{"id":129886,"date":"2025-03-07T16:45:33","date_gmt":"2025-03-07T15:45:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129886"},"modified":"2025-03-07T16:07:44","modified_gmt":"2025-03-07T15:07:44","slug":"hinweise-des-tages-ii-668","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129886","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129886#h01\">Deutsche Bev&ouml;lkerung im Kriegsfall kaum gesch&uuml;tzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129886#h02\">Zweifel an Milliardenprojekt: Pistorius in Bedr&auml;ngnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129886#h03\">Umfrage: 17 Prozent der Deutschen bei Angriff zu Verteidigung mit Waffen bereit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129886#h04\">Ukraine &mdash; billig zu haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129886#h05\">EU l&auml;sst Selenskyj h&auml;ngen: Keine konkrete Hilfe f&uuml;r Ukraine, nur leere Worte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129886#h06\">Zu wenig und zu sp&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129886#h07\">Zucman: Europa muss Trumps Oligarchen besteuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129886#h08\">Der Krieg zweier Welten hat begonnen &ndash; Teil 4<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129886#h09\">T&ouml;dliche Sch&auml;tze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129886#h10\">Keine Reparationen, nicht mal eine Bitte um Entschuldigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129886#h11\">Chance f&uuml;r Europa: Das Undenkbare tun<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129886#h12\">Rolle r&uuml;ckw&auml;rts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129886#h13\">Krankenkasse wird immer teurer, doch Milliarden Euro landen in falschen Taschen &ndash; Kommentar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129886#h14\">Ryanair verschiebt Ende der ausgedruckten Bordkarte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129886#h15\">Die EZB will den digitalen Euro 2028 einf&uuml;hren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129886#h16\">Corona-Impfgesch&auml;digte Schauspielerinnen: &bdquo;Ich mache linkes Kabarett und werde in die rechte Ecke geschoben&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutsche Bev&ouml;lkerung im Kriegsfall kaum gesch&uuml;tzt<\/strong><br>\nIm Ernstfall fehlt es an Unterk&uuml;nften, Medikamenten und Hilfskr&auml;ften: Das Rote Kreuz fordert 20 Milliarden Euro aus dem Sonderverm&ouml;gen f&uuml;r den Zivilschutz im Verteidigungs- und Kriegsfall.<br>\nSollte Deutschland in einen Kriegsfall rutschen, sagt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) gro&szlig;e Probleme voraus. Die Bev&ouml;lkerung sei nicht hinreichend gesch&uuml;tzt, wie das DRK der &raquo;FAZ&laquo; berichtete. Demnach habe die ausgerufene Zeitenwende im Bev&ouml;lkerungsschutz nicht stattgefunden, so der DRK-Generalsekret&auml;r Christian Reuter. &raquo;Drei Jahre sp&auml;ter sind wir noch immer blank, der Zivilschutz ist auf den Verteidigungsfall nicht vorbereitet.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/rotes-kreuz-bevoelkerung-in-deutschland-im-kriegsfall-kaum-geschuetzt-a-ad29f16e-afd6-4cea-baec-d1479164e22e\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Zweifel an Milliardenprojekt: Pistorius in Bedr&auml;ngnis<\/strong><br>\nEine digitale Anbindung von Gefechtsst&auml;nden bei der Bundeswehr erregt Aufsehen. Das Milliardenprojekt soll teuer sein und nicht &uuml;berzeugen, so die Rechnungspr&uuml;fer.