{"id":131016,"date":"2025-04-01T08:40:20","date_gmt":"2025-04-01T06:40:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131016"},"modified":"2025-04-01T08:40:20","modified_gmt":"2025-04-01T06:40:20","slug":"hinweise-des-tages-4820","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131016","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131016#h01\">Kriegsverbrecher in Prenzlberg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131016#h02\">Rotes Kreuz emp&ouml;rt &uuml;ber Tod von acht Sanit&auml;tern im Gazastreifen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131016#h03\">EUropas langer Arm trifft Le Pen in Frankreich &ndash; politisches Aus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131016#h04\">T&uuml;rkei: Das &ldquo;geopolitische&rdquo; Schweigen der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131016#h05\">The Partnership: The Secret History of the War in Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131016#h06\">EU r&auml;t B&uuml;rgern: Notrationen f&uuml;r drei Tage anlegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131016#h07\">&bdquo;Am Bargeld h&auml;ngt die Freiheit&ldquo; &ndash; Petition hat fast 120&#8202;000 Unterschriften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131016#h08\">Red Bull verleiht D&uuml;rre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131016#h09\">&bdquo;Die Tesla Files&ldquo; enth&uuml;llen die dunklen Seiten des Elektroautokonzerns<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131016#h10\">Termin f&uuml;r zweite Sprengung am Kraftwerk Moorburg weiter unklar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131016#h11\">Chinas Unterwasserkabel-Cutter: Wie man eine Welt abschaltet &ndash; und keiner wei&szlig;, wer&rsquo;s war<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131016#h12\">&bdquo;Stellen ja auch nicht Wodka ins Kinderzimmer&ldquo;: Philologen f&uuml;r strenge Handy-Verbote<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131016#h13\">Interview: Lothar Wieler &bdquo;traute sich nicht immer&ldquo; der Regierung zu widersprechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131016#h14\">Europ&auml;ische Millionenstadt macht &Ouml;PNV kostenlos &ndash; und stellt damit einen Rekord auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131016#h15\">Kafkas gro&szlig;e Romane<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131016#h16\">Zu teuer: Immer mehr Senioren m&uuml;ssen Haustiere abgeben<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kriegsverbrecher in Prenzlberg<\/strong><br>\n&raquo;Hind Rajab Foundation&laquo; macht israelischen Soldaten in Berlin ausfindig und erstattet Anzeige<br>\nWas macht ein Soldat der israelischen Armee mit deutschem Pass, nachdem er im Gazastreifen Zivilisten ermordet und das Video online teilt? Er f&auml;hrt nach Berlin. Genauer: In den Prenzlauer Berg &ndash; in die angesagte Oderberger Stra&szlig;e. Die in Br&uuml;ssel ans&auml;ssige Organisation &raquo;Hind Rajab Foundation&laquo; (HRF) hat in Deutschland Strafanzeige gegen Barel K. erstattet, einen deutsch-israelischen Panzerkommandanten der israelischen Armee. Auf X teilte sie am Sonnabend ein Bild von K., das ihn in der Oderberger Stra&szlig;e zeigt. Die Organisation wirft ihm die Beteiligung an schweren Kriegsverbrechen im Gazastreifen vor. Demnach weigert sich die Staatsanwaltschaft in Deutschland trotz der vorgelegten visuellen Beweise und Zeugenaussagen, ein Ermittlungsverfahren einzuleiten, erkl&auml;rte die Stiftung in einer Mitteilung am Sonnabend. Damit versto&szlig;e die Beh&ouml;rde sowohl gegen deutsches Recht sowie gegen v&ouml;lkerrechtliche Verpflichtungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/497044.hind-rajab-foundation-kriegsverbrecher-in-prenzlberg.