischer_Hand_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250304_Ist_Nord_Stream_2_bald_in_amerikanischer_Hand_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250304_Ist_Nord_Stream_2_bald_in_amerikanischer_Hand_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250304_Ist_Nord_Stream_2_bald_in_amerikanischer_Hand_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=129659-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250304_Ist_Nord_Stream_2_bald_in_amerikanischer_Hand_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250304_Ist_Nord_Stream_2_bald_in_amerikanischer_Hand_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Im Januar &ndash; kurz vor Trumps Amts&uuml;bernahme &ndash; <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127213\">berichteten die <em>NachDenkSeiten<\/em> bereits ausf&uuml;hrlich<\/a> &uuml;ber die j&uuml;ngeren Entwicklungen zur Zukunft der beiden Pipelines Nord Stream 1 und 2. Damals spekulierten wir, dass es bei den &Uuml;bernahmepl&auml;nen des US-Investors Stephen P. Lynch wom&ouml;glich gar nicht darum ginge, Nord Stream 2 wieder in Betrieb zu nehmen, sondern ganz im Gegenteil eine Wiederinbetriebnahme zu verhindern. Damals h&auml;tte wohl auch niemand ernsthaft damit gerechnet, dass Donald Trump in einer atemberaubenden Geschwindigkeit diplomatische Verhandlungen mit Russland aufnimmt, eine Normalisierung der Beziehungen anstrebt und die EU wie ein Riesentanker in voller Fahrt das Steuer entweder nicht rumrei&szlig;en kann oder will und weiter auf ihrem Feindkurs gegen&uuml;ber Russland verharrt. Dies k&ouml;nnte strategisch eine Weichenstellung sein, deren negative Folgen wir zum Teil erst in vielen Jahren zu sp&uuml;ren bekommen. So auch beim Thema Nord Stream.<\/p><p>Schauen wir uns doch einmal die momentane Situation von Nord Stream 2 an. Strang B von Nord Stream 2 wurde beim Angriff auf die Pipelines nicht besch&auml;digt und k&ouml;nnte binnen k&uuml;rzester Zeit aus technischer Sicht in Betrieb gehen. Strang A ist hingegen schwer besch&auml;digt und es ist ungewiss, welcher Aufwand n&ouml;tig ist, ihn zu sanieren. Rechtlich sieht es f&uuml;r beide Str&auml;nge komplizierter aus. Der scheidende Bundeswirtschaftsminister Habeck stoppte am 22. Februar 2022 &ndash; zwei Tage vor dem russischen Angriff auf die Ukraine &ndash; das Zertifizierungsverfahren f&uuml;r die Nord Stream 2 AG. Eine Inbetriebnahme des intakten Stranges B von Nord Stream 2 w&uuml;rde somit &bdquo;lediglich&ldquo; am noch fehlenden deutschen Zertifizierungsverfahren und den laufenden Sanktionen der EU und der USA gegen die Nord Stream 2 AG scheitern. Dass die USA ihre Sanktionen schon bald fallenlassen, ist sehr wahrscheinlich. Der Spielball liegt somit im Feld von EU und Bundesregierung. Doch wer sollte die Pipeline &uuml;berhaupt betreiben, wenn EU und Bundesregierung sich zu einer Inbetriebnahme entschlie&szlig;en sollten?