{"id":13010,"date":"2012-04-27T08:41:10","date_gmt":"2012-04-27T06:41:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13010"},"modified":"2012-04-27T08:41:10","modified_gmt":"2012-04-27T06:41:10","slug":"hinweise-des-tages-1624","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13010","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13010#h01\">Sozialgericht: Hartz-IV-Satz verfassungswidrig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13010#h02\">Fiskalpakt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13010#h03\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13010#h04\">Chefarzt Dr. Draghi verschreibt dem Euro eine neue Therapie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13010#h05\">Im Auge des Sturms<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13010#h06\">Besser die Banken richtig retten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13010#h07\">Sch&auml;uble k&ouml;dert Bundesl&auml;nder mit Milliarden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13010#h08\">&bdquo;Autonome Forschung nicht mehr m&ouml;glich&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13010#h09\">Tom Strohschneider &ndash; Schub und Trug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13010#h10\">Werkvertr&auml;ge &ndash; Die neue Lohndumping Strategie?!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13010#h11\">Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13010#h12\">Harvard-Studie zu Rot-Gr&uuml;n 2013 &ndash; In der Latte-Macchiato-Nische<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13010#h13\">Gesunde Tote<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13010#h14\">Lieber nicht &uuml;ber Neonazis schreiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13010#h15\">&bdquo;Das waren freundliche Herren&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13010#h16\">Sozialstaat und Arbeitnehmerrechte in Europa verteidigen!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13010&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sozialgericht: Hartz-IV-Satz verfassungswidrig<\/strong><br>\nDie neugefassten Hartz-IV-Regelungen sind nach Ansicht des Berliner Sozialgerichts verfassungswidrig. Die Berechnungen der Regels&auml;tze f&uuml;r Arbeitslose versto&szlig;en gegen das Grundrecht auf Sicherung des Existenzminimums, wie Gerichtssprecher Marcus Howe am Mittwoch mitteilte. Die Festlegungen seien teilweise willk&uuml;rlich und unsauber erfolgt. Als erstes Gericht hat das Berliner Sozialgericht nun in dieser Frage das Bundesverfassungsgericht angerufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlin.de\/aktuelles\/berlin\/2484680-958092-sozialgericht-hartzivsatz-verfassungswid.html\">Berlin.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fiskalpakt<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Schuldenabbau geht nur anders: Mit Wachstum, ohne Fiskalpakt<\/strong><br>\nDer Sparkurs der EU hat sein Ziel verfehlt. In den Krisenl&auml;ndern schrumpft die Wirtschaft, Staatsverschuldung und Arbeitslosigkeit steigen. Dennoch will Angela Merkel den europ&auml;ischen Fiskalpakt mit seinen rigiden Sparzielen durchdr&uuml;cken.<br>\nDas Krisenmanagement von Merkel und Sarkozy nimmt immer groteskere Z&uuml;ge an. Der Sparwahn bringt in den Niederlanden nun die achte Regierung in Europa zu Fall. Aber so l&auml;uft&acute;s: Wer den anderen in Ausgabenk&uuml;rzungen &uuml;berbietet, erntet politische Instabilit&auml;t &ndash; und noch h&ouml;here Verschuldung als zuvor, zudem h&ouml;here Arbeitslosigkeit, Armut, Insolvenz der kleinen und mittleren Unternehmen, wachsende Unzufriedenheit und inzwischen steigende Selbstmordraten wie in Griechenland und Italien. Das Krisenmanagement, das zu mehr Wachstum und weniger Schulden f&uuml;hren soll, verfehlt &uuml;berall sein Ziel. Ein Kurswechsel tut not. Doch Einsicht in die Realit&auml;t? Fehlanzeige.<br>\nGanz im Gegenteil. Jetzt kommt es noch dicker: Der Irrsinn soll mit dem Fiskalpakt f&uuml;r alle Ewigkeit festgeschrieben werden. Dieser schreibt allen L&auml;ndern vor, den Schuldenstand schrittweise auf 60 Prozent des Brutto-inlandsprodukts zur&uuml;ckzufahren. Deshalb muss jeder Steuer-Cent zuerst f&uuml;r die Schuldentilgung verwendet werden. Erst danach d&uuml;rfen Steuereinnahmen f&uuml;r die Finanzierung des &ouml;ffentlichen Lebens genutzt werden.