{"id":131073,"date":"2025-04-02T09:00:14","date_gmt":"2025-04-02T07:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131073"},"modified":"2025-04-02T09:47:40","modified_gmt":"2025-04-02T07:47:40","slug":"zum-ende-von-usaid-selbstermaechtigung-statt-fremdbestimmung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131073","title":{"rendered":"Zum Ende von USAID: Selbsterm\u00e4chtigung statt Fremdbestimmung"},"content":{"rendered":"<p>Wer kannte sie nicht, die wei&szlig; gestrichenen 4-Wheel-Drive-SUVs, die in sogenannten Entwicklungsl&auml;ndern mit meterlangen, schwingenden Antennen &uuml;ber die Stra&szlig;en d&uuml;sten. Die gro&szlig;en Lettern an ihren Au&szlig;ent&uuml;ren zeigten stolz das Logo von USAID; und die Besatzungen verspr&uuml;hten jenen Mix aus &Uuml;berheblichkeit und Gutmenschentum, den Peter Handke in seinem Theaterst&uuml;ck &bdquo;Die Fahrt im Einbaum&ldquo; (&uuml;ber die Kolonialverwalter Bosniens) so trefflich diesen &bdquo;Internationalen&ldquo; zuschrieb. Als in Osteuropa t&auml;tigem Journalisten begegneten sie einem bereits in den 1990er-Jahren von Mazedonien &uuml;ber Albanien bis in die Ukraine. Dass sie ihre Basen in US-Botschaften hatten, lie&szlig; kritische Beobachter von Anfang an an dem &bdquo;N&ldquo; zweifeln, mit dem ihr von Medien und Politik ben&uuml;tztes Akronym &bdquo;NGO&ldquo; begann. Von <strong>Hannes Hofbauer<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nAm 20. Januar 2025 beendete US-Pr&auml;sident Donald Trump mit der Executive Order &bdquo;Reevaluation and Realigning United States Foreign Aid&rdquo; das Treiben von USAID und unterstellte Reste der Organisation direkt dem US-Au&szlig;enministerium. Ende M&auml;rz 2025 k&uuml;ndigte Au&szlig;enminister Marco Rubio das endg&uuml;ltige Aus von USAID f&uuml;r den 1. Juli an.<\/p><p>Nun begann das gro&szlig;e Wehklagen. Das Aus f&uuml;r die gr&ouml;&szlig;te Entwicklungshilfe-Organisation der Welt w&uuml;rde Hunger und Krankheiten im Globalen S&uuml;den explosionsartig ansteigen lassen, mit Millionen Folgetoten sei zu rechnen, und Pressefreiheit und Demokratie w&uuml;rden weltweit herbe R&uuml;ckschl&auml;ge erleiden. &bdquo;Viele NGOs m&uuml;ssen jetzt ihre Arbeit einstellen&ldquo;, erkl&auml;rte Stephan Klingebiel, Abteilungsleiter f&uuml;r transnationale Zusammenarbeit am &bdquo;German Institute of Development and Sustainability&ldquo; am 4. Februar 2025 in der <em>Tagesschau<\/em>[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]; und die UNO warnte vor Millionen Aids-Toten, die das Ausbleiben von USAID-Geldern vor allem in Afrika mit sich br&auml;chte.[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>] Horrormeldungen und Panik beherrschen seitdem die Berichterstattung in den Mainstream-Medien. Dazu mischt sich Selbstmitleid Hunderter in den Zwangsurlaub geschickter Angestellter und vom USAID-Geld abh&auml;ngiger Organisationen.<\/p><p>Dies kommt am deutlichsten in einem Offenen Brief von 63 (Nicht)Regierungsorganisationen zum Ausdruck. Darin fordern die unterzeichnenden Gruppen die EU-F&uuml;hrer am 12. Februar 2025 auf, die durch den Ausfall von USAID entstandenen Finanzl&uuml;cken zu schlie&szlig;en und in die Fu&szlig;stapfen der abgewickelten US-Organisation zu treten: &bdquo;Call for EU Leadership: F&uuml;r eine nachhaltige globale Entwicklungshilfe eintreten&ldquo;, nennt sich das f&uuml;nfseitige Schreiben.[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>] Es listet die betroffenen Organisationen, deren Personal seine Arbeitspl&auml;tze verst&auml;ndlicherweise nicht verlieren will, alphabetisch auf: von der in Malta ans&auml;ssigen NGO &bdquo;Aditus Foundation&ldquo; &uuml;ber &bdquo;Human Rights Center&ldquo; in Aserbaidschan, Georgien und der Ukraine bis zu &bdquo;Helsinki Komitees&ldquo; in Armenien, Bulgarien, Mazedonien und Serbien. Die Bettelbriefliste schlie&szlig;t mit der &bdquo;Women&rsquo;s Rights Agenda Belarus&ldquo;. Es sind viele sympathische und ehrlich um Menschenrechte bem&uuml;hte Gruppen dabei und manche &ndash; wie die in Washington ans&auml;ssige Dachorganisation &bdquo;Freedom Now&ldquo; &ndash;, denen man die geopolitische Agenda schon an der Aufmachung ihrer Homepage ansieht. Sie alle eint das nun entstandene Finanzloch &hellip; und wohl auch die Einsicht, sich zu stark auf die US-Au&szlig;enpolitik verlassen zu haben.