{"id":130762,"date":"2025-03-27T08:30:39","date_gmt":"2025-03-27T07:30:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130762"},"modified":"2025-03-27T08:21:37","modified_gmt":"2025-03-27T07:21:37","slug":"hinweise-des-tages-4817","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130762","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130762#h01\">Exklusiv: Wieder mehr R&uuml;stungsexporte an Israel &ndash; &bdquo;Deutsche Komplizenschaft an Verbrechen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130762#h02\">Koalitionsvertrag: Union und SPD nicht einig &uuml;ber Atomwaffen und R&uuml;stungskontrolle <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130762#h03\">EU importiert mehr Gas aus Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130762#h04\">Die USA ersetzen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130762#h05\">&bdquo;Das gilt zumal f&uuml;r Deutschland&ldquo;: V&ouml;lkerrechtler fordern Umsetzung des Haftbefehls gegen Netanjahu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130762#h06\">Vorwurf ohne Substanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130762#h07\">Demokratie-Demontage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130762#h08\">#BriefeanKai: Briefaktion gegen Berliner Haushaltsk&uuml;rzungen startet &ndash; so geht&rsquo;s<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130762#h09\">Donald Trump ordnet strengere Regeln f&uuml;r Wahlen an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130762#h10\">Vom Regen in die Traufe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130762#h11\">EU: Alle B&uuml;rger sollen ein 72-Stunden-Notfallpaket f&uuml;r den Krisenfall zusammenstellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130762#h12\">Kurden unter Druck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130762#h13\">Arbeitslosengeld-II-, Sozialgeld- und B&uuml;rgergeld-Ausgaben von 2010 bis Februar 2025<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130762#h14\">Die Fleischindustrie nach dem Arbeitsschutzkontrollgesetz: Verbot von Werkvertr&auml;gen hat sich bew&auml;hrt, doch L&ouml;hne weiter meist niedrig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130762#h15\">Die Frauen &Ouml;sterreichs &ndash; Von Pionierinnen und K&auml;mpferinnen: Yella Hertzka<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130762#h16\">#Faktenfuchs: Wohl kein russischer Telegramkanal von Wagenknecht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Exklusiv: Wieder mehr R&uuml;stungsexporte an Israel &ndash; &bdquo;Deutsche Komplizenschaft an Verbrechen&ldquo;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat 2025 bereits R&uuml;stungsg&uuml;ter im Wert von &uuml;ber 24 Millionen Euro an Israel geliefert. Die BSW-Politikerin Sevim Da&#287;delen fordert einen sofortigen Exportstopp.<br>\nTrotz des anhaltenden Gazakrieges und der immer lauter werdenden Kritik am israelischen Ministerpr&auml;sidenten Benjamin Netanjahu liefert Deutschland weiterhin umfangreiche R&uuml;stungsg&uuml;ter nach Israel. Zwischen dem 1. Januar und dem 16. M&auml;rz 2025 genehmigte die scheidende Bundesregierung R&uuml;stungsexporte in das Land im Wert von 24,46 Millionen Euro. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage der langj&auml;hrigen Bundestagsabgeordneten Sevim Da&#287;delen (BSW) hervor, die der Berliner Zeitung exklusiv vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/deutschland-israel-mehr-ruestungsexporte-li.2310780\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Koalitionsvertrag: Union und SPD nicht einig &uuml;ber Atomwaffen und R&uuml;stungskontrolle<\/strong><br>\nCDU\/CSU und SPD konnten sich in der Arbeitsgruppenphase der Koalitionsverhandlungen nicht auf eine gemeinsame Haltung zu nuklearer R&uuml;stungskontrolle und Nichtverbreitung einigen. Das geht aus dem Abschlusspapier der Arbeitsgruppe 12 (Verteidigung, Au&szlig;en, Entwicklung, Menschenrechte) hervor, das Ohne R&uuml;stung Leben vorliegt.