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120427_602.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120427_602_small.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++559b5c62-8f9c-11e1-50ef-00188b4dc422\">DGB klartext [PDF &ndash; 97,9 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Heiner Flassbeck &ndash; Deutschland sieht den Balken im eigenen Auge nicht<\/strong><br>\nFinanzexperte Heiner Flassbeck meint, dass viele L&auml;nder wegen der falschen deutschen Politik Defizite nicht abbauen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.badische-zeitung.de\/deutschland-1\/deutschland-sieht-den-balken-im-eigenen-auge-nicht--58656717.html\">Badische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Europa am Scheideweg &ndash; Solidarische Integration oder deutsches Spardiktat<\/strong><br>\nDie Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik analysiert in ihrem MEMORANDUM 2012 die aktuellen Verwerfungen, die die Eurokrise verursacht hat, und setzt der herrschenden Austerit&auml;tspolitik einen alternativen Entwicklungspfad entgegen, der den europ&auml;ischen L&auml;ndern die Chance bieten w&uuml;rde, aus der Krise herauszukommen. Um L&ouml;sungsm&ouml;glichkeiten aufzuzeigen, enth&auml;lt das MEMORANDUM Vorstellungen, wie der Finanzsektor neu zu strukturieren und mit einer strengen Regulierung auf eine f&uuml;r die Volkswirtschaft n&uuml;tzliche Funktion zur&uuml;ckzuf&uuml;hren w&auml;re. Au&szlig;erdem wird die Gestaltung einer &ldquo;High-Road f&uuml;r die Dienstleistungsgesellschaft&rdquo; am Beispiel von Pflege und Alltagsunterst&uuml;tzung &auml;lterer Menschen aufgezeigt. Weitere Themen sind: Arbeitsmarkt- und Arbeitszeitpolitik, Einkommens- und Verm&ouml;gensverteilung, Finanz- und Steuerpolitik, Staatsverschuldung und Schuldenbremse, Bildung.<br>\nDie Tabellen und Grafiken des MEMORANDUM sind ebenfalls auf der Homepage eingestellt und k&ouml;nnen hier direkt abgerufen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.alternative-wirtschaftspolitik.de\/veroeffentlichungen_der_arbeitsgruppe\/memorandum_2012\/index.html\">Arbeitsgruppe alternative Wirtschaftspolitik  Kurzfassung, Grafiken und Tabellen<\/a>\n<p><strong>dazu: Aufschwung hei&szlig;t Spaltung<\/strong><br>\nDie Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik gei&szlig;elt in einem Memorandum den deutschen Export. Konkret fordert sie eine Abgabe f&uuml;r besonders Verm&ouml;gende.<br>\nDer deutsche Exportwahn ist das zentrale Thema des Memorandums 2012 der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik. &bdquo;Der Titel &rsquo;Deutschland als Exportweltmeister&lsquo; hat Europa in die Krise gef&uuml;hrt&ldquo;, sagt Heinz-J. Bontrup, Professor f&uuml;r Wirtschaftswissenschaft an der Westf&auml;lischen Hochschule Gelsenkirchen. Zusammen mit Mechthild Schrooten, Professorin f&uuml;r Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Bremen, stellte er das Gutachten am Donnerstag vor.<br>\nDas Memorandum gilt als Gegengutachten zu dem des Sachverst&auml;ndigenrats der Bundesregierung, in dem die sogenannten f&uuml;nf Weisen j&auml;hrlich die Wirtschaftsentwicklung darstellen und Empfehlungen an die Bundesregierung geben. Der Arbeitsgruppe geh&ouml;ren &Ouml;konomen und Sozialwissenschaftler aus Universit&auml;ten, Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen und Gewerkschaften an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!92264\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Why Won&rsquo;t Germany Turn?<\/strong><br>\nJoseph Halevi&rsquo;s insightful analysis, circa 1995<br>\nThe question &omicron;n almost everyone&rsquo;s lips is: &ldquo;How long before Germany recognises that a new architecture is necessary to keep the Eurozone together?