<\/p><p><strong>Zur Geschichte von USAID<\/strong><\/p><p>Die &bdquo;United States Agency for International Development&rdquo;, so die ausgeschriebene Form des K&uuml;rzels USAID, wurde 1961 gegr&uuml;ndet und sogleich unter die Aufsichtsbeh&ouml;rde des US-Au&szlig;enministeriums gestellt. Schon die Eingliederung des &bdquo;Office of Public Safety&ldquo; (OPS) zeigte, wohin die Reise ging. Das OPS war ein von der CIA betriebenes Ausbildungsprogramm f&uuml;r Polizeikr&auml;fte im Globalen S&uuml;den. Entwicklungshilfe wurde von Anfang an als Methode zur Einflussnahme in fernen Weltgegenden betrachtet: Soft Power als Mittel, US-amerikanische Interessen zu bef&ouml;rdern. In den 1960er-Jahren legte USAID finanzstarke Programme zur Geburtenkontrolle in Afrika auf, Mitte der 2000er-Jahre arbeitete man sich bereits an drohenden Pandemien ab. Auch direkte Spionage lief immer wieder unter dem USAID-K&uuml;rzel, wie z.B. der Kurznachrichtendienst &bdquo;ZunZuneo&ldquo;, der ab 2010 Kubaner zum Widerstand gegen Fidel Castro anstacheln sollte.<\/p><p>Kritik an der Durchf&uuml;hrung der direkten Hunger- und Entwicklungshilfe, der Kernkompetenz von USAID, kam immer wieder auch von grunds&auml;tzlich wohlwollender Seite. Nicht nur beim Programm zur Ern&auml;hrungssicherheit wurde n&auml;mlich deutlich, dass dahinter die Absatzinteressen US-amerikanischer Agrarkonzerne standen. Durch den seit 1933 existierenden &bdquo;Buy American Act&ldquo; war USAID &ndash; anders als europ&auml;ische Entwicklungsagenturen &ndash; angehalten, bei US-Auslandshilfen grunds&auml;tzlich Waren und Dienstleistungen aus den USA zu bevorzugen und entsprechende Lieferbindungen in Hilfsprogramme einzuschreiben.<\/p><p>43 Milliarden US-Dollar standen USAID im Jahr 2024 zur Verf&uuml;gung. Damit war die Organisation der weltweit gr&ouml;&szlig;te bilaterale Geber f&uuml;r Entwicklungszusammenarbeit. Seit 2023 hie&szlig; das Hauptempf&auml;ngerland Ukraine, in das zuletzt 16,6 Milliarden US-Dollar flossen. Damit wurden neben vom Krieg zerst&ouml;rter Strominfrastruktur auch Programme f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge, Traumabew&auml;ltigung und &ndash; vor allem &ndash; Pressearbeit finanziert. Neun von zehn Media-Outlets in der Ukraine erhalten Gelder vom Ausland, der gr&ouml;&szlig;te Teil davon kommt von USAID, wie <em>Reporter ohne Grenzen<\/em> nach dem Aus f&uuml;r die US-Organisation meldete.[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>] Dass die Ukraine bereits seit 1992, also unmittelbar nach ihrer Unabh&auml;ngigkeitserkl&auml;rung, von den USA als &bdquo;Entwicklungsland&ldquo; eingestuft worden ist, wohin die entsprechende Agentur j&auml;hrlich zwei bis drei Milliarden US-Dollar pumpte, blieb lange Zeit relativ unbemerkt; bis im Jahr 2013 Sonderemiss&auml;rin Victoria Nuland freundlicherweise mitteilte, dass es nun f&uuml;nf Milliarden US-Dollar seien, um die Demokratie in der Ukraine voranzubringen. So lautete Washingtons Wording, wenn damit gemeint war, das Land aus dem russischen Einflussbereich herauszul&ouml;sen und Russland zu schw&auml;chen.<\/p><p>Die F&ouml;rderung einer liberal-globalistisch orientierten, also in dieser Definition &bdquo;freien&ldquo; Presse beschr&auml;nkte sich nicht auf die Ukraine, sondern umfasste so gut wie alle Erdteile. <em>Reporter ohne Grenzen<\/em> beklagt nach der Einstellung von USAID, dass nun in 30 L&auml;ndern 6.200 Journalistinnen und Journalisten und 707 News-outlets keine Unterst&uuml;tzung mehr erhalten w&uuml;rden.