{"id":13136,"date":"2012-05-08T08:53:19","date_gmt":"2012-05-08T06:53:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13136"},"modified":"2012-05-08T12:19:04","modified_gmt":"2012-05-08T10:19:04","slug":"hinweise-des-tages-1629","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13136","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13136#h01\">Wahlen\/Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13136#h02\">Wahlen\/Frankreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13136#h03\">Wahlen\/Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13136#h04\">Wahlen\/Medienreaktion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13136#h05\">Abflauende Konjunktur &ndash; Zahl der Jobangebote sinkt deutlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13136#h06\">Fachkr&auml;ftemangel? Das Problem ist die Bezahlung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13136#h07\">Zahl der offenen Stellen geht zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13136#h08\">New York Times Reporters need to Read Krugman&rsquo;s Columns<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13136#h09\">SPD fordert harte Verhandlungen mit Fresenius<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13136#h10\">Deutsche Politiker fordern Nachdenken &uuml;ber Verlegung der EM-Spiele<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13136#h11\">Kritisch oder k&auml;uflich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13136#h12\">&bdquo;Bild&ldquo; als H&uuml;terin der Pressefreiheit &ndash; eine Irref&uuml;hrung macht Zeitgeschichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13136#h13\">Kontrolle f&uuml;r ZDF &ndash; R&ouml;sler r&uuml;ckt in den Fernsehrat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13136#h14\">Zu guter Letzt: Gerhard Polt wird 70  &ndash; und eine lustigste Ausstellung der Welt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13136&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wahlen\/Deutschland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Heribert Prantl: Die FDP &ndash; scheintot und aufgeblasen<\/strong><br>\nTodeszeitpunkt: unbekannt. Todesursache: programmatische Auszehrung. Die FDP existiert nur noch als aufblasbare Attrappe. Je nachdem wie viel Luft das F&uuml;hrungspersonal hat, erscheint sie schrumpelig oder prall, wie gerade in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen. Doch richtiges Leben k&ouml;nnen auch Kubicki und Lindner nicht ersetzen. Die Liberalen beweisen lediglich, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Allerdings kein richtiges, sondern nur ein gepumptes. [&hellip;]<br>\nIn der j&uuml;ngeren Vergangenheit hie&szlig; es immer wieder, die FDP sei dem Sterben n&auml;her als dem Leben. Das war falsch. Sie ist schon lange tot. Sie starb irgendwann, das Datum kennt keiner genau, w&auml;hrend der Zeit, als Guido Westerwelle ihr Vorsitzender war. Todesursache war programmatische Auszehrung.<br>\nWesterwelle und Co. haben aber die verblichene Partei heimlich durch eine aufblasbare Attrappe ersetzt. Seitdem gibt es die FDP nur noch in Form dieses Ersatzes. Westerwelle war zu seiner besten Zeit ein wunderbarer Aufblaser. Seine aufgeblasene Gummi-FDP trieb auf den Wellen des Zeitgeistes. Dann ging die Luft aus, die vorgebliche FDP schrumpelte zum faltigen Gebilde.<br>\nMan kann sich also die real existierende FDP vorstellen als ein Gummitier, wie es Kinder dabei haben, wenn sie im See schwimmen gehen. [&hellip;] Die &Ouml;ffentlichkeit glaubt, dass die FDP noch lebendig ist. Der Eindruck entsteht, weil sich die Attrappen-FDP st&auml;ndig ver&auml;ndert, je nachdem, mit wie viel Luft sie gef&uuml;llt ist. Wenn einer viel Puste hat, kann er Luft in die geschrumpelte Attrappe pumpen. Sie wird dann wieder schwimmf&auml;hig. Das passiert soeben in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/kubicki-lindner-co-die-fdp-scheintot-und-aufgeblasen-1.1350410\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Prantls Analyse ist zutreffend. Leider vergisst er jedoch zu erw&auml;hnen, dass es seine Kollegen sind, die die sehr viel hei&szlig;e Luft in die &bdquo;Gummi-Attrappe&ldquo; FDP pumpen.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu:<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120507_aufblasen_1676045.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.harmbengen.de\/Zeitungscartoons.html\">Harm Bengen<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Wahlkampfhilfe bei G&uuml;nther Jauch<\/strong><br>\nQualit&auml;tsjournalismus muss gesucht werden. Im Fernsehen erst recht. Aber was wir gestern bei G&uuml;nther Jauch sehen m&uuml;sste, war sicher die schlimmste politische Talk-Sendung seit langen.<br>\nEs entstand der Eindruck, dass Jauch mit seiner Sendung pure Wahlkampfhilfe f&uuml;r die beiden Spitzenkandidaten R&ouml;ttgen und Lindner geleistet hatte. Christian Lindner (FDP)  durfte offenbar sogar einen ganzen Fanclub mitbringen.<br>\nIst das Aufgabe der ARD, eine Woche vor einer Wahl, tot geglaubte Politiker noch einmal solch eine B&uuml;hne zur besten Sendezeit zu geben?