{"id":13044,"date":"2012-04-30T14:24:13","date_gmt":"2012-04-30T12:24:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13044"},"modified":"2015-02-15T10:33:17","modified_gmt":"2015-02-15T09:33:17","slug":"sommertheater-statt-sommermarchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13044","title":{"rendered":"Sommertheater statt Sommerm\u00e4rchen"},"content":{"rendered":"<p>Politiker der vier etablierten Parteien und Kommentatoren der etablierten Medien &uuml;bertreffen sich an diesem Wochenende gegenseitig darin, dem EM-Ko-Gastgeber Ukraine mit &bdquo;ernsthaften Konsequenzen&ldquo; zu drohen, wenn dieser die beliebte Politikerin Juliya Tymoschenko nicht nach Deutschland ausreisen l&auml;sst. Wir befinden uns nun einmal im Wahlkampf und da scheint es hierzulande zur Normalit&auml;t zu geh&ouml;ren, lautstark gegen andere L&auml;nder zu poltern und diplomatische Gepflogenheiten zu ignorieren. Doch die Emp&ouml;rung ist bei n&auml;herer Betrachtung nur Theaterdonner. Das St&uuml;ck vom ukrainischen Schurken, seinem sch&ouml;nen Opfer und dem edlen Ritter aus Deutschland, ist einfach zu &bdquo;sch&ouml;n&ldquo; um es unerz&auml;hlt zu lassen. Und da die Medien die sch&ouml;nsten politischen Theaterst&uuml;cke ohnehin nicht hinterfragen, wird uns die absurde Trag&ouml;die vom b&ouml;sen Ukrainer wohl noch mehrere Wochen begleiten &ndash; so lange bis die EM vorbei ist und die n&auml;chste Sau durchs Dorf getrieben wird. Von <strong>Jens Berger<\/strong><br>\n<!--more--><br>\nZum Thema siehe auch: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13036\">Albrecht M&uuml;ller &ndash; Betr.: Ukraine. Es riecht nach PR-Kampagne &ndash; u.a. mit dem Ziel der Selbstbeweihr&auml;ucherung<\/a><\/p><p>Dass es weitaus angenehmere Orte auf der Welt gibt als ukrainische Haftanstalten, steht au&szlig;er Frage. Amnesty International z&auml;hlte in einem Jahr 165 Folter- und Misshandlungsvorw&uuml;rfe gegen ukrainische Haftanstalten und beklagte die &bdquo;Unt&auml;tigkeit der Beh&ouml;rden&ldquo;, die keine ad&auml;quaten Ermittlungen durchf&uuml;hrten. Amnesty International spricht auch davon, dass ukrainischen H&auml;ftlingen &uuml;berlebenswichtige Medikamente vorenthalten w&uuml;rden &ndash; dies sei eine Folge der dramatischen Unterfinanzierung der Vollzugseinrichtungen und Gef&auml;ngniskrankenh&auml;user. Alle diese Vorw&uuml;rfe stammen aus dem <a href=\"http:\/\/www.amnesty.org\/en\/region\/ukraine\/report-2009\">AI-Jahresbericht 2009<\/a>, die Ministerpr&auml;sidentin, die damals f&uuml;r diese desolate Situation verantwortlich zeichnete, hie&szlig; Julia Timoschenko. Den Westen st&ouml;rte dies damals nicht sonderlich. Weder von Angela Merkel noch von Guido Westerwelle sind kritische Statements &uuml;berliefert, die Frau Timoschenko auffordern, die Haftbedingungen in ihrem Land im Namen der Menschenrechte zu verbessern.<\/p><p>Es ist auch nicht &uuml;berliefert, dass deutsche Politiker auch nur einen Hauch von Emp&ouml;rung &auml;u&szlig;erten, als Polen und die Ukraine im April 2007 von den UEFA-Delegierten den Zuschlag f&uuml;r die Ausrichtung der Fu&szlig;ball-EM im Jahre 2012 erhielten. 2007 war die Menschenrechtslage in der Ukraine kein Jota besser als heute und auch damals war das Land vor allem f&uuml;r sein durch und durch korruptes politisches System bekannt. Aber Korruption war und ist ja bekanntlich weder f&uuml;r die UEFA, die FIFA, noch westliche Regierungen ein ernsthaftes Hindernis, wenn es um sportliche Gro&szlig;veranstaltungen geht. Wenn es die emp&ouml;rten deutschen Politiker mit ihrer Verquickung von Sport und Menschenrechten ernst nehmen w&uuml;rden, h&auml;tten sie in diesen Wochen eine wunderbare Gelegenheit dazu. Momentan laufen die Vorbereitungen f&uuml;r die EM-Vergabe 2020 und <a