{"id":130905,"date":"2025-03-30T14:00:42","date_gmt":"2025-03-30T12:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130905"},"modified":"2025-03-31T17:04:15","modified_gmt":"2025-03-31T15:04:15","slug":"der-allergemeinste-mord-bob-dylans-um-fast-60-jahre-verspaetetes-requiem-fuer-john-f-kennedy","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130905","title":{"rendered":"\u201eDer allergemeinste Mord\u201c \u2013 Bob Dylans um fast 60 Jahre versp\u00e4tetes Requiem f\u00fcr John F. Kennedy"},"content":{"rendered":"<p>Vor genau f&uuml;nf Jahren, am 27. M&auml;rz 2020, ver&ouml;ffentlichte Bob Dylan zu Beginn des weltweiten Lockdowns v&ouml;llig &uuml;berraschend einen 17 Minuten langen Song, mit dem er nichts weniger als den gesamten Corona-erstarrten Globus als Resonanzraum nahm: Mit &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=3NbQkyvbw18\">Murder Most Foul<\/a>&ldquo; legte er &ndash; auf den ersten Blick v&ouml;llig unzeitgem&auml;&szlig; &ndash; eine um fast 60 Jahre versp&auml;tete Totenklage &uuml;ber die Ermordung Pr&auml;sident Kennedys vor, die auf merkw&uuml;rdige Weise in die zwielichtige Corona-Starre hineinpasste. Bereits ein Jahr sp&auml;ter publizierte der Regisseur Oliver Stone seinen zweiten Film zum Kennedy-Mord &bdquo;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/JFK_Revisited_%E2%80%93_Die_Wahrheit_%C3%BCber_den_Mord_an_John_F._Kennedy\">JFK Revisited: Through the Looking Glass<\/a>&ldquo;. Und am 18. M&auml;rz 2025 hat die Trump-Regierung, 61 Jahre nach dem Mord, endlich die <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/trump-will-80000-akten-zur-ermordung-von-john-f-kennedy-veroeffentlichen-li.2308203\">Ver&ouml;ffentlichung<\/a> der insgesamt 80.000 Seiten angeordnet, die die US-Beh&ouml;rden bis dato noch unter Verschluss gehalten hatten. &ndash; Wir ver&ouml;ffentlichen aus diesem Anlass unver&auml;ndert die <a href=\"https:\/\/free21.org\/der-allergemeinste-mord\/\">damalige Besprechung<\/a> des Songs durch unseren Gastautoren <strong>Leo Ensel<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDas war eine Punktlandung.<\/p><p>Fast zeitgleich zu Beginn des globalen Corona-Lockdowns meldet sich der fast 79-j&auml;hrige Bob Dylan, von dem man acht Jahre lang keine neue Eigenkomposition mehr geh&ouml;rt hatte, v&ouml;llig unvermutet zur&uuml;ck und zeigt mit einem zielgenauen &sbquo;Strike&lsquo; der Welt noch einmal unmissverst&auml;ndlich, wo in der Singer-Songwriter-Szene Gott wohnt. Und zwar mit dem l&auml;ngsten Song, den er jemals geschrieben hat. Es ist, irritierend genug, eine um fast 60 Jahre versp&auml;tete Totenklage &uuml;ber die Ermordung Pr&auml;sident John F. Kennedys.<\/p><p><strong>Jenseits der Zeit<\/strong><\/p><p>Der <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=3NbQkyvbw18\">Song<\/a> kommt scheinbar aus dem Nichts und verliert sich in der Unendlichkeit. Seine Gro&szlig;artigkeit, seine herzzerrei&szlig;ende Sch&ouml;nheit erschlie&szlig;en sich erst nach und nach. Es ist ein Lied, das entdeckt, ja erarbeitet werden will. Immer und immer wieder. Am besten als Endlosschleife. Denn so, stellt sich am Ende heraus, ist es angelegt.