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dnzs-dienetzschau.blog.de\/2012\/05\/07\/wahlkampfhilfe-guenther-jauch-13640073\/\">Die Netzschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Wahlsieger Kubicki schw&auml;nzt R&ouml;sler-Show in Berlin<\/strong><br>\nDer Tag nach der Wahl wurde f&uuml;r FDP-Chef R&ouml;sler zur Dem&uuml;tigung: Wahlsieger Kubicki blieb seinem Auftritt demonstrativ fern. Stattdessen lie&szlig; er mitteilen, man d&uuml;rfe ihm Blumen nach Kiel schicken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article106269900\/Wahlsieger-Kubicki-schwaenzt-Roesler-Show-in-Berlin.html?config=print\">WELT<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Ergebnisse der Landtagswahl in Schleswig-Holstein &ndash; Wahlnachtbericht und erste Analyse<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.horstkahrs.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/2012_SH_LTW_Wahlnachtbericht.pdf\">Benjamin-Immanuel Hoff und Horst Kahrs [PDF &ndash; 314 KB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wahlen\/Frankreich<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Fran&ccedil;ois Hollande: der Traum und die Wirklichkeit<\/strong><br>\nDer Kandidat der Sozialisten ist Pr&auml;sident. Eine &bdquo;gigantische Freude&ldquo;, f&uuml;r die linksliberale Tageszeitung, die im Wahlkampf deutlich Stellung bezogen hatte. Die Zukunftsaussichten sind vielversprechend, auch wenn die &bdquo;Gnadenfrist&ldquo; angesichts der Krise nicht lange anhalten wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseurop.eu\/de\/content\/article\/1938811-francois-hollande-der-traum-und-die-wirklichkeit\">Lib&eacute;ration via Presseurop<\/a><\/li>\n<li><strong>Jakob Augstein &ndash; Die rote Sonne<\/strong><br>\nDer Sieg des Sozialisten Fran&ccedil;ois Hollande bedeutet f&uuml;r Europa den Kurswechsel. Merkel will an ihrer marktradikalen Ideologie festhalten, obwohl deren Scheitern offensichtlich ist. Aber der Regierungswechsel in Paris beendet das Spardiktat. [&hellip;]<br>\nDas Ende von Merkozy kann das Ende von Merkel bedeuten. Frankreich war das neunte Land des Euro-Raums, dessen Regierung an der Krise gescheitert ist. Deutschland k&ouml;nnte sich demn&auml;chst einreihen. Ohne die Zustimmung Frankreichs ist das deutsche Spardiktat in Europa am Ende. Deutschland ist isoliert. Es war allein die franz&ouml;sische Unterst&uuml;tzung, die es Merkel erm&ouml;glicht hat, aus Europa einen volkswirtschaftlichen Feldversuch zu machen: kann man sich durch Sparen aus einer Rezession befreien?<br>\nDie Antwort lautet: Nein. Wer in der Rezession spart, vertieft die Rezession. Die Antwort kennen wir jetzt. Die arbeitslosen Jugendlichen in Spanien zahlen den Preis f&uuml;r Merkels gef&auml;hrliche marktradikale Ideologie. Man wird das den Deutschen lange nicht vergessen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/wahlsieg-von-hollande-europa-vor-neuem-sozialdemokratischen-zeitalter-a-831756.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<p><strong>Nach Frankreich-Wahl Kurswechsel auch in Deutschland?<\/strong><br>\nu.a. mit Ottmar Schreiner und Henrik Uterwedde<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/podcast-mp3.dradio.de\/podcast\/2012\/05\/07\/dlf_20120507_1010_a84cb96b.mp3\">WDR Kontrovers <\/a><\/p>\n<li><strong>passend dazu: Linksrutsch auch in Italien<\/strong><br>\nBei den Lokalwahlen, die am Sonntag und Montag in fast tausend italienischen Gemeinden stattfanden, hat sich nach ersten Hochrechnungen ein Rutsch nach links abgezeichnet, von dem aber der in diesem Lager f&uuml;hrende Partito Democratico nicht durchwegs profitieren konnte. Der Popolo della Libert&agrave; (PdL) und die Lega Nord, die Partner in der Regierungskoalition des im November zum R&uuml;cktritt gezwungenen Ministerpr&auml;sidenten Berlusconi, erlitten massive Verluste.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/politik\/international\/linksrutsch-auch-in-italien_1.16799251.html\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>I&rsquo;m not dangerous<\/strong><br>\nWird Frankreich unter Fran&ccedil;ois Hollande zu einem Modell moderater sozialdemokratischer Reformen in Europa?<br>\nVon der Einkommensverteilung her f&auml;llt die Verteilung der W&auml;hlerinnen und W&auml;hler zwischen dem Gewinner der franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftswahl, Fran&ccedil;ois Hollande, und Verlierer Nicolas Sarkozy relativ klar aus. Unter denen, die im Monat unter 1.200 Euro verdienen, stimmten 59 Prozent f&uuml;r Hollande. Bei einem Monatseinkommen zwischen 1.200 und 2.000 Euro monatlich waren es 56 Prozent und in der n&auml;chst h&ouml;heren Einkommensklasse 54 Prozent. Erst ab einem Monatseinkommen in H&ouml;he von 4.000 Euro kehrt sich das Verh&auml;ltnis um, mit 56 zu 44 Prozent zugunsten des bisherigen Amtsinhabers Sarkozy. [&hellip;]<br>\nDer Wechsel an der Spitze des franz&ouml;sischen Staates ist offenkundig mit den sozialen Erwartungshaltungen eines Teils der W&auml;hlerschaft verbunden. Dennoch ist auf keinen Fall mit spektakul&auml;ren Umverteilungsma&szlig;nahmen oder Ver&auml;nderungen in der Reichtumsverteilung zu rechnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/36\/36882\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wahlen\/Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Griechenland stimmt gegen seine Eliten, nicht gegen Europa<\/strong><br>\nDas Wahlergebnis zeigt, dass die Griechen auf einen dritten Weg hoffen. Sparen oder Euro-Austritt k&ouml;nnen nicht die einzigen Alternativen sein, kommentiert Z. Zacharakis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2012-05\/griechenland-wahl-kommentar\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Stoppt das Spardiktat f&uuml;r Griechenland!