[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>]<\/p><p><strong>Entwicklung der Unterentwicklung<\/strong>[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>]<\/p><p>Malaria: weit verbreitet. HIV: die Geisel Afrikas. Hunger: nicht ausgerottet. Seit der Begriff &bdquo;Entwicklungshilfe&ldquo; in den 1960er-Jahren popularisiert wurde, ruhen die Hoffnungen auf ihm &ndash; vergeblich, wie die Geschichte zeigt. Laut einem UNICEF-Bericht waren 2023 weltweit 733 Millionen Menschen von Hunger betroffen, das sind um 152 Millionen mehr als vier Jahre zuvor.[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>] Afrika nimmt mit einer Zuwachsrate von 20 Prozent an Hungernden die Spitze ein. Seit 2010 steigt auch die Zahl der Unterern&auml;hrten wieder kr&auml;ftig an &ndash; im subsaharischen Afrika von 18 Prozent auf 23 Prozent.[<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>] Das ganze Paradigma der Entwicklungshilfe &ndash; reicher Norden hilft armem S&uuml;den &ndash; ist auf breiter Front gescheitert. Das k&ouml;nnen sich ehrliche Helfer freilich schwerlich eingestehen, und jene, die es als Instrument zum Aufbau von politischem Einfluss und &ouml;konomischem Abfluss missbrauchen, halten interessehalber sowieso daran fest.<\/p><p>Dass Hilfe von au&szlig;en mehr den Helfern und ihren Sponsoren hilft als den vermeintlich zu Helfenden, das haben allerdings weise Staatsm&auml;nner und antiimperialistische Analytiker bereits von Beginn an gesagt. Als mutma&szlig;lich erste Stimme in diese Richtung war Kwame Nkrumah zu vernehmen, erster Pr&auml;sident von Ghana (1957-1966). Seine Vorstellung einer postkolonialen Entwicklung fu&szlig;te auf wirtschaftlicher Eigenst&auml;ndigkeit. In der Auslandshilfe sah er eine Form des Neokolonialismus.<\/p><p>In den sp&auml;ten 1960er-Jahren war es dann die &bdquo;Arusha Declaration&ldquo; des tansanischen Regierungschefs Julius Nyerere, die unter dem Suaheli-Wort &bdquo;ujamaa&ldquo; einen afrikanischen Sozialismus proklamierte und auf &bdquo;kujitegemea&ldquo; &ndash; self-reliance bzw. Eigenst&auml;ndigkeit &ndash; setzte. In den 1980er-Jahren standen politische F&uuml;hrer Afrikas wie Thomas Sankara in Burkina Faso oder Muammar Gaddafi in Libyen Bewegungen vor, die politische Souver&auml;nit&auml;t und wirtschaftliche Unabh&auml;ngigkeit zu ihren wichtigsten Botschaften z&auml;hlten. Wer in dieser Zeit in die libysche Hauptstadt Tripolis flog, den begr&uuml;&szlig;te am Gate die Botschaft &bdquo;Africa for the Africans&ldquo; sogar in englischer Sprache. Sankara und Gaddafi sollten ihre Politik nicht &uuml;berleben. Sie fielen imperialistischen Mordkomplotten zum Opfer.<\/p><p>Doch die &bdquo;Durch uns selbst&ldquo;-Bewegung hat in den vergangenen Jahren neuen Schwung erhalten. &Uuml;berraschend war beispielsweise im Jahr 2015 die Wortmeldung des grunds&auml;tzlich west-freundlichen Pr&auml;sidenten Kenias, Uhuru Kenyatta, als er das panafrikanische Parlament vor ausl&auml;ndischem Einfluss warnte:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Zukunft unseres Kontinents darf nicht dem Wohlwollen fremder Interessen &uuml;berlassen werden&ldquo;, sagte er. &bdquo;Ausl&auml;ndische Hilfe, die oft mit Bedingungen und Auflagen verbunden ist, die den Fortschritt verhindern, ist keine akzeptable Grundlage f&uuml;r Wohlstand und Freiheit. Es ist an der Zeit, sie aufzugeben.&ldquo;[<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>]\n<\/p><\/blockquote><p>Mit Ibrahim Traor&eacute; kam dann ausgerechnet in Burkina Faso 2022 ein junger Milit&auml;r an die Macht, der die Schriften und Reden von Thomas Sankara genau gelesen hatte. Gemeinsam mit Amtskollegen in Niger und Mali ist es diesen drei Staaten mittlerweile gelungen, den Einfluss Frankreichs in der Region zur&uuml;ckzudr&auml;ngen. Europ&auml;ische und US-amerikanische Entwicklungshilfeorganisationen m&uuml;ssen ihre Pforten schlie&szlig;en.