{"id":130736,"date":"2025-03-26T11:12:44","date_gmt":"2025-03-26T10:12:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130736"},"modified":"2025-03-26T11:58:31","modified_gmt":"2025-03-26T10:58:31","slug":"zuflucht-libanon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130736","title":{"rendered":"Zuflucht Libanon"},"content":{"rendered":"<p>Mehr als 20.000 Menschen sind seit Anfang M&auml;rz in den Libanon geflohen. Nach Angaben des UN-Hilfswerks f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge (UNHCR) kamen seit den Massakern im syrischen K&uuml;stengebiet 21.637 Schutzsuchende in den Zedernstaat. Es handelt sich demnach um 4.493 syrische und 393 libanesische Familien, die im Norden des Landes, in den Provinzen Akkar und Hermel, entlang der Grenze zu Syrien untergebracht sind. Von <strong>Karin Leukefeld<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDie Menschen kommen nach Angaben des UNHCR weiterhin t&auml;glich aus den Provinzen Tartus, Latakieh, Homs und Hama in den Libanon, es handele sich um eine Zahl im &bdquo;unteren Hundertbereich&ldquo;, hei&szlig;t es in einer Erkl&auml;rung der Organisation am 21.3.2025. Viele der Schutzsuchenden z&ouml;gen weiter nach Jabal Mohsen bei Tripoli. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) spricht von 1.447 Familien, die sich dort niedergelassen h&auml;tten. Allein in der Provinz Akkar leben den Angaben zufolge 3.126 Familien (14.108 Personen) und seien in f&uuml;nf Orten <a href=\"https:\/\/reporting.unhcr.org\/lebanon-flash-update-new-arrivals-syria-10640\">untergebracht<\/a>.<\/p><p>Zwei der Orte, Massaoudiye und Hokr ed-Dahri, liegen n&ouml;rdlich von Akkar Halba, einer Kleinstadt, die etwa 15 km von der syrischen Grenze entfernt liegt. Akkar ist eine arme, landwirtschaftlich gepr&auml;gte Provinz. Viele Menschen sind Bauern und Sch&auml;fer, der Boden ist fruchtbar. Die N&auml;he zu den hohen libanesischen Bergen, die selbst Mitte M&auml;rz noch mit Schnee bedeckt sind, garantieren dem Gebiet reichlich Wasser. Seit Jahrzehnten leben in den D&ouml;rfern von Akkar syrische Landarbeiter, die aus dem Gebiet von Salamiyeh kommen. Seit Beginn des Syrienkrieges (2011) sind noch tausende syrische Fl&uuml;chtlinge hinzugekommen, die von den Vereinten Nationen &ndash; inzwischen mit monatlichen Geldzahlungen &ndash; versorgt werden.<\/p><p><strong>Neue Fl&uuml;chtlinge im Libanon<\/strong><\/p><p>&bdquo;Nun haben wir neue Fl&uuml;chtlinge aus Syrien&ldquo;, sagt Kamel Mansour von der Libanesischen Volkssolidarit&auml;t Al-Najda. Das B&uuml;ro der Organisation liegt in Halba in der Provinz Akkar. Hier wird f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung medizinische Hilfe angeboten, viele der Aktiven der Organisation sind &Auml;rzte. Nach einer langen Planungsphase ist jetzt der Bau eines Krankenhauses geplant. Al Najda <a href=\"https:\/\/leukefeld.net\/?p=1722\">wirbt<\/a> international um Unterst&uuml;tzung.<\/p><p>Mit den vielen Fl&uuml;chtlingen, die vor den Massakern aus den syrischen K&uuml;stengebieten geflohen sind, steht eine neue Aufgabe an. &bdquo;Wir fanden sie in H&auml;usern in den D&ouml;rfern entlang der Grenze, wo sie gar nicht genug Platz zum Schlafen haben&ldquo;, berichtet Kamel Mansour, der Vorsitzende der Organisation in Halba. Die Vereinten Nationen und andere, private Hilfsorganisationen h&auml;tten bisher nichts unternommen. Von Medecins du Monde habe man geh&ouml;rt, dass sie eine mobile Klinik bereitstellen wollten.