href=\"http:\/\/www.goal.com\/de\/news\/957\/em\/2012\/04\/17\/3042483\/offiziell-die-t%C3%BCrkei-hat-sich-um-die-em-2020-beworben\">die T&uuml;rkei gilt nicht nur als aussichtsreichster Kandidat<\/a>, sondern ist bis dato auch der einzige Bewerber &ndash; schon in zwei Wochen l&auml;uft die Bewerbungsfrist ab. Deutschland hat kein Interesse, als Konkurrent <a href=\"http:\/\/www.kicker.de\/news\/fussball\/nationalelf\/startseite\/568159\/artikel_em-2020-findet-nicht-in-deutschland-statt.html\">in den Ring zu steigen<\/a>. Das ist freilich &bdquo;erstaunlich&ldquo;, ist es doch bekannt, dass die Haftbedingungen in t&uuml;rkischen Gef&auml;ngnissen ebenfalls desastr&ouml;s sind und sich dort mehrere hundert kurdische politische H&auml;ftlinge im unbefristeten Hungerstreik befinden. Aber die inhaftierten Kurden haben sicher einen Schnurbart und ein orientalisches &Auml;u&szlig;eres und eignen sich allein deshalb nicht so gut f&uuml;r eine PR-Kampagne wie die blonde Jeanne d&rsquo;Arc der orangenen Revolution in der Ukraine.<\/p><p><strong>Die Gasprinzessin<\/strong><\/p><p>Wenn ein Hollywood-Drehbuchautor ein herzzerrei&szlig;endes Plot f&uuml;r eine Schmonzette &uuml;ber eine Politikerin schreiben w&uuml;rde, die in einem Schurkenstaat gegen das b&ouml;se System k&auml;mpft, so h&auml;tte dieses Plot sicher gro&szlig;e &Auml;hnlichkeiten zur medialen Berichterstattung im Fall &bdquo;Julia Timoschenko&ldquo;. Die ehemalige Ministerpr&auml;sidentin genie&szlig;t hierzulande das Image der demokratischen Ikone, die der ehemaligen Sowjetrepublik den Weg in den freiheitlichen Westen weisen will. Der Prozess gegen Timoschenko sei, so wissen es deutsche Medien zu berichten, ganz eindeutig politisch motiviert, ihre Haft sei mit Folter gleichzusetzen. Doch diese Mischung aus einer Gauck-Rede und einem Hollywood-Blockbuster basiert, ebenso wie die Schilderungen &uuml;ber Timoschenkos Haftbedingungen, nahezu ausschlie&szlig;lich auf den Aussagen von Timoschenkos Anw&auml;lten und ihrem famili&auml;ren Umfeld. Es ist nat&uuml;rlich deren gutes Recht, eine sehr subjektive Sichtweise zu haben &ndash; es ist jedoch die Pflicht der Medien, darauf hinzuweisen, dass die subjektiven Schilderungen einer Konfliktpartei kein objektives Bild liefern, dies auch gar nicht liefern sollen. So werden beispielsweise die Schilderungen des Timoschenko-Anwaltes Sergej Wlasenko in der ansonsten so auf journalistische Akkuratesse bedachten FAZ zwischen den Zeilen als <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/misshandlung-im-gefaengnis-schlag-in-die-magengrube-11734372.html\">Fakt dargestellt<\/a> &ndash; ganz ohne Konjunktiv und indirekter Rede, die Schilderungen des Anwalts gehen vielmehr nahtlos in den redaktionellen Teil des Artikels &uuml;ber. Dabei g&auml;be es auch alternative Erkl&auml;rungen [<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>], die man zumindest in Betracht ziehen k&ouml;nnte.<\/p><p>Ob Frau Timoschenko sich der Verbrechen, f&uuml;r die sie verurteilt wurde und f&uuml;r solche, f&uuml;r die sie sich noch vor Gericht verantworten muss, schuldig gemacht hat, kann kein deutscher Journalist wissen. Fest steht jedoch, dass die Anschuldigen keinesfalls aus der Luft gegriffen sind und die einseitige Interpretation, nach der Julia Timoschenko eine politische Gefangene sei, weder belegbar, noch zielf&uuml;hrend ist. W&auml;hrend der Periode des Zusammenbruchs der Sowjetunion war Julia Timoschenko einer der jungen und skrupellosen Gesch&auml;ftsleute, die binnen weniger Monate zu steinreichen Oligarchen  emporstiegen. Es ist hinl&auml;nglich bekannt, dass es im damaligen &bdquo;Wilden Osten&ldquo; nur selten gesetzeskonform zuging und Korruption und Steuerhinterziehung, sowie diverse Kapitalverbrechen, nicht die Ausnahme, sondern die Regel waren. Es