<\/strong><br>\nDie EU muss einsehen, dass ihre strikte Sparpolitik in Griechenland keine Zukunft hat. Sie kann den Krisenstaat nur mit einer vern&uuml;nftigen Wachstumsstrategie retten. Ansonsten riskiert sie, dass die Griechen endg&uuml;ltig mit der EU brechen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:nach-parlamentswahl-stoppt-das-spardiktat-fuer-griechenland\/70033383.html?google_editors_picks=true\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Ein Wechsel ist m&ouml;glich<\/strong><br>\nWenn die Mittelklasse verschwindet, dann m&uuml;ssen auch ihre Volksvertreter ein Schattendasein fristen. Mit dieser Wahrheit sind die beiden gro&szlig;en Traditionsparteien in Griechenland seit Sonntag sehr deutlich konfrontiert.<br>\nDie historische Wahlschlappe f&uuml;r Neue Demokratie und Pasok l&auml;sst sich nicht nur als Verzweiflungsreaktion der W&auml;hler auf die Steuererh&ouml;hungen und Sozialk&uuml;rzungen der vergangenen zweieinhalb Krisenjahre zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. F&uuml;r viele Griechen war es auch eine grunds&auml;tzliche Abrechnung mit den Missst&auml;nden des Parteiensystems, die noch viel deutlicher h&auml;tte ausfallen k&ouml;nnen: Immerhin scheiterten vier Splitterparteien relativ knapp an der in Griechenland geltenden Drei-Prozent-H&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!92894\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Ergebnisse der Wahl in Griechenland<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120508_wahl_gr.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/national12.ekloges.dolnet.gr\/index.php?lang=en\">Ta Neo Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> In einem Land, von dem die Legende sagt, dass dort die Wiege der Demokratie stand, gibt es ein Wahlrecht, dass der st&auml;rksten Partei eine die wahren Stimmverh&auml;ltnisse verf&auml;lschende &bdquo;Siegpr&auml;mie&ldquo; zuerkennt. Das f&uuml;hrt dazu, dass die rechtskonservative Nea Dimokratia (ND), obwohl sie fast die H&auml;lfte der Stimmen verloren hat, mehr Parlamentssitze hat als bei der vorhergehenden Wahl. Beim letzten Mal kam dieser Bonus der sozialdemokratischen PASOK zugute.<br>\nDie Analyse der Parteien finden Sie unter &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13066\">Griechenland: Was bringen die Wahlen?<\/a>&ldquo;<\/em><br>\n<em>Bedenklicher ist da nur noch ein &ndash; leider wohl zutreffender &ndash; Satz in Spiegel Online:<\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>&bdquo;<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/wahl-kommentar-zu-hollande-in-frankreich-und-fdp-in-schleswig-holstein-a-831658.html\">Auch wenn Europa flucht, zur Sparpolitik gibt es keine Alternative. Angela Merkels wichtigste Verb&uuml;ndete, die Ratingagenturen, w&uuml;rden neue Schuldenexzesse sofort und gnadenlos bestrafen.<\/a>&ldquo; <\/em><\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wahlen\/Medienreaktion<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Hollande, w&uuml;tende Griechen und die Vertrauenskrise<\/strong><br>\nEs ist erstaunlich: Seit mehr als zwei Jahren steckt Europa in einer schlimmen Krise &ndash; und doch steht der Kontinent noch relativ gut da. Der Euro h&auml;lt sich ordentlich und einige Staaten bekommen das Geld der Anleger fast umsonst. Dass Europa immer noch so viel Vertrauen entgegen gebracht wird, ist der Lohn eiserner Sparpolitik. Nun aber haben die W&auml;hler genau diese Politik abgestraft. Das ist gef&auml;hrlich. [&hellip;]<br>\nAn diesem Montag ist die Furcht nach Europa zur&uuml;ckgekehrt. Die B&ouml;rsen brechen ein und der Euro ist erstmals seit Monaten wieder unter die Marke von 1,30 Dollar gerutscht. Damit reagieren die Anleger auf das Wahlergebnis vom Wochenende, dass manchen als Signal f&uuml;r eine Kehrtwende in Europa gilt: In Frankreich &uuml;bernimmt mit Fran&ccedil;ois Hollande der erste Sozialist seit Fran&ccedil;ois Mitterrand die Regierung. Und in Griechenland sind die Regierungparteien derart &uuml;bel abgestraft worden, dass sie voraussichtlich keine Mehrheit mehr erreichen k&ouml;nnen. [&hellip;]<br>\nGenau das sorgt nun an den Finanzm&auml;rkten f&uuml;r tiefe Verunsicherung. Das Vertrauen der Anleger, das Europa noch durch die Krise getragen hat, droht nun zu zerbr&ouml;seln. Das ist gef&auml;hrlich, weil Vertrauen buchst&auml;blich Geld wert ist. L&auml;nder wie Deutschland aber auch Frankreich erhalten bislang zu extrem g&uuml;nstigeren Zinsen Kredit &ndash; das erleichtert die Finanzierung der Rettungsma&szlig;nahmen gegen die Krise. Doch an diesem Montag sind die Zinsen f&uuml;r L&auml;nder wie Frankreich, Italien, Spanien und vor allem Griechenland teils deutlich gestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/hollande-griechenland-und-die-vertrauenskrise-wir-stehen-vor-einer-grossen-krise-in-europa-1.1350759\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Auch in der SZ das gleiche Lied. Die gesamte Mainstreampresse steht Kopf. Man sollte sich vielleicht einmal besinnen und dar&uuml;ber nachdenken, das es sich in Frankreich und Griechenland um v&ouml;llig korrekte demokratische Wahlen gehandelt hat. Und die Entscheidung des Demos ist eindeutig: Gegen die aberwitzige Sparpolitik. Was die neoliberale Journaille aber nicht weiter zu st&ouml;ren scheint. Die gr&ouml;&szlig;te Sorge gilt den B&ouml;rsenkursen und Bankwerten. Ein Wahlergebnis ist also nur dann legitim wenn es der Finanzindustrie passt. Bezeichnend das Zitat des Chef-&Ouml;konom der Saxo Bank, Steen Jakobsen, der, kaum das sich die Menschen nicht mehr von der Finanzindustrie kujonieren lassen wollen, Europa vor einer gro&szlig;en Krise sieht.