&rdquo; Implicit in the question is a mistaken premise: that Germany&rsquo;s view of the Eurozone is wrong, that its stance is predicated upon a mistaken analysis concerning the nature of Europe&rsquo;s macroeconomy. Recently, I posted an insightful paper by Heiner Flassbeck which depicts the peculiar case of German mercantilism within our common currency area; a strategy that has paid off in the short run for Germany but which will most certainly be the death knell of the common currency from which it benefitted. Today I want to dig deeper with the help of a great economist, a reliable friend and an infuriating co-author: Joseph Halevi. More precisely, I shall draw on a remarkably prescient paper that he wrote in the early 1990s and which was published in 1995 as part of a long-forgotten volume edited by Victoria Chick. In the chapter-paper entitled The EMS and the Bundesbank in Europe, Joseph mapped out Germany&rsquo;s strategy for the Eurozone in a manner that throws crucial &lsquo;new&rsquo; light on Europe&rsquo;s current trials and tribulations.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/yanisvaroufakis.eu\/2012\/04\/25\/why-wont-germany-turn-joseph-halevis-insightful-analysis-circa-1995\/\">Yanis Varoufakis<\/a><\/li>\n<li><strong>Merkel ist isoliert und wendet sich Monti zu<\/strong><br>\nngela Merkel will im Tumult der Krise nicht alleine dastehen. Ihr langj&auml;hriger Partner Nicolas Sarkozy ist nach dem ersten Wahlgang in Frankreich auf dem Weg ins Aus und so sucht die Kanzlerin einen neuen Verb&uuml;ndeten. Ihre Wahl scheint auf Mario Monti gefallen zu sein. Steffen Seibert, Sprecher der Bundesregierung, gab bekannt, dass Merkels und Montis Teams bereits zusammengekommen sind, um eine Reihe von gemeinsamen deutsch-italienischen Initiativen zu planen. Es sollen Ma&szlig;nahmen zum Ankurbeln der Wirtschaft gef&ouml;rdert werden, &uuml;ber die der Europ&auml;ische Rat im Juni dann diskutieren soll, berichtet La Stampa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseurop.eu\/de\/content\/news-brief\/1879641-merkel-ist-isoliert-und-wendet-sich-monti-zu\">La Stampa via Presseurop<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Tourismus in Griechenland bricht ein<\/strong><br>\nWie die griechische Notenbank (Bank of Greece) berichtet, sind die Einnahmen im J&auml;nner und Februar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 44,7 Prozent geschrumpft. Vor allem die Deutschen blieben weg. [&hellip;]<br>\nAbseits des Tourismus hat Bosch-Chef Franz Fehrenbach unkonventionelle L&ouml;sungen f&uuml;r die Griechenland-Misere. Er sieht den kriselnden Staat dauerhaft im Sumpf der Verschuldung feststecken. &ldquo;Ich bin auch heute noch &uuml;berzeugt, dass Griechenland niemals auch nur einen einzigen Cent zur&uuml;ckzahlen wird&rdquo;, sagte Fehrenbach. &ldquo;Sie brauchen einen Schuldenschnitt von 100 Prozent&rdquo;, warb er f&uuml;r einen kompletten Verzicht auf die milliardenschweren Forderungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1334796262990\/Deutsche-bleiben-weg-Tourismus-in-Griechenland-bricht-ein\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><strong>Robert Reich &ndash; How Europe&rsquo;s Double Dip Could Become America&rsquo;s<\/strong><br>\nEurope is in recession.<br>\nBritain&rsquo;s Office for National Statistics confirmed today (Wednesday) that in the first quarter of this year Britain&rsquo;s economy shrank .2 percent, after having contracted .3 percent in the fourth quarter of 2011. (Officially, two quarters of shrinkage make a recession). On Monday Spain officially fell into recession, for the second time in three years. Portugal, Italy, and Greece are already basket cases. It seems highly likely France and Germany are also contracting.<br>\nWhy should we care? Because a recession in the world&rsquo;s third-largest economy, combined with the current slowdown in the world&rsquo;s second-largest (China), spells trouble for the world&rsquo;s largest.<br>\nRemember &ndash; it&rsquo;s a global economy. Money moves across borders at the speed of an electronic impulse. Wall Street banks are enmeshed into a global capital network extending from Frankfurt to Beijing. That means that notwithstanding their efforts to dress up balance sheets, the biggest U.S. banks are more fragile than they&rsquo;ve been at any time since 2007.