{"id":13032,"date":"2012-04-30T08:46:51","date_gmt":"2012-04-30T06:46:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13032"},"modified":"2012-04-30T08:46:51","modified_gmt":"2012-04-30T06:46:51","slug":"hinweise-des-tages-1625","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13032","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13032#h01\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13032#h02\">Turning the Tide on Austerity<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13032#h03\">Werner R&uuml;gemer: Der Rating-Komplex &ndash; Wie Kapital- und Staatsmacht den Markt manipulieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13032#h04\">Merkel plant &ldquo;Wachstums-Agenda&rdquo; f&uuml;r Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13032#h05\">Rudolf Hickel &ndash; &bdquo;Die Banken sollen wieder der Realwirtschaft dienen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13032#h06\">Lucas Zeise &ndash; Asmussens genialer Vorschlag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13032#h07\">Kein Betreuungsgeld f&uuml;r Hartz-Vier-Empf&auml;nger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13032#h08\">Erbschaftssteuer: Eine Steuer f&uuml;r die &bdquo;gl&uuml;cklichen Spermien&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13032#h09\">Gazprom feiert Rekordgewinn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13032#h10\">Strom ist f&uuml;r viele Deutsche unbezahlbar geworden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13032#h11\">Aldi torpedierte Betriebsratswahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13032#h12\">Daniela Dahn &ndash; Krieg als vermeidbares Ungl&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13032#h13\">Meine Empfehlung zur Landtagswahl in NRW: Der Linken die Stimme geben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13032#h14\">Aufstieg und Fall des Hauses Murdoch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13032#h15\">&Ouml;ffentlich-rechtliche Sender im Internet &ndash; Erstaunter Blick &uuml;ber den Rhein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13032#h16\">Vergesst Broder!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13032&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gew&auml;hrleistungen im Rahmen der EFSF<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Finanzstabilierungsfazilit&auml;t (EFSF) verf&uuml;gt &uuml;ber ein maximales Ausleihvolumen von 440 Mrd. Euro. Davon sind derzeit Mittel in H&ouml;he von rund 190 Mrd. Euro f&uuml;r die Programme f&uuml;r Irland, Portugal und Griechenland gebunden&hellip;<br>\nZur Finanzierung der Auszahlungen hat die EFSF bis einschlie&szlig;lich 31. M&auml;rz 2012 insgesamt 71 Mrd. Euro Mittel auf dem Kapitalmarkt aufgenommen. Der Betrag setzt sich zusammen aus den bereits erfolgten Auszahlungen in H&ouml;he von 56 Mrd. Euro und einem Liquidit&auml;tspuffer von 15 Mrd. Euro&hellip;<br>\nDurch die Mittelaufnahe der EFSF bis Ende M&auml;rtz 2012 wurden unter Einberechnung der erforderlichen &Uuml;bersicherung Garantien in H&ouml;he von insgesamt 117,9 Mrd. Euro belegt. F&uuml;r Deutschland ergibt sich hieraus eine Inanspruchnahme der Gew&auml;hrleistungserm&auml;chtigung nach dem StabMechG in H&ouml;he von 33,3 Mrd. Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/120431_BMF_StabMechG_Gewaehrleistungen.pdf\">Bericht des Bundesfinanzministeriums [PDF &ndash; 410 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Italiens Regierung spart bei Schulen und Polizei<\/strong><br>\nDer italienische Premier Mario Monti setzt seinen strengen Sparkurs fort. Der Regierungschef plant eine weitere Reihe von Einsparungen in der &ouml;ffentlichen Verwaltung mit dem Ziel, bis Ende 2013 eine ausgeglichene Bilanz vorzulegen. Die Sparma&szlig;nahmen sollen am Montag vom Ministerrat beschlossen werden, berichteten italienische Medien. Die Ausgabenk&uuml;rzungen sollen vor allem die Strafanstalten, das Schulwesen und die Polizei betreffen.