{"id":130204,"date":"2025-03-15T16:00:54","date_gmt":"2025-03-15T15:00:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130204"},"modified":"2025-03-14T16:00:12","modified_gmt":"2025-03-14T15:00:12","slug":"chile-in-aufruhr-ist-ein-grossgrundbesitzer-deutscher-herkunft-fuer-das-verschwinden-einer-mapuche-verantwortlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130204","title":{"rendered":"Chile in Aufruhr: Ist ein Gro\u00dfgrundbesitzer deutscher Herkunft f\u00fcr das Verschwinden einer Mapuche verantwortlich?"},"content":{"rendered":"<p>Julia Chu&ntilde;il ist verschwunden. Sie hatte das Land eines Nachfahren deutscher Siedler besetzt. Der Fall &ouml;ffnet unverheilte Wunden im S&uuml;den des Landes. Seit bald vier Monaten ist die Mapuche Julia Chu&ntilde;il verschwunden. Die Frau lebte in einem einfachen Holzhaus, h&uuml;tete ein paar H&uuml;hner, K&uuml;he und Schweine und besetzte dabei das Land eines Gro&szlig;grundbesitzers deutscher Herkunft. Letzteres sollte ihr zum Verh&auml;ngnis werden, so klagen zumindest chilenische Menschenrechtsorganisationen an. Der Gro&szlig;grundbesitzer bestreitet jeglichen Zusammenhang. Von <strong>Malte Seiwerth<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nWeiterhin fassungslos sitzen drei ihrer Kinder nun vor dem Haus. Die 70-J&auml;hrige sei, so berichten sie, auf den nahen Berg gelaufen, um ausgerissene K&uuml;he zu fangen &ndash; von da kam sie nie zur&uuml;ck. Hunderte Helfer und Helferinnen, Drohnen und selbst Scans durch spezielle Flugzeuge des Milit&auml;rs konnten sie nicht finden. Was ist mit Chu&ntilde;il passiert?<\/p><p>Das Verschwinden der Mapuche h&auml;lt Chile seit Monaten in Atem. In mehreren St&auml;dten finden regelm&auml;&szlig;ig Demonstrationen statt, die ein schnelleres Handeln der Beh&ouml;rden einfordern. Auch zum 8. M&auml;rz rufen feministische Organisationen dazu auf, Chu&ntilde;il nicht zu vergessen. Viele Demonstrierende verorten im Verschwinden einen Konflikt um das Land, auf dem Chu&ntilde;il lebte. Es w&auml;re eine weitere Eskalation des seit Jahrzehnten andauernden Landkonflikts zwischen europ&auml;ischen Siedlern und indigenen Mapuche.<\/p><p><strong>Pl&ouml;tzlich verschwunden<\/strong><\/p><p>Pablo San Mart&iacute;n Chu&ntilde;il zeigt den Ort auf dem Waldboden, an dem er und sein Schwager die letzten Spuren seiner Mutter gefunden haben. Es seien ein paar Schuhabdr&uuml;cke im Schlamm und Radspuren gewesen, so San Mart&iacute;n. &bdquo;Leider waren wir so in Eile, dass wir an dem Tag keine Fotos geschossen haben&rdquo;, bedauert er. Am n&auml;chsten Tag hatte der Regen schon alle Spuren verwischt.<\/p><p>Es war am Sonntag, dem 10. November &ndash; zwei Tage, nachdem Julia Chu&ntilde;il laut Erz&auml;hlungen einer Bekannten in den Wald gelaufen war, um ein paar ausgelaufene K&uuml;he zu suchen. Doch sie kam nie zur&uuml;ck. An dem Sonntag wollten die Kinder mit ihr Mittagessen, doch Chu&ntilde;il tauchte nicht auf. Daraufhin machten sie sich auf die Suche und verst&auml;ndigten die Beh&ouml;rden. Es begannen mehrere Wochen der intensiven Suche &ndash; ohne Erfolg.<\/p><p>Chu&ntilde;il lebte seit zehn [sic] auf dem St&uuml;ck Land, dass sie damals gemeinsam mit einer Mapuche-Gemeinschaft besetzt hatte. Sie hatten geh&ouml;rt, dass die staatliche Indigenenbeh&ouml;rde Corporaci&oacute;n Nacional de Desarrollo Ind&iacute;gena (Conadi) es zwecks Landverteilung gekauft hatte. Doch es gab Unstimmigkeiten im Kauf und die Verteilung kam nie zustande. Das Land wurde an den urspr&uuml;nglichen Besitzer zur&uuml;ckgegeben, den deutschen Siedler Juan Carlos Morstadt. Die Gemeinschaft gab auf, aber Chu&ntilde;il versuchte weiterhin hier zu leben, so der Sohn Pablo San Mart&iacute;n.