{"id":131504,"date":"2025-04-12T13:00:54","date_gmt":"2025-04-12T11:00:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131504"},"modified":"2025-04-11T16:20:27","modified_gmt":"2025-04-11T14:20:27","slug":"die-multipolare-welt-mit-oder-gegen-den-westen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131504","title":{"rendered":"\u201eDie Multipolare Welt\u201c \u2013 Mit oder gegen den Westen?"},"content":{"rendered":"<p>Die Weltordnung im Wandel: <strong>Stephan Ossenkopp<\/strong> beschreibt in seinem Buch eine faszinierende multipolare Welt, in der der Globale S&uuml;den aufsteigt und traditionelle Machtstrukturen ins Wanken geraten. Er analysiert die Dynamik von BRICS, der Neuen Seidenstra&szlig;e, der Shanghaier Organisation sowie anderer und wirft die Frage auf: Stehen wir vor einem Epochenwechsel, der unsere Zukunft grundlegend ver&auml;ndern wird? Eine Rezension von <strong>&Eacute;va P&eacute;li<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nMehr als 20 Jahre ignoriert, dann pl&ouml;tzlich diffamiert &ndash; so beschreibt Stephan Ossenkopp in seinem neu erschienen Buch &uuml;ber die &ldquo;Multipolare Welt&ldquo; die Reaktion der deutschen Presse auf die Geschichte der Shanghai Cooperation Organisation (SCO). Es ist eines der gr&ouml;&szlig;ten Sicherheits- und Wirtschaftsb&uuml;ndnisses der Welt und repr&auml;sentiert Staaten mit mehr als 3,3 Milliarden Menschen. Der SCO-Gipfel in der kasachischen Hauptstadt Astana im Juni 2024 wie auch der BRICS-Gipfel (BRICS steht f&uuml;r Brasilien, Russland, Indien, China und S&uuml;dafrika) im Oktober im russischen Kasan &ndash; Hauptstadt der Republik Tatarstan &ndash; seien von einer zentralen Idee bestimmt worden, so Ossenkopp. Aus Sicht des freien Journalisten und Experten f&uuml;r die multipolare Welt geht es um die Schaffung einer eurasischen Sicherheitsarchitektur, die auf den Prinzipien der UN-Charta sowie den <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117621\">&bdquo;f&uuml;nf Prinzipien der friedlichen Koexistenz&ldquo;<\/a> beruht.<\/p><p>Die SCO geh&ouml;re neben den BRICS zu den zentralen Plattformen f&uuml;r die Neuordnung der Sicherheit und der internationalen Beziehungen in Eurasien. Sie sei aber eine offene Architektur, die auch L&auml;ndern aus Europa und anderen Kontienten, einschlie&szlig;lich NATO-Staaten, offensteht. &bdquo;Es ist ein Skandal, dass die westliche und insbesondere die deutsche &Ouml;ffentlichkeit dar&uuml;ber v&ouml;llig im Dunkeln gelassen wird&ldquo;, so Ossenkopp.<\/p><p>Europa und Deutschland sind seit Jahren &ndash; nach der Corona-Krise &ndash; fast ausschlie&szlig;lich mit der Ukraine besch&auml;ftigt, als h&auml;nge unser ganzes Leben allein davon ab, wie dort der Konflikt ausgetragen wird. Dabei bleiben Entwicklungen im Globalen S&uuml;den, die auch gro&szlig;teils infolge der westlichen Politik gegen Russland immens beschleunigt wurden, unterbelichtet. Den wachsenden Einfluss der BRICS, der SCO und der Eurasische Wirtschaftsunion sollte der Westen nicht als Bedrohung, sondern als Chance zur Zusammenarbeit begreifen, so der Autor. Diese neue multipolare Welt &bdquo;ist dem Westen keineswegs feindlich gesinnt&ldquo;, schreibt er im Vorwort seines Buches.<\/p><p><strong>Transformation der Welt<\/strong><\/p><p>Das Buch basiert auf seinem gleichnamigen Blog und bietet eine Sammlung seiner Beitr&auml;ge aus dem Jahr 2024, die sich mit der beispiellosen Transformation der Welt befassen, wie es im Klappentext hei&szlig;t, &bdquo;weg von der bisher dominierenden unipolaren westlichen Ordnung, hin zu den BRICS und dem Globalen S&uuml;den, die ein gerechteres Weltwirtschaftssystem aufbauen wollen&ldquo;. Es ist erh&auml;ltlich als E-Book und als Taschenbuch.<\/p><p>Dem Autor &ndash; ehrenamtlicher Mitarbeiter des <a href=\"https:\/\/www.schiller-institut.de\/\">Schiller Instituts<\/a> &ndash; gelingt es, die wichtigsten Ereignisse des Jahres 2024 im Umfeld von BRICS und im Globalen S&uuml;den auf 288 Seiten in 62 &bdquo;kleinen Reportagen&ldquo; zu beschreiben. Es sind oft solche Themen, die in den deutschsprachigen Medien weggelassen wurden. Diese Regionen erleben einen dynamischen Aufschwung &ndash; davon zeugt auch das Buch &ndash;, gepr&auml;gt von ambitionierten Infrastrukturprojekten, technologischen Innovationen und einem beschleunigten Wirtschaftswachstum. Das gemeinsame Ziel sei es, die Folgen jahrzehntelanger Unterentwicklung durch Handel und Industrialisierung rasch zu &uuml;berwinden.