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/robertreich.org\/post\/21788301646\">Robert Reich<\/a><\/li>\n<li><strong>Irland: Situation spitzt sich zu<\/strong><br>\nAuch die irische Wirtschaft k&uuml;hlte sich wieder ab, gleichzeitig sinken die Immobilienpreise weiter und das Staatshaushaltsdefizit schwoll auch 2011 an. Zuletzt im Februar 2012 sank das irische Au&szlig;enhandelsvolumen bei Waren und G&uuml;tern, ebenso der Output der Industrieproduktion. Das unbereinigte Exportvolumen von Waren und G&uuml;tern sank um -3,8% zum Vorjahresmonat auf 7,386 Mrd. Euro, nach 7,698 Mrd. Euro im Vormonat und nach 7,679 Mrd. Euro im Vorjahresmonat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/irland-situation-spitzt-sich-zu\/\">Querschuesse<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Chefarzt Dr. Draghi verschreibt dem Euro eine neue Therapie<\/strong><br>\nFiebernden Patienten wird in der Regel einer von zwei Ratschl&auml;gen gegeben: Ausschwitzen oder Medikamente nehmen. EZB-Pr&auml;sident Mario Draghi meint, es wird in Euroland auch mal Zeit f&uuml;r die Medikamente: Ein Wachstumspakt muss her.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:wachstumspakt-fuer-die-eu-chefarzt-dr-draghi-verschreibt-dem-euro-eine-neue-therapie\/70027861.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/meinungshungrige\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Da d&uuml;rfen wir ja mal gespannt sein, wie die Politik mit einer Schuldenbremse mit Verfassungsrang einen Wachstumspakt umsetzen will.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Draghis Wachstumspakt &ndash; eine Mogelpackung?<\/strong><br>\nDie gro&szlig;e Neuigkeit heute war die Forderung von Mario Draghi nach einem Wachstumspakt w&auml;hrend einer Anh&ouml;rung im europ&auml;ischen Parlament. Viele Medien haben das als Abkehr von der Austerit&auml;tspolitik beschrieben, doch das ist Unsinn. Nach allem was ich h&ouml;re, fordert Draghi entschlossenere Strukturreformen und damit im wesentlichen more of the same.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2012\/04\/26\/draghis-wachstumspakt-eine-mogelpackung_4685\">ZEIT Herdentrieb<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Im Auge des Sturms<\/strong><br>\nAuch wenn es sich die Bild-Zeitung noch so sehr w&uuml;nscht: Eine R&uuml;ckkehr der D-Mark ergibt wirtschaftlich keinen Sinn, denn es droht Inflation und ein Einbruch der Exportwirtschaft. Wie sich das auswirkt, kann man in der Schweiz sehen. [&hellip;]<br>\nEine R&uuml;ckkehr zur Mark w&uuml;rde Deutschland nicht von der (wirtschaftlichen &ndash; nicht blo&szlig; moralischen) Verantwortung befreien, seine Nachbarn auch weiterhin zu unterst&uuml;tzen. 60 Prozent der deutschen Exporte verbleiben innerhalb der Euro-Zone, auch wenn Asien als Partner immer wichtiger wird. Deutschland sollte also daran interessiert sein, sich nicht pl&ouml;tzlich innerhalb eines wirtschaftlichen Brachlandes wiederzufinden, das im S&uuml;den und Osten von der Mafia und im Westen von arbeitslosen Jugendlichen regiert wird (in Nordeuropa werden die Menschen wahrscheinlich immer noch Tee trinken und sich &uuml;ber das Regenwetter beschweren).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/stefano-casertano\/10839-die-rueckkehr-zur-d-mark#10839\">The European<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Besser die Banken richtig retten<\/strong><br>\nEs w&auml;re richtig, wenn der ESM die M&ouml;glichkeit erh&auml;lt, direkt an schlingernde Banken Geld zu geben. Denn wenn Spanien in die Finanzklemme ger&auml;t, wird Italien angesteckt &ndash; und dann die ganze Euro-Zone. [&hellip;]<br>\nDas ist eine &uuml;ble Situation, weil sie einen Teufelskreis provoziert: Aus Sorge selber pleite zu gehen, vergeben die Banken keine Kredite mehr &ndash; an niemanden. Das nennt man Kreditklemme.<br>\nWenn es aber keine neuen Kredite mehr gibt, wenn Kredite nicht mehr verl&auml;ngert werden, brechen immer mehr Firmen zusammen, verlieren immer mehr Menschen ihren Arbeitsplatz, wird die Rezession zur Depression.