<br>\nDie Zahl der Carabinieri soll bis 2024 von 180.000 auf 150.000 schrumpfen. 950 Richterstellen und 5.900 administrative Jobs im Justizsystem will Monti streichen. Mit den zus&auml;tzlichen Ausgabenk&uuml;rzungen will die Regierung den Italienern eine weitere Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer ab September ersparen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1334796543636\/Fuenf-Milliarden-Euro-Italiens-Regierung-spart-bei-Schulen-und-Polizei\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><strong>Vom Biochemiker zum Au-pair: &bdquo;&iexcl;Adi&oacute;s, Espa&ntilde;a!&ldquo;<\/strong><br>\nV&iacute;ctor Mar&iacute; fand als Biochemiker keine Arbeit in Spanien. Jetzt arbeitet der Akademiker in Frankfurt &ndash; als Au-pair. Ein wenig sch&auml;mt er sich. Allein ist er mit seinem Schicksal nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/europas-schuldenkrise\/krise-in-spanien-vom-biochemiker-zum-au-pair-adios-espa-a-11733969.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Wieder 40 Sch&uuml;ler pro Klasse<\/strong><br>\nRund 100.000 Spanier demonstrieren landesweit gegen die Spar- und K&uuml;rzungsorgie der Regierung. Es scheint h&ouml;chste Zeit zu sein. Weite Kreise der Bev&ouml;lkerung drohen zu verarmen. [&hellip;]<br>\n10 Milliarden Euro werden in Schulen und Krankenversorgung gek&uuml;rzt. Die Klassenzimmer m&uuml;ssen k&uuml;nftig in der Oberstufe wieder 40 Sch&uuml;ler aufnehmen. Die Arbeitszeit der Lehrer wird verl&auml;ngert. 80.000 Lehrerstellen werden verloren gehen. In den Universit&auml;ten werden Stipendien gestrichen und die Studiengeb&uuml;hren verdoppelt. Eltern- und Studentenverb&auml;nde bef&uuml;rchten, dass k&uuml;nftig nur noch Kinder aus wohlhabendem Hause studieren k&ouml;nnen. Mittlerweile gesteht selbst Bildungsminister Jos&eacute; Ignacio Wert ein, dass mit diesen Ma&szlig;nahmen &bdquo;die rote Linie &uuml;berschritten&ldquo; und die Qualit&auml;t der Bildung leiden wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!92410\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Tschechiens Regierung entgeht Kollaps<\/strong><br>\nTrotz des harten Sparkurses spricht das tschechische Parlament Petr Necas das Vertrauen aus. In Rum&auml;nien und den Niederlanden st&uuml;rzten zuvor zwei EU-Regierungen &uuml;ber K&uuml;rzungen, die der Finanzkrise geschuldet sind.<br>\nNach der niederl&auml;ndischen ist auch die rum&auml;nische Regierung wegen ihrer Sparma&szlig;nahmen gest&uuml;rzt worden. Sieben Monate vor der Parlamentswahl sprach das Parlament Ministerpr&auml;sident Mihai Razvan Ungureanu das Misstrauen aus. (&hellip;) In dem zweit&auml;rmsten Land der Europ&auml;ischen Union wurden L&ouml;hne gek&uuml;rzt und Verbrauchssteuern erh&ouml;ht, um die Wirtschaft auf eine solidere Grundlage zu stellen. Diese Ma&szlig;nahmen haben jedoch die wirtschaftliche Erholung abgebremst und nun auch die Regierung von Ministerpr&auml;sident Ungureanu zu Fall gebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:misstrauensvotum-sparkurs-bringt-auch-rumaeniens-regierung-zu-fall\/70028926.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> In Rum&auml;nien genau wie anderswo: Neben der K&uuml;rzung von L&ouml;hnen, Renten und Sozialleistungen werden mit den Verbrauchssteuern (v.a. der Mehrwertsteuer) zumeist nur jene Steuern erh&ouml;ht, welche die Mittel- und Unterschicht &uuml;berproportional belasten. Die Spitzensteuers&auml;tze bei der Einkommenssteuer, die Verm&ouml;genssteuer oder die Erbschaftssteuer hingegen bleiben fast immer unangetastet. Und dies, obwohl die Spitzenverdiener und Eigent&uuml;mer gro&szlig;er Verm&ouml;gen seit ca. zwei Jahrzehnten die eigentlichen Nutznie&szlig;er der finanzkapitalistischen Fehlentwicklungen sind. Die fehlende Kritik nahezu aller Medien an dieser einseitigen Lastenverteilung l&auml;sst vermuten, dass dies mit deren ausdr&uuml;cklicher R&uuml;ckendeckung geschieht.