<\/p><p>Hier kommt das derzeit laufende Konkursverfahren der Nord Stream 2 AG vor dem Kantonsgericht im Schweizer Zug, dem Sitz der Betreibergesellschaft, ins Spiel. Die Nord Stream 2 AG ist eine 100-prozentige Tochter der russischen Gazprom AG. Anstatt sich an der Nord Stream 2 AG zu beteiligen, haben die europ&auml;ischen Partner ihre &bdquo;Beteiligung&ldquo; an dem Pipelineprojekt in Form von Krediten beigesteuert. Mit jeweils 950 Millionen Euro haben sie sich zu 50 Prozent an den Gesamtbaukosten in H&ouml;he von 9,5 Milliarden Euro beteiligt. Die Nord Stream 2 AG ist also massiv verschuldet, verzeichnet keine Gesch&auml;ftseinnahmen und ist daher Gegenstand eines Konkursverfahrens. Ziel dieses Verfahrens ist es, eine Einigung zwischen den Gl&auml;ubigern und der Nord Stream 2 AG zu erzielen. Wenn dies nicht gelingt, muss das Gericht den Konkurs er&ouml;ffnen und s&auml;mtliche Aktiva der AG werden &ouml;ffentlich versteigert. Der Zeitrahmen f&uuml;r eine Einigung wurde dabei vom Kantonsgericht immer wieder verl&auml;ngert; zuletzt im Februar. Aus einem Gerichtsdokument, das <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/dc9c51ab-03cb-47ba-ad0a-09c4deed9b50\/\">die britische <em>Financial Times<\/em> zitiert<\/a>, geht hervor, dass diese abermalige &ndash; und vielleicht letzte &ndash; Fristverl&auml;ngerung von Gazprom mit dem Verweis auf die bevorstehende Amtseinf&uuml;hrung Trumps und die Bundestagswahlen begr&uuml;ndet wurde, die &bdquo;vermutlich erhebliche Auswirkungen auf die Zukunft von Nord Stream 2 haben k&ouml;nnen&ldquo;. Wie recht Gazprom damit hatte, wussten damals nur sehr wenige.<\/p><p>Um eine Versteigerung der Aktiva der Nord Stream 2 AG, also vor allem der beiden R&ouml;hren, zu verhindern, m&uuml;sste es also zu einer Einigung zwischen den Gl&auml;ubigern kommen. Die Gro&szlig;gl&auml;ubiger sind die f&uuml;nf europ&auml;ischen Partner, die ihre &bdquo;Beteiligung&ldquo; in Form von Krediten indirekt beigesteuert haben. Das sind &hellip;<\/p><ol>\n<li>Uniper\n<p>Die <em>NachDenkSeiten<\/em> hatten erst letzte Woche <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129425\">ausf&uuml;hrlich zu Uniper berichtet<\/a>. Zurzeit ist Uniper zu 99,12 Prozent im Besitz des Bundes. Welche Interessen die Bundesregierung an einer Einigung mit den anderen Gl&auml;ubigern hat, ist offen.<\/p><\/li>\n<li>OMV\n<p>Der &ouml;sterreichische Energiekonzern OMV ist zu 31,5 Prozent im Besitz der Republik &Ouml;sterreich. Die OMV hat bis November letzten Jahres russisches Pipelinegas von Gazprom bezogen, die Liefervertr&auml;ge wurden jedoch im Dezember aufgrund von rechtlichen Streitigkeiten <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/vor-lieferstopp-von-gazprom-oesterreich-soll-russisches-gas-beschlagnahmt-haben-li.2275390\">gek&uuml;ndigt<\/a>. Wie die OMV sich als Gl&auml;ubiger verh&auml;lt, ist unbekannt und aufgrund des hohen Besitzanteils der Republik &Ouml;sterreich wohl eine politische Frage.<\/p><\/li>\n<li>Engie\n<p>Der franz&ouml;sische Energiekonzern Engie ist zu 23,6 Prozent im Besitz des franz&ouml;sischen Staates. Auch hier ist es daher eher eine politische Frage, wie Engie sich als Gl&auml;ubiger verhalten wird.<\/p><\/li>\n<li>Wintershall Dea\n<p>Das ehemals deutsche Unternehmen wurde 2024 an die britische Harbour Energy verkauft, die Aktiva in Russland <a href=\"https:\/\/wintershalldea.com\/en\/newsroom\/pi-24-18\">verblieben jedoch im Rumpfunternehmen<\/a>, das zu 67 Prozent dem deutschen Chemieunternehmen BASF und zu 33 Prozent einer Luxemburger Holding geh&ouml;rt, hinter der die russischen Oligarchen Michail Fridman und Pjotr Awen stehen. Da BASF als energieintensives Unternehmen vor den Sanktionen zu den gr&ouml;&szlig;ten Kunden russischen Erdgases geh&ouml;rte und auch k&uuml;nftig auf preiswerte Energie angewiesen ist, ist es wahrscheinlich, dass man jeder L&ouml;sung zustimmen wird, die eine Inbetriebnahme der Pipeline vorsieht.