<br>\nWer soll den spanischen Banken nun Rettungsgelder zur Verf&uuml;gung stellen? Der spanische Staat hat wegen der Eurokrise jetzt schon Probleme zu halbwegs ertr&auml;glichen Konditionen an Geld zu gelangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/schuldenkrise\/analyse-zur-schuldenkrise-besser-die-banken-richtig-retten,1471908,14999638.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Der gesch&auml;tzte Robert von Heusinger vergisst bei seiner Argumentationskette eine &bdquo;Kleinigkeit&ldquo;: Wer soll denn bitte die zus&auml;tzlichen Kredite nachfragen, wenn das Land sich zu Tode spart, der Wirtschaft die Nachfrage wegbricht und der Privatsektor mit Arbeitslosigkeit und Lohnk&uuml;rzungen k&auml;mpfen muss?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sch&auml;uble k&ouml;dert Bundesl&auml;nder mit Milliarden<\/strong><br>\nDer Finanzminister will das Steuerabkommen mit der Schweiz durchboxen und Schwarzkonten deutscher B&uuml;rger legalisieren. Dazu ist Sch&auml;uble zu ungewohnten Mitteln bereit: Die SPD-L&auml;nder sollen mit Geld gelockt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/steuerabkommen-mit-der-schweiz-schaeuble-koedert-bundeslaender-mit-milliarden\/6557460.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Nun wird sich zeigen, wie ernst die &ndash; inhaltlich vollkommen berechtigte &ndash; Blockade der SPD wirklich gemeint ist. Siehe dazu auch: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12942\">Ein Steuerabkommen mit Sollbruchstellen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Autonome Forschung nicht mehr m&ouml;glich&ldquo;<\/strong><br>\nMit der Abschaffung ihrer unabh&auml;ngigen Forschungsabteilung droht die Deutsche Bank an wirtschaftspolitischem Einfluss zu verlieren, f&uuml;rchtet der ehemalige Chefvolkswirt Norbert Walter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2012%2F04%2F24%2Fa0082&amp;cHash=fef9144385\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Vordergr&uuml;ndig k&ouml;nnte man meinen, dass es eine frohe Botschaft sei, wenn mit der Abschaffung der unabh&auml;ngigen Forschungsabteilung DB-Research die Einflussnahme der Deutschen Bank auf die Politik geschw&auml;cht w&uuml;rde. Aber selbst wenn dies stimmen w&uuml;rde, entscheidend ist, dass Anshu Jain den Durchmarsch der Londoner Investmentbanker innerhalb der Bank realisieren konnte. Auch wenn Jain seinen Vertrauten William Broeksmit nicht zum Nachfolger des Risikovorstands Hugo B&auml;nziger durchsetzten konnte &ndash; wohlgemerkt nicht wegen internen Widerstands, sondern weil die BaFin in einem seltenen klaren Moment jenen ablehnte -, entscheidend ist der Verlust von Hugo B&auml;nziger selbst, der in der Vergangenheit Jain daran hinderte, sich und die Bank st&auml;rker in die Finanzkrise zu verstricken. Nun muss man davon ausgehen, dass die Bank unkontrolliert auf das Investmentgesch&auml;ft ausgerichtet wird. Klar, dass Jain und das h&ouml;here Management Sehnsucht nach den Zeiten hat, in denen das Investmentbanking bis zu 80 Prozent des Konzerngewinns brachte &ndash; immerhin waren es 2011 schon wieder zwei Drittel. Was waren das damals f&uuml;r Gewinne und was f&uuml;r Boni! Nur was hei&szlig;t das f&uuml;r uns? Spekulieren auf diesem Niveau ist nur in dem Bewusstsein m&ouml;glich, dass die Deutsche Bank ein Systemrisiko darstellt und daher von den Steuerzahlern gerettet wird, falls ein Konkurs droht. &ndash; Sollte man Ackermann hinterher trauern m&uuml;ssen, der immerhin begriffen hatte, dass ein Ausgleich zwischen Investmentbanking und dem klassischen Bankgesch&auml;ft (Postbank) der Deutschen Bank langfristig ges&uuml;ndere Strukturen verleihen w&uuml;rde?<\/em> <\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Das unabh&auml;ngige Forschungsinstitut der Deutschen Bank ?!? Ich musste mir zweimal meine allergieger&ouml;teten Augen reiben, um zu glauben, was da steht. Das w&auml;re eigentlich total zum Lachen, wenn es Norbert Walter nicht so ernst meinte und der Interviewer der TAZ nicht so unkritisch und phantasielos w&auml;re. Ein von einer Bank finanziertes Forschungsinstitut hat mit Unabh&auml;ngigkeit wahrscheinlich so viel zu tun wie die Interessen einer Bank an einer m&ouml;glichst guten und leistungsstarken gesetzlichen Rente oder wie das Verkaufssgespr&auml;ch einer Bank mit unabh&auml;ngiger Beratung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Tom Strohschneider &ndash; Schub und Trug<\/strong><br>\nDen entscheidenden Hinweis zum so genannten Mindestlohnkonzept der Union hat die Bundesabeitsministerin selbst gegeben: Mit der Einigung, hofft Ursula von der Leyen, werde man den wahlk&auml;mpfenden Parteifreunden in Nordrhein-Westfalen helfen.