<br>\nDer Bundesrechnungshof hat deutliche Kritik an einem milliardenschweren R&uuml;stungsprojekt der Bundeswehr ge&auml;u&szlig;ert. Die Beh&ouml;rde warnt vor &ldquo;erheblichen Entwicklungsrisiken&rdquo; bei der geplanten digitalen Anbindung von Gefechtsst&auml;nden &uuml;ber das neue Richtfunksystem TaWAN LBO. Das berichtet das Magazin &ldquo;Stern&rdquo; aus einer vertraulichen Tischvorlage.<br>\nAu&szlig;erdem gebe es eine kosteng&uuml;nstigere Variante, die nicht vorrangig umgesetzt werde. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hatte das Projekt Ende Januar dennoch gebilligt, die Zweifel des Rechnungshofs werden nun erst nachtr&auml;glich &ouml;ffentlich bekannt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/militaer-verteidigung\/id_100623186\/boris-pistorius-unter-druck-rechnungshof-bemaengelt-milliardenprojekt.html\">t-online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/bundeswehr-richtfunk--rechnungshof-warnt-vor--investitionsruinen--35520772.html\">stern (Bezahlschranke)<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Umfrage: 17 Prozent der Deutschen bei Angriff zu Verteidigung mit Waffen bereit<\/strong><br>\nBei einem milit&auml;rischen Angriff auf Deutschland w&auml;ren einer Umfrage zufolge 17 Prozent der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger bereit, das Land selbst mit der Waffe zu verteidigen. Damit bleibt diese Zahl seit einigen Jahren relativ stabil, wie die am Donnerstag ver&ouml;ffentlichte Forsa-Umfrage f&uuml;r die Sender RTL und ntv ergab. Im Februar 2024 sagten das 19 Prozent der Befragten, im November 2023 waren es ebenfalls 17 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/news\/umfrage--17-prozent-der-deutschen-bei-angriff-zu-verteidigung-mit-waffen-bereit-35527170.html\">stern<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ukraine &mdash; billig zu haben<\/strong><br>\nDer Krieg in Osteuropa wird oft nach moralischen Kategorien beurteilt. Der wahre Grund ist banaler: Es geht um die Kontrolle fruchtbaren Ackerlandes.<br>\nEuropa fragt: &bdquo;Wer ist schuld?&ldquo;, Amerika: &bdquo;Was habe ich davon?&ldquo; Die Herangehensweisen der Akteure in dieser Phase des Russland-Ukraine-Kriegs sind grundverschieden. Wolodymyr Selenskyj tr&auml;umt noch immer von einem Sieg, zumindest von Verhandlungen unter milit&auml;risch g&uuml;nstigeren Vorbedingungen, die die USA und EU ihm verschaffen sollen. Daf&uuml;r l&auml;sst er diesen blutigen Krieg auf Kosten der Menschen in seinem Land gern in die Verl&auml;ngerung gehen. Wladimir Putin sehnt das Ende herbei, scheut weiteren Kr&auml;fteverschlei&szlig; und die Langzeitfolgen f&uuml;r die russische Wirtschaft, m&ouml;chte es seinen Gegnern angesichts des f&uuml;r ihn g&uuml;nstigen Kriegsverlaufs aber auch nicht zu leicht machen. Die europ&auml;ischen L&auml;nder wollen vor allem recht behalten und sind zu weiteren Opferg&auml;ngen an der Seite ihres neuen ukrainischen Lieblingsverb&uuml;ndeten bereit. Profitieren d&uuml;rften am Ende nur die USA, f&uuml;r die auch Frieden letztlich ein &bdquo;Deal&ldquo; ist. Der Kampf um die begehrten Bodensch&auml;tze und das fruchtbare Ackerland der Ukraine geht in die entscheidende Phase, und man darf raten, wer die Nase vorn hat. Das naiv-moralisierende Deutschland ist es jedenfalls nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/ukraine-billig-zu-haben\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>EU l&auml;sst Selenskyj h&auml;ngen: Keine konkrete Hilfe f&uuml;r Ukraine, nur leere Worte<\/strong><br>\nDer EU-Gipfel wurde zur Entt&auml;uschung f&uuml;r die Ukraine: Gerade mal 15 Minuten wurde &uuml;ber das kriegsgebeutelte Land geredet. Konkrete Hilfszusagen gab es keine.