<\/p><p><strong>Drohungen gegen eine Umweltsch&uuml;tzerin<\/strong><\/p><p>&bdquo;F&uuml;r uns ist Julia Chu&ntilde;il eine Umweltsch&uuml;tzerin&rdquo;, erkl&auml;rt Sebasti&aacute;n Benfeld von der Menschenrechtsorganisation &ldquo;Escaz&uacute; Ahora&rdquo;. Umweltsch&uuml;tzer m&uuml;ssten nicht unbedingt Aktivsten sein, sondern k&ouml;nnen auch Menschen sein, die mit ihrem t&auml;glichen Handeln eine besondere nat&uuml;rliche Gegend sch&uuml;tzen. Das sei im Fall von Chu&ntilde;il so gewesen. Umgeben von Forstplantagen, sei der Berg aus 900 Hektar Land der letzte R&uuml;ckzugsort f&uuml;r eine enorme Biodiversit&auml;t gewesen, erkl&auml;rt er.<\/p><p>&ldquo;Escaz&uacute; Ahora&rdquo; k&auml;mpft f&uuml;r die Einhaltung des Abkommens von Escaz&uacute;, dem Chile im Jahr 2022 beigetreten ist. Darin verpflichten sich die teilnehmenden Staaten dazu, besondere Ma&szlig;nahmen zu ergreifen, um Umweltaktivisten und -aktivistinnen zu sch&uuml;tzen. Das Abkommen wurde 2018 in Escaz&uacute; in Costa Rica geschlossen. 24 Staaten in Lateinamerika und der Karibik haben es unterzeichnet.<\/p><p>Im Rahmen der Aktivit&auml;ten von &ldquo;Escaz&uacute; Ahora&rdquo; haben die Menschenrechtler zusammen mit den Kindern von Chu&ntilde;il eine Strafanzeige gegen die m&ouml;glichen Verantwortlichen ihres Verschwindens eingereicht.<\/p><p>Benfeld ist &uuml;berzeugt, dass das Verschwinden von Chu&ntilde;il mit ihren T&auml;tigkeiten zu tun hatte. &bdquo;Sie wurde mehrmals von lokalen Unternehmern bedroht. Diese Drohungen eskalierten zunehmend, bis man einmal versucht hat, ihr Haus anzuz&uuml;nden&rdquo;, f&uuml;hrt er aus. Die Unternehmer h&auml;tten zum Ziel gehabt, das St&uuml;ck Wald, auf dem sie lebte, wirtschaftlich zu nutzen. Der Menschenrechtsaktivist kritisiert, dass der Staat sich nie darum gek&uuml;mmert habe, Julia Chu&ntilde;il zu sch&uuml;tzen.<\/p><p><strong>Kampf um die Mapuche-L&auml;ndereien.<\/strong><\/p><p>In M&aacute;fil, dem n&auml;chsten Dorf von Chu&ntilde;ils Haus, demonstrieren derweil mehrere Angeh&ouml;rige. Sie wollen an Julia Chu&ntilde;il erinnern. Mit anwesend ist Jaime Raipan. Der &auml;ltere Mann, bekleidet mit einem Wollponcho und mit einer traditionellen Fahne der Mapuche in der Hand, ist ein Freund von Chu&ntilde;il und vertritt die &ouml;rtlichen Mapuche gegen&uuml;ber einem Programm f&uuml;r Kleinbauern des Landwirtschaftsministeriums. Raipan meint: &bdquo;Das Grundproblem ist die Landfrage. Der Staat muss endlich f&uuml;r eine R&uuml;ckgabe der Mapuche-L&auml;ndereien sorgen.&rdquo;<\/p><p>Die Landfrage spaltet seit Jahrzehnten den S&uuml;dens Chiles. Ende des Jahrhunderts siedelte der chilenische Staat europ&auml;ische Siedler im S&uuml;den des Landes an und vergab ihnen dabei L&auml;ndereien, auf denen urspr&uuml;nglich die indigenen Mapuche lebten. Seit 2008 erkennt Chile offiziell die Vertreibung von ihrem Land und den Einsatz von massiver Gewalt gegen Mapuche an und gibt dabei auch den Siedlern eine Mitschuld: Diese sollen ihre L&auml;ndereien durch Verschiebung der Grenzsteine, Zwang und Betrug erweitert haben.<\/p><p>Im Landstrich, in dem Chu&ntilde;il lebte, waren es vor allem deutsche Siedler, die ab Ende des 19. Jahrhunderts ihre Landsitze aufbauten, erkl&auml;rt der Historiker Manuel Lagos Miers.<\/p><p>Lagos, der an der p&auml;dagogischen Hochschule von Santiago lehrt, hat erst vor Kurzem ein Buch dazu ver&ouml;ffentlicht. &bdquo;Deutsche Siedler, die zuerst in der Hafenstadt Valdivia eine kleine Industrie aufbauten, versp&uuml;rten ab den 1890er-Jahren den Wunsch, auch Gro&szlig;grundbesitzer zu werden&rdquo;, so Lagos. In Archiven konnte er viele Hinweise auf illegale Landnahme finden &ndash; auch durch die Vorfahren von Juan Carlos Morstadt.