<\/p><p>Voriges Jahr hatte Russland die BRICS-Pr&auml;sidentschaft inne, deren H&ouml;hepunkt der BRICS-Gipfel im Oktober war. Der Autor wirft einen n&uuml;chternen, aber nicht unbefangenen Blick auf die Prozesse &ndash; er l&auml;sst durchblicken, dass er ein Sympathisant von BRICS ist, was aber die Qualit&auml;t des Buches in keiner Weise mindert. Die Reihenfolge ist chronologisch und &bdquo;muss im jeweiligen zeitlichen Kontext gelesen werden&ldquo;, wie er schreibt. Die transatlantischen Wahnvorstellungen bekommen im Buch &ndash; gut dosiert &ndash; ebenfalls Platz.<\/p><p><strong>Nord-S&uuml;d-Handelskorridor<\/strong><\/p><p>Die Bandbreite der Themen reicht von &bdquo;Endg&uuml;ltige Abkehr vom Westen&ldquo; und &bdquo;Sanktionen meistern: China lernt von Russland&ldquo; &uuml;ber &bdquo;BRICS-Beitritt der T&uuml;rkei?&ldquo; und Deutschlands &bdquo;Asien-Krise&ldquo; bis zu &bdquo;Russlands eurasische Zukunft&ldquo;. Im Kapitel mit der &Uuml;berschrift &bdquo;Endg&uuml;ltige Abkehr vom Westen&ldquo; erfahren wir, warum es so wichtig ist, eine 164 Kilometer lange Bahnstrecke entlang der S&uuml;dwestk&uuml;ste des Kaspischen Meeres zu bauen. Das ist n&auml;mlich das letzte Puzzlest&uuml;ck f&uuml;r den 7.200 Kilometer langen internationalen Nord-S&uuml;d-Verkehrskorridor. &bdquo;Er erstreckt sich von St. Petersburg im Nordwesten Russlands bis zu den s&uuml;dlichen H&auml;fen im Iran. Von dort k&ouml;nnen die G&uuml;ter auf Frachtschiffe verladen werden und enden schlie&szlig;lich im indischen Hafen Mumbai.&ldquo; Da sollte der Westen hellh&ouml;rig werden.<\/p><p>Wir erfahren, dass erwartet wird, dass dieser Korridor die Transportzeiten und -kosten f&uuml;r den Handel mit Indien signifikant reduzieren und somit eine effizientere Alternative zu den traditionellen Seerouten bieten wird. Die Route umgeht Europa und ist nur halb so lang wie die Mittelmeer-Suezkanal-Route, wie der Autor schreibt. Die Sorge um die potenziellen Auswirkungen extraterritorialer Sanktionen durch die USA und die EU habe allerdings die Bereitschaft zur finanziellen Unterst&uuml;tzung dieses Projekts deutlich ged&auml;mpft.<\/p><p><strong>Russlands Abkehr vom Westen<\/strong><\/p><p>Jahrhundertelang sei der Handel mit Europa die Haupts&auml;ule der russischen Wirtschaft gewesen, stellt Ossenkopp fest. Der Konflikt in der Ukraine habe dem ein Ende gesetzt. Russland suche neue M&auml;rkte und finde sie in China, Indien und den L&auml;ndern am Persischen Golf. Dies k&auml;me einer endg&uuml;ltigen Abkehr vom Westen gleich.<\/p><p>&bdquo;In deutschen Medien eine strategische Analyse des Nord-S&uuml;d-Korridors zu finden, ist wohl reines Wunschdenken&ldquo;, so der Autor. Diejenigen, die sich einer eingeschr&auml;nkten Sichtweise verschrieben haben, scheinen die F&auml;higkeit verloren zu haben, die offensichtliche Wahrheit zu erkennen, dass Not erfinderisch macht und eine multipolare Welt voller alternativer M&ouml;glichkeiten ist, kritisiert er.<\/p><p>Ossenkopp argumentiert in seinem Buch und insbesondere in dem Kapitel &bdquo;Der Westen versteht die SCO nicht&ldquo;, dass diese Organisation &bdquo;als Nukleus einer neuen Sicherheitsordnung&ldquo; im Westen oft falsch wahrgenommen wird. Die SCO basiere auf anderen Wertesystemen als westliche Organisationen. Sie lege Wert auf Souver&auml;nit&auml;t, territoriale Integrit&auml;t und die Nichteinmischung in innere Angelegenheiten. Die F&ouml;rderung einer multipolaren Weltordnung ist demnach ein zentrales Anliegen der SCO.<\/p><p><strong>Die Bedeutung der SCO<\/strong><\/p><p>F&uuml;r den Autor ist sie ein wichtiger Akteur in der sich wandelnden Weltordnung. Die Organisation biete eine Plattform f&uuml;r die Zusammenarbeit zwischen L&auml;ndern des Globalen S&uuml;dens und trage zur Gestaltung einer multipolaren Welt bei. Ossenkopp weist darauf hin, dass es sehr wichtig ist, in einen Dialog mit der SCO einzutreten, um die Organisation und ihre Ziele besser zu verstehen.