<br>\nOhne die USA l&auml;uft in der westlichen Au&szlig;enpolitik nichts. Das mussten auch die Staats- und Regierungschefs erkennen, die am Donnerstag eigentlich den Platz der Amerikaner an der Seite der Ukraine einnehmen wollten. Politico berichtet, die gro&szlig;e Frage sei gewesen, ob die EU eine K&uuml;rzung der US-Milit&auml;rhilfe und Geheimdienstarbeit ersetzen oder irgendwie kompensieren k&ouml;nne. Politico: &bdquo;Die estnische Premierministerin Kristen Michal hat diesen Punkt laut einem EU-Beamten, der direkt &uuml;ber die Gespr&auml;che informiert ist, w&auml;hrend nicht&ouml;ffentlicher Gespr&auml;che angesprochen und gefragt: K&ouml;nnen wir es alleine schaffen? Die Antwort war laut t&ouml;nendes Schweigen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/eu-laesst-selenskyj-haengen-keine-konkrete-hilfe-fuer-ukraine-nur-leere-worte-li.2305201\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zu wenig und zu sp&auml;t<\/strong><br>\nDieser EU-Gipfel wird in die Geschichte eingehen. Aber nicht als gro&szlig;er Erfolg, sondern als historische Niederlage.<br>\n68 Jahre nach den R&ouml;mischen Vertr&auml;gen, die den Grundstein f&uuml;r die europ&auml;ische Auss&ouml;hnung nach dem Zweiten Weltkrieg legten, und 35 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung steigt die EU in ein neues Wettr&uuml;sten ein. Damit verr&auml;t sie ihre historische Mission. Statt Frieden und Auss&ouml;hnung &bdquo;vom Atlantik bis zum Ural&ldquo; (Adenauer, De Gaulle) hei&szlig;t es nun &bdquo;Wiederbewaffnung&ldquo;.<br>\nSchon dieser Slogan, den die Kommissionspr&auml;sidentin und fr&uuml;here deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ausgegeben hat, ist eine Ohrfeige f&uuml;r alle geschichtsbewussten Europ&auml;er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/EU-Antwort-auf-Putin-und-Trump\/!6074118\/\">Eric Bonse in taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&ldquo;Klare Gefahr, ernste Lage&rdquo;: Wovon reden von der Leyen, Merz &amp; Co?<\/strong><br>\nBr&uuml;ssel und Berlin im Panikmodus: Am selben Tag pr&auml;sentieren EU-Chefin von der Leyen und Kanzler in spe Merz (beide CDU) gigantische Aufr&uuml;stungs-Pl&auml;ne. Doch wovor haben sie Angst?<br>\nEuropa sei mit einer &bdquo;klaren und gegenw&auml;rtigen Gefahr&ldquo; konfrontiert, wie sie &bdquo;keiner von uns in seinem Leben gesehen hat&ldquo;, betont von der Leyen in einem Schreiben an die 27 Staats- und Regierungschefs, in dem sie ihr 800-Milliarden-Euro-Programm zur &ldquo;Wiederbewaffnung&rdquo; begr&uuml;ndet. Es sei &bdquo;nicht n&ouml;tig, die ernsten Bedrohungen zu beschreiben&ldquo;.<br>\nSo klar, wie die Kommissionschefin behauptet, ist die Lage allerdings nicht. Ihre Beh&ouml;rde konnte oder wollte am Dienstag nicht einmal sagen, ob sie US-Pr&auml;sident Trump noch als Alliierten oder schon als Gegner betrachtet. Ob die &ldquo;klare und gegenw&auml;rtige Gefahr&rdquo; aus den USA oder aus Russland kommt &ndash; oder von beiden &ndash; blieb offen. Worin sie genau besteht, auch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/09-2025\/klare-gefahr-ernste-lage-wovon-reden-von-der-leyen-merz-co\/\">Eric Bonse auf Makroskop<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zucman: Europa muss Trumps Oligarchen besteuern<\/strong><br>\nIm Zollkrieg mit Trump sollte Europa US-Oligarchen besteuern. Das entlastet die Mehrheit und verlagert den Konflikt zu