<br>\nDemnach wollen die k&uuml;nftigen Regierungsparteien auf jeden Fall an der nuklearen Teilhabe &ndash; also der Stationierung von US-Atomwaffen in Deutschland &ndash; festhalten. Sie konnten sich bislang jedoch nicht einmal auf die gemeinsame Vision einer Welt ohne Atomwaffen einigen.<br>\nEbenso strittig ist offenbar ein Bekenntnis zur in Artikel 6 des Nichtverbreitungsvertrages festgehaltenen weltweiten nuklearen Abr&uuml;stung. Deutschland ist dem Nichtverbreitungsvertrag vor 50 Jahren beigetreten und hat sich in den letzten Jahren immer wieder f&uuml;r seine Einhaltung stark gemacht!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ohne-ruestung-leben.de\/nachrichten\/article\/koalitionsvertrag-cdu-spd-nicht-einig-ueber-atomwaffen-und-ruestungskontrolle-704.html\">Ohne R&uuml;stung Leben<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>EU importiert mehr Gas aus Russland<\/strong><br>\nDie gr&ouml;&szlig;ten Gaslieferanten der EU sind derzeit Norwegen und die USA. Da auch in den n&auml;chsten Jahren weiter Gas in Europa gebraucht wird, will die EU-Kommission die Energie-Beziehungen zu den USA intensivieren. Man versuche so viel wie m&ouml;glich zu diversifizieren, aber es gebe nicht viele Alternativen f&uuml;r den Einkauf von LNG, sagte J&oslash;rgensen. Trotz angespannterer diplomatischer Beziehungen &uuml;ber den Atlantik k&ouml;nne man &uuml;ber diese Themen sprechen. Laut Ember w&auml;re die Versorgungssicherheit allerdings nicht sichergestellt, wenn die EU gar kein russisches Gas abnehmen w&uuml;rde. Der Thinktank mahnt, auch andere ausl&auml;ndische Quellen seien zunehmend unbest&auml;ndig geworden. Geopolitische Spannungen mit den USA erh&ouml;hten das Risiko, sich auf LNG-Lieferungen von dort zu verlassen, hie&szlig; es.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/energie\/eu-gasimporte-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die USA ersetzen<\/strong><br>\nDeutschland und die EU nutzen den R&uuml;ckzug der USA aus S&uuml;dafrika sowie die Trump&rsquo;sche Konfrontationspolitik gegen&uuml;ber dem Land, um ihre eigene Position dort zu st&auml;rken. In der vergangenen Woche haben die EU und mehrere Staaten Europas bekr&auml;ftigt, sie w&uuml;rden ein Programm zur Umstellung von Kohle- auf erneuerbare Energie fortsetzen, das sie im Jahr 2021 gemeinsam mit den USA begonnen hatten &ndash; unter der Bezeichnung Just Energy Transition Partnership (JETP). Zuvor hatten Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen und Ratspr&auml;sident Ant&oacute;nio Costa auf dem ersten EU-S&uuml;dafrika-Gipfel seit sieben Jahren erkl&auml;rt, k&uuml;nftig enger mit Pretoria kooperieren zu wollen. Nicht zuletzt ziehe man es in Betracht, bei Entwicklungsprojekten einzuspringen, deren F&ouml;rderung die USA nach dem Amtsantritt von Pr&auml;sident Donald Trump eingestellt h&auml;tten. Der Zustand der s&uuml;dafrikanisch-US-amerikanischen Beziehungen gilt gegenw&auml;rtig als schlechter denn je, nachdem Trump begonnen hat, S&uuml;dafrika w&uuml;st zu attackieren und ihm etwa die Verfolgung seiner wei&szlig;en Minderheit vorzuwerfen. Offen ist, ob Deutschland neben seiner Hochr&uuml;stung genug Kapazit&auml;ten hat, um seine Aktivit&auml;ten in S&uuml;dafrika zu st&auml;rken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9923\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Das gilt zumal f&uuml;r Deutschland&ldquo;: V&ouml;lkerrechtler fordern Umsetzung des Haftbefehls gegen Netanjahu<\/strong><br>\nDeutschland k&ouml;nne Israels Premier keine Immunit&auml;t zusichern, hei&szlig;t es in einer Erkl&auml;rung von mehr als 70 Juristen. Sie sehen auch Rechtsverst&ouml;&szlig;e im Umgang mit der UN-Berichterstatterin Albanese.