<\/p><p>Aber ist es &uuml;berhaupt ein Lied? Beim ersten H&ouml;ren tut sich eher so etwas auf wie eine riesige Klangfl&auml;che. Die Musik, sparsamst instrumentiert, scheint &ndash; wie die Zeit im Song &ndash; still zu stehen. Ein nicht enden wollender Augenblick. Die Harmonien sind auf das Minimalste reduziert: auf die drei Akkorde des Kadenzschemas. Lichtjahre entfernt scheint noch so etwas wie ein modifiziertes Bluesschema durchzuschimmern.<\/p><p>Und ist es &uuml;berhaupt ein Singen? Der sp&auml;te Dylan &bdquo;sprech-singt&ldquo; &ndash; wie ein Priester eine Litanei, wie ein Rabbi das Kaddisch &ndash; sein endloses Requiem. Er rezitiert die meisten Zeilen fast ausschlie&szlig;lich auf einem Ton, wodurch er, in Kombination mit der au&szlig;ergew&ouml;hnlichen L&auml;nge des Songs und dessen Endlosschleifencharakter, den H&ouml;rer immer tiefer in eine Trance hineinzieht, in der, wie im Traum, die geschilderten Ereignisse aus der Zeit heraustreten, die Chronologie sprengen, sich wechselseitig &uuml;berlagern.<\/p><p>Der Titel<em> &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.bobdylan.com\/songs\/murder-most-foul\/\">Murder most foul<\/a>&ldquo;<\/em>, das fand die Netcommunity schnell heraus, stammt aus Shakespeares &bdquo;Hamlet&ldquo; (I\/5) &ndash; womit Dylan sofort einen archaischen Assoziationsraum er&ouml;ffnet. Ich &uuml;bersetze ihn mir mit dem &bdquo;Allergemeinsten Mord&ldquo;. Der Siebzehn-Minuten-Song umkreist spiralenartig die Ereignisse vom 23. November 1963, dem <em>&bdquo;Dark day in Dallas, November &lsquo;63 \/ A day that will live on in infamy&ldquo;,<\/em> er n&auml;hert sich der<em> <\/em>Ermordung Kennedys aus tausend Perspektiven und m&uuml;ndet in einer gigantischen, nahezu endlosen Totenklage.<\/p><p>Ein Erz&auml;hler, Augenzeugen, echte oder falsche M&ouml;rder &ndash; wer kann das in diesem verwirrenden Kaleidoskop noch auseinanderhalten? &ndash; tauchen auf, inklusive des sterbenden Opfers selbst, in dessen komat&ouml;sen inneren Monolog, wie aus einer anderen Welt, bisweilen Fetzen aus der Kommunikation Dritter dringen, die vorgeben, sich um den Sterbenden zu k&uuml;mmern, in Wirklichkeit jedoch l&auml;ngst damit besch&auml;ftigt sind, die Spuren des allergemeinsten Mordes zu verwischen und den n&auml;chsten vorzubereiten. Und dabei gelingen dem S&auml;nger wieder mal Formulierungen, die &ndash; wie <em>&bdquo;Good day to be livin&lsquo; and a good day to die&ldquo;<\/em> oder <em>&bdquo;Thousands were watching, no one saw a thing&ldquo;<\/em> &ndash; sofort den genetischen Fingerabdruck Dylans verraten und das Zeug haben, auf Anhieb zu Klassikern zu werden.<\/p><p>Der Mord an John F. Kennedy, der &bdquo;Murder most foul&ldquo;, das versteht auch der mit den Einzelheiten unvertraute H&ouml;rer sofort, ist f&uuml;r Dylan Resultat eines skandal&ouml;sen Komplotts, Figuren wie der offizielle Einzelt&auml;ter Lee H. Oswald oder dessen M&ouml;rder Jack Ruby sind <em>&bdquo;Only a pawn in their game&ldquo;<\/em> &ndash; wie ein Dylan-Song aus dem Jahr nach der Ermordung Kennedys gelautet hatte. &ndash; &bdquo;Their&ldquo;?