<\/p><p>Obwohl der Staat l&auml;ngst die historische Schuld anerkennt, l&auml;uft die R&uuml;ckgabe nur schleppend. Die damit beauftragte Conadi ist wiederholt mit dem Vorwurf konfrontiert, chaotisch vorzugehen. Eigentlich sollten durch Landkauf und sp&auml;tere &Uuml;bergabe die Mapuche-Gemeinschaften ihr Land zur&uuml;ckerhalten. Doch chilenische Medien zeigten in der Vergangenheit mehrfach auf, dass Gelder nicht genutzt oder zu hohe Preise f&uuml;r Land bezahlt werden. Viele Mapuche setzen daher auf Landbesetzungen. Teilweise eskaliert auch die Gewalt. Die Regierung setzt in einzelnen Gebieten der Mapuche das Milit&auml;r zur Aufrechterhaltung der Sicherheit ein. Auch ultrarechte Gruppierungen aus Siedlerkreisen drohen regelm&auml;&szlig;ig mit Gewalt.<\/p><p>Zur Kl&auml;rung der Landfrage setzte Pr&auml;sident Gabriel Boric im Herbst 2023 eine Kommission aus Vertreter:innen der Mapuche und der Siedler ein, die bis Anfang 2025 einen Fahrplan zur Landr&uuml;ckgabe ausarbeiten sollte. Doch die Kommission ist zerstritten. Zu gegens&auml;tzlich sind die Positionen der Parteien, so&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elmostrador.cl\/noticias\/pais\/2025\/01\/24\/rector-uct-y-atrasos-de-la-comision-por-la-paz-y-el-entendimiento-la-situacion-es-bien-compleja\/\">erkl&auml;rten<\/a>&nbsp;es verschiedene Interviewpartner im Januar 2025 gegen&uuml;ber der chilenischen Onlinezeitung <em>El Mostrador<\/em>.<\/p><p><strong>Schneller Verdacht<\/strong><\/p><p>Im Fall Chu&ntilde;il deuten derweil Menschenrechtsorganisationen auf eine m&ouml;gliche T&auml;terschaft von Grundbesitzer Juan Carlos Morstadt hin. So etwa Mariela Santana von der Vereinigung f&uuml;r die Rechte des Volkes (Codepu). Santana meint, &bdquo;einer der Verd&auml;chtigen ist ganz klar Herr Morstadt&rdquo;. Er habe Chu&ntilde;il mehrfach dazu gedr&auml;ngt, das Land zu verlassen. Codepu brachte Anfang des Jahres den Fall Chu&ntilde;il vor die Interamerikanische Kommission f&uuml;r Menschenrechte und den UN-Ausschuss gegen das Verschwindenlassen. Im Internet kursieren derweil Fotos und pers&ouml;nliche Daten von Morstadt. Auch verschiedene Medien nennen den Unternehmer namentlich.<\/p><p>Die &ouml;ffentliche Brandmarkung habe dazu gef&uuml;hrt, dass Morstadt selbst Opfer von Drohungen geworden sei, sagt Carole Montory, die Anw&auml;ltin von Morstadt, am Telefon. Ihr Mandant habe nat&uuml;rlich keinerlei Verbindungen zum Verschwinden von Chu&ntilde;il. Er habe lediglich auf rechtlichem Wege versucht, sein Land zur&uuml;ckzuerhalten &ndash; die Verfahren dazu st&uuml;nden noch aus. Gleichzeitig gibt die Anw&auml;ltin an, rechtlich gegen jene vorzugehen, die Morstadt ohne abgeschlossenes Verfahren f&uuml;r das Verschwinden verantwortlich machen. Morstadt selbst l&auml;sst derweil <em>amerika21<\/em> eine Audioaufnahme zukommen, die die Familie Chu&ntilde;il f&uuml;r das Verschwinden verantwortlich macht.<\/p><p><strong>Politik verspricht Aufkl&auml;rung<\/strong><\/p><p>Bereits Anfang Dezember &auml;u&szlig;erte sich auch Pr&auml;sident Boric zum Verschwinden von Julia Chu&ntilde;il. Es sei im Interesse des Staates, schnell f&uuml;r Aufkl&auml;rung im Fall Chu&ntilde;il zu sorgen, so Boric. Er versprach, alles in der Macht des Staates Stehende zu tun, um dabei zu helfen.<\/p><p>Ein Staatsanwalt ist derweil ausschlie&szlig;lich mit dem Fall Julia Chu&ntilde;il beauftragt. Die Ermittlungen dazu bleiben weiterhin geheim. Bekannt ist nur, dass mehrfach das Haus von Chu&ntilde;il und das einer Tochter durchsucht wurde &ndash;&nbsp;bislang allerdings ohne konkrete Ergebnisse. Der Presseverantwortliche der Staatsanwaltschaft meint, bislang k&ouml;nne man keine Interviews zum Thema geben. Urspr&uuml;nglich angek&uuml;ndigte Ver&ouml;ffentlichungen neuer Erkenntnisse werden verschoben. Es scheint, als ob die Ermittlungen nicht vorankommen.