{"id":130332,"date":"2025-03-18T09:00:42","date_gmt":"2025-03-18T08:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130332"},"modified":"2025-03-18T09:46:47","modified_gmt":"2025-03-18T08:46:47","slug":"politik-hat-es-immer-noch-nicht-verstanden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130332","title":{"rendered":"Politik hat es immer noch nicht verstanden"},"content":{"rendered":"<p>Heute stimmt der alte Bundestag in einer extra daf&uuml;r einberufenen Sondersitzung &uuml;ber eine &Auml;nderung des Grundgesetzes ab. Man will bestimmte R&uuml;stungsausgaben k&uuml;nftig von der Schuldenbremse ausnehmen. Der &Ouml;konom <strong>Heinz-J. Bontrup <\/strong>kritisierte stets die Schuldenbremse als &ouml;konomisch sch&auml;dlich und gesellschaftsspaltend, h&auml;lt die geplante Grundgesetz&auml;nderung mit dem alten Bundestag jedoch f&uuml;r verwerflich und die Aufr&uuml;stung f&uuml;r unn&ouml;tig, da Deutschland nicht milit&auml;risch bedroht sei. Er bef&uuml;rwortet zivile Investitionen und fordert Steuererh&ouml;hungen f&uuml;r Verm&ouml;gende sowie niedrigere Zinsen. Neoliberale seien in den letzten 40 Jahren f&uuml;r soziale Verwerfungen verantwortlich, aber in Krisen greifen sie, so Bontrup, dann wieder auf Keynes&rsquo; Staatsinterventionen zur&uuml;ck.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Die neoliberalen Geister brauchen mal wieder Keynes <\/strong><\/p><p>Schon 2009, im Jahr der ins Grundgesetz geschriebenen Schuldenbremse, habe ich in mehreren Ver&ouml;ffentlichungen dargelegt, dass die Schuldenbremse &ouml;konomisch kontraproduktiv ist und die Spaltung der Gesellschaft vertiefen wird. Genau das ist eingetreten. Noch nie war Deutschland auf der einen Seite so reich und auf der anderen so arm. Der bekannte Politologe Christoph Butterwegge spricht von einer &bdquo;zerrissenen Gesellschaft&ldquo;. Neoliberale in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien haben in den letzten rund 40 Jahren die &ouml;konomischen und sozialen Verwerfungen zu verantworten &ndash; nicht zuletzt auch den politischen Rechtsrutsch. In ihrem naiven Marktwahn haben die neoliberalen Herrschaftseliten in einer Zuschauerdemokratie vieles privatisiert und den Staat aufs Notwendige zur&uuml;ckgestutzt. &Ouml;ffentliche G&uuml;ter waren ein Graus, das Soziale wurde als Kostg&auml;nger der Wirtschaft diffamiert. Steuersenkungen f&uuml;r Unternehmer und Verm&ouml;gende wurden dagegen als Wachstumstreiber fast heiliggesprochen und selbstverst&auml;ndlich mussten die Gewerkschaften und die abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten an die Kette gelegt werden. Shareholder Value war die Doktrin. Es kam zu einer gigantischen Umverteilung von den Arbeits- zu den Kapitaleink&uuml;nften. Arbeitslose wurden bek&auml;mpft und nicht die Arbeitslosigkeit als <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9287\">&bdquo;Reservearmee&ldquo; zur Kleinhaltung von Lohnforderungen<\/a>. Zudem ist in Deutschland ein nie f&uuml;r m&ouml;glich gehaltenes Arbeitsprekariat geschaffen worden; heute trotz Arbeit arm, und im Alter weiter arm, bei einer nur mickrigen Rente. <\/p><p>Der gro&szlig;e britische &Ouml;konom Sir John Maynard Keynes nannte Regierende unf&auml;hig, b&ouml;sartig und verr&uuml;ckt. Mit solch F&uuml;hrenden in der Politik st&uuml;nde unsere Zivilisation kurz vor dem Ende. Die viel gelesene US-amerikanische Historikerin Barbara Tuchman hat es in ihrem Buch &bdquo;Die Torheit der Regierenden. Von Troja bis Vietnam&ldquo; ein wenig freundlicher, aber auch deutlich ausgedr&uuml;ckt, wenn sie schreibt: &bdquo;In der Regierungskunst, so scheint es, bleiben die Leistungen der Menschheit weit hinter dem zur&uuml;ck, was sie auf fast allen anderen Gebieten vollbracht hat. Warum bleiben Einsicht und Verstand so h&auml;ufig wirkungslos?