<br>\nDort hat sich schon mancher CDU-Politiker als der wahre &bdquo;Arbeiterf&uuml;hrer&ldquo; inszeniert. Und von dort war auch die Initiative f&uuml;r jenen Parteitagsbeschluss ausgegangen, mit dem sich die Christdemokraten eines der gro&szlig;en Signalw&ouml;rter des Politbetriebs zu eigen machten: Man wolle eine &bdquo;marktwirtschaftlich organisierte Lohnuntergrenze&ldquo;, aber bittesch&ouml;n: &bdquo;keinen politischen Mindestlohn&ldquo;.<br>\nNun ist allenthalben trotzdem vom Mindestlohn der CDU die Rede. Doch von einer Regelung, wie sie inzwischen auch den Gewerkschaften lieb w&auml;re, oder wie ihn die politische Linke fordert, ist das Vorhaben der Union weit entfernt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!92224\/\">taz<\/a>\n<p><strong>passend dazu: &Ouml;konom warnt vor unterschiedlichen Mindestl&ouml;hnen: Reinhard Bispink fordert eine klare, verbindliche Untergrenze<\/strong><br>\nDie Union will eine Kommission installieren, die eine Lohnuntergrenze f&uuml;r Branchen ohne Tarifvertr&auml;ge festlegen soll. Reinhard Bispink von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung warnt: Damit w&uuml;rden bei bereits geltenden Tarifvertr&auml;gen weiter Niedrigstl&ouml;hne gezahlt &ndash; gebraucht werde aber ein einheitlicher Mindestlohn.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/1740257\/\">Deutschlandradio (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/aod\/?station=1&amp;broadcast=196841&amp;datum=20120426&amp;playtime=1335409705&amp;fileid=e3c3a6cd&amp;sendung=57967&amp;beitrag=1740257&amp;\">Deutschlandradio (Audio)<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Werkvertr&auml;ge &ndash; Die neue Lohndumping Strategie?!<\/strong><br>\nIn j&uuml;ngster Zeit mehren sich branchen&uuml;bergreifende Beispiele f&uuml;r den vermehrten Einsatz von Werkvertr&auml;gen, z.B. in der Elektro- und Automobilindustrie oder auch im Dienstleistungsbereich des Einzelhandels. War Leiharbeit seit Beginn der 2000er Jahre das Mittel der Wahl, um Mindestl&ouml;hne zu umgehen und die Flexibilisierung der Unternehmen zu erh&ouml;hen, h&auml;lt seit 2010 die prek&auml;re Besch&auml;ftigungsform des Werkvertrages verst&auml;rkten Einzug in betriebliche Realit&auml;ten. Arbeit auf Werkvertragsbasis, in der die Besch&auml;ftigten nur f&uuml;r das Ausf&uuml;hren einer bestimmten Leistung bezahlt werden, scheint die neue Strategie des Lohndumpings zu sein, denn durch ihren Einsatz k&ouml;nnen Mindestlohnbestimmungen f&uuml;r Leiharbeit umgangen und unternehmerische Risiken an die Arbeitnehmer_innen weitergegeben werden. Vor diesem Hintergrund besch&auml;ftigt sich die Studie: &bdquo;Werkvertr&auml;ge &ndash; Die neue Londumping Strategie&ldquo;, die im Auftrag der Rosa Luxemburg Stiftung von Philipp Lorig erstellt wurde mit der Beantwortung der Fragen, wie genau das System des Werkvertragseinsatzes inhaltlich und rechtlich funktioniert, was diese atypische Besch&auml;ftigungsform genau charakterisiert und wie weit sie schon verbreitet ist. Zu diesem Zwecke wurden Experteninterviews mit Betriebsr&auml;ten vor allem aus der Automobilindustrie gef&uuml;hrt und der Stand der Forschung zum Thema erarbeitet. Es zeigt sich, dass das Ausma&szlig; des Werkvertrags- Einsatzes in den Betrieben viel h&ouml;her ist als bisher bekannt und mit erheblichen finanziellen Einbu&szlig;en und Unsicherheiten f&uuml;r die Besch&auml;ftigten einhergeht. Auch zeigen sich massive Einschr&auml;nkungen der betrieblichen Mitbestimmung f&uuml;r Besch&auml;ftigte und Betriebsr&auml;te. Der verst&auml;rkte Einsatz von Werkvertr&auml;gen bringt &ndash; das kann als Ergebnis dieser Studie festgehalten werden &ndash; erhebliche negative Konsequenzen f&uuml;r die Besch&auml;ftigten und die betrieblichen Strukturen mit sich.