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Marktteilnehmer haben nichts gegen Hollande<\/strong><br>\nNichts wird so hei&szlig; gegessen, wie es gekocht wird &ndash; das ist heute fr&uuml;h die Reaktion der M&auml;rkte auf das Ergebnis der franz&ouml;sischen Wahlen. Das Programm von Fran&ccedil;ois Hollande h&auml;tte Angst und Schrecken ausl&ouml;sen k&ouml;nnen, hat es aber nicht. Weder die Pl&auml;ne, den Grenzsteuersatz auf 75 Prozent anzuheben, das Rentenalter zu senken statt zu erh&ouml;hen, die Europ&auml;ische Investitionsbank zu deutlich mehr Ausgaben (und de facto zur massiven Emission von Euro-Bonds) zu animieren noch, das Mandat der EZB um einen Wachstumsauftrag zu erg&auml;nzen, haben die Anleger wirklich beunruhigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2012\/05\/07\/marktteilnehmer-haben-nichts-gegen-hollande_4772\">ZEIT Herdentrieb<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Klaus von Dohnanyi &ndash; &bdquo;Taktischer Leichtsinn und &ouml;konomischer Unverstand&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Wachstum&ldquo; statt sparen; soziale Wohltaten statt Reformen &ndash; Klaus von Dohnanyi kritisiert den Kurs der Linken in Paris als Selbstt&auml;uschung. Ohne den Fiskalpakt gebe es keine europ&auml;ische Zukunft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/gastbeitraege\/gastkommentar-taktischer-leichtsinn-und-oekonomischer-unverstand\/6598888.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein sch&ouml;ner Kommentar vom neoliberalen Ultra Klaus von Dohnanyi, der nur so von geradezu grotesken Verdrehungen und Halbwahrheiten strotz. Aber nochmals zeigt wie entscheidend die Sparpolitik und der Fiskalpakt f&uuml;r die neoliberale Agenda sind. Und man bedenke dieser Mann ist immer noch SPD-Mitglied!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>siehe dazu auch die &Uuml;berschriften des gr&ouml;&szlig;ten deutschen Nachrichtenportals SPIEGEL Online:<\/strong><\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/antonis-samaras-gibt-regierungsbildung-in-griechenland-auf-a-831875.html\">Griechenland-Wahl &ndash; Samaras gibt Regierungsbildung auf<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/dax-startet-tief-im-minus-nach-wahlen-a-831700.html\">B&ouml;rsen f&uuml;rchten Chaos in Griechenland<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/konservativer-samaras-mit-regierungsbildung-in-athen-beauftragt-a-831833.html\">Protestwahl &ndash; Griechenland ist unregierbar<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/nach-dem-wahlsieg-von-fran-ois-hollande-reagiert-die-boerse-skeptisch-a-831851.html\">Fran&ccedil;ois Hollande &ndash; Abstimmung an der B&ouml;rse<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/kanzlerin-merkel-will-praesident-hollande-das-sparen-beibringen-a-831763.html\">Frankreichs neuer Pr&auml;sident: Merkel will Hollande das Sparen beibringen<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/euro-faellt-unter-1-30-dollar-a-831688.html\">Verunsicherte Anleger: Euro f&auml;llt auf Drei-Monats-Tief<\/a><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Die panische Schnappatmung der Leitartikler spricht f&uuml;r sich. In den Chefetagen der Verlage sp&uuml;rt man offenbar, dass die neoliberale Agenda zumindest au&szlig;erhalb unserer Grenzen nicht mehr zieht und hat panische Angst vor einer &bdquo;Infektion&ldquo; der deutschen W&auml;hler.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Abflauende Konjunktur &ndash; Zahl der Jobangebote sinkt deutlich<\/strong><br>\nDeutsche Firmen werden vorsichtiger und halten sich mit neuen Stellen zur&uuml;ck: Laut dem Forschungsinstitut IAB sank das Jobangebot im ersten Quartal deutlich. Vor allem die Industrie sucht weniger Mitarbeiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/zahl-der-jobangebote-geht-zurueck-a-831742.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Fachkr&auml;ftemangel? Das Problem ist die Bezahlung<\/strong><br>\nDas M&auml;rchen vom Mangel: Noch gibt es gen&uuml;gend Fachkr&auml;fte. Die Firmen m&uuml;ssen ihre Angebote f&uuml;r Ingenieure verbessern und statt des Managements den Innovationsgeist st&auml;rker f&ouml;rdern. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r Hamburg h&auml;lt auch der Chef der Arbeitsagentur, S&ouml;nke Fock, fest: &ldquo;In Hamburg k&ouml;nnen wir derzeit nicht von einem Ingenieurmangel sprechen.&rdquo; Von den 7300 freien Ingenieursstellen, die derzeit in der Hansestadt, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zu besetzen sind, wie zumindest der VDI berichtet, ist auf den Karriereseiten und Stellenb&ouml;rsen der gro&szlig;en Hamburger Firmen jedenfalls nichts zu sp&uuml;ren.