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Turning the Tide on Austerity<\/strong><br>\nThis week the Economist places Fran&ccedil;ois Hollande, the socialist presidential candidate who is likely to win the election in France on May 6, on its cover with the headline &ldquo;The rather dangerous Monsieur Hollande&rdquo;. A socialist in charge of Europe&rsquo;s second-largest economy is apparently cause for serious concern.<br>\nBut why? France is overburdened with a massive welfare state and needs to make changes, argues the Economist: &ldquo;Public debt is high and rising, the government has not run a surplus in over 35 years, the banks are undercapitalised, unemployment is persistent and corrosive and, at 56% of GDP, the French state is the biggest of any euro country.&rdquo; But looking at the data, France actually does not seem to be doing particularly badly. A look at a few basic economic indicators over the past ten years fails to reveal any obvious signs of an economy that has been oppressed by an oversized government sector, as seen below.<br>\nYes, the French have chosen to allow the government to perform more functions than in many other countries, but economic growth has not been notably worse than its neighbors, and its public debt burden is on par with Germany and the United Kingdom. Despite ideological wishes to the contrary, there is little evidence that countries that choose to have a larger government (within a reasonable range) perform worse economically.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/streetlightblog.blogspot.de\/2012\/04\/turning-tide-on-austerity.html\">The Street Light<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ist das der gef&auml;hrlichste Mann Europas?<\/strong><br>\nDer sozialistische Kandidat wird als der n&auml;chste franz&ouml;sische Pr&auml;sident gehandelt, doch sein mangelnder Reformwille w&auml;re schlecht f&uuml;r sein Land und vor allem f&uuml;r Europa, so schreibt die Londoner Wochenzeitung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseurop.eu\/de\/content\/article\/1887851-ist-das-der-gefaehrlichste-mann-europas\">The Economist via Presseurop<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Werner R&uuml;gemer: Der Rating-Komplex &ndash; Wie Kapital- und Staatsmacht den Markt manipulieren<\/strong><br>\nWenn Staaten gut bewertet werden, dann spielen H&ouml;he und Grad der Verschuldung keine Rolle. Ebenso f&auml;llt den Ratinganalysten nicht negativ auf, wenn in einem Staat wie etwa in den USA hohe Dauerarmut herrscht, wenn ein Staat Kriege f&uuml;hrt, wenn er bei Banken, Konzernen und Verm&ouml;genden wenig oder gar keine Steuern einzieht. Ebenso hat noch nie eine Agentur von einem Staat verlangt, er solle Kapitalgewinne und Verm&ouml;gen h&ouml;her besteuern. Auch die systematische Umgehung nationaler Gesetze durch die Nutzung von Finanzoasen ist den Agenturen keine Beachtung wert, haben sie doch selbst und ihre Eigent&uuml;mer dort ihren Sitz.<br>\nUnd noch nie hat eine Ratingagentur wesentliche Einschnitte im R&uuml;stungs-, Geheimdienst- und &Uuml;berwachungsetat eines &bdquo;Entwicklungsstaates&ldquo; oder eines &bdquo;entwickelten&ldquo; Staates verlangt.<br>\nWenn ein Staat stark heruntergestuft wird, wenn dann die Zinsen steigen und der Staat die Kredite nicht mehr aus seinen laufenden Einnahmen bedienen kann, dann lauten dagegen die Forderungen der Agenturen: Einschnitte bei den Sozialtransfers! Entlassungen aus dem &ouml;ffentlichen Dienst! Senkung von L&ouml;hnen und Renten! Verkauf &ouml;ffentlichen Eigentums! Man m&uuml;sste auch fragen, was die H&ouml;he der L&ouml;hne mit der Sanierung des Staatshaushalts zu tun hat. Es ist n&auml;mlich eher andersherum: Hohe L&ouml;hne bringen dem Staat hohe Steuern.