<br>\nV&ouml;lkerrechtler sorgen sich um den Umgang mit internationalem Recht in Deutschland. 77 deutschsprachige Juristen &bdquo;mahnen&ldquo; Bund und L&auml;nder in einer Erkl&auml;rung zur &bdquo;Einhaltung der von der Bundesrepublik &uuml;bernommenen v&ouml;lkerrechtlichen Verpflichtungen&ldquo;.<br>\nAufgeh&auml;ngt ist ihre Warnung am Umgang mit dem Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag gegen den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/das-gilt-zumal-fur-deutschland-volkerrechtler-fordern-umsetzung-des-haftbefehls-gegen-netanjahu-13407457.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Vorwurf ohne Substanz<\/strong><br>\n&bdquo;Antisemitismus&ldquo; hatte mit der Lebensrealit&auml;t von Juden schon immer wenig zu tun. Heute dient der Begriff als rhetorischer Schutzwall gegen Kritiker des israelischen Faschismus.<br>\nIn der letzten Zeit kann man fast an jeder Ecke sehr ernste Warnungen vor dem Antisemitismus h&ouml;ren. Eine Rede, eine Parole, eine falsche Sprache, ein Tuch, ein rotes Dreieck, eine Wassermelone &mdash; auch ein St&uuml;ck davon &mdash; reichen, um auf jeden Fall &bdquo;antisemitische Tendenzen&ldquo; auszumachen. Man kann auch sagen: Ein Apfel ist eine Banane. Alles andere ist Antisemitismus. Bei aller kafkaesken L&auml;cherlichkeit muss es uns darum gehen, sich des Begriffes Antisemitismus bewusst zu werden, um mit diesem Vorwurf offensiv umzugehen. Denn gerade jene, die dieses Schlagwort wie Tr&auml;nengas einsetzen, bedienen sich des Kerngehalts des Antisemitismus: Herrschaftsverh&auml;ltnisse auf den Kopf zu stellen, um sie zu sch&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/vorwurf-ohne-substanz\">Wolf Wetzel auf Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Demokratie-Demontage<\/strong><br>\nStell dir vor, direkt vor unseren Augen wird die Demokratie demontiert und keiner bekommt es mit.<br>\nEine Grundgesetz&auml;nderung und Hunderte Milliarden f&uuml;r Aufr&uuml;stung und Infrastruktur k&ouml;nnte man durchaus als ein wichtiges Thema betrachten. Es darf aber nicht geschehen, dass bei diesen Debatten, wie nebenbei die Grundelemente der Demokratie missachtet und geschliffen werden. Und dies wiederum ohne Diskussion, was uns zeigt, wo wir mittlerweile stehen. Die seit 15 Jahren postulierte Postdemokratie ist l&auml;ngst erreicht, doch wir gehen blind und taub davon aus, dass hier doch alles noch in bester demokratischer Ordnung geregelt wird. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Vor &uuml;ber 15 Jahren bescheinigte Colin Crouch uns die Postdemokratie, eine aufrechterhaltene, demokratische Fassade mit freien Wahlen. Dahinter eine schleichende Demontage, zerfallende Diskurs- und Resonanzr&auml;ume, zu Wahlvereinen degradierte Parteien und &uuml;berm&auml;chtige Profitlobbys. Seitdem haben Soziologen und Politikwissenschaftler den westlichen Demokratien immer wieder attestiert, in einer tiefen Krise zu stecken. Aber auch nach so vielen Jahren bleibt es eine Diskussion unter Fachleuten, die Politik, ein gro&szlig;er Teil der Medien zeigt sich unbeeindruckt, ignoriert den Zustand, der uns letztendlich alle betrifft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/demokratie-demontage\/\">Marco B&uuml;low in Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>#BriefeanKai: Briefaktion gegen Berliner Haushaltsk&uuml;rzungen startet &ndash; so geht&rsquo;s<\/strong><br>\nDie Haushaltsk&uuml;rzungen des Berliner Senats gef&auml;hrden viele soziale und kulturelle Projekte. Eine Briefaktion ruft die B&uuml;rger dazu auf, sich f&uuml;r den Erhalt starkzumachen.