<\/p><p>Mit der oben zitierten Absage Kenyattas an die westliche Entwicklungspolitik leitet Hippolyte Fofack, ein prominenter, aus dem Kamerun stammender &Ouml;konom am Washingtoner &bdquo;Sustainable Development Solutions Network&ldquo; einen Rundumschlag gegen die herrschende Entwicklungshilfepraxis ein. In der Demontage von USAID sieht Fofack die Chance auf Eigenst&auml;ndigkeit und Selbstbestimmung. &bdquo;Ausl&auml;ndische Hilfe verhindert den wirtschaftlichen Fortschritt gerade wegen ihrer &sbquo;Bedingungen&lsquo;, wie Kenyatta es ausdr&uuml;ckte&ldquo;, schreibt Fofack:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Die Hilfsindustrie in Afrika wird gro&szlig;teils von ausl&auml;ndischen Auftragnehmern betrieben, was die M&ouml;glichkeiten f&uuml;r afrikanische Unternehmer einschr&auml;nkt und lokales Wachstum untergr&auml;bt. Dies begrenzt den sehr engen fiskalischen Spielraum der Regierungen zus&auml;tzlich, h&auml;lt die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit aufrecht und sch&uuml;rt den Migrationsdruck. Selbst in S&uuml;dafrika, der fortschrittlichsten Volkswirtschaft des Kontinents, liegt die Arbeitslosenquote bei &uuml;ber 30 Prozent. Nach Trumps Angriff auf USAID sollte sich Afrika auf den Weg machen, sich im Gesundheitsbereich selbst zu versorgen. Das bedeutet, mehr Kontrolle &uuml;ber die Bek&auml;mpfung von HIV\/AIDS und Malaria zu &uuml;bernehmen, von der Forschung und Entwicklung bis zur Herstellung von Diagnostika und Behandlungen, anstatt sich auf ausw&auml;rtige L&ouml;sungen und Importe zu verlassen.&ldquo;[<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>]<\/p><\/blockquote><p>Der Kontinent, so Fofack weiter, braucht &bdquo;fair trade, not aid&ldquo;. Das Gegenteil war bislang der Fall. Durch sogenannte Partnerschaftsabkommen hat auch die EU mit &uuml;ber 30 L&auml;ndern Afrikas und der Karibik deren M&auml;rkte f&uuml;r EU-europ&auml;ische Waren ge&ouml;ffnet, was dort Gewerbetreibende, Bauern und Fischer in den Ruin treibt. Deren S&ouml;hne zieht es ob dem Entzug der Lebensgrundlage in den Norden, &uuml;ber die Sahara-W&uuml;ste und das Mittelmehr nach Europa.[<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>]<\/p><p>Fofack schlie&szlig;t seine Kritik an der Entwicklungshilfe mit einem positiven Ausblick: &bdquo;Not macht erfinderisch, sagt das Klischee, und dies bedeutet, dass das Ende von USAID die afrikanischen Regierungen dazu bringen sollte, sich den Herausforderungen ihrer L&auml;nder direkt zu stellen.&ldquo; Dass diese harsche antiglobalistische Darstellung ausgerechnet auf dem Portal &bdquo;Project Syndicate&ldquo;, einem vom Spekulanten George Soros gegr&uuml;ndeten internationalen Publikationsprojekt, erschienen ist, zeigt, dass der von Trump angesto&szlig;ene Wandel bereits weite Kreise zieht.<\/p><p><em>Von Hannes Hofbauer ist zuletzt zum Thema erschienen: &bdquo;Kritik der Migration. Wer profitiert und wer verliert&ldquo; (Wien, Promedia).<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Shutterstock \/ JRdes<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=128541\">USAID-Schlie&szlig;ung &ndash; wer organisiert k&uuml;nftig den Informationskrieg des Westens?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103723\">Der Putsch in Chile als Grundlage f&uuml;r die &bdquo;neoliberale Konterrevolution&ldquo; und die Chicago Boys<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129281\">Wer darf die Ukraine nun ausbeuten?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130861\">Chronik eines unn&ouml;tigen Krieges: Wie der Westen Russland provozierte und den Frieden verspielte<\/a>\n<\/p><\/div><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/usa-usaid-schliessung-folgen-100.html\">tagesschau.de\/ausland\/amerika\/usa-usaid-schliessung-folgen-100.