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.rosalux.de\/news\/38340\/werkvertraege-die-neue-lohndumping-strategie.html\">Rosa-Luxemburg-Stiftung (Einleitungstext)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.rosalux.de\/fileadmin\/rls_uploads\/pdfs\/sonst_publikationen\/rls_studie_werkvertr%C3%A4ge.pdf\">Rosa-Luxemburg-Stiftung (Studie, 29 Seiten) [PDF &ndash; 366 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.D.:<\/strong> Ein bemerkenswert sachlicher und gut recherchierter Aufsatz zum Thema Werkvertr&auml;ge. Wobei der Autor auch darstellt, dass es noch keine empirischen Studien zu diesem Thema gibt. Der Erfindungsreichtum der Juristen, die die Unternehmen in Sachen Lohndumping beraten, erscheint unersch&ouml;pflich. Der Gesetzgeber schaut tatenlos zu oder f&ouml;rdert dieses Lohndumping noch. Irgendwie passt alles gut zusammen. F&ouml;rderung des Lohndumpings, Diskriminierung von Hartz IV-Empf&auml;nger_innen, um nur die Spitze des Eisbergs zu nennen. Wohlgemerkt ragen maximal 10% des Eisbergs hervor.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter<\/strong><br>\nAnja Maier &uuml;ber Gentrifizierungseltern im Hochpreissegment<br>\nIn ihrem Buch &ldquo;Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter&rdquo; schildert die Taz-Autorin Anja Maier die Verwandlung des Prenzlauer Berges in eine riesige Spielwiese f&uuml;r dauerbrunchende, Latte-Macchiato s&uuml;ffelnde und sich durch Biol&auml;den shoppende Edel-Eltern, die ihre Kinder bereits im Kleinstkindalter f&uuml;r das zuk&uuml;nftige Leben im st&auml;ndigen Konkurrenzkampf wappnen wollen und dabei eine Generation von gnadenlosen Egoisten heranziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/36\/36714\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Harvard-Studie zu Rot-Gr&uuml;n 2013 &ndash; In der Latte-Macchiato-Nische<\/strong><br>\nWas die SPD-Strategen den beiden Forschern &uuml;ber ihren liebsten Koalitionspartner erz&auml;hlten, war nicht gerade schmeichelhaft. Die Gr&uuml;nen w&uuml;rden von vielen Sozialdemokraten als &bdquo;Nischenpartei der Latte-Macchiato-Bourgeoisie&ldquo; wahrgenommen, fassten die Interviewer ihren Eindruck zusammen. Ihre eigene Partei hingegen sahen die SPDler &bdquo;voll und ganz als Volkspartei der linken Mitte&ldquo;.<br>\nDass f&uuml;hrende K&ouml;pfe von SPD und Gr&uuml;nen frappierende Vorurteile &uuml;ber die jeweils andere Partei pflegen, ist ein Ergebnis einer Studie, die zwei Forscher an der Harvard-Universit&auml;t erstellt haben. [&hellip;]<br>\n&bdquo;SPD und Gr&uuml;ne fokussieren zu sehr auf die gleiche Zielgruppe: auf links-liberale Bildungsb&uuml;rger&ldquo;, sagt Silbermann. Ein Grund k&ouml;nne sein, vermutet er, dass die meisten Parteistrategen selbst zu dieser Gruppe geh&ouml;ren. Bell und Silbermann empfehlen eine Arbeitsteilung: Die SPD d&uuml;rfe staatsnahe W&auml;hler des linken Milieus nicht an die Linkspartei verlieren und m&uuml;sse zudem bei stabilit&auml;tssuchenden Gruppen der konservativen Mitte punkten. &bdquo;Das funktioniert weder mit einer technokratischen noch mit einer zu umst&uuml;rzlerischen Story&ldquo;, sagt Silbermann.<br>\nDie Gr&uuml;nen hingegen m&uuml;ssten sich vor konservativen Avancen h&uuml;ten, um W&auml;hlerInnen am liberalen Rand nicht an die Piraten zu verlieren. Und die Anti-Establisment-W&auml;hler ansprechen. Hier zeigt sich, dass die zugrunde liegenden Gespr&auml;che vor einem knappen Jahr gef&uuml;hrt wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!92229\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> &bdquo;Latte-Macchiato-Bourgeoisie&ldquo; ist eine treffende Beschreibung &ndash; bei der Selbstcharakterisierung sind die SPD-Strategen jedoch nicht so hellsichtig. Man mag von solchen Studien ohnehin halten, was man will. So lange SPD und Gr&uuml;ne sich strategisch eher in der Rolle des k&uuml;nftigen Juniorpartners der Union sehen, sind sie auch keine Partner, sondern Konkurrenten. Sollten die beiden Parteien tats&auml;chlich eine Mitte-Links-Koalition anstreben, d&uuml;rften sie auch keine rot-rot-gr&uuml;ne Koalition ausschlie&szlig;en. Der beste &ndash; und ehrlichste &ndash; Weg zum Wahlsieg f&uuml;hrt ohnehin &uuml;ber ernst gemeinte politisch Inhalte und nicht &uuml;ber wahlkampfstrategische Tricksereien. Will Rot-Gr&uuml;n die Wahlen gewinnen, muss man auch eine echte inhaltliche Alternative anbieten &ndash; das ist jedoch bis dato nicht der Fall.