<br>\nAm Standort Hamburg ist im Engineering bei Lufthansa Technik gar keine Stelle zu besetzen, bei der HHLA drei Stellen, nur f&uuml;r die hauseigene Beratungsfirma werden mehrere Manager mit Ingenieursstudium gesucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article106261539\/Fachkraeftemangel-Das-Problem-ist-die-Bezahlung.html\">WELT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zahl der offenen Stellen geht zur&uuml;ck<\/strong><br>\nIm ersten Quartal 2012 gab es auf dem ersten Arbeitsmarkt insgesamt 965.000 offene Stellen, berichtet das Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das sind rund 90.000 Stellen weniger als ein Jahr zuvor und entspricht einem R&uuml;ckgang um acht Prozent.<br>\nDer R&uuml;ckgang beim Stellenangebot betraf vor allem die sp&auml;ter zu besetzenden Stellen. Diese gingen um 17 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahresquartal zur&uuml;ck. Die Zahl der sofort zu besetzenden Stellen blieb dagegen nahezu konstant. &bdquo;Die durch die europ&auml;ische Schuldenkrise ausgel&ouml;ste Unsicherheit &uuml;ber die weitere wirtschaftliche Entwicklung f&uuml;hrt in nicht wenigen Betrieben zu einem eher kurzfristigen Planungshorizont bei Stellenbesetzungen&ldquo;, erkl&auml;rte die IAB-Arbeitsmarktexpertin Anja Kettner am Montag.<br>\nVor allem der industrielle Bereich war vom R&uuml;ckgang des Stellenangebots betroffen. In den Kernbranchen Metalle\/Metallerzeugnisse sowie Maschinenbau\/Elektrotechnik\/Fahrzeuge gab es im ersten Quartal 2012 jeweils gut ein Viertel weniger Stellenangebote als ein Jahr zuvor. Dagegen stieg in den Dienstleistungsbranchen die Zahl der gesuchten Arbeitskr&auml;fte teilweise sogar deutlich an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/grauepap\/2012\/os1201.pdf\">Presseinformation des IAB [PDF &ndash; 43.9 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>New York Times Reporters need to Read Krugman&rsquo;s Columns<\/strong><br>\nTo know the Washington Consensus as a regular citizen is to hate the Consensus.  The Washington Consensus, as the name implies, was an &ldquo;inside the beltway&rdquo; series of neo-liberal policies embraced by the IMF, the World Bank, and the U.S. government. It called for a minimal State and an all-powerful private sector.  The private sector and de facto private central banks would discipline the State by insisting on balanced budgets &ndash; perpetual austerity.  Democracy was unreliable, indeed dangerous, so the central banks had to be &ldquo;independent&rdquo; of the democratic process (and wholly dependent on the largest banks).  Only the private sector had the proper incentives that could be relied upon to create vibrant growth and a self-correcting economy.  The Consensus was developed in the context of the policies that should be imposed on Latin America and Latin Americans were the guinea pigs of Consensus. (This metaphor was particularly troubling for Latin Americans who knew that their ancestors raised guinea pigs as a reliable source of meat.)<br>\nThe Consensus led to weak growth, high unemployment, and repeated privatization scandals.  It enraged ordinary citizens in much of Latin America, which is why there has been a landslide of national leaders elected because of their promises to oppose the Consensus and their open disdain for Washington&rsquo;s neo-colonial diktats.  There is nothing unusual about the Latin American reaction to the Consensus.  What is startling is that at the same time that Latin America was rising up to reject the Consensus the dominant neo-liberal politicians and economists in Europe were passionately worshiping its failed dogma with the zeal of the convert.  They created the Berlin Consensus, and it rested on austerity today, austerity tomorrow, austerity always.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/neweconomicperspectives.org\/2012\/05\/new-york-times-reporters-need-to-read-krugmans-columns.html\">New Economic Perspectives<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>SPD fordert harte Verhandlungen mit Fresenius<\/strong><br>\nIm Poker um die &Uuml;bernahme des Klinikbetreibers Rh&ouml;n Klinikum AG durch den Gesundheitskonzern Fresenius fordert die Landesregierung Verhandlungen &uuml;ber bessere Konditionen. Bei einem Verkauf habe das Land einen Anspruch auf ein R&uuml;ckkaufangebot, betonte SPD-Gesundheitsexperte Thomas Spies am Montag in Wiesbaden. Deshalb m&uuml;sse sich die Landesregierung nun alle Optionen offen halten und ihre Position gegen&uuml;ber dem Klinikbetreiber deutlich st&auml;rken. Zudem fordert die SPD ein verl&auml;ngertes R&uuml;ckkehrrecht f&uuml;r die Besch&auml;ftigten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/50084\">&Auml;rzteblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deutsche Politiker fordern Nachdenken &uuml;ber Verlegung der EM-Spiele<\/strong><br>\nDie Fraktionsvorsitzende der Gr&uuml;nen im Bundestag, Renate K&uuml;nast, fordert die deutschen Fu&szlig;baller in der Zeitung auf, bei der EM aus Solidarit&auml;t mit Timoschenko ein Zeichen zu setzen: &ldquo;Der orange Schal war ein Zeichen f&uuml;r die demokratischen Ziele der Revolution in der Ukraine. Ein solches Zeichen sollten Funktion&auml;re und Sportler deutlich sichtbar tragen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinerumschau.com\/news.php?id=50775&amp;title=Deutsche+Politiker+fordern+Nachdenken+%FCber+Verlegung+der+EM-Spiele&amp;storyid=1335820123665\">Berliner Umschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Spitzenidee. Deutschland spielt in Gruppe B gegen die Niederlande und die deutschen Sportler und Funtion&auml;re sollen orange Schals deutlich sichtbar tragen!