<br>\nDiese Forderungen stimmen mit denen der Finanzindustrie, der Konzerne, des IWF und der neoliberalen Lehre nahtlos &uuml;berein &hellip;<br>\nIm Ergebnis sind Ratingagenturen keine selbstst&auml;ndigen und &bdquo;objektiven&ldquo; Bewerter, sondern ausf&uuml;hrendes Organ ihrer Eigent&uuml;mer im Besonderen und der westlichen Kapitalmacht im Allgemeinen. Zudem sind sie tief verankert in staatlichen Regularien. Deshalb darf sich die Alternative nicht nur auf die Agenturen beziehen, sondern muss letztlich das gesamte Finanzsystem, Wirtschaftssystem und das politische System umfassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2012\/april\/der-rating-komplex\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Merkel plant &ldquo;Wachstums-Agenda&rdquo; f&uuml;r Europa<\/strong><br>\nDie Internationale Arbeitsorganisation macht die Sparpolitik f&uuml;r die zunehmende soziale Schieflage in Europa verantwortlich. Bundeskanzlerin Merkel will nicht am Fiskalpakt der Euro-Staaten r&uuml;tteln &ndash; eine Wachstumsinitiative soll es aber trotzdem geben. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend Hollande staatliche Investitionsprogramme fordert, setzt Merkel auf Strukturreformen. So sollten die Krisenl&auml;nder ihre Arbeitsm&auml;rkte nach dem Vorbild der deutschen Agenda 2010 deregulieren, das Renteneintrittsalter heraufsetzen und insgesamt ihre Wirtschaft liberalisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/schuldenkrise\/schuldenkrise-merkel-plant--wachstums-agenda--fuer-europa,1471908,15043776.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Merkel will also &bdquo;Wachstum&ldquo; durch neoliberale Reformen schaffen. Hartz IV f&uuml;r Europa? Das ist ja nicht neu, um so erstaunlicher ist es jedoch, dass die Medien Merkel ihre &bdquo;Wachstums-Agenda&ldquo; abnehmen und sie nicht in der Luft zerrei&szlig;en. Auf dem europ&auml;ischen Parkett wird es die Kanzlerin damit aber sicherlich nicht so einfach haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Rudolf Hickel &ndash; &bdquo;Die Banken sollen wieder der Realwirtschaft dienen&ldquo;<\/strong><br>\nDer linke Wirtschaftsforscher Rudolf Hickel &uuml;ber die Macht der Finanzm&auml;rkte, die zerst&ouml;rerische Kraft der Spekulation und die Verantwortung der Politik.<br>\nVor drei Jahren platzte in den USA die Immobilien-Spekulationsblase und riss die Welt in eine Rezession. Konjunkturprogramme und Bankenrettungen bl&auml;hten die Staatsverschuldung auf. Daraufhin verloren die vom Staat geretteten Finanzm&auml;rkte ihr Vertrauen in die Solidit&auml;t der Staatsfinanzen, was wiederum zur Euro-Krise f&uuml;hrte. Daher, so der &Ouml;konom Rudolf Hickel, muss die Macht der Spekulation ein f&uuml;r alle Mal gebrochen werden. &bdquo;Die Banken sollen wieder der Realwirtschaft dienen&ldquo;, fordert er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/interview--oekonomischer-wahnsinn-,1472780,15034924.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Lucas Zeise &ndash; Asmussens genialer Vorschlag<\/strong><br>\nDer Chef der Europ&auml;ischen Zentralbank Mario Draghi ist ein heller Kopf. Zwei Tage, nachdem die W&auml;hler in Frankreich ihre Unzufriedenheit mit der Politik ihres Pr&auml;sidenten ausgedr&uuml;ckt hatten und die rechte, superrigorose Regierung in den Niederlandes geplatzt war, pl&auml;dierte der EZB-Chef bei der &uuml;blichen Befragung vor dem EU-Parlament f&uuml;r einen &ldquo;Wachstumspakt&rdquo;, der den so erfolgreichen Fiskalpakt aufs Feinste erg&auml;nzen k&ouml;nne.