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Rotes Kreuz emp&ouml;rt &uuml;ber Tod von acht Sanit&auml;tern im Gazastreifen<\/strong><br>\nDie Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung spricht von einem &bdquo;verheerenden Vorfall&ldquo;. Die Rettungskr&auml;fte seien unter heftigen Beschuss geraten.<br>\nDie Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung (IFRC) hat den Tod von acht Sanit&auml;tern bei einem Einsatz in Rafah im S&uuml;den des Gazastreifens verurteilt. Ein neunk&ouml;pfiges Rettungsteam der pal&auml;stinensischen Rothalbmond-Gesellschaft sei am 23. M&auml;rz unter schweren Beschuss geraten und einschlie&szlig;lich ihrer Krankenwagen verschwunden, teilte die IFRC mit. Die Leichen wurden demnach am Sonntag geborgen, ein Sanit&auml;ter wird noch vermisst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/rotes-kreuz-empoert-ueber-tod-von-acht-sanitaetern-im-gazastreifen-li.2312096%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>EUropas langer Arm trifft Le Pen in Frankreich &ndash; politisches Aus?<\/strong><br>\nDer F&uuml;hrerin des rechten Rassemblement National (RN), M. Le Pen, droht zwei Jahre vor der n&auml;chsten Pr&auml;sidentschaftswahl in Frankreich das politische Aus. Ein Gericht hat sie von allen &ouml;ffentlichen &Auml;mtern ausgeschlossen. Wie (un-)demokratisch ist das?<br>\nLe Pen wurde von einem Pariser Gericht schuldig gesprochen, mehr als vier Millionen Euro aus Mitteln des EU-Parlaments veruntreut zu haben, um Mitarbeiter ihrer Partei in Frankreich zu bezahlen.<br>\nDie Richter entschieden zudem zur allgemeinen &Uuml;berraschung, dass Le Pen mit sofortiger Wirkung f&uuml;r f&uuml;nf Jahre von allen &ouml;ffentlichen &Auml;mtern ausgeschlossen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/europas-langer-arm-trifft-le-pen-politisches-aus\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>1000 Jahre Knast<\/strong><br>\nWenn ein Schaden von 3,4 Mio. &ndash; im Falle Le Pens &ndash; die staatsanwaltliche Forderung von 5 Jahren Knast nach zieht, m&uuml;sste der franz&ouml;sische Brust- und Pimmelfl&uuml;sterer V&eacute;ran, vorausgesetzt, es w&uuml;rde ihm je der Prozess gemacht, allein f&uuml;r den durch die bedarfsungerechte &bdquo;Sicherung&ldquo; von Paxlovid entstandenen Haushaltsschaden einer rechnerischen Haftstrafe von 195 Jahren gegen&uuml;berstehen.<br>\nKarl Lauterbach, der sich zum Februar 2022 &ndash; der unerme&szlig;lichen Gr&ouml;&szlig;e seines Landes (und Egos) entsprechend &ndash; in der &bdquo;Sicherung&ldquo; gleich doppelt so vieler Industriepaletten erging wie sein franz&ouml;sischer Kollege (1 Million Pfizer-Packungen, Sammlerausgabe, nummeriert &amp; signiert) war schon im Juli 2022 mit der unangenehmen Tatsache konfrontiert, dass &ndash; mangels Bedarf und Nachfrage &ndash; nicht mehr als 10.000 Einheiten der von ihm in selbstgewisser Vorausschau erworbenen Million verkostet worden waren.<br>\nZwei Monate sp&auml;ter war diese Zahl mit 30.000 noch weit davon entfernt, die anvisierte Verzehrmenge auch nur annh&auml;hernd zu erreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/MartinSonneborn\/status\/1858464178530357476\">Martin Sonneborn via Twitter\/X<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>T&uuml;rkei: Das &ldquo;geopolitische&rdquo; Schweigen der EU<\/strong><br>\nIn der T&uuml;rkei gehen Hunderttausende gegen Sultan Erdogan auf die Stra&szlig;e. Auf Hilfe aus Br&uuml;ssel d&uuml;rfen sie nicht hoffen &ndash; die EU schweigt. Der Grund: die Geopolitik.<br>\nMan mu&szlig; schon lange suchen, um &uuml;berhaupt ein Wort der Kritik zu finden. Die Lage in der T&uuml;rkei sei &ldquo;&auml;u&szlig;erst besorgniserregend&rdquo;, sagte EU-Pr&auml;sidentin von der Leyen kurz nach der Verhaftung des Istanbuler B&uuml;rgermeisters Imamoglu.