<\/p><p>Ein Meilenstein f&uuml;r die BRICS im Jahr 2024 war, dass die T&uuml;rkei den Wunsch &auml;u&szlig;erte, Mitglied zu werden. Im Buch wird die T&uuml;rkei oft erw&auml;hnt. Der t&uuml;rkische Pr&auml;sident Recep Tayyip Erdo&#287;an wird vor dem Gipfel in Kasan zitiert: &bdquo;Nur weil wir ein Nato-Land sind, k&ouml;nnen wir unsere Beziehungen mit der t&uuml;rkischen Welt und der islamischen Welt nicht abbrechen. BRICS und ASEAN sind Strukturen, die uns M&ouml;glichkeiten bieten, unsere wirtschaftliche Zusammenarbeit auszubauen. Unsere Teilnahme bedeutet nicht, dass wir die Nato aufgeben.&ldquo;<\/p><p>Einige kritischen Stimmen werden auch erw&auml;hnt, wie der brasilianische &Ouml;konom Paulo Nogueira Baptista, der neben Jeffrey Sachs zu der Gruppe der BRICS-Finanzexperten geh&ouml;rt. Beim BRICS-Gipfel in Russland habe er gesagt: Die Schaffung einer neuen Reservew&auml;hrung w&auml;re ein Game Changer in der globalen Finanzwelt.<\/p><p>&bdquo;Dieser relativ einfache Schritt h&auml;tte bereits getan werden k&ouml;nnen. Es ist entt&auml;uschend, dass die russische Pr&auml;sidentschaft 2024 es noch nicht geschafft hat&ldquo;, so Baptista. Er hofft, dass es Brasilien w&auml;hrend seiner BRICS-Pr&auml;sidentschaft 2025 gelinge.<\/p><p><strong>Multipolare Welt &ndash; eine Chance<\/strong><\/p><p>Aber ich will nicht zu viel verraten: &bdquo;Dieses Buch soll nur eine erste Neugier wecken&ldquo;, so der Autor im Vorwort. Das ist ihm meiner Meinung nach bestens gelungen. &bdquo;Wir im Westen wissen noch so gut wie nichts &uuml;ber die multipolare Weltordnung.&ldquo; Das Buch wird dem auf jeden Fall entgegensteuern.<\/p><p>Die Einstellung des Autors ist klar: &bdquo;Der Westen sollte die Multipolare Welt nicht als Bedrohung, sondern als Chance zur Zusammenarbeit begreifen.&ldquo; Sein Buch zeigt, dass &bdquo;die Eurasische Partnerschaft und die damit verbundene multizentrische Neuordnung globaler Angelegenheiten eine unumkehrbare Realit&auml;t ist. Diese Realit&auml;t dringt zunehmend auch in die europ&auml;ischen Kernl&auml;nder vor.&ldquo;<\/p><p>Das Thema der Multipolarit&auml;t ist ein sehr komplexes Thema. Hier finden die Leser eine umfangreiche Sammlung von spannenden Beitr&auml;gen, die anderswo nicht zu lesen sind. Einige kritische Stimmen mehr h&auml;tten dem Buch gutgetan, da die Herausforderungen, vor denen die multipolare Welt steht, auf Widerstand der westlichen Ordnung und die Blindheit der Medien sto&szlig;en. Ossenkopps Analyse regt zum Nachdenken an und ist eine spannende Lekt&uuml;re f&uuml;r alle, die die aktuellen Prozesse und die Zukunft der internationalen Politik verstehen wollen.<\/p><p><small>Titelbild: Cover des Buchumschlages<\/small><\/p><p><em>Stephan Ossenkopp: Die Multipolare Welt &ndash; Wie BRICS, SCO &amp; Co die Welt umgestalten. Berlin 2025, Verlag BoD &ndash; Books on Demand, Taschenbuch, 288 Seiten, ISBN 978-3769357141, 18 Euro.<\/em><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117621\">Die f&uuml;nf Prinzipien der friedlichen Koexistenz<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95717\">Stimmen aus Lateinamerika: Das Wiederaufleben der blockfreien &bdquo;Dritten Welt&ldquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96491\">BRICS-Entwicklungsbank verk&uuml;ndet konkrete Schritte, um Dominanz des US-Dollars aufzubrechen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101779\">China-Strategie der Bundesregierung: Aktionismus, Protektionismus und Inkompetenz<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/8fd3072be0f347a19bec6e1ca850f682\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Weltordnung im Wandel: <strong>Stephan Ossenkopp<\/strong> beschreibt in seinem Buch eine faszinierende multipolare Welt, in der der Globale S&uuml;den aufsteigt und traditionelle Machtstrukturen ins Wanken geraten. 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