<\/p><p>Najda habe mit Hilfe &ouml;rtlicher B&uuml;rgermeister eine erste &Uuml;bersicht erstellt, was ben&ouml;tigt wird. &bdquo;Sie brauchen Essen, Zelte, Matratzen, Decken und m&uuml;ssen medizinisch versorgt werden&ldquo;, z&auml;hlt er auf. Man sammele Geld, um Lebensmittel zu kaufen und Hilfspakete zusammenzustellen, die mit Hilfe des B&uuml;rgermeisters von Massaoudiye an die Familien verteilt werden sollen. Er wisse, dass manche Libanesen unruhig seien und bef&uuml;rchteten, dass die Gewalt auch in den Libanon &uuml;berschwappen k&ouml;nne. Doch in Halba und Umgebung sehe man daf&uuml;r keine Anzeichen, f&auml;hrt Mansour fort. &bdquo;Wir haben die Libanesische Armee in der Region, sie wird das verhindern.&ldquo; Auf die Frage, ob die Br&uuml;sseler Geberkonferenz f&uuml;r Syrien und die Region &ndash; die am gleichen Tag stattfindet &ndash; auch die neuen syrischen Fl&uuml;chtlinge im Libanon in ihre Hilfsprogramme einbeziehen werde, winkt Herr Mansour ab. Er wolle nicht &uuml;ber Politik reden, sagt er. &bdquo;Wir haben viel zu tun.&ldquo;<\/p><p>Wenig sp&auml;ter ist Kamel Mansour mit einem Mitarbeiter auf dem Weg nach Massaoudiyeh, um dort &uuml;ber die notwendige Hilfe zu sprechen, die sie vorbereitet haben. Langsam f&auml;hrt er mit seinem Wagen voraus. Hamza, der die Autorin im Libanon begleitet, folgt ihm mit dem eigenen Wagen. Eine gute Gelegenheit, die Lage vor Ort mit eigenen Augen zu sehen.<\/p><p><strong>Die gr&uuml;ne Grenze zur Sicherheit<\/strong><\/p><p>Der B&uuml;rgermeister hei&szlig;t Mohamed Ayash und erkl&auml;rt sich sofort bereit, die Autorin in das Dorf Hokr ed-Dahri zu begleiten. Hier flie&szlig;t der Gro&szlig;e Fluss, der Nahr El Kebir, der die syrisch-libanesische Grenze markiert. Die Menschen k&auml;men weiter t&auml;glich &uuml;ber den Flu&szlig;, erkl&auml;rt der B&uuml;rgermeister, der im Arabischen Muchtar genannt wird. 650 Familien h&auml;tten sie in den vergangenen 10 Tagen registriert. In den ersten Tagen sei auf der syrischen Seite manchmal auf die Fl&uuml;chtenden geschossen worden. Jetzt sei alles ruhig.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/250326-Nordlibanon-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/250326-Nordlibanon-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Hokr ed-Dahri, Akkar Nordlibanon. Syrische Landarbeiterin aus Salamieh. Ihre Familie arbeitet seit Jahrzehnten auf libanesischen Feldern.<\/small><\/p><p>Die schmale Stra&szlig;e schl&auml;ngelt sich durch Felder, mit Plastikplanen abgedeckte Tomatenbeete und Olivenhaine. Dazwischen gut befestigte Zeltanlagen, in denen die syrischen Landarbeiter wohnen, wie der Ayash erkl&auml;rt. Eine Frau erfrischt sich an Wasser, das wie eine Dusche aus einem aufgerichteten Rohr herunterf&auml;llt. Das kr&auml;ftig flie&szlig;ende Nass sammelt sich zu einem kleinen See und flie&szlig;t dann durch einen schmalen Kanal auf die Felder. Kurz vor einer alten Br&uuml;cke biegt die Stra&szlig;e ab und f&uuml;hrt in den Ort Hokr ed-Dahri. Normalerweise w&auml;re die Grenze &uuml;ber die Br&uuml;cke leicht zu &uuml;berqueren, doch ein Gitter mit Stacheldraht blockiert den Durchgang.<\/p><p>In Hokr ed-Dahri herrscht reges Treiben. Menschen laufen hin und her, Gep&auml;ck wird in Autos verstaut, ein Stra&szlig;enh&auml;ndler bietet Obst, Wasser und S&uuml;&szlig;igkeiten zum Verkauf. Die Menschen wirken m&uuml;de, fotografiert werden m&ouml;chte niemand. Zu Fu&szlig; geht es bis zu der schmalen Furt, durch die die Menschen aus Syrien her&uuml;berkommen. Frauen werden getragen, die M&auml;nner und Kinder krempeln die Hosenbeine hoch, ziehen Schuhe und Str&uuml;mpfe aus und waten durch das seichte Wasser. Es ist eine gr&uuml;ne Grenze, im wahrsten Sinne des Wortes. Vom n&ouml;rdlichen Ufer erstreckt sich fruchtbares Ackerland nach Syrien hinein. Doch die Ruhe tr&uuml;gt.