<\/p><p>Wer &bdquo;sie&ldquo; sind, die offenbar bestens organisierten Hinterm&auml;nner dieses zeitlosen Verbrechens? Diese Frage l&auml;sst Dylan offen &ndash; wodurch die fahle Szenerie des Songs nur noch unheimlicher wird.<\/p><p><strong>Stimmen: Tommy, Pussycat, Lady Macbeth und der sterbende Pr&auml;sident<\/strong><\/p><p>Der Song beginnt mit der genauen Fixierung von Ort und Zeit der Ereignisse. Aber sehr schnell, sp&auml;testens nachdem der S&auml;nger zum Ende der ersten Strophe den legend&auml;ren amerikanischen Discjockey der Sechziger und Siebziger, Wolfman Jack, zur Totenklage aufgefordert und danach zum ersten Mal die archaischen titelgebenden Shakespeare-Worte &bdquo;Murder most foul&ldquo; zitiert hat, beginnen die Konturen zu verschwimmen. Immer deutlicher wird nun, dass die minuti&ouml;se Beschreibung von Detailfetzen des Jahrhundertmordes und seiner Vertuschung grundiert, vermischt und kontrastiert ist mit Bruchst&uuml;cken aus Songs und Filmen, mit Mythen und Gestalten der amerikanischen Popkultur von den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts bis fast in die Gegenwart, die, zu Archetypen verdichtet, gespenstergleich aus archaisch-zeitlosen R&auml;umen wieder auftauchen.<\/p><p>Da sind zun&auml;chst die Beatles, die &ndash; so wird es versprochen &ndash; kommen, um verst&ouml;rten &bdquo;little children&ldquo; (den verwaisten Pr&auml;sidentenkindern?) die Hand zu halten; vom Liverpooler River Mersey zieht es das lyrische Ich wassermannselig zum legend&auml;ren Love &amp; Peace-Festival von Woodstock &ndash; um unmittelbar anschlie&szlig;end direkt vor der B&uuml;hne von dessen Westcoast-Antipoden Altamont zu landen. (Wo, diese Assoziation muss im Lied gar nicht mehr ausgef&uuml;hrt werden, im Dezember 1969 die Hippie-Bewegung ihre Unschuld verlor, als vor den Augen des <em>&bdquo;Under my thumb&ldquo;<\/em> singenden Mick Jagger der Afroamerikaner Meredith Hunter von einem Mitglied der Rockergruppe Hells Angels erstochen wurde.)<\/p><p>Heerscharen klassischer wie l&auml;ngst vergessener Helden und Figuren aus fr&uuml;hen Stummfilmtagen, dem Rhythm &amp; Blues der F&uuml;nfziger, dem Rock &lsquo;n Roll, der fr&uuml;hen Beat- und sp&auml;ten Rockmusik, aus Pop und Jazz wie Buster Keaton, Little Suzie und die einen &sbquo;dizzy&lsquo; machende Miss Lizzy, wie die vom Winde verwehte Scarlett O&rsquo;Hara, The Who&lsquo;s Tommy und seine giftige Acid-Queen, wie Marilyn Monroe und Lady Macbeth umtanzen schattengleich die reale Szenerie um den t&ouml;dlich verletzten Pr&auml;sidenten und kommentieren, teils verst&auml;ndnisvoll, teils boshaft-zynisch dessen langsames Hin&uuml;bergleiten in die andere Welt. Tr&auml;ume, Albtr&auml;ume, Hexen, echte und falsche gute Feen, Heilige und Judasse, Pop-Ikonen und reale Personen der Zeitgeschichte vermischen, &uuml;berlagern sich, Reminiszenzen an uralte Kinderreime klingen an und bilden, wie ein antiker Chor, den unsichtbaren Background des &bdquo;Murder most foul&ldquo;.