<br>\nNoch schneller als Draghi ist freilich unser guter Bekannter J&ouml;rg Asmussen. Der noch relativ junge (Jahrgang 1966) Mann ist Anfang des Jahres aus dem einen Zentrum der Macht als Staatsekret&auml;r im Bundesfinanzministerium in das andere, das sechsk&ouml;pfige Direktorium der EZB in Frankfurt aufgestiegen. Asmussen wei&szlig; schon vor Draghi, dass Wachstumsf&ouml;rderung politisch angezeigt ist, und er wei&szlig; auch, was das bedeutet: Bankenf&ouml;rderung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2012\/04\/28\/asmussens-genialer-vorschlag_4706\">ZEIT Herdentrieb<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kein Betreuungsgeld f&uuml;r Hartz-Vier-Empf&auml;nger<\/strong><br>\nKommentar von Birgid Becker<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2012\/04\/28\/dlf_20120428_1310_95ffd9ea.mp3\">DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Erbschaftssteuer: Eine Steuer f&uuml;r die &bdquo;gl&uuml;cklichen Spermien&rdquo;<\/strong><br>\nGleichmacherei oder K&ouml;nigsweg zur gerechten Gesellschaft? Um welche Werte (au&szlig;er Geld) es bei der &bdquo;Todessteuer&ldquo; noch geht &ndash; und warum der Philosoph und Vordenker des Liberalismus John Stuart Mill f&uuml;r sie eintrat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/kultur\/literatur\/722391\/Erbschaftssteuer_Eine-Steuer-fuer-die-gluecklichen-Spermien?_vl_backlink=\/home\/kultur\/literatur\/index.do\">Die Presse<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein kurzer Streifzug durch die Geschichte der Erbschaftssteuer, allerdings hat die Journalistin das Buch von Jens Beckert, Direktor des Max-Planck-Instituts, gr&uuml;ndlich missverstanden, wenn sie Beckert zuschreibt, die Heftigkeit der Debatte um die Erbschaftssteuer st&uuml;nde keinem Verh&auml;ltnis zu ihrer Bedeutung. Im Gegenteil, Beckert nennt Erbschaften als wichtigen Grund f&uuml;r die Verfestigung von Reichtumskonzentration &uuml;ber die Generationen hinweg. Richtig ist, dass Becker darauf verweist, dass die Erbschaftsteuer in Deutschland eine schwache Steuer sei. Nach einer vorsichtigen Sch&auml;tzung werden j&auml;hrlich etwa 75 Milliarden Euro vererbt. &ldquo;Mit der Besteuerung von Tabak nimmt der Staat fast das Vierfache von dem ein, was aus Erbschaften an den Fiskus abgef&uuml;hrt wird&rdquo;, so Beckert. &ndash;   Beckert analysiert in seinem Buch &ldquo;Unverdientes Verm&ouml;gen&rdquo;, das 2005 zum Juristischen Buch des Jahres gew&auml;hlt wurde, die Debatten um das Erbrecht in Deutschland, Frankreich und den Vereinigten Staaten in den letzten 200 Jahren, wobei in jedem der drei L&auml;nder andere Aspekte im Vordergrund stehen. Wer nicht die Zeit findet, um Beckerts Buch &ldquo;Unverdientes Verm&ouml;gen&rdquo; zu lesen, findet auf Boeckler Impuls eine <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/22019_22026.htm\">Einf&uuml;hrung<\/a> und einen Link zu einem Arbeitspapier von Beckert: <a href=\"http:\/\/www.mpifg.de\/pu\/workpap\/wp07-4.pdf\">&ldquo;Wie viel Erbschaftssteuern?&rdquo; [PDF &ndash; 815 KB]<\/a>, noch k&uuml;rzer einen <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swr2\/programm\/sendungen\/wissen\/-\/id=4036190\/property=download\/nid=660374\/1lbyjyb\/swr2-wissen-20081116.pdf\">Vortrag beim SW2 [PDF &ndash; 55 KB]<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>passend dazu: <strong>Umfrage: Mehrheit der Deutschen will Verm&ouml;genssteuer zur&uuml;ck<\/strong><br>\nBei der SPD ist das Thema Verm&ouml;genssteuer derzeit in Mode. Und das zu Recht, wie eine Umfrage des Meinungsinstituts Forsa im Auftrag der Nichtregierungsorganisation Campact nahelegt. Den Ergebnissen zufolge, die der SZ vorliegen, bef&uuml;rworten 77 Prozent der Deutschen die Wiedereinf&uuml;hrung der Abgabe, die seit 1997 nicht mehr erhoben wird, jedoch nie offiziell abgeschafft wurde. Jedoch ist fraglich, was unter &ldquo;Verm&ouml;gen&rdquo; genau verstanden wird &ndash; etwa Immobilien und Kapital, aber auch Schmuck &ndash; und wie dessen Wert bestimmt wird. &Uuml;ber die b&uuml;rokratische Umsetzbarkeit der Steuer gibt es deshalb seit Jahrzehnten Zweifel und Streit. Ordnet man die Antworten der Befragten nach Parteipr&auml;ferenz, ergibt sich ein &uuml;berraschendes Bild: 65 Prozent der