<\/p><p>In einem Haus unweit der Furt leben mehr als 40 Menschen, sagt der B&uuml;rgermeister und l&auml;dt die Autorin ein, mit den Menschen zu sprechen. Zwei junge Rechtsanw&auml;lte erkl&auml;ren sich bereit, von dem zu sprechen, was sie erlebt haben. Einfach ist das nicht.<\/p><p><strong>Berichte von Augenzeugen<\/strong><\/p><p>Rami (der Name ist ge&auml;ndert) ist 38 und stammt aus Tartus. Einige Tage vor dem 7. M&auml;rz seien seine Schwiegereltern zu ihm und seiner Frau nach Tartus gekommen. Sie seien aus Homs gekommen, wo sie sich nicht mehr sicher f&uuml;hlten. Jeden Tag sei jemand get&ouml;tet oder verschleppt worden. Am 7. M&auml;rz in den fr&uuml;hen Morgenstunden h&ouml;rten sie dann schweres Gewehrfeuer in der Umgebung ihres Hauses in Tartus. Sie verlie&szlig;en sofort das Haus, um zum Nahr el-Kebir, dem Grenzflu&szlig; zum Libanon zu fliehen. Auch die Familie seiner Frau kam mit ihnen.<\/p><p>Nun lebten sie mit 10 Familien in einem Haus in Hokr ed-Dahri, berichtet Rami. Seine Familie, die Familie seiner Frau und acht weitere Familien. Sie seien 43 Personen, alle in einem Haus. Das Haus seiner Schwester in Banias sei angez&uuml;ndet worden. Ebenso das Haus der Eltern von deren Ehemann. Der Cousin des Ehemanns seiner Schwester habe eine Apotheke in dem Haus gehabt, auch die sei angez&uuml;ndet worden. Alle Nachbarn seiner Schwester seien get&ouml;tet worden. Im Dorf Karto, wo (die Schwester) gelebt habe, habe es eine Qunaitra-Stra&szlig;e gegeben, berichtet Rami: &bdquo;Wissen Sie? Benannt nach Qunaitra auf den Golan-H&ouml;hen.&ldquo; Auf dieser Qunaitra-Stra&szlig;e habe man 14 Leichen gefunden. Alle H&auml;user dort seien gepl&uuml;ndert und zerst&ouml;rt und dann angez&uuml;ndet worden. Ab und zu unterbricht sich der Mann und zeigt Videos, um seine Angaben zu best&auml;tigen. Einige stammen von ihm, andere von seiner Schwester und Bekannten.<\/p><p>Entlang der Autobahn nach Tartus habe es viele Tote gegeben. Die T&auml;ter geh&ouml;rten den Milizverb&auml;nden Amjad und Hamzal an, sie stammten aus dem Norden Syriens, das habe man an deren Sprache, am Dialekt erkannt. Sie beschimpften die Menschen als &bdquo;Schwein&ldquo; oder &bdquo;Hund&ldquo;. Sie t&ouml;teten jeden, der ihnen unter die Augen kam. Die Leichen lie&szlig;en sie auf den Stra&szlig;en liegen. Sein Schwager, der Mitarbeiter des Weltern&auml;hrungsprogramms WFP sei, habe sich rechtzeitig in Sicherheit bringen k&ouml;nnen. Doch ein Mitarbeiter der UNRWA, des UN-Hilfswerks f&uuml;r pal&auml;stinensische Fl&uuml;chtlinge, sei in Banias get&ouml;tet worden.<\/p><p>Am 10. M&auml;rz seien Journalisten in ihre Unterkunft in Hokr ed-Dahri gekommen und h&auml;tten Interviews gemacht. Sie sagten, sie seien von <em>Al Arabiya<\/em> gewesen, doch ihr Mikrophon habe kein Logo gehabt. Sp&auml;ter habe er einen Bericht gesehen, in dem es hie&szlig;, die Toten seien ehemalige Offiziere der syrischen Armee gewesen (die aufgel&ouml;st wurde, KL). Was aber er und andere w&uuml;ssten, manche selbst gesehen und den Journalisten auch gesagt h&auml;tten, sei, dass die Toten Zivilisten und unbewaffnet waren.<\/p><p>Auf die Frage, ob er sich nach dem Ende der Assad-Regierung vorgestellt habe, dass so etwas passieren k&ouml;nne, antwortet Rami, nie habe er erwartet, dass so etwas passieren k&ouml;nne. Die fr&uuml;here Opposition habe doch Freiheit, Gerechtigkeit und Sicherheit gefordert, daf&uuml;r wollten sie doch die Revolution machen. Nun habe man gesehen, dass das Gegenteil geschehen sei. 90 Prozent der Syrer h&auml;tten ihre Arbeitsstellen verloren. Dann sagt er: &bdquo;Bei uns im Gericht in Tartus wurden Richter entlassen und zwei islamische Scheichs nahmen den Vorsitz ein. Unser Recht gilt nicht mehr, jetzt soll das islamische Recht gelten. Fr&uuml;her habe ich als Anwalt in ganz Syrien gearbeitet. In Damaskus, Aleppo, Qamischly und Deir Ez-Zor. Nie habe ich dabei Probleme gehabt, egal wohin ich kam. Alles war sicher.