w&auml;re somit zumindest unwahrscheinlich, wenn Frau Timoschenko bei ihrem sagenhaften Aufstieg vom vaterlosen Kind aus einfachen Verh&auml;ltnissen zur reichsten Frau der Ukraine und Direktorin des nationalen Energiemonopolisten keine Gesetze gebrochen h&auml;tte. <\/p><p>Freilich ist jeder Mensch so lange als unschuldig anzusehen, bis ihm konkret eine Schuld bewiesen wurde &ndash; der in Deutschland vorherrschende Medientenor, der alle Vorw&uuml;rfe als &bdquo;politisch motiviert&ldquo; abtut, ist jedoch nicht haltbar. Die Klage gegen Timoschenko ist keine &bdquo;Willk&uuml;rjustiz&ldquo; (Zitat Kanzleramtsminister Ronald Pofalla). Sie basiert auf Ermittlung amerikanischer Anwaltskanzleien, wird parallel zum ukrainischen Verfahren auch in den USA <a href=\"http:\/\/uaba.org\/Resources\/Documents\/Blog%20Docs\/11-07-16%20Universal%20Trading%20v%20Tymoshenko%20Counterclaim.pdf\">gef&uuml;hrt [PDF &ndash; 230 KB]<\/a> und ein Gericht in New York hat im Februar eine Subpoena (Erzwingung zur Herausgabe von prozessrelevanten Informationen mit Strafandrohung) gegen die ehemalige Ministerpr&auml;sidentin <a href=\"http:\/\/www.itar-tass.com\/en\/c32\/341869_print.html\">erwirkt<\/a>. Die Vorw&uuml;rfe gegen Timoschenko sind auch Gegenstand eines amerikanischen Verfahrens gegen die Schweizer Bank Credit Suisse, die Timoschenko bei der Geldw&auml;sche der unterschlagenen Geldern <a href=\"http:\/\/www.handelszeitung.ch\/politik\/timoschenko-gelder-klage-gegen-cs-wegen-geldwaescherei\">geholfen haben soll<\/a>. <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pawlo_Lasarenko\">Pawel Lasarenko<\/a>, der nicht nur Timoschenkos  <a href=\"http:\/\/carta.info\/43205\/boykott-der-fusball-em-angemessen-oder-doppelmoral\/\">politischer Ziehvater<\/a>, sondern auch ihr Gesch&auml;ftspartner und von 1996 bis 1997 ebenfalls Ministerpr&auml;sident der Ukraine war, wurde wegen &auml;hnlicher Vorw&uuml;rfe bereits 2004 in den USA zu einer neunj&auml;hrigen Haftstrafe verurteilt. Wer das Verfahren gegen Julia Timoschenko als &bdquo;rein politisch motiviert&ldquo; betrachtet, unterschl&auml;gt sehr viele Indizien, die klar gegen das Bild der unschuldigen Jeanne d&acute;Arc sprechen.<\/p><p>Es ist jedoch Einerlei, ob man Julia Timoschenko f&uuml;r eine Verbrecherin oder eine M&auml;rtyrerin h&auml;lt &ndash; die Haftbedingungen in der Ukraine sind desastr&ouml;s und es gibt viele gute Gr&uuml;nde, diesbez&uuml;glich diplomatisch auf Kiew einzuwirken. Wenn die versammelte politische Prominenz dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Janukowitsch jedoch &uuml;ber die Medien ein Ultimatum stellt, das der internationalen Rechtspraxis zuwider verl&auml;uft (kein Land der Welt w&uuml;rde einen verurteilten Straft&auml;ter, gegen den weitere Verfahren anh&auml;ngig sind, in ein Land ausreisen lassen, das die eigene Gerichtsbarkeit nicht anerkennt), so ist dies im h&ouml;chsten Ma&szlig;e kontraproduktiv. Nun kann Janukowitsch, der schon &ouml;fters mit dem Gedanken spielte, die EU durch eine Ausweisung Timoschenkos zu bes&auml;nftigen, die inhaftierte Politikerin nicht nach Deutschland &uuml;berstellen, ohne dabei sein Gesicht zu verlieren. <\/p><p>Wie Albrecht M&uuml;ller bereits <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13036\">korrekt angemerkt hat<\/a>, geht es weder den deutschen Politikern, noch den deutschen Medien, um Frau Timoschenko, sondern vor allem um Selbstbeweihr&auml;ucherung. In nicht einmal zwei Wochen wird in Nordrhein-Westfalen gew&auml;hlt. Daher &uuml;berrascht es auch nicht sonderlich, wenn CDU-Spitzenkandidat Norbert R&ouml;ttgen sich besonders weit aus dem Fenster h&auml;ngt und die Ukraine als Diktatur bezeichnet. In der Ukraine ist vieles im Argen, das Land ist sicher alles andere als eine lupenreine Demokratie, aber