&ldquo;<\/p><p>Wenn die neoliberalen Geister nicht mehr weiterwissen, berufen sie sich dann aber gerne auf den ansonsten verhassten Keynes, der schon in den 1920er-Jahren einen starken Interventionsstaat f&uuml;r kapitalistische Ordnungssysteme gefordert hat. Nach der schweren weltweiten Finanzkrise 2007-2009 war das so und auch nach der Pandemie 2020-2021. Ich gebe &bdquo;laissez faire&ldquo; auf, das war die Botschaft von Keynes. M&auml;rkte verf&uuml;gen &uuml;ber keine &bdquo;Selbstheilungskr&auml;fte&ldquo;. In der Krise muss der Staat per Verschuldung Geld ausgeben: die Privaten tun es nicht. Wenn keiner mehr Geld ausgibt, kann auch keiner mehr Geld einnehmen. Wenn wenigstens diese &ouml;konomische Trivialit&auml;t verstanden w&uuml;rde! Die Privaten sitzen in der kapitalistisch immanenten Krise in ihrer selbst aufgestellten &bdquo;einzelwirtschaftlichen Rationalit&auml;tsfalle&ldquo;, es kommt zu einem &bdquo;Sparparadoxon&ldquo; und die Privatwirtschaft findet ohne staatliche Interventionen keinen Krisenausgang mehr. <\/p><p>Deshalb holen jetzt auch die Neoliberalen in ihrer Not, personalisiert durch den ehemaligen BlackRock-Manager Friedrich Merz (CDU), der sich anschickt, Bundeskanzler zu werden, Keynes erneut auf das finanzpolitische Spielfeld zur&uuml;ck, um das System vor sich selbst zu retten. Wurde Staatsverschuldung und die Abschaffung der Schuldenbremse in der Opposition und im Wahlkampf von Merz noch vehement abgelehnt, kann er auf einmal gar nicht genug vom keynesianischen deficit spending bekommen. Eine Billion Euro schuldenfinanzierte Staatsausgaben, wenn auch &uuml;ber die n&auml;chsten Jahre verteilt, hat es noch nie in der deutschen Geschichte gegeben. Drei Parteien mit Verlusten bei der Bundestagswahl, das gilt insbesondere f&uuml;r die SPD, wollen jetzt den alten und nicht den neu gew&auml;hlten Bundestag &uuml;ber das geplante gigantische Verschuldungspaket abstimmen lassen. Die potenzielle Koalition aus CDU\/CSU\/SPD ist dabei nur von 37 Prozent der Wahlberechtigten gew&auml;hlt worden und einige wenige Verhandler der Parteien haben sich in Hinterzimmern die am 8. M&auml;rz 2025 vorgelegten &bdquo;Ergebnisse der Sondierungen von CDU, CSU und SPD&ldquo; ausgedacht. <\/p><p><strong>Grundgesetz&auml;nderungen mit dem abgew&auml;hlten Bundestag sind politisch verwerflich<\/strong><\/p><p>Dabei sind sie auch zu dem Ergebnis gekommen, das die Schuldenbremse im Grundgesetz, die man nach wie vor nicht abschaffen will, nur f&uuml;r R&uuml;stung ab einem Prozent, bezogen auf das nominale Bruttoinlandsprodukt (BIP), modifiziert werden soll. Das BIP lag 2024 bei 4.305,3 Milliarden Euro. Das w&auml;ren dann schon gut 43 Milliarden Euro nur f&uuml;r Aufr&uuml;stung. Dar&uuml;ber hinaus wollen Politiker und Parteien angefeuert von Medien ernsthaft R&uuml;stungsausgaben ohne Begrenzung nach oben per Aussetzung der Schuldenbremse genehmigen. Zur Zustimmung des Wahns im Bundesrat lockt man die unterfinanzierten 16 Bundesl&auml;nder, die