&ldquo; Nun aber g&auml;be es keine Sicherheit mehr, keine Arbeit, man k&ouml;nne sich nichts mehr zu Essen kaufen. Ob er zur&uuml;ckkehre, wisse er nicht. Auf keinen Fall jetzt, wo alles unsicher und unklar sei. Er wolle nach Beirut und sich nach Arbeit umschauen.<\/p><p>Auch Bassil (Name ge&auml;ndert) ist Anwalt, er stammt aus Banias und ist 30 Jahre alt. Anfangs seien die HTS-Leute freundlich und h&ouml;flich gewesen, erinnert er sich. Sie h&auml;tten versucht, Vertrauen aufzubauen. Einer der verantwortlichen Emire kam offenbar aus Pakistan und erkl&auml;rte den Bewohnern von Banias und Tartus, sie sollten so weiterleben wie bisher. Aber dann seien Leute verschwunden und am Morgen habe man sie tot aufgefunden. Die Bev&ouml;lkerung habe Angst bekommen. Die neuen Machthaber fingen an, &uuml;ber Religion zu sprechen, und sagten, dass ihre Religion schlecht sei: &bdquo;Sie haben uns beschimpft, als Ungl&auml;ubige. Sie haben befohlen, die Kinder in die Moschee zu bringen, um sie neu zu unterrichten. Die Kinder hatten Angst.&ldquo;<\/p><p>An diesem 7. M&auml;rz sei in der Moschee von Banias zum Heiligen Krieg gegen Alawiten und Christen aufgerufen worden. In Banias sei der Vater eines Priesters get&ouml;tet worden, viele Bewaffnete kamen in die Stadt und fuhren auch nach Tartus. Die Menschen seien in die Berge geflohen, in die W&auml;lder und h&auml;tten versucht, sich zu verstecken. Die Bewaffneten riegelten die Region zwischen Jablah, Banias und Tartus ab, trieben die Menschen aus ihren H&auml;usern und h&auml;tten sich selber dort einquartiert. Andere H&auml;user seien gepl&uuml;ndert und angez&uuml;ndet worden.<\/p><p>Bassil floh mit seiner Familie, mit seiner Verlobten und der Familie seiner Verlobten. Er wisse noch nicht, wie es weitergehen k&ouml;nne. Ob sie im Libanon bleiben oder in L&auml;nder gehen k&ouml;nnten, wo man sie freundlich aufnehmen w&uuml;rde? Irak vielleicht? Die T&uuml;rkei? Oder Europa? &bdquo;Wir suchen Unterst&uuml;tzung, Hilfe, damit das, was uns geschehen ist, an die &Ouml;ffentlichkeit kommt&ldquo;, sagt er mit Nachdruck. &bdquo;Dass man unsere Stimmen h&ouml;rt.&ldquo; Er habe von vielen geh&ouml;rt, dass sie sich w&uuml;nschten, die UNO w&uuml;rde sie und die K&uuml;stenregion sch&uuml;tzen. Aber ob das m&ouml;glich sei, wisse niemand, und es sei jetzt so, dass die Region unsicher sei und die Familien in Gefahr. &bdquo;Wir brauchen Hilfe in allen D&ouml;rfern, in allen St&auml;dten und in Banias. Wir brauchen Hilfe. Bitte helfen Sie uns!&ldquo;<\/p><p>Er habe geh&ouml;rt, dass es in Deutschland und in Europa Demonstrationen gegen die Massaker gegeben habe. Vielleicht k&ouml;nne er mit seiner Verlobten nach Europa gehen, als Fl&uuml;chtlinge? Aber er habe geh&ouml;rt, dass man auch dort ihre Religion nicht m&ouml;ge. Bassil zuckt mit den Schultern: &bdquo;Sie sagen, wir h&auml;tten Assad unterst&uuml;tzt, weil er die gleiche Religion hat wie wir. Aber die meisten Leute, die Assad unterst&uuml;tzten, waren Sunniten.&ldquo;<\/p><p><small>Titelbild \/ Bilder: &copy; Karin Leukefeld<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehr als 20.000 Menschen sind seit Anfang M&auml;rz in den Libanon geflohen. Nach Angaben des UN-Hilfswerks f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge (UNHCR) kamen seit den Massakern im syrischen K&uuml;stengebiet 21.637 Schutzsuchende in den Zedernstaat. 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