<\/p><\/li>\n<li>Shell\n<p>Die Shell plc ist ein britischer Energiekonzern, der mehrheitlich im Besitz institutioneller Investoren wie BlackRock, Vanguard oder Norges ist. Shell hat seine Gesch&auml;ftsbeziehungen mit Russland eingestellt und <a href=\"https:\/\/www.shell.de\/geschaeftskunden\/energie\/shell-energy-blog\/lng-brueckenenergietraeger.html\">setzt voll auf LNG-Importe<\/a>. Dass Shell sein neues Gesch&auml;ftsfeld durch die Konkurrenz preiswerten Pipelinegases selbst torpediert, ist eher unwahrscheinlich. Shell d&uuml;rfte daher daran gelegen sein, die Nord-Stream-R&ouml;hren auf dem Grunde der Ostsee zu belassen.<\/p><\/li>\n<\/ol><p>Wie man unschwer erkennen kann, d&uuml;rfte es nicht einfach sein, unter diesen f&uuml;nf Gro&szlig;gl&auml;ubigern, von denen drei &bdquo;Staatsunternehmen&ldquo; sind, eine Einigung zu erzielen. Eine Inbetriebnahme in der jetzigen Unternehmensform ist aber nur m&ouml;glich, wenn es zu einer Einigung kommt. W&uuml;rde Deutschland wirklich ein Interesse an einer Inbetriebnahme haben, w&uuml;rde es sicher auch Mittel und Wege finden, die anderen Gl&auml;ubiger mit ins Boot zu holen, zumal s&auml;mtliche Beteiligte ihre Forderungen ohnehin bereits als Verlust voll abgeschrieben haben. Einer L&ouml;sung stehen somit weniger betriebs- oder finanzwirtschaftliche, sondern einzig politische H&uuml;rden im Weg. Mit &Ouml;sterreich und Frankreich k&ouml;nnte man sich sicherlich einig werden, zumal beide L&auml;nder ebenfalls von preiswerteren Gasimporten profitieren w&uuml;rden. BASF hat als indirekter Gl&auml;ubiger selbst ein gro&szlig;es Interesse und Shell lie&szlig;e sich sicherlich ausbezahlen. Am Ende k&ouml;nnte so die Wiederaufnahme der russischen Gasimporte unter deutscher bzw. europ&auml;ischer Regie stehen. Strang B k&ouml;nnte &ndash; eine Zertifizierung durch die neue Bundesregierung vorausgesetzt &ndash; bereits kurz- bis mittelfristig Gas liefern. Strang A m&uuml;sste erst repariert werden.<\/p><p>Was passiert, wenn sich die Gl&auml;ubiger nicht einigen k&ouml;nnen? Dann werden die Pipelines &ouml;ffentlich versteigert. Russische Bieter sind &ndash; Stand heute &ndash; aufgrund der Sanktionen von dieser Versteigerung ausgeschlossen. Theoretisch k&ouml;nnten deutsche Bieter und sogar die Bundesregierung selbst mitbieten &ndash; aber die k&auml;me (s.o.) auch mit viel weniger Aufwand und Kosten im Rahmen des Konkursverfahrens zu diesem Ziel. Sollte Nord Stream 2 unter den Hammer kommen, d&uuml;rften vor allem Interessenten aus den USA als potenzielle Bieter in Frage kommen. Neben dem bereits erw&auml;hnten Stephen P. Lynch gibt es nun <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/dc9c51ab-03cb-47ba-ad0a-09c4deed9b50\/\">laut <em>Financial Times<\/em><\/a> einen besonders interessanten weiteren Interessenten.<\/p><p>Glaubt man der <em>FT<\/em>, ist nun der ehemalige Stasi-Agent, Gazprom-Manager und Chef der alten Nord Stream 2 AG, Matthias Warnig, mit der neuen US-Regierung in Verbindung getreten. Warnig steht offenbar namentlich nicht genannten US-Investoren vor und verf&uuml;gt zudem &uuml;ber beste Kontakte zu Wladimir Putin und dem engeren F&uuml;hrungskreis in Moskau. Zudem soll er lt. <em>FT<\/em> mit seinem Plan bereits bis die engsten Kreise Donald Trumps vorgedrungen sein. Was an diesen Berichten dran ist, ist schwer zu sagen. Unrealistisch sind sie jedenfalls nicht. Ganz im Gegenteil. W&uuml;rde ein Konsortium rund um Matthias Warnig die Pipeline ersteigern und dabei volle R&uuml;ckendeckung aus Moskau und Washington haben, w&auml;re es pl&ouml;tzlich an der neuen Bundesregierung, sich &uuml;ber die Zertifizierung von Nord Stream 2 mit gleich beiden Superm&auml;chten anzulegen.