laut Schuldenregeln heute einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen m&uuml;ssen, mit einer Lockerung der Schuldenbremse. K&uuml;nftig sollen auch hier die L&auml;nder, wie der Bund, 0,35 Prozent des nominalen Bruttoinlandsprodukts als Kredite aufnehmen d&uuml;rfen. Das zivile Ausgabenprogramm soll dagegen als &bdquo;Sonderverm&ouml;gen&ldquo; (richtig w&auml;re hier der Begriff Sonderschulden) im Grundgesetz verankert werden. <\/p><p>F&uuml;r beide Vorhaben braucht es aber zur Umsetzung eine Zwei-Drittel-Mehrheit, die im neu gew&auml;hlten Bundestag nicht zustande kommt und auch im Bundesrat lange nicht gesichert war. Deshalb will man politisch tricksen, selbst wenn auch die Grundgesetz&auml;nderung gem&auml;&szlig; Art. 39 GG verfassungsrechtlich mit dem alten Bundestag erlaubt ist. Dies zeigt einmal mehr, was Keynes &uuml;ber Volksvertreter dachte. Nur das Volk sollte &uuml;ber Grundgesetzver&auml;nderungen entscheiden, so wie es auch die Schweiz praktiziert. <\/p><p><strong>Die geplante noch gr&ouml;&szlig;ere Aufr&uuml;stung ist an Dummheit nicht mehr zu toppen<\/strong><\/p><p>&bdquo;Putin wird Berlin nicht bombardieren&ldquo;, sagt S&ouml;nke Neitzel, Professor f&uuml;r Milit&auml;rgeschichte und Kulturgeschichte der Gewalt von der Universit&auml;t Potsdam. Er kennt niemanden, der so etwas f&uuml;r realistisch erachtet. &bdquo;Man glaubt eher, dass Russland sich auf ein begrenztes Testen der Nato konzentrieren wird mit dem Ziel, die Nato politisch zu zerst&ouml;ren. Neben den 100 Milliarden Euro, die als Sonderschulden im Zuge der sogenannten &bdquo;Zeitenwende&ldquo; (Olaf Scholz) bereits 2022 in die Aufr&uuml;stung mit einer Ver&auml;nderung im Grundgesetz verankert wurden, und das bei einer Armutsquote von rund 17 Prozent im Land, sind jetzt weitere 500 Milliarden Euro f&uuml;r die R&uuml;stung vorgesehen; weitgehend von den Beschr&auml;nkungen der Schuldenbremse ausgenommen. <\/p><p>Insbesondere die SPD sollte es hier aber nicht wagen, sich auf Keynes zu berufen, der einen R&uuml;stungskeynesianismus strikt abgelehnt hat. Er sah die Gefahr und wusste, wohin Aufr&uuml;stung am Ende f&uuml;hrt: in den Krieg, was dann ja auch mit dem Zweiten Weltkrieg passierte. Wie am Ende der Weimarer Republik treten aber auch heute wieder die Bellizisten auf. Man kann es nicht glauben. Hier wird frech behauptet und gelogen. Die Sicherheit Deutschlands sei wegen einer unterfinanzierten Bundeswehr in Gefahr. Richtig ist: &bdquo;Die deutschen Ausgaben f&uuml;r Verteidigung (nach Nato-Kriterien) stiegen seit 2014 von 34,7 auf 57,7 Milliarden Euro im Jahr 2022. Das ist ein satter Anstieg um 66 Prozent in acht Jahren. &bdquo;Es ist ein Mythos, dass die Bundeswehr schlecht ausger&uuml;stet ist, weil sie zu wenig Geld bekommt&ldquo; (Herbert Wulf: Haushalts-D&eacute;j&agrave;-vu, in: Wissenschaft &amp; Frieden, 2023\/4). Die Bundeswehr muss einfach nur lernen, mit Geld rational umzugehen. <\/p><p>Wir m&uuml;ssten &bdquo;kriegst&uuml;chtig&ldquo; (so der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius von der SPD) gemacht werden. Bundeswehrsoldaten empfiehlt man, sie sollten vorsorglich schon mal ihr Testament machen. Das &bdquo;Reich des B&ouml;sen&ldquo;, damals noch die so vom neoliberalen US-Pr&auml;sident Ronald Reagan betitelte Sowjetunion, w&uuml;rde heute, bezieht man es auf Russland, in Deutschland und ganz Europa in eine Knechtschaft