<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Niebel sagt als erster Bundesminister EM-Besuch in Ukraine ab<\/strong><br>\nAls erstes Kabinettsmitglied hat Entwicklungsminister Dirk Niebel aus Protest gegen die Menschenrechtslage in der Ukraine einen geplanten Besuch bei der Fu&szlig;ball-Europameisterschaft abgesagt. &ldquo;Ich halte es f&uuml;r wichtig, das politische Signal zu setzen, dass man sich so der Europ&auml;ischen Union nicht ann&auml;hert&rdquo;, sagte Niebel der Zeitung &ldquo;Die Welt&rdquo; laut Vorabbericht von Montag. &ldquo;Daher verzichte ich auf meinen geplanten Besuch eines Spiels der deutschen Nationalmannschaft in der Ukraine&rdquo;, f&uuml;gte der FDP-Politiker hinzu. Es sei Unrecht, Menschen wegen politischer &Uuml;berzeugungen ins Gef&auml;ngnis zu sperren. Gefangene m&uuml;ssten zudem human behandelt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/domesticNews\/idDEBEE84605H20120507\">Reuters<\/a><\/p>\n<p><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Obwohl zahlreiche Indizien daf&uuml;r sprechen, da&szlig; es sich bei der ukrainischen &ldquo;Gasprinzessin&rdquo; Timoschenko um eine korrupte Politikern handelt, die sich w&auml;hrend ihrer Amtszeit kaum f&uuml;r die Demokratie engagiert hatte, scheint dies den wegen seiner Personalpolitik im Ministerium f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ebenfalls unter Korruptionsverdacht und dem Verdacht der Vetternwirtschaft stehenden FDP-Minister Niebel nicht im Geringsten zu st&ouml;ren. Zudem scheint sein bei Julia Timoschenko nach au&szlig;en gekehrter Sinn f&uuml;r die Menschenrechte nur partiell ausgepr&auml;gt zu sein. Die Wochenzeitung &ldquo;Die Zeit&rdquo; schrieb im Juli 2011 unter der &Uuml;berschrift &ldquo;Niebel: Panzerdeal vereinbar mit Menschenrechten&rdquo; zu den <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/politik-kompakt-daenen-verschaerfen-streit-um-grenzkontrollen-1.1122436-2\">deutschen Panzerlieferungen an das Regime in Saudi Arabien<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p><em>&ldquo;Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) h&auml;lt Waffengesch&auml;fte wie die m&ouml;glichen Panzerlieferungen an Saudi-Arabien f&uuml;r vereinbar mit dem Menschenrechtskonzept seines Ministeriums. &ldquo;Die Stabilisierung einer Region tr&auml;gt durchaus dazu bei, die Menschenrechte zu wahren &ndash; vielleicht nicht in dem Land, in dem man t&auml;tig ist, aber in den Nachbarl&auml;ndern&rdquo;, sagte Niebel der Wochenzeitung Die Zeit laut Vorabbericht am Mittwoch.&rdquo;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em>Diese Niebel-Erkl&auml;rung ist angesichts der im M&auml;rz 2011 vom saudischen Regime  geleisteten milit&auml;rischen Unterst&uuml;tzung zur Niederschlagung des &ldquo;arabischen Fr&uuml;hlings&rdquo; in Bahrain der blanke Zynismus. Saudi Arabien setzte die von Deutschland gelieferten Panzer in der Tat gegen die Menschen in einem &ldquo;Nachbarland&rdquo; &ndash; Bahrain &ndash; ein, jedoch nicht  zur &ldquo;Wahrung der Menschenrechte&rdquo;, sondern zu deren Unterdr&uuml;ckung. Man ist wohl zu unbescheiden, wenn man von unseren Medien erwartet, da&szlig; sie die im Falle Timoschenko praktizierten Anklagen unserer Politiker als das entlarven, was sie in Wirklichkeit sind: Selbstbeweihr&auml;ucherungsorgien in eigener Sache. Dies soll in keiner Weise das derzeitige korrupte und wenig demokratiefreundliche ukrainische Regime entlasten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kritisch oder k&auml;uflich<\/strong><br>\nJournalistenrabatte auf dem Pr&uuml;fstand<br>\nBillige Fl&uuml;ge, g&uuml;nstigere Bahntickets und Prozente beim Autokauf: Drei Viertel aller Journalisten, so eine Untersuchung, nutzen Presserabatte. Im Zuge der Glaubw&uuml;rdigkeitsdebatte um Christian Wulff haben einige Unternehmen nun zur&uuml;ckgerudert und die Preisabschl&auml;ge f&uuml;r Journalisten eingestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/hintergrundpolitik\/1746926\/\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Bild&ldquo; als H&uuml;terin der Pressefreiheit &ndash; eine Irref&uuml;hrung macht Zeitgeschichte<\/strong><br>\nBild&ldquo;, die so einfach, platt, so holzhammerm&auml;&szlig;ig daherkommt, ist eine kommunikative Komposition. In der &bdquo;Bild&ldquo;-Redaktion wird mit Intelligenz, Routine, Radikalit&auml;t und gnadenloser Gesch&auml;ftst&uuml;chtigkeit &ndash; Menschenverachtung und Killerinstinkt bei Bedarf inklusive &ndash; ein Massenmedium hergestellt, das auf publizistischen und &ouml;konomischen Erfolg getrimmt ist.