den Reichsten. [&hellip;]<br>\nL&auml;nder sollten den Marktzugang f&uuml;r ausl&auml;ndische multinationale Unternehmen und Milliard&auml;re an eine gerechte Besteuerung kn&uuml;pfen. Sobald Trump Z&ouml;lle auf kanadische und mexikanische Produkte einf&uuml;hrt, sollten diese L&auml;nder mit der Besteuerung von US-Oligarchen zur&uuml;ckschlagen. Mit anderen Worten: Wenn Tesla Autos in Kanada und Mexiko verkaufen m&ouml;chte, sollte Elon Musk &ndash; der Hauptaktion&auml;r von Tesla &ndash; in diesen L&auml;ndern Steuern zahlen m&uuml;ssen. [&hellip;]<br>\nIm Gegensatz zu herk&ouml;mmlichen Z&ouml;llen zielt eine Oligarchensteuer auf jene ab, die am meisten von der Globalisierung profitieren: Milliard&auml;re und die von ihnen kontrollierten Unternehmen. Diese Steuer verlagert den wirtschaftlichen Konflikt von einem Kampf zwischen L&auml;ndern &ndash; der nationalistische Spannungen und wirtschaftliche Vergeltungsma&szlig;nahmen sch&uuml;rt &ndash; auf eine Auseinandersetzung zwischen Verbrauchern und Oligarchen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.surplusmagazin.de\/zollkrieg-trump-oligarchen-usa-gabriel-zucman\/\">Surplus Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Krieg zweier Welten hat begonnen &ndash; Teil 4<\/strong><br>\nDas gro&szlig;e Spiel nicht aus den Augen verlieren: Der Hegemon k&auml;mpft um die Vorherrschaft gegen eine multipolare, aber heterogene Welt. Die Kehrtwende der USA ist lediglich ein Mosaikstein im gro&szlig;en Spiel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-krieg-zweier-welten-hat-begonnen-teil-4\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>T&ouml;dliche Sch&auml;tze<\/strong><br>\nKurz vor seiner Ermordung durch den belgischen Geheimdienst schrieb der kongolesische Befreiungsheld Patrice Lumumba einen Brief an seine &laquo;geliebte Gef&auml;hrtin&raquo; Pauline: &laquo;Meine Person ist unwichtig. Ich weiss, dass der Tag kommen wird, da sich das Volk von Kongo wie ein Mensch erhebt und diesem erniedrigenden Kolonialismus ein Ende macht.&raquo;<br>\nLumumba, der erste Regierungschef des freien Kongo, wurde 1960 auf Befehl der USA abgesetzt und den M&ouml;rdern ausgeliefert. Seine Vision eines geeinten Kongo, das &uuml;ber sein eigenes Schicksal bestimmt, hat sich nicht erf&uuml;llt. Das Kolonialsystem (zuletzt unter Belgien) ist durch ein globales Imperium kapitalistischer Riesen&shy;konzerne und ihrer politischen S&ouml;ldner &shy;abgel&ouml;st worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.workzeitung.ch\/2025\/03\/toedliche-schaetze\/\">Jean Ziegler auf work<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Keine Reparationen, nicht mal eine Bitte um Entschuldigung<\/strong><br>\nDie Aufarbeitung von Kolonialverbrechen bleibt oft ein Lippenbekenntnis. In Bezug auf den V&ouml;lkermord an den Herero und Nama konnte sich die scheidende Ampelkoalition nicht einmal dazu durchringen.<br>\nUm den Jahreswechsel mehrten sich die Meldungen in &ndash; ausschlie&szlig;lich &ndash; namibischen Medien, dass eine finale Unterzeichnung des &raquo;Vers&ouml;hnungsabkommens&laquo; (&raquo;Joint Declaration&laquo;) und die Bitte um Entschuldigung f&uuml;r den Genozid im heutigen Namibia durch den Bundespr&auml;sidenten Frank-Walter Steinmeier bevorst&uuml;nde. So berichtete am 08. Januar 2025 die Namibian Sun: &raquo;Kabinett &rsaquo;billigt&lsaquo; gemeinsame Erkl&auml;rung zum V&ouml;lkermord. [&hellip;] Nach Angaben von Beamten, die mit der Angelegenheit vertraut sind, haben sich die Parteien das Ziel gesetzt, den Stift bis M&auml;rz dieses Jahres auf die gepunkteten Linien zu setzen.