<\/p><p>W&auml;hrend der Demonstration in dem Dorf M&aacute;fil mahnt die sozialdemokratische Parlamentarierin Ana Mar&iacute;a Bravo indes zur Vorsicht: W&auml;hrend die Ermittlungen laufen, &bdquo;sollten wir keine voreiligen Schl&uuml;sse ziehen&rdquo;. Sie selbst ist Teil einer parlamentarischen Kommission, die sich speziell f&uuml;r das Verschwinden von Julia Chu&ntilde;il gegr&uuml;ndet hat, wobei es ihr darum gehe, &uuml;ber die aktuelle Situation informiert zu sein und daf&uuml;r zu sorgen, dass die Aufkl&auml;rung vorankomme.<\/p><p>Gleichzeitig will Bravo die Arbeit der Conadi verbessern. Sie selbst habe in der Vergangenheit in der Beh&ouml;rde gearbeitet und ihr sei bewusst, dass die R&uuml;ckgabe zu langsam vonstatten gehe und h&auml;ufig L&auml;ndereien vergeben werden, die nicht den W&uuml;nschen der Mapuche-Gemeinschaften entsprechen.<\/p><p>Wer im S&uuml;den Chiles gegen das Misstrauen vorgehen will, muss unbedingt den schwelenden Landkonflikt l&ouml;sen.<\/p><p><em>Dieser Artikel erschien zuerst auf <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/274047\/wo-ist-julia-chunil\">Amerika21<\/a>.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Das Haus, in dem Julia Chu&ntilde;il bis zu ihrem Verschwinden lebte &ndash; Quelle: GABRIELA CRUZ<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111534\">Zuckerbrot und Peitsche: Der Umgang mit den Mapuche in Chile<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96947\">Stimmen aus Lateinamerika: Der Kampf der Mapuche gegen die Privatisierung der Quellen des R&iacute;o Chubut<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78298\">Chiles Taumel zwischen demokratischer Neugr&uuml;ndung und autorit&auml;rer Regression &ndash; Ein Kommentar<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103723\">Der Putsch in Chile als Grundlage f&uuml;r die &bdquo;neoliberale Konterrevolution&ldquo; und die Chicago Boys<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/e1a5414462fa46a78738763776a23373\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Julia Chu&ntilde;il ist verschwunden. Sie hatte das Land eines Nachfahren deutscher Siedler besetzt. Der Fall &ouml;ffnet unverheilte Wunden im S&uuml;den des Landes. Seit bald vier Monaten ist die Mapuche Julia Chu&ntilde;il verschwunden. Die Frau lebte in einem einfachen Holzhaus, h&uuml;tete ein paar H&uuml;hner, K&uuml;he und Schweine und besetzte dabei das Land eines Gro&szlig;grundbesitzers deutscher Herkunft.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130204\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":130205,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[60,20],"tags":[669,2564,2196,930,1760,1311],"class_list":["post-130204","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-innere-sicherheit","category-landerberichte","tag-chile","tag-gewalt","tag-indigene-voelker","tag-justiz","tag-kriminalitaet","tag-landgrabbing"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Cover_Chile.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/130204","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=130204"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/130204\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":130232,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/130204\/revisions\/130232"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/130205"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=130204"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=130204"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=130204"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}