<br>\nDie im Jahr 2024 beschlossenen Haushaltsk&uuml;rzungen im Land Berlin beeintr&auml;chtigen rund 600 Projekte in den Bereichen Bildung, Kultur und soziale Dienstleistungen. Der gemeinn&uuml;tzige Tr&auml;ger Tandem BTL sieht dadurch die soziale Infrastruktur der Stadt erheblich gef&auml;hrdet und hat zu einer Briefaktion aufgerufen. Mit der Aktion #BriefeanKai sollen die B&uuml;rger dem Regierenden B&uuml;rgermeister Kai Wegner (CDU) und dem Senat die Wichtigkeit dieser Angebote deutlich machen, wie Tandem BTL auf seiner Webseite mitteilte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/briefeankai-briefaktion-gegen-berliner-haushaltskuerzungen-startet-so-gehts-li.2310723\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Donald Trump ordnet strengere Regeln f&uuml;r Wahlen an<\/strong><br>\nDer US-Pr&auml;sident will Einfluss auf die Wahlgesetze der Bundesstaaten nehmen. B&uuml;rgerrechtler sehen darin einen Versuch, bestimmten Gruppen die Stimmabgabe zu erschweren. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r die Ausgestaltung der Wahlgesetze sind in den USA die Bundesstaaten zust&auml;ndig. Der Pr&auml;sident kann sie nicht direkt zwingen, diese in seinem Sinn zu &auml;ndern. Trump plant deshalb, finanziellen Druck auszu&uuml;ben: Bestimmte Bundesmittel sollen nur noch an Staaten gezahlt werden, die seinen Anordnungen Folge leisten.<br>\nAls Vorbild f&uuml;r verl&auml;sslichere Wahlregeln werden neben anderen L&auml;ndern auch Deutschland genannt, da in der Bundesrepublik &ndash; im Gegensatz zum &ldquo;Flickenteppich von Wahlmethoden&rdquo; in den USA &ndash; noch &uuml;ber Papierzettel abgestimmt werde. Bei US-Wahlen kommen je nach Bundesstaat Wahlcomputer und digitale Ausz&auml;hlungssysteme zum Einsatz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-03\/donald-trump-verschaerfung-us-wahlgesetze-bundesstaaten-kritik-buergerrechtler\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wie bitte? Es mag ja sein, dass hierzulande &ldquo;verl&auml;sslichere Wahlregeln&rdquo; gelten als in den USA. Aber Deutschland als Vorbild zu nennen, das w&auml;re angesichts des umstrittenen Ergebnisses der letzten Bundestagswahl wohl eher ein verfr&uuml;hter Aprilscherz. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130457\">Bananenrepublik Deutschland?<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130347\">Bundesregierung verweigert Auskunft zur Anzahl der Wahlbeschwerden durch Auslandsdeutsche<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Vom Regen in die Traufe<\/strong><br>\nIm Rosenkrieg zwischen den USA und der EU schl&auml;gt sich die Schweiz auf die Seite Br&uuml;ssels &mdash; und entfernt sich damit weiter von ihrer Neutralit&auml;t.<br>\nDie letzten Wochen und Monate zeigten ein gro&szlig;es Zerw&uuml;rfnis zwischen Washington und Br&uuml;ssel. Zun&auml;chst sorgte die Rede von J.D. Vance auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz f&uuml;r Aufsehen, bei der er der westeurop&auml;ischen Politelite die Leviten las. Dann folgte der &ouml;ffentliche Streit zwischen Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj im Oval Office, der mit der Absage der USA endete, sich weiter an den Milit&auml;rhilfen f&uuml;r die Ukraine zu beteiligen. Die Reaktion der Europ&auml;ischen Union war eindeutig: Die Nibelungentreue zu Kiew wurde intensiviert. F&uuml;r die Waffen, die zuvor die USA beigesteuert hatten, sprang nun die EU ein. Politische Beobachter verfolgten gespannt, wie sich die Schweiz in diesem Rosenkrieg der transatlantischen Achse positionieren w&uuml;rde &mdash; vor allem vor dem Hintergrund, dass der Bundesrat sich positiv &uuml;ber die Trump-Regierung und deren Bem&uuml;hungen in der Ukrainefrage ge&auml;u&szlig;ert hatte. Deutete dies