<br>\nAnhand der &bdquo;Bild&ldquo;\/Wulff-Aff&auml;re l&auml;sst sich zweierlei vorz&uuml;glich illustrieren: Wie &bdquo;Bild&ldquo; es gelang, sich dank blinder Unterst&uuml;tzung vieler anderer Medien sogar als Heldin der Pressefreiheit zu profilieren. Und wie &bdquo;Bild&ldquo; zun&auml;chst &uuml;ber Jahre reine PR f&uuml;r einen Politiker betrieb,  dann von einem Tag auf den anderen Journalismus aus Notwehr praktizierte, weil sie nur so die eigene Haut retten konnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/carta.info\/43489\/bild-als-huterin-der-pressefreiheit-eine-irrefuhrung-macht-zeitgeschichte\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+carta-standard-rss+%28Carta%29\">Carta<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kontrolle f&uuml;r ZDF &ndash; R&ouml;sler r&uuml;ckt in den Fernsehrat<\/strong><br>\nPersonalrochade im ZDF-Fernsehrat: Im Juli beziehen prominente Parteipolitiker in dem &ouml;ffentlich-rechtlichen Kontrollgremium ein Amt &ndash; unter ihnen auch FDP-Vorsitzender Philipp R&ouml;sler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/kontrolle-fuer-zdf-roesler-rueckt-in-den-fernsehrat-1.1351200\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Da kann man nur noch mit dem Kopf sch&uuml;tteln.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Gerhard Polt wird 70 &ndash; und eine lustigste Ausstellung der Welt<\/strong><br>\nJa dazu gibt es auch eine Ausstellung in M&uuml;nchen mit vielen Videos von ihm, die viel &uuml;ber ihn aussagen &ndash; nicht nur beim Schweigen, wenn das Fernsehen ihn zensieren will:<br>\nDas obrigkeitsh&ouml;rige ZDF hatte Gerhard Polt die Bezeichnung des damaligen Innenministers Friedrich Zimmermann als &ldquo;Old Schwurhand&rdquo; gestrichen, worauf Gerhard Polt bei der Verleihung des Deutschen Kleinkunstpreises 1980 vor den laufenden Kameras einfach zun&auml;chst nichts sagte &ndash; um dann umso mehr noch mit einem wahren Wortschwall  &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Qw_ihEIxlbA%20\">nichts zu sagen<\/a>&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/gerhard-polt-in-muenchen-lustigste-ausstellung-der-welt-1.1297974\">SZ<\/a>\n<p><em>Eine Laudatio von Volker Bahl: Man muss sich das eben anschauen &ndash; nein, eben anh&ouml;ren und ansehen!<\/em><br>\n<em>Das muss bei einem Menschen schon sein, der selbst vor allem den Anderen zuh&ouml;ren kann &ndash; und will. Ja, er will nicht Erz&auml;hler sein, sondern auch Zuh&ouml;rer: &ldquo;Man muss zuh&ouml;ren k&ouml;nnen und zwar konzentriert. Das ist wie bei einer Zeitung, ob ich die durchbl&auml;ttere oder genauer lese. Nur wenn ich die Zeitung konzentriert lese, kann ich zwischen den Zeilen lesen.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Und dieses zwischen den Zeilen lesen &ndash; bei den Menschen &ndash; das hat es ihm besonders angetan: &bdquo;Das hat mich immer angezogen. Menschen, deren Kreis in Ordnung ist und die sich weigern, etwas in anderem Licht zu sehen&hellip;&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Ob er da unsere politische Elite der &ldquo;Alt-Parteien&rdquo; im Auge hat, die vor lauter &ldquo;geschlossenem Weltbild&rdquo; gar nicht mehr sehen will , was in unserem Lande so vor sich geht &ndash; selbst wenn es den Griechen noch schlechter geht?<\/em><br>\n<em>Ja, dieses &ldquo;sich weigern etwas in einem anderen Licht zu sehen&rdquo; &ndash; oder eben im Licht der anderen, hat bei uns jetzt das politische Ph&auml;nomen der &ldquo;Piraten&rdquo; hervorgebracht &ndash; und in die Parlamente &ldquo;gesp&uuml;lt&rdquo;.<\/em><\/p>\n<p><em>&ldquo;So leben wir auf einem unvorstellbaren Reichtum an Geschichten&ldquo;, meint deshalb Gerhard Polt. &bdquo;Es gibt nicht nur so viele Menschen, die ihr besonderes Schicksal haben, sondern damit auch auf besondere Art umgehen, es mitteilen und erz&auml;hlen. Man muss nichts an den Haaren herbeiziehen&hellip;.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Die Merkel macht es zum Beispiel mit der Erz&auml;hlung von ihrer &ldquo;marktkonformen Demokratie&rdquo; doch hervorragend vor &ndash; besonders auch noch mit ihrer dazu gef&uuml;gten &ldquo;Alternativlosigkeit&rdquo;, wie es uns Gerhard Polts Kollege Georg Schramm an den ganzen historischen M&ouml;glichkeiten k&uuml;rzlich erst &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.tv-suedbaden.de\/default.aspx?ID=2976&amp;showNews=1154699\">erz&auml;hlte<\/a>&ldquo;?<\/em>   <\/p>\n<p><em>Zur&uuml;ck zu Polt: So wirkt es eben doch immer am besten, wenn man ihn selbst zu Wort kommen l&auml;sst &ndash; und nicht &ldquo;blo&szlig;&rdquo; &uuml;ber ihn schreibt. Seinen ganzen Kosmos &ndash; in dem sich ja vor allem die &ldquo;Anderen&rdquo; spiegeln &ndash;  f&auml;ngt man so kaum ein (vgl. das Interview mit ihm &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/leute\/kabarett-gerhard-polt-ich-bin-ein-gescheiterter-bootsverleiher,10808336,14985998.html\">Ich bin ein gescheiterter Bootsverleiher<\/a>&ldquo;)<\/em><\/p>\n<p><em>Ja, die pers&ouml;nliche Souver&auml;nit&auml;t:<\/em><br>\n<em>Was fasziniert(e) denn unseren Polt so an diesem Bootsverleiher &ndash; als Vorbild in einem Alter, als andere Buben Lokomotivf&uuml;hrer oder Cowboy werden wollten?<br>\n&ldquo;Ich hatte da eine bestimmte Person &ndash; am Schliersee &ndash; vor Augen, einen Mann der souver&auml;n war. Mir hat gefallen, wie der in sich ruht, wie der nicht &ndash; wie man heute immer wieder liest &ndash; im B&uuml;ro gemobbt wurde.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Und &uuml;ber das Aufh&ouml;ren:<\/em><br>\n<em>Ich finde die Frage verh&auml;ngnisvoll. Kein Mensch wei&szlig;, ob ihm noch ein guter Gedanke kommt. Aber in jedem Mensch steckt doch die Chance, dass er im Alter etwas darstellt, was man niemals von ihm erwartet h&auml;tte. So etwas ist doch nicht nur den Jungen vorbehalten.