{"id":130881,"date":"2025-03-30T13:00:01","date_gmt":"2025-03-30T11:00:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130881"},"modified":"2025-03-28T20:23:13","modified_gmt":"2025-03-28T19:23:13","slug":"der-globale-norden-hat-im-iwf-neunmal-mehr-stimmrecht-als-der-globale-sueden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130881","title":{"rendered":"Der Globale Norden hat im IWF neunmal mehr Stimmrecht als der Globale S\u00fcden"},"content":{"rendered":"<p>Im IWF h&auml;ngt das Stimmrecht eines Landes von seiner Wirtschaftsmacht ab. Die USA haben praktisch ein Vetorecht und gestalten somit die Politik nach ihren Interessen. Was den Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) betrifft, so ist jeder Mensch im Globalen Norden neun Menschen im Globalen S&uuml;den wert. Diese Berechnung ergibt sich aus den&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.imf.org\/en\/About\/executive-board\/members-quotas\">Daten<\/a>&nbsp;des IWF zur Stimmverteilung in der Organisation im Verh&auml;ltnis zur Bev&ouml;lkerung der Staaten des Globalen Nordens und des Globalen S&uuml;dens. Von <strong>Vijay Prashad<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nJedes Land&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.imf.org\/en\/About\/Factsheets\/Sheets\/2022\/How-the-IMF-makes-decisions\">erh&auml;lt<\/a>&nbsp;auf der Grundlage seiner &bdquo;relativen wirtschaftlichen Position&rdquo;, wie der IWF sagt, ein Stimmrecht zur Wahl von Delegierten in das&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.imf.org\/en\/About\/executive-board\/eds-voting-power\">Exekutivdirektorium<\/a>&nbsp;des IWF, das alle wichtigen Entscheidungen der Organisation trifft. Ein kurzer Blick auf den Vorstand zeigt, dass der Globale Norden in dieser wichtigen multilateralen Institution f&uuml;r verschuldete L&auml;nder stark &uuml;berrepr&auml;sentiert ist.<\/p><p>Die USA verf&uuml;gen zum Beispiel &uuml;ber 16,49 Prozent der Stimmen im IWF-Direktorium, obwohl sie nur 4,22 Prozent der Weltbev&ouml;lkerung repr&auml;sentieren. Da es gem&auml;&szlig; des&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/aa\/\">IWF-&Uuml;bereinkommens<\/a>&nbsp;85 Prozent der Stimmen erfordert, um &Auml;nderungen vorzunehmen, haben die USA ein Vetorecht bei den Entscheidungen. Infolgedessen beugen sich die leitenden Mitarbeiter des IWF jeglicher Politik der US-Regierung. Sie beraten sich, auch aufgrund der Tatsache, dass sich der Sitz der Organisation in Washington befindet, h&auml;ufig mit dem US-Finanzministerium &uuml;ber ihren politischen Rahmen und einzelne politische Entscheidungen.<\/p><p>Als die US-Administration 2019 beschloss, die Regierung Venezuelas einseitig nicht mehr anzuerkennen, &uuml;bte sie Druck auf den IWF aus, diesem Beispiel zu folgen. Venezuela, eines der Gr&uuml;ndungsmitglieder des IWF, hatte den IWF mehrfach um Hilfe gebeten, 2007 ausstehende IWF-Darlehen zur&uuml;ckgezahlt und dann beschlossen, den IWF nicht mehr um kurzfristige Hilfe zu bitten. Tats&auml;chlich verpflichtete sich die venezolanische Regierung stattdessen zum Aufbau der Bank des S&uuml;dens, um verschuldeten L&auml;ndern im Falle von Zahlungsbilanzdefiziten &Uuml;berbr&uuml;ckungskredite zu gew&auml;hren.<\/p><p>W&auml;hrend der Pandemie versuchte Venezuela jedoch, wie die meisten L&auml;nder, seine Reserven in Form von Sonderziehungsrechten (SZR &ndash; die &ldquo;W&auml;hrung&rdquo; des IWF) in H&ouml;he von f&uuml;nf Milliarden US-Dollar in Anspruch zu nehmen, zu denen es im Rahmen der globalen Liquidit&auml;tsaufstockungsinitiative des Fonds Zugang hatte.<\/p><p>Der IWF&nbsp;<a href=\"https:\/\/thetricontinental.org\/studies-2-sanctions-and-coronashock\/\">beschloss<\/a>&nbsp;jedoch auf Druck der USA, das Geld nicht auszuzahlen. Zuvor war bereits ein Antrag Venezuelas auf 400 Millionen Dollar aus seinen Sonderziehungsrechten abgelehnt worden.