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/frank-walter-steinmeier-namibia-kolonialismus-genozid-herero-nama\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Chance f&uuml;r Europa: Das Undenkbare tun<\/strong><br>\nEin singapurischer Diplomat fordert die Europ&auml;er auf, &bdquo;das Undenkbare zu tun&ldquo;. Aber ist die real existierende EU zu einem gro&szlig;en strategischen Wurf in der Lage? Oder wird sie die Fassade der transatlantischen Einheit trotz offener Dem&uuml;tigung aufrechterhalten?<br>\nMit Recht sind die Europ&auml;er stolz auf ihre lange Tradition der Gedankenfreiheit. Wer jedoch die folgenden drei Axiome der europ&auml;ischen Politik hinterfragt, denkt das &bdquo;Undenkbare&ldquo; und st&ouml;&szlig;t auf massive Gegenwehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/09-2025\/chance-fur-europa-das-undenkbare-tun\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rolle r&uuml;ckw&auml;rts<\/strong><br>\nEs sieht so aus, als ob einige Unternehmen ein Rollback planen. Zum Beispiel die Post AG, die gerade den Abbau von 8.000 Stellen angek&uuml;ndigt hat. Das erinnert an die Zeit nach der Privatisierung des einstigen Staatsbetriebs Deutsche Bundespost, als &uuml;bler Wildwuchs aus immer wieder neu befristeten Anstellungen, &raquo;Hire-and-Fire&laquo; und untertariflicher Bezahlung dominierte. Seit &uuml;berall vom Fachkr&auml;ftemangel infolge des demographischen Wandels die Rede ist, haben viele Vorst&auml;nde und Gesch&auml;ftsleitungen umgeschaltet: Aus befristeten wurden feste Stellen, aus prek&auml;ren halbwegs existenzsichernde Jobs. Das galt bis vor kurzem auch noch f&uuml;r die Post AG.<br>\nDoch inzwischen weht der Wind aus einer anderen Richtung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/495470.rolle-r%C3%BCckw%C3%A4rts.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Mehr Lohn, weniger Jobs<\/strong><br>\nKurz nach der Tarifeinigung will die Post AG 8.000 Stellen streichen<br>\nKaum ist der nicht gerade &uuml;ppige Tarifabschluss f&uuml;r die Besch&auml;ftigten der Post AG unter Dach und Fach, k&uuml;ndigt der Konzern Personalabbau an. Bis zum Jahresende sollen 8.000 Stellen im Brief- und Paketgesch&auml;ft gestrichen werden, wie die Unternehmensleitung am Donnerstag mitteilte. Grund seien hohe Kosten, auch infolge der Tarifvereinbarung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/495433.jobvernichtung-mehr-lohn-weniger-jobs.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Krankenkasse wird immer teurer, doch Milliarden Euro landen in falschen Taschen &ndash; Kommentar<\/strong><br>\nDie gesetzlich Krankenversicherten m&uuml;ssen mit ihren Beitr&auml;gen f&uuml;r Fehler im System geradestehen. Die lie&szlig;en sich beheben, aber dazu fehlt der politische Wille.<br>\nDas System der gesetzlichen Krankenkassen steht vor dem Kollaps. Um ihn hinauszuz&ouml;gern, werden den Versicherten immer neue H&auml;rten zugemutet. Der gesetzlich festgelegte Beitrag ist bei 14,6 Prozent eingefroren, doch die Zusatzbeitr&auml;ge brechen regelm&auml;&szlig;ig Rekorde. Inzwischen langen alle Kassen kr&auml;ftig zu, auch die vormals g&uuml;nstigsten. Experten halten es nicht f&uuml;r ausgeschlossen, dass in absehbarer Zeit die Marke von 20 Prozent erreicht wird.