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3388588\/\">orf.at\/stories\/3388588\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Siehe: <a href=\"https:\/\/humanrightshouse.org\/statements\/call-for-eu-leadership-step-up-to-sustain-global-development-aid\/\">humanrightshouse.org\/statements\/call-for-eu-leadership-step-up-to-sustain-global-development-aid\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] <a href=\"https:\/\/rsf.org\/en\/usa-trump-s-foreign-aid-freeze-throws-journalism-around-world-chaos\">rsf.org\/en\/usa-trump-s-foreign-aid-freeze-throws-journalism-around-world-chaos<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Ebd.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] So lautete der Titel eines Buches des Dependenz- und Weltsystemtheoretikers Andre Gunder Frank (1929-2005). Er hat damit in den 1970er-Jahren die Situation in Lateinamerika beschrieben. Frank war zeitweise wirtschaftspolitischer Berater von Salvador Allende.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.unicef.de\/informieren\/aktuelles\/presse\/-\/jeder-elfte-mensch-von-hunger-betroffen\/358414\">unicef.de\/informieren\/aktuelles\/presse\/-\/jeder-elfte-mensch-von-hunger-betroffen\/358414<\/a> <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/1196854\/umfrage\/praevalenz-von-unterernaehrung-in-afrika\/\">de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/1196854\/umfrage\/praevalenz-von-unterernaehrung-in-afrika\/<\/a> <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] Zit. in: Hippolyte Fofack, Dismanteling USAID could boost African self-reliance. March 26, 2025 in: <a href=\"https:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/trump-cuts-usaid-opportunity-for-africa-to-become-self-reliant-by-hippolyte-fofack-2025-03\">project-syndicate.org\/commentary\/trump-cuts-usaid-opportunity-for-africa-to-become-self-reliant-by-hippolyte-fofack-2025-03<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] Ebd.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_11\">&laquo;11<\/a>] Mehr dazu in: Hannes Hofbauer, Kritik der Migration. Wer profitiert und wer verliert. Wien 2018<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer kannte sie nicht, die wei&szlig; gestrichenen 4-Wheel-Drive-SUVs, die in sogenannten Entwicklungsl&auml;ndern mit meterlangen, schwingenden Antennen &uuml;ber die Stra&szlig;en d&uuml;sten. Die gro&szlig;en Lettern an ihren Au&szlig;ent&uuml;ren zeigten stolz das Logo von USAID; und die Besatzungen verspr&uuml;hten jenen Mix aus &Uuml;berheblichkeit und Gutmenschentum, den Peter Handke in seinem Theaterst&uuml;ck &bdquo;Die Fahrt im Einbaum&ldquo; (&uuml;ber die Kolonialverwalter<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131073\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":131074,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,129],"tags":[1223,1487,1324,3517,1848,2065,2582,1800,1556],"class_list":["post-131073","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-lobbyorganisationen-und-interessengebundene-wissenschaft","tag-afrika","tag-entwicklungshilfe","tag-foerdermittel","tag-globaler-sueden","tag-nachhaltigkeit","tag-ngo","tag-offener-brief","tag-trump-donald","tag-usa"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/shutterstock_2580770755.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/131073","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=131073"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/131073\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":131094,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/131073\/revisions\/131094"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/131074"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=131073"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=131073"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=131073"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}