<br>\nSeither: nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/tuerkei-das-geopolitische-schweigen-der-eu\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>The Partnership: The Secret History of the War in Ukraine<\/strong><br>\nIn some ways, Ukraine was, on a wider canvas, a rematch in a long history of U.S.-Russia proxy wars &mdash; Vietnam in the 1960s, Afghanistan in the 1980s, Syria three decades later.<br>\nIt was also a grand experiment in war fighting, one that would not only help the Ukrainians but reward the Americans with lessons for any future war.<br>\nDuring the wars against the Taliban and Al Qaeda in Afghanistan and against the Islamic State in Iraq and Syria, American forces conducted their own ground operations and supported those of their local partners. In Ukraine, by contrast, the U.S. military wasn&rsquo;t allowed to deploy any of its own soldiers on the battlefield and would have to help remotely.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/interactive\/2025\/03\/29\/world\/europe\/us-ukraine-military-war-wiesbaden.html\">New York Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.B.:<\/strong> Wer sich abseits der Mainstream Medien informiert, dem d&uuml;rften viele der im Artikel der NYT aufgef&uuml;hrten Details bekannt sein (oder zumindest konnte vieles vermutet werden). Es ist aber bemerkenswert, dass die NYT als ein gro&szlig;es Mainstream Medium und Sprachrohr der US Mainstream Medien, einen so umfassenden Artikel, der die direkte Partizipation der USA\/NATO in dem milit&auml;rischen Konflikt in der Ukraine darlegt, zum jetzigen Zeitpinkt ver&ouml;ffentlicht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>EU r&auml;t B&uuml;rgern: Notrationen f&uuml;r drei Tage anlegen<\/strong><br>\nDie EU will sich besser auf Notf&auml;lle vorbereiten: Eine neue Strategie bezieht das Milit&auml;r der Mitgliedsl&auml;nder mit ein.<br>\nDie EU-Kommission hat eine Planung f&uuml;r m&ouml;gliche Katastrophen und Bedrohungen ver&ouml;ffentlicht. Darin sind 30 Sofortma&szlig;nahmen und ein Aktionsplan enthalten, der den Mitgliedsl&auml;ndern zeigt, wie sie sich auf Notf&auml;lle vorbereiten sollen. &ldquo;Neue Realit&auml;ten erfordern ein neues Ma&szlig; an Bereitschaft in Europa&rdquo;, sagte Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen bei der Vorstellung.<br>\nDie Notfallvorbereitung betreffe etwa Familien in Hochwassergebieten und Regionen, in denen es schwere Waldbr&auml;nde gibt. Aber die Kommission geht noch weiter. &ldquo;Von wachsenden geopolitischen Spannungen und Konflikten, hybriden und Cybersicherheitsbedrohungen, ausl&auml;ndischer Informationsmanipulation und Einmischung bis hin zum Klimawandel und zunehmenden Naturkatastrophen muss die EU bereit sein, ihre B&uuml;rger und die wichtigsten gesellschaftlichen Funktionen zu sch&uuml;tzen, die f&uuml;r die Demokratie und das t&auml;gliche Leben entscheidend sind&rdquo;, hei&szlig;t es in einer Verlautbarung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/id_100653878\/eu-raet-buergern-notrationen-fuer-drei-tage-anlegen.html%20\">t-online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kriegsvorbereitung als &laquo;neuer Way of Life&raquo;<\/strong><br>\nDie EU r&auml;t ihren B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern, Notvorr&auml;te anzulegen. Ein Krieg mit Russland sei nicht auszuschliessen. Man rechnet mit der M&ouml;glichkeit sp&auml;testens um 2030.<br>\nGrundlage der Ratschl&auml;ge ist eine Studie der Europ&auml;ischen Union, der Bericht des ehemaligen finnischen Pr&auml;sidenten Sauli Niinist&ouml;. Er hatte im vergangenen Jahr betont, die russische Kriegsdrohung zwinge die EU zur Vorbereitung.