<\/p><p>Und wie in seinem Sp&auml;twerk fast &uuml;berall montiert Dylan auch hier unz&auml;hlige Versatzst&uuml;cke, Zitate aus mehr oder weniger bekannten Liedern des gesamten Pop-Universums in seinen eigenen Text, der sich dadurch zu einem ungeheuren Patchwork ausw&auml;chst. Zugleich rufen manche Formulierungen &ndash; wie <em>&bdquo;Being led to the slaughter like a sacrificial lamb&ldquo;, &bdquo;We&lsquo;ll mock you and shock you, we&lsquo;ll grin in your face&ldquo; <\/em>oder <em>&bdquo;They killed him once and they killed him twice \/ Killed him like a human sacrifice&ldquo; &ndash;<\/em> geradezu zwingend Assoziationen zum Kreuzestod Jesu herauf.<\/p><p>Die Silhouetten verwischen, die Stimmen &uuml;berlagern sich: Opfer, M&ouml;rder, Zuschauer, Erz&auml;hler, die zahllosen Gespenster im Hintergrund. In den fiebrigen Halluzinationen des Pr&auml;sidenten im Koma flie&szlig;t all dies zusammen zu einem einzigen breiten &sbquo;Stream of Unconsciousness&lsquo; &ndash; jenseits der Zeit.<\/p><p><strong>Die Totenklage<\/strong><\/p><p>Und dann hebt der Song an zur gewaltigsten Toten-Litanei der Popgeschichte. Es ist der &sbquo;Ghost&lsquo; des Pr&auml;sidenten selbst &ndash; <em>&bdquo;Play me a song, Mr. Wolfman Jack&ldquo; <\/em>&ndash;, dessen Leichnam sich auf dem Wege zu seiner pomp&ouml;sen Bestattung befindet &ndash;<em> &bdquo;Play it for me in my long Cadillac&ldquo;<\/em> &ndash;, der hier den legend&auml;ren Discjockey zu seinem eigenen Requiem auffordert. Das gesamte Universum der amerikanischen Popularkultur &ndash; Folk, Beat, Rock, Jazz, Film &ndash; ja, selbst Shakespeare und Beethoven werden angerufen, herbeizitiert zur grandiosesten Totenklage. Und statt des lateinischen &bdquo;Ora pro nobis!&ldquo; (&bdquo;Bitte f&uuml;r uns!&ldquo; &ndash; auf Englisch: <em>&bdquo;Pray<\/em> for us!&ldquo;) hei&szlig;t es in der Litanei, die der seit 25 Jahren tote Wolfman Jack f&uuml;r den seit mehr als einem halben Jahrhundert ermordeten US-Pr&auml;sidenten zelebrieren soll, unendliche Male lakonisch: <em>&bdquo;Play!&ldquo;<\/em><\/p><p>Mehr als sieben Minuten lang dauert dieses rituelle &sbquo;Gebet&lsquo;, das kein Ende nehmen will. Und da die Logik der Zeit l&auml;ngst schon au&szlig;er Kraft gesetzt ist, wie &uuml;berhaupt die Grenzen &uuml;berall durchl&auml;ssig werden und sich aufl&ouml;sen, so erscheinen hier nach der zeitlosen Logik des Traums Songs und Filmszenen, die Kennedy gekannt haben k&ouml;nnte, zusammen mit Liedern und Mythen, die erst lange nach seinem Tode entstanden.<\/p><p>Es ist eine Song-Litanei, die textorientierten Dylanologen Deutungsarbeit f&uuml;r die n&auml;chsten Monate, gar Jahre geben wird. Die internationale Fangemeinde will in <em>&bdquo;Murder most foul&ldquo;<\/em> mittlerweile mindestens 75 Bez&uuml;ge zu anderen Songs ausfindig gemacht haben. Die Auflistung scheint endlos, aber der Sound ist vertraut: Unm&ouml;glich, zwischendurch nicht immer wieder an Dylan-Klassiker wie <em>&bdquo;Hard rain&rsquo;s a-gonna fall&ldquo;, &bdquo;Chimes of freedom&ldquo;<\/em> oder <em>&bdquo;Ring them bells&ldquo;<\/em> zu denken.