unter dem Diktator Putin f&uuml;hren. An dieser Stelle kann man dann nur noch dringend empfehlen, sich mit Geschichte und den tats&auml;chlichen Fakten auseinanderzusetzen und vor allen Dingen die Pr&auml;ambel zum Grundgesetz zu lesen. Russland hat Deutschland noch nie angegriffen. Umgekehrt ist es aber richtig. Russland ist &ouml;konomisch, sieht man einmal von seinen Rohstoffen ab, lediglich ein Zwerg und bei der konventionellen R&uuml;stung den Nato-Staaten, auch ohne die USA, weit unterlegen. Russland ist jedoch bei der atomaren R&uuml;stung auf Augenh&ouml;he mit den USA. Wie kann man da nur eine Nanosekunde glauben, man k&ouml;nne Russland milit&auml;risch besiegen? <\/p><p><strong>Steuererh&ouml;hungen f&uuml;r Verm&ouml;gende sind notwendig <\/strong><\/p><p>Neben der Aufr&uuml;stung sollen weitere 500 Milliarden Euro zur Umgehung der Schuldenbreme als Sonderschulden ins Grundgesetz geschrieben werden. Die hier vorgesehenen Staatsausgaben, verteilt &uuml;ber zehn Jahre, kann man weitgehend nachvollziehen, wenn auch von ganz radikalen Neoliberalen einige Ausgaben als konsumtive Staatsausgaben diskreditiert werden. Fakt ist, Deutschland leidet unter einer massiven Unterinvestierung. Es gibt nicht nur Infrastrukturprobleme. Energie, Klimaschutz, Gesundheit, Rente, Pflege, Bildung und sozialer Wohnungsbau, hier warten riesige ungel&ouml;ste Probleme mit Milliarden an Aufwendungen. Das Geld, das man sinnlos in nichtreproduktive R&uuml;stungsausgaben stecken will, m&uuml;sste hier f&uuml;r zivile Aufgaben in eine optimale Allokation gebracht werden. <\/p><p>Bei aller Notwendigkeit der Finanzierung durch Staatsverschuldung darf aber nicht die Finanzierung durch Steuern vergessen werden. Hier empfiehlt sich endlich die Wiedereinf&uuml;hrung einer Verm&ouml;gensteuer auf das Geldverm&ouml;gen der privaten Haushalte, das bei rund neun Billionen Euro liegt, und die Erh&ouml;hung der Erbschaftsteuer- und Kapitalertragssteuers&auml;tze. Damit k&ouml;nnte man dann auch den Rentier als &bdquo;funktionslosen Investor&ldquo; (Keynes), zumindest ein St&uuml;ck weit, gesellschaftlich sanktionieren. Auch ist in Anbetracht der zuk&uuml;nftig riesigen Aufgaben in Deutschland ein teilweiser Verkauf der Goldbest&auml;nde bei der Deutschen Bundesbank zu &uuml;berlegen, ohne dass es am Markt wegen des zus&auml;tzlichen Angebots zu einem gr&ouml;&szlig;eren Preisverfall kommt. Und da in der EU alle Mitgliedsstaaten vor &auml;hnlichen Herausforderungen und Belastungen in ihren Volkswirtschaften und ihrer Haushalte stehen, wobei hier die Staatsverschuldung in vielen L&auml;ndern wesentlich h&ouml;her ist als in Deutschland, muss die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) den Leitzins wieder auf null stellen. Dies alleine schon deshalb, weil ansonsten die Verm&ouml;genden von der Staatsverschuldung mit hohen Zinsen profitieren und weil niedrige Zinsen zu privaten Investitionen anregen, die neben den &ouml;ffentlichen Ausgaben ebenso notwendig sind.<\/p><p><small>Titelbild: Juergen Nowak\/shutterstock.com<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute stimmt der alte Bundestag in einer extra daf&uuml;r einberufenen Sondersitzung &uuml;ber eine &Auml;nderung des Grundgesetzes ab. Man will bestimmte R&uuml;stungsausgaben k&uuml;nftig von der Schuldenbremse ausnehmen. Der &Ouml;konom <strong>Heinz-J. 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