<br>\n&laquo;Preparedness&raquo; ist das oft wiederholte Schl&uuml;sselwort in diesem Bericht. &bdquo;Wir m&uuml;ssen auf alles vorbereitet sein&raquo;, sagte die zust&auml;ndige EU-Kommissarin Hadja Lahbib dem Handelsblatt. Dies sei unser neuer &laquo;Way of Life&raquo;. Das hei&szlig;t, die Vorbereitung auf den Kriegsfall wird Lebensstil, so normal wie t&auml;gliches Z&auml;hneputzen oder Staubsaugen. Das kommt den &auml;lteren unter uns bekannt vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/kriegsvorbereitung-als-neuer-way-of-life\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Am Bargeld h&auml;ngt die Freiheit&ldquo; &ndash; Petition hat fast 120&#8202;000 Unterschriften<\/strong><br>\nSchleichend verschwindet das Bargeld aus dem Zahlungsverkehr &ndash; f&uuml;r Hansj&ouml;rg St&uuml;tzle ein alarmierender Prozess. Der Autor des Buches &bdquo;Das Bargeld-Komplott&ldquo; warnt vor dem Verlust von Freiheit. Seine Vortragsreise f&uuml;hrt den Uhldinger im M&auml;rz in den Kreis Ludwigsburg. Im Interview erkl&auml;rt der 54-J&auml;hrige die Beweggr&uuml;nde seines Engagements f&uuml;r den Erhalt des Bargelds.<br>\nHerr St&uuml;tzle, mit einer Giro-Karte geht es im Supermarkt an der Kasse meistens schneller. Was spricht gegen bargeldlosen Zahlungsverkehr?<br>\nSt&uuml;tzle: Schneller geht es ja nur bei kontaktlosem Zahlen, nicht aber mit Pin oder Unterschrift. Mein Haupteinwand: Man verliert die Kontrolle &uuml;ber das Geld und realisiert nicht mehr den Austauschvorgang &ndash; man gibt sein Geld nicht mehr physisch aus den H&auml;nden, meistens &uuml;berlegt man dabei nicht einmal mehr, ob der Gegenwert stimmt.<br>\nK&ouml;nnen Sie das belegen?<br>\nVerschiedene Studien zeigen: Mit Karte gibt ein Kunde viel mehr Geld aus. Er akzeptiert beim Kaufvorgang h&ouml;here Preise: beim Bier bis zu etwa 35 Prozent mehr, bei der Tasse Kaffee bis circa 50 Prozent zus&auml;tzlich. Je nach Situation steigt die Ausgabenfreude mit Karte auf bis zu 100 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.geld-und-demokratie-am-bargeld-haengt-die-freiheit-droht-die-abschaffung-wirklich-nicht.58b044ed-7f89-4848-9455-de50f9647fcb.html%20\">Stuttgarter Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es d&uuml;rfte bekannt sein, dass Bundesregierungen den Kampf der <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/bargeld-widerstand\/bundesregierung-finanziert-better-than-cash-alliance\/\">Better Than Cash Alliance gegen das Bargeld<\/a> mitfinanziert haben. Erinnert sei u.a. an diese NachDenkSeiten-Beitr&auml;ge:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30842\">Bargeld m&uuml;sste man erfinden, wenn es das nicht g&auml;be<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39234\">Der &bdquo;Krieg gegen das Bargeld&ldquo; ist eine milliardenschwere &Ouml;lquelle f&uuml;r den Finanzsektor<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Red Bull verleiht D&uuml;rre<\/strong><br>\nIn einer Brandenburger Kleinstadt kauft Red Bull Anteile einer Mineralwasserfabrik. Der Widerstand in der Bev&ouml;lkerung w&auml;chst. Wem geh&ouml;rt das Wasser?<br>\nWei&szlig;er Dampf quillt aus einem Schornstein. Er zieht &uuml;ber den blauen Januarhimmel, wabert weg mit dem Westwind. Vor der grauen Fabrikhalle liegt eine karge Wiese, das Gel&auml;nde ist umschlossen von einem Zaun. Die Fabrik steht zur&uuml;ckgesetzt, von dem menschenleeren Parkplatz aus betrachtet sieht sie aus wie ein Containerschiff, das am Horizont verharrt. Auf den betonierten Stellpl&auml;tzen davor stehen wenige Lkw &ndash; es w&auml;re noch Platz f&uuml;r viele mehr.<br>\nDie Getr&auml;nkefabrik in Baruth im s&uuml;dlichen Brandenburg geh&ouml;rt zwei Gro&szlig;konzernen: Rauch und Red Bull.