<\/p><p>Sollte es wirklich so weit kommen, dass US-Investoren Nord Stream 2 kaufen und zusammen mit Gazprom wieder in Betrieb nehmen, steht Deutschland ziemlich dumm da. Die <em>FT<\/em> zitiert dazu einen ehemaligen hochrangigen US-Beamten mit den Worten: &bdquo;Die USA w&uuml;rden sagen: &lsquo;Nun, jetzt wird Russland verl&auml;sslich sein, weil vertrauensw&uuml;rdige Amerikaner mittendrin sind&rsquo;. Die US-Investoren w&uuml;rden &sbquo;Geld f&uuml;r nichts&lsquo; kassieren&ldquo;. Und genau so sieht es aus. Deutschland w&uuml;rde Opfer seiner eigenen (falschen) Erz&auml;hlungen. Man w&uuml;rde formal das Gas bei US-Unternehmen kaufen und damit noch nicht einmal die eigenen Sanktionen verletzen. Man w&uuml;rde also wie beim Dreieckshandel mit russischem LNG am Ende auch russisches Gas beziehen, daf&uuml;r aber wesentlich h&ouml;here Preise zahlen. Doch nicht nur das.<\/p><p>Man w&uuml;rde sich zudem bei den Gasimporten von den USA abh&auml;ngig machen. 2024 kamen <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/1551127\/umfrage\/lng-lieferlaender-deutschland\/#:~:text=%C3%9Cber%2091%20Prozent%20des%20in,derzeit%20einen%20geringen%20Anteil%20aus\">91 Prozent der deutschen LNG-Importe aus den USA<\/a>. Diese Menge soll sich k&uuml;nftig nach den W&uuml;nschen des US-Pr&auml;sidenten Trump weiter erh&ouml;hen. K&auml;men dazu noch die 20 Mrd. Kubikmeter pro Jahr, die &uuml;ber Strang B von Nord Stream 2 transportiert werden k&ouml;nnen, w&auml;re Deutschland zu gro&szlig;en Teilen von US-Lieferanten abh&auml;ngig. Russland k&ouml;nnte Gas verkaufen und seine Beziehungen zu den USA ausbauen. Die USA k&ouml;nnten als Mittelsmann zwischen Russland und Deutschland Gewinne erzielen, ihre Beziehungen zu Russland ausbauen und Deutschland in eine Energieabh&auml;ngigkeit treiben. Win-Win f&uuml;r Russland und die USA. Der Verlierer ist Deutschland.<\/p><p>Will Deutschland dieses Szenario vermeiden, m&uuml;sste es die Versteigerung der Pipeline verhindern. Der optimale Weg w&auml;re es daher, sich zuvor mit den anderen Gl&auml;ubigern zu verst&auml;ndigen und eine eigene L&ouml;sung zur Wiederinbetriebnahme auszuarbeiten. Viel Zeit bleibt dazu nicht mehr. Ende Mai l&auml;uft auch die letzte Fristverl&auml;ngerung des Kantonsgerichts in Zug aus. Kommt es bis dahin zu keiner Einigung, werden die R&ouml;hren versteigert.<\/p><p><small>Titelbild: TrifonenkoIvan\/shutterstock.com<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/f46d79064a364be79b5457ded24fcd4b\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die diplomatische Ann&auml;hrung zwischen den USA und Russland k&ouml;nnte auch Folgen f&uuml;r die deutsche Energieversorgung haben. &Uuml;bereinstimmenden Medienberichten zufolge gibt es von amerikanischer Seite bereits mehrere Interessenten f&uuml;r den Kauf der russischen Ostseepipeline Nord Stream 2. W&uuml;rden diese Pl&auml;ne realisiert, k&auml;me zwar wieder russisches Pipelinegas nach Deutschland &ndash; verkaufen w&uuml;rden es jedoch die Amerikaner. 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