Anh&auml;nger von CDU und CSU sind der Umfrage zufolge f&uuml;r eine Verm&ouml;genssteuer. Noch deutlicher ist der Wert bei den FDP-Anh&auml;ngern (73 Prozent). Dabei sind Union und Liberale bislang strikt gegen die Wiedereinf&uuml;hrung der Steuer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/umfrage-mehrheit-der-deutschen-will-vermoegenssteuer-zurueck-1.1344400\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es gibt noch eine ganze Reihe solcher Mehrheiten, z.B. in der Rentenfrage, bei der Privatisierung der Versorger, beim Mindestlohn, beim Afghanistaneinsatz usw. &ndash; und dennoch entscheidet sich Wahlb&uuml;rger f&uuml;r diejenigen, die nichts davon aufnehmen und umsetzen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gazprom feiert Rekordgewinn<\/strong><br>\nDer russische Energiekonzern Gazprom hat dank steigener Gaspreise einen Rekordgewinn verbucht. Der Staatskonzern steigerte seinen Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahr nach eigenen Angaben um 35 Prozent auf umgerechnet etwa 34 Milliarden Euro. Der Umsatz des gr&ouml;&szlig;ten Erdgasproduzenten der Welt legte um 29 Prozent auf 120 Milliarden Euro zu.<br>\nWeltweit verkaufte Gazprom im vergangenen Jahr 519 Milliarden Kubikmeter Gas. Das bedeutete ein Plus von knapp f&uuml;nf Prozent. Die Exportmenge nach Europa legte um ann&auml;hernd sechs Prozent zu, die Ausfuhren in die fr&uuml;heren Sowjetrepubliken um mehr als 16 Prozent. Auch aufgrund der Wechselkursentwicklung stiegen die Ums&auml;tze aus dem Gas-Verkauf aber deutlich st&auml;rker. Die Einnahmen aus den Gesch&auml;ften mit den Ex-Sowjetrepubliken schnellten um 42 Prozent in die H&ouml;he, bei den europ&auml;ischen Abnehmern und anderen L&auml;ndern lag die Zuwachsrate bei 31 Prozent.<br>\nDen Rekordgewinn verdankte Gazprom somit nicht nur der h&ouml;heren Nachfrage; die ausl&auml;ndischen Kunden mussten auch deutlich mehr f&uuml;r das russische Gas bezahlen. Die Lieferungen verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahr um 22,8 Prozent. F&uuml;r internationale Abnehmer war das Gazprom-Gas durchschnittlich vier Mal so teuer wie f&uuml;r die Verbraucher in Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/gazprom122.html\">Tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kleine Clique im Kreml profitiert vom Gasgesch&auml;ft<\/strong><br>\nDer &Ouml;l- und Gaskonzern Gasprom sei eine Gefahr f&uuml;r Europa. Staatschef Putin spielt dabei eine wichtige Rolle, sagt J&uuml;rgen Roth<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1334796528213\/Gasprom-im-Zwielicht-Kleine-Clique-im-Kreml-profitiert-vom-Gasgeschaeft\">Der Standard<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Strom ist f&uuml;r viele Deutsche unbezahlbar geworden<\/strong><br>\nHunderttausende Haushalte in Deutschland k&ouml;nnen ihren Strom nicht mehr zahlen und sind deswegen vom Netz abgeh&auml;ngt. Die steigenden Preise durch die Energiewende haben die Lage verschlimmert.&rdquo;<br>\nBei niedrigen Einkommen schlagen die steigenden Stromkosten voll durch&rdquo;, sagte die Chefin des gr&ouml;&szlig;ten deutschen Sozialverbandes. Der Vorstand der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Klaus M&uuml;ller, sch&auml;tzt: &ldquo;Zehn bis 15 Prozent der Bev&ouml;lkerung k&auml;mpfen damit, die stetig steigenden Energiekosten zu finanzieren.&rdquo;<br>\nDabei seien Geringverdiener und Rentner noch st&auml;rker als die Bezieher von Hartz IV betroffen, bei denen zumindest die Heizkosten in der Regel von den Sozialbeh&ouml;rden &uuml;bernommen werden. &ldquo;Fr&uuml;her war Energiearmut ein Randph&auml;nomen, doch mittlerweile ist es f&uuml;r viele ein Alltagsproblem geworden&rdquo;, sagte M&uuml;ller.<br>\nLaut Umfrage der Verbrauchersch&uuml;tzer bei den Energieversorgern wird pro Jahr bei rund 600.000 Haushalten aufgrund nicht gezahlter Rechnungen der Strom gesperrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article106236425\/Strom-ist-fuer-viele-Deutsche-unbezahlbar-geworden.