<\/em><\/p>\n<p><em>&Uuml;ber das Revolution&auml;re:<\/em><br>\n<em>Als in meiner Kindheit Nikol&auml;use von Kindern &ndash; erfolgreich &ndash; bek&auml;mpft wurden, war das f&uuml;r mich revolution&auml;r: Ich sah wie eine, wie eine Gruppe von Nikol&auml;usen aus dem Studentenschnelldienst kam und Kinder sie mit Steinen bewarfen. Zu erleben, dass die Nikol&auml;use um ihr Leben gelaufen sind, das war Revolution.<\/em><br>\n<em>Dort wo ich aufgewachsen bin &ndash; im katholischen Wallfahrtsort Alt&ouml;tting &ndash; ist der Nikolaus immer mit dem Krampus aufgetreten, der auch immer schrecklich war.<\/em><br>\n<em>&hellip;durch die Umkehrung der Werte<\/em><br>\n<em> Als ich dann gesehen habe, dass diese Autorit&auml;t in Frage gestellt wurde, war das eine Umkehrung der Werte. Die Welt war dann eine andere.<\/em><br>\n<em>Ja, vielleicht geht es den Altparteien bei uns jetzt mit dem finanzmarktgetriebenen Kapitalismus u.a. durch die Piraten so?<\/em><\/p>\n<p><em>&Uuml;ber das Bayerische:<\/em><br>\n<em>Obwohl man oft gerade Polt mit dem Bayerischen verbindet, wie wenig andere, meint Polt: &bdquo;Ich werde nie wirklich wissen, was bayerisch ist und was nicht. Das mag es geben, aber ich mag es nicht definieren. Es ist eben ein Klischee &ndash; der Bayer. Und mit diesen Klischees macht man ein Bombengesch&auml;ft.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Einschub: Dabei gibt es durch aus &ndash; auch ganz aktuell &ndash; Autoren die Bayern mit dem Granteln verbinden: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/noergeln-in-sueddeutschland-bayern-ist-ohne-grant-nicht-denkbar-1.1336757\">Bayern ist ohne Grant nicht denkbar<\/a>&ldquo;.<\/em><br>\n<em>Und ich meine die Form, in der Polt seine &ldquo;Angelegenheiten&rdquo; vorbringt, hat durchaus mit dem Granteln zu tun.<\/em><\/p>\n<p><em>&Uuml;ber reale Personen und Personen aus der Medienwelt:<\/em><br>\n<em>Mir f&auml;llt auf, dass viele j&uuml;ngere Komiker keine realen Personen zitieren, sondern Personen aus der Medienwelt. Es stehen nicht Menschen im Mittelpunkt, die im Krankenhaus waren, sondern solche aus einer Krankenhausserie.<\/em><\/p>\n<p><em>Warum er die Talkshows meidet:<\/em><br>\n<em>&bdquo;Das ist f&uuml;r mich keine angenehme Form des Unterhaltens. Wenn ich etwas zu sagen habe, dann kann ich das in meinem Freundeskreis sagen. Das gen&uuml;gt mir. Dann f&uuml;hre ich nicht ein Gespr&auml;ch, das von einer Eieruhr abh&auml;ngig ist, die sagt, bis dann muss der Gedanke gefallen sein&hellip;Hinzukommt, dass ich mich weitgehend nicht f&uuml;r kompetent halte, verstehen Sie? Es gibt so eine Neigung in Talkshows, Menschen &uuml;ber Themen reden zu lassen, f&uuml;r die sie nicht zust&auml;ndig sind. Und oft ist es auch einfach so, dass einer der fachlich etwas zu dem Thema zu sagen hat, unter der Rhetorik der anderen verschwindet.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em>&Uuml;ber das Nachdenken &ndash; und speziell das Nachdenken &uuml;ber sich selbst:<\/em><br>\n<em>Polt findet das allgemeine Gebot unserer Zeit, unter dem allseitigen Diktat einer Effizienz (f&uuml;r wen?) &ldquo;Zeit sparen&rdquo; und immer wieder und vor allem sparen zu m&uuml;ssen, einfach unangemessen und falsch &ndash; weil es die M&ouml;glichkeit zum Nachdenken so richtig verhindert. Ja, f&uuml;r ihn ist die M&ouml;glichkeit &ldquo;die Zeit totzuschlagen&rdquo; &ndash; bei ihm sind es dann die drei Stunden um &ndash; immer wieder &ndash; ein Butterbrot zu schmieren, anstrebenswert &ndash; einfach um eine Sache gedanklich doch von allen Seiten betrachten zu k&ouml;nnen (vgl. oben den Bootsverleiher )<\/em><br>\n<em>Ohne dieses weitschweifige Nachdenken &ndash; mit viel Zeit, auch die Zeit gedanklich &ldquo;umherirren&rdquo; zu k&ouml;nnen &ndash;   ansonsten geht diese F&auml;higkeit des &ldquo;Zwischen-den-Zeilen-Lesen-K&ouml;nnen&rdquo; einfach verloren.<\/em><br>\n<em>Aber das Nachdenken &uuml;ber sich selbst m&ouml;chte er dann doch eher vermeiden, weil &ldquo;wenn man sich selbst zu stark in den Mittelpunkt r&uuml;ckt, ist die Gefahr gro&szlig;, dass man  sich selbst zu wichtig nimmt.&ldquo; Die eigene Banalit&auml;t muss man nicht noch aufpumpen. Die kommt schon zum Erscheinen.<\/em><\/p>\n<p><em>&Uuml;ber die Ver&auml;nderung der Welt durch Komiker:<\/em><br>\n<em>&bdquo;Gesellschaftliche Ver&auml;nderung ist nicht mein Motiv. Das w&auml;re zu naiv.<\/em><br>\n<em>Aber wir k&ouml;nnen den Spie&szlig; umdrehen und fragen, wenn es die alle nicht g&auml;be, w&auml;re dann die Welt sch&ouml;ner? Die Tatsache, dass ich Wilhelm Busch gelesen habe, hat mir einen Zugang zu bestimmten Situationen ge&ouml;ffnet. Ich wei&szlig;, dass es M&ouml;glichkeiten gibt, etwas so oder so zu sehen. Und das ist eine Erweiterung. Selbst ein Kasperletheater ist eine Erweiterung. Es muss nicht immer nur der Zauberberg von Thomas Mann sein.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Und wozu der Humor verhilft ?<\/em><br>\n<em>Er ist Trost, Wahrnehmungserweiterung &ndash; und hilft zu bestimmten Dingen Distanz aufzubauen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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