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Kampf-ums-Wasser\/!6076060\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Die Tesla Files&ldquo; enth&uuml;llen die dunklen Seiten des Elektroautokonzerns<\/strong><br>\nImmer wieder kommt es zu Todesf&auml;llen durch technische Fehler in den Fahrzeugen von Elon Musk. &bdquo;Die Tesla Files&ldquo; decken das gef&auml;hrliche System des E-Auto-Konzerns nun auf. Warum bezeichnen die Autoren Teslas Fabriken als &bdquo;Mitarbeiterh&ouml;lle&ldquo;?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/florian-schmid\/die-tesla-files-enthuellen-die-dunklen-seiten-des-autokonzerns-von-elon-musk\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Termin f&uuml;r zweite Sprengung am Kraftwerk Moorburg weiter unklar<\/strong><br>\nEigentlich sollten am Sonntag zwei Kesselh&auml;user des stillgelegten Kraftwerks in Hamburg-Moorburg kontrolliert gesprengt werden. Doch am Ende fiel nur eines. Wann nun das zweite gesprengt werden soll, ist immer noch unklar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/hamburg\/Termin-fuer-zweite-Sprengung-am-Kraftwerk-Moorburg-weiter-unklar,moorburg460.html%20\">NDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die nicht funktionierende Sprengung ist symptomatisch f&uuml;r den zunehmend erschreckenden Zustand in Deutschland. Das &ldquo;einst modernste und effektivste Steinkohlekraftwerk&rdquo; in Deutschland hatte drei Milliarden Euro gekostet. Es ist der Rettung des Weltklimas zum Opfer gefallen. Stattdessen soll gr&uuml;ner Wasserstoff produziert werden. Am Ende werden die Energiekosten deutlich steigen. Aber das wird &ndash; insbesondere von den Hauptmedien &ndash; nicht thematisiert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Chinas Unterwasserkabel-Cutter: Wie man eine Welt abschaltet &ndash; und keiner wei&szlig;, wer&rsquo;s war<\/strong><br>\nJetzt hat China ein neuartiges Unterwasser-Schneidwerkzeug vorgestellt, das f&uuml;r Aufsehen in der internationalen Gemeinschaft sorgt. Wie die South China Morning Post berichtet, handelt es sich dabei um ein kompaktes Ger&auml;t, das in der Lage ist, selbst besonders gut gesch&uuml;tzte Kommunikations- und Stromkabel in gro&szlig;en Meerestiefen zu durchtrennen.<br>\nDiese Enth&uuml;llung markiert das erste Mal &uuml;berhaupt, dass ein Staat offiziell den Besitz einer solchen Technologie bekannt gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Chinas-Unterwasserkabel-Cutter-Wie-man-eine-Welt-abschaltet-und-keiner-weiss-wer-s-war-10330378.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Stellen ja auch nicht Wodka ins Kinderzimmer&ldquo;: Philologen f&uuml;r strenge Handy-Verbote<\/strong><br>\nDer Philologenverband begr&uuml;&szlig;t Bestrebungen der Politik, die ausufernde private Nutzung von Smartphones in der Schule einzuschr&auml;nken. Bundesvorsitzende Prof. Susanne Lin-Klitzing sagt: &bdquo;Privathandys geh&ouml;ren nicht in den Unterricht! Die Schule muss wieder ein Ort der gesch&uuml;tzten Kommunikation werden!&ldquo;  Dem Landesverband Rheinland-Pfalz reicht es allerdings nicht, allein die Schulen in den Blick zu nehmen &ndash; er m&ouml;chte Handys grunds&auml;tzlich aus Kinderzimmern verbannen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.news4teachers.de\/2025\/03\/stellen-ja-auch-nicht-wodka-ins-kinderzimmer-philologen-fuer-strenge-handy-verbote\/\">news4teachers<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Interview: Lothar Wieler &bdquo;traute sich nicht immer&ldquo; der Regierung zu widersprechen<\/strong><br>\nDer ehemalige Pr&auml;sident des Robert Koch-Instituts (RKI) Lothar Wieler hat erstmals &ouml;ffentlich einger&auml;umt, sich w&auml;hrend