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die WELT macht die EEG-Gesetze monokausal f&uuml;r die Teuerung verantwortlich. Da k&ouml;nnte man zynisch fragen, wie viele Anzeigen die Stromoligopolisten EON, ENBW, Vattenfall und RWE in diesem Jahr bei Springer geschaltet haben &ndash; mit ihren Milliardengewinnen k&ouml;nnen sie sich das nat&uuml;rlich leisten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Aldi torpedierte Betriebsratswahlen<\/strong><br>\nDrei Kassierer aus Frankfurt wollten einen Betriebsrat gr&uuml;nden, doch der Discounter hinderte sie daran. Ihr Kampf gew&auml;hrt einen tiefen Einblick in das System Aldi: Mit Abmahnungen versuchte der Konzern, die Gr&uuml;ndungsversuche zu ersticken. Als es pl&ouml;tzlich doch einen Betriebsrat gab, war er mit den Filialleitern besetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/vorwuerfe-gegen-discounter-aldi-torpedierte-betriebsrats-wahlen-1.1345069\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Daniela Dahn &ndash; Krieg als vermeidbares Ungl&uuml;ck<\/strong><br>\nJuliane Wetzel hat G&uuml;nter Grass im Freitag vorgeworfen, er bediene antij&uuml;dische Klischees. Andere haben kritisiert, Grass spiele mit Tabus. Daniela Dahn zieht nun Bilanz<br>\nIst die Debatte um den als Gedicht kost&uuml;mierten Warnruf von G&uuml;nter Grass als Gelegenheit zum kollektiven Nachdenken genutzt worden? Das w&auml;re ein Wunder gewesen, bei den tradierten Riten der deutschen &Ouml;ffentlichkeit. Diese hat ein Beschimpfen und Beleidigen vorgezogen, ein Unterstellen von Schuld und falscher Gesinnung, ein Anempfehlen von Schreibverzicht und Klappe halten. Die Risiken und Nebenwirkungen intellektueller Einmischung sind hierzulande hoch. Dass da jemand, ob altersweise oder -eigensinnig, einzig die Sorge um einen von Tag zu Tag absehbareren, ebenso verheerenden wie vermeidbaren Krieg umtreibt, wird auf dem Schlachtfeld der Polemik als Motiv nicht durchgelassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1217-krieg-als-vermeidbares-ungl-ck\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Meine Empfehlung zur Landtagswahl in NRW: Der Linken die Stimme geben<\/strong><br>\nvon Arno Kl&ouml;nne<br>\nWelches taktische Kalk&uuml;l SPD und Gr&uuml;ne in Nordrhein-Westfalen dazu gebracht hat, Neuwahlen zu arrangieren, und weshalb die CDU sich darauf eingelassen hat, dar&uuml;ber kann man r&auml;tseln. Die juristische Begr&uuml;ndung daf&uuml;r war windig. Aber nun steht der &laquo;Gang zur Urne&raquo; an, und das Wahlvolk wird mit einer Parteienwerbung bel&auml;stigt, die ganz &uuml;berwiegend peinlich wirkt. Das ermuntert nicht gerade dazu, sich an dem Wahlakt zu beteiligen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozonline.de\/2012\/04\/meine-empfehlung-zur-landtagswahl-in-nrw-der-linken-die-stimme-geben\/\">SoZ Sozialistische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Aufstieg und Fall des Hauses Murdoch<\/strong><br>\nIn Gro&szlig;britannien musste sich der Medienmogul Rupert Murdoch der &Ouml;ffentlichkeit stellen. Ein &auml;hnliches Vorgehen gegen Springer in Deutschland w&auml;re undenkbar.<br>\nEin Gro&szlig;unternehmer, Multimillion&auml;r, Medienmogul muss Rede und Antwort stehe &ndash; nicht im privaten Kamingespr&auml;ch, auch nicht in einem straf- oder zivilrechtlichen Verfahren. Sondern in der britischen Sonderform der Inquiry: &ouml;ffentlich, mit den gleichen Spielregeln wie im Gerichtsprozess &ndash; aber zu Fragen, die weit &uuml;ber den engen Ansatz der reinen Juristerei hinausgehen. Das kommt alles noch &ndash; beziehungsweise l&auml;uft parallel.