der Vorwurf einer Diktatur, ist f&uuml;r ein Land, in dem es zumindest halbwegs freie Wahlen gibt und das nach Willen der EU ein enger Partner werden soll, doch reichlich kindisch. Ebenso kindisch ist die Forderung der FDP-Politikerin Gudrun Kopp, die allen Ernstes die EM wenige Wochen vor dem Er&ouml;ffnungsspiel in &bdquo;ein anderes Land&ldquo; verlegen will. Offenbar hat die Hitze an diesem Wochenende einige Kollateralsch&auml;den in den K&ouml;pfen angerichtet. Da kann nat&uuml;rlich Sigmar Gabriel nicht au&szlig;en vor bleiben und ermahnt seine Kollegen via BILD am Sonntag nicht &bdquo;zu Claqueren des Regimes zu werden&ldquo; und in den Stadien &bdquo;neben Gef&auml;ngnisdirektoren und Geheimpolizisten&ldquo; zu sitzen. Da fragt man sich unwillk&uuml;rlich, was Sigmar Gabriel seinem Parteifreund Walter Steinmeier zugefl&uuml;stert hat, als dieser die beiden Diktatoren Saparmyrat Ny&yacute;azow (Turkmenistan\/lie&szlig; sogar einen Monat nach sich benennen) und Islam Karimow (Usbekistan\/Spitzname &bdquo;Schl&auml;chter von Taschkent&ldquo;) im Rahmen seiner &bdquo;Zentralasienoffensive&ldquo; zu bevorzugten Partnern ernannte und freundschaftlich zum H&auml;ndesch&uuml;tteln besuchte?  <\/p><p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">*<\/a>] unser Leser D.S. schrieb uns: &ldquo;Es wird ein Bild in den Medien verbreitet, dass die Frau Timoschenko im Gef&auml;ngnis zeigt und Misshandlungen beweisen soll. Kann so sein. K&ouml;nnte aber auch beweisen, dass Frau Timoschenko nach medizinischen Standards qualifiziert behandelt wird. Sollte es so sein, dass sie bettl&auml;gerig ist, aufgrund einer wie auch immer gearteten R&uuml;ckenproblematik, so geh&ouml;rt eine Thromboseprophylaxe mittels Heparin oder niedermolukelare Heparine zwingend dazu. Alles andere w&auml;re eine Verletzung medizinischer Standards. Dies o.g. Medikamente werden durch eine t&auml;gliche Injektion subkutan &uuml;blicherweise in die Bauchdecke verabreicht und verursachen in den meisten F&auml;llen lokale H&auml;matome, wie sie in diesem gezeigten Bild dargestellt, hervorgerufen sein k&ouml;nnen. Glaubw&uuml;rdiges Bild oder Beweis f&uuml;r stattgefundene Misshandlung soll jeder f&uuml;r sich selber entscheiden.&rdquo;<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/211257448f7c4e829eccc6468f175a5e\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politiker der vier etablierten Parteien und Kommentatoren der etablierten Medien &uuml;bertreffen sich an diesem Wochenende gegenseitig darin, dem EM-Ko-Gastgeber Ukraine mit &bdquo;ernsthaften Konsequenzen&ldquo; zu drohen, wenn dieser die beliebte Politikerin Juliya Tymoschenko nicht nach Deutschland ausreisen l&auml;sst. Wir befinden uns nun einmal im Wahlkampf und da scheint es hierzulande zur Normalit&auml;t zu geh&ouml;ren, lautstark gegen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13044\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[123,20,127],"tags":[1041,305,1319,260],"class_list":["post-13044","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kampagnentarnworteneusprech","category-landerberichte","category-lobbyismus-und-politische-korruption","tag-amnesty-international","tag-menschenrechte","tag-timoschenko-julia","tag-ukraine"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13044","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13044"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13044\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25029,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13044\/revisions\/25029"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13044"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13044"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13044"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}