auf eine R&uuml;ckkehr zur strikten Neutralit&auml;tspolitik hin, die die Schweiz in den vergangenen Jahren weitgehend aufgegeben hatte? Das Zwischenfazit lautet klar: Nein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/vom-regen-in-die-traufe-2\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>EU: Alle B&uuml;rger sollen ein 72-Stunden-Notfallpaket f&uuml;r den Krisenfall zusammenstellen<\/strong><br>\nDie EU weist alle Mitgliedsstaaten an, ein 72-Stunden-&Uuml;berlebenspaket f&uuml;r ihre B&uuml;rger zu entwickeln, um im Krisenfall gewappnet zu sein. Das ist Teil der Strategie der Union zur Krisenvorsorge, die auch einen h&ouml;heren Vorrat an &uuml;berlebensnotwendigen G&uuml;tern und eine bessere zivil-milit&auml;rische Zusammenarbeit fordert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2025\/03\/26\/eu-alle-burger-sollen-ein-72-stunden-notfallpaket-fur-den-krisenfall-zusammenstellen\">euronews<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kurden unter Druck<\/strong><br>\nDie zuvor kampfbereite Minderheit in Syrien sieht sich weitgehend isoliert und riskiert deshalb momentan keinen Konflikt mit der Zentralregierung.<br>\nNach den K&auml;mpfen an der Mittelmeerk&uuml;ste zwischen Verb&auml;nden der neuen syrischen Regierung und Anh&auml;ngern Assads kam es unerwartet schnell zu einem Abkommen mit den Kurden. Damit kommt die Zentralregierung in Damaskus zur Festigung ihrer Macht einen gro&szlig;en Schritt voran.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/kurden-unter-druck\">R&uuml;diger Rauls auf Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Arbeitslosengeld-II-, Sozialgeld- und B&uuml;rgergeld-Ausgaben von 2010 bis Februar 2025<\/strong><br>\nIn den 12 Monaten von M&auml;rz 2024 bis Februar 2025 wurden vom Bund insgesamt 29,206 Milliarden Euro f&uuml;r das &bdquo;B&uuml;rgergeld&ldquo; ausgegeben &ndash; 2,686 Milliarden Euro (10,1 Prozent) mehr als die 26,520 Milliarden Euro ein Jahr zuvor (M&auml;rz 2023 bis Februar 2024). Im bisher vorliegenden Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2025 (Stand: 16.08.2024) sind f&uuml;r das &bdquo;B&uuml;rgergeld&ldquo; insgesamt 25,000 Milliarden Euro veranschlagt, 4,206 Milliarden Euro (14,4 Prozent) weniger als die 29,206 Milliarden Euro, die in den 12 Monaten von M&auml;rz 2024 bis Februar 2025 ausgegeben wurden. Wann ein neuer Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2025 vorliegen wird, ist z.Zt. nicht bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/2074-arbeitslosengeld-ii-sozialgeld-und-buergergeld-ausgaben-von-2010-bis-februar-2025.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Fleischindustrie nach dem Arbeitsschutzkontrollgesetz: Verbot von Werkvertr&auml;gen hat sich bew&auml;hrt, doch L&ouml;hne weiter meist niedrig<\/strong><br>\nDas mit der Verabschiedung des Arbeitsschutzkontrollgesetzes Anfang 2021 in Kraft getretene Verbot von Werkvertr&auml;gen in den Kernbereichen der Fleischindustrie hat sich grunds&auml;tzlich bew&auml;hrt. In der Regel wurden fast alle ehemals bei Subunternehmen angestellten Werkvertragsbesch&auml;ftigten von den Fleischunternehmen &uuml;bernommen. Zugleich wurden die Arbeits- und Lebensbedingungen der vorwiegend osteurop&auml;ischen Arbeitsmigrant*innen deutlich verbessert. Dies konnte nicht zuletzt dadurch erreicht werden, dass undurchsichtige Subunternehmerketten aufgel&ouml;st und klare Verantwortlichkeiten f&uuml;r die Besch&auml;ftigten bei den Fleischunternehmen hergestellt wurden. Dies sind die Kernergebnisse einer neuen Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. F&uuml;r die Studie wurden insgesamt 14 Betriebe aus verschiedenen Bereichen der Fleischindustrie untersucht und insgesamt 85 Expert*innen-Interviews mit Betriebsr&auml;ten, Management, Gewerkschaften, Beratungsstellen und Kontrollbeh&ouml;rden gef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-fleischindustrie-loehne-weiter-niedrig-67902.