<br>\nAuf der Seite der Einnahmen besteht kaum Luft nach oben, doch die Seite der Ausgaben r&uuml;hren die politisch Verantwortlichen nicht an. Zumindest nicht so, dass sich die Situation sp&uuml;rbar entspannen w&uuml;rde. Und so, dass es sozial ausgewogen zuginge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/kommentar-krankenversicherung-wird-immer-teurer-doch-milliarden-landen-in-falschen-taschen-li.2304921\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ryanair verschiebt Ende der ausgedruckten Bordkarte<\/strong><br>\n Die Fluggesellschaft Ryanair gibt der ausgedruckten Bordkarte noch eine Gnadenfrist. Passagiere k&ouml;nnen noch bis Anfang November mit einer Bordkarte aus Papier einchecken, wie das Unternehmen mitteilt. Die urspr&uuml;ngliche Ank&uuml;ndigung des Konzernchefs Michael O&rsquo;Leary, die Umstellung auf elektronische L&ouml;sungen bereits im Mai vollst&auml;ndig umzusetzen, ist damit hinf&auml;llig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/wirtschaft\/ryanair-verschiebt-ende-der-ausgedruckten-bordkarte-1.14603378%20\">nordbayern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Digitalisierungswahn kennt kaum noch Grenzen. Hoffentlich wird der Protest fortgesetzt und die digitale Bordkarte auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die EZB will den digitalen Euro 2028 einf&uuml;hren<\/strong><br>\nDie Verhandlungen zwischen Europ&auml;ischer Zentralbank (EZB), EU-Regierungen und EU-Parlament laufen z&auml;h und schwierig. Dennoch rechnet die EZB ausweislich eines Ausschreibungstextes damit, den digitalen Euro 2028 einf&uuml;hren zu k&ouml;nnen und treibt die Entwicklung voran.<br>\nIn Sachen digitaler Euro gibt es, wie berichtet, Meinungsverschiedenheiten zwischen einigen Regierungen und der EZB, ob die Notenbank allein &uuml;ber die Ausgestaltung des geplanten digitalen Euros entscheiden darf, wie sie es derzeit de facto tut. Das EU-Parlament hat mit den Beratungen zum digitalen Euro nach den EU-Wahlen im Sommer 2024 nochmal von vorne begonnen und es gibt dort durchaus ma&szlig;gebliche kritische Stimmen. Dessen ungeachtet schreitet die Notenbank unbeirrt mit der Entwicklung der verschiedenen Komponenten des neuen Zahlungssystems voran und schafft damit Fakten, was dessen Ausgestaltung angeht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/geldsystem\/digitaler-euro-alias-lookup\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Corona-Impfgesch&auml;digte Schauspielerinnen: &bdquo;Ich mache linkes Kabarett und werde in die rechte Ecke geschoben&ldquo;<\/strong><br>\nImpfsch&auml;den sind ein Tabu-Thema, sagen Christine Prayon und Felicia Binger. Das wollen die Schauspielerinnen &auml;ndern. Mit einem satirischen Programm, am Freitag im BKA in Kreuzberg.<br>\nSie haben eine B&uuml;hne, immerhin. Christine Prayon und Felicia Binger werden im BKA-Theater in Kreuzberg auftreten. &bdquo;Testzentrum&ldquo; haben die beiden Schauspielerinnen den Abend &uuml;berschrieben. In Magdeburg, Dresden, Stuttgart und Hamburg waren sie damit schon unterwegs. Auch in einigen kleineren Orten, sogar in der Schweiz. Und in Berlin, wo sie an diesem Freitag erneut gastieren. Eine B&uuml;hne ist f&uuml;r die beiden Schauspielerinnen nicht selbstverst&auml;ndlich, nicht bei diesem Programm und diesem Thema: Post Vac. &bdquo;Wir haben seit September bei mehreren Hundert Veranstaltern angefragt, doch die Zusagen k&ouml;nnen wir an zwei H&auml;nden abz&auml;hlen&ldquo;, sagt Christine Prayon. &bdquo;Die meisten scheuen sich, das Thema anzufassen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/testzentrum-im-bka-in-kreuzberg-impfgeschaedigte-schauspielerinnen-werden-in-die-rechte-ecke-geschoben-li.2304636\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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