der Corona-Krise der Politik untergeordnet zu haben. In einem Interview auf der Plattform &bdquo;Table.Media&ldquo; antwortete Wieler auf die Frage, ob er sich &bdquo;nicht immer getraut&ldquo; habe, &bdquo;&ouml;ffentlich das zu sagen zur Politik, was Sie gerne sagen w&uuml;rden&ldquo;, antwortete Wieler: &bdquo;Das ist korrekt, ja&ldquo;. Zugleich verteidigte er sowohl die Arbeitsweise und die Empfehlungen des RKI als auch in weiten Teilen die von der Politik durchgesetzten Ma&szlig;nahmen. Allerdings m&uuml;sste die &ouml;ffentliche Kommunikation verbessert werden. Wieler sagte au&szlig;erdem, das RKI habe sich zwar nicht intensiv mit dem Virusursprung befasst, er pers&ouml;nlich halte aber &bdquo;nach dem jetzigen Kenntnisstand&ldquo; den Laborursprung des Virus f&uuml;r die &bdquo;wahrscheinlichere&ldquo; These.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0221\">multipolar<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/table.media\/podcast\/table-today\/round-table-mit-lothar-wieler\/\">Table.Media<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Europ&auml;ische Millionenstadt macht &Ouml;PNV kostenlos &ndash; und stellt damit einen Rekord auf<\/strong><br>\nBisher galt die estnische Hauptstadt Tallinn mit seinen rund 440.000 Einwohner:innen als gr&ouml;&szlig;te Stadt, die kostenlosen &ouml;ffentlichen Personennahverkehr (&Ouml;PNV) anbietet. Doch seit dem 1. Januar 2025 hei&szlig;t es auch in Belgrad: freie Fahrt in Bus und Bahn. Laut einer Mitteilung der EU Urban Mobility Observartory ist Belgrad mit seiner Bev&ouml;lkerung von 1,7 Millionen Menschen nun die gr&ouml;&szlig;te europ&auml;ische Stadt mit kostenlosem &Ouml;PNV. Sehr wahrscheinlich gibt es sogar keine andere Millionenstadt auf der ganzen Welt, in der Bus und Bahn zeitlich unbefristet komplett kostenlos sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/utopia.de\/news\/europaeische-millionenstadt-macht-oepnv-kostenlos-und-stellt-damit-einen-rekord-auf_768595\">Utopia.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kafkas gro&szlig;e Romane<\/strong><br>\nKafka ist nichts Geringeres als ein Dichter des Menschen, des Menschen der Gegenwart und jenes &uuml;berzeitlichen Menschen, der allen historischen Wandlungen zugrunde liegt.<br>\nDie Stimme Franz Kafkas, leise und eindringlich, hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte einen immer gr&ouml;&szlig;eren Kreis von Zuh&ouml;rern erobert. Dies r&uuml;hrt sicherlich nicht blo&szlig; daher, da&szlig; Kafkas Werke in meisterhafter Weise literarisch gestaltet sind. Die grandiose epische Linienf&uuml;hrung und die Urw&uuml;chsigkeit des Stils allein w&uuml;rden nicht gen&uuml;gen, Kafka zum repr&auml;sentativen Schriftsteller unserer Zeit zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/erziehung\/psychologie\/kafkas-grosse-romane\">Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu teuer: Immer mehr Senioren m&uuml;ssen Haustiere abgeben<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nde, warum Tiere in Heimen abgegeben werden, sind vielf&auml;ltig. Doch eine Ursache spielt in der letzten Zeit eine gr&ouml;&szlig;ere Rolle, berichten die Verantwortlichen in Feucht.<br>\nIm Tierheim Feucht bei N&uuml;rnberg landen zunehmend h&auml;ufig Tiere von Senioren. Grund daf&uuml;r sei, dass diese sich die Kosten f&uuml;r ihre tierischen Wegbegleiter nicht mehr leisten k&ouml;nnten. Diese Beobachtung machten die Verantwortlichen in der Einrichtung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/region\/nuernberg\/id_100654606\/tierheim-feucht-senioren-geben-schweren-herzens-tiere-ab-wegen-kosten.html\">t-online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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