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Frauen &Ouml;sterreichs &ndash; Von Pionierinnen und K&auml;mpferinnen: Yella Hertzka<\/strong><br>\nYella Hertzka war eine Pionierin, die mit ihrer Arbeit die Grenzen gesellschaftlicher Konventionen sprengte und Frauen neue Perspektiven er&ouml;ffnete. Geboren 1873 in Wien, wuchs sie in einer Zeit auf, in der Frauen vor allem auf Haushalt und Familie beschr&auml;nkt waren. Doch Hertzka erkannte fr&uuml;h, dass Bildung und berufliche Selbstst&auml;ndigkeit f&uuml;r Frauen unabdingbar waren, um gesellschaftliche Anerkennung und Gleichberechtigung zu erlangen.<br>\nBereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts zeigte sie sich als Vork&auml;mpferin der Frauenbewegung in &Ouml;sterreich. 1903 war sie Mitbegr&uuml;nderin des &bdquo;Neuen Wiener Frauenklubs&ldquo; und leitete diesen fast 25 Jahre lang als Pr&auml;sidentin oder Vizepr&auml;sidentin. Dieser Verein bot Frauen nicht nur einen Raum f&uuml;r intellektuellen Austausch, sondern auch eine Plattform f&uuml;r politische Arbeit, die sich auf die Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Stellung von Frauen konzentrierte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/03\/die-frauen-oesterreichs-von-pionierinnen-und-kaempferinnen-yella-hertzka\/\">pressenza<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>#Faktenfuchs: Wohl kein russischer Telegramkanal von Wagenknecht<\/strong><br>\nIn der Sendung &ldquo;Caren Miosga&rdquo; behauptete die Osteuropa-Expertin Sabine Adler, Sahra Wagenknecht betreibe einen russischsprachigen Telegram-Kanal. Den erw&auml;hnten Kanal gibt es. Doch alles deutet darauf hin, dass Wagenknecht ihn nicht selbst betreibt. [&hellip;]<br>\nWelche Verbindung zwischen einem Social-Media-Kanal mit Partei-Inhalten und der Partei selbst bestehe, sei schwierig festzustellen, sagt Richard Kuchta, Analyst beim Institute for Strategic Dialogue (ISD) Germany. Denn neben den offiziellen Social-Media-Kan&auml;len von Parteien gebe es oft auch Fan-Kan&auml;le, die im Namen einer Partei posten und nicht immer transparent machen, dass sie kein offizieller Kanal sind.<br>\nKuchta ist Experte f&uuml;r die Verbreitung politischer Inhalte auf Social-Media-Plattformen wie Telegram und forscht unter anderem zu prorussischen Informationskampagnen. Er hat f&uuml;r den #Faktenfuchs Daten zum Telegram-Kanal &ldquo;&#1057;&#1072;&#1088;&#1072; &#1042;&#1072;&#1075;&#1077;&#1085;&#1082;&#1085;&#1077;&#1093;&#1090; &#1085;&#1072; &#1088;&#1091;&#1089;&#1089;&#1082;&#1086;&#1084;&rdquo; (Sahra Wagenknecht auf Russisch) ausgewertet. Seine Einsch&auml;tzung: Der Kanal sehe nicht so aus, als w&uuml;rde Wagenknecht oder ihre Partei ihn betreiben. Auch Julia Smirnova, Senior Researcherin am Center f&uuml;r Monitoring, Analyse und Strategie (CeMAS), kommt zu diesem Schluss. Die beiden Experten machen ihre Einsch&auml;tzung an verschiedenen Punkten fest.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/netzwelt\/faktenfuchs-wagenknecht-wohl-ohne-russischen-telegram-kanal,UfyYN8l\">BR24<\/a>\n<p>dazu: <strong>So eine &Uuml;berraschung. <\/strong><br>\nErst muss Habeck eine Unterlassungserkl&auml;rung unterschreiben. Nun hat die Journalistin Frau Adler ins Klo gegriffen. Aber die &uuml;blichen Verd&auml;chtigen haben den Unfug erst mal wochenlang verbreitet. So geht Desinformation:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/FabioDeMasi\/status\/1904618523399512185\">Fabio De Masi via Twitter\/X<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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