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gesunde Tote<\/strong><br>\nDas Deutsche &Auml;rzteblatt wartet heute mit der Meldung auf: &bdquo;M&auml;nner im Alter ges&uuml;nder als Frauen&rdquo;. Das l&auml;sst aufhorchen, denn bekanntlich sterben M&auml;nner fr&uuml;her als Frauen und haben auch in jeder Altersgruppe h&ouml;here Sterberaten als Frauen, dar&uuml;ber hatten wir hier schon diskutiert. [&hellip;]<br>\nDaraus die Botschaft zu machen, dass M&auml;nner im Alter ges&uuml;nder seien als Frauen, ist schon eine eigenwillige Interpretation der Daten. Schlie&szlig;lich haben Frauen etwas mehr an beschwerdefreier Lebenserwartung, dann folgen bei den Frauen zwar mehr Jahre mit gesundheitlichen Einschr&auml;nkungen, aber nur deswegen, weil die M&auml;nner vorher sterben. Gesundheit im Alter durch fr&uuml;hen Tod? James Dean h&auml;tte das sicher gut gefunden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.scienceblogs.de\/gesundheits-check\/2012\/04\/gesunde-tote.php\">ScienceBlogs<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Lieber nicht &uuml;ber Neonazis schreiben<\/strong><br>\nLokaljournalisten haben mehr mit Rechtsextremisten zu tun als andere. Doch Angst, Kostendruck oder Desinteresse k&ouml;nnen gute Berichterstattung verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2012-04\/lokaljournalismus-rechtsextremismus\/komplettansicht\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&bdquo;Das waren freundliche Herren&ldquo;<\/strong><br>\nDer Autor G&uuml;nter Wallraff &uuml;ber seine Kontakte zur Stasi und die Behauptung, der Co-Autor seines Bestsellers &bdquo;Ganz unten&ldquo; sei IM gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2012\/18\/Interview-Wallraff\/komplettansicht?print=true\">Zeit<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Journalist Hans Leyendecker zu den Stasi-Vorw&uuml;rfe gegen&uuml;ber G&uuml;nter Wallraff: &bdquo;Dick aufgeblasen&ldquo;<\/strong><br>\nTeile des Buches &bdquo;Ganz unten&ldquo; vom Autor G&uuml;nter Wallraff aus dem Jahr 1985 sollen von einem Stasi-Mitarbeiter geschrieben worden sein. Der Journalist Hans Leyender sieht die Erkenntnisse aus dem Buch &uuml;ber die Behandlung von Gastarbeitern in Deutschland dadurch nicht gef&auml;hrdet.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/kulturheute\/1737161\/\">Deutschlandradio (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2012\/04\/22\/dlf_20120422_1747_b8d6c601.mp3\">Deutschlandradio [Audio &ndash; mp3]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Es ist ja so durchschaubar. Der 60. Geburtstag der BILD naht allm&auml;hlich und es gibt kritische Berichterstattung und Kampagnen. Da liegt es nahe, einen der kompetentesten Aufkl&auml;rungsjournalisten zu diffamieren.<\/em><br>\n<em>S. dazu &bdquo;<a href=\"http:\/\/alle-gegen-bild.de\/\">Alle gegen BILD<\/a>&ldquo; und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12884\">Nein zur Aktion &bdquo;BILD f&uuml;r Alle&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Sozialstaat und Arbeitnehmerrechte in Europa verteidigen!<\/strong><br>\nAufruf von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gewerkschafter-fuer-blockupy.de\/\">Gewerkschafter f&uuml;r Blockupy<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-13010","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13010","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13010"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13010\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13018,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13010\/revisions\/13018"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13010"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13010"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13010"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}