<\/p><p>Und in diese Litanei ordnet zum Schluss, der keiner ist, sich als Endlosschleife der Song selbst ein:<\/p><p>&bdquo;<em>Play &sbquo;Murder most foul&lsquo;!&ldquo;<\/em><\/p><p>Es liegt eine grenzenlose Traurigkeit in diesem Lied. In seinem sparsamsten und daher &auml;u&szlig;erst wirkungsvollen Pathos. Am eindringlichsten wird dies in den kleineren Pausen zwischen den Strophen, wenn Geige und Cello f&uuml;r einen kurzen Moment in den Vordergrund treten und ihrer Sehnsucht freien Lauf lassen.<\/p><p>Das Merkw&uuml;rdigste dieses an bemerkenswerten Details so reichen Songs aber ist, dass er trotz seiner unendlichen L&auml;nge und Ein-T&ouml;nigkeit niemals langweilig wird! Wie Dylan das geschafft hat, wird wohl sein Geheimnis bleiben.<\/p><p><strong>Pr&auml;sidentenmord und Corona-Starre<\/strong><\/p><p>Es ist bekannt, dass der Kennedy-Mord Dylan seit <em>&bdquo;November &lsquo;63&ldquo;<\/em> immer wieder besch&auml;ftigt hat. Und der Song beweist, dass er sich intensivst mit den Details der Ereignisse befasst haben muss. Aber warum schreibt Dylan dieses Requiem mit fast sechzigj&auml;hriger Versp&auml;tung, und warum ver&ouml;ffentlicht er es ausgerechnet jetzt, in einem Augenblick, wo &ndash; zum allerersten Mal &uuml;berhaupt &ndash; der gesamte Globus in eine pandemische Schockstarre gezwungen wird? Welche Assoziationen, welche Phantasien will er damit hervorrufen?<\/p><p>Das Timing jedenfalls h&auml;tte pr&auml;ziser nicht sein k&ouml;nnen. Der S&auml;nger nimmt nichts weniger als den gesamten Corona-erstarrten Globus als Resonanzraum. Und in seiner Gespenstigkeit passt der Song genau in diese zwielichtige Zeit des globalen Lockdowns hinein.<\/p><p>Und dieser Lockdown hat auch f&uuml;r einen Bob Dylan ganz reale, fast physische Konsequenzen.<\/p><p>Was bislang nichts und niemand fertiggebracht hatte, ein unsichtbarer Virus bedroht das Lebenswerk des Autors dieses Liedes &ndash; und zwar weltweit: Dylans Neverending Tour in einer Endlosschleife um den Globus, die seit &uuml;ber 30 Jahren erstmals stoppt. Und zwar auf unabsehbare Zeit.<\/p><p>Hoffen wir, dass er nicht erfolgreich ist!<\/p><p>Es w&auml;re der zweite &ndash; <\/p><p>Allergemeinste Mord!<\/p><p><small>Titelbild: Cover von Bob Dylan &ndash; &bdquo;Murder Most Foul&rdquo;<\/small><\/p><p><em>PS: Bob Dylan nahm am 2. November 2021 seine Tour wieder auf und hat seitdem &uuml;ber 250 Shows absolviert. F&uuml;r dieses Jahr sind bislang zwischen dem 25. M&auml;rz und dem 19. September <a href=\"https:\/\/www.bobdylan.com\/on-tour\/\">56 Konzerte<\/a> des bald 84-J&auml;hrigen angek&uuml;ndigt.<\/em><\/p><p><em>PPS: Am 18. M&auml;rz 2025 hat die Trump-Regierung, 61 Jahre nach dem Mord, endlich die <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/trump-will-80000-akten-zur-ermordung-von-john-f-kennedy-veroeffentlichen-li.2308203\">Ver&ouml;ffentlichung<\/a> der insgesamt 80.000 Seiten angeordnet, die die US-Beh&ouml;rden bis dato noch unter Verschluss gehalten hatten.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor genau f&uuml;nf Jahren, am 27. 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