<\/p><p>Obwohl die USA behaupteten, der wahre Pr&auml;sident Venezuelas sei Juan Guaid&oacute;, best&auml;tigte der IWF auf seiner Website weiterhin, dass der Vertreter Venezuelas beim IWF Sim&oacute;n Alejandro Zerpa Delgado sei, der damalige Wirtschafts- und Finanzminister der Regierung von Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro.<\/p><p>Der Sprecher des IWF, Raphael Anspach, antwortete nicht auf eine E-Mail, die wir im M&auml;rz 2020 bez&uuml;glich der Verweigerung der Gelder schickten, obwohl er eine formelle Erkl&auml;rung ver&ouml;ffentlicht hatte, dass das &bdquo;Engagement des IWF mit Mitgliedsl&auml;ndern auf der offiziellen Anerkennung der Regierungen durch die internationale Gemeinschaft beruht&rdquo;.<\/p><p>Da es &bdquo;keine Klarheit&rdquo; &uuml;ber diese Anerkennung gebe, schrieb Anspach, werde der IWF Venezuela w&auml;hrend der Pandemie keinen Zugang zu seiner eigenen Sonderziehungsrechtsquote gew&auml;hren. Dann entfernte der IWF pl&ouml;tzlich Zerpas Namen von seiner Website. Dies geschah ausschlie&szlig;lich auf Druck der USA.<\/p><p>Im Jahr 2023&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.jb.com.br\/internacional\/2023\/04\/1043194-em-xangai-lula-defende-moeda-unica-do-brics-questiona-uso-do-dolar-e-diz-que-fmi-asfixia-paises.html\">zeigte<\/a>&nbsp;der brasilianische Pr&auml;sident Luiz In&aacute;cio Lula da Silva vor der Neuen Entwicklungsbank (BRICS-Bank) in Shanghai\/China, auf, dass die IWF-Politik die &auml;rmeren L&auml;nder &bdquo;erstickt&rdquo;.<\/p><p>In Bezug auf Argentinien sagte Lula: &bdquo;Keine Regierung kann mit einem Messer an der Kehle arbeiten, weil sie verschuldet ist. Die Banken m&uuml;ssen geduldig sein und, wenn n&ouml;tig, die Vereinbarungen erneuern. Wenn der IWF oder eine andere Bank einem Land der Dritten Welt Geld leiht, meinen die Leihgeber, dass sie das Recht haben, Befehle zu erteilen und die Finanzen des Landes zu steuern &ndash; als ob die L&auml;nder zu Geiseln derer geworden w&auml;ren, die ihnen Geld leihen.&rdquo;<\/p><p>Das ganze Gerede &uuml;ber Demokratie wird hinf&auml;llig, wenn es um die eigentliche Grundlage der Macht in der Welt geht: die Kontrolle &uuml;ber das Kapital.<\/p><p>Letztes Jahr hat Oxfam&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.oxfam.org\/en\/press-releases\/worlds-top-1-own-more-wealth-95-humanity-shadow-global-oligarchy-hangs-over-un\">aufgezeigt<\/a>, dass &bdquo;die obersten ein Prozent der Welt mehr Reichtum besitzen als 95 Prozent der Menschheit&rdquo; und dass &bdquo;mehr als ein Drittel der 50 gr&ouml;&szlig;ten Unternehmen der Welt &ndash; mit einem Wert von 13,3 Milliarden Dollar &ndash; heute von einem Milliard&auml;r gef&uuml;hrt werden oder einen Milliard&auml;r als Hauptaktion&auml;r haben&rdquo;.<\/p><p>Mehr als ein Dutzend dieser Milliard&auml;re&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.citizen.org\/article\/trumps-billionaire-cabinet-represents-the-top-0001-percent\/\">sind<\/a>&nbsp;jetzt im Kabinett von US-Pr&auml;sident Donald Trump; sie repr&auml;sentieren nicht mehr die ein Prozent, sondern die 0,0001 Prozent, ein Zehntausendstel Prozent.<\/p><p>Bei dem derzeitigen Tempo wird es weltweit bis zum Ende dieses Jahrzehnts f&uuml;nf Billion&auml;re&nbsp;<a href=\"https:\/\/policy-practice.oxfam.org\/resources\/takers-not-makers-621668\/\">geben<\/a>. Sie dominieren die Regierungen und haben daher einen au&szlig;erordentlich gro&szlig;en Einfluss auf multilaterale Organisationen.<\/p><p>1963&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.versobooks.com\/products\/2292-the-poorer-nations\">brachte<\/a>&nbsp;der nigerianische Au&szlig;enminister Jaja Anucha Ndubuisi Wachuku seine Entt&auml;uschung &uuml;ber die Vereinten Nationen und andere multilaterale Organisationen zum Ausdruck. Afrikanische Staaten, so sagte er, h&auml;tten &bdquo;kein Recht, ihre Ansichten zu bestimmten Themen in wichtigen Organen der Vereinten Nationen zu &auml;u&szlig;ern&rdquo;.<\/p><p>Kein afrikanisches und kein lateinamerikanisches Land&nbsp;<a href=\"https:\/\/thetricontinental.org\/newsletterissue\/unsc-permanent-membership\/\">hatte<\/a>&nbsp;jemals einen st&auml;ndigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Im IWF und in der Weltbank konnte kein afrikanisches Land jemals eine Agenda einbringen.<\/p><p>Bei den Vereinten Nationen fragte Wachuku: &bdquo;Werden wir weiterhin nur Verandah-Boys sein?&rdquo;<\/p><p>Obwohl der IWF f&uuml;r 2024 einen weiteren Sitz f&uuml;r einen afrikanischen Vertreter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.imf.org\/en\/News\/Articles\/2024\/11\/01\/pr-24403-imf-expands-executive-board-with-addition-of-25th-chair\">vorgesehen<\/a>&nbsp;hat, ist dies bei Weitem nicht ausreichend f&uuml;r den Kontinent, der zwar mehr IWF-Mitglieder (54 von 190 L&auml;ndern) und mehr aktive IWF-Kreditprogramme als jeder andere Kontinent&nbsp;<a href=\"https:\/\/mo.ibrahim.foundation\/news\/2023\/comment-increase-african-seats-world-bank-and-imf-boards\">hat<\/a> (46,8 Prozent von 2000 bis 2023), aber den zweitniedrigsten Stimmanteil (6,5 Prozent) nach Ozeanien.<\/p><p>Nordamerika, mit zwei Mitgliedern, hat 943.085 Stimmen, w&auml;hrend Afrika, mit 54 Mitgliedern, 326.033 Stimmen hat.<\/p><p>Nach der Finanzkrise 2007 und zu Beginn der dritten Weltwirtschaftskrise beschloss der IWF, einen Reformprozess&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.imf.org\/en\/Blogs\/Articles\/2010\/12\/28\/2010-the-year-of-imf-reform\">einzuleiten<\/a>. Ausl&ouml;ser dieser Reform war folgender Sachverhalt: Wenn sich ein Land an den IWF wandte, um einen &Uuml;berbr&uuml;ckungskredit zu erhalten &ndash; was eigentlich unvoreingenommen geschehen sollte &ndash;, schadete das letztlich diesem Land auf den Kapitalm&auml;rkten, weil die Aufnahme eines Kredits mit dem Stigma einer schlechten Leistung behaftet war. Das Geld wurde dem Land dann zu h&ouml;heren Zinss&auml;tzen geliehen, was die Krise, die den Antrag auf einen &Uuml;berbr&uuml;ckungskredit &uuml;berhaupt erst ausgel&ouml;st hatte, nur noch&nbsp;<a href=\"https:\/\/thetricontinental.org\/dossier-how-neoliberalism-has-wielded-corruption-to-privatise-africa\/\">versch&auml;rfte<\/a>.<\/p><p>Das Problem liegt allerdings tiefer: Alle gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Direktoren des IWF waren Europ&auml;er, was bedeutet, dass der Globale S&uuml;den in den oberen R&auml;ngen der IWF-F&uuml;hrung nicht vertreten war.<\/p><p>Die gesamte Abstimmungsstruktur im IWF hat sich verschlechtert, wobei die Quotenabstimmungen (basierend auf der Gr&ouml;&szlig;e der Wirtschaft und dem finanziellen Beitrag zum IWF) an Umfang zunahmen, w&auml;hrend die demokratischeren &ldquo;Basisabstimmungen&rdquo; (ein Land, eine Stimme) an Einfluss verloren.<\/p><p>Diese unterschiedlichen Stimmrechte werden in zweierlei Weise gemessen: berechnete Quotenanteile (CQS), die durch eine Formel festgelegt werden, und tats&auml;chliche Quotenanteile (AQS), die durch politische Verhandlungen festgelegt werden.<\/p><p>In einer&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.atlanticcouncil.org\/blogs\/econographics\/understanding-the-debate-over-imf-quota-reform\/\">Berechnung<\/a>&nbsp;f&uuml;r 2024 hat China beispielsweise einen AQS von 6,39 Prozent, w&auml;hrend sein CQS 13,72 Prozent betr&auml;gt. Um Chinas AQS zu erh&ouml;hen, damit dieser seiner CQS entspricht, m&uuml;sste der AQS anderer L&auml;nder, z.B. der USA, gesenkt werden.<\/p><p>Die USA haben einen AQS von 17,40 Prozent, der auf 14,94 Prozent gesenkt werden m&uuml;sste, um die Erh&ouml;hung f&uuml;r China zu erm&ouml;glichen. Diese Verringerung des US-Anteils w&uuml;rde also die Vetomacht der USA aush&ouml;hlen. Aus diesem Grund&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/8d4755ee-7d43-11e3-81dd-00144feabdc0\">haben<\/a>&nbsp;die USA die IWF-Reformagenda im Jahr 2014 zu Fall gebracht. Im Jahr 2023 ist die IWF-Reformagenda erneut&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.brettonwoodsproject.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMF-Quota-reform_June-2024_online.pdf\">gescheitert<\/a>.<\/p><p>Paulo Nogueira Batista Jr. war von 2007 bis 2015 Exekutivdirektor f&uuml;r Brasilien und mehrere andere L&auml;nder beim IWF, von 2015 bis 2017 Vizepr&auml;sident der Neuen Entwicklungsbank und&nbsp;<a href=\"https:\/\/thetricontinental.org\/wenhua-zongheng-2024-1-brics-dedollarisation-opportunities-challenges\/\">schreibt<\/a>&nbsp;f&uuml;r die internationale Ausgabe der f&uuml;hrenden chinesischen Zeitschrift <em>Wenhua Zongheng<\/em>. In einem wichtigen Text mit dem Titel &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.brettonwoodsproject.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMF-Quota-reform_June-2024_online.pdf\">A Way out for IMF Reform<\/a>&rdquo; (Juni 2024) schl&auml;gt Batista eine Sieben-Punkte-Reformagenda f&uuml;r den IWF vor:<\/p><ol>\n<li>Lockerung der Darlehenskonditionen<\/li>\n<li>Senkung der Zuschl&auml;ge f&uuml;r l&auml;ngerfristige Kredite<\/li>\n<li>Verst&auml;rkung der konzessionierten Kreditvergabe zur Beseitigung der Armut<\/li>\n<li>Aufstockung der Gesamtmittel des IWF<\/li>\n<li>mehr Macht f&uuml;r die Basisstimmen zur St&auml;rkung der &auml;rmeren Nationen<\/li>\n<li>Ein dritter Vorstandssitz f&uuml;r den afrikanische Kontinent<\/li>\n<li>Schaffung des Amtes eines f&uuml;nften stellvertretenden Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers, der von einer &auml;rmeren Nation besetzt werden sollte.<\/li>\n<\/ol><p>Wenn der Globale Norden solche grundlegenden, vern&uuml;nftigen Reformen ignoriert, so Batista, &bdquo;werden die Industriel&auml;nder bald mit einer leeren Institution allein dastehen&rdquo;. Der Globale S&uuml;den, so sagt er voraus, wird aus dem IWF austreten und neue Institutionen unter der &Auml;gide neuer Plattformen wie der BRICS gr&uuml;nden.<\/p><p>Tats&auml;chlich werden solche Institutionen bereits aufgebaut, wie die BRICS-Kontingentreservevereinbarung (CRA), die 2014 nach dem gescheiterten Versuch, den IWF zu reformieren, ins Leben gerufen wurde. Aber die CRA &bdquo;ist weitgehend eingefroren geblieben&rdquo;, schreibt Batista.<\/p><p>Bis zu einem Tauwetter ist der IWF die einzige Institution, die die f&uuml;r &auml;rmere L&auml;nder notwendigen Finanzmittel bereitstellt. Deshalb sind selbst fortschrittliche Regierungen wie die in Sri Lanka, wo die Zinszahlungen 41 Prozent der Gesamtausgaben im Jahr 2025 ausmachen,&nbsp;<a href=\"https:\/\/peoplesdispatch.org\/2025\/02\/25\/sri-lankas-new-government-struggles-to-increase-public-investment-amid-imf-constraints\/\">gezwungen<\/a>, nach Washington zu gehen. Mit dem Hut in der Hand l&auml;cheln sie dem Wei&szlig;en Haus auf dem Weg zum Sitz des IWF zu.<\/p><p>&Uuml;bersetzung: Elinor Winter, <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/274425\/iwf-stimmrecht-globaler-sueden-und-norden\">Amerika21<\/a>.<\/p><p><small>Titelbild: Shutterstock \/ Gil C<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130520\">Argentiniens Pr&auml;sident und &bdquo;Anarchokapitalist&ldquo; Milei will neue IWF-Milliarden-Verschuldung mit Eildekret durchpeitschen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59927\">Ukraine erf&uuml;llt eine Forderung des IWF und gibt ihr Ackerland zum Ausverkauf frei<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55472\">Generalstreik in Ecuador &ndash; Nach IWF-Kreditschock tobt der Volksaufstand und Regierung fl&uuml;chtet von Quito nach Guayaquil<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17531\">Guter Bulle, b&ouml;ser Bulle &ndash; der IWF und seine unglaubw&uuml;rdige Selbstkritik<\/a>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im IWF h&auml;ngt das Stimmrecht eines Landes von seiner Wirtschaftsmacht ab. 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