<br>\nAlle Unterlagen, schriftliche Einlassungen, Dokumente stehen im Internet; die Inquiry wird live gestreamt und steht sp&auml;ter als Download zur Verf&uuml;gung; auch die kompletten Wortlautprotokolle werden umgehend online gestellt. Rupert Murdoch ist nackt, inklusive des netten Zitats &uuml;ber den fr&uuml;heren Labour-Premierminister Tony Blair, mit dem w&uuml;rde er sich gut verstehen, allerdings sei das Verh&auml;ltnis &bdquo;noch nicht so gut, dass man zusammen die Hosen runterlassen w&uuml;rde&ldquo;&hellip;<br>\nDoch die Politik steht genauso unter Beschuss, allen voran Premierminister David Cameron&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Medienkonzentration-in-Grossbritannien\/!92265\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&Ouml;ffentlich-rechtliche Sender im Internet &ndash; Erstaunter Blick &uuml;ber den Rhein<\/strong><br>\nIn Deutschland zanken sich Verleger und &ouml;ffentlich-rechtliche Sender um die Hoheit im Internet. Ganz anders in Frankreich. &bdquo;Arte&ldquo; tobt sich im Netz aus&hellip;<br>\nKonkurrenz im Netz, auch zwischen den in Deutschland so verk&auml;mpften Mediengattungen Print und Fernsehen, sei geradezu gewollt, &bdquo;man sieht das eher als sportlichen Wettbewerb&ldquo;&hellip;<br>\nWenn man den &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendern aber in der digitalen Welt zu viele Beschr&auml;nkungen aufzwinge, &bdquo;kommt ein anderer und r&auml;umt den ganzen Kuchen ab&ldquo;, meint Hauser: &bdquo;Das wird dann zum Google-Hupf.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/ffentlich-rechtliche-Sender-im-Internet\/!92260\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Vergesst Broder!<\/strong><br>\nHenryk Broder geht es in seinem neuen Buch nicht einmal um die Aufarbeitung von Auschwitz &ndash; sondern nur um die Verteidigung des zionistischen Israels.Das ist doch wirklich ein Schei&szlig;buch von einem Schei&szlig;-Giftzwerg. So zumindest h&auml;tte es wohl Broder an meiner Stelle ausgedr&uuml;ckt, wenn er ich w&auml;re und etwas &uuml;ber Broder schreiben w&uuml;rde. Aber ich bin nun mal nicht Broder und kann nur in meiner eigenen Sprache sprechen: Dieses Buch ist eine Zumutung. Nicht, weil mir die These nicht passt, sondern weil es so etwas wie These, Antithese und Synthese, weil es eine dialektische Auseinandersetzung, weil es Niveau, Fairness, Korrektheit oder mindestens irgendeine Spur von echtem Willen, etwas zur Diskussion zu stellen, Debatte zu machen, auf diesen 172 Seiten Broder schlicht nicht gibt. [&hellip;]<br>\nWarum ist &bdquo;Vergesst Auschwitz&ldquo; ein bl&ouml;des Buch? Henryk M. Houdini &ndash; der Wortzauberer. Klar, man k&ouml;nnte dem W&uuml;terich auch einfach folgen und Spa&szlig; haben, so wie man bei einem Comedian &ndash; sagen wir mal &ndash; in eine lustige Genderphilosophie einsteigt, Henryk M. Hirschhausen erkl&auml;rt die deutsche Krankheit &bdquo;Auschwitz-Komplex&ldquo;. Eine polternd-intelligente Burleske? Nein, Broders Burleske ist vor allem aus einem Grunde besonders schlecht: Sie ist falsch etikettiert. Da wird eine Kohlroulade voll Schweinefleisch als &bdquo;gefilter Fisch&ldquo; verkauft und der Hefezopf der oberschlesischen Oma kurzerhand als j&uuml;discher Challah feilgeboten. Da wird ein schlappes Argument aufgepumpt mit der n&auml;chstbesten Bl&ouml;dheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/alexander-wallasch\/10858-broder-buch-vergesst